Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Destruktiven Menschen mit Magie bannen??!
Novize
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Beiträge: 5
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Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 02:11  
Hey ihr Lieben!

Ich bin neu hier, aber in magischen Dingen nicht unerfahren. Mich beschäftigt folgendes: In meiner Freizeit bin ich in einer Theatergruppe, die auf Grund der Menschen dort und natürlich der Aktivität selbst einen wichtigen Platz in meinem Leben einnimmt. Im Laufe des letzten Jahres mussten wir uns von einem Mitglied trennen, das einen Haufen an destruktiven Energien in die Gruppe gebracht hat. Lästereien, Auslachen, Manipulation, Machtspielchen... das Übliche eben. Außerdem hat er weitere Menschen angezogen, die uns ebenfalls nicht gut getan oder uns betrogen haben. Kurzum, der Rausschmiss war die einzige "Lösung". Denkste! Der Gute kann und will einfach nicht loslassen, betreibt seine Psychospielchen weiterhin, verlangt horrende Summen an Geld, klagt Rechte ein, die ihm gar nicht nicht zustehen, sorgt hintenrum für Gerüchte und gefährdet unseren Fortbestand... ich könnte die Palette endlos fortsetzen. Meine Intention ist es natürlich diesen Menschen zu stoppen bzw. dafür zu sorgen, zumindest der Gruppe keinen weiteren Schaden zuzufügen. Da sämtliche Diskussionen und Aussprachen bisher keinen Erfolg gebracht haben und er immer wieder in seine Rachespirale kommt, erscheint mir der magische Weg als ein gerechtfertigter. Nun ist es so, dass ich mich bisher eher mit der weißen Seite der Magie beschäftigt habe. Natürlich ist das Denken in hell und dunkel Quatsch, aber ich benutze die Konstrukte mal der Einfachheit halber. Soll heißen, Heilzauber, Wunscherfüllung, Hilfsgeister und dergleichen. Ich kenne mich leider weniger mit Bannzaubern aus. Auch der Versuch, die Energie einfach zum Absender zurückzuschicken durch ein entsprechendes Ritual hat nur kurzfristigen Erfolg gebracht. Ich möchte auch eigentlich keinen Luft-und-Liebe-Zauber fabrizieren a la "ich schicke dir die Kraft dich zu ändern". Das muss er schon selbst für sich tun und ich habe kein Interesse daran, diesen Menschen zu unterstützen. Daher mein Gesuch in der "dunklen" Ecke. Kann mir jemand sagen, was hier angebracht wäre oder ein Beispiel für ein gutes Ritual nennen? Wäre evt. ein Fluch gerechtfertigt oder reicht ein Bannzauber? Ich bin für jeden sinnvollen Hinweis dankbar.


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M
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1592
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 05:37  
In ähnlichen Situationen greife ich zum schlimmsten, was man einem Menschen antun kann: ich konfrontiere ihn mit sich selbst durch einen Spiegel-Zauber. Ich habe einen Handspiegel eigens für diesen Zweck, um einen Menschen das zurück zu geben, was er gibt und ihm das zurück zu spiegeln, was er aussendet.

Eine allgemeine Variation gibt es hier:

https://sites.google.com/site/meinhexenweg/zaubersammlung/spi egelabwehr

Man kann es auf die einzelne Person hin abwandeln. Eine mögliche Version:

https://sites.google.com/site/meinhexenweg/zaubersammlung/wie -du-mir


WARNUNG: Um zu spiegeln, muss man selber zum Spiegel werden. Die Rolle des Spiegels ist nicht immer angenehm und kann im Alltag Probleme bringen, denn die wenigsten Menschen möchten mit sich selbst konfrontiert werden. Auch ist es kontraproduktiv, wenn du sonst eher auf Abgrenzung ausgerichtest bist, denn der Spiegel ist das genaue Gegenteil von Abgrenzung.


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Philosophus
Philosophus


Beiträge: 137
Registriert: 8/5/2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 08:11  
Von Reimsprüchen halte ich für meinen Teil ja wenig ... wenn schon Spiegeln, dann kenne ich die Variante, ein Foto der Person zwischen zwei Spiegeln aufzustellen, nachdem alle Komponenten entsprechend geladen wurden. Das dann einfach ein paar Wochen "wirken" lassen.

Wie ich das sehe: Wenn man destruktiv arbeiten möchte, sollte man dazu Verbündete haben, deren Spezialität das ist, auf die man sich verlassen kann, und die hin und wieder auch mal mehr Weitblick haben als man selbst, was Auseinandersetzungen angeht.
Das kann ein Problem sein, wenn die eigene Mentalität sehr "weißmagisch" ausgerichtet ist. Wenn du sonst hauptsächlich mit Wesenheiten arbeitest, die die Option "Kampf" wenig mögen, kann es gut sein, dass sich in Folge solcher Aktionen eine Menge verändert.
Man kann es auch als Veränderung der eigenen Persönlichkeit betrachten, aus der man nun gewisse Anteile aktivieren möchte, die man bisher nicht wirklich benutzt hat. Das muss man lernen, und wenn man eine konsistente Person sein und bleiben möchte, sollte man vorsichtig da heran gehen. Die allerwenigsten Menschen, die ich kenne, kommen von einer "Opfer"- zur "Gegner"-Mentalität, ohne nebenbei erstmal ungewollte Kollateralschäden zu produzieren.

Ich kann auf die Ferne nicht beurteilen, wie viel persönliche Energie du hast. Magische Grüße jeder Art übergibt man jedenfalls vorzugsweise in der physischen Begegnung. Damit meine ich keine körperliche Gewalt, sondern von einem "bösen Blick" über eine Berührung bis hin zu "Geschenken" wie einem geladenen Talisman o.ä., die die Zielperson berühren sollte, gibt's da verschiedene Möglichkeiten. Was nur in der mentalen Sphäre bleibt, tendiert dazu, da hängenzubleiben, und das kann für dich selbst unangenehmere Folgen haben als für dein Ziel.
Magisches Arbeiten ist immer auch eine Arbeit an der eigenen Persönlichkeit. Der Schritt von der Re-Aktion zur Aktion, ohne dabei das eigene psychische Gleichgewicht zu verlieren, funktioniert selten von heute auf morgen - es sei denn, man hat bereits psychopathische Anteile an sich, oder eine in sich hochgradig unschlüssige moralische Ausrichtung gut inkorporiert. Die abrahamitischen Monotheisten haben da ihre Vorteile - die berufen sich zuweilen auch einfach auf "Gott wird die Seinen erkennen", und damit hat sich's dann mit etwaigen Gewissensbissen.
Selbstverantwortlichen, säkularen Menschen, die sich um eine konsistente Ethik bemühen, fallen solche intrinsischen Widersprüche und Grausamkeiten meistens allerdings verhältnismäßig schwer.


[Editiert am 26/2/2016 um 08:12 von Sarija_]
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Philosophus
Philosophus


Beiträge: 137
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 08:18  
Achso, und was mir sonst noch einfällt: Was natürlich in einer Auseinandersetzung jeglicher Art immer angebracht ist, ist Heilung nach innen hin. Das Bösartige an Menschen, die Intrigen spinnen, ist gar nicht selten auch einfach Ent-Täuschung bzgl. der Charakterschwäche einiger seiner "Opfer". Da muss man einfach wissen, wen man "hinter sich" hat, und wer im Zweifelsfalle wegknicken und einen mit der Gegenwehr hängenlassen wird.

Ich hatte einen ähnlichen Fall im Freundeskreis, und es war selbst mit einer 2/3-Mehrheit dagegen schwer, ein mehr oder weniger geschlossenes "Nein" oder "Stopp" zu erreichen ... weil am Ende nämlich nur eine Minderheit in der Konfrontation wirklich in der Lage war, zu dem "Nein" oder "Stopp" zu stehen, und mit den Resten an Sympathie auch noch umgegangen werden musste. Wir hatten allerdings das Glück, danach von der Person nichts mehr zu hören.
Wenn ihr den Rausschmiss hinbekommen habt, ist das ja schonmal ein wichtiger Schritt. Wirkliches "Gehen-lassen" findet aber auf noch mehr Ebenen statt.

Verlernt vor allem das gemeinsame Lachen und Spaßhaben nicht über so einer Geschichte. Sekundäre Gewinne dieser Art reichen psychisch gestörten Leuten manchmal nämlich auch schon.
Wenn ein Mensch es so richtig verkackt, muss irgendwo nunmal auch einfach Schluss sein.


[Editiert am 26/2/2016 um 08:23 von Sarija_]
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Adeptus Major
Adeptus Major

Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 09:26  
Dies ist nicht als Vorwurf gemeint, aber du handelst ziemlich spät. Das liegt wohl am Wunsch "zum Besseren". Ich selbst habe solche Geduld nicht, vor allem nicht, wenn es um Menschen geht, die mir etws bedeuten. Da mag ich bisweilen sogar etwas vorschnell sein, aber hier gehts ja grad um dich...

Ich sehe das ähnlich wie Sarija_: Mal eben von "weiß" auf "schwarz" zu wechseln, ist nicht einfach nen anderes T-Shirt anziehen. Es geht einher mit einer mentalen Veränderung. Von der du dir ganz sicher sein solltest, dass du wegen EINEM Menschen wirklich bereit bist, diese einzugehen.

Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt: Macht. Deine Entscheidung "zurückzuschlagen" in allen Ehren- aber gibst du damit einem Menschen, von dem du dich distanzieren möchtest, nicht zuviel Einfluß auf dich? Wäre es nicht eher angebracht, deine Kräfte, deine Magie nun für die Gruppe und heilsame Handlungen zu verwenden? Anstatt nun ungewohnte Pfade zu gehen und einem Menschen zu folgen, dem man ja eigentlich nicht folgen möchte?

Dies ist der Grund, weswegen ich sage, du handelst spät. Ein "Dunkler" hätte schon sehr viel früher eine Abgrenzung vollzogen, weil er seine eigene Macht beeinflusst sieht. Und ich denke genau hierum gehts auch bei der ganzen Sache: du und dein Gruppe, ihr seid eben eine gute "Quelle" für Kraft für diesen Typen. Wenn ihr ihn jetzt noch loswerden wollt, müsst ihr ihm diese Machtbasis einfach entziehen.

Natürlich könnt ihr gewisse Dinge nicht ignorieren. Das wäre auch Realitätsentfremdung. Aber solange dieser Mensch immer noch Dauerthema bei dir und anderen ist, werdet ihr ihn nicht loswerden. Sobald er merkt, dass er euch zwar Unannehmlichkeiten bereiten kann, ihr euch aber nicht emotional ausbeuten lasst, wird er sich früher oder später neue Opfer suchen- und ja, dass damit das Problem auf andere verschoben wird, ist mir bewusst. Aber du selbst sagtest ja bereits, dass du keine Lust auf einen "Liebe dich selbst und ändere dich nach dieser Liebe"-Zauber hast (hat bei solchen Typen komischerweise nie jemand ;) Warum wohl? ^^).

Da du aber nun gerne handeln möchtest und explizit nach Hilfe fragst, will ich dir diese auch nicht vorenthalten- du musstest dir ja auch bereits meine Meinung zu dem Thema durchlesen =P

Ich benutze hier gern meine "Fluchgläser": Du nimmst ein altes Einmachglas oder was auch immer und füllst es mit Wasser. Zusätzlich wird das Wasser von mir meist noch mit Wasserfarbe gefärbt- das kannst du halten wie du magst, es dient eher dem optischen Aspekt und dem Zuteilen einer Aufgabe, wenn ich mal mehr als eines davon rumstehen habe. Das Glas bleibt nach oben offen und sollte an einen Ort gestellt werden, wo es einem nicht ständig ins Auge fällt (Fensterbank, Regal in der "zweiten" Reihe, ...).

In das Glas packst du außerdem alle Gedanken und Emotionen, die du gern loswerden möchtest und mit diesem Menschen zu tun haben. Lass dich dabei ruhig mal gehen. Wünsche das schlimmste, gemeinste und böseste, was dir so in den Sinn kommt. Stell dir vor, wie dieser Mensch euch nicht mehr schaden kann, weil er nen heftigen Unfall hatte oder so etwas. Es ist in diesem Zusammenhang völlig ok, so zu denken und das Glas damit zu füllen.

Manchmal schreibe ich auch eine kleine Sigille und versenke sie zusammen mit einem Stein im Glas, manchmal auch etwas Persönliches.

Wenn du den Eindruck hast, fertig zu sein, stell das Glas weg. Lass es einfach stehen, am besten denkst du nicht mehr daran. Das Wasser wird nach und nach verdunsten und mit ihm all diese schlechten Gefühle. Ebenso wird der Einfluß dieses Menschen auf dich immer stärker abnehmen. Und genau deswegen ist es auch gut, all seine negativen Emotionen in dem Glas zu versenken: es geht hier nicht darum, jemandem etwas schlechtes an den Hals zu wünschen, sondern sich andersrum von diesen schlechten Gedanken zu trennen. Daher kann man sich wie gesagt beim "Füllen" ruhig gehen lassen.

Vielleicht ist dir das nicht "Handlung" genug. In diesem Falle bleibt dir fast nur noch der Schritt zu einer Wesenheit, die du darum bittest, dir bei dem Problem zu helfen. Aber wie bereits schon vorher erwähnt, ist das wieder nur ein Schritt auf einem Pfad, der eigentlich nicht deiner ist. Wenn du dir dabei dennoch sicher bist, können wir gern über Details reden, aber eigentlich wünsche ich dir das nicht...
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Philosophus
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Beiträge: 137
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 12:29  

Zitat von Asenath, am 26/2/2016 um 09:26
Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt: Macht. Deine Entscheidung "zurückzuschlagen" in allen Ehren- aber gibst du damit einem Menschen, von dem du dich distanzieren möchtest, nicht zuviel Einfluß auf dich?

Das ist ein gefährliches Argument. So betrachtet könnte man auch jedem Kurden das gesunde Selbstverteidigungsbewusstsein nehmen, der den IS nicht ohne Gegenwehr ins Dorf marschieren lässt.
Klagen etc. können einen finanziellen Schaden bedeuten. Sich mit Verteidigung dagegen zu beschäftigen, ggf. auch Angriff als Verteidigung, bedeutet nicht in erster Linie, einem Angreifer Aufmerksamkeit zu verleihen, sondern sich um das eigene Wohlbefinden zu kümmern.

Ich bin kein Fan von esoterischen Lehren wie Resonanz. Es gibt Leute, die haben einfach psychisch eine hinreichend große Macke, und sind dabei egozentrisch genug, um keinen guten Grund zu brauchen, irgendwen zu attackieren und sich an irgendwen dranzuhängen, bei dem sie das nicht müssten. Viel Einsamkeit + viel Langeweile + dann evtl. auch noch zu viele Rechte, oder das Gefühl, übermäßig viele Rechte zu haben (wohingegen die Rechte anderer seltsamerweise selten berücksichtigt werden) führen gerne mal zu problematischen Menschen. Ein guter Teil davon dürften natürliche Resultate der westlichen Gesellschaft und des westlichen Lebenswandels sein. Aber wenn da einer zum Soziopath mutiert, ist in vielen Fällen nicht die Person oder der Personenkreis schuld, die in dessen Fadenkreuz geraten.

Als inzwischen wohl Satanist bin ich schon dafür und wertschätze es, wenn irgendwer selbst aktiv wird und damit die Verantwortung dafür übernimmt, was in seinem oder ihrem Leben passiert. Aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass an irgendeinem Punkt das klare Bekenntnis zum eigenen Egoismus fällig wird.
Wenn man eher ein "weißer" Typ ist, kann das zu emotionalen Spannungen führen. Insofern ist die Sichtweise nicht verkehrt, dass solche Aktionen ihren Preis haben.

Zitat:
Dies ist der Grund, weswegen ich sage, du handelst spät. Ein "Dunkler" hätte schon sehr viel früher eine Abgrenzung vollzogen, weil er seine eigene Macht beeinflusst sieht. Und ich denke genau hierum gehts auch bei der ganzen Sache: du und dein Gruppe, ihr seid eben eine gute "Quelle" für Kraft für diesen Typen. Wenn ihr ihn jetzt noch loswerden wollt, müsst ihr ihm diese Machtbasis einfach entziehen.

Ob das ein "spätes" Handeln ist, lässt sich auf die Ferne und bei der eher knappen Beschreibung der Lage mEn nicht wirklich beurteilen. Kann sein, dass das so ist, kann aber auch sein, dass der Rausschmiss, den es da gegeben hat, schon noch rechtzeitig erfolgt ist.
Man ist bei kooperativen Gruppen darauf angewiesen, etwaigen Neuankömmlingen eine Chance zu geben, sich zu integrieren und dabei sie selbst bleiben zu können, das ist vollkommen normal. Man kann in einer Künstlergruppe nicht jeden rauswerfen, dessen Nase einem nicht passt, das würde so ein soziales Gefüge ziemlich stören.
Das soziale Gefüge einer Gruppe, in der bislang keine Narzissten zurechtgewiesen werden mussten, kann unter einem Rausschmiss sehr leiden.
Menschen, die empathisch zu agieren pflegen, haben unheimlich große soziale Vorteile, solange sie unter sich sind, insofern ist es schön, wenn man sich in einem Umfeld befindet, in dem ein solches Maß an Solidarität vorherrscht. Aus so einem Umfeld kann man nicht einfach wen bei geringen Anzeichen entfernen, allein schon, weil das den Grundwerten widerspricht, auf die die Solidarität sich gründet. Die Frage, ob man selbst der/die Nächste sein könnte, mit allen damit verbundenen Ängsten, ist in der Folge normal, und daher auch ein gewisses Misstrauen => Verlust der als uneingeschränkt empfundenen Solidarität.

Narzissten auf der anderen Seiten leben in so einem Umfeld gerne mal wie die "Made im Speck". Geben zwar nichts, finden den Speck aber toll - und sichern sich ihren Platz im Speck zur Not eben mit Gewalt (Klagen, Intrigen, whatever).
Dass sie wahrscheinlich nicht wissen, wieso es sie in diese Gesellschaft zieht, und wieso sie auf der anderen Seite nunmal so ein Gefüge mit ihrer klaren Priorisierung von "erst ich" stören können, darf kein Grund für falsche Rücksichtnahme sein.
Eine gewisse Sucht nach Gesellschaft liegt einem sozialen Raubtier wie dem Mensch nunmal in den Genen.

Zitat:
Natürlich könnt ihr gewisse Dinge nicht ignorieren. Das wäre auch Realitätsentfremdung. Aber solange dieser Mensch immer noch Dauerthema bei dir und anderen ist, werdet ihr ihn nicht loswerden. Sobald er merkt, dass er euch zwar Unannehmlichkeiten bereiten kann, ihr euch aber nicht emotional ausbeuten lasst, wird er sich früher oder später neue Opfer suchen- und ja, dass damit das Problem auf andere verschoben wird, ist mir bewusst.

Stimme ich teilweise zu.
Zu den nicht im engeren Sinne magischen Verteidigungsaktionen gehört es eben auch, den Gruppengeist so zu stabilisieren, dass Attacken wie Intrigen daran abprallen. Ob man das als energetisch-spirituelle Übung betreiben will, bzw. ob es zur Gruppe passt, das so anzugehen, müssen die Beteiligten in der Situation entsprechend selbst beurteilen.

Zitat:
Ich benutze hier gern meine "Fluchgläser": Du nimmst ein altes Einmachglas oder was auch immer und füllst es mit Wasser. [...]
Vielleicht ist dir das nicht "Handlung" genug. In diesem Falle bleibt dir fast nur noch der Schritt zu einer Wesenheit, die du darum bittest, dir bei dem Problem zu helfen. Aber wie bereits schon vorher erwähnt, ist das wieder nur ein Schritt auf einem Pfad, der eigentlich nicht deiner ist. Wenn du dir dabei dennoch sicher bist, können wir gern über Details reden, aber eigentlich wünsche ich dir das nicht...

Okay, zusammengefasst also im Wesentlichen eine Art und Weise der Selbstreinigung.

Ich weiß nicht, ob das immer so gut ist. Da kommt es darauf an, ob Ärger und Sorgen sich selbstschädigend auswirken, oder ob das emotionale Energie ist, die man für tatsächliche Handlungen noch gebrauchen kann. Soll heißen: Hängt davon ab, ob man in einem guten seelischen Gleichgewicht steht, aus dem heraus man die Dinge im Griff hat, handlungsfähig bleibt und das Zeugs für sich nutzen kann; oder ob daraus Blockaden werden, die tatsächlich eher daran hindern, das Problem zu lösen.
Es ist richtig, dass ein psychisches (und irgendwann auch körperlich in Bauchschmerzen o.ä. manifestiertes) Übermaß an Frust, Ängsten und Sorgen einer "einfacheren" und lockereren Lösung im Weg stehen können. Wenn jemand aber über Klagen etc. realweltlichen Schaden anrichtet, ist es zuweilen besser, wenn man diese Energie nicht einfach "verdampfen" lässt, sondern an der Stelle auch wieder einsetzt, an der man sie braucht.
Man kann sich an ein gewisses Schmerzlevel auch einfach gewöhnen und dann unbewusst darunter leidend lange Zeit damit herumlaufen. Ist weniger gesund, als wenn man einfach einmal rechtzeitig zum Zahnarzt geht.

Die Stressachse des menschlichen Körpers ist eben nicht dafür konzipiert, dass Streitigkeiten gerichtlich in wochenlangen Verfahren geklärt werden. Wenn die Psyche Rache will, will sie sie JETZT. Und emotional befriedigend ist die "Rechts"-Sprechung unserer Zeit gerade für Geschädigte sehr häufig nunmal nicht.
Alles Fragen der persönlichen Harmonie und der Selbstbeherrschung.

Dass äußerliche Ereignisse immer bloß widerspiegeln, wie es im Innen aussieht, und deswegen ein Unfall nur jemandem passieren wird, der oder die ihn auch verdient, und ähnliche Glaubenssätze, halte ich innerhalb esoterischer Lehrgebäude für beängstigende Fehlkonzepte.

In der realen Welt überlebt ein Zebra einen Raubtierangriff entweder, wenn es schnell und weit genug rennt, bis dem Jäger die Energie für den Angriff ausgeht, oder wenn es so viel größer und schwerer als der Angreifer ist, dass ein Hufschlag diesem den Schädel zertrümmern kann (und auch wird, wenn der sich ungeschickt anstellt). Vielleicht kann man sich da mal was abgucken.


[Editiert am 26/2/2016 um 12:30 von Sarija_]
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Novize
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Beiträge: 5
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 13:41  
Hallo alle miteinander! Erst einmal vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Anregungen. Ich versuche mal auf alles ein bisschen einzugehen, möchte mich aber im Wesentlichen Sarija_ in der Argumentation anschließen. Ein Return-to-Sender-Ritual, das heißt im weitesten Sinne Spiegelmagie, war das Erste was ich versucht habe und wie erwähnt, hat es nur eine kurzzeitige Linderung der Symptome gebracht. Die Crux an der Sache ist ja, dass Einsicht oder Verständnis die Erkenntnis voraus setzt. Das heißt die Fähigkeit zu erkennen, dass, simpel gesagt, nicht die Welt zu mir böse ist, sondern das ich einen großen Anteil daran habe, wie Menschen auf mich reagieren. Witzigerweise hat er das im Grunde bereits bei einem Gespräch deutlich werden lassen. O-Ton "Ich kann nicht erkennen wie ich auf Menschen reagiere und brauche meine Handlungen gespiegelt." Um ehrlich zu sein, ist das aber weder meine Aufgabe noch Intention. Ich bin kein Psychotherapeut und sehe hier in diesem Sinne auch keine Bringpflicht, auch nicht auf magischem oder energetischem Weg. Davon abgesehen, dass wir es mit einem gekränkten Kind zu tun haben, dass mit den Mittel der Erwachsenenwelt vorgeht, gefährliche Mischung. Natürlich kann ich ihm seine ganze verschmutzte Energie wieder vor den Latz knallen, aber ähnlich wie beim eben erwähnten Kleinkind wird er das weder verstehen noch konstruktiv umsetzen können. Auch hier schließe ich mich Sarija_ an. Ich bin eben wie erwähnt kein Psychologe, würde ihm aber durchaus sehr narzisstische Grundtendenzen zusprechen. Es gab weitaus mehr als ein Gespräch und eine Chance. Ich würde uns außerdem als eine Gruppe bezeichnen, die, auch wenn wir verschiedener Meinung sind, sehr gütig und achtsam untereinander mit sich umgeht. Er hat zum Beispiel das "Angebot" gemacht, sich zu verändern. Als ich gefragt habe wie (denn Veränderung ist ja nun bei weitem ein großer Begriff), bin ich mit Patzigkeit und Trotz überschüttet worden. Es ist nun bei Weitem auch nicht so, dass ich nicht auch sein Schicksal achten würde oder die traurigen Geschichten, die jeder von uns mehr oder weniger hat. Aber ich glaube nicht, dass das als Entschuldigung für einen derartigen Energievampirismus herhalten kann. Letzten Endes ist er immer noch ein logisch denkender Mensch oder einer, der dazu fähig sein sollte. Man muss natürlich auch sagen, dass die erwähnte Ent-Täuschung immer zwei Seiten hat. Als Gruppe hat uns das ein ganzes Stück stärker gemacht, das durchaus. Wir achten mehr aufeinander, sind noch ehrlicher miteinander geworden und haben bei der Suche nach Ersatz für den Ausfall diesmal den richtigen Riecher gehabt. Und da komme ich auch schon zum nächsten Punkt. Ich fasse die Vorschläge mit dem Wasserglas und auch die anderen gedanklichen Anregungen der Innenkehr und Rekapitulation eigener Konflikte als einen Prozess des Loslassens auf bzw. Rituale, die dem dienlich sein sollen. Bitte versteht mich an dieser Stelle nicht falsch, aber hier liegt nicht das Problem. Ich hege hier keine Rachegelüste, die ich los werden sollte oder wünsche jemandem die Pest an den Hals. Bei allem was ich im täglichen Leben tue, favorisiere ich immer erst den "nicht-magischen" Weg bzw. einen solchen, der sich ohne mein bewusstes energetisches Eingreifen vollzieht. Geduld ist eine Tugend heißt es doch so schön. Nur manchmal ist Abwarten oder das eigene Loslassen nicht die optimale Lösung. Ich kann hier nicht für meine Kollegen sprechen, aber ich kann von mir sagen, und dem Gefühl nach geht es allen anderen ähnlich, dass wir uns nicht mehr mit dem "Rausschmiss" oder alten Kränkungen befassen, sondern einfach unter fortwährenden Attacken dieser Person leiden, die nicht zuletzt auch auf dem Rechtsweg stattfinden. Das heißt, er ist nicht von uns aus Dauerthema, sondern katapultiert sich bewusst in diese Situation, mit der wir uns dann natürlich zwangsweise beschäftigen müssen. Es nützt an dieser Stelle wenig, loszulassen und die Situation so anzunehmen wie sie ist, wenn dadurch unser Wohl und nicht zuletzt die Produktionen gefährdet sind; im Grunde genommen genau das, was dieser Mensch zu erreichen versucht. Natürlich kann nun niemand nachvollziehen, was da genau vorgefallen ist, aber da es hier nicht nur um mein Wohl geht, sondern um das einer ganzen Gruppe, die sonst auseinander zu brechen droht, bitte ich noch mal zu überdenken ob ein stoisches Aussitzen der Weisheit letzter Schluss ist.

Was die möglicherweise zu "späte" Reaktion betrifft. Das glaube ich noch nicht mal. Denn Handlungen in Form von Gesprächen und Konfrontation mit der eigenen Materie sind ja bisher zur Genüge gefolgt. Ich möchte auch nicht von jetzt auf gleich die gesamte Kunst der dunklen Magie auf einen Menschen prasseln lassen. Das wäre wohl weder für ihn noch für mich zielführend. Natürlich wird man bei dieser Art von Aufgabe auch mit den eigenen Schatten konfrontiert, was ich aber nicht als negativ betrachte. Ich bin generell ein Mensch den man wohl als "lieb" bezeichnen würde und der sich vielleicht auch gerne mal zu lange auf der Nase rumtanzen lässt, bis er etwas sagt. Das da Menschen kommen, die einem die dunkle Seite entlocken wollen ist wohl jedem schon passiert. Nur ist Leben etwas, das einem nicht in jeder Situation Zeit für Rückschau und innere Einkehr lässt, manchmal muss es eben der Crashkurs sein, um auch für sich etwas zu lernen. Ich fand hier die Metapher von Serija_ mit dem Zebra ganz schön. Ich dachte an ein brennendes Haus. Wenn jemand dort gefangen ist, bleibt mir keine Zeit meine Handlung in jedem kleinen Schritt zu durchdenken. Ich muss handeln. Natürlich kann etwas Gutes, genauso wie etwas Schlechtes dabei raus kommen, aber wenn es so weiter geht wie bisher passiert gar nichts. Ich habe mich daher bereits dazu entschieden, aktiv zu werden und weiß nur nicht, welche Form der magischen Handlung hier von Nöten ist. Ich würde daher vielleicht noch einmal die Frage reingeben, was für Rituale, die nicht (nur) meine eigene Person betreffen hier zum Einsatz kommen könnten.


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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 14:10  
Ich verstehe noch nicht so recht, was du eigentlich möchtest. Du schreibst sehr viel, was für Probleme es alles gibt, aber ich sehe nicht, welches Ergebnis am Ende stehen soll. Vielleicht liegt hier auch dein Problem: du kennst das Ziel nicht und findest daher auch keinen Weg.

Vielleicht solltest du dir erstmal für dich selber klar machen, was ganz konkret dein Anliegen ist. Dann kann dir besser geholfen werden und du kannst besser den Weg zu deinem Ziel finden.


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Novize
Novize


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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 14:19  
Es ist gesagt worden, dass ich die Situation nur kurz geschildert habe. Darauf wollte ich eingehen. Und mein Ziel habe ich eigentlich schon in der Überschrift als Frage formuliert. Einen Energievampir stoppen. Ich möchte, dass uns dieser Mensch einfach nur in Ruhe lässt. Mir ist egal, wie oder ob er mit der Thematik abschließt, da ich darauf keinen Einfluss nehmen kann. Ich möchte, dass diese Angriffe in jeglicher Weise aufhören. Das Ziel ist mir klar, nur nicht das WIE.


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Adeptus Major
Adeptus Major

Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 15:15  
Gut, du möchtest diesen Menschen loswerden, weisst aber nicht wie. Wo sind denn für dich die Grenzen? Oder um es mal mysteriöser auszudrücken- welchen Preis möchtest du dafür zahlen? Wieviel "Schaden" soll es denn sein?

Denn wenn du schon von einem Energievampir sprichst, dann kannst du dich wirklich auf einen Kampf einstellen- haben solche Leute erstmal ihre bevorzugten Opfer gefunden, werden sie recht anhänglich (was man ja auch an den Klagen ganz gut erkennen kann, sowas kann ja über Jahre laufen...). Sich vom Einfluß dieses Menschen befreien ist der erste Schritt. Der zweite wäre dann eben entweder die Entfernung, was mit der Klagerei schwierig ist oder eben ein Angriff.

Und letzteres... nun ja, ist heikel. Weil eine Veränderung in seiner Geisteshaltung nicht zu erwarten ist. Also arbeitet man mit Zwang. Das wird dann für dich mindestens genauso unangenehm, wenn du normalerweise eigentlich eine "liebe" Person bist- weswegen ich auch immer noch dafür bin, dass du dir ein Workaround suchst... aber wenn es denn nun mal so sein muss...

Hier wäre dann wohl eine Beschwörung eine Möglichkeit, diese Aufgabe zumindest teilweise zu delegieren. Ein Wesen, dass diesem Typen so richtig auf die Pelle rückt und unangenehm wird, ohne gleichzeitig wirklich zu verletzen, ist aber wiederum ne sehr heikle Angelegenheit, die Fingerspitzengefühl erfordert. Hast du denn den Kopf dazu?
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Practicus
Practicus

Echidna1
Beiträge: 101
Registriert: 31/10/2014
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 17:27  

Zitat von Magnus, am 26/2/2016 um 02:11
Hey ihr Lieben!

Ich bin neu hier

Kann mir jemand sagen, was hier angebracht wäre oder ein Beispiel für ein gutes Ritual nennen? Wäre evt. ein Fluch gerechtfertigt oder reicht ein Bannzauber? Ich bin für jeden sinnvollen Hinweis dankbar.



..... normalerweise kommt der gute Rat an den Fragenden von Himmel :


Ändere Dich ..... und die Welt ändert sich .


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“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
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Magister Templi
Magister Templi

Schwarzer Hase
Beiträge: 334
Registriert: 15/3/2015
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 18:47  
Hey Magnus!
Ich würde an deiner Stelle eher in Richtung Bannzauber als Fluch gehen. Da sind zum Einen die Auswirkungen auf dich selbst nicht so groß, zum Anderen dürfte das auch eher deinem Ziel entsprechen, den Plagegeist loszuwerden.

Im Prinzip kann man alle Bannrituale gegen böse Geister in etwas abgewandelter Form auch gegen Menschen einsetzen. (Oder zählt ein Energievampir zur Gattung "böser Geist"? :D )
Wenn ihr eine Theatergruppe seid, gehe ich mal davon aus, dass ihr einen festen Übungsort habt? Du könntest z. B. den Ort mit Energie anfüllen, in der er sich unwohl fühlt. Du könntest in das Mauerwerk einen Zauber binden, der auf ihn mit "Unbehagen" und "Unerwünschtheit" oder "Verstoßenheit" oder Anderes wirkt, sobald er sich dem Gebäude nähert. Selbiges gilt dann auch für eure Auftrittsorte.
Wissen deine Theaterfreunde davon, dass du Magie praktizierst? Falls ja, könntest du mit ihnen gemeinsam ein Ritual machen (wirkt dann entsprechend stärker).

Dann gibt es Asenaths Variante mit der Wesenheit, die ihm zwar nicht unbedingt schaden muss, ihn aber so pisackt, dass er freiwillig von euch ablässt. Da kannst du entweder eine bestimmte Wesenheit beschwören oder selbst dafür Eine erschaffen.

Dann kannst du natürlich auch mit Flüchen arbeiten, indem du ihm "Angst", "Zweifel" und Ähnliches in seine Gedanken streust. Oder du konfrontierst ihn mit Schuldgefühlen. Fragt sich eben nur, wie weit du da gehen willst und was du bereit bist dafür selbst zu ertragen.

Dann könntest du versuchen, seine Erinnerungen zu manipulieren. Kann je nach den genauen Vorkommnissen ein guter Weg sein, wenn du sowas aber noch nie gemacht hast, lass in diesem Fall lieber die Finger davon.

Dann würde mir noch einfallen, dass du die Verbindung zu ihm kappst. Du könntest z. B. die Nornen beschwören und sie bitten, den euch mit ihm verbindenden Schicksalsfaden durchzutrennen. Allerdings werden die Nornen dafür ein entsprechend großes Opfer haben wollen.

So, das waren jetzt erstmal die Möglichkeiten, die mir da so spontan einfallen ;)

Nur mal so aus Interesse: Wegen was klagt er denn?
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2016 um 20:48  
Hey wieder,

danke @Magnus für die ausführlichen Infos!

Rechtsweg: Kann man nur hoffen, dass eure Verträge sorgfältig formuliert sind. Wenn es um Geld geht, von dem er meint, dass es ihm zusteht - nunja, dazu wird es Verträge geben.
Auf jeden Fall solltet ihr jedes Verhalten seinerseits, das bei euch Störungen verursacht, sorgfältig dokumentieren, und ihm ggf. ebenfalls mit einer Klage drohen.
Die Sache ist auch: Wenn er einen Prozess gegen euch anfängt, kostet das zunächst mal ihn Ressourcen (Geld, Beratung durch Anwalt, Zeit). Vielleicht wird am Ende euch die Sache was kosten; sein Anwalt würde ihm ohne Erfolgsaussichten zu der ganzen Geschichte vermutlich nicht raten. Lasst euch auf jeden Fall ordentlich beraten, wie ihr damit möglichst schnell fertig werdet. Je länger man drunter leiden muss, desto unangenehmer wird's am Ende. Es sei denn, ihr könnt die Taktik fahren, das Ganze so herauszuzögern, dass er am Ende derjenige ist, der sich die Geschichte nicht mehr leisten kann.

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Zum Magischen:
Schlage ich zunächst mal etwas Simples und eher Neutrales vor. Du schreibst ja nun, dass du kein Anfänger bist. Das Problem beim magischen Arbeiten, gerade wenn man mit Wesenheiten kooperieren will, ist ziemlich häufig, dass man eine Arbeitsbeziehung erstmal etablieren muss. Soll heißen, wenn man damit erst anfängt, während man schon ein Problem hat, ist das für gewöhnlich ein wenig spät. Falls du regelmäßig magisch arbeitest, wirst du irgendwelche Verbündeten wohl haben.

Ich würde einfach an eine tägliche Praxis anknüpfen, die ich über mehrere Monate ausgeführt habe. Allgemein formuliert, also jetzt nicht explizit für das System, in dem ich praktiziert habe:
- Lebensmittel und Wasser als Opfergabe vorbereiten - brauchte keine große Sache sein; Etwas Reis, Obst, Brot - was man angemessen findet. Kein Fleisch.
- Meditation oder Gebet: Zu Beginn Reinigung der Opfergaben, beispielsweise durch Visualisierung eines hellen/lichten Symbols
- Rezitation wenigstens eines im entsprechenden System heiligen Texts (wenn man das ein paar Wochen macht, sollte man das auswendig hinbekommen)
- gegen Ende Sinngebung des Ganzen: Bitte darum, den gewünschten Zweck zu erreichen
- symbolischer Abschluss durch eine Geste über oder durch Berühren der Opfergaben, ggf. wieder mit einem reinigenden/lichten Symbol

Nach dem symbolischen Abschluss des eigentlichen Rituals werden die Opfergaben nach draußen gebracht, dabei möglichst nicht auf dem Boden abgelegt (Tisch, Stuhl, Bank, Mauervorsprung). Den Ort kann man durch Zeichnen eines hellen Symbols kurz vorbereiten/reinigen. Die Opfergaben werden abgelegt, und ggf. in der Luft nochmals ein Symbol gezeichnet.
Zur "Freigabe" der Opfergaben durch die angerufenen Wesen fand ich es gut, drei Mal darüber zu schnipsen.

Wenn du das erledigt hast, ist die Sache für dich beendet.
Je nachdem, was für Opfergaben du verwendest, und welchen Ort du dazu nimmst, solltest du im Nachhinein immer mal zusehen, dass du aufräumst. Es geht ja nicht darum, dass die Wesen, denen du etwas opferst, die Lebensmittel selbst essen, sondern die Idee ist die, dass so etwas wie eine geistige Kraft/Energie aufgenommen wird. (Und natürlich sollte man das nicht so aufziehen, dass man am Ende Ratten anlockt o.ä.)
Bei mir war die Vorgabe immer, das Ritual nach Einbruch der Dunkelheit durchzuführen, mit der Idee, dass Geistwesen ohnehin eher nachts aktiv sind.

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Die Idee dahinter ist die, dass es genügend Wesen da draußen gibt, die sich über eine Aufmerksamkeit deinerseits freuen, und die dir bei deinen Zielen helfen werden, wenn du ihnen so eine Aufmerksamkeit zukommen lässt. Du "segnest" Essen für sie, wenn sie das mögen und dir dafür dankbar sind, werden sie sich revanchieren.

Ist das Offensichtlichste, was mir an Ritualen einfällt, solange ich über die Praxis der betreffenden Person nichts weiß.
Deine Emotionen bleiben bei dieser Geschichte übrigens komplett draußen; der einzige Bezug zu deiner Problematik ist die Bitte gegen Ende der Meditation, dass man dir bei deinem Problem mit X helfen möge. Ansonsten konzentrierst du dich darauf, den Opfergaben lichte Energie zukommen zu lassen.

Da das Ganze mit heller Energie funktioniert, kannst du zu Beginn der Meditation eine beliebige lichte Wesenheit oder Gottheit, die du dir als Unterstützer vorstellen kannst, darum bitten, die Opfergaben ebenfalls zu segnen. Und wenn du schon Verbündete hast, solltest du sie natürlich fragen, ob sie bei sowas mitmachen mögen, und/oder ob sie sich diesen Ablauf überhaupt so vorstellen können, oder Änderungswünsche hätten.

Die einfachste Variante ist natürlich: Falls du mit irgendeiner Gottheit befreundet bist, die im weitesten Sinne mit den Themen Auseinandersetzung, Gericht, Betrug o.ä. zu tun hat, frag einfach über das Orakelsystem deiner Wahl nach, was du tun sollst.
Aber ich nehme an, wenn du so jemanden im Kreis deiner Verbündete hättest, wärst du darauf auch schon selbst gekommen :-)

Ich würde das Ganze wenigstens mal ein paar Wochen machen, ehe ich damit rechnen würde, dass sich etwas tut.
Und es ist gut, gerade für den Anfang, Tagebuch darüber zu führen (Wie man das halt macht: Inklusive Aufschreiben von ggf. auftretenden ungewöhnlichen Bewusstseinszuständen oder Ereignissen). Zur Rezitation sollte man sich auf einen Text festlegen, damit das Ganze eine gewisse Konsistenz bekommt. Kann man ggf. etwas ausschmücken oder verkürzen, wenn man nach einigen Tagen das Gefühl hat, etwas verändern zu müssen, aber wirklich wechseln würde ich frühestens nach 6 Wochen, wenn überhaupt.
Am Anfang kann das Ganze mal gut eine halbe Stunde oder länger dauern; wenn man Routine hat, geht das Ganze je nach Länge des Rezitationstexts evtl. nur noch über so 10-15 Minuten. Ist also machbar.

Viel Erfolg wünsch ich dir. Falls du die Methode ausprobierst, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen, ob sich etwas gebessert hat oder sich zwischenzeitlich was in deiner magischen Praxis getan hat. Aber dazu dann wenigstens mal nen Monat machen ;-)

Bei Fragen kannst du dich gern melden.


[Editiert am 26/2/2016 um 21:04 von Sarija_]
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samsaja1
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red_folder.gif erstellt am: 27/2/2016 um 23:34  
Ich finde es teilweise erschreckend was für krasse Tipps ihr manchmal Leuten gebt die gerade mal drei Postings haben..wieso drücken wir ihm nicht gleich eine Bauanleitung für eine Handgranate in die Hand? Von mir gibts ein klares NEIN für diesen sinnlosen Zweck.
Kläre sowas gefälligst mit Worten wie jeder andere vernünftige Mensch oder geh einfach zum Anwalt, das Leben besteht nunmal auch aus Konfrontationen..einfach jemanden deswegen zu Verfluchen ist einfach nur erbärmlich..auch wenn dieser Mensch vielleicht nicht der symphatischte ist, hast du kein Recht sowas zu tun oder soll ich mal anfangen deine Seele jede Nacht zu vergiften nur weil du mir nicht passt


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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 01:16  
Hey hey! So, nun muss ich mich doch auch mal wieder zu Wort melden. Erst mal vielen Dank an Asenath, Schwarzer Hase und Sarija_ für die sehr klaren Antworten. Da diese Anregung bzw Frage schon mehrmals kam: Den Rechtsweg haben wir natürlich längst eingeschlagen, da läuft nichts hinterrücks, sonst wären wir ja kein Stückchen besser. Der Anwalt hat uns auch gute Chancen gegeben, da sämtlicher Schriftverkehr von uns allen über die gesamte Zeit aufgezeichnet wurde und klar ist, dass die Rechte, vor allem für eine Laienproduktion, nicht in dem Maße einklagbar sind, wie er das gern hätte. Dennoch gibt es natürlich immer rechtliche Schlupflöcher und beispielsweise ein Prüfverfahren, in dem all diese Beweise gerichtlich ausgewertet werden müssen, ist immer möglich. Das kostet Zeit. Und es geht von ihm aus ganz sicher nicht um eine faire Einigung, die wir im Nu untereinander hätten finden können, sondern eindeutig darum, möglichst lange Ärger zu stiften und keinen Schritt aufeinander zuzugehen. Diese Aktionen sind Futter für sein Ego und sich einen Anwalt zu nehmen, war natürlich der vernünftige Weg, ist für so einen Menschen aber eine Art Motivation weiterzumachen.

Ich möchte eigentlich ungern mit Angstenergien arbeiten. Das ist vielleicht im äußersten Notfall ein Weg, um uns eine gehörige Ablenkung zu verschaffen, aber wer weiß, wie er am Ende Schuldgefühle und Angst verarbeitet. Wir reden hier ja immer noch von jemandem, der gern fremde Quellen anzapft, um sich besser zu fühlen. Und ich möchte nicht, dass er im Endeffekt noch mehr schöpft als sowieso schon. Also Variante Fluch erscheint mir nur bei sehr großer Bedrohung gerechtfertigt. Vom Gefühl her, sagt mir die Variante eine Wesenheit damit zu "beauftragen" zu. Ich habe von Anfang an mit selbst erschaffenen Hilfsgeistern gearbeitet und gute Erfahrungen in allen Lebenslagen gemacht. Daher traue ich mir schon das nötige Fingerspitzengefühl für eine Feinabstimmung eines solchen Auftrags zu. Schön ist an dieser Stelle auch das Opferritual von Sarija_. Das finde ich sehr wertneutral und vor allem eine eleganter Versuch, um Hilfe zu bitten.

Schwarzer Hase, die betroffende Person besucht uns mittlerweile nicht mehr. Das lässt das Ego gar nicht zu, sich auf das Niveau einer persönlichen Unterhaltung "herabzulassen". Die anderen wissen auch nur in Ansätzen, dass ich mich mit Magie beschäftige. Ansonsten haben wir eine Palette an Atheisten und Christen, die ich davon leider nur sehr schwer überzeugen könnte. Und wenn, wären es sicher nicht die richtigen Absichten. Trotzdem ist das ein guter Vorschlag z.B. für das Theater in dem wir spielen.

Ich werd mal versuchen, aus allen Vorschlägen gepaart mit meiner Intuition etwas zu machen, dass uns den größtmöglichen Nutzen beim kleinstmöglichen Schaden bringt. Sicher nicht ganz so einfach, aber nicht unmöglich.

Und ganz kurz noch zu Echidna1 und samsaja1: Nicht persönlich nehmen, Leute, aber häää? Das ist genau die Art von Luft-und-Liebe-Fraktion die ich immer nicht ganz verstehe. Also im Om-Zustand durchs Leben zu fliegen und auf "alles Gute von oben" zu warten finde ich doch ein wenig weltfremd. Und samsaja1, niemand hat mir hier die Lizenz zum Töten verliehen. Die möchte ich auch gar nicht, falls du dir meine Beiträge mal richtig durchgelesen hättest (auch in drei kann man viel sagen). Das ist weder eine Entscheidung, die ich mir leicht mache, noch attackiere ich jeden, dessen Nase mir nicht passt mit irgendwelchen Bösartigkeiten. Es geht hier ja eben um Konfrontation und warum etwas Natürliches wie Magie immer nur für ganz bestimmte "nette" Dinge genutzt werden "darf", sehe ich nicht ein. Wer legt denn bitte die moralische Definition dafür fest? Jemanden zu stoppen, kann manchmal für die betroffene Person genauso hilfreich sein wie ein Heilzauber. Fluch und Segen liegen sehr nah beieinander. Deswegen bitte von dir auch ein bisschen mehr Wertneutralität.


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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 01:27  
Dass er sich eine Theatergruppe aussucht um sein eigenes Theater zu inszenieren ....

Auch hier kann man davon ausgehen, dass dieser Mensch etwas vor sich selber und anderen verbirgt - versteckt.

Dramen sind Ablenkungsmanöver. Bei Schadensmagie hat die Falle zugeschnappt.

Ich würde eine Magie bewirken, dass Verstecktes ans Licht kommt. Dass das, worum es geht, sichtbar wird. Darauf würde ich die ganze magische Energie richten.

Im gleichen Sinne wirkt oft auch ein Anwalt. Und: sich bewußt abzugrenzen. Grenzen ziehen und formulieren - das mit mir nicht! Auch innerhalb der Gruppe - sich gemeinsam darüber klar werden: was sind unsere Ziele. Was wollen wir - was nicht.

Sich selbst wählen. die Dinge zum Anlaß zu nehmen, sich selbst zu wählen, ein Selbst zu sein. Um mit Kierkegaard zu sprechen :)

grüssli merlynn


[Editiert am 28/2/2016 um 01:27 von GeorgeTheMerlin]
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 01:37  
Nochwas: eine Magie, die bewirkt, dass Dinge ans Licht kommen, ist weiße Magie - aber alles andere als nett! Sie wirkt sich extrem ungünstig für Leute aus, die etwas zu verbergen haben. Das hat Kriminalität und Manipulation und Intriegentum immer!

Licht ist auch nicht Licht&Liebe - was du spätestens dann merkst, wenn dein Ego im Licht verbrennt. Auch dann ist es vorbei mit esoterischer Nettigkeit.

Vorraussetzung für eine Magie - Dinge sichtbar zu machen - ist aber auch die Bereitschaft, sich vor sich selber DURCHSICHTIG zu werden - um wieder mit Kierkegaard zu reden.

grüssli merlYnn
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 02:41  
@Magnus
tja mir gefällt nunmal diese saloppe Art nicht wie du über Dinge redest die einem Lebewesen schaden könnten...aber hey mach nur..aber am Ende bist du ganz allein mit deinem Bewusstsein und dieses wirst du nicht belügen können und dann wirst auch du den Dingen nicht entkommen welche du ausgesendet hast.. :thumbup:
Rückschläge? Du bist doch schon zerfressen vor Rache oder nicht? Du musst dir halt mal alle Aspekte deines Handelns überlegen und nicht nur eine Sicht die sich im moment am besten anfühlt
oder stell dir einmal vor dein Zauber sollte gelingen und er stirbt ausversehen? Was machst du dann? Also ich mag das Unbekannte und Eigenwillige an der Magie...aber danach richte ich auch meine Magie aus..möglichst positiv um positive Resonanzen(von lateinisch resonare „widerhallen“) zurück zu kriegen


[Editiert am 28/2/2016 um 03:12 von samsaja1]



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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 03:10  
Danke Merlynn! http://www.hexen-kult.de/modules/aBoard/images/smilies/smil e.gif Das sind schöne Denkanstöße. Klarheit und Wahrheit können in so einer Situation sicher entwaffnend wirken.

@samsaja1: Es gibt ganz sicher ein Ursache-Wirkung-Prinzip. Das bedeutet aber im Grunde auch nicht mehr als das: Eine Wirkung ergibt sich aus einer bestimmten Ursache. Bei meinen Urgroßeltern und meiner Großmutter kannte man die Rückprall-Theorie überhaupt nicht. Man hat nicht schwarzmagisch gehandelt, weil es einfach nicht anständig ist. Nicht, weil man Angst vor Bestrafung hatte. Alles Liebe!


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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 03:19  
Ich kann deine Beweggründe schon verstehen..so würde Anfangs jeder Handeln..aber man muss auch mal wieder gut sein lassen können..wie gesagt ich wünsche dir auch das du das Beste aus dieser Situation für dich machst..Grüße das Sams


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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 03:39  

Zitat von Magnus, am 28/2/2016 um 01:16

Und ganz kurz noch zu Echidna1 und samsaja1: Nicht persönlich nehmen, Leute, aber häää? Das ist genau die Art von Luft-und-Liebe-Fraktion die ich immer nicht ganz verstehe. Also im Om-Zustand durchs Leben zu fliegen und auf "alles Gute von oben" zu warten finde ich doch ein wenig weltfremd. Und samsaja1, niemand hat mir hier die Lizenz zum Töten verliehen. Die möchte ich auch gar nicht, falls du dir meine Beiträge mal richtig durchgelesen hättest (auch in drei kann man viel sagen). Das ist weder eine Entscheidung, die ich mir leicht mache, noch attackiere ich jeden, dessen Nase mir nicht passt mit irgendwelchen Bösartigkeiten. Es geht hier ja eben um Konfrontation und warum etwas Natürliches wie Magie immer nur für ganz bestimmte "nette" Dinge genutzt werden "darf", sehe ich nicht ein. Wer legt denn bitte die moralische Definition dafür fest? Jemanden zu stoppen, kann manchmal für die betroffene Person genauso hilfreich sein wie ein Heilzauber. Fluch und Segen liegen sehr nah beieinander. Deswegen bitte von dir auch ein bisschen mehr Wertneutralität.


Du kannst tun und lassen, was du willst. Moral kennt die Natur nicht. Vergess' aber nie, dass das mit der Unmoral der Natur auch für dich gilt. Das Vergessen nämlich die Meisten. Du musst also darauf achten, dass du alles "richtig" machst. Fluchrituale sollten auch eher von jenen ausgeübt werden, die sich schon lange praktisch mit der Magie beschäftigen bzw. es kontrolliert ablaufen lassen können. Wer während der Rituale mit den Gedanken, der Fokussierung usw. nur ein klein wenig abweicht, dann kann's echt mies werden. ;) Wenn du dir all' dem sicher bist, dann tu', was du nicht lassen kannst.

-Tarek701-


[Editiert am 28/2/2016 um 03:39 von Tarek701]
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Ich finde Merlins Idee mit der Magie, die Verstecktes zu Tage bringt, auch ziemlich gut. Wenn du mit einer Wesenheit arbeiten willst, Magnus, könntest du z. B. einen Nachtmahr mit diesem Auftrag erschaffen. Durch die immer gleiche Wiederholung in seinen Träumen und den dadurch aufgebauten Druck wird der Nachtmahr ihn mit der Zeit dazu zwingen, sich selbst zu offenbaren. Gerade im Schlaf sind die meisten Leute hilflos wie kleine Babys :devil:
Wenn du die Offenbarungsmagie an eine selbst erschaffene Wesenheit übergibst hat das im Übrigen noch den Vorteil, dass sich nur der von dir die Wesenheit erschaffende Teil wirklich offenbaren muss, damit der Zauber funktioniert. Allerdings solltest du natürlich trotzdem bereit sein dich selbst komplett durchsichtig zu machen, falls die spätere Entwicklung der Ereignisse es erfordert.

Gruß, das Häschen :D
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 08:13  

Zitat von samsaja1, am 28/2/2016 um 02:41
Rückschläge? Du bist doch schon zerfressen vor Rache oder nicht? Du musst dir halt mal alle Aspekte deines Handelns überlegen und nicht nur eine Sicht die sich im moment am besten anfühlt

Die Unterstellung, hier sei jemand von Rache zerfressen, halte ich für ganz schön aus der Luft gegriffen.
Wenn du zu den Leuten gehörst, die nur aus niederen Motiven heraus bereit wären, Grenzen zur Not auch mit Gewalt zu ziehen, ist das dein persönliches Problem. Projizier es vielleicht mal nicht auf andere Leute.

Menschen, die von Rache "zerfressen" sind, benehmen sich anders und argumentieren auch anders als ich das hier von Magnus sehe.

Zitat:
oder stell dir einmal vor dein Zauber sollte gelingen und er stirbt ausversehen?

Trick 17 der Selbstüberschätzung, kann ich da nur sagen.
Wenn du dich für so übermächtig hältst, dass du meinst, ein falscher Gedanke von dir könne wen umbringen, dann versuch das doch mit der nächsten Fliege oder Mücke mal, die dich nervt. Vielleicht holt dich das mal auf den Boden der Realität zurück.

Ich kenn Leute, die sich an Todesmagie versucht haben. Und das waren keine netten oder unerfahrenen Leute (und in der Folge habe ich dann auch durchaus überdacht, ob ich mit denen befreundet sein muss, aber das ist ein anderes Thema).
Funktioniert hat das bislang bei keinem.
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 13:09  

Zitat:
Trick 17 der Selbstüberschätzung, kann ich da nur sagen.
Wenn du dich für so übermächtig hältst, dass du meinst, ein falscher Gedanke von dir könne wen umbringen, dann versuch das doch mit der nächsten Fliege oder Mücke mal, die dich nervt. Vielleicht holt dich das mal auf den Boden der Realität zurück.


und da kommen wir schon an den ersten Punkt den ich an manchen nicht fassen kann..nur weil etwas nicht sofort und augenblicklich nach einem vorallem zwiespältigen Willen passiert geht es also nicht? Ich weiß ja nicht wie du die Magische Arbeit auffasst aber für mich sind das teilweise jahrelange Prozesse die durchaus ihre Wirkung zeigen..auf die eine oder andere Art und Weise

Zitat:
Ich kenn Leute, die sich an Todesmagie versucht haben. Und das waren keine netten oder unerfahrenen Leute (und in der Folge habe ich dann auch durchaus überdacht, ob ich mit denen befreundet sein muss, aber das ist ein anderes Thema).
Funktioniert hat das bislang bei keinem.

Tja das mag für deinen Bekanntenkreis gelten..Todesmagie funktioniert durchaus aber eben durch den überzeugten Willen auch wirklich jemanden Tot sehen zu wollen..dazu gehört dann auch das nachhelfen durch physisches Eingreifen und sei es nur jemanden nicht daran zu hindern betrunken Auto zu fahren..und das meine Liebe ist in meinem Bekanntenkreis durchaus passiert..die Leute haben ihren Willen bekommen..und ich denke schon das man für sich ein gewisse Grenze ziehen sollte, was man macht und was man doch lieber bleiben lassen sollte..


[Editiert am 28/2/2016 um 13:15 von samsaja1]



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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2016 um 14:30  
Ich finde diesen Thread sehr interessant und auch ein bisschen amüsant, aber dein Problem Magnus nehme ich ernst.
Die anderen haben schon gute Tipps gegeben, mir würde zum Thema aufdecken auch die gute alte Spiegelmagie ins Auge fallen. Du schiebst dem "Vampir " einen Spiegel vor die Nase, der nicht nur deine Gruppe energetisch von ihm trennt, sondern auch seine Energien aufnimmt und gegen ihn verwendet! Ganz nach dem Motto: Im eigenen Gift schmoren.
Wenn du weißt wo er wohnt könntest du auch einen beliebigen Gegenstand nehmen, ihn wie Asenath so schön erklärt hat mit deinen Emotionen und Gedanken füllen und ihn in der Nähe platzieren. Ein Fetisch wäre hier auch eine gute Variante!
Die Frage ist halt nur ob du den Preis zu zahlen bereit bist und wie weit du gehen willst und kannst ohne daran zu zerbrechen.

Und was Todesmagie betrifft, es kann durch aus geschehen
,dass etwas zugrunde geht, aber bei Menschen ist es viel wahrscheinlicher das allein das Ego an dem der Zauber geknüpft ist stirbt und der Zauber damit endet, dass sich das Opfer in jemand "Neues " gewandelt hat und somit der Zauber vollzogen ist.Da ja die Person, die man loswerden wollte nicht mehr existiert. Oh man, interessante und auch schwierige Themen sind das...
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