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Autor: Betreff: Atlantis...
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 20/3/2006 um 12:52  
Einige von Euch werden jetzt wahrscheinlich schmunzeln, aber die Legende von Atlantis hat mich schon seit ich denken kann in seinen Bann gezogen.

Was meint ihr? Hirngespinst oder Realität???

Hier noch zwei Artikel über Atlantis:


Wo lag Atlantis?

Im April 1975 veranstaltete die altphilologische Fakultät der Universität Indiana ein Symposium zu dem Thema "Atlantis: Faktum oder Fiktion?" Experten der verschiedensten Fachgebiete von Altphilologen bis zu Geologen bemühten sich, die Frage um Atlantis ein für allemal zu lösen. Nach Meinung vieler erreichten sie ihr Ziel und verwiesen Platons 2300 Jahre alte Sage endgültig ins Reich der Phantasie.
Das Schlußwort von Professor Edwin Ramage, dem Autor eines im Anschluß an das Symposium erschienenen Buches, klang jedoch keineswegs endgültig. "Bis jetzt", so heißt es da, "konnte noch niemand eine befriedigende Lösung für dieses Problem bieten falls hier überhaupt ein Problem vorliegt." Und nach wie vor reißen die Neuerscheinungen zu diesem Thema nicht ab.
Das lebendige Interesse an dem verschwundenen Kontinent beruht nicht zuletzt auf Ignatius Donnellys Bestseller Atlantis. The Antediluvian World (Atlantis: Die Welt vor der Sintflut), Zu Beginn seines Buches, das von 1882 bis zu seiner Neubearbeitung 1950 etwa fünfzigmal nachgedruckt wurde, listet Donnelly "einige präzise und neue Thesen" auf:

1. Einst lag im Atlantischen Ozean, gegenüber der Mündung des Mittelmeeres, eine große Insel, Sie war ein Überbleibsel des Atlantischen Kontinents und in der Antike unter dem Namen Atlantis bekannt.

2. Platons Beschreibung dieser Insel beruht nicht, wie man lange annahm, auf einer Sage, sondern auf historischen Tatsachen.

3. Atlantis war der Ort, an dem sich der Mensch erstmals vom Barbaren zum zivilisierten Wesen entwickelte.

4. Im Laufe der Jahrhunderte entstand ein mächtiges Reich, das sich bis an die Ufer des Golfes von Mexiko, den Mississippi, den Amazonas, die Pazifikküste von Südamerika, das Mittelmeer, die Westküste von Europa und Afrika, die Nordsee, das Schwarze Meer und das Kaspische Meer erstreckte und von zivilisierten Völkern dicht besiedelt war.

5, Atlantis war die vorsintflutliche Welt der Garten Eden, die Gärten der Hesperiden, das Elysium, die Gärten des Alkinoos, der Mesomphalos, der Olymp der griechischen Götter, der Asgard oder Avalon der altisländischen Eddadichtungen. Diese antiken Traditionen repräsentieren das universelle Vermächtnis eines großen Landes, in dem die frühe Menschheit jahrhundertelang in Glück und Frieden lebte.

6. Die Götter der Antike bei den Griechen, den Phöniziern, den Hindus und den Skandinaviern waren niemand anderes als die Könige, Königinnen und Helden von Atlantis, und die Taten, die ihnen die Mythologie zuschreibt, sind eine verworrene Erinnerung an tatsächliche historische Geschehnisse.

7 Die ägyptischen und peruanischen Mythen sind auf die ursprüngliche Religion von Atlantis, die Sonnenanbetung, zurückzuführen.

8. Die älteste Kolonie von Atlantis befand sich vermutlich in Ägypten, dessen Kultur die der Insel Atlantis wiederholte.

9. Die Geräte des Bronzezeitalters wurden von Atlantis übernommen, wo man auch zuerst Eisen herstellte.

10. Das phönizische Alphabet, die Basis aller europäischen Alphabete, entsprang dem atlantischen Alphabet, das von Atlantis auch zu den Maya Stämmen in Mittelamerika übermittelt wurde.


11. Aus Atlantis stammen sowohl die arische beziehungsweise indogermanische Völkerfamilie als auch die semitischen und möglicherweise die uraltaischen Völker.

12. Atlantis wurde bei einer großen Naturkatastrophe überflutet und versank mit seinen Bewohnern im Meer.

13. Einige konnten sich jedoch auf Schiffen und Flößen retten und überbrachten den Völkern im Osten und Westen die Kunde von dieser furchtbaren Katastrophe. Die Legende überlebte als Sintflutsage der Alten und Neuen Welt bis in die heutige Zeit.

Kühne neue Vision

Donnelly ging von Platons 7000 Worte umfassenden Legende aus, gestaltete sie zu einer völlig neuen Frühgeschichte der Menschheit und beantwortete so viele Fragen, die die Menschen heute beunruhigen. Donnellys Vision dient nach wie vor als Grundlage für die anhaltende Flut von Büchern, die das Thema Atlantis unter okkulten bis hin zu verwegenen wissenschaftlichen Aspekten beleuchten.
Die Gelehrten weisen jedoch mit einiger Genugtuung immer wieder darauf hin, daß Donnellys Behauptungen oft auf falschen oder unvollständigen Informationen basieren. Allerdings erscheinen auch ihre Thesen häufig eher fragwürdig. Jeder, der den Wahrheitsgehalt der Atlantis Sage sucht, sollte daher beide Positionen ignorieren und von Platons Erzählung ausgehen. Selbst wenn sie, so einige Wissenschaftler, aus Propagandazwecken oder zur besseren Anschaulichkeit von Übertreibungen und literarischen Ausschmückungen strotzt, könnte sie doch eine verlorengegangene Wahrheit verbergen.


Unter diesem Aspekt erscheinen zwei in jüngerer Zeit favorisierte Thesen zur Lage von Atlantis zweifelhaft. Genannt werden hier Kreta beziehungsweise Thera im östlichen Mittelmeer sowie Nordeuropa einschließlich Skandinavien.
Dr. James W. Mavors Buch Voyage to Atlantis (Reise nach Atlantis) löste im Jahre 1969 eine kleine Sensation aus. Er griff die Behauptungen der griechischen Wissenschaftler Dr. Angelos Galanopoulos und Professor Spyridon Marinatos auf, bei Atlantis handle es sich um die minoische Kultur auf Kreta, die um 1500 v. Chr. durch den Ausbruch des Inselvulkans Thera zerstört wurde.

Die Bezeichnung "minoisch" stammt von dem britischen Archäologen Sir Arthur Evans, der 1900 den Palast von Knossos ausgrub. Er glaubte, daß schemenhafte Erinnerungen an diese Kultur den griechischen Mythos von Minos, dem König von Kreta und Sohn des Zeus, entstehen ließen, der in einem Labyrinth ein stierköpfiges Ungeheuer namens Minotaurus gefangenhielt. Der Athener Theseus soll mit Hilfe seiner Geliebten Ariadne den Minotaurus zur Strecke gebracht haben, so daß die regelmäßigen Menschenopfer endlich beendet werden konnten. In Knossos entdeckte Evans die Ruinen eines herrlichen Palastes, in dem sich eine Stierkampfarena befand. Auf den Schmuckreliefs und Fresken dieses Palastes sowie auf vielen Tongefäßen sah man Stierkämpfe und jagden von jungen Männern, die nur mit Stöcken und Stricken ausgerüstet waren.
Auch in Atlantis hatte es nach Platon einen Stierkult gegeben: Alle vier oder fünf Jahre mußte sich der jeweilige König der Insel unbewaffnet mehreren Stieren stellen, einen einfangen und ihn als Opfer darbringen.

Der verlorene Garten Eden

Um 1500 v. Chr. bildete Kreta den Mittelpunkt eines mächtigen Reiches mit starker Seeflotte, das aber innerhalb erstaunlich kurzer Zeit zerbrach. Überall verfielen die Paläste und Tempel, und die minoischen Handelsniederlassungen in Übersee wurden verlassen oder zerstört. Auch die Kunststile veränderten sich, die Fertigung von Töpferwaren nahm rapide ab, und ein Großteil der kretischen Bevölkerung wanderte in den Westteil der Insel ab. Bald verlagerte sich die Machtherrschaft von der Ägäis auf das griechische Festland, nach Mykene.

Nach Marinatos und Galanopoulos könnte der Ausbruch des Vulkans Thera etwa 1500 v. Chr. diesen Untergang herbeigeführt haben. Die meisten Küstenbewohner wurden dabei von einer gigantischen Flutwelle in das Ägäische Meer gespült, und Vulkanasche bedeckte den Boden etwa 50 Zentimeter hoch und machte jeglichen Ackerbau auf Jahre unmöglich. Die Gelehrten mutmaßten weiter, daß Thera das eigentliche Zentrum der minoischen Kultur war und nicht, wie allgemein vermutet, nur ein Vorposten.

Die Behauptung, daß es sich bei der minoischen Kultur um Atlantis handle, ist in vielen Punkten durchaus glaubhaft und wird von den Gelehrten, die sich heute noch mit diesem Thema beschäftigen, bevorzugt angeführt. Mavor und seine Anhänger erreichten es allerdings nur durch einige geschickte Winkelzüge, ihre Behauptung historisch zu untermauern,

Deckt sich die minoische Kultur wirklich so lückenlos mit Platons Atlantisbeschreibung, wie Mavor anführt? Ein vehementer Gegner dieser These ist der deutsche Gelehrte Dr. Jürgen Spanuth, der ihre Vertreter eines groben logischen Fehlschlusses bezichtigte. Weder Kreta noch Thera befinden sich im Atlantik, argumentierte Spanuth, keine der Inseln liege an der Mündung eines großen Flusses und keine sei im Meerversunken. Der angebliche Durchbruch der Archäologie sei nichts als eine hohle Blase, die schon vor langer Zeit zerplatzt sei.

In seinem Buch Das enträtselte Atlantis versucht Spanuth zu beweisen, daß sich Atlantis während der Bronzezeit auf den versunkenen Inseln östlich von Helgoland befand und ein Vorläufer der Wikingerkultur in Nordeuropa und Skandinavien in einem Gebiet namens Atland war.

Spanuth legte seine Ansichten sehr engagiert dar, verfiel aber in die gleichen geschichtlichen Verdrehungen, die er anderen ankreidete, und verlegte die Geschehnisse in die Nordsee anstatt in den Atlantik. In seinen Büchern The Other Atlantis (Das andere Atlantis) und The secrets of Lost Atland (Die Geheimnisse des untergegangenen Atland) handelt Robert Scrutton ganz ähnlich, wenn auch er Atlantis in die Zeit vor den Wikingern verlegt.

All diese jüngeren Bemühungen, Atlantis zu lokalisieren und seine Existenz zu beweisen, verdienen insofern Respekt, als sie Platons Legende immerhin für faktisch richtig ansehen, Sie biegen die Sage dann allerdings so zurecht, daß sie sich mit historischen Ereignissen zu anderer Zeit an anderem Ort deckt. Vielleicht lag Atlantis ja wirklich genau dort, wohin Platon es verlegte auf einer riesigen Landmasse westlich von Gibraltar, die vor fast 12.000 Jahren durch eine verhängnisvolle Naturkatastrophe in den Meeresfluten versank.

Quelle: Rätselhafte Phänomene, Sammelserie aus den frühen 90ern... ;-))))))

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Atlantis – das verlorene Paradies

Um das sagenumwobene Atlantis ranken sich Legenden und Träume der unterschiedlichsten Epochen und Kulturen. Friedvoll, technisch hoch entwickelt und vor altem glücklich sollen seine Bewohner gewesen sein.
Das Goldene Zeitalter hätte Atlantis repräsentiert, sagen alle, die an den versunkenen Kontinent glauben wollen, denn seine Existenz und sein Untergang sind keinesfalls gewiss. Überliefert ist der Mythos dieses im Meer versunkenen Kontinents durch den griechischen Philosophen und Schriftsteller Platon (427 347 v. Chr.). In zwei schriftlichen Dialogen, »Timalos« und »Kritias«, betonte er, dass die Existenz des Kontinents von dem er spricht, keine Fiktion sondern Wahrheit sei.

Ein Mythos wird geboren

Als Dialogfigur Kritias berichtet Platon, er habe von Atlantis durch einen seiner Vorfahren, dem griechischen Staatsmann Solon, erfahren. Dieser habe von der Geschichte des versunkenen Kontinents auf einer Reise durch Ägypten gelesen.
Platon erwähnt in seinen Dialogen einen Krieg, der vor 9000 Jahren zwischen Atlantis und Ur Athen stattgefunden haben soll und grenzt dabei die kriegsführenden Parteien geografisch voneinander ab, indem er angibt, dass die einen innerhalb der »Säulen des Herkules«, dem heutigen Gibraltar, und die anderen außerhalb lebten. »Die Atlanter lebten außerhalb dieser Säulen, auf diversen Inseln in offener See.« Diese Angaben haben zu heftigen Spekulationen über die Lage von Atlantis geführt.

Einige Forscher vermuten, dass Atlantis im Gebiet der heutigen Azoren im Atlantik gelegen hat, andere rücken es näher an Amerika, z. B. an Bimini, eine Inselgruppe vor Florida, heran, wo man tatsächlich unter Wasser Zeichen einer versunkenen Kultur gefunden haben will. Dass Platons Atlantik nicht unserer Bezeichnung von Atlantik entsprochen haben muss, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass das Wort für die alten Griechen nur ein Synonym für »weltumfassender Ozean« war womit Atlantis überall gewesen sein kann: in Troja, auf Santorin, in Indien.


Der ideale Staat

Nach Platon war Atlantis ein ganz normaler Kontinent. »Es erstreckte sich von Norden nach Süden, hatte Berge, Flüsse, Seen und Ackerland.« Die Hauptstadt von Atlantis war ringförmig angelegt. Sie breitete sich von einem Hügel über drei Kanäle und zwei Landgürtel aus, die von einer Prachtstraße überspannt wurden. Geistiges Zentrum soll ein Poseidontempel gewesen sein, ein prachtvolles Gebäude inmitten von Palastanlagen, denn Atlantis wurde von weisen Königen, Nachfahren des Meeresgottes Poseidon, regiert.

Atlantis - ein historischer Irrtum?

In Dialogen erzählt Platon, sein Urahn Solon hätte auf einer Reise von ägyptischen Priestern von einem Krieg Ur-Athens mit Atlantis 9000 Jahre vor seiner Zeit erfahren. Zu dieser Zeit gab es jedoch das Volk der Griechen noch nicht. Die ersten griechischen Völker tauchen erst im 2. Jahrtausend vor unserer Zeit auf. Verwunderlich ist deshalb auch, dass Atlantis von griechischen Göttern dominiert wurde. Atlas, der erste König von Atlantis, soll ein Sohn des Meeresgottes Poseidon gewesen sein.
Historiker machten sich Gedanken über diese Diskrepanz und stellten eine Vermutung an: Vielleicht wurde eine historische Zahl falsch interpretiert und besagter Krieg habe statt 9000 erst 900 Jahre vor Solon stattgefunden. Das wäre ca. im Jahr 1500 v. Chr. gewesen. Zu dieser Zeit gab es auf der ägäischen Insel Santorin tatsächlich einen Vulkanausbruch.
Stimmt die Zeiten Theorie, war Atlantis möglicherweise ein Teil des heutigen Griechenlands, was wiederum die Vorherrschaft der griechischen Götter dort erklären könnte.

Auszüge aus Platons Kritias
»Diese Insel war, wie bemerkt, einst größer als Asien und Libyen zusammen, ist aber durch Erdbeben untergegangen und hat dabei eine undurchdringliche, schlammige Untiefe hinterlassen, die jeden, der die Fahrt in das jenseitige Meer unternehmen will, am weiteren Vordringen hindert. [...] Viele Generationen hindurch hatten sie, so lange noch die göttliche Abkunft in ihnen wirksam war, den Gesetzen gehorcht und waren freundlich gesinnt gegen das Göttliche, mit dem sie verwandt [...] Als aber der von dem Gott stammende Anteil ihres Wesens durch die vielfache und häufige Vermischung mit den Sterblichen zu verkümmern begann und das menschliche Gepräge vorherrschte, da waren sie nicht mehr imstande, ihr Glück zu ertragen, sondern entarteten [...].«

Das Zusammenleben der Menschen auf dem sagenumwobenen Kontinent, schildert Platon als demokratische Idealgesellschaft, eine Staatsform, die er seinen Zeitgenossen immer wieder empfahl. Möglicherweise, so Kritiker, sei Atlantis nur eine ideologische Erfindung Platons gewesen, um seine philosophischen und politischen Anschauungen besser untermauern zu können.

Alltag in Atlantis

Platon und die mit Vorbehalt zu betrachtenden Aussagen des amerikanischen Sehers Edgar Cayce (1877 1945) sind die einzigen Quellen zum Alltag in Atlantis. Bei Platon erfahren wir von einer prachtvollen Architektur. Naturstein, der in weiß, schwarz und rot vorhanden war, diente als Baumaterial. In Atlantis gab es zwei Quellen: eine mit heißem, eine mit kaltem Wasser. Dank der heißen Quelle richtete man üppige Bäder für alle Bevölkerungsschichten ein. Das Land war reich und bot jedem, was zum täglichen Leben nötig war. Dennoch betrieb man auch einen florierenden Handel mit anderen Hochkulturen und es wurden viele schöne und köstliche Dinge aus dem Ausland importiert. Nach Visionen von Edgar Cayce waren die Atlanter eine äußerst fortgeschrittene Zivilisation. Angeblich konnten bereits leitende von nichtleitenden Metallen unterscheiden und hatten Kenntnisse in Atomphysik. Sie waren dadurch in der Lage, Energie zu erzeugen und Energieströme zu kontrollieren. Trotz allen Wissens: Atlantis war dem Untergang geweiht. Warum, erfährt man von Platon: Anfangs entsprachen die Könige von Atlantis noch den Gesetzen der Götter.
In ihrem Geist waren Milde und Weisheit vereint. Zunehmend jedoch begannen die Herrscher und ihre Untertanen, so Platon, menschlichen Begierden, z. B. »Gold und Eigentum«, zu verfallen. Dadurch wurde die göttliche Natur des ganzen Kontinents in den Hintergrund gedrängt, woraufhin der Gottvater Zeus seinen Untergang beschloss.

Der Untergang einer ganzen Zivilisation

Eines Tages soll Atlantis, so Platon, einfach einer Naturkatastrophe, einem Erdbeben, zum Opfer gefallen sein. Entspricht das der Wahrheit, dann müsste es sich nach Angaben von Experten um eine gigantische submarine vulkanische Explosion gehandelt haben, die durch eine Flut und ein drastisches Ansteigen des Meeresspiegels Atlantis unter sich begrub.
Laut Aussagen von Edgar Cayce beschworen die Atlanter in ihrem Hochmut insgesamt drei Katastrophen herauf. Diese waren alle soweit vorhersehbar, dass viele der Bewohner vor Eintritt der Katastrophen auswanderten. Die erste Katastrophe soll sich, so Cayce, ca. 50.000 v. Chr. ereignet haben. Die zweite teilte den Kontinent um 28.500 v. Chr. in drei kleinere Inseln mit den Namen Poseidia, Og und Aryan auf. Die letzte Katastrophe, ein Erdbeben, sei schließlich jene gewesen, die auch bei Platon Erwähnung fand. Sie führte zum endgültigen Untergang des sagenumwobenen Atlantis.

Quelle: Mystica, Weltbild Verlag

@Heph: Manchmal lese ich auch in Weltbild-Büchern... Krieg ich jetzt nen Stempel von Dir???
:cool: :cool: :cool: :cool:
interessiert
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red_folder.gif erstellt am: 22/3/2006 um 20:10  
hallo!
hab ein buch, dass dreht sich so um die atlantis: die ahnen von avalon
kennen sicher ein paar von euch.
..so sehr ich mich auch so themen fazinieren, so richtig glauben kann ich dran nicht.


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burn the witch

burn to ash&bone
;)
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 23/3/2006 um 08:13  
Zunächst mal zu Atlantis selbst:

Die Theorie, dass Atlantis eine Art Verbindungswelt zwischen Amerika und Europa war und damit ähnlich wie Island auf den Vulkanrücken der beiden Kontinentalplatten lag, ist zwar eine sehr spannende Theorie, mit der man einige Sachen erklären kann, aber es fehlt jeglicher historischer Beweis dafür. Es gibt Indizien, dass die alten Mayas Verbindungen zu Europa, bzw. die alten Ägypter Verbindungen zu Amerika hatten, aber dasalleine reicht nicht, um eine ganze Zivilisation zu beweisen.

Am überzeugendsten finde ich persönlich die Kreta-Hypothese.

Was Platon angeht, so schaue man sich die überlieferung an:
Platon schreibt ein PHILOSOPHISCHES Traktat über den perfekten Staat (DE POLITEIA) und zwei weitere, die exemplarisch vorspielen, wie eine schlechte Staatsführung einen Staat kaputt machen können.
Dabei benutzt er einen Staat, von dem er GEHÖRT hat, was sein Großvater im fernen Ägypten GELESEN haben will. Die Quellenlage Platons ist sehr, SEHR unsicher,zumal es weltweit die EINZIGE Quelle für eine ganze Zivilsation sein soll.

Was deine Berichte oben angeht, so finde ich eines sehr seltsam:

Zitat:
Vulkanasche bedeckte den Boden etwa 50 Zentimeter hoch und machte jeglichen Ackerbau auf Jahre unmöglich



Warum das? Vulkanasche ist mit der fruchtbarste Boden, denn ein Bauer sich nur wünschen kann? Nach Vulkanausbrüchen dauert es meistens nur ein paar Monate, bis das Aschegebiet wieder grün blüht. Ander sieht es aus mit der erkalteten Lava, sie erschafft hartes Vulkangestein, den die Natur sich mühsam zurückerobern muss, das dauert oft mehrere Jahre, aber keine 50 und der Mensch kann diesen Prozess sehr beschleunigen. Aber das nur am Rande.


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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 23/3/2006 um 10:52  
@Maya: Äh, Du hälst jetzt aber bitte nicht alles für bare Münze, was in Romanen steht, oder? Ich hab das Buch auch und es auch gelesen - ebenso wie das Licht von Atlantis aus der gleichen Reihe...
Das ist ein FANTASY-Roman und keine Dokumentation... Zumal Die Ahnen von Avalon ja dann doch eher auf englischem Boden spielen, gell???

@Idan: Ja, mit der Asche haste Recht und da bin ich auch drüber gestolpert... Aber im Grunde bin ich mir ja noch nicht mal sicher, ob ich an diese Legende glaube oder nicht. Wie Du schon sagst, könnte der gute alte Platon sich einfach was ausgedacht haben um den Griechen eine Demokratie aufzuschwatzen...
Wer hat schon Beweise dafür bzw. dagegen, daß es Atlantis je gab? Ich denke, genau das ist es, was mich daran so fasziniert. Es ist ein Rätsel, das sich nicht lösen läßt...

Liebe Grüße

Dela
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 23/3/2006 um 11:41  
Mich stört einfach, dass eine Hochkultur, die sehr weit entwickelt und verbreitet war, Seekriege geführt hat und Handel betrieben hat, deren Bewohner nach dem Untergang in alle Windrichtungen geflohen sind und weltweit vertstreut wurde, dass SO eine Kultur KEINERLEI Spuren hinterließ, dass ohne Platon NIEMAND was von ihr wüsste, das stört mich einfach.


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Elder Futhrk
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red_folder.gif erstellt am: 30/3/2006 um 19:55  
Lust auf mehr?

Die Inhalte hinter diesem Link kommentiere ich nicht! (Aber die Musik ist klasse.):angle:
http://www.bocksaga.de/abstractd.htm
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BabyDrache
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red_folder.gif erstellt am: 25/1/2010 um 19:53  
Derzeit favorisiere ich die Annahme, daß Atlantis im Bereich des heutigen Indonesien war. Der größte Teil davon wird während einer Eiszeit übrigens eine zusammenhängende Landmasse (Halbinsel Sundaland)

Dafür spricht, daß viele heute noch bekannten alten Hochkulturen (Indien/Mesopotamien/Ägypten/Indonesien) in dem Bereich entstanden sind, und auch die Ägypter, von denen Plato die Geschichte hatte, eher Beziehungen Richtug Osten unterhielten.

Die "Säulen des Herkules" nach Plato wären demach ebenso zwei Vulkane, (auf Bali und Lombok) durch die man während der Eiszeit schiffen mußte, um in den Pazifik zu gelangen.

http://hubpages.com/hub/Professor-Arysio-Santos-and-the-mys tery-of-Atlantis-solved
http://www.atlan.org/articles/checklist/
http://www.freerepublic.com/focus/news/1262090/posts

Es wäre also nie ein Kontinent untergegangen, sondern nur ein großer Teil des Landes durch Klimaerwärmung versunken, außerdem gab es wohl Tsunamis wegen Erdbeben/Vulkanausbrüchen

Also, Idan, das müßte dann auch Dich befriedigen - die Überbleibsel der Kultur SIND noch vorhanden, und sichtbar!:.. Indien, Indonesien, das alte China, waren alle schon vor Jahrtausenden auf einem sehr hohen Stand, und können durchaus Teile des alten Atlantis gewesen sein.


[Editiert am 9/2/2010 um 21:32 von BabyDrache]
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silverdragon
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red_folder.gif erstellt am: 28/11/2014 um 20:45  
naja zusätzlich gibts ja noch die theorie das die überlebenden hochpriester und krieger elite ja angeblich die ersten aria sein sollen aber ob das wirklich stimmt wage ich zu bezweifeln


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SambalOlek
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red_folder.gif erstellt am: 28/11/2014 um 21:29  
Das sind nur irgendwelche Theorien. Es gibt weder archäologische Funde noch irgendwelche schriftlichen Zeugnisse (außer das von Plato). Eine so großartige Nation wäre in anderen Kulturen, mit denen sie Handel getrieben hat, irgendwo erwähnt worden. Das ist nicht der Fall.

Und das mit den Ariern ist Unsinn. Arier waren Indoiraner und die gabs schon 3000 v. Chr. bevor Plato (*428 v. Chr.) überhaupt seinen Beobachtungen von Atlantis niederschreiben konnte.
Im Sanskrit finden wir noch diese Wort 'Arya' und das ist eine Selbstbezeichnung der in den indischen Subkontinent Eingewanderten und heißt nichts anderes als "die Edlen".

LG
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BabyDrache
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red_folder.gif erstellt am: 4/12/2014 um 17:58  

Zitat von SambalOlek, am 28/11/2014 um 21:29
Es gibt weder archäologische Funde noch irgendwelche schriftlichen Zeugnisse (außer das von Plato). Eine so großartige Nation wäre in anderen Kulturen, mit denen sie Handel getrieben hat, irgendwo erwähnt worden. Das ist nicht der Fall.


Man sollte überlegen, welche archäologischen Funde eine solch lange Zeit überdauern können. Monolithen, Pyramiden, vielleicht Spezialbeton der eine beständige Kristallstruktur bildet. Skelette ? Wie lange halten die Ruinen einer versunkenen Stadt?
Nach 10000 Jahren wären die meisten auch unserer eigenen Bauten schon zerstört.

Wenn man Berichte sucht, wären sie wohl am ehesten von den Atlantern selbst verfaßt - bzw. an deren Nachfolgekulturen weitergereicht (z.B. Ägypten/Indien/China/Maya/Inka)
Da gibt es vieles was wir heute "Mythen und Legenden" nennen - Was davon könnten Hinweise auf eine gemeinsame Stamm-Kultur sein? Solche Untersuchungen wurden tatsächlich schon durchgeführt, die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen sind aus irgendeinem Grund bisher nicht für alle Menschen zufriedenstellend.
Vielleicht lassen sich auch eine Menge Menschen gerne einlullen von der politisch inspirierten Schulthese, daß wir der Gipfel der Evolution seien.


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Ich erkenne, also bin ich.
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silverdragon
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red_folder.gif erstellt am: 4/12/2014 um 19:14  
naja dawohl nach dem untergang von atlantis viele der atlantischen schriften in die große bücherei von alexandria gebracht wude und diese leider zerstört ist wird man vieleicht nie existente beweiße für atlantis finden (naja vieleicht ist ja an stargate atlantis was dran grins)


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red_folder.gif erstellt am: 4/10/2017 um 13:32 New
das habe ich aus einen Buch: Die sagenhafte Insel Atlantis wurde vom Gott Poseidon für seine sterbliche Geliebte Kleito geschaffen. Ihre gemeinsamen Söhne regierten den Mittelmeerraum weise, doch mit der Zeit wurde das göttliche Blut dünner, die Menschen von Atlantis verfielen irdischen Leidenschaften und wurden machtgierig. Voller Gram und Zorn wühlte Poseidon das Meer auf, bis eine riesige Welle Atlantis verschlang.
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red_folder.gif erstellt am: 4/10/2017 um 14:13 New
Klingt verdächtig nach den gleichen Gründen warum JHVH die Sintflut geschickt hat.


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