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Autor: Betreff: Grundsatzfragen - höhere Magie, niedere Magie und intuitive Magie
Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2009 um 22:58  
Hallo!

Ich bin ein bisschen am rätseln, was ich denn unter hoher Magie und niederer Magie zu verstehen habe.

Ist das "Sprüchle sagen und Kerze salben" niedere Magie?

Ab wann ist hohe Magie denn solche, ab wann ist Magie niedere Magie?

Was ist mit den magischen Handlungen, die ein Mensch tut, ohne eine dahingehende Ausbildung jeglicher Art genossen zu haben, ohne sich an irgendeine Schule zu halten (die also einen intuitiven Ursprung haben)?

Warum studiert ihr die Werke alter Magier, was haben euch ihre Bücher beigebracht? Warum wäre es sinnvoll, sich einem solchen Studium zu widmen?

Was kann man dadurch erreichen?


____________________
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Kandidat
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Minerva1
Beiträge: 36
Registriert: 10/8/2009
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2009 um 23:41  
Hohe Magie: Meiner Ansicht nach die Magie, die am meisten "im Kopf" geschieht und das Ziel der Selbstverwirklichung in sich tragen.

Niedere Magie: Zauberei, die irdische Zweecke erfült(Geldzauber, Liebeszauber) sowie erdverbundene Bräuche(Naturmagie)

intuitive Magie: Dazu zählen für mich der Siebte Sinn und die Dinge nach Art:"Ich stell mir ganz fest vor, das der Parkplatz frei ist und er ist frei"

Es ist sinnvol Bücherstudium zu betreiben, wenn man freifliegend ist und ekklektiisch arbeitet´weil ich viele Systeme vergleichen kann.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/8/2009 um 16:07  

Zitat von Minerva1, am 13/8/2009 um 23:41
Hohe Magie: Meiner Ansicht nach die Magie, die am meisten "im Kopf" geschieht und das Ziel der Selbstverwirklichung in sich tragen.

Niedere Magie: Zauberei, die irdische Zweecke erfült(Geldzauber, Liebeszauber) sowie erdverbundene Bräuche(Naturmagie)

intuitive Magie: Dazu zählen für mich der Siebte Sinn und die Dinge nach Art:"Ich stell mir ganz fest vor, das der Parkplatz frei ist und er ist frei"

Es ist sinnvol Bücherstudium zu betreiben, wenn man freifliegend ist und ekklektiisch arbeitet´weil ich viele Systeme vergleichen kann.


Besser hätte ich es nicht ausdrücken können :thumbup:
Antwort 2
Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/8/2009 um 19:21  

Zitat von Serafia_Serafin, am 13/8/2009 um 22:58

Ist das "Sprüchle sagen und Kerze salben" niedere Magie?


Ja. Auch Flüche, Liebeszauber und dergleichen sind niedere Magie. Niedere Magie zeichnet sich dadurch aus, daß im Grunde Aberglaube in die Tat umgesetzt wird.


Zitat von Serafia_Serafin, am 13/8/2009 um 22:58

Ab wann ist hohe Magie denn solche, ab wann ist Magie niedere Magie?


Hohe Magie ist es, wenn die "innere Handlung" mehr Gewicht hat als Gesten, Sprüche und Ritualzubehör. Und wenn das Weltbild des Ausführenden nicht durch Grenzen geprägt ist, sondern durch Zusammenhänge. Wenn die Wirkung hervorgebracht wird von den Ebenen aus, die keiner Worte bedürfen (oder: auf denen Worte noch nicht nötig sind).


Zitat von Serafia_Serafin, am 13/8/2009 um 22:58

Was ist mit den magischen Handlungen, die ein Mensch tut, ohne eine dahingehende Ausbildung jeglicher Art genossen zu haben, ohne sich an irgendeine Schule zu halten (die also einen intuitiven Ursprung haben)?


Das ist dann wohl von Fall zu Fall zu bewerten (so man überhaupt bewerten möchte).


Zitat von Serafia_Serafin, am 13/8/2009 um 22:58

Warum studiert ihr die Werke alter Magier, was haben euch ihre Bücher beigebracht?


Um einen Überblick über die Geschichte und Entwicklung der Magie zu erhalten. Das Studium dieser alten Texte ermöglicht es einem, die "roten Fäden" zu erkennen und die verschiedenen Modeerscheinungen in der Magie, welche es in allen Jahrhunderten gab.
Beispiel für einen "roten Faden": In der Goetia werden die Dämonen unterteilt in Könige, Herzöge, Ritter und so weiter. Ähnliche Unterteilungen in verschiedene Stände finden sich in verschiedenen anderen Grimoires. Es wurde also das Gesellschaftsmodell der damaligen Zeit auf die jenseitigen Wesen übertragen. In all diesen Büchern finden sich auch Anweisungen, wie man mit diesen Wesen umzugehen hat. Dann schrieb ein Herr namens Knigge ein Buch "Über den Umgang mit Menschen", in dem er - als Adeliger - erklärte, wie gewöhnliche Leute am besten mit Adeligen umgehen sollten, um von diesen ernst genommen zu werden. Siehst Du den roten Faden? ;-) Die alten Grimoires erklärten den Lesern in verschlüsselter Weise, wie sie mit Adeligen umgehen sollten, damit diese sie respektieren.
In den alten Zauberbüchern wurden Codes benutzt, das, was die Bücher eigentlich aussagten stand verschlüsselt zwischen den Zeilen. Eines der schönsten Beispiele dafür ist wohl das 44. Kapitel von Agrippas "Okkulter Philosophie", in dem er Weihrauchrezepte für die Planeten angibt. Zunächst führt er "skandalöse" Rezepte auf, die allesammt Blut oder Hirn von Tieren beinhalten. Danach gibt er kurz und prägnant andere Anweisungen, wie man derartige Weihräucher mischen kann. Die skandalösen Rezepte folgen einer Planetenreihenfolge, die nicht der Tradition entspricht, die kurzen Anweisungen danach folgen der traditionellen Reihenfolge - ein Eingeweihter erkennt also, welche Rezepte ernst gemeint sind und welche nicht.


Zitat von Serafia_Serafin, am 13/8/2009 um 22:58

Warum wäre es sinnvoll, sich einem solchen Studium zu widmen?


Damit man leichter feststellen kann, wer von wem abgeschrieben hat und wer durch wen beeinflusst wurde. Und man kann leichter erkennen wenn ein Magier versucht einen für dumm zu verkaufen und einem Blödsinn erzählt.


Zitat von Serafia_Serafin, am 13/8/2009 um 22:58

Was kann man dadurch erreichen?


Bildung.


[Editiert am 18/8/2009 um 19:55 von Eliphas Leary]



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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 18/8/2009 um 18:23  

Zitat von Serafia_Serafin, am 13/8/2009 um 22:58


Was kann man dadurch erreichen?


Die Weisheit, selbst zu entscheiden, was für DICH selbst das Beste ist.

Zu erkennen, dass niemand sonst dir das geben kann, was DU brauchst.

Zu sehen, dass DU selbst dich führen sollst, weil du der einzige Magier bist, auf den du hören musst und dem du zu vertrauen brauchst.

Die besten Bücher bewegen dich dazu, dich selbst in die Hand zu nehmen :)

Liebe Grüsse


[Editiert am 18/8/2009 um 18:24 von Abrahadabra]
Antwort 4
Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 18/8/2009 um 20:33  
Aber wenn die Lehren derer, die vorher da waren nichts anderes bewirken als den Grundstoff für Gedankenansätze und Diskussionen (nichts anderes ist Bildung für mich, so lange sie nicht einem direkten praktischen Nutzen dient) zu liefern - und einen Überblick über das zu verschaffen, was schon da ist...

*verwirrt blinzelt*

Lehrbücher habe ich immer mit etwas anderem assoziiert. Man nimmt sie zur Hand, um sich etwas bisher unbekanntes näher zu bringen. Allerdings etwas, das tatsächlich konkret ist. So ähnlich wie ich eine Sprache oder Mathematik aus Büchern lernen kann.

Aber ist Magie tatsächlich so vage? Kann man sie wirklich nur aus sich heraus begreifen? Aber ist es dann nicht gänzlich bedeutungslos - letzten Endes - was man von wem lernte, weil es doch schlussendlich "aus einem selbst" kommt?
Sind es dann nur Theorien, Techniken und Glaubensansätze, die die Autoren und ihre Schriften voneinander unterscheiden?

Und anders herum: Kann man also im magischen Bereich Fortschritte machen, ohne jemals den Werken Bardons, Crowleys und Konsorten Zeit gewidmet zu haben?

Aber was ist man dann?


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Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 5
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 18/8/2009 um 22:31  

Zitat von Serafia_Serafin, am 18/8/2009 um 20:33
Aber ist Magie tatsächlich so vage? Kann man sie wirklich nur aus sich heraus begreifen? Aber ist es dann nicht gänzlich bedeutungslos - letzten Endes - was man von wem lernte, weil es doch schlussendlich "aus einem selbst" kommt?
Sind es dann nur Theorien, Techniken und Glaubensansätze, die die Autoren und ihre Schriften voneinander unterscheiden?

Und anders herum: Kann man also im magischen Bereich Fortschritte machen, ohne jemals den Werken Bardons, Crowleys und Konsorten Zeit gewidmet zu haben?

Aber was ist man dann?


Hehe, man will sowas nur schwer verstehen, das ist so. Ich selbst lese sehr viel und auch gerne, aber wie auch Eliphas schon andeutete, es gibt dir wirklich nur einen Überblick und am ende eine geistige Reife, selbst zu entscheiden, was von dem Geschreibsel alles funktioniert und was nicht.

Magier sind auch nur Menschen. Was schreiben Sie also alles auf? Entweder es ist abgeschrieben oder es sind eigene Erfahrungen oder es ist beides vermischt. Meine Meinung dazu ist, dass vieles letzten Endes Glaubenssätze und Theorien sind. Was anderes kann man durch Bücher gar nicht vermitteln. Es ist Nahrung für den Verstand.

Magie ist aber sehr intuitiv und beschäftigt sich mit der gesamten Welt, der Verstand ist nur ein kleiner Ausschnitt daraus. Magisches Wissen kann folglich nicht durch Bücher gelernt werden.

Es ist sogar so, dass die Autoren, die am wenigsten Hinweise oder Anleitungen angeben und am wenigsten Dogma und Theorie verkaufen wollen, die allerbesten sind. Sie schicken dich selbst auf Entdeckungsreise.
Das will bloss niemand hören, und zwar weil es Arbeit braucht. Lieber möchte jeder das 5-Minuten Rezept aus dem Magierbuch XY haben.

10 Minuten Meditation am Tag bringt mehr als 2h lesen. Das tönt in Quantität gerechnet gar nicht logisch, aber es ist so. Magie ist nicht logisch.

Für den Verstand ist es schön, ein dickes Ritual zu lesen und sich wichtig zu fühlen.
Magie ist aber leicht und einfach. Umso leichter es geht, umso besser ist es.
Es ist wie eine Feder im Wind :D

Aber deswegen kannst du trotzdem alles lesen, was du in die Finger kriegen kannst. Das empfehle ich sogar, denn natürlich kannst du damit auch wachsen und auch "deine" Richtung finden.
Schlussendlich gibt es eh nur noch "eine" Richtung, und diese ist (nach meiner eigenen Meinung) gar nicht so unterschiedlich, wie die von einem ganz normalen Menschen.

Nach meiner Erfahrung kriegt man eh immer das was man braucht. Und der beste Magier ist immer der, der Down-to-Earth ist und das auch bleibt. Am besten Erfolgreich in der Welt, mit vielen guten Beziehungen und mit Spass am Leben.

Magie ist zu oft Ausweg, statt Weg. Ein Zurückziehen aus der Welt und das ist nicht gut.

Diese Erkenntnis ist sogar eine der Besten, die ich gemacht habe und umso wertvoller wenn man sie früh kriegen kann:

Wachsen tut man ganz alleine. Gib niemals die Verantwortung ab. Kein noch so toller Magier kann dein Leben auf die Reihe bringen, es geht nur um dich selbst
Antwort 6
Novize
Novize


Beiträge: 9
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 19/8/2009 um 21:23  
Hm, wer Bardon durcharbeitet oder sich mit den Anleitungen von Castaneda ( klar gibts auch noch andere^^) arbeitet, kann real etwas daraus lernen.
Castanedas Rekaptulationstechnik verkauft sich gerade prima im psychotherapeutischen Bereich und nennt sich EMDR. Aus Castanedas Sicht ists eine energetische/magische Handlung. Wichtig ist dabei: Es funktioniert und kann Opfer von Gewaltverbrechen von ihrem Trauma befreien. Auch von kleineren Problemen, was natürlich wieder für die Arbeit am Selbst wichtig ist und ja sowieso Grundlage der meisten magischen Wege ist, ob links, rechts oder mitten durch.
Bardon funktioniert auch.

Probiere doch einfach aus, was Dich begeistert - entweder es funktioniert oder nicht im Sinne von Selbsthilfe. Aufs magische bezogen muß jeder für sich vermutlich klären, was Magie ist und was noch unbekannt ist und als magisch verkauft wird.

Es gibt Techniken, die helfen Menschen und ich schätze gerade die Techniken um in die höchstmöglichen Ebenen zu kommen. Es ist absolut super, sich per Meditation zu sammeln, aber Gedankenstille ersetzt die Übung nicht. N Bildhauer muß sein Handwerk auch erst lernen, sonst kann er die Ideen nicht umsetzen.
Und es fragt sich ab wann Schöpfung Magie ist.
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 19/8/2009 um 22:49  
@ Abrahadabra

Ja, an und für sich habe ich diese Erfahrung auch gemacht - dass vieles eben von selbst kommt; dass es durchaus Anregungen gibt, die einem Türen öffnen... aber letzten Endes wächst man von selbst.

Genau dieser Punkt war es auch, der mich dazu gebracht hat, diese Fragen im ersten Post zu stellen. Ich habe mir gedacht: "Das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein, was ich tue - es muss eigentlich noch weiter gehen. Es kann nicht dabei bleiben, zu "meditieren, visualisieren, Rituale zu vollziehen und so weiter". Wohin geht es also, wenn man diese erste Stufe erreicht hat?

Stehen dafür Anregungen in Büchern?

Oder bleibt es dann nur noch, zu üben und zu üben und zu üben...und an der eigenen Weisheit zu feilen?

Ich komme mir vor wie jemand, der Fahrrad fahren kann, gerade 18 geworden ist und nun fürchterlich gern einen Führerschein machen würde, wenn er nur von Autos wüsste...

@ Gnomicuskaefericus

Was bezeichnest du als höchstmögliche Ebenen? Meinst du damit einen Zielort oder eine Wandlung deines Selbst?

Ich kann deinen Satz "Gedankenstille ersetzt die Übung nicht" gerade nicht logisch nachvollziehen. Gedankenstille ist für mich eine Basis, eine Art Tür für intuitive (magische und nicht magische) Handlungen. Und sie zu erreichen kostete mich Übung - also... *verwirrt anguck*


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Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Novize
Novize


Beiträge: 9
Registriert: 19/8/2009
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red_folder.gif erstellt am: 20/8/2009 um 12:47  
@ Serafia_Serafin

Das mit der höchstmöglichen Ebene habe ich absichtlich offen gelassen - es will ja nicht unbedingt jeder das gleiche über nen magischen Angang erreichen, aber die meisten wollen ja etwas bestmöglichst ( ob Ziele, Wandlung, beides ) realisieren.

Was ich für mich persönlich ändern/erreichen will hat nichts mit dem Wunsch zu tun, Magie zu erlernen - den Wunsch hab ich meistens gar nicht.

Ich hab die vorbereiteten Techniken wie Visualisation, Gedankenstille, ne bessere Achtsamkeit, Versenkung, etc vor einem ganz anderen Hintergrund gelernt ohne auch nur überhaupt n Gedanken daran zu verschwenden, das dies was mit Magie, Spiritualität, Religion zu tun hat. Das kam erst Jahre später, nachdem ich mich über aus dieser Arbeit entstehenden Effekten/Phänomen geärgert habe und mal Bücher gelesen habe von dem "Erfinder" dieser Meditationstechniken.
Gerade wenns so ins intuitive geht oder in den Informationsaustausch ohne übliche Kommunikationswege - Hey, mich begeistert es nicht, Sachen von anderen zu wissen, die mich eigentlich nix angehen. Aber es scheint nicht zu interessieren, ob ich die Infos haben will oder nicht und das begrenzt mich, gerade bei unbekannten Menschen find ichs lästig.

Die vorbereitenden Techniken ( oder wie man sie nennen will )übt man natürlich ebenfalls, aber es fehlt ja weiterhin der Rahmen indem Mensch die Magie (oder sich ) ausdrücken will. Wenn jemand malen will, macht es auch Sinn, daß dieser innerliche Ruhe findet oder auch Bewußtseinsebenen öffnet um Ideen herein zu lassen ( kanns nicht besser ausdrücken ) und er wird es nicht umsetzen können, wenn er von den Eigenschaften, Bewegungsmöglichkeiten des Pinsels, Papiers, Farben keine Ahnung/Übung hat. Natürlich hindert es niemanden daran, kindlich mit Farben und Pinsel herumzuspielen und zu experimentieren und Freude an Ausdrucksmöglichkeiten zu empfinden. Letzterer wirds als eher zufällig ansehen, wenn er ein "tolles Bild" erschaffen hat, da ihm die Möglichkeit fehlt zu erkennen, welche Wege man gehen muß um es wiederholt erschaffen zu können.
Das meine ich mit Techniken.
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 22/8/2009 um 19:12  

Zitat von Serafia_Serafin, am 19/8/2009 um 22:49

Warum wäre es sinnvoll, sich einem solchen Studium zu widmen?
Was kann man dadurch erreichen?
Wohin geht es also, wenn man diese erste Stufe erreicht hat?


Ich denke durch die Magie kann man verstehen lernen, wie diese Welt funktioniert. Mir persönlich sind vor allem die Gesetze der Welt und meiner Psyche und wie diese miteinander reagieren wichtig. Je weiter du kommst, desto klarer kannst du diese zwei Dinge erkennen bzw. erkennst dass es dieselbe Quelle ist.

Was man dadurch erreichen kann? Für mich geht es um Stärke. Die Stärke, Grenzen zu durchbrechen. Sich selbst in diversen Situationen zu erfahren und eben nicht den Kopf einzuziehen vor der Wahrheit des LEBENS. Es ist ein bisschen das Gefühl, pulsierendes Leben überall zu riechen, hehe

Wohin es geht? Puh, wenn ich das wüsste. Das Leben ist ein Tanz mit dir selbst :-)

Gruss


[Editiert am 22/8/2009 um 19:13 von Abrahadabra]
Antwort 10
Kandidat
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Nabu
Beiträge: 45
Registriert: 7/1/2009
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red_folder.gif erstellt am: 24/8/2009 um 20:27  

Zitat von gnomicuskaefericus, am 20/8/2009 um 12:47

und er wird es nicht umsetzen können, wenn er von den Eigenschaften, Bewegungsmöglichkeiten des Pinsels, Papiers, Farben keine Ahnung/Übung hat.


Aber genau so funktioniert es überall, indem ich (mein anfänglich noch bescheidenes Können) anwende.
Natürlich wird das Resultat dementsprechend ausfallen.
Ein Künstler aber, der seiner Kreativität keine Form verleiht ist kein Künstler. Genau so ist es mit Magie.

Oder stell dir mal ein Kind vor. Es sagt, "ich gehe erst ins Wasser wenn ich alles über das Schwimmen weiss". Würde es wohl je schwimmen lernen?

LG Nabu
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 10/6/2011 um 06:55  
Ich wärme das Thema jetzt einfach noch einmal auf, weil ich darüber gestolpert bin und festhänge.

Also, ich habe hier folgende Definitionen:

- Hohe Magie ist diejenige, die sich auf die eigene Entwicklung ausrichtet
- Hohe Magie bedarf keiner festen Vorgaben (Wie Zauberrezepte)

Eigener Definitionsversuch:

- Bei der hohen Magie liegt der Schwerpunkt auf dem Ausübenden; nicht jedoch auf angerufenen Wesenheiten, auch nicht auf der Handlung an sich

- Bei der niederen Magie ist es eben so, dass (von außen betrachtet) es nicht der Magier oder die Hexe ist, die wirkt, sondern der korrekte Spruch und die korrekte Handlung und / oder die angerufene Wesenheit oder Energie, an die der Wunsch weitergeleitet wird.


So. Und genau jetzt hänge ich.

Ich kann eine lange Definition über niedere Magie schreiben, aber eben nicht über hohe Magie. Das ist total konfus. Sigillenmagie liegt zum Beispiel für mich genau auf der Grenze: Ist sie Technik der hohen Magie, oder ist sie Werkzeug der niederen Magie? Welche Techniken gehören zu hohen Magie?
Ich wurde in Hexenkreisen ausgebildet, natürlich mit magischer Backgroundlektüre - aber da kam so etwas bisher nicht dezidiert vor. Weil es eben auch keiner bisher brauchte.

Dann die Sache mit der inneren Entwicklung: Das zählt für mich nicht einmal offiziell zur Magie, es sei denn, es ist aktive Schattenarbeit. Alles andere ist in meinen Augen ein kontinuierlicher Prozess, der einsetzt, sobald man sich ernsthaft mit Magie beschäftigt.
Welche Techniken gibt es denn, offiziell gesehen, um der "Vervollkommnung" bewusst und aktiv entgegen zu streben außer Selbsterkenntnis und Schattenarbeit?

Dann zähle ich auch die Nicht-Hexischen Rituale NICHT zur hohen Magie (Beispiel das kleine bannende Pentagrammritual), weil einem da komplett die Freiheit genommen wird, aus sich heraus zu arbeiten, und man nur den Fußstapfen eines (hoffentlich irgendwie irgendwem bekannten) Magiers nachtrabt.

Apropos: Vau und ich arbeiten gerade an einem Text, in den ab hier geäußerte Gedanken einfließen, aber nicht eins zu eins kopiert werden könnten. Wer damit für sich nicht einverstanden ist, möge dies bitte äußern. Wer außerdem damit einverstanden wäre, genau zitiert zu werden, darf das natürlich auch sagen :).


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Ipsissimus
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LoS
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red_folder.gif erstellt am: 10/6/2011 um 10:33  
Hm, ich halte die Unterscheidung so für schwachsinnig.

Ich seh das folgendermaßen: Es gibt eine Form der Magie und es sind eher die Fähigkeiten oder Unfähigkeiten der Ausführenden, die da den eigentlich nicht existenten Bewertungsspielraum stellen.

Wenn jemandes Magie funktioniert, NUR wenn er sich an Rezepte, äußere Handlungen usw hält, ändert es an der Magie selbst nichts, wohl aber an der Einschätzung seines magischen Könnens, darauf will ich hinaus. Die Sprache wird nicht anders, nur weil sie jemand nicht beherrscht, eher ist das Verinnerlichen selbiger das was zum ganzheitlichen Verstehen bis in die Feinheiten hinein beiträgt.


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Ich bin von der Nachtschicht. Glaubst Du an Geister?

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Practicus
Practicus

BabyDrache
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Registriert: 28/12/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 14/6/2011 um 19:41  
Liebe Serafia, lieber Vau,

Was auch immer der ursprüngliche Autor dieser Begriffe im Sinne hatte, erscheint mir folgendes sinnvoll

niedere Magie : ist auf Effekte in der physischen und/oder astralen Welt ausgerichtet. produziert Karma, (wenn's auch gutes ist), da es den Fokus weiterhin auf dieser Welt behält

höhere Magie : hat als Ziel das Erwachen aus dieser Traumwelt zu einem höheren Samadhi-Bewußtsein, magische Fähigkeiten werden gar nicht direkt angestrebt, sondern sind eine Folge der Bewußtseinserweiterung

intuitive Magie: Magie, die durchgeführt wird, ohne daß sich der Praktizierende überhaupt bewußt ist, daß er/sie Magie anwendet


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Ich erkenne, also bin ich.
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Novize
Novize

gaileach
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Registriert: 2/1/2010
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 14/6/2011 um 21:20  
hallo ihr lieben,

interessantes thema.
ich habe stehts nur einen weg gesucht, mich selbst zu heilen, mir meinen verstand, den ich verloren hatte zurück zu erobern, und die moderne medizin konnte da nicht wirklich helfen.
dann wurde mir irgendwann gesagt, das was ich da mache sei magie, innere alchemie, schamnistische techniken :puzz:
jetzt habe ich das bestreben, mein bewußtsein weiter zu entwickeln und an mir selbst zu feilen. heißt das dann, ich betreibe hohe magie :redhead:
jetzt bin isch doch a bisserl verwirrt. :o

@gnomicuskaefericus
hast du techniken gefunden um die gedanken anderer restlos aus zu schließen?
ich komme da gerade nicht weiter.
die menschen zu denen ich ein herzensband habe, kommen immer noch in meinen kopf und ich hätte echt gerne mal ruhe in meinem schädel.
wenn ich den mal dazu komme meine eigenen gedanken zu denken, bin ich echt froh und das passiert erschreckend selten.

alles liebe, gailleach


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die drei großen L: leben, lieben, lernen
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