Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Was ist Zeit?
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Serafia_Serafin
Beiträge: 381
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2010 um 11:32  
Überschrift ist Inhalt.

Was ist Zeit?


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Beiträge: 4
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2010 um 12:22  
Die Frage stellt sich nicht mehr, es muss heißen:

Was ist Raumzeit?

f.
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Ozymandias
Beiträge: 9
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2010 um 14:49  
Zeit ist Bewegung, abhängig von der Perspektive ...
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Idan
Beiträge: 382
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2010 um 18:21  

Zitat von Ozymandias, am 18/2/2010 um 14:49
Zeit ist Bewegung


Sehr einfach ausgedrückt, aber wenn man diese Aussage auf alle Ebenen überträgt, auch auf subatomare und energetische Basis betrachtet, kann ich mich der Aussage anschließen.


____________________
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Beiträge: 4
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2010 um 19:13  
Nein, das stimmt so eben nicht. Die Raumzeit selbst dehnt sich aus (= bewegt sich) und das hat nichts mit Zeit zu tun. Den Begriff Zeit an sich kann man nur im engen Rahmen newtonscher Physik akzeptieren.

f.
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Hitzi
Beiträge: 112
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2010 um 19:38  
Bedingung für Wahrnehmung überhaupt (also innerer (Gefühle) und äußerer). Denn wie sollte man denn etwas Wahrnehmen, also wie sollte mannigfaltige Erfahrung möglich sein, wenn es nicht ein gewisses hintereinander gibt?
Insofern könnte man in den Raum werfen, daß die Raumzeit wohl die Basis für jede Art der Unterteilung, der Analyse darstellt.
Der nächste Gedanke der mir hierbei kommt ist, daß man "dem Einen" dann durch die Aufhebung von Zeit und Raum dann wohl näher kommt. im Bujinkan nennt man das Nakaima (ima = jetzt, naka = fließend), also ein kontinuierliches Jetzt.

Physikalisch gesehen ist die Zeit einfach ein vielfaches eines Periodischen Ablaufes. (also man definiert, daß die Schwingungsdauer eines atomaren Überganges immer gleich lang dauert...)

Oder versuche ich es einmal so:
Energie = Feuer
Raum = Wasser
Zeit = Luft
Partikel(Elementarteilchen und Austauschteilchen) = Erde

@f:
das bedeutet doch nur, daß die Zeit nicht linear ist. Die Zeit verliert dadurch ja nicht ihre spezielle phsyikalische Bedeutung. Außerdem gibt es ja noch die Quanntenmechanik...


[Editiert am 18/2/2010 um 19:44 von Hitzi]



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unmenschlich wie er ist, eiskalter Erbauer seiltänzerischer Theorien, eitel, lasterhaft, pervers,...
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Buchstabenmagier
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Beiträge: 128
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red_folder.gif erstellt am: 18/2/2010 um 22:27  
Zeit ist nicht
Geschehen geschieht
Erinnerung entfremdet

Dadurch beschränkt
beginnt die Jagt nach dem Jetzt,
Der Ewigkeit


Naturwissenschaftlich gesehen ist Zeit womöglich eine Verständnisshilfe,die,
ähnlich der Zahl, mit deren Hilfe man eine Menge herauspuzzlen kann,
eine absolut virtuelle "Existenz " führt.
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Serafia_Serafin
Beiträge: 381
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 18/2/2010 um 23:19  
… virtuelle Dinge, um Realitäten zu kommunizieren…

ist unsere Sprache nicht auch virtuell? Ein Topf ist doch nicht T O P F, sondern ein Gefäß aus Metall… ein Ding, das ein gewisses Volumen einnimmt, das eine bestimmte Haptik hat…

Dann sind Sekunden Buchstaben, Minuten Worte?

Dann ist das, was wir Zeit nennen, vielleicht gar nicht existent? Ist es virtuell, nur ein Gedankenkonstrukt, um etwas auszudrücken?

Hat jemand von euch Walter Moers „Die 13 ½ Leben des Käptn Blaubär“ gelesen?
Wenn nicht: Er schildert darin, dass die Schnelligkeit, mit der sich kleine Lebewesen bewegen, dadurch zu erklären sei, dass sie in einer „kleinen Zeit“ leben.

Was also, wenn es gar keine einheitliche „Zeit“ gibt, sondern nur Wahrnehmung?

Hitzi – die Reihenfolge der Wahrnehmungen, wird sie durch die Zeit geschaffen, oder durch unseren Geist?

Mal eine ganz andere Sache: Reaktionsvermögen
Ist das Schnelligkeit, gute Beobachtung, oder die Übereinstimmung von mehreren Zeitsystemen?

Und, was ist wirklicher:
Die Zeit, die wir empfinden –
Oder das, was die Uhr sagt?


P.S. … es hätte mir klar sein müssen, dass mir hier wissenschaftliche Begriffe um die Ohren gehauen werden.

P.P.S. Vau... du bist zu eilig...


____________________
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Beiträge: 4
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2010 um 00:19  

Zitat von Serafia_Serafin, am 18/2/2010 um 23:19

P.S. … es hätte mir klar sein müssen, dass mir hier wissenschaftliche Begriffe um die Ohren gehauen werden.


Erstens haue ich hier niemandem etwas um die Ohren und zweitens sollte man wissenschaftliche Begriffe in einem philosophischen Forum akzeptieren können.

Was ich sagen will ist, man kann Zeit und Raum nicht getrennt von einander betrachten. Sie sind eins. Ohne Raum keine Zeit und ohne Zeit kein Raum. Zeit, oder, wie es eben eigentlich heißen sollte, Raumzeit, ist auch nicht gleich kinetischer Energie.

Das Zeit nicht linear verläuft ist klar, allerdings sollte man subjektive Erfahrungen nicht mit kosmologischen Ereignissen gleichsetzen. Schließlich ist jeder Mensch ein Stern und kein schwarzes Loch.

Die Methode der Wissenschaft, das Ziel der Religion. Und nicht andersrum.

f.
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Idan
Beiträge: 382
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2010 um 06:04  

Zitat von florentin, am 18/2/2010 um 19:13
Nein, das stimmt so eben nicht. Die Raumzeit selbst dehnt sich aus (= bewegt sich) und das hat nichts mit Zeit zu tun.

Zeit ist Bewegung. Bewegung braucht Raum, ohne Raum keine Bewegung, ergo ohne Raum keine Zeit. Deswegen können Raum und Zeit als eine Einheit betrachet werden.

Stell dir ein Universum vor, in dem es nur die "Raumzeit" gibt, aber keine Materie und keine Energie. Nichts ist in dieser Raumzeit, das sie ausfühlt, sich bewegt oder verändert. Gibt es da Zeit? Gibt es da irgendetwas, um sie zu messen? Nein, denn dazu müsste etwas materielles/energetisches drin sein, das sie fühlt, sich bewegt, sich verändert und sie messbar macht.

In einem leeren Raum gibt es keine Zeit.


[Editiert am 19/2/2010 um 06:05 von Idan]



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Buchstabenmagier
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Beiträge: 128
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2010 um 08:29  
@Idan:Meines Wissens ist Raum-Zeit an die Existenz von Materie/Energie (oder Materie-Energie?) gebunden,
ein leerer Raum also nur philosophisch denkbar, nicht physikalisch.
"Alles ist eins"-wiedermal,-anscheinend.Allerdings so gesehen, ziemlich unkonkret.

@Serafia_Serafin:Zu eilig?
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Ozymandias
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2010 um 16:33  

Zitat von Serafia_Serafin, am 18/2/2010 um 23:19

Was also, wenn es gar keine einheitliche „Zeit“ gibt, sondern nur Wahrnehmung?


So sehe ich das (auch). Da wir hier in unserer lustigen kleinen 3D-Welt (jetzt neu: mit ZEITerfahrung!!) leben, ist es für uns sehr schwer, über diese Grenze hinaus zu blicken. Raum und Zeit sind für uns so essenziell und fundamental! Doch das lustige ist, wir können Raum und Zeit auch abseits unseres Gefüges erleben - die virtuellen Welten (sei es in unseren Köpfen, oder auch im Computer).
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nachdenkend
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Aszan
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2010 um 22:29  
zeit ist mitunter eines der dinge die aus dem nichts kamen, es hätte ja auch was anderes kommen können.

so seh ich das, zeit ist wohl wie der raum etwas relatives wenn man davon ausgeht, dass beides einmal entstanden ist, wenn es beides im nichts nicht gibt.

so können wir nur jünger werden wenn sich das alles wiederhohlt.


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Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
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Beiträge: 4
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red_folder.gif erstellt am: 19/2/2010 um 22:47  
Und hier wird es spannend. Weshalb scheint "Zeit" eine Richtung zu haben? Ist also Entropie ein inhärenter Bestandteil aller Materie/Energie, oder ist es eine Gesetzmäßigkeit der Raumzeit selbst? Und was ist mit der Emergenz? Wie kann es in einem immer chaotischerem Universum zu so etwas wie dem Menschen kommen?

F.
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 20/2/2010 um 00:48  

Zitat von florentin, am 19/2/2010 um 22:47
Wie kann es in einem immer chaotischerem Universum zu so etwas wie dem Menschen kommen?



Eigentlich wollte ich schon etwas viel Ausführlicheres antworten(das kommt noch) aber nun juckt es mich unter den Fingernägeln...

Hmm... mal andersherum: Bei den gegebenen abermillionen von Möglichkeiten und Konstellationen... wäre es da nicht viel unwahrscheinlicher, wenn niemals Leben dabei herausgekommen wäre?
Andererseits, wirkt das alles hier unten viel zu gewollt, um unabsichtlich zu sein... Aber... für diesen mehr als interessanten Aspekt könnte man ja auch ein neues Thema eröffnen :)
Möchte jemand?


[Editiert am 20/2/2010 um 00:49 von Serafia_Serafin]



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Buchstabenmagier
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 20/2/2010 um 18:06  
Zeit ist die Bewegung der Himmelskörper... :redhead:


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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Buchstabenmagier
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Hitzi
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red_folder.gif erstellt am: 20/2/2010 um 19:23  
Seraphia - Das eine Reihenfolge-Schaffen ist die Zeit. Nur dadurch, dass unser Geist wohl nicht umher kommt, eine Reihenfolge zu schaffen und dies auch tut koenne wir ueberhaupt von Zeit sprechen.

Entropie ist eine mathematisch Definierte Groesse. Der Logarithmus des Phasenraumvolumens - auf jeden Fall noch nicht direkt in der Materie vorhanden, was wuerde das ueberhaupt bedeuten?, es sei denn man versteht unter darin vorhanden sein, dass es jederzeit hineindenkbar ist.

@Vau: stell dir mal philosophisch die Leere ohne Raum vor. Wo ist der unterschied zum leeren Raum; - wie kann man vom leeren Raum sprechen ohne eigentlich ausschliesslich die moeglichkeit der Existenz irgendeines Dinges darin zu meinen.

Religion und Wissenschafft sind beides Methoden des Menschen und dienen dem Ziel!


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nachdenkend
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BabyDrache
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red_folder.gif erstellt am: 21/2/2010 um 11:28  
Zeit, also physikalisch gesehen ist es eine Art vierte Raumdimension, nur daß wir uns mit konstanter Geschwindigkeit (=Lichtgeschwindigkeit ?) in dieser Dimension vorwärtsbewegen
Was ist Raum ?

Es reicht hier nicht, ein Ding mit dem anderen zu erklären, aber wir haben hier meiner Meinung nach eine enge Verwandtschaft.

Raum und Zeit bedeuten daß Orte/Zeitpunkte nur in einer wohldefinieren Reihenfolge nacheinander besucht werden können. Zwischen 12:10 Uhr und 12:12 kommt 12:11 - aber nie 12:13

Die Zeit die wir messen/wahrnehmen berüht jeweils auf Vergleich mit anderen rhythmischen Prozessen (ob Pendel, Photonenwellenlänge oder Rotationsperioden spielt hier keine Rolle), wenn es solche Prozesse nicht gibt, wie im Psychischen, fehlt uns der Maßstab.

Derjenige der die Zeit erschaffen hat, hatte wohl genau diese Absicht. ER war sicherlich oberhalb des Abgrundes, der die persönliche Absicht von der universalen Absicht trennt.

Es ist gleichzeitig eine Form von Ordnung wie Einschränkung.

Die Zeitgötter Chronos/Saturn/Binah sind gleichsam für Ordnung und Beschränkung zuständig.
Wenn wir auf deren Ebene bewußt werden - können wir uns dann beliebig in Zeit und Raum bewegen ? Kann das ein echter Magister Templi (oder Feldkenner in der Gita) ?
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Buchstabenmagier
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red_folder.gif erstellt am: 21/2/2010 um 18:05  
@Hitzi:Im Vergleich zur Leere ohne Raum ist der leere Raum eine Fülle,
Ich gebe dir Recht, Beide implizieren /beinhalten den Keim konkreterer Existenz.
Noch leerer/grundlegender/komprimierter ist "das Nichts"/Nuit als deren Grundlage.
Noch weiter reicht vielleicht nichteinmal mögliches Denken

@Florentin:Das Gesetz der zunehmenden Entropie bezieht sich auf das Gesamtsysthem(eines endlich grossen Universums),
Was nicht heisst, dass Sie überall gleichzeitig zunehmen muss.
Beispiel ist die Nutzung der Entropiezunahme der Sonne durch Pflanzen zum Aufbau komplexer Strukturen(Ordnung s-Aufbau) bei miserablem Wirkungsgrad sowie weiterer Aufbau von Komplexität über die Nahrungskette , deren Anfang Sie (-Pflanzen)Bilden.
Obwohl, Pflanzen sind Lichtesser,also bildet Die Sonne den Anfang.
Die Sonne selbst ist jedoch ein Produkt, etc..
-Wenn man diesem Gedanken folgt, ist der Moment höchster Gesamtordnung das Stadium des Seins vor dem Urknall, also das Nichts,in Unzeitlichkeit.
Existenz wäre damit definiert über die Zunahme von Entropie in der Zeit, ohne Die Existenz als sich-äussern-von Eigenschaften,was immer zeitgebunden ist,(Paradigma)nicht wahrnehmbar wäre.
Unwahrgenommene Existenz ausserhalb des Zeitkontextes wäre somit ein Nichts,
aus dem alles entspringen kann:Wie im kabbalistischen Baum die Sphäre, die Kether/Gott gebiert (Ain soph aur).
Kein "Nichts"könnte absoluter sein,dennoch ist es vielleicht (mehr als)Alles?

Dennoch realisiert sich hier über/durch/in der Zeit nur ein "Teil" als "Alles",
denn in anderen Fällen wäre das Universum in jeder Beziehung unendlich, somit auch die maximale Geschwindigkeit möglicher Entropie und die Lichtgeschwindigkeit.

Mathematisch gesehen gibt es unendlich viele Teilmengen (z.B. Universen als Auswürfe des absoluten, grenzenlosen Nichts) einer unendlich grossen Menge.
Kann sein , dass in dem Wort "gross" ein Denkfehler lauert?

@Babydrache:Ich sehe keine Möglichkeit, in dieser fest definierten Blase, die Universum genannt wird(s.O. Teilmengen) materiell durch die Zeiten beweglich zu sein.Für Information gilt das meines erachtens nicht , da Wissenstransfer gegen die Zeitrichtung meiner Erfahrung nach existiert (Gegenargument:Ein völlig determiniertes Universum,dann können wir uns allerdings jede Diskussion sparen, da Sie keine wäre).
Wissen/Information ist somit immateriell,seine Anwendung jedoch nicht(resultierende Handlung), -synonym:-Vollzieht sich zeitlich.

Ist die Welt/die Existenz gewollt, weil ihr entstehen so unwahrscheinlich ist (war)?
Vielleicht.
Vielleicht auch nicht.
Werfe eine Münze mit den seiten Kopf und Zahl.
Das Kopf kommt, ist genauso wahrscheinlich wie das Erscheinen von "Zahl".
Wahrscheinlichkeit:1:1.Es kommt Zahl.Noch ein Wurf
Wahrscheinlichkeit, das Zahl kommt:1:1.-Keine Grosse Sache.Es kommt wieder Zahl.
Gesamtwahrscheinlichkeit:"es kommt 2x Zahl hintereinander:1/2x1/2=1/4.
Werfe ich 100x, und jedesmal kommt Zahl, ist das schon unaussprechlich unwahrscheinlich,dennoch gilt für jeden Wurf:1:1.
andererseits ist jede geworfene 100er-Kombination genauso unaussprechlich unwahrscheinlich, wie jede Andere.Und das, was geworfen wurde, ist das, was geworfen wurde.
Ich finde nicht den Umstand erstaunlich bzw. irritierend, dass alles ist, wie es ist, sondern, dass überhaupt etwas ist, dass das Nichts sein Nichtssein über die Eigenschaften in der Zeit auffächert.

Schlafmangel ist die Mutter mehrdimensionaler Arabesken


[Editiert am 21/2/2010 um 18:05 von Vau]
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red_folder.gif erstellt am: 23/2/2010 um 17:34  
Der Beweis, dass es Zeit gibt, ist das Knöllchen der Politesse, auf dem steht, dass man zu lange geparkt hat...

Die Kunst ist es dann, der Politesse klar zu machen, dass es in Wirklichkeit keine Zeit gibt und sie solange nervt, bis sie das Knöllchen zerreisst und wegläuft. Wenn Du das geschafft hast, bist Du echt gut....zu zeitlosen Ruhm aufsteigend, noch vor 2012....


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Licht & Schatten
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red_folder.gif erstellt am: 23/2/2010 um 19:24  
-also sind Politessen soetwas wie Gegengift zu zeitlosen Ruhm?
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 23/2/2010 um 23:44  
Ich glaube, wenn ich Seelenflügel richtig verstanden habe, dann ist das Gurueske eher das Gegengift zu den Politessen. Wir sollten also aufhören zu lernen, Feuerbälle zu schmeißen, und damit anfangen, die ultimative Weisheit zu erlangen, damit wir in Zukunft allen Knöllchen der Welt entgehen.


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Hitzi
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red_folder.gif erstellt am: 24/2/2010 um 15:39  
ist da das Politessen mit Feuerbällen davonjagen nicht realistischer? Oder ist man realistisch wenn man das unmögliche versucht?

Der weise wält doch einen Weg auf dem er mit der Welt zurecht kommt ohne mit ihr interagieren zu müssen.


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Seelenfluegel
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smilies/cool.gif erstellt am: 24/2/2010 um 15:46  
Ich habs!!!

Zeit ist das, was man nicht hat.

Grins


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Licht & Schatten
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 24/2/2010 um 17:44  
Erschreckend diffus, Seelenflügel. Geld habe ich auch nicht. Ist das der Hintergrund des Gleichnisses von diesem und jenem?

@ Hitzi

Nur die Unkundigen setzen Willen mit Gewalt durch - zumal dann nur noch weitere Knöllchen drohen. Ich stelle mir gerade eine Schlacht vor, in der die eine Partei mit Knöllchen und die andere mit Feuerbällen wirft... es klingt auf jeden Fall verheerend!

Zu der ausbleibenden Interaktion: Also ist der wahre Weise jener, der sich aus dieser Welt entfernt? Hm.... Ultimativ.


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