Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Partnerschaft
beteiligt sich
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Mondscheinbluete
Beiträge: 54
Registriert: 8/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
smilies/question.gif erstellt am: 26/9/2006 um 13:14  
Die Einsamkeit und das Verlangen nach Vollkommenheit bringt uns auf die Suche nach einem Partner. Somit hat Partnerschaft viele Aspekte und Seiten.
Der wohl größte Aspekt der Partnerschaft ist das Lernen.
Man kommt mit einem Menschen zusammen weil man in ihm etwas sieht was einem gefällt. Da wären wir wieder bei dem mittleren Weg. Wenn einem etwas gefällt heisst es, dass er es nicht hat. Also basiert eine Beziehung auf der Unvollkommenheit der beiden Partner. Ein Partner sieht etwas bei dem anderen und will es unbewusst selber haben, nur kann es der andere Partner auf dauer nicht geben. Der Weg führt durch das Finden in sich. Da der Weg der Selbsterkenntnis ein langer Weg ist, versucht man Besitz von dem anderen zu ergreifen um das zu bekommen was man möchte. Es entsteht so etwas wie Treue und der Wille für immer mit dem Menschen zusammen zu sein. Es entsteht Eifersucht, weil man Angst hat den Menschen und somit die gesuchte Eigenschaft zu verlieren.
Je mehr Bewusstheit man besitzt, desto mehr Defizit fällt einem auf. Man kann aber diesen aufgreifen und wieder zur Mitte bringen. Man bekommt eine Möglichkeit das Verlorene zu ergreifen. Arbeit an sich selbst.
Die Liebe, die in einer Partnerschaft zum Vorschein kommt ist oft nicht von Dauer, weil man es eine Liebe zu Vollkommenheit ist, eine Liebe zu den Eigenschaften, die einem fehlen. Die Liebe, die kein Ende kennt ist die nicht-gerichtete Liebe. Eine innere Liebe, die eine innere Wärme auslöst. Innere Zufriedenheit und Selbsterkenntnis. Eine Liebe, die ein tiefes Mitgefühl, Verständnis und Weisheit trägt. Eine Liebe, mit der man den anderen nicht eingrenzen will sondern einfach mit ihm ein Stück des Weges laufen möchte. Grenzenlose Lieb.

Ich möchte euch hierzu ein Gespräch zwischen einem mir Vertrauten und mir kopieren und bitte um eine Meinung von euch! Wie seht ihr das Zwischenmenschliche, die Partnerschaft etc.?
______________________

shino: "Als ich mit meiner schamanischen geschichte befasst habe ist mir etwas aufgegangen...
ich habe die erde betrachtet und mir wurde klar dass sie lebt... dass sie auch für die geburt zuständig ist... dass es ein lebewesen ist.. einer anderen art als wir es kennen.
wenn man die "fähigkeit" der frau zu gebären anschaut so kann man feststellen, dass die erde dies auch tut... die pflanzen aber genau so die menschen aus staub kamen.... molekül nach molekül.... so ist erde unsere mutter...
der samen keimt in der erde um geboren zu werden...

der himmel umgibt die erde und schützt sie... es ist ein zusammenspiel... der himmel gibt mit sonne und regen... die erde nimmt und wandelt es um für sich und lässt entstehen...
mann und frau...

so ist es die aufgabe der eltern die kinder nur bis zur pubertät zu begleiten... danach sind sie keine eltern mehr. sie sind einfach menschen für das kind... die eltern rolle übernimmt die erde und der himmel.
ab diesem zeitpunkt können die eltern nicht mehr in ihrer rolle bleiben denn sie können das nicht geben was das kind jetzt sucht... es geht nach außen...
und außen sind die eltern erde und der himmel.
der ausgleich zwischen ihnen."

ich: "richtig... eine schöne erkenntnis, die so manche erklärung liefert, nicht wahr? die erde und der himmel sind etwas wunderbares.

es hat schon seinen grund, wieso die frau intensiver mit der erde verbunden ist. wenn sie ihre menstruation hat, ist sie vollständig geerdet, sie ist mit der lebensenergie und der fruchtbarkeit der mutter erde vollständig verbunden. der fluß der sexuellen energie ist intensiver und kontrollierter, zumindest fällt es der frau leichter, damit umzugehen. eine ältere schamanin hatte mir einst gesagt, dass man die mutter erde nur als frau komplett verstehen kann..und das wiederum nur, wenn man die geburt eines kindes erfahren hat. dann..erkennt man das gesicht und das herz der erde... wenn die erde die frau darstellt und der himmel, die luft den mann... so kann nur die symbiose der beiden das leben erschaffen und das sein bilden.

das wiederum lässt den schluß offen, dass wir nur vollständig sein können, wenn mann und frau sich vereinen. gibt es also doch diesen einen gefährten, der am ende das sein mit einem vervollständigt?

wenn wir also davon ausgehen, dass eine normale beziehung eine suche nach den fehlenden stücken des eigenen ichs ist... und wenn erde als der weibliche aspekt und himmel als der männliche nur gemeinsam das leben und das sein erschaffen können, so gibt es den einen partner, der in seiner vollkommenheit uns in unserer vollkommenheit zur gesamtheit führt.

wir menschen sind nicht ohne grund in mann und frau aufgeteilt..und nicht als zwitter zur welt gekommen (bis auf die äußerst wenigen ausnahmen). daher besagt eine theorie von mir, dass dieser eine spezielle gefährte am ende unseres wegen erscheint, wenn auch dieser am ende seines weges ist. sprich, wenn wir in unserer individualität als person nichts mehr suchen können, da wir uns selbst erkannt und "optimiert" haben..so wird die symbiose dieser beiden das sein, die erleuchtung, oder wie man es nennen will, bilden.

das heißt: zwei menschen begegnen sich an der spitze der pyramide, um dann gemeinsam in die einheit des komsos´, des seins, der allumfassenheit, nennt es wie ihr wollt, einzugehen... das sein zu vervollständigen."

shino: "*lächel* ja... irgendwo ist es stimmig...
doch vielleicht ist es auch der sinn der sache die symbiose in sich zu finden.... d.h. die frau in sich der mann in sich... und man schaut voneinander nur ab und lernt... das ist meine überlegung...
man soll die erde und den himmel in sich finden und sie in sich verbinden...
wie die wirklichkeit ist... das wird sie uns schon zeigen *lächel"

ich: "... das erscheint..ebenso stimmig *lächel*
aber diese symbiose in uns selbst vollzieht sich auf spiritueller ebene. doch wir vereinen hier auch den schöpferischen aspekt des lebens. selbst, wenn wir beides in uns finden, können wir daraus noch lange nicht neues leben schaffen.
irgendwie gehört der gesitige und der schöpferische aspekt zu vereinen... . oder aber es wird selektiert. lass mich hier mal die definition und den begriff der "sternenkinder" anführen. es gibt eben diese, die den geistigen aspekt in die schöpferische welt bringen. denn der größte teil verfolgt den schöpferischen aspekt, die partnerschaft, kinder, familie.
damit liegt es an uns, beides in uns zu finden und die symbiose in uns zu gestalten... .
aber ja, die wirklichkeit wird sich zeigen, wenn es soweit ist.. bis dahin kann man nur spekulieren und thesen aufstellen, die einen für eine zeit lang..befriedigen... . *lächel*"


shino: "aber was ist wenn neues leben nichts mit den kindern an sich zu tun hat... was ist wenn wir durch die vereinigung in uns etwas neues erschaffen...?
ich denke nicht dass der schöpfersche aspekt partnerschaft kinder familie ist... der schöpferische aspekt ist erschaffen.... also erschaffe ich neue dimensionen in mir... erschaffe
ich die symbiose in mir... um danach das unviversum zu nähren."

ich: "shino... mein gefühl sagt mir, dass deine letzten worte das stimmige ist, was jetzt sein soll. doch es bringt mich damit zu einem weiteren abstrakten gedanken:
wenn es also nicht um das erschaffen von nachwuchs geht, dann stribt irgendwann das irdische sein. soll es das vielleicht sogar sein? ist das die optimierung des seins?wir kehren zur allumfassenheit zurück? ja..natürlich... wir nähren das universum durch unser selbst..jedes leben, dafür dient das erschaffen von leben hier, tut seinen teil daran..bis wir wieder die gesamtheit sind... ."

shino: "hmmm... da jeder seine aufgabe hat und die aufgaben verschieden sind wird jeder mit seinem tun und sein ein teil des ganzen decken...
deswegen gibt es verschiedene wege und entwicklungsstufen würde ich behaupten...
der eine ist heiler ... das andere mörder... noch jemand bäcker ... prostituierte... oder polizist...
klingt etwas absurd wenn man im irdischen denkt... doch wenn man das ganze anschaut so sieht man dass alle seiten des lernens gedekt werden und sich ausgleichen...
ich weiss es noch nicht ob es dahin geht dass die menschen in jetziger form als körper verschwinden.... das glaube ich nicht... sie werden transformiert in etwas neues... so wie es seit jahrtausenden passiert... eine veränderung... im geiste und somit auch im körper...
und da kann auch gut sein dass frau und mann nicht mehr grundsätzlich dazu da sind um kinder zur welt zu bringen sondern dass es mehr auf einer geistigen ebene geschieht... aber im grundgenommen werden es trotzdem mann und frau sein die das leben erschaffen... nur auf einem eigentlich level von weiblich und männlich... himmel und erde..."
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Weisheit ist nicht mittelbar.
Weisheit, welche ein Weiser mitzuteilen versucht, klingt immer wie Narrheit!

(Hermann Hesse- Siddhartha)

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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 28/1/2007 um 23:14  
Ich weiß nicht... wenn man nur deswegen mit jemandem zusammen ist, um sich eine seiner Eigenschaften irgendwie zu eigen zu machen, wird sie ja immernoch nicht zu einer Eigenschaft, die man selbst hat.

Letzten Endes - so finde ich, geht es bei einer Partnerschaft nicht um das überwinden der Einsamkeit sondern um das Gründen einer Gemeinschaft zweier gleichberechtigter Personen, die einander zwar nicht brauchen - es aber lieben sich gegenseitig etwas gutes zu tun (genauso, wie sie es lieben, sich selbst etwas gutes zu tun).

Mir ist der Gedanke, dass ein Mensch nur dann vollständig oder ganz sein kann, wenn er mit einem anderen zusammen ist, ein wenig suspekt.
Das bedeutet doch, dass ich kein "richtiger" Mensch bin, so lange ich alleine lebe - dass ich einen anderen brauche und mich in eine Abhängigkeit zu ihm begeben muss.

Wenn ich eines bisher gelernt habe, dann ist es das: Nur du selbst kannst ohne dich nicht leben. Oder: Nur ohne dich kannst du nicht leben. Und ich denke, erst wenn jemand voll und ganz zu sich selbst (und auf seinen eigenen Beinen) stehen kann, dann kann es eine gute Partnerschaft geben - weil sie von nichts getrübt wird.

Des weiteren (aber vielleicht geht das nur mir persönlich so) finde ich die Unterscheidung zwischen Männlich und Weiblich - sofern sie über den Körper hinaus geht ein wenig antiquiert. Letzten Endes sind wir Menschen - sowohl die Frauen als auch die Männer.

Sobald man anfängt Zuordnungen in dieser Hinsicht zu vollziehen, beginnt man zu werten und Dogmen zu erstellen.


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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 29/1/2007 um 15:04  
Serafia_Serafin kann ich da nur zustimmen. Aber Deinen Text finde ich klasse, Mondscheinblüte. Da steckt jede Menge drin, worüber sich das Grübeln lohnt.

Am Anfang, bei den Zuordnungen von "Mann = oben, Frau = unten" habe ich auch den Kopf geschüttelt (immer dieser mystische Sexismus...). Aber wo es dann dahin ging, daß man Gegensätze nur im eigenen Wesen vereinen kann, das Versöhnung nur im eigenen Herzen vollzogen werden kann, da konnte ich nur zustimmend nicken.

Lässt man in seiner Liebe zur Welt Unterschiede zu, liebt also einen Teil der Welt und einen anderen Teil lehnt man ab (weil man diesem Teil die eigene Liebe nicht gönnt), ergibt sich zwar irgendwann eine übersichtliche Ordnung (eventuell sogar eine "Weltordnung"), aber jede Entwicklung kann und wird diese Ordnung nur stören. ;)


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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

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