Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Athame und Zauberstab
Novize
Novize


Beiträge: 5
Registriert: 4/7/2018
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 8/7/2018 um 20:53 New
Huhu,

hab mich gefragt wo der Unterschied bei der Verwendung liegt.
Und wie stelle ich am besten einen eigenen Stab her?
Also welches Holz benutzen etc.

Hab dazu einiges gefunden, nur bin ich mir nicht sicher was davon richtig ist und was nicht.

Danke schon mal im voraus für eure Antworten

Grüße


____________________
Zeit ist nur der Begriff für das Bewusstsein das sich getrennt erfährt und sich stetig beeinflusst und sich somit in jedem Augenblick neu definiert um so die Illusion der Zeit zu erschaffen.
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Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 1
Registriert: 23/6/2018
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 8/7/2018 um 21:23 New
Das eine ist eine Waffe, das andere ein Werkzeug. Aber wie mit allem was sich in Form und Gestalt ähnelt sind die Anwendungsgebiete nicht strikt voneinander getrennt.

Was die Herstellung eigener Utensilien betrifft, wenn du eine Art Holz gerne magst (Farbe, Haptik, Geruch) oder gar einen Baum hast, der dir etwas bedeutet...voilà bis zum neuen Stab ist der Weg fast gegangen.
Lass ruhig Mal hören, wenn du dich entschieden hast, sowas ist immer spannend und gerade in der Gestaltung bekommt man oft tolle Anregungen, wenn jemand berichtet.
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Adeptus Minor
Adeptus Minor

greebo
Beiträge: 188
Registriert: 12/1/2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/7/2018 um 07:50 New
der unterschied ist eher abhängig von der tradition. in der klassischen ritualmagie wird das schwert verwendet und nicht die athame, die nur als eine art kleines schwert angesehen wird. der zauberstab gilt auch als eine elementarwaffe, die dem element feuer zugeordnet wird. das schwert dem element luft.

anders verhält es sich biespielsweise im wicca. dort ist die athame teilweise, wie der zauberstab, dem feuer zugeordnet und hat eine ähnliche bedeutung und steht somit für den willen des magiers. andere richtungen haben diese sichtweise in teilen übernommen und ordnen die athame keinem element zu, denn wenn sie den willen darstellt, der auch über die elemente herrscht kann sie ja keinem der elemente zuzuordnen sein. in diesen traditionen hat sie den zauberstab ersetzt, der in die bedeutungslosigkeit abgerutscht ist.

aus welchem holz der zauberstab nun sein soll hängt ebenfalls von der tradition ab. keltisch beeinflusste werden zum beispiel sofort die eberesche empfehlen. andere traditionen vielleicht die haselnuss oder etwas ganz anderes. bei diesem thema hängt es auch stark damit zusammen welche bedeutung man den einzelnen zuordnungen und symbolen zugesteht.

stark durch theurgische denkweise beeinflusste traditionen wie beispielsweise die gesamte ritualmagie werden auf bestimmte materialien bestehen. denn dort geht es vorrangig um den korrekt durchgeführten rituellen akt und den genauen einsatz der symbole und weniger um den magier selbst. beispielsweise war im judentum vor der vertreibung aus jerusalem durch die römer der tempelkult, der ritus und die opferung und das strikte einhalten der regeln das wichtigste. die persönliche entwicklung des priesters, der beispielsweise das opfer durchführte, war zweitrangig. bereits in der antike haben die philosophen darüber gestritten was nun wichtiger sei, der ritus an sich oder die entwicklung der person die den ritus durchführt. wie auch immer, unterschiedliche traditionen haben dazu unterschiedliche meinungen, für gewöhnlich eine mischung aus beidem mit unterschiedlichen gewichtungen. es hängt halt nun davon ab in welcher tradition du dich bewegst.

natürlich haben unterschiedliche sachen auch unterschiedliche qualitäten. wenn ich nun die möglichkeit habe an einem ort, der geomantisch gesehen sehr gut für heilrituale ist, dann werde ich diesen auch bevorzugen. sollte das nicht möglich sein, dann darf das meinem heilungsritual aber auch nicht im weg stehen. wenn jemand feuer machen will, dann werde ich ihm auch als erstes trockenes birkenholz reichen und nicht feuchtes eichenholz. obwohl mit der entsprechenden fertigkeit und auch hilfsmittel ist das auch kein problem.

genauso beim holz des zauberstabes. jemand der neu in der materie ist würde ich einen aus eberesche empfehlen. ich hatte aus unterschielichen hölzern zauberstäbe gefertigt, zum beispiel birke oder eibe. am anfang sollte man es sich doch so einfach wie irgend möglich machen und wenn das holz unterstütend wirkt, warum nicht. oder nimm von einem baum, der an einem kraftort wächst einen stab. das kann auch ein persönlicher platz sein, vielleicht dein lieblingsplatz im wald ...
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Novize
Novize


Beiträge: 5
Registriert: 4/7/2018
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/7/2018 um 15:50 New
Erstmal danke für eure Antworten.
Ich denke ich bleibe erstmal bei der Hermetischen Tradition.
Gibt es da irgendwelche speziellen Vorgaben oder Vorlieben?

Ist es von nöten den Stab zu segnen bzw. das Athame?
Hab das glaub ich bei Salomon gelesen. Oder ist das veraltet?

Und sollte man Symbole einritzen oder ist das alles nur um die Überzeugung zu stärken das der Stab seine Pflicht verrichtet?


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Adeptus Minor
Adeptus Minor

greebo
Beiträge: 188
Registriert: 12/1/2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/7/2018 um 23:21 New

Zitat von Bodhiguard, am 9/7/2018 um 15:50
Erstmal danke für eure Antworten.
Ich denke ich bleibe erstmal bei der Hermetischen Tradition.
Gibt es da irgendwelche speziellen Vorgaben oder Vorlieben?

naja, die hermetik ist ziehmlich ritual- und symbollastig. sie spricht hauptsächlich den intellekt an. die rituale sind meist aufwendig.


Zitat von Bodhiguard, am 9/7/2018 um 15:50
Ist es von nöten den Stab zu segnen bzw. das Athame?
Hab das glaub ich bei Salomon gelesen. Oder ist das veraltet?

prinzipiell ja. die ritualgegenstände sollten in gewisser weise belebt oder aktiviert werden. aber auch eine verbindung zu einer höheren macht/kraft kann hergestellt, werden ...

wenn du den zauberstab selber machst ist es nicht unbedingt notwendig, da beim schöpfungsprozeß eine art aktivierung stattfindet. wenn du einen baum gefunden hast von dem du deinen stab machen willst rede mit ihm. auch wenn es sich vielleicht etwas blöd anhört. teile dem baum dein vorhaben mit und bitte ihn um einen ast ... den ast schneide mit möglichst wenigen schnitten ab, entferne vor ort möglichst viel von dem, was du nicht brauchst. wie blätter kleinere äste usw. schneide die länge zu. du kannst auch die rinde entfernen - ich habe sie immer dran gelassen, da mir die stäbe so besser gefallen, aber das ist nur eine eigenart. wie es dir beliebt. lasse den "abfall" zurück. am fuße des Baumes, du kannst es auch dort vergraben. bedanke dich und laß am besten auch ein kleines "opfer" zurück (z.b. eine münze) ... zu hause sollte er trocknen und danach kannst du ihn noch abschleifen, anmalen, zeichen einritzen, einbrennen, lasieren ... der "abfall" der anfällt kann zum baum zurückgebracht weren (ist aber nicht notwendig) ... mache alles möglichst bewußt und fokussiert ... zum schluß kannst du einen willenssatz formulieren, mit dem du den stab annimmst, daß du beispielsweise sagst, daß es ab nun dein zauberstab ist und er dir gut zu diensten sein wird, oder ähnliches ... nach dem herstellungsprozeß bedarf es nicht viel ... du kannst natürlich eine weihe in ein formales ritual einbetten, was auch klassisch hermetisch wäre.

das werkzeug erlebt eine gewisse belebung, bzw. etwas anderes wirkt durch das werkzeug, ist mit ihm verbunden ...

die athame wirst du wohl nicht selber herstellen, die muß dann auf jeden fall geweiht werden.


Zitat von Bodhiguard, am 9/7/2018 um 15:50
Und sollte man Symbole einritzen oder ist das alles nur um die Überzeugung zu stärken das der Stab seine Pflicht verrichtet?

symbole sind optional. zauberstäbe die bestimmte funktionen ausüben sollen, haben für gewöhnlich symbole.

es ist auch eine streitfrage, ob symbole nur die überzeugung stärken, also eine rein individuelle psychologische funktion haben, eine art verbindung zum unterbewußtsein herstellen, oder ob sie eine eigene kraft haben, vielleicht träger oder "tore" zu kräften und mächten herstellen, ein eigenleben haben usw. in der hermetik tendiert man zu letzterem. man geht davon aus, daß das universum nach maß und zahl erschaffen wurde und somit jedes symbol eine eigene kraft entfaltet, ungeachtet des unterbewußtseins, oder der individuellen reaktion darauf ...
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Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2845
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 10/7/2018 um 06:25 New
Um meine 8'te Klasse zu zitieren: PENIS!

Ist bei mir übrigens völlig ernst gemeint: Die Athame (insbesondere hier im Wicca) und Stab sind die klassischen Phallussymbole, stehen also, weil klassische Symbolsysteme halt nun mal sexistisch sind für die männlichen Machtaspekte. Aber das ist alles einerlei: Du selbst erfüllst deine Instrumente mit Macht, Energie, Bedeutung.

Hilfreich ist demnach:

1.) erst einmal herauszufinden, welche Bedeutung ein Dolch bzw. ein Stab im allgemeinen für dich haben.

Danach überleg dir, welche Bedeutung Sie für DICH haben sollten. das hilft vielleicht, passende Verzierungen zu finden. Aber übertreibe das nicht: Je verzierter ein Gegenstand ist, desto "spezieller" ist auch seine Bedeutung und damit schränkst du die Nutzungsmöglichkeiten evtl. ein.


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∵ indagator ∴ insolitus
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Novize
Novize


Beiträge: 5
Registriert: 4/7/2018
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/7/2018 um 12:12 New
Das hat mir schon viel geholfen. Danke an Greebo an dieser Stelle für die ausführliche Antwort.

@Hephaestos
Ich denke das ein Zauberstab eine Art verlängerter Finger ist. Ein Teil von mir durch den ich wirke und indem ich mich selbst widerspiegele. Klar ist er also Ausdruck meiner Macht aber auch meiner Charakterzüge.

Wie gesagt bin ich absoluter Anfänger. Wie würdet ihr so ein Reinigungsritual gestalten? Habe bereits ein Athame. Jedoch habe ich es nicht gereinigt. So weit ich beurteilen kann, funktioniert es trotzdem recht gut.

Und noch so nebenbei, heißt es das oder die Athame?


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