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Autor: Betreff: Ist veränderung der Wahrnehmung möglich?
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 3/4/2011 um 09:04  
Hallo liebes Forum,

das Thema hat vielleicht nur bedingt mit Magie zu tun, aber ich will es trotzdem mal hier Posten.
Sinngemäss geht es darum was Malig hier in dem Götter und Dämonen Thread schrieb:
Zitat:
Was du wirklich tun kannst, ist aufzuhören dir Informationen von außen zu holen. Alle Information die du von außen kriegst und bei dir implantierst (nicht nur "Magische") sind ja in erster Linie fremdinduziert und damit fremddominierend (...)


Unsere subjektive Wahrnehmung ist zu grossen Teilen geprägt von unserer Umgebung. Von den Masstäben die andere an uns anlegen, von gesellschaftlichen Vorgaben und unserem Bildungssystem, von unserer Erfahrung im Umgang mit anderen usw.
Nun ist aber genau diese subjektive Wahrnehmung, die mit unserer "Programmierung" zusammenhängt, nicht immer vorteilhaft für uns.
Unsere Programmierung dient sehr oft anderen und nicht der eigenen Weiterentwicklung, um die es mir in diesem Zusammenhang geht.

Malig schrieb nun in oben genanntem Thread weiterhin:
Zitat:
Wie will man auch Dinge tun die über Konventionelles hinausgehen wenn man am Konventionellen (bzw. am Gängigen) hängen bleibt?! Das Gängige kann also nicht der "Halte- bzw. Orientierungspunkt" sein bzw. bleiben. Es muss also ein Stoppen der gängigen (Welt)-Wahrnehmung her (...)



Wenn ich darüber nachdenke, dann ist das tatsächlich ein entscheidender Punkt bei der Weiterentwicklung.

Angenommen du hast eine unbegründete Angst vor irgendetwas. Diese Angst ist ja nicht deswegen da weil es wirklich gefährlich wäre das zu tun wovor man Angst hat, sondern weil es irgendwann einmal durch irgendein Ereignis geprägt wurde in dem die Bedingungen andere waren. Diese Angst, die dann den Kampf- Fluchtreflex und Vermeidungsverhalten, auslöst entsteht in dadurch das man etwas unbegründet in der subjektiven Wahrnehmung als gefährlich einstuft.

Hätte man nun die Möglichkeit seine subjektive Wahrnehmung im vorhinein dahingehend zu verändern, das man das wovor man unbegründet Angst hat nicht mehr als gefährlich wahrnimmt, könnte man die "Rückkopplungsschleife" durchbrechen, die Situation neu bewerten und die subjektive Wahrnehmung den neuen Gegebenheiten anpassen.
Das wäre z.B. eine persönliche Weiterentwicklung zu einem angstfreieren Leben.

Nun gibt von der Änderung der Wahrnehmung aber vielleicht sogar noch eine höhere Stufe.
Die Erweiterung der Wahrnehmung.
Serafia_Serafin schrieb in genanntem Thread:
Zitat:
Du rufst keine fremde Instanz an, sondern ein Aspekt des großen ganzen und somit einen Aspekt von dir.

Wenn ich mich innerhalb einer okkulten Handlung mit etwas "übernatürlichem" befasse, dieses für mich aber eben nicht mehr übernatürlich sondern natürlich ist, habe ich meine Wahrnehmung dahingehend erweitert das ich übernatürliches ganz normal wahrnehmen kann.

Zu diesem Thema drängeln sich nun einige Fragen auf:
- Ist es möglich die subjektive Wahrnehmung im vorhinein zu verändern?
- Wenn ja wie?
- Ist eine Erweiterung der subjektiven Wahrnehmung möglich um übernatürliche Dinge wahrzunehmen?
- Wenn ja, ist es überhaupt ratsam das zu tun oder wird man dabei völlig verrückt?
- Für den Fall das es ratsam wäre, wie tut man das?

Gespannt auf eure Antworten wartend,
der freidenker.
Magus
Magus

Cruihn
Beiträge: 525
Registriert: 14/11/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3/4/2011 um 09:54  
Hallo freidenker,

zum Thema Wahrnehmungsveränderung: Ja man kann seine eigene Wahrnehmung verändern indem man sich erst einmal der eigenen Wahrnehmung bewusst wird und somit merkt, was man gerade wie wahrnimmt. Danach kannst du mit den verschiedenen Sinnen "herumspielen", also die Aufmerksamkeit mal mehr auf den einen dann auf den anderen Sinn lenken und diese Wahrnehmung dann bewusst verändern. Einfach mal ausprobieren.

Ich kann dir das leider nicht so genau beschreiben wie ichs gern tun würde, kann dir dazu aber die Bücher von Jan Fries (für den Anfang evtl. "Visuelle Magie" oder wenn du schon etwas mehr ausprobiert hast "Der Kessel der Götter") empfehlen. Der hat immer sehr viele und, wie ich finde sehr nützliche/überraschende, Übungen hierzu. Ich fand die Anregungen von ihm zumindest sehr interessant.

MfG
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Magus
Magus


Beiträge: 465
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3/4/2011 um 10:12  
hallo freidenker,

bei solchen übungen, prozessen sieht es so aus, als ob du deine wahnehmung veränderst. tatsächlich ist es eher so, dass du deine "von der gesellschaft" antrainierten wahrnehmungsfilter, die du mehr oder weniger auch freudig angenommen hast, immer mehr zurücknimmst und sich das zeigt, was schon immer da ist. eine hochgradige wahrnehmungsfähigkeit, wachheit, bewusstheit.

manche menschen können davon ver-rückt werden, wenn sie davon unvorbereitet getroffen werden, was gelegentlich durchaus vorkommen kann.

mit der rücknahme der bewertungen bist du schon auf der richtigen spur. ein weiterer wesentlicher aspekt der mit der bewertung einhergeht ist die verschmelzung. die bewertung teilt in gut und böse, in licht und schatten, mit einer dieser seiten identifizierst du dich (=verschmelzung).

wenn du schreibt, du bewertest die situation neu, steigst du automtisch wieder in die falle ein, die deine wahrnehmungsfähigkeit beschränkt.

wenn dich dieses thema interessiert, solltest du dich einfach mit achtsamkeitsmediationen beschäftigen. solltest du auf östliche weisheiten stehen wende dich dem zen zu, wobei der sucher auch in der christlichen mystik finden kann, z.b. angelus silesius.

wesentlich ist die sicht aus dem herzzentrum um die entstehung magisch-mystischer konzepte (=neuer bewertungssystem) zu vermeiden, damit ist eine direkte und fühlende wahrnehmung gemeint.
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 3/4/2011 um 12:56  
Nur kurz zu deiner Schlussfolgerung:

Zitat:
Wenn ich mich innerhalb einer okkulten Handlung mit etwas "übernatürlichem" befasse, dieses für mich aber eben nicht mehr übernatürlich sondern natürlich ist, habe ich meine Wahrnehmung dahingehend erweitert das ich übernatürliches ganz normal wahrnehmen kann.


Und begehst damit den "Fehler" etwas eigentlich >Unmögliches< zu etwas Möglichem zu machen (es dem eigenen Zählwerk hinzuzufügen- damit Immunisierst du dich von vornherein gegen eine befreiende Wirkung), dass dann wiederum den gängigen Procedere in dir selbst unterworfen sein wird, dem teilen und zerreißen --> Kategorisieren. Damit geht eine Menge "Befreiungspotenzial" (und um Befreiung und Erwachen geht es) für dich selbst verloren und damit Potenzial zur Entwicklung.

Was "Alles und Nichts" schrieb ist völlig richtig. Eine direkt fühlende Wahrnehmung, denn alles außer dem >inneren< Fühlen ist in der Kette der Bewegung ohnehin ein nachgeordneter Faktor und passiert bereits nichtmehr im Hier und Jetzt - ist also außerhalb des Raumes der Wirkungskräftigkeit. Auf östliche Konzepte und magisch-mystische Ansätze möchte ich mich dabei jedoch keineswegs stützen, denn diese haben (zumindest bei mir) damit garnichts zu tun.

Viele Grüße

-- Malig


[Editiert am 3/4/2011 um 14:28 von Malig]
Antwort 3
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