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Autor: Betreff: Manifest der Heliokratie
nachdenkend
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Cautes
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smilies/exclamation.gif erstellt am: 25/3/2009 um 15:45  
In Europa geht ein Gespenst um -, es ist das Gespenst der Heliokratie. Diese hehre Wortschöpfung bedeutet wörtlich "Sonnenherrschaft" und legt damit zugleich die Grundlagen wie auch die Zielsetzung jener damit zusammenhängenden Idee fest, welche mit den Attributen traditional, sakral, solar, hierarchisch sowie transzendental umrissen werden kann, wobei diese Attribute einer näheren Definition bedürfen.

So verstehen wir unter "Tradition" die überzeitlichen, d.h. jenseits von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehenden, unveränderlichen Dreh- und Angelpunkte, die an die Metaphysik gebunden sind und von der Mehrheit der Menschheit in erster Linie aufgrund der Befangenheit in Raum und Zeit nicht als solche erkannt werden können.

Unter "heilig" (sakral) verstehen wir die Annäherung an die Reinheit des göttlichen Willenszentrums und des kosmischen Urlichts, wobei uns diesbezüglich eine - im weitesten Sinne - neuplatonische, bzw. gnostische Auffassung, also die Erkenntnis des Göttlichen, zugrunde liegt.

Als "solar" (sonnenhaft) bezeichnen wir den heroischen Triumph, welcher die Idee über die Materie stellt, da sie im "Feuer des Willens" die Abhängigkeit der irdisch gebundenen Welt von der darüber stehenden Wirklichkeit erkannt hat.

"Hierarchie" verstehen wir im wortwörtlichen Sinne: als "Vorherrschaft des Heiligen". Nebenbei bemerkt, leitet sich aus der Hierarchie auch die Erkenntnis jener absoluten Widersinnigkeit ab, allen Menschen alles erklären zu wollen.

Die "transzendentale Realität" schliesslich ist der Ursprung und Zweck unseres Seins, das jenseitige Sehnen, das Streben, das Kämpfen - in einem Zustand des steten Erwachens - nach den feinstofflichen Sphären der Unsterblichkeit und darüber hinaus zum gleissend durchstrahlenden Urlicht, entgegen dem hinabziehenden Strome der Materie mit all seinen Verstrickungen. Die Transzendenz ist die Leiter des nur Menschlichen zum Göttlichen.

Aus diesen Erläuterungen kann die Schlussfolgerung gezogen werden, dass die Heliokratie an eine - auf Grundlage okkulter Mysterien und Initiationen - organisch existierende Aristokratie glaubt, und in logischer Konsequenz den Gedanken an eine solare Sakralmonarchie als Brücke zwischen Himmel und Erde zum Mittelpunkt erhebt. Deswegen wird jeglicher Atheismus von der Heliokratie radikal verworfen.

Nationalismus und Sozialismus lehnt die Heliokratie entschlossen ab, da diese all zu menschlichen, von der Aufklärung geprägten Vorstellungen, der reinen und höheren Idee nicht genügen!

Streben ohne Kämpfen gibt es nicht. Der Kampf jedoch soll um des Kampfes Willen gefochten werden und nicht um die Verachtung des Gegners. Ebenso wird der Gegner als Teil der Einheit angesehen, ohne diesen es nicht möglich wäre, zur „Sonne", dem Symbol für das Göttliche, zu gelangen. Verachtung und Hass sind Elemente, die isoliert in die Welt der "Zweiheit" – in welcher sich zwei Pole von niederen Naturkräften hin und her reissen lassen - gehören und die somit undenkbar für den Heliokraten sind.

Die Gemeinsamkeit in der Heliokratie besteht nicht zwingend durch deckungsgleiche Konzepte oder Strukturen, sondern durch die Sprache der Symbole und Anspielungen. Die rationelle Kommunikation von Worten vermag nicht die Erkenntnis des Göttlichen zu erklären, da dieses gänzlich nicht menschlich ist. Worte können in unzähligen Variationen interpretiert werden, Symbole jedoch wirken auf jene, welche sie zu deuten imstande sind, als unmittelbare Träger der Erkenntnis.

Die Heliokratie ist eine grundsätzlich andere Geisteshaltung als die Moderne hervorgebracht hat. Sie erschöpft sich nicht in einem irdischen Aktionismus sondern ist die unbewegte Bewegung, die durch die Transzendenz auf die Metaphysik ausgerichtet ist. Wahre Tradition ist nicht ein Nachtrauern an alte und verstaubte Schöpfungen sondern wurde schon immer an das Überzeitliche und Überweltliche geknüpft.


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rockit
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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 16:08  
sehr schöne zusammenfassung und wortübersetzung :danke:
....ein link zu myspace hätte es auch getan :D (sorry für meinen zynismus :) )


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Cautes
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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 16:12  
Ja aber auf meiner Myspace Seite hats noch allerhand andere Kuriositäten die hier nicht unbedingt von Interesse sind.
Schön, dass es Dir zusagt, kanntest Du unser Manifest bereits?


[Editiert am 25/3/2009 um 16:13 von Cautes]



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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 17:18  

Zitat von Cautes, am 25/3/2009 um 16:12
Ja aber auf meiner Myspace Seite hats noch allerhand andere Kuriositäten die hier nicht unbedingt von Interesse sind.
Schön, dass es Dir zusagt, kanntest Du unser Manifest bereits?

nee, kannte ich nicht...ehrlich gesagt, hab ich einfach mal gegoogelt :redhead:
ich finde deine seite dort bei myspace sehr speziell und wenn man sich nicht konzentriert beim lesen, verliert man leicht den faden :)


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Cautes
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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 17:22  
Also ich gehe davon aus Du meinst mein Marinetti Profil bei Myspace :-)


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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 17:29  
ja, ganz genau


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Na dann viel Spass beim Durchstöbern meiner kuriosen Themen :-)
Was liest Du denn? Die Blogs?


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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 17:44  
ja :) , teilweise sehr düster, aber auch traurig...zumindest sind das meine interpretationen...


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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 17:48  
Na na, weder Finsternis noch Gefühlsduselei wie Traurigkeit waren Quell der Inspiration. Vielmehr das heroische und solare :-)


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bin halt n'Weib :D


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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 17:58  
;)


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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 21:54  
Als ich das erste mal die Sonne sah - da war ich schon der Mond!

--------------------------------------------------------------------------- ----------

Da merkte ich, dass der Verstand IMMER derMond ist ...

Denn: Mond ist Reflexion (derMond reflektiert das Licht derSonne)- Sonne ist ausstrahlender Mittelpunkt.

Wir machen den Fehler, dass wir unser EGO für die Sonne halten.
Das Ego ist aber nur LUNAR. Es ist REAKTION des Unbewussten.

Auch obiger Text ist LUNAR - da er vorhandene Bilder reflektiert und lediglich anders zusammensetzt.

Schattenarbeit ist das ERKENNEN des ganzen AUSMASSES des Lunaren Prinzips.

*looool - genauer gesagt - das solare Prinzip ist uns wahrscheinlich noch nie begegnet ...

aber wir können - versteckt lunar - viel darüber schreiben und so tun als ob ...

:) merlYnn
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Cautes
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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 22:10  
George, ich würds jetzt wohl nicht so ausdrücken aber im Prinzip kann ich Dir recht geben :-)


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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 22:15  
Es geht ja auch in der Gnosis wie auch in der vedischen Philosophie genau darum, den Unterschied zwischen dem falschen Ego und dem unwandelbaren, unsterblichen solaren Ego, welches Anteil an der Transzendenz hat (bzw. am "Ungrund" nach Jakob Böhme und an der "negativen Theologie" nach Plotin), zu erkennen.
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Cautopates
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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2009 um 22:19  
:redhead: dumm nur George, dass du in diesem Falle mit deinem Hohn recht hast - sonst könnte ich ja einen dummen Kommentar landen... ;-)
Das Gerede, die intellektuelle Konstruktion - es ist lunar und es bleibt lunar. Da gibt es eigentlich nichts zu rütteln.

Einzig missachtest du, dass es prinzipielle Brücken gibt - welche das sublimierte Ich, das aber nun nicht mehr jenes lunare ich des "Tag-Bewusstseins" ist - zu diesem solaren Zentrum erhöht. Im Ritual ist dies Möglich. Im Manifest ist es möglich. Eine re-integration dieser Erkenntnis ist möglich. Und diese ist dann eben tatsächlich solar.

Aber ansonsten, hast du es glaub ich erfasst, wenn es nicht nur aus einer kleinen Stichelei heraus geschrieben wurde. ;)
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Snowwulf
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smilies/cool.gif erstellt am: 26/3/2009 um 12:29  
Wieder mal meine Lebensphilosophie:

Wer die Schatten nicht ehrt, kann das Licht nicht sehen
Wer das Licht nicht kennt, kann die Schatten nicht verstehen

Aber jetzt mal wieder zum Thema: Hat denn jemand von Euch schon mal eine Person kennen lernen dürfen, der sich selber als Heliokrat betitelt, und danach lebt? Oder ist dieses Manifest nur ein wundervolles Gedanken-Konstrukt, welches nicht wirklich lebbar ist, und nicht umgesetzt wird?

Viele Konstrukte entstehen, werden aber nie gelebt. Auch wenn man sie theoretisch auf vieles und viele übertragen kann.


[Editiert am 26/3/2009 um 12:30 von Snowwulf]



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Sid_Amos
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red_folder.gif erstellt am: 26/3/2009 um 14:07  
Es ist eine Vormoderne klassische Weltsicht, nicht neu nicht spektakulär eben Vormodern und damit inakzeptabel, da es von nicht haltbaren Prämissen ausgeht.


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Am Ende der Metaphysik steht der Satz:
"Homo est brutum bestiale"

Heidegger: Nietzsche II, Pfullingen, 1961, S. 200
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Cautes
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red_folder.gif erstellt am: 26/3/2009 um 19:22  
Nein nicht neu oder spektakulär, sondern einfach Traditional und an keine Zeit gebunden. Wenn das für Moderne inakzeptabel ist, pech für die Moderne :-)

Snowwulf, wir sind Heliokraten :-)


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Snowwulf
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red_folder.gif erstellt am: 26/3/2009 um 20:42  

Zitat von Cautes, am 26/3/2009 um 19:22


Snowwulf, wir sind Heliokraten :-)


Das bedeutet, du würdest dich als sakraler Aristokrat verstehen, der mittler zwischen dem Metaphysischen und der Materie, bzw. zwischen dem Übernatürlichen und dem Menschen an sich ist.

Im Stande eines Edlen durch die Magie befugt dies auszusagen und auszuleben. Richtig?

Und das im Zeichen der Sonne.

*räuspert*

Ok... Und wer hat dich dazu gebracht? Du selbst, oder jemand anderes? Oder durch Erkenntnis? Ich meine, wie kommt man zu diesem Weg?


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Cautes
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red_folder.gif erstellt am: 26/3/2009 um 20:58  
Nun ja die Heliokratie bezeichnet weniger einen bestimmten Typus, sie ist auch kein Orden noch wirklich eine Religion. Im Prinzip haben wir hier einfach die Tradition zusammen gefasst und ihr einen weiteren Begriff zu geordnet. Insofern stimmt das mit dem unspäktakulär schon. Aber es soll halt auch als Zeichen gesetzt werden wieder die Moderne.

Ich unterscheide un kategorisiere nicht so sehr in Magie, Philosophie, Wissenschaft, Religion oder Kunst. Heliokratie ist auf all das anwendbar. Wie man auf so einen Weg kommt, nun das ist schwer zu sagen. Wiederum durch das sich beschäftigen mit Kunst, Philosophie, Magie, religion und sicher auch der Alchemie. Als literarische Inspirationsquellen sind da René Guénon, Julius Evola, Dante Alighieri, Platon, F.T. Marinetti, Tristan Tzara usw. wohl nicht von der Hand zu weisen...


[Editiert am 26/3/2009 um 20:59 von Cautes]



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Gralsritter Lohengrin
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red_folder.gif erstellt am: 27/3/2009 um 11:45  
...und ebenso Plotin, Meister Eckhart, Jakob Böhme, Nicolas Gomez Davila, Frithjof Schuon, Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, der Veda, die Bhagavad-Gita...


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den Herren deinen Gott
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Cautes
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red_folder.gif erstellt am: 27/3/2009 um 11:49  
...Bibel, Koran, uvm.


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Regnum Dei
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red_folder.gif erstellt am: 27/3/2009 um 23:42  

Zitat von Sid_Amos, am 26/3/2009 um 14:07
Es ist eine Vormoderne klassische Weltsicht, nicht neu nicht spektakulär eben Vormodern und damit inakzeptabel, da es von nicht haltbaren Prämissen ausgeht.

Nicht alt und auch Nicht neu sondern ewig und keiner Zeit unterworfen. Die Tradition ewig gestrig zu nennen zeugt davon, dass man nicht versteht was mit Tradition gemeint ist, denn die alten Formen waren immer nur Ausdruck der Tradition und niemals die Tradition selbst. Die Heliokratie setzt schon einen Bezug, da jene nicht wie viele Ableger der Tradition irren indem jene die Tradition verzeitlichen. Was ich sagen will ist, dass z.b. ein Futurismus traditionaler ist als ein verfälschter bürgerlicher Traditionalismus. Der Futurismus richtete sich gegen denn Museumskult des Bürgers nicht weil er was gegen die alten Formen an sich hatte, sondern weil er erkannte, dass es sich bei jenen alten Formen um entweihte Leichen handelte. Mit welchen jenes Bürgertum noch irrigerweise ihr Bürgertum begründet und bürgerliche Werte in ihnen erkennen will. Bei der Bezogenheit einiger Konservativer handelt es sich schlicht um einen Missbrauch alter Kulturen. Ausserdem erkannte der Futurismus, dass man die Technik nicht ablehnen muss, sondern denn Tiger reiten und Sie für traditionale Zwecke nutzen sollte.

Was ewig ist besteht ewig, nur der Mensch verliert denn Bezug zum Ewigen.

Siehe hierzu:
Was möglich war, erkennt man heute nur auf einem begrenzten Felde, nämlich auf dem der Kunsthistorie. Daß aber alle diese Bilder,Paläste, musealen Städte nichts bedeuten, verglichen mit der schöpferischen Urkraft - mit dem Gedanken hatten die Futuristen recht. Der große Strom, der diese Gebilde wie bunte Muscheln hinterließ, kann nicht versiegt sein - er fließt tief unterirdisch fort. Der Mensch wird ihn entdecken, wenn er in sich geht. Und damit schafft er einen der Punkte, an dennen in der Wüste Oasen möglich sind. (Ernst Jünger - Der Waldgang)


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Der individuelle Wille, der zugleich ichhaft und zerstreut
ist muss umgewandelt werden in den allheitlichen Willen,
der konzentrisch ist und das Irdisch - Menschliche übersteigt.
(Frithjof Schuon)
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