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Autor: Betreff: Wo anfangen?
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 10:15  
Ich möchte hier mal einen "Wo soll man anfangen, und wie weiter"-Thread machen, weil ich finde, das da viel Verwirrung herrscht.

Meiner Meinung nach liegt aller Anfang bei einem selbst - zuerst sollte man sich klar werden, wo man steht. Das ist gar nicht so einfach. Wenn ich danach Frage "Wer bin ich, Wo komme ich her, Wo will ich hin" so stehe ich am Anfang aller Philosophie (und ja, auch aller Magie).

Also: Was/Wer bin ich?

Nehmen wir mal an, ich hab einen Beruf. Einstellungen. Meinungen. Und einen Haufen Unbewusstes.

Der Einfachheit halber könnte ich sagen: All das zusammen bin ich. ich finde nicht, das das so ist. Das sind alles nur Aspekte meines Seins. "Ich" ist das, was diese ganzen Teilaspekte verbindet, das, was sozusagen über die Teilaspekte hinaus geht. Die Suche nach dem Ich (und dem nicht-Ich) ist für mich der beginn der Magischen Philosophie, die Suche nach dem Teil von mir, der nicht eine Funktion oder Daten oder meine physische Existenz ist, sondern das, was aus diesem Immanenten zum Transzendenten führt.

a.) Synergie und Emergenz

Teile unseres "Ich" stützen sich gegenseitig, und wirken zusammen, um uns sozusagen zu stabilisieren. Diese Stabilität verbessert uns - wenn ich nicht nur Mathe kann, sondern auch Biologie, kann ich Dinge leisten, die eine von beiden Wissenschaften alleine nicht leisten kann. Andererseits behindert uns das auch, weil mein Weltbild immer mehr versteift (das geht mir andauernd so). Die nächste Stufe der Erkenntnis ist die Emergenz - einzelne Eigenschaften unseres Geistes verbinden sich so, das vollständig Neues (z.B. neue Eigenschaften und Kenntnisse) entstehen. Wenn sich "Neues" nicht aus einer Ursache erklären lässt, haben wir den ersten Schritt in den Bereich des magischen getan, genauer gesagt, den Bereich des kausalen, der newtonschen Mechanik und er formalen Logik, verlassen. "Aus A folgt B" ist Unsinn geworden. (-- ihr seht schon, in gewisser weise befinde ich mich auf einem Chaosmagisch/Kybernetischen Trip, was mein Weltbild betrifft --)

Der erste Schritt aus dem Kausalen heraus ist demnach für mich etwas komplett banales, aber auch unendlich schwieriges: Mach und Glaube irgendwas. Es ist egal was. Alles bringt dich weiter. Ich finde es am praktischsten, also, um aus diesem Kausalzwang rauszukommen, an etwas scheinbar zufälliges wie Orakel zu glauben. Schick ist es, wenn man über ein Orakel gleich noch was lernt: Tarot, I Ging, Runen... egal. Alles hilft, aus diesem unmagischen Realitätstunnel herauszukommen.

So, ende "Wort zum Sonntag"


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Magus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 11:04  
Dem kann ich im großen und ganzen so Zustimmen.

Allerdings bin ich der Meinung, dass dies alles nur durch ausprobieren, durch "Tun" geschehen kann. Ich kann mir tausend Dinge überlegen, solange ich es nicht versuche werde ich es nicht schaffen.
Dieses ausprobieren der verschiedenen Dinge/Techniken etc. hat gleichzeitig auch den Nebeneffekt, dass ich so herausfinde in welche Richtung es mich am ehesten zieht, was mir am ehesten liegt.

Also keine Berührungsängste haben, sondern sich hinsetzen und sich mit Dingen wie der von Heph angesprochenen Divination auseinandersetzen. Auch allgemeine, augenscheinlich "nichtmagische" Dinge wie Meditation, Atemtechnik etc. sind sehr sinnvoll. Visualisation (nicht nur Bildlich sondern auch im Bereich des Fühlens, Geruch, Gehör) ist ebenfalls etwas, was man ohne großen Aufwand tun kann.

Reisen (Traum,- Schamanistisch,- Astral,-) finde ich ebenfalls sehr spannend (ok das ist mein persönliches Steckenpferd) und ist keinesfalls eine Sache die nur von "erfahrenen" Personen durchgeführt werden kann, sondern auch von jemandem, der erst mit diesen Themen anfängt. Denn gerade hier kann man sehr eindrucksvolle Erfahrungen machen.
(Ich weiß hier spalten sich die Meinungen, aber meine Erfahrung ist, es kann nichts schlimmes Geschehen, da "tiefere" Reisen bei "Anfängern" sowieso nur sehr selten vorkommen, da diese meist mit zu hoher Erwartungshaltung oder evtl. auch zu zaghaft an die Sache rangehen. So sammelt man eben ganz "natürlich" nach und nach seine Erfahrungen ohne Angst haben zu müssen, dass man gleich den Verstand verliert.)

Lange Rede kurzer Sinn: Hinsetzen und Ausprobieren, es kann einem nichts passieren.

Ausserdem kann man im Zweifelsfall immernoch jemanden fragen der so etwas schonmal gemacht hat ;)


Gruß Cruihn
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 11:23  
Sowas in der Art wäre in den (geplanten) Folgebeiträgen einerseits gekommen :)


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Magus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 11:33  
Oh, sry...wollte mich natürlich nicht dazwischendrängen :)
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 11:36  
Nein, ich find' jeden Beitrag gut :)

Sollte ja eine Art "Magie für Dummies" werden :)


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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 12:05  
Und da Fortsetzungen niemals so gut sind wie das Original...

Körpergefühl:
Gerade bei energetisch ausgelegten Arbeiten spielt das eigene Körpergefühl eine zentrale Rolle.
Um das zu verbessern könnte man bspw. über die Aspekte Sport und Ernährung nachdenken.

Logik:
Begehe eine magische Arbeit ausschließlich, wenn sie dir logisch erscheint. Wenn du Vorlagen nutzt, wandle sie nach deinem Geschmack ab, sei es Räucherung, Wortwahl oder auch die angerufene Entität, dein Gehirn funktioniert anders als das desjenigen, der deine Vorlage schrieb.

Magie ist keine Realitätsflucht!:
Arbeite nur magisch, wenn du dich wohl fühlst und versuche nicht gleich, die Welt aus den Angeln zu heben. Auch wenn es manchmal anders erscheint, im Grunde funktionieren Veränderungen eher langsam.

Beobachte dich.:
Rekapituliere deine Arbeiten, schreib sie, wenn du magst, auf, variiere Arbeiten, um zu schauen, was für Aspekte dir besser liegen.
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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 17:07  

Zitat:
Um das zu verbessern könnte man bspw. über die Aspekte Sport und Ernährung nachdenken.


Widerspruch-darüber _nachdenken_ bringt nix. Machen :)

Zitat:
Begehe eine magische Arbeit ausschließlich, wenn sie dir logisch erscheint.


Ich finde "logisch" ist der falsche Begriff dafür. Können wir uns auf "Stimmig" oder "Passend" oder sowas einigen?


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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 17:47  
Ok, Stufe 2:

Nehmen wir an, du hast jetzt ein für dich passendes Orakel gefunden (praktisch wäre es - vorerst - wenn es aus einem Kulturkreis stammt, den du Cool findest.)

Der nächste Schritt ist, über die Bücher hinauszugehen. Was bedeutet das Orakel _für mich_ (nicht: für aleister crowley, nicht für hassan i sabbah)

Ich mach das mal am Beispiel des I Ging Nr.42 (mit dem ich mich nicht auskenne)

I Ging

i Ging 42 sagt:

oben Sun, das Sanfte, Der Wind
unten Dschen, das Erregende, der Donner
Die Mehrung. Fördernd ist es, etwas zu unternehmen.
Fördernd ist es, das große Wasser zu durchqueren.
Wind und Donner: das Bild der Mehrung.
So der Edle: Sieht er Gutes, so ahmt er es nach,
hat er Fehler, so legt er sie ab.

So, Chinesisches Orakel, was willst du mir sagen? Vor meinem inneren Auge sehe ich den Fluss und einen Edlen. Meine Phantasie macht noch ein Pferd dazu. Ein Unwetter zieht auf. Wenn man den Fluss queren will, muss man sich beeilen. Gegenüber ist ein Unterstand, unter Felsen. Und so weiter. Das ist eine Phantasiereise IN das Orakel. Probiert man sowas im Halbschlaf, spinnen sich Geschichten einfach so weiter. Was passiert als nächstes? Wem begegnet man auf der anderen Seite? Diese Phantasien können uns viel mehr über uns und das Orakel sagen, als alles, was Hinz&Kunz drüber geschrieben haben (und dies ist der Anfang des Themas "Trancereisen").

P.S.: Hinz&Kunz können einem trotzdem helfen, die Bedeutung zu verstehen. Und unsre Phantasie mit Bildern und Information füllen, die wir dann in unser Verständnis des Orakels einbauen können.


Solltest du ein Magieanfänger sein, denke dir jetzt einen Grund dafür aus, warum Orakel funktionieren und versuch, das auch zu glauben.


[Editiert am 2/6/2013 um 17:53 von Hephaestos]



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Philosophus
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red_folder.gif erstellt am: 2/6/2013 um 22:24  

Zitat von Hephaestos, am 2/6/2013 um 17:47
So, Chinesisches Orakel, was willst du mir sagen?

Das I-Ging ist mehr als ein Orakel, die Beschreibungen beziehen sich auf Elementeenergien und beschreiben bestimmte Wechselwirkungen der Elemente und deren Auswirkungen. Ich bin aber selbst noch dabei, das zu lernen, detailliert erklären kann auch ich es von daher vorerst nicht.

Es geht jedenfalls weniger um Fantasiereisen dabei als vielmehr um Zustände.

Lieben Gruß und einen schönen Abend,
S.


[Editiert am 2/6/2013 um 22:26 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 3/6/2013 um 08:30  
ich hab extra was genommen, Was mir so Völlig unbekannt ist-also, von dem ich nur wusste, _das_ es als Orakel verwendet wird, um das Konzept einer Phantasiereise (und damit: Bereisen von Chakren oder Welten des Yggdrasil oder Lebensbaumes oder Tarotkarten....) zu erläutern.


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 3/6/2013 um 13:13  

Zitat von Hephaestos, am 2/6/2013 um 17:47
Ok, Stufe 2:

Nehmen wir an, du hast jetzt ein für dich passendes Orakel gefunden (praktisch wäre es - vorerst - wenn es aus einem Kulturkreis stammt, den du Cool findest.)

Der nächste Schritt ist, über die Bücher hinauszugehen. Was bedeutet das Orakel _für mich_ (nicht: für aleister crowley, nicht für hassan i sabbah)

Ich mach das mal am Beispiel des I Ging Nr.42 (mit dem ich mich nicht auskenne)
....


das über die bücher hinausgehen betrachte ich als den aufbau einer persönlichen verbindung zu dem jeweiligen symbolsystem (z.b. tarotkarten).

die verbindung kann aufgebaut werden durch
- reisen in die einzelnen karten
- meditation über eine karte
- ziehen von tageskarten mit einer entaprechenden reflexion des tages

dann wir das symbolsystem "lebendig". man schaut nicht mehr in den büchern nach, dass wissen ist in einem selbst. dann kann das symbolsystem zum divinieren genauso wie zur selbsterkenntnis oder der magie eingesetzt werden.


[Editiert am 3/6/2013 um 13:14 von Alles und Nichts]
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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 3/6/2013 um 14:24  
Also ich habe mich dem I-Ging anders genähert.

Ich habe eine meditatvie Technik genutzt mit Namen
Tanz des Yü, der Link führt zu meinem Blog wo ich das mal beschrieben habe. Bei dieser Technik geht es nicht um Zukunftsschau, sondern um ... tja ... um eine Bewußtseinsveränderung. Ich habe diese Übung wirklich lange gemacht und muß sagen das ich sehr überrascht wurde was das gebracht hat. So habe ich dadurch ein tieferes Verständnis für Feng Shui entwickelt, was mir erst klar wurde als meine Frau damit mal ankam und ich auf einmal recht viel mehr wußte als das Buch zu bieten hatte. Auch habe ich gelernt die Bewußtsteinszustände einzeln zu nutzen UND ich habe gelernt das ein durchlaufen mehrerer verschiedener Bewußtseinszuständen in kurzer Zeit ein gesamt Ergebnis erzielt.... ein Ergebnis mit dem man dann auch noch GANZ ANDERE Sachen machen kann :)

Alles aus einer ganz einfachen Übung heraus!


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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 4/6/2013 um 09:13  
nur so : magische quadrate und wie man sie macht:

http://www.jcu.edu/math/vignettes/magicsquares.htm


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 4/6/2013 um 15:04  
als weiteren punkt sollte energiearbeit gemacht werden, ob nun kundalinie, elementeenergie oder was auch immer. um einen ersten zugang zu ritueller arbeit zu bekommen, könnte die energiearbeit auch in einen rituellen kontext eingebetet werden.
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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 4/6/2013 um 17:42  

Zitat von Hephaestos, am 2/6/2013 um 17:07

Zitat:
Ich finde "logisch" ist der falsche Begriff dafür. Können wir uns auf "Stimmig" oder "Passend" oder sowas einigen?

Ich bin etwas spät dran, schon klar.
Nehmen wir "schlüssig".

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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 4/6/2013 um 18:36  
Wie fängt man denn als "solo" Energiearbeit an?

Ich hab ja "Energiearbeit" erst gelernt, als ich sozusagen schon "mittendrin" war, meine ersten Energiearbeiten waren also Gruppenarbeiten a la Kraftkegel. Ist halt einfacher, die Energien zu spüren, wenn andere diese aufbauen und sich dann "eintunen".

Ich würde - wie gesagt, ist hypothetisch - z.B. erst mal mit einer Meditation über ein Element (sagen wir, Erde ) anfangen, und dann versuchen, Erdenenergie wie z.B. in der Baumerdung (Sich Erden ausprobieren.

Ich denke, man sollte sich erst im klaren sein, was denn "Erdenergie" für einen bedeutet, bevor man versucht, sowas "heraufzubeschwören".

Vielleicht am einfachsten, in dem man sich so eine 5-Punkte-Liste macht:

Kalt
Stabil
Lebendig
Kraftvoll
Schwer

und sich dann erst mal diese - ich nenn das mal Stimmung - Invozieren, vielleicht im Liegen:

Ich bin Erde.
Kalt, Unbeweglich, unverrückbar.
Ich trage das Leben, habe Kraft, alles zu halten.
Liege Schwer und ruhig.

(Oder man invoziert Ben Grimm)

In einem Rituellen Kontext könnte man das schon als eine Anrufung des Nordens..... ach, ich greife vor. Ich kannte auch den Begriff "Chakren" bevor ich was mit der Kundalini gemacht hab. Also ich denke, vor der Energiearbeit ist noch ein wenig Theorie gefragt.


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 6/6/2013 um 09:46  

Zitat von Hephaestos, am 4/6/2013 um 18:36
Wie fängt man denn als "solo" Energiearbeit an?


In dem man einfach anfängt.

Ich habe mit Energiearbeit auch alleine begonnen. Wenn man z.B. eine Kundaliniarbeit macht, braucht man keine Gruppe. Solch eine Arbeit kann auch in einen rituellen Kontext eingebettet werden, was aber kein muss ist.

aus sicht des enneagramms und aus eigener beobachtung würde ich sagen, es gibt menschen die einen leichteren zugang zur energetischen ebene haben, als andere. das ist aber kein hinterungsgrund.


[Editiert am 6/6/2013 um 10:05 von Alles und Nichts]
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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 8/6/2013 um 15:15  
Das meinte ich gar nicht. Du sagst jetzt "Einfach anfangen" und ich hab nach einer ..hmmm.... Anleitung oder sowas gefragt. "Einfach anfangen" ist für jemanden, der keine Ahnung hat, was das ist, nicht nachvollziehbar.


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 9/6/2013 um 17:10  
hinweise bis zu ganze anleitungen zur arbeit mit energie gibt es bei spiesberger, bardon, jan vries, frank s. lee und noch einigen andere. wenn man nach büchern über kundalinimediation sucht gibt es spez. für diesen bereich auch noch zieg bücher.

wenn man sich dann durcharbeit, aufmerksam sein und der eigenen intuition folgen.
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 10/6/2013 um 23:07  
Sehr Interessant ich glaube ich habe so eine Trancereise schonmal gemacht.


Zitat von Hephaestos, am 4/6/2013 um 18:36


Ich hab ja "Energiearbeit" erst gelernt, als ich sozusagen schon "mittendrin" war, meine ersten Energiearbeiten waren also Gruppenarbeiten a la Kraftkegel.


Wie bist du denn "mittenrein" gekommen wenn man fragen darf?
Antwort 19
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 11/6/2013 um 08:37  
Darfst du. Ich war schon lange "Buch-Okkultist" (Dawn, Crowley, Goethia....), hab aber nie "Energiearbeit" gemacht, bis meine heutige Frau vor grob 15 Jahren einem "Hexenzirkel" beigetreten ist. (Vielleicht ist das auch schon länger her).

Von daher bin ich erst dann von Kabbalah und westlichem Okkultismus (der ja teilweise ohne Energiearbeit auskommt) zu "sowas" gekommen.


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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 11/6/2013 um 10:57  

Zitat von Alles und Nichts, am 9/6/2013 um 17:10
aufmerksam sein und der eigenen intuition folgen.


Halte ich für sehr wichtig im Bezug auf "Energiearbeit". Ich denke auch das man da kaum Bücher oder konkrete Anleitungen benötigt.
Bei mir wars irgendwie "automatisch dabei" als ich mich mit dem Thema Krafttier, Trancereisen auseinandergesetzt hab. So hab ich z.B. damit angefangen mich mit Energien zu beschäftigen, als ich mich damit beschäftigt habe, bei Krankheit mich selbst zu heilen. Auf den Energieaspekt stösst man denk ich früher oder später immer. Auch wenns, wie Heph ja schön gesagt hat, durchaus Magieformen/Paradigmen gibt bei denen das eher nicht benötigt wird.
Generell bin ich der Meinung das man "aus sich selbst heraus", also von dem eigenen, inneren Lehrer, mehr lernt als durch alle Bücher die man so lesen kann (wobei das natürlich nicht heißt das man keine Bücher lesen soll, man sollte diese aber m.M.n. eher als Denkanstoß denn als Anleitung betrachten).

Grüße
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2013 um 10:13  
Hmm.. ich denke, der Zugang zu "Energiearbeit" ist mir deshalb so lang entgangen, weil ich den Begriff "Energie" in der Magie nicht ausstehen kann. "Energie" ist für mich was physikalisches, immer wenn ich das lese schreit der mein "innerer Naturwissenschaftler". Deshalb hab ich -früher- auch den Bardon immer in die Ecke geworfen, sobald ich mehr als 3 Seiten gelesen hatte. (Wobei der Bardon für mich ganz schlimm war, verwendet er ja außerdem noch "elektrisch" und "magnetisch" als könne man einen Menschen mit einem Voltmeter oder einem Kompass vermessen!)

Ich verwende schon allein deshalb lieber Begriffe wie z.B. ′Qi.


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2013 um 10:40  
Deshalb hab ich das Wort in " " gesetzt, kannst ja den dir passenden Begriff einfügen ;) ich persönlich halte eh nix von festgesetzten Begriffen in der Magie, meinetwegen nenn es Bob, hauptsache es funktioniert :D
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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 12/6/2013 um 11:04  

Zitat von Hephaestos, am 2/6/2013 um 10:15
Ich möchte hier mal einen "Wo soll man anfangen, und wie weiter"-Thread machen, weil ich finde, das da viel Verwirrung herrscht.

Meiner Meinung nach liegt aller Anfang bei einem selbst - zuerst sollte man sich klar werden, wo man steht. Das ist gar nicht so einfach. Wenn ich danach Frage "Wer bin ich, Wo komme ich her, Wo will ich hin" so stehe ich am Anfang aller Philosophie (und ja, auch aller Magie).

Also: Was/Wer bin ich?

Wenn sich "Neues" nicht aus einer Ursache erklären lässt, haben wir den ersten Schritt in den Bereich des magischen getan, genauer gesagt, den Bereich des kausalen, der newtonschen Mechanik und er formalen Logik, verlassen. "Aus A folgt B" ist Unsinn geworden. (-- ihr seht schon, in gewisser weise befinde ich mich auf einem Chaosmagisch/Kybernetischen Trip, was mein Weltbild betrifft --)

"


Folglich wirst du dir Informationen über Chaosmagie besorgen ...
Du hast dir also die Antwort schon selbst gegeben.

Was in allen Systhemen bleibt, sind die Schatten und die Personas.
Verbindet man sie, ergibt sich der rest von selbst.

:)


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