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Autor: Betreff: Trance - Meditation & Hypnose
Gast

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red_folder.gif erstellt am: 21/11/2005 um 13:32  
Meditation
(bevor alle über mich herfallen und mir andere Arten und Wege vorhalten - ich weiß, daß dies nur EIN Weg ist, den ich allerdings als am leichtesten erlernbar empfinde...)

Körperhaltung:
Am besten eignet sich der klassische Lotossitz, also auf glatter Fläche (am besten der Fußboden ;-) ) hinsetzten und die Beine im Schneidersitz verschränken. Klassisch liegen dabei beide Füße AUF den Knien. Leute, die in jungen Jahren anfangen, dürfte das nicht schwer fallen. Ältere Semester dürfen auch den halben Lotossitz (nur ein Fuß auf den Knien) oder auch im Schneidersitz bleiben. Leichter gelingt diese Haltung, wenn man sich auf ein Kissen setzt. Dadurch liegen die Knie tiefer und die Füße lassen sich leichter darauflegen.
Wichtig ist auch eine gerade Rückenhaltung. Dazu macht man am besten zuerst ein Hohlkreuz und beugt den Oberkörper leicht nach Vorn. Nun langsam mit dem Oberkörper nach hinten schwenken. Wenn die Wirbelsäule gerade ist, "rastet" sie ein. Das muß ggfls. etwas geübt werden, aber wenn man es einmal raushat, findet man diesen Punkt immer recht schnell wieder.

Die Körperhaltung ist zumindest für Anfänger sehr wichtig. Es ist so etwas wie eine Vorbereitung. Indem man diese bestimmte Haltung einnimmt, sagt man seinem Unbewußten, daß man nun meditieren möchte. Außerdem ist diese Haltung nicht unheimlich bequem - man schläft dadurch auch nur selten ein. Wenn man erstmal sicher einen Trance-Zustand erreicht, ist es eigentlich egal, ob man nun sitzt, liegt oder gerade durch den Park läuft...

Wenn man nun diese Körperhaltung eingenommen hat, schließt man am besten die Augen. Oft wird auch dazu geraten, die Augen halb zu schließen und einen bestimmten Punkt ca. 1,5 m vor einem auf dem Boden zu fixieren - Jeder wie er es mag, aber mit geschlossenen Augen geht es meiner Meinung nach besser...
Nun muß man versuchen, seinen Kopf zu leeren. DAS dürfte wohl am schwierigsten sein, weil ja allgemein die Meinung vorherrscht, daß man nicht nichts denken kann - doch, es geht!
Versuche einfach den Kopf völlig frei zu bekommen. Gedanken, die kommen sollte man sich bewußt machen und dann wieder wegschieben. Diese völlige Leere im Kopf ist schwer für längere Zeit zu halten. Wer es als Anfänger sofort auf fünf Minuten schafft, ist schon ein Wunderkind...
Trotzdem sollte man sich davon nicht entmutigen lassen, sondern kontinuierlich üben. Am besten immer zur gleichen Zeit, damit sich der Körper und das Bewußtsein/Unbewußte darauf einstellen kann.
Außerdem sollte man nicht zu viel von sich erwarten am Anfang: Einfach mit 5-10 Minuten anfangen am Tag. Wenn man dann meint, daß man es sicher schafft, seine Gedanken 5 Minuten frei zu halten, dann eben auf 10 Minuten gehen usw. Wenn man täglich übt, kann man es in einem halben Jahr auf ca. 30 Minuten bringen...
Erfahrungsgemäß erlebt jeder Mensch andere Dinge in einem Trance-Zustand. Es gibt Leute, bei denen es visuelle Eindrücke gibt, und bei anderen stellen sich Gerüche oder Töne ein. Da die heutige Gesellschaft aber überwiegend auf visuelle Reize ausgerichtet ist, werden beim Großteil der Menschen Bilder auftauchen. Das muß nichts spezielles oder unheimlich komplexes sein. Ich sehe dann meistens einen abgedunkelten, runden Raum mit vereinzelten Lichtpunkten überall. Also bitte keinen Wald oder Schloß oder Strand oder was auch immer erwarten - was nicht heißt, daß das nicht sein kann...

Wer zu Anfang überhaupt nicht mit seinen Gedanken klar kommt, dem empfehle ich noch, auf seine Atmung oder Herzschlag zu achten. Jedes mal eine Zahl hochzählen beim ausatmen und wenn man bei 10 angekommen ist wieder bei eins anfangen. Oder eben genauso verfahren mit dem Herzschlag. Dadurch sind die Gedanken beschäftigt und es schleichen sich nicht so schnell störende Gedanken ein. Wenn man mit dieser Methode es geschafft hat, seine Gedanken frei zu halten, dann kann man es versuchen, ohne das Zählen auszukommen...

Auf jeden Fall: Nicht gleich Wunder erwarten! Das muß geübt werden und zwar nicht nur ab und zu mal, sondern regelmäßig!

* * *

Hypnose/Selbsthypnose
Wer schneller einen Trance-Zustand erreichen möchte, der hat noch eine andere Möglichkeit: Hypnose, bzw. Selbsthypnose...

Hierzu sollte man es sich so bequem wie möglich machen, also ruhig in einem bequemen Sessel zurücklehnen oder sich ins/aufs Bett legen.
Augen schließen und mit geschlossenen Augen die Augen nach oben rollen, so als wollte man von innen durch sein drittes Auge (an der Naselwurzel zwischen den Augenbrauen) sehen. Das ist ungewohnt und man sollte sich dabei nicht allzu sehr verkrampfen... Nun zählt man bei jedem Ausatmen von 100 rückwärts und jedesmal, wenn man auf eine Zehnerzahl trifft, gibt man sich die Anweisung (Suggestion) "Mit jedem Ausatmen entspanne ich mich mehr und versinke ich tiefer in einen angenehmen Zustand der Ruhe". Danach ganz einfach weiterzählen und erspüren, wie man tatsächlich immer ruhiger und entspannter wird. Durch die ungewöhnliche Augenstellung und das Zählen - mit den gegebenen Suggestionen zusammen - wird das Bewußtsein sehr beansprucht und beschäftigt. Dadurch wird der Weg ins Unbewußte frei. Wenn man bei Null angekommen ist, ist man in Trance. Das ist eigentlich eine narrensichere Methode und sowas wie ne Abkürzung, allerdings ziehe ich - und auch Leute, mit denen ich darüber schon gesprochen habe, die Meditation vor.
Und nun keine Angst, man wacht natürlich auch wieder aus dieser Trance auf. Wer es geschafft hat, bei Null anzukommen, ohne "unterwegs" einzuschlafen, kann diese hypnotische Trance wieder zurücknehmen, indem man sich suggeriert (einredet), daß man nun von eins bis fünf zählt und bei jeder Zahl wieder wacher wird. Konkret: "Ich werde jetzt bis fünf zählen und spüren, wie ich bei jeder Zahl wieder wacher werde. Wenn ich bei fünf angekommen bin, werde ich mich frisch und erholt fühlen..."
Wenn man allerdings bei Einleitung der Trance eingeschlafen ist, erwacht man ganz von alleine wieder - ganz natürlich. Deswegen sollte man sich - zumindest bei dieser Methode, einen Wecker stellen, wenn man noch Termine wahrnehmen möchte...

- - -

Andere Möglichkeiten in Sachen Hypnose sind Hynose-CD's... Diese sind allerdings meist zweckgebunden (Raucherentwöhnung, Abnehmen, Regression, etc) Mit einer solchen CD in Trance zu gehen dürfte wohl der einfachste Weg sein, weil man sich einfach die CD anhört und die darauf enthaltenen Anweisungen befolgt. Da man aber bei solch einer "Fremdhypnose" relativ passiv bleibt, wird man später, nach der Rücknahme der Hypnose, nicht das Gefühl haben, in Trance gewesen zu sein. Man bekommt ja schließlich alles mit, was einem da eingegeben wird. Eine Trance wurde trotzdem erreicht. Und im Prinzip ist jeder hypnotisierbar. Was einige Menschen nicht hypnotisierbar macht, ist entweder eine starke Abneigung gegen eine Hypnose, oder die Unfähigkeit sich auf die Suggestionen zu konzentrieren.
Natürlich kann man auch direkt zu jemandem gehen, der Ahnung in Sachen Hypnose hat und einen ohne Zweckbindung in Trance versetzt. So könnte man auch vorher besprechen, was für einen wichtig ist und ob eine leichte Trance zum "schnuppern" reicht. Mithilfe eines Hypnotiseurs kann man auch tiefere Trancezustände erreichen. Bei der Selbsthypnose erreicht man meist nur eine leichte bis maximal mittlere Trancetiefe, die aber auch absolut ausreichend ist.
Seit einiger Zeit gibt es auch die sogenannte Hemisphären-Synchronisation. Auch dies ist eine passive Art der Tranceinduktion. Hierbei gibt es zwei Methoden: Lichtreize und Tonreize. Bei der Methode mit dem Licht werden den Augen zwei unterschiedliche Lichter dargeboten in einem sonst dunklen Raum. Diese Lichter sind verschiedenfarbig und erzeugen somit eine gemisse Frequenz im Gehirn. Jedem Auge wird eine andere Farbe dargeboten, so daß zwei unterschiedliche Frequenzen ins Gehirn geliefert werden. Das Gehirn versucht aber, den normalen Zustand herzustellen, nämlich den, daß beide Augen sehr Ähnliche Reize wahrnehmen. Es ermittelt die Differenz der beiden Frequenzen und versucht diese auszugleichen. Nach ein paar Minuten hat das Gehirn dies auch geschafft und ist jetzt vollauf damit beschäftigt, diesen Ausgleich zu halten, solange die visuellen Reize andauern. Beide Gehirnhälften sind damit synchronisiert. Ist dieser Zustand erreicht, kann man durch Hinzufügen von neuen Reizen die Frequenzen beeinflussen und so eine Trance einleiten, indem man das Gehirn in einen Frequenzbereich "fährt", der den Alphawellen entspricht.
Ebenso geht das aber auch mit Tönen, die auf verschiedenen Frequenzen sind. Hierzu gibts auch CD's. Ich habe mal ein wenig mit solchen CD's gearbeitet, aber irgendwie empfinde ich diesen Zustand nach einiger Zeit als unangenehm. Außerdem empfand ich die Tranceeinleitung als zu abrupt. Bei einer Meditation oder Hypnose baut sich der Zustand allmählich auf. Mit diesen Syncho-CD's hatte ich das Gefühl, in die Trance reingestürzt zu werden. So von jetzt auf gleich ins Bodenlose... Seltsame Erfahrung!

So, genug geschwafelt... :-)))))))))

Liebe Grüße

Dela

Äh, noch ein "Nachtrag" zum Thema Trance... (ich wußte, ich hab was vergessen...)

Sollte man sich nach einer Meditation oder Hypnose/Selbsthypnose noch benommen fühlen, gibt es nichts besseres, als etwas körperliches zu tun... Die körperlichste Handlung ist immernoch, etwas zu essen! Einfach ein paar Gummibärchen oder auch einen Joghurt oder was weiß ich... Dadurch verschwinden garantiert alle "Nachwirkungen" einer Trance...

Wer mehr auf seine Linie achten möchte, kann sich auch mal so richtig Strecken und mal kräftig auftreten. Halt was körperliches (und wer jetzt an was versautes denkt... ist selber schuld!) :-))))))))) ist aber auch möglich, denke ich... *lol*


[Editiert am 21/11/2005 von Daughter-of-Horus]
Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2845
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 22/11/2005 um 07:33  
als körperhaltung finde ich den lotussitz zu unbequem - man will ja beim meditieren auch an was anderes als an seine krämpfe denken (bzw. an "gar nichts" ) weswegen ich den "vajrasana" vorschlage:

http://www.yogawithateeka.com/htmls/photos/mooncycle-10.htm l " target=_blank> http://www.yogawithateeka.com/htmls/photos/mooncycle-10.htm l

ferner - gleich mit "nichts" zu beginnen halte ich für ziemlich arg :) das hat bei mir erheblich länger als 5 minuten gadauert LOL - man kann auch z.B.:

stelle eine blume vor dich hin - betrachte die blume ganau - versuche dir die blume in jedem detail vorzustellen, erinnere dich an jedes blatt - schliesse die augen - stelle dir wieder die blume ganau vor.... usw....

ist auch eine ganz gut einstiegsübung zum visualisieren.
ansonsten:
auf den atem achten,
versuchen von innen durch das dritte auge zu sehen,
den eigenen pulsschlag wahrnehmen,
seinen körper bewusst von den zehenspitzen bis zum scheitel wahrnehmen...

all das sind sinnvolle übungen, um überhaupt in den zustand des nicht-denkens zu kommen#

meine güte, ich komm gar nicht dazu, hier gross rumzusurfen :)


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