Thema: Raub, Vergewaltigung, Polizei machtlos: Können "wir" "DAS" stemmen?

Forum: Schattenarbeit

Autor: GeorgeTheMerlin


GeorgeTheMerlin - 5/1/2016 um 01:35

http://www1.wdr.de/themen/aktuell/koeln-uebergriffe-silvest er-hauptbahnhof-100.html

http://www.express.de/koeln/sexuelle-uebergriffe-polizist-- so-brutal-war-das-chaos-am-koelner-hbf-an-silvester-23252866

http://www.express.de/koeln/koeln-sexuelle-uebergriffe--opf er-erzaehlt-vom-horror-am-hauptbahnhof-23252186

http://www.focus.de/regional/koeln/silvesternacht-am-koelne r-hauptbahnhof-gruppe-von-1000-maennern-fuer-sexuelle-uebergriffe-verantwor tlich_id_5188685.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=fa cebook-focus-online-politik&fbc=facebook-focus-online-politik&ts=2016010416 42

______________________________________

Auffällig ist hier, dass in den Medien von sexueller Belästigung und Diebstahl gesprochen wird.

In einem Pulk von Männern den Slip ausziehen und zwischen die Beine greifen ist für mich VERGEWALTIGUNG - eine GEWALTTAT - und längst nicht mehr das, was wir zum Beispiel unter "sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz" verstehen. Wobei auch hier die Übergänge fließend sind.

Unter einer Vergewaltigung Geld und Handy zu entreißen ist für mich RAUB - kein Diebstahl. Eine Gewalttat. Und "Nordafrikanische Banden" und "1000 bis 2000 Mann" heißt Bandenkriminalität bis organisiertes Verbrechen.

Also:

Da findet also eine massive Verharmlosung statt. Bandenkriminalität, organisiertes Verbrechen, Vergewaltigung und Raub - und nicht alkoholisierte Männer - äh naja so 1000 halt - Belästigung und Diebstahl.

1000 Mann die sich zu 40 Mann großen Haufen aufteilen sind für mich auch kein "Zufall".

Dann lesen wir, dass ein Polizist eine Frau aus dem Pulk rausreißen konnte . Ihr wurde bereits der Slip weggerissen und sie war am Unterleib angefaßt worden.

„Ihre drei Freundinnen konnten wir nicht aus dem Pulk retten, denn wir selbst wurden mit Böllern beworfen.“

___________________________________________________________

Also:

Wenn drei Frauen in einem Pulk akloholisierter Bandenverbrecher verschwinden um ausgeraubt und vergewaltigt zu werden - werden in Deutschland keine Schusswaffen eingesetzt, bis die Frauen wieder draussen sind - vielmehr werden sie ihrem Schicksal überlassen.

Die Täter kann man in der Folge nicht bestrafen - in einem Pulk kann man ja dem Einzelnen schlecht etwas nachweisen. Wenn eine Vergewaltigung so abläuft, dass zig Hände der Frau an Busen und IN den Unterleib fassen, ihr Rock Strümpfe und Slip runterreißen, während andere Hände sie ausrauben - wie soll sie sagen und beweisen können, welche Hand zu wem gehörte?

Bei einem alkoholisierten Männerpulk nehme ich mir mal heraus, zu sagen: " IN den Unterleib fassen", anstatt: "ist unsittlich berührt worden". Scheint mir realistischer zu sein.

Nachher scheinen sich die Tausend Mann ja bereits ziemlich in Luft aufgelöst zu haben. Da sind so ein paar Verdächtige - wo ist der Rest????

Um festzustellen, dass man dem Einzelnen nichts nachweisen kann - bezahlt der Steuerzahler Richter, Pflichtverteidiger, Polizei.

Die paar, die man so erwischt, dürfen nach einer Verhandlung, wo man ihnen nichts nachweisen kann, auf Staatskosten in ihre "Heimat" fahren - sowas nennt man hier Abschiebung. Also als Belohnung auch noch die Fahrtkosten in den A.. schieben.

Das ist hier Höchststrafe.

Dann gibt es Verbrechen - die gar nicht erwähnt werden - wofür es auch keine Strafen gibt.

- Rufmord an ihren Landsleuten.

- Rufmord an ihrer Religion und ihrem Gott.

- Sie behindern aktiv die Nothilfe für wirkliche Flüchtlinge, die Hilfe brauchen.

Ich möchte nicht in der Lage sein, wie es wirklich notleidende Flüchtlinge sind. Die könnten wir vielleicht sogar wirklich "stemmen".

Ich halte es für ein Verbrechen, unsere Hilfeleistungen so zu behindern, dass es zu LASTEN DER WIRKLICHEN FLÜCHTLINGE geht.

Bei einem Unfall ist Behinderung von Hilfeleistung eine Straftat. Im Falle einer Nothilfe für Flüchtlinge scheint unser Bewußtsein noch nicht so weit zu sein, auch hier die kriminelle Straftat zu erkennen.

---------------------------------------------

Überhaupt scheinen da seltsame "Schleusen" geöffnet worden zu sein, dass eine dringend notwendige Unterscheidung von wirklicher Not dann ziemlich schwer ist.

______________________________

Was meint ihr dazu?

grüssli merlYnn


[Editiert am 5/1/2016 um 01:41 von GeorgeTheMerlin]

Hephaestos - 5/1/2016 um 09:53

Die Fakten sind halt noch äußerst spärlich:

https://www.tagesschau.de/inland/uebergriffe-koeln-103.html
http://www.ksta.de/koeln/sote-faktencheck-zur-silvesternach t-am-koelner-hauptbahnhof,15187530,33054210.html

edit: Antje's Text find ich gut: Text


[Editiert am 5/1/2016 um 10:21 von Hephaestos]

Serafia_Serafin - 5/1/2016 um 14:03

Ich finde es erschreckend, dass so etwas überhaupt passieren kann. Man kann jetzt tausend Mutmaßungen über die Täter stellen.

Bei einer so großen Menschenmenge, die so gezielt vorgegangen ist, ist wahrscheinlich, dass es geplant war. Das wiederum legt die Vermutung nahe, dass es mit dem Terrorismus zu tun haben könnte.

Was man da macht? Ich glaube, Menschen, die so etwas tun, haben gar kein Interesse daran, hier zu leben. Sie wollten gezielt Angst verbreiten; wahrscheinlich ist der Teil von ihnen, der nicht festgenommen wurde, wieder abgereist, wohin auch immer.

Asylpolitik hat mit dieser Geschichte gar nichts zu tun.

Ich bin extrem ratlos. Und ich befürchte, dass sich so etwas immer weiter aufschaukeln kann. Es ist ja kein Zufall, dass diese Geschichte an einem Tag passierte, an dem die Polizei ohnehin schon alle Hände voll zu tun hatte, und deswegen nicht die Menge an Einsatzkräften rechtzeitig dorthin schicken konnte, die nötig gewesen wäre, um dem ganzen einen Riegel vorzuschieben.

Wahrscheinlich wird es keine andere Antwort geben, als mehr Einsatzkräfte präventiv zu mobilisieren.

Und bei dem Gedanken grusele ich mich jetzt schon: Durch eine feiernde Großstadt zu laufen, in der vielleicht sogar Militär postiert wurde, um die Feiernden zu schützen.

Grenzen kann man nicht absolut zu machen. Das konnte nicht einmal die DDR. Es wird immer Wege geben, durch die jemand, der sie wirklich überqueren will, schlüpfen kann.

Ich sehe den einzigen Weg auf Dauer darin, unser System vor eigener (rechter und linker) Radikalisierung zu schützen, und das Demokratische System zu stärken.

Und wenn eine so große Gruppe sich organisieren und bewegen kann, ohne dass die Augen unseres Großen Bruders sie sehen, bedeutet das auch, dass diejenigen, die unserer Gesellschaft schaden wollen, genau wissen, was sie vermeiden müssen.

Gibt es eine Antwort?

Ich habe keine.

Sarija_ - 7/1/2016 um 00:56

Überrascht mich nicht, wundert mich nicht, wird akzeptiert werden. Systematische massive Traumatisierung von Frauen gehört bei "echten" patriarchalen Gesellschaften nunmal dazu. Und weil sie die Psyche mit am heftigsten angreift, ist sexualisierte Gewalt, also Gewalt, die den Bezug zur eigenen Geschlechtlichkeit zerstört, eben der einfachste Weg, die betreffenden Menschen, ihre Selbstachtung, ihren Willen und ihr Selbstwertgefühl ebenfalls zu zerstören.
Funktioniert ja schon jetzt wunderbar, wie man sieht: Statt realistisch einzuschätzen, was als logische Konsequenz "freien" Frauen passieren muss, wenn man eine Gesellschaft mit nicht integrierungswilligen und nicht integrierbaren Angehörigen des körperlich stärkeren Geschlechts überschwemmt, die sich von der Vorstellung in ihrem Weltbild gestört fühlen, dass jemand, der ihre Körperkraft nicht hat, und zudem durch das zweite Loch im Genitalbereich ohnehin als irgendetwas zwischen "richtigem" Mensch und Tier geboren wurde, mit ihnen von der Wertigkeit gleichgestellt sein soll - nämlich aktives Vernichten solcher Störfaktoren im Weltbild - wird jetzt eben nicht der Schritt gewagt, zu kalkulieren zu versuchen, wohin das längerfristig führen wird... Sondern es dauert keine drei Tage, bis man sich hinstellt und Frauen Verhaltensänderung aufzwingt, äh, auferlegt, äh, näheliegt, ähm ... "anrät".

Dass Frauen im Mob isoliert, eingekesselt und vergewaltigt werden, wenn sie ohne genügend männliche Beschützer in Menschengruppen unterwegs sind, ist im arabischen Raum ebenso normal wie in Indien und an anderen Orten der Welt, an denen Frauen nunmal nichts anderes sind als besseres Vieh. Wer's verfolgt hat, wird das von Ägypten noch wissen.

Mich verwundert vielleicht ein bisschen, dass es jetzt schon soweit ist, nicht erst in drei bis fünf Jahren. Was werden wir nämlich schon tun? Was wir Deutschen immer tun: Uns zwei Monate drüber aufregen... Und es danach zur Normalität werden lassen.

Die einzige Maßnahme, die angesichts von bereits jetzt mehr als einem Prozent Bovölkerungszuwachs durch Menschen solcher Mentalität wirklich etwas bringen könnte, wäre meiner Einschätzung nach eine gesetzliche Grundlage für einen Kraftausgleich bzgl. Kampffähigkeit zwischen Männern und Frauen. In anderen Worten: Eine Gesetzgebung, die Frauen das Tragen von Waffen gestattet, sowie das Recht, diese bei einer Auseinandersetzung mit körperlich überlegenen Menschen auch einzusetzen.

Das wird nicht passieren. Und die Frauen in Deutschland werden von daher schlicht und ergreifend akzeptieren müssen, wo ihr Platz künftig in der deutschen Gesellschaft sein wird ... und welche Rechte sie zumindest in der Praxis und gefühlt effektiv nicht mehr haben werde.

Stattdessen tun wir, was wir mit ebensolchen selbstverständlichen Übergriffen am Rande der "freiheitsfördernden" Demos auch in Ägypten getan haben: Wir versuchen erstmal, es möglichst klein und nebensächlich zu halten, und schämen uns ganz doll, wenn uns über die Lippen kommt, dass die Täter möglicherweise, also nur ganz eventuell, Araber und/oder Moslems gewesen sein könnten.

Meine Güte, die Unterdrückung von Frauen ist bei denen normal und reicht nicht selten auch bis zur körperlichen Verstümmelung der Sexualorgane. Aber weil wir nunmal Deutsche sind und uns als unfaire Nazis fühlen, die "Verallgemeinerungen" vornehmen, wenn wir mal so tun, als seien derartige Teile der Allgemeinbildung mehr als Theorie, müssen wir Prioritäten setzen. Und die bedeuten in dem Fall: Verharmlosen, ignorieren und totschweigen.

Sexuelle Traumata heilen verdammt schlecht. Und wenn's jeder Frau nur ein bis fünf Mal im Leben passieren muss, um deren Seele und Psyche langfristig zu schädigen, vielleicht auch für den Rest ihres Lebens ... Naja, dann wird da einfach ziemlich schnell kein "gesundes Selbstbewusstsein" mehr sein.

Das war jetzt mal ein früher Vorfall, aber bereits jetzt fand das ja nicht nur an einem Ort statt.
Es ist ja auch nicht so, dass man aus Glaube irgendwie ein braves Weibchen werden müsste. Es reicht aus, wenn man, pardon, frau, sich aus Angst nicht mehr traut, anzuziehen, was sie möchte, allein vor die Tür zu gehen, wenn sie nicht berufsbedingt muss, und vor allem viele Dinge ohne männliche Begleitung gar nicht erst mehr angeht.
Es reicht aus, wenn man kuscht, weil man nicht die Nächste sein will.

Ist ein typisches Symptom beginnender Anarchie, Rechtlosigkeit und Herrschaft der Brutalen und Stärkeren.
Und solange die Merkel Kanzlerin ist, sehe ich echt nicht, wo ein Impuls herkommen soll, an dieser Perspektive etwas zu ändern.

Ich warte eigentlich seit fast nem halben Jahr darauf, dass es losgeht. Ist schade, dass es jetzt schon soweit ist, tut mir v.a. auch für die Frauen leid, denen das passiert ist, und die sich dieser vorhersehbaren Entwicklungen vermutlich nicht so bewusst waren, großenteils, dass sie psychisch darauf vorbereitet gewesen wären. Aber vorhersehbar war es nunmal. Weil's eine natürliche Folge dessen ist, was hier abgeht.
Und mit ziemlicher Sicherheit isses nunmal leider nur der Anfang.


[Editiert am 7/1/2016 um 01:19 von Sarija_]

Cruihn - 7/1/2016 um 01:21

Meiner Meinung nach brauch man in diesem Fall weder über Frauenrechte noch über Fluchtlingspolitik diskutieren.
Das ist schlicht und einfach polizeiversagen und es ist traurig das ein deutscher Polizist erst darüber nachdenkt ob er gerade was falsch macht bzw angst vor evtl Konsequenzen hat, bevor er in so einer Situation eingreift. Aber genau das wollten ja all die Leute die immer wieder auf Polizei und Co losgehen. Sei es nach einer Demo oder eben nach einem kriminellen ubergriff, egal ob nun von deutschen, Ausländern, Krüppeln oder wem auch immer.

Ich finde, eine solche Handlung gehört an Ort und Stelle unterbunden, wenn es sein muss dann eben mit schusswaffeneinsatz.

Los, regt euch auf!

Morothar - 9/1/2016 um 01:04


Zitat:
Was meint ihr dazu?


Ich meine, dass ich den Post nicht verstehe und einhaken will, was die Frage in der Überschrift gern näher erklärt bekommen mag.

Zitat:
Können "wir" "DAS" stemmen?

"wir"?
"DAS"?
Wer soll das was denn da nun stemmen?

Also ich fühl mich aktuell eher machtlos bezüglich des fortschreitenden Gleitens nach Rechts in der Gesellschaft und der Instrumentalisierung der Vorkommnisse für weitere rechte Propaganda....

Grüße,
Morothar

Sarija_ - 9/1/2016 um 13:38


Zitat von Cruihn, am 7/1/2016 um 01:21
Meiner Meinung nach brauch man in diesem Fall weder über Frauenrechte noch über Fluchtlingspolitik diskutieren.


Doch, auch über die Rechte von Opfern sexueller Gewalt sollte man an dieser Stelle diskutieren, denn in Deutschland gilt noch immer kein "Nein heißt Nein". In Deutschland gilt eine Vergewaltigung nur als solche, wenn das Opfer betäubt wurde oder ihm auch sonstige körperliche Gewalt angetan wurde, um den sexuellen Übergriff durchzusetzen. Und im Zweifelsfall muss das Opfer nachweisen, dass es körperlichen Widerstand geleistet hat. Selbst wenn ein Gericht ansonsten zu dem Schluss kommt, dass die Frau das nicht wollte, die ganze Zeit geheult hat, immer wieder "Nein" und "Hilfe" geschrien hat - wenn sie nicht nachweisen kann, dass sie auch körperlich getan hat, was sie konnte, um den Übergriff zu beenden, ist das Resultat: Freispruch für den Täter.
Wehrt die Frau sich allerdings körperlich so effektiv, dass der Täter Verletzungen davonträgt, wird am Ende SIE verklagt. Und wehe ihr, wenn sie dann nicht nachweisen kann, dass das wirklich Notwehr war.

Das deutsche Recht entspricht da nicht den EU-Vorgaben, was auch von verschiedenen Parteien immer wieder als problematisch thematisiert wird. Nur eben nicht von der regierenden Koalition aus CDU und SPD.
Das ist generell ein übles Thema - ich für meinen Teil würde mich für das Risiko entscheiden, einen Menschen, der im Begriff ist, mich zu vergewaltigen, zu verletzen, und dafür Konsequenzen tragen zu müssen. Soll heißen: Obwohl man eigentlich das Opfer ist, obwohl man eigentlich gerade traumatisiert wurde.. bla, ich hab keine Lust, das weiter auszuführen, der Umgang der deutschen Gerichtsbarkeit mit Opfern ist in den allermeisten Fällen leider als einigermaßen grausam zu bezeichnen, während i.d.R. diejenigen profitieren, die sozial schlechtergestellt sind. Wer nicht viel zu verlieren hat, kann sich Straftaten eben leicht erlauben, und das ist gerade das Problem bei 1-2% Zuwachs an Bevölkerung, die nichts hat, inklusive keiner vernünftigen Perspektive.

Zitat:
Das ist schlicht und einfach polizeiversagen

Nein, das ist kein Polizeiversagen, das ist sehr klar politisches Versagen. Weil man in Deutschland nunmal nicht laut sagen darf, dass Flüchtlinge sich strafbar gemacht haben. Und wieso darf man das nicht sagen? - Naja, ganz einfach, weil Merkels Politik darin besteht, unsere Grenzen für nicht existent zu erklären. Weil zwar gegen "rechtsfreie Räume" demonstriert wird, wo Leute künftige Flüchtlingsheime anzünden, aber wo es KEIN "rechtsfreier Raum" ist, wenn innerhalb eines Flüchtlingsheims Zwangsprostitution, sonstige sexuelle Gewalt, Drogendelikte und Übergriffe aus pseudo-religiösen Gründen (siehe Hetzjagd auf den Menschen, der einen Koran zerfledderte und ins Klo warf; Prügelei wegen Kuss etc.) an der Tagesordnung sind. Abgesehen natürlich von den Prügeleien, dem wohl einzigen Teil dieser Gewalt, der so deutlich auch nach außen sichtbar ist, dass hin und wieder darüber berichtet wird.

Es herrscht ein Informationstabu in Deutschland, was Übergriffe durch Ausländer angeht, das war in Städten, in denen Ghettos etabliert sind - siehe beispielsweise so einige Ecken im Ruhrgebiet - schon vor zwanzig Jahren so. Die WAZ musste man schon vor zwanzig Jahren "lesen" können: Wenn da nicht explizit steht, dass Jugendliche, die wen zusammengeschlagen haben, deutscher Herkunft waren, sind's für gewöhnlich Ausländer gewesen.

Ja, die Polizeispitze hat zu vertuschen versucht, dass hauptsächlich Syrer die Täter waren - inzwischen, wer informiert ist, gibt's da auch in der "Welt", sogar online, Artikel dazu. Es hat Festnahmen gegeben - Syrer - und es hat Feststellungen der Personalien gegeben, wozu es inzwischen seitens vieler Polizisten anonyme "Leaks" gegeben hat. Das darf man bloß in Deutschland nicht laut sagen.

Was ich peinlich finde, ist eher, dass der Polizeipräsident gehen muss, weil jeder mehr Angst vor Pegida hat als vor der potentiellen Übergriffigkeit und Kriminalität unserer neuen Mitbürger, während aber immer noch mehr als die Hälfte der deutschen Bundesbürger mit Merkel hochzufrieden sind.
Wie Volker Pispers schon seit Jahren feststellt: Die bringen die Frau mit ihrer Politik überhaupt nicht in Verbindung.

Ich denke, wenn ein MANN deutscher Bundeskanzler wäre und das Händchen dermaßen massiv über sexuell übergriffige Ausländer hielte, die er selbst ins Land geholt hat, würden auch Frauenverbände Sturm dagegen laufen.
Aber praktischerweise ist die Person, die faktisch die Gesundheit von 50% ihrer Landsleute aufs Spiel setzt, selbst weiblich, weswegen man sich darüber wohl nicht beschweren darf. Schräge, verkehrte Welt.

Zitat:
Ich finde, eine solche Handlung gehört an Ort und Stelle unterbunden, wenn es sein muss dann eben mit schusswaffeneinsatz.

Das klingt immer so nett, solange man selbst nicht der böse Nazi ist, der den Ausländer dann erschossen hat.

Wie man aber schon am Rauswurf des Polizeipräsidenten sieht: Es ist am Ende der Polizist, der blutet.

Und mal ehrlich: Das Geschrei jetzt ist vielleicht groß ... aber man stelle sich die Konsequenzen vor, wenn tatsächlich mehr als einer dieser übergriffigen Syrer verletzt worden wäre, ob durch Einsatz von zu hart eingestellten Wasserwerfern (wo war das nochmal gegen Deutsche passiert? Stuttgart oder so - irgendeine Demo gegen ein überteuertes Bauprojekt, wo deutsche Steuergelder verschwendet werden?) oder am Ende gar durch Schusswaffen. Der arme Polizist wäre seinen Job für immer los, abgesehen von der Presse, die auf ihn losginge, und der Antifa bei ihm um die Ecke. Und wenn Letztere erstmal seinen Namen und seine Adresse wüsste, wäre seine Familie auch nicht mehr sicher.

Nee, nee, das ist kein Polizeiversagen, was wir hier sehen. Das ist Versagen der Politik. Wir leiden unter einer effektiven Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit, und nun ist halt mal eine der größeren Einschränkungen der Informationsfreiheit ebenfalls bekannt geworden.

Und wenn es Twitter, Facebook und Youtube nicht gäbe ... dann, ja, dann ... dann hätten wir wahrscheinlich auch davon nichts erfahren. Nicht nur fünf Tage nicht. Sondern GAR nicht.
Das Ausmaß war diesmal einfach nur zu groß, um es am Ende tatsächlich erfolgreich komplett unter den Teppich zu kehren. Aber irgendeinen Mechanismus, um so zu tun, als sei das alles nicht passiert, werden wir schon finden. Wir sind schließlich Deutsche. Im Verdrängen sind wir immerhin seit mehr als einem halben Jahrhundert Weltmeister. Aber auch das vermutlich nur, weil wir hier unter der grundsätzlichen Annahme leben, uns zivilisiert verhalten zu müssen.

Wenn wir mal global denken, ist das, was da passiert ist, einfach nur "harmlos". Zwei vollendete Vergewaltigungen, meine Güte, und keines der Vergewaltigungsopfer wird anschließend gesteinigt, womit die Leute immer noch besser dastehen als in Saudi Arabien. Und die meisten wurden nur begrapscht und durften anschließend wieder nach Hause gehen, womit wir immer noch besser dastehen als in Afrika oder in Syrien selbst. Wir sind halt verweichlicht, aka "zivilisiert".

Es wäre schön, wenn das jetzt zum Anlass genommen würde, den Pressekodex über Gewalt seitens Flüchtlingen etwas zu lockern. Könnte allerdings andere Spannungen mit sich bringen, denn zur Zeit ist die Gesetzeslage so, dass wir keinen einzigen dieser Menschen oder Täter jemals wieder loswerden. Zu Hause droht ihnen der Tod. Und das bedeutet: Wir MÜSSEN dafür sorgen, dass sie nicht wieder nach Hause müssen. Insofern ist die Unwissenheit vielleicht auch ein Segen. Denn tatsächlich haben die Leute ja recht, die vor der Polizei ihre Papiere zerreißen, Polizisten verspotten, herumpöbeln und sich auch sonst benehmen, wie sie wollen: Wir HABEN keine Handhabe gegen die, solange die Gesetze nicht geändert würden.

Jeder, den wir hier reinlassen, wird auch hier bleiben, und nur die aller-allerwenigsten selbst der Gewalttätigsten dieser Menschen werden weggesperrt werden. Das ist realistisch.

Und angesichts dessen wäre es wirklich mal Zeit, darüber nachzudenken, ob man wirklich jede Woche 10.000 bis 20.000 neue dieser Menschen hier reinlassen sollte.

Womit ich dann wohl endgültig mal ein Nazi sein dürfte. Aber hey - im Gegensatz zu den Leuten, die sich einbilden, wir hätten in Deutschland irgendwo noch die Sicherheit, entspannt öffentlich feiern zu können ... ... bin ich mit diesem Weltbild zumindest psychisch auf das vorbereitet, was da kommt.
Und dass es kommt, kann sich eigentlich jeder Deutsche ausrechnen, der 4 X 10.000 pro Monat rechnen kann, und dabei über ein klein wenig Allgemeinbildung verfügt. Schade nur, dass man so viel Grips in Deutschland nicht haben darf.

Willkommen zurück im Mittelalter.


[Editiert am 9/1/2016 um 13:54 von Sarija_]

Serafia_Serafin - 9/1/2016 um 18:20

Sarija_ - das Problem sehe ich vor allem auch darin, dass man den Menschen ihre Absichten und ihre Gesinnung nun einmal einfach nicht ansehen kann, wenn sie sie nicht direkt bei der Einreise äußern.

Es ist einfach zu sagen, dass es falsch ist, so viele Menschen ins Land zu lassen, und dass eine solche Situation zwangsläufig daraus resultieren muss und sich damit auf die grundlegende Gesinnung der Menschen zu berufen. Genauso einfach wäre es sicherlich zu sagen, dass diese Menschen alle Arm sind und von der Kriminalität weit entfernt. Mit Pauschalisierungen ist hier nicht weitergeholfen.

Ja, es gibt gewalttätige, kriminelle und Parallelgesellschaften bildende Migranten. Genauso, wie es unter ihnen gebildete Menschen gibt, die nicht im Traum daran denken würden, sich so zu verhalten, nur weil sie aus einer anderen Gesellschaft stammen, als der unsrigen.

Brutal Arschlochien ist leider keine Nation, in die man abschieben könnte - sonst wären wir auch endlich die Nazis los.

Die Ausführlichkeit, in der darüber berichtet wurde, ließ am Anfang zu wünschen übrig; und es ist auch eine Situation, in der ich mir nicht sicher bin, welchen Meldungen ich glauben kann und welche Meldungen ich interpretieren muss. Fakt ist aber, dass wir uns in einer Momentan prekären Lage befinden, in der bestimmte Lager nur auf Argumente warten. Ich glaube, dass es noch nicht so lange her ist, dass man sich eine AfD und eine Pegida noch gar nicht vorstellen konnte (vielleicht, weil die Hauptparteien weit genug Rechts standen, wer weiß).

Im Netz ist auch eine Menge an Desinformation unterwegs - teilweise gezielt eingesetzt, um Menschen aufzuhetzen. Da wird dann von Vergewaltigungsfällen berichtet, die gar nicht stattgefunden haben (nein, ich meine jetzt nicht Köln) und von Verschwiegenheitserklärungen, die die Sylvesteropfer angeblich unterzeichnen mussten, um im Krankenhaus behandelt zu werden.
Ob ich als Berichterstatter melde, dass die Täter aus Syrien kamen oder nicht, hängt in dem Fall davon ab, ob das gesichert ist, und ob es für die Meldung relevant ist. Der Stand, auf dem ich zur Zeit bin, ist dass die Festnahmen sich noch im zweistelligen Bereich bewegen, die Täter aber im Vierstelligen Bereich unterwegs waren. Wie kann man da auch nur ansatzweise behaupten, dass die Täter alle aus Syrien stammten? Woher hast du die Informationen, dass sie nicht teilweise vielleicht schon seit Jahren in Deutschland leben? Oder dass sie aus einem anderen Land illegal einreisten?

Was tatsächlich in der ganzen Aufregung sehr gedeckelt wird, ist, dass die Vorfälle in mehreren Städten zugleich stattfanden. Das ist etwas, das mich tatsächlich beunruhigt.


[Editiert am 9/1/2016 um 18:22 von Serafia_Serafin]

Sarija_ - 9/1/2016 um 18:49

Es wurde vom Tag des Vorkommens selbst an auch in Köln gedeckelt, dass überhaupt etwas passiert war, bis der Druck dann irgendwann einfach ZU groß geworden ist.

Die Grenze hätte schon im Oktober dichtgemacht werden sollen, spätestens aber, nachdem man von mehreren Tausenden nicht registrierten Personen wusste, die einfach so querfeldein durch Deutschland wandern. Und von den Zahlen her ALLERspätestens im November.

Es gibt eigentlich keine Lehrer, die nicht der Ansicht wären, ohne breit angelegte Neueinstellungen, von denen die Kommunen bereits festgestellt haben, dass sie sich die nicht leisten können, die Grundbildung von Kindern überhaupt noch zu sichern, wenn da einfach Hundertausende dazukommen. Krankenhäuser wird auch niemand für die bis Ende Februar zwei Millionen zusätzlichen Menschen welche bauen, geschweige denn, zusätzliche Ärzte einstellen.
Und wenn man einfach mal feststellt, dass Ecksteine unserer Gesellschaft und unseres kulturellen Standards ganz erheblich herunterschraubt werden müssen, selbst wenn ab morgen hier niemand mehr reinkäme und alle abgeschoben würden, die abgeschoben werden SOLLEN (was ja nunmal auch de facto extremst schwierig ist und daher nach wie vor kaum passiert), bewegt man sich schon damit in der Grauzone dessen, was gesagt werden darf.
Und wenn man dagegen demonstriert, werden sich schon irgendwelche Gewalttouristen daruntermischen, dank derer das Ganze schleunigst wieder aufgelöst werden wird.

Wenn man dann mal nach Polen und in die Türkei sieht, kann man auch allmählich erkennen, worauf das Ganze politisch hinausläuft. Und das wird mit Freiheit, Grundrechten für die jeweiligen Staatsbürger und in der äußerlichen Staatsform mit Demokratie nicht mehr viel zu tun haben.

Das Wesentliche, was wir dürfen, ist, schön brav dazu zu lächeln und zu klatschen, und den Spaß zu bezahlen, wenn unsere Volksvertreter den nächsten Schritt beschließen, der unsere Gesellschaft langfristig gesehen ruiniert. Vielleicht liegt's am Ende aber tatsächlich AUCH an der Form einer Demokratie, in der alle paar Jahre gewählt wird. Denn leider führt das eben auch dazu, dass Politiker weiter als für die betreffenden vier Jahre nicht planen.
Dass Merkel einige Folgen dessen, was sie da anrichtet, noch während der eigenen Amtszeit erlebt, ist eigentlich nur ein Zeichen dafür, dass sie den Bogen noch deutlich weiter überspannt als es vor ihr in den letzten Jahrzehnten je jemand getan hat.
Aber wozu überhaupt noch denken in diesem System hier, wird man doch nur kirre bei. Und bestraft und ggf. als irgendwas beschimpft, was man nicht ist.

Selig sind die Unwissenden. Wenn ihnen nur mal endlich jemand das Wahlrecht abnehmen würde.
Die Merkel halte ich übrigens nicht für unwissend. Das eigene Volk zu schikanieren, ist allerdings genau das, was es braucht, um Dinge wie Gesetze zur Schwächung des Datenschutzes, TTIP und Konsorten unbeachtet zu beschließen. Und da die CDU nunmal die Partei der reichen Leute aka der Firmenbesitzer etc ist, und nicht dazu angehalten, im Sinne des GESAMTEN Volkes zu regieren, kann man ihr wohl nur bescheinigen, dass sie ihren Job ausnehmend gut macht. Nachdem der erste Punkt schon durch ist und es bis TTIP so lange nicht mehr dauern wird, kann man nur hoffen, dass der Irrsinn irgendwann ein Ende haben wird.
Und wenn er auch dann kein Ende hat, gehört die Frau tatsächlich irgendwohin, wo sie niemals wieder Entscheidungen treffen kann. Wird für unsere Gesellschaft allerdings dann leider zu spät sein. Wenn's das nicht jetzt schon ist.

Hier werden sich einige Leute noch umgucken, denn was da an Leuten kommt, wird demnächst alles mit nach Hartz IV-Satz bezahlt. Kann man ja mal anfangen, zu rechnen, was das bedeutet. Als Ausgleich dazu werden Mindestlöhne entweder komplett abgeschafft, oder es wird zwischenzeitlich eine Sonderregelung beschlossen werden, nach der die Arbeitnehmer gespalten werden in solche mit Mindestlohn und solche ohne .. was am Ende auch mit "alle ohne Mindestlohn" enden muss, zumindest in einem kapitalistischen System.

OB sich unser Niveau im Hinblick auf Bildung, Krankenversorgung, Versorgung Pflegebedürftiger und auch Lohn für Leute unterhalb von Managerpositionen drastisch verschlechtern wird, steht überhaupt nicht mehr zur Debatte. Abgesehen von der offenkundig bereits sich verkrümelnden Form eines Rechtsstaates. Wann wir endlich die Grenze zumachen, wird nur noch einen Einfluss darauf haben, wie tief das Niveau sinkt. Aber übel wird's werden.

Wollen wir hoffen, dass die AfD in zwei Jahren stark genug und dann auch willens ist, an einigen der übelsten Verschlechterungen etwas zu ändern.
Für solche Arbeitnehmerinteressen wie Mindestlohn allerdings sind die auch nicht zu haben, sondern eher Vertreter des Vorantreibens der Spaltung der eigenen Gesellschaft, und sehr daran interessiert, die Schere zwischen arm und reich weiter auseinanderzubringen. Aber vielleicht werden sie's wenigstens hinbekommen, dass man dann auch in Deutschland auf dem Niveau "arm" doch noch besser wird leben können, als wenn die Leute alle dauerhaft hier bleiben.


[Editiert am 9/1/2016 um 18:57 von Sarija_]

Serafia_Serafin - 9/1/2016 um 20:59

Ich war ganz kurz davor, auf deinen Post rational zu reagieren, und dann kam dieser Satz.


Zitat von Sarija_, am 9/1/2016 um 18:49

Und wenn man dagegen [gegen die Aufnahme von Flüchtlingen? Anm. der Zitierenden] demonstriert, werden sich schon irgendwelche Gewalttouristen daruntermischen, dank derer das Ganze schleunigst wieder aufgelöst werden wird.


der mir nahelegt, dass hier Erfahrungen mit "Demonstrationen dagegen" gemacht wurden

Und der hier:


Zitat von Sarija_, am 9/1/2016 um 18:49

Wollen wir hoffen, dass die AfD in zwei Jahren stark genug und dann auch willens ist, an einigen der übelsten Verschlechterungen etwas zu ändern.


Der eigentlich den ganzen Rest deines Posts erklärt und auch deine Angst davor, als Nazi beschimpft zu werden.

Damit hat sich jegliches Auseinandersetzen mit deinen politischen Interessen und Diskutieren für mich erledigt. Weil mir vollkommen klar ist, dass du nicht daran interessiert bist, dich auszutauschen, und andere Meinungen zumindest zu betrachten, sondern nur daran, die deine weiterzuverbreiten, ohne sie einer Reflektion zu unterziehen.

Hephaestos - 10/1/2016 um 11:25

Vor AfD und Pegida gab es die Reps, die NPD und die DVU.

Das geht wieder vorbei.

Nicht jeder Rechte ist ein Nazi. Arschlöcher gibt es überall. Krawalltouristen gibt es bei der Pegida genau wie bei Linken Demos.

Verbrecher gehören bestraft (und evtl ausgewiesen).




Die (esoterische) Frage ist doch eher, wo man bei solchen Themen "Schattenarbeit" bei sich selbst betreiben sollte, oder?

Warum sind Menschen zum Teil einfach in ihren (vor-) Urteilen gefangen?

Zitat:
Weil mir vollkommen klar ist, dass du nicht daran interessiert bist, dich auszutauschen, und andere Meinungen zumindest zu betrachten, sondern nur daran, die deine weiterzuverbreiten, ohne sie einer Reflektion zu unterziehen.


Eben. Man sollte bei sich selbst anfangen, zu hinterfragen und "Schattenarbeit" betreiben, und nicht einfach anderen die Übernahme der eigenen Position nahelegen. Propaganda ist eben keine Schattenarbeit.

Beispielsweise muss ich halt anerkennen, das (so gern ich Flüchtlingen helfen mag) das Ganze weder unproblematisch noch einfach sein wird, weswegen einfache Lösungen hier nicht möglich sind. Schicke ich jemanden in einen Bürgerkrieg zurück, weil er hier eine Frau belästigt und eine Brieftasche geklaut hat? Wie siehts aus, wenn derjenige zu einer Diebesbande gehört?

Oder meint, sein Frauenfeindich-Menschenverachtendes Weltbild (Und damit seine Taten) wäre tolerierbar? Pauschal zu sagen "Wir machen die Grenzen dicht" ist einfach zu kurz gedacht, genauso, wie wenn ich sage "Hey, egal wie krank ihr Jungs grad drauf seid, kommt her".

Mehr denken.
Mehr reflektion.
Und vor allem: Bei sich selbst anfangen.

Wenn ich mir angucke, wie viel Mist "der Westen" so treibt (erinnert sich jemand an die "stolzen Taliban" in Rambo 3?) muss ich mich nicht wundern, wenn der Mist halt zurückkommt. Alles kommt dreifach zurück, oder? Für jeden Syrer, der durch deutsche Waffen gestorben ist, kriegen wir jetzt wohl 3 Syrische Flüchtlinge.

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?

Das Saturn-ALien - 10/1/2016 um 15:30

@ Serafia_Serafin

Machst du es dir nicht gar ein wenig sehr einfach, wenn du Meinungen welche von deiner eigenen abweichen, in ihrer Gesamtheit als unreflektiert abwertest, indem du sie anhand von zwei kurzen Zitaten beurteilst? Hat meiner Meinung nach auch nicht viel mit Reflexion zu tun...

@ Merlin

Klar können wir das, aber in meinen Augen wird der Preis dafür sehr hoch sein, wie man meinem Text 'Migration versus Freiheit' entnehmen kann: http://saturn-alien.com/tempel

Serafia_Serafin - 10/1/2016 um 15:51

@ Das_Saturn_ALien

Wer liest, ist im Vorteil. Ich habe geschrieben, dass ich, wäre der Hinweis auf Pegida und AfD nicht gewesen, mich durchaus mit dem Post schriftlich auseinanderzusetzen gewillt wäre. Meine Erfahrung sagt, dass Menschen, die sich im Umfeld von Pegida und AfD bewegen, wie der Post von Sarija_ nahelegt, gerne stolz auf ihre Ansichten sind und diese unbeirrbar verteidigen. Auch dein eigener Text (übrigens macht es wirklich Kopfschmerzen, rote Schrift auf dunklem Grund zu lesen) drückt für mich eine pauschalisierende und unreflektierte Meinung aus.

In diesem Fall erübrigt sich für mich eine Diskussion, weil es (wahrscheinlich für beide Seiten) extrem unfruchtbar ist. Vielleicht hat jemand, der deine oder Sarijas Meinung vertritt, Freude daran, diese auch kundzutun. Für mich persönlich ist Meinungsbashing hier reine Zeitverschwendung, weil es zu nichts, zu rein gar nichts, niemals nicht führt. Ich will niemanden von euch überzeugen - vielmehr: Ich kann es nicht. Diese Meinungen und Überzeugungen sind derart festgefahren, dass eine Diskussion nur darin mündet, sich gegenseitig um die Ohren zu hauen, was man denkt, ohne aufeinander einzugehen. Grauenhaft unfruchtbar. Bringt mich definitiv nicht weiter. Den anderen auch nicht. Macht keinen Spaß.

Und: Ich finde es wirklich amüsant, dass du in deinem Artikel die Tatsache, dass Menschen auf einem Ausflug eine Kirche nicht besichtigen / betreten wollen als erstes Argument für ihre Unangepasstheit anbringst. Wie bezeichnest du dann Europäer, die ein Museum nicht besuchen möchten? Und das auch noch aus so einem fadenscheinigen Argument wie Langeweile?

Edit: Und ja, ich bezeichne Meinungen und Texte, die vor allem pauschalisieren à la "47 % der Einwanderer sind junge Männer unter 30 Jahren" (und gleich hinterher Formulierungen, die implizieren, dass diese jungen Männer generell kriminell interessiert sind) "alle Lehrer in Deutschland sind der Meinung, dass..." "Wir werden verarmen..." etc etc unreflektiert sind. Pauschalisierungen sind per se unreflektiert. Das hat wenig mit dem Intellekt des Schreibers zu tun, sondern mit der Art der Widergabe der Gedanken. Denke ich, ein gewisser Prozentsatz der Gruppe entspricht der Gruppe, ist das eine unreflektierte Pauschalisierung. Punkt.


[Editiert am 10/1/2016 um 16:02 von Serafia_Serafin]

Das Saturn-ALien - 10/1/2016 um 16:57

@ S_S

Nein, ich bin nicht stolz auf meine Meinung, sondern versuche lediglich in Worte zu fassen, was da meiner Meinung nach gerade geschieht. Ich habe eine ziemlich starke Befürchtung und werde sicher nicht traurig sein, wenn es nicht so kommt, wie es sich für mich momentan darstellt, nur leider fehlen mir die gewichtigen Argumente, welche gegen meine Ansichten sprechen. Du willst sie ja auch nicht liefern, respektive mir sagen wie es z.B. Deutschland gelingen soll, hunderttausende von jungen Migranten, welche zu einem überwiegenden Teil ein frauenfeindliches Weltbild pflegen und oftmals über keine nennenswerte Schulbildung verfügen, aber trotzdem in den Genuss der westlichen Annehmlichkeiten kommen wollen, auf friedvolle Weise zu integrieren. Deine strikte Weigerung zu einer reflektierten Diskussion spricht da Bände, aber es ist halt wesentlich einfacher die Befürchtung von vielen Personen einfach abzutun, indem man sie in die rechte Ecke stellt, als ihnen Argumente zu liefern, welche diese Ängste auf einer sachlichen Ebene entkräften. Glaube mir, die rechten Spackos sind mir sehr unsympathisch und wenn sie an der Macht wären, müsste ich meine sieben Sachen wohl sehr schnell packen, um ihnen nicht zum Opfer zu fallen, was jedoch nichts an meiner Ansicht ändert, dass die momentane Migration uns zu einem Grossteil um den jetzigen Wohlstand und die Freiheit bringen wird.

Nun, es zeugt meiner Meinung nach doch schon von einer sehr eingeschränkten Weltsicht und von fehlender Toleranz, wenn Personen welche seit zwei Generationen in der Schweiz leben und als gut integriert gelten, sich vor dem touristischen Betreten einer Kirche scheuen, wie der Teufel vor dem Weihwasser, nur weil sie dadurch eventuell gegen die Gebote von Allah verstossen könnten. Wäre die Begründung gewesen, dass es sie schlicht und einfach nicht interessiert, hätte ich nicht an ihrer Toleranz gezweifelt. Finde es übrigens auch sehr spannend zu beobachten, wie zum Beispiel der Imam Memeti, welcher sich im Haus der Religionen in Bern für eine Verständigung zwischen den Religionen stark macht, teilweise massiv aus seinen eigenen Reihen angegriffen wird (siehe z.B.: http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Der-Islam-ist-gefange n-von-Rueckstaendigen/story/28212474).

Schwarzer Hase - 10/1/2016 um 21:31

Lebensstandard hin oder her... wir leben in Deutschland schon seit Jahrzehnten auf einem enorm hohen Level des Lebensstandards. Damit meine ich auch und insbesondere die sozial Schwachen. Wo sonst auf der Welt kann man schließlich auch ohne große Bemühungen in einer warmen Wohnung mit ausreichend technischen Unterhaltungsmedien und genügend Geld für Nahrung, Kleidung, u.s.w. leben? Die deutsche Wirtschaft ist enorm stark (wir haben seit Jahrzehnten jährlich eines der höchsten BIP's pro Kopf der Bevölkerung auf der ganzen Welt, oftmals sogar das Höchste). Ich schätze mal, dass über 90 % der Länder auf der Welt glücklich wären, wenn sie unsere finanziellen Probleme hätten, trotz der Aufwendungen für die Migranten.

Es ist ganz logisch, dass unser Lebensstandard irgendwann einmal auch wieder abfallen muss. Und diese natürliche Entwicklung im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu diskutieren finde ich ziemlich daneben. Zwar mag der Hinweis richtig sein, dass die Leistungen für die Migranten dies beschleunigen werden, eine Alleinschuldzuschiebung ist allerdings tatsächlich nur rechte Propaganda.


George wollte über die Vorfälle in Köln und die Flüchtlingsproblematik allgemein diskutieren und ich denke, dass wir darauf mal zurück kommen.
Ich sehe hier kein Polizeiversagen (Welche Stadt hat denn bitte so viele Polizisten um spontan mal 1.000 Leute aufhalten zu können?) und ein Versagen der Politik bei der Flüchtlingsaufnahme sehe ich auch nur bedingt (Was soll man schließlich mit 10.000 Flüchtlingen pro Woche machen? Vergasen?).


Das Hauptproblem sehe ich in der Integration. Integration meint Teil einer Gesellschaft zu werden, sich ihr anzupassen und ihre Regeln zu befolgen, aber auch von ihr aufgenommen und anerkannt zu werden. Und da haben wir den Knackpunkt. Nicht jeder Flüchtling ist bereit, sich in unsere deutsche Gesellschaft zu integrieren. Und nicht jeder Deutsche ist bereit, die Integration zuzulassen oder gar zu unterstützen (leider sind das nur wenige Deutsche). Somit haben wir ein bilaterales Problem.

Auf der einen Seite gibt es viele Flüchtlinge, die hoffen sich in Deutschland ein neues / besseres Leben aufbauen zu können und diese Leute werden gnadenlos von den Einheimischen als minderwertige Subjekte und unerwünschte Fremdkörper abgestoßen. Ihnen wird oft gar nicht die Chance gegeben, sich in unsere Gesellschaft integrieren zu können.
Mal so als Anmerkung: Sprachkurse für Migranten mit Deutsch als Fremdsprache sind an sämtlichen deutschen Volkshochschulen für die nächsten Monate ausgebucht (auch die, die von den Flüchtlingen selbst bezahlt werden müssen)! Warum macht sich jemand die Mühe eine so komplizierte Sprache wie Deutsch zu lernen, wenn er sich nicht integrieren möchte???
Da wäre mal ein Apell an alle, die sich selbst Magier nennen und trotzdem dem Fremdenhass anheim gefallen sind: Schattenarbeit, Leute! Eigene Angst ist kein Grund, jemand Anderes zu diskriminieren oder zu verurteilen!

Auf der anderen Seite haben wir allerdings auch die Migranten, die an ihren alten Weltbildern festhalten und am Liebsten bei uns "Klein Syrien", "Klein Arabien", u.s.w. gründen möchten. Zu dieser Sparte zähle ich die Täter von Köln - denn nichts anderes als Täter sind sie. Selbst wenn die Meisten tatsächlich nur zugeschaut haben sollten - es gibt im Strafgesetzbuch eine sog. unterlassene Hilfeleistung, welche ebenfalls mit Freiheitsstrafe bestraft wird. Und zumindest dessen haben sich in meinen Augen alle Versammelten schuldig gemacht.
Zur Integration gehört auch, die Regeln und Gesetze des neuen Heimatlandes zu befolgen. Und hier ist jetzt meiner Ansicht nach tatsächlich die Politik gefragt, um dies durch entsprechende rechtliche Regelungen auch klar an alle ins Land strömenden Migranten zu kommunizieren. Ich würde eine Änderung des Aufenthaltsrechts vornehmen, nach der jeder Migrant sofort abgeschoben wird und unter Abnahme der DNA für die nächsten zehn Jahre Einreiseverbot in die EU erhält, wenn er sich einer mit Freiheitsstrafe bedrohten Straftat nach dem StGB mit mind. einem Jahr Freiheitsentzug auf Bewährung schuldig macht. Wer hier Probleme macht, kann auch zuhause mit einer Waffe sein Heim verteidigen, finde ich.

Ich denke, schlussendlich liegt es an der Bereitschaft des Einzelnen (egal ob Migrant oder Deutscher), ob solche Vorfälle zukünftig abgestellt werden und wir in Frieden miteinander leben können, oder ob wir in absehbarer Zeit selbst in Deutschland einen Bürgerkrieg ausfechten werden.

Serafia_Serafin - 10/1/2016 um 23:15

@ Das Saturn-ALien

Gut, dann mal weiter...

Zum Thema Verarmung möchte ich folgendes sagen:

Die Grätsche zwischen Arm und Reich begann schon Jahre vor der Verstärkten Einwanderung, sich aufzutun. Das Problem sind in meinen Augen nicht die Empfänger des Arbeitslosengeldes oder von Hartz 4, sondern die Niedriglöhne. Dass diese Niedriglöhne kein Problem sind, das durch Immigration erzeugt wurde, zeigt, dass sie auch in den Sparten vorherrschen, in denen man nicht weit kommt, wenn man der deutschen Sprache nicht mächtig ist: Angestellte im Einzelhandel, Angestellte im sozialen Bereich, die nicht von öffentlicher Hand entlohnt werden und so weiter.

Das, was diese Grätsche verursacht hat, sind hauptsächlich zwei Dinge: Die allgemeine Preisentwicklung der Konsumgüter (die von den Konsumenten angeregt wird, die teilweise auf immer günstigere Produkte angewiesen sind) und die Zahl der Arbeitssuchenden, die gewährleistet, dass irgendwer den Job zu der schlechten Bezahlung trotzdem machen wird. Vor allem auch deswegen, weil er von den Ämtern hineingeknebelt werden kann, für die das Argument, dass man auf einer neuen Stelle deutlich weniger verdient als vorher, nicht zählen lässt. In manchen Fällen lässt sie es nur dann zählen, wenn das Gehalt der neuen Stelle deutlich unter dem liegt, was man vom Amt erhält. Wenn man sich ausrechnet, dass jemand, der von Mindestlohn gelebt hat, vom Amt knapp 600 Euro im Monat bekommt kann sich weiter fragen, wie viel man eigentlich zum Leben braucht.

All das hat nichts mit Immigration zu tun, sondern mit unserer eigenen Arbeitspolitik und der Tatsache, dass wir Deutschen zu wenig Freude daran haben, den Arbeitgebern zu zeigen, wie wichtig wir eigentlich für sie sind (oder sich einfach zu sicher sind, dass der Kündigungsschutz hier inzwischen auch nichts mehr bedeutet).

Ein kurzes Googlen ergab mir folgende Zahl - vielleicht ist sie nicht mehr aktuell: Flüchtlinge kosten pro Jahr zwischen 20 und 30 Milliarden Euro. Klingt nach einem starken Stiefel, nicht wahr? Das ist allerdings weniger, als der Staat 2010 allein für die Zinsen seiner Schulden ausgab (39 Milliarden) oder für sein Militär (31 Milliarden).

Wenn ich mir den Haushalt unseres Landes genauer ansehe, dann sind aber die 20-30. Milliarden (die allein für die Flüchtlinge angeblich aufgebracht werden) plötzlich 34 Milliarden, die insgesamt für Leistungen innerhalb des zweiten und dritten Sozialgesetzbuches aufgebracht werden. Das heißt, sowohl für unsere Hauseigenen Bedürftigen und diejenigen, die bei uns Schutz suchen zusammen.

Wenn du wissen willst, woher ich das habe:
http://www.bundeshaushalt-info.de/#/2016/soll/ausgaben/einzel plan/11.html
Wenn du wissen willst, wie sich das noch einmal aufteilt:
http://www.bundeshaushalt-info.de/#/2016/soll/ausgaben/einzel plan/1101.html

Wenn ich nebenbei einen ersten bescheidenen Vorschlag machen darf, um ein bisschen mehr Geld locker zu machen, würde ich alle Maßnahmen abschaffen, die eigentlich nur dazu da sind, die Arbeitslosenstatistiken zu schönen, und den Staat in der Regel im Monat pro Maßnahmenteilnehmer das dreifache von dem kosten, was ein Mindestlohnempfänger monatlich netto verdient.

Aber ich bin ja nicht in der Politik.


Hier ist der Link zu der geplanten Bundesschuld 2016:
http://www.bundeshaushalt-info.de/#/2016/soll/einnahmen/einze lplan/32.html

Zum Thema Kirche: Ich weiß immer noch nicht, was das nicht betreten Wollen einer Kirche mit fehlender Integration zu tun haben soll, egal aus welcher Motivation.
So lange diese Menschen das für sich tun und dich nicht vom Betreten der Kirche abhalten wollen, gilt der Grundsatz der Religionsfreiheit. Und wenn die eigene Religion es verbietet, eine Kirche zu betreten, dann ist das so. Wenn eine Religion aber gebietet jemandem anderen Schaden zuzufügen, muss sich genau die Instanz darum kümmern, die für Straftaten zuständig ist.

Du schreibst, dass du befürchtest, dass die Immigranten uns um einen wesentlichen Teil unserer Freiheit bringen werden.
Kannst Du mir genauer schildern, wie das deiner Meinung nach passieren wird?

Und: Wenn ich fähig wäre, dir oder irgendjemandem hier Lösungen anzubieten, die ich für richtig erachte, wäre ich nicht hier, sondern in der Politik - wo man allerdings auch sehr hilflos zu sein scheint. Fakt ist, dass es hier keine einfachen Lösungen geben kann. Wie stellst du dir denn eine Lösung vor, - und warum muss jemand sie dann liefern, wenn er deiner Meinung entgegen steht?

Was Schwarzer Hase geschrieben hat, ist gewichtig, und hat meine Zustimmung.

Last but not Least wäre ich dir wirklich dankbar, wenn du meinen Namen nicht auf diese Weise abkürzt - ich mache mir auch die Mühe, deinen Namen korrekt und komplett auszuschreiben. Wenn du die Zeit nicht investieren willst, würde ich mich freuen, wenn du eine andere Abkürzung findest.

Schwarzer Hase - 11/1/2016 um 20:34


Zitat von Serafia_Serafin, am 10/1/2016 um 23:15
@ Das Saturn-ALienWenn ich mir den Haushalt unseres Landes genauer ansehe, dann sind aber die 20-30. Milliarden (die allein für die Flüchtlinge angeblich aufgebracht werden) plötzlich 34 Milliarden, die insgesamt für Leistungen innerhalb des zweiten und dritten Sozialgesetzbuches aufgebracht werden. Das heißt, sowohl für unsere Hauseigenen Bedürftigen und diejenigen, die bei uns Schutz suchen zusammen.


Das mit den 20 - 30 Mill. € allein für Migranten passt schon. Das Sozialleistungsnetz für Einwanderer ist ein bisschen kompliziert, da bei uns je nach Aufenthaltsstatus das Asylbewerberleistungsgesetz, das SGB II oder das SGB XII als Anspruchsgrundlage in Frage kommen. Und je nach Einzelfall und Aufenthaltsstatus können dann noch andere Leistungsgesetze zutreffen, z. B. das Bundeskindergeldgesetz. Deshalb ist es ziemlich schwierig, da eine genaue Zahl zu beziffern.
Die 34 Mill. € für SGB II- und SGB III-Leistungen beschreibt alle nach diesen beiden Gesetzen ausgegebenen Leistungen, die zum Teil auch Einwanderern zu Gute kamen.



Was das Thema Nettoverdienst angeht, stimme ich dir zwar weitestgehend zu, aber ich habe da insbesondere bezogen auf die aktuelle Flüchtlingspolitik der Bundesregierung eine wohl etwas untypische Meinung.

Ich habe vergangenes Jahr im Rahmen meines Studiums eine Hausarbeit zum Thema "Demografischer Wandel und dessen Auswirkung auf den Arbeitsmarkt" geschrieben. Wenn man die Bevölkerungsstatistik hochrechnet (ohne die Einwanderer zu berücksichtigen), stellt man mit Erstaunen fest, dass 2022 genauso viele erwerbsfähige Personen in Deutschland leben wie Arbeitsplätze vorhanden sind. Mit anderen Worten: 2022 gäbe es keine Arbeitslosen mehr. 2030 würden dem Arbeitsmarkt sogar etwas mehr als 3 Millionen Arbeitskräfte fehlen.

Bei Personal ist es wie mit allen anderen Ressourcen auch. Nachfrage und Angebot bestimmen den Preis. Und wenn es so gekommen wäre, dass wir 2022 in Deutschland eine tatsächliche Vollbeschäftigung erreicht hätten, wären die Arbeitslöhne in die Höhe geschossen. In sieben Jahren hätte niemand mehr über einen Mindestlohn geredet. Ein Arbeitgeber, der nicht mindestens Tariflohn gezahlt hätte, hätte seine Bude zumachen können, weil niemand mehr bei ihm gearbeitet hätte.

Von daher ist - aus Sicht der Wirtschaft - die hohe Anzahl an ins Land strömenden potenziellen Arbeitskräften im wahrsten Sinne des Wortes ein Glücksfall. Durch Sie werden wir 2022 keine Vollbeschäftigung erreichen und auch 2030 nicht. Damit verbleiben genug Arbeitslose auf dem Arbeitsmarkt, um weiterhin die Lohnkosten möglichst gering halten zu können. Es mag eine Mutmaßung sein, aber ich glaube das dies der Grund für die aktuelle unkontrollierte Einwanderungspolitik unserer Kanzlerin ist. Denn wirtschaftsfreundlich war die CDU/CSU schon immer.

Serafia_Serafin - 11/1/2016 um 20:47

Das klingt interessant. Aber ist es nicht auch hypothetisch? Ich meine, du schreibst ja auch, dass du in deinen Berechnungen die Einwanderer außen vor gelassen hast. Nun ist ja schon innerhalb Europas eine Bewegung vorhanden. Zum Beispiel kommen viele Pflegekräfte aus Osteuropa, insbesondere Polen.

Dementsprechend - hätte auch noch mit der innereuropäischen Migration eine Vollbeschäftigung eintreffen können?

Schwarzer Hase - 11/1/2016 um 20:55

Der Arbeitskräfteumzug innerhalb der EU hätte zwar sicherlich zu einer Verzögerung der Vollbeschäftigung geführt, die aber nicht allzu sehr aufgefallen wäre. Ich meine in einem Bericht der Bundesagentur für Arbeit gelesen zu haben, dass für 2013 etwa 30.000 EU-Arbeitskräfte zu uns gekommen sind. Selbst wenn es 100.000 gewesen wären, hätte das bei Weitem nicht den Effekt wie die "Migrantenschwemme" auf den Arbeitsmarkt gehabt. Zumal ja der Familiennachzug noch aussteht.

p. s. Ganz neuer Trend bei Pflegepersonal sind seit vergangenem Jahr importierte Arbeitskräfte aus China und Thailand. Dazu gibt es Förderprogramm vom Bund.

Das Saturn-ALien - 11/1/2016 um 22:05

@ Seraph

Stellen wir den Kirchenbesuch wieder in seinen Gesamtkontext: Unter anderem mit diesem Beispiel und den weiteren Erörterungen dieses Abschnittes versuche ich zu vermitteln, dass meine persönlichen Erfahrungen mir zeigen, wie selbst die gut integrierten Migranten der zweiten Generation oft ein Problem damit haben, sich mit dem westeuropäischen Wertekanon (Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Toleranz und Offenheit) anzufreunden. Wenn sogar die eigentlichen Vorzeigebeispiele aus diesen Kulturkreisen, die sich hier eine Existenz aufgebaut haben und eigentlich einen sehr säkularen Glauben pflegen, respektive weder regelmässig beten, noch dem Alkohol abgeneigt sind, sich ihre Frauen trotzdem immer noch überwiegend in Form einer arrangierten Ehe aus den Heimatdörfern im Kosovo holen – welche dann zu Hause die Eltern umsorgen, währendem die Jungs im Ausgang irgendwelche so genannten *****es ficken –, sie ihre Söhne und Töchter in der Regel niemals Angehörige einer anderen Ethnie heiraten lassen würden (das Blut muss reinrassig bleiben und dafür sorgen sie mit Nachdruck) etc. mir erzählen, dass sie aus religiösen Gründen keine Kirche betreten können, obwohl die Gebote ansonsten nicht so wichtig sind, stellt sich mir berechtigterweise die Frage: Werden sich diese Personen jemals mit einem aufgeklärten Weltbild anfreunden können? Ich empfinde diese Machokultur mit ihren Abschottungstendenzen auf jeden Fall nicht sehr bereichernd und mir fehlt es da definitiv an Offenheit und Toleranz, aber wenn du dich damit wohl fühlst, sei das dir überlassen. Meiner Meinung nach haben wir es bei gewissen Kulturkreisen also noch nicht einmal geschafft, ihre integrierten Mitglieder – welche hier geboren und aufgewachsen sind – von einer offenen und toleranten Weltsicht zu überzeugen, in der freiheitliche und gleichberechtigte Werte gelten, geschweige denn jene, welche sich in ihren Bezirken abschotten. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus – die ich beruflich tagtäglich sammle, weil in meinen Abteilungen ungefähr dreissig Personen arbeiten, welche über einen angesprochenen Migrationshintergrund verfügen – glaube ich auf jeden Fall nicht, dass sich jene, wenn es dann darauf ankommen sollte, für eine liberale und offene Gesellschaft einsetzen, in welcher dem Individuum die grösstmögliche Freiheit eingeräumt wird, um sich persönlich frei entwickeln zu können...

 Du schreibst, dass du befürchtest, dass die Immigranten uns um einen wesentlichen Teil unserer Freiheit bringen werden. Kannst Du mir genauer schildern, wie das deiner Meinung nach passieren wird?

Tja, zu den schon bestehenden Problemen, wie zum Beispiel eben jenem, dass wir in unserer Bevölkerung meiner Ansicht nach bereits über eine hohe Anzahl an Personen verfügen, welche unseren grundlegenden Wertekanon nicht teilt, oder Deutschland über eine breite Schicht an armutsgefährdeten Personen verfügt (Niedriglöhne, Hartz 4) und halb Europa vor dem Bankrott bewahren muss, strömen momentan nun praktisch unkontrolliert noch 1.2 Millionen Migranten pro Jahr ins Land, von welchen vielleicht die Hälfte auch das Anrecht auf Familiennachzug bekommen wird. Kommen da auch noch einmal zwei Personen pro Berechtigten hinzu, sind wir schon bei 2.4 Millionen Personen pro Jahr. Viele dieser Leute, welche zu einem Grossteil wohl nicht Flüchtlinge im strengen Sinne sind, auch wenn ich niemandem einen Vorwurf mache, dass er seine monetäre Situation verbessern will, werden ihren Anteil am Kuchen dann notfalls auch mit Gewalt einfordern, schliesslich fliesst der Honig in Deutschland ja von den Bäumen. Woher aber der Wohnraum und die Arbeitsstellen für diese Personen, die häufig nur über mangelnde Bildung verfügen und ein Leben wie unseres nicht gewohnt sind (bei den wahren Syrern – nicht jene die sich dafür ausgeben – ist dies wohl noch das kleinste Problem, weil ihr Staat bis vor kurzem einigermassen funktionierte, aber bei den hier eintreffenden Marokkanern, Tunesier, Nigerianer, Afghanen etc., von wo aus meistens eh nicht die gebildeten Schichten kommen, sieht es schon prekärer aus) kommen soll, kann mir wohl niemand stringent beantworten. Fängt übrigens schon bei den Deutschkursen an, denn entgegen dem schwarzen Hasen sehe ich in den ausgebuchten Deutschkursen weniger einen übermässigen Integrationswillen, als schlicht ein kaum vorhandenes Angebot. Die Sozialsysteme werden diesen Ansturm nicht verkraften und langsam kollabieren, respektive in einen Modus der Not wechseln, in dem es nur noch um die Überlebenssicherung geht.

Wir haben nun also eine breite Schicht an Personen, welche massiv an Wohlstand verlieren und viele neu dazu gekommene, welche sich ihren angeblichen Anteil am Kuchen notfalls auch mit Gewalt nehmen. Die Rechten und Islamisten werden sich noch viel mehr radikalisieren und wie wir aus der Gegenwart wissen, reichen eine Handvoll an Personen und einige tausend Euros (in Marseille bekommt man eine Kalaschnikow beispielsweise schon für 500 Euro auf der Strasse und den Sprengstoff kann man sich mit Chemikalien zusammen mischen, welche im Detailhandel zur Verfügung stehen) bereits aus, um ein ziemliches Chaos anzurichten. In dieser explosiven Mischung, bestehend aus Nazis, die einen starken Zulauf erhalten werden, aus Migranten die unseren schwindenden Lebensstandard mit allen möglichen Mitteln erreichen möchten und dann noch islamischen Terroristen, die eh scharf auf die Vernichtung unserer Lebensweise sind, wird es dann zu folgenden Szenarien kommen: Es wird in unseren Städten zu Plünderungen und Raubzügen kommen, auf den Strassen wird es Mord und Totschlag geben und terroristische Anschläge werden unseren Alltag ebenfalls begleiten. Ein wirklich freies Leben wird so sicher schon nicht mehr möglich sein und wenn dann noch die Antwort der Regierung darauf erfolgen wird, welche meiner Ansicht nach zwangsläufig nur Repression und die Einschränkung der Freiheitsrechte sein kann, ob mir das nun gefällt oder nicht, sind wir schon verdammt weit fortgeschritten im Verlust unserer gegenwärtigen Freiheit.

Hierbei fehlt in meiner Betrachtung sogar noch, dass die (Welt-)Wirtschaft momentan auch auf ziemlich tönernen Füssen steht und sich die unglaublichen, milliardenschweren Anleiheaufkäufe der EZB mit Sicherheit in einer Inflation entladen werden, welche höchst wahrscheinlich zu einer Depression führt, denn die momentanen Probleme werden dadurch nicht gelöst, sondern nur soweit in die Zukunft verschoben, bis sie sich endgültig nicht mehr leugnen lassen. Übrigens ein vorzüglicher Brandbeschleuniger…

Wie ich deiner Antwort entnehme, stellte ich meine Frage falsch: Ich müsste eigentlich nicht nach deinen Lösungen für das Problem fragen, sondern eher danach, ob du denn wirklich daran glaubst, dass zum Beispiel die deutsche Regierung das Problem lösen kann und wie sie es gegebenenfalls tun wird. Ich sage übrigens auch nicht, dass die Migranten an der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich schuld seien, sie werden das Problem in den nächsten Jahren höchstens massiv verstärken, sowie ebenfalls nicht, dass die momentanen Kosten – nach dem Spiegel etwa 20 Mia. – aktuell ein Problem sind, wenn es denn damit getan wäre. Und ja, die Beschäftigungsmassnahmen zur Beschönigung der Arbeitslosenzahlen sind wirklich lächerlich, aber wenn die Regierung schon zu solchen Mittel greifen muss um die Bevölkerung zu beruhigen, brauche ich mich gar nicht erst zu fragen, wie sie denn die Neuankömmlinge mit Lohn und Brot versorgen will.

Weisst du, entgegen deiner subjektiven Annahme, will ich die Migranten weder verurteilen, noch Stimmung gegen sie machen (halte meine Augen vor Missständen jedoch auch nicht verschlossen und spreche sie offen an), sondern nur aufzeigen was die momentane Entwicklung uns noch so an Sorgen bereiten wird, wenn wir schon jetzt nicht fähig sind unsere Probleme nachhaltig zu lösen. Schuld sind übrigens in meinen Augen auch nicht die Migranten, ich selbst würde wohl, wenn ich zum Beispiel in Nigeria am Verhungern wäre, auch in Deutschland auf der Strasse Drogen verkaufen, um meine Familie in der Heimat zu ernähren, sondern die Politik welche solche Auswüchse hinnimmt. Ich habe auch nicht das geringste Interesse daran, dass es so kommt wie ich es sehe, aber wenn man die Angelegenheit nüchtern betrachtet, bleibt einem fast keine andere Schlussfolgerung und wenn jemand mir nun sagen will, aber in Deutschland wird es nicht soweit kommen, kann ich nur folgendes darauf antworten: Im Irak, in Libyen, in Syrien und auch, was uns sehr nahe liegt und sehr schnell ging, ohne dass es da einen wirklichen Krieg gab, auch in Griechenland dachte man noch bis vor einigen Jahren nicht daran, dass es dem Land einmal derart beschissen gehen könnte, selbst wenn da früher auch nicht alles perfekt war.

So, du kannst mich nun Köpfen, das hat man mit den Überbringern von schlechten Nachrichten im Mittelalter auch schon getan… ;-)


@ Schwarzer_Hase

Keine Ahnung woher deine Angaben stammen, aber Deutschland war beim pro Kopf BIP definitiv noch nie an vorderster Stelle, im letzten Jahr belegte es zum Beispiel gerade einmal Platz 19. Zum Vergleich: Luxemburg = 103T USD / Schweiz = 82T USD / DE = 41T USD. Sagt aber auch nur begrenzt etwas darüber aus, was letztendlich beim Einzelnen hängen bleibt, darüber gibt dann schon eher die ‚Kaufkraft der Verbraucherhaushalte‘ Auskunft.

Das Saturn-ALien - 11/1/2016 um 23:00

@ Schwarzer Hase

Finde deine Rechnung bezüglich Arbeitsplätzen zwar sehr nett, aber meine Kenntnisse der Ökonomie sagen mir, dass ein kapitalintensives Land – wie es Deutschland nun einmal ist – zur Weiterentwicklung der Wirtschaft den Weg der Differenzierung gehen muss, um seine Innovationskraft und Stärke zu erhalten. Dies bedeutet hochspezialisierte Fachkräfte, ein lebenslanges Lernen mit ständiger Weiterbildung usw. Suche in unserem Betrieb zum Beispiel schon nur für die einfachsten Arbeiten, welche die geringste Qualifikation verlangen, ständig nach Leuten mit einem technisches Flair (damit meine ich nicht die Bedienung des Handys), nur werde ich selten wirklich fündig. Bin auch gerne bereit Leute ohne Ausbildung, also Berufslehre oder ähnliches anzustellen, welche aber zumindest über die kognitiven Fähigkeiten verfügen sollten, um sich dieses Wissen anzueignen, aber selbst da wird es verdammt schwierig. Ich kann zwar innerhalb weniger Stunden einen Mitarbeiter organisieren, wenn ich von diesem dann aber auch noch erwarte, dass er zum Beispiel einen einfachen Dreisatz nachvollziehen kann, bin ich schon ziemlich aufgeschmissen. Mir ist zwar durchaus bewusst, dass es unter den Asylanten, wie bereits erwähnt z.B. viele Personen aus Syrien, auch sehr gut ausgebildete hat, aber beim überwiegenden Anteil ist dies sicher nicht der Fall.

Sarija_ - 12/1/2016 um 11:55


Zitat von Serafia_Serafin, am 9/1/2016 um 20:59
Ich war ganz kurz davor, auf deinen Post rational zu reagieren, und dann kam dieser Satz.

...

Und dann hab ich es gewagt, die nicht verbotene Partei AfD zu erwähnen, und damit bin ich dann jetzt auf einen Schlag zu ekelhaft, blöd und offensichtlich bösartig, als dass man sich mit irgendwelchen Dingen noch "rational" auseinandersetzen müsste, gell?

Du, ich bin Feminist, Transgender, bisexuell und auch sonst pervers genug, um die nicht zu mögen.

Im Gegenteil bin ich für die etwas, das dieses Klientel als "Freak" bezeichnet und vor mehreren Jahrzehnten wär ich bei denen genauso vergast worden wie so einige andere Leute, und gehasst wird sowas wie ich von denen auch.

Auf der anderen Seite wird sowas wie ich aus denselben Gründen eben von einem ganz großen Teil dessen nicht weniger gehasst, was wir uns momentan massenweise ins Land holen.

Ich frage mich eigentlich, was die AfD in vielerlei Hinsicht vorgeblich gegen die Frauenfeindlichkeit neuer Mitbürger hat, denn traumatisierte Frauen (und Schwule, und Lesben, und Genderwansinns-Verfallene, und sonstige "Freaks"), die zu verängstigt sind, als dass sie sich noch auf die Straße oder in den Beruf wagen würden, sind eigentlich genau das, was dieses Klientel gern sehen MÖCHTE.

Ja, wahrscheinlich hast du recht damit, dass der Rechtsstaat wahrscheinlich nicht weiterexistieren wird, wenn man Parteien nach oben wählt, die überhaupt nicht FÜR einen Rechtsstaat sind, insbesondere nicht für einen, in dem Frauen (und Angehörige von Minderheiten) gleichberechtigte Bürger sind.
Auf der anderen Seite geht der Rechtsstaat ohnehin den Bach runter, und ich habe die rechtsfreie Zone effektiv bei mir vor der Tür, jeden Tag ... und als die Person, die in einer Auseinandersetzung am Ende die ist, bei der zumindest ein bisschen Geld zu holen ist, hab ich im Zweifelsfall auch dann verloren, wenn einer dieser armen Flüchtlinge ein blaues Auge davonträgt und ich mich dabei erwischen lasse, daran Schuld zu sein. Ziemlich gleichgültig, ob die Konsequenz für mich mit der zahlenmäßigen Überlegenheit dieser Leute zu tun hat, oder ob's am Ende mein eigener Staat ist, der im Zweifelsfalle gegen den dummen Deutschen entscheidet, weil ich erstmal nachweisen müsste, dass irgendwas Notwehr ist.

Krankenhaus oder Geld, irgendwas kann einen die effektive Rechtlosigkeit schnell kosten, wenn man der falschen Person mal zu lange in die Augen sieht.
Und da diese potentiellen sexuellen Übergriffstäter ja jetzt auch auf arabisch von der Tagesschau darüber informiert werden, dass es praktisch gesehen NULL Konsequenzen für sie gibt, wenn sie sich an sowas beteiligen, wird das wirkliche Problem mit solchen Übergriffen nach diesem Startschuss erst anfangen.

Der deutsche Rechtsstaat zuckt zwar noch ein bisschen vor Empörung, aber de facto ist das, mit allen nicht stattfindenden Urteilen wegen der sexuellen Übergriffe, die da vorlagen, eine Kapitulation des Systems vor dieser Art von Gewalt.

Ein paar gewaltbereite Nazis in der Bahn oder am Bahnhof sind für einen Freak wie mich potentiell zwar eine Bedrohung. Für mich als deutschen Staatsbürger (mit dem Augenschein nach deutscher Abstammung) sind sie allerdings im Gegensatz zur Polizei vielleicht eine Option, das Kräftegleichgewicht wiederherzustellen.
Ich find's schade, dass man in Deutschland so denken muss. Aber in einigen Ecken von Deutschland war das schon vor zwanzig Jahren so.
Es ging alles noch, solange diese Zugewanderten nicht glasklar auf dem Tablett präsentiert bekommen haben, wieviel Narrenfreiheit sie eigentlich haben. Es würde mich wundern, wenn's von denen jetzt noch irgendjemand nicht mitbekommen hat.

Ein Rechtsstaat lebt nicht davon, dass Täter bestraft werden, sondern davon, dass der ganz überwiegende Anteil der Bevölkerung ihn unterstützt, indem Straftaten von der breiten Masse abgelehnt werden.
In dem Moment, in dem eine breite Masse sich hinstellen, und auf die Werte sch***en kann, und das in aller Öffentlichkeit und unter den Augen der Weltpresse, ist das System zum Scheitern verurteilt. Und genau deswegen ist es eben ein Problem, wenn in wenigen Monaten mal eben eine Million Leute ins Land kommen, die genau dieses Drauf-Sch***en tun. Die brauchen sich da nicht zu irgendwas überwinden, im Gegensatz zu Deutschen. Deutsche müssen schon irgendwelche massiven Defekte und/oder Traumatisierungen mitbringen, um Frauen dermaßen selbstverständlich zu Objekten zu reduzieren. Bei denen allerdings ist das nunmal anders.
Bei denen ist DAS der Normalzustand.

Und ich denke, Schattenarbeit kann durchaus auch bedeuten, sich zunächst einfach mal zu erlauben, Dinge zu denken, die man der Mehrheit entsprechen nicht denken DARF. Und sich zu fragen, woher das eigentlich kommt, dass man meint, die nicht denken zu dürfen.
Inklusive der Frage, wieso man eigentlich Angst davor haben soll, zum Nazi angestempelt zu werden, bloß weil man intelligent genug ist, sich der Notwendigkeit von Grenzen bewusst zu sein. Sei das die "persönliche Grenze" oder die eines Staates.

Es ist nicht alles "böse" oder verwerflich, was im Schatten ist. Gewaltbereitschaft gehört in den Schatten, solange man im Schlaraffenland herumläuft, in dem sie eigentlich nur auf Psychopathologie zurückgeführt werden kann, weil außer selbsterhöhenden oder narzisstischen Tendenzen eigentlich überhaupt keine nachvollziehbaren Gründe dafür vorliegen können. Ist also ein guter Grund, das Thema unter die Oberfläche zu verbannen.
Es sieht vollkommen anders aus, wenn man sich in einem wilden Garten bewegt, in dem eben nur der was zu fressen bekommt, der stark genug ist, es sich zu erkämpfen.

Ich denke nicht, dass Auseinandersetzung mit dem Schatten immer bedeuten muss, dass man die bislang verbotenen Dinge nun einfach bewusster ausschaltet. Manchmal findet man da auch Ressourcen, die in anderen Situationen sehr nützlich sind.
Und manchmal verändert sich eine Situation eben dahin, dass man diese Ressourcen am Ende tatsächlich mal BRAUCHT.


[Editiert am 12/1/2016 um 12:07 von Sarija_]

Alles und Nichts - 12/1/2016 um 18:13

Heute sind lt. Spiegel zwei "Antänzer" aus Köln wegen Diebstahl zu einer Woche Arrest verurteilt worden. Weiterhin wird vermutet, dass sie möglicherweise auch sexuelle übergriffe an Silvester verübt haben (wird derzeit noch geprüft). Da Sie in Untersuchungshaft waren, haben die Polizeibekannten Mehrfachtäter nach der Urteilsverkündung den Gerichtssaal als freie Personen verlassen.

Da sage ich nur, dass ist die neue von Politikern geforderte Härte des Rechtsstaates.

Sorry, den Link auf Spiegel habe ich nun auf die Schnelle nicht wieder gefunden.

GeorgeTheMerlin - 13/1/2016 um 00:08


GeorgeTheMerlin - 13/1/2016 um 01:49

Puh - war ne Woche unterwegs - und finde hier einiges zum Lesen vor!

Das Saturn Alien zeigt uns, wie GEMÜTLICH es noch in der Schweiz zugeht - er macht sich Gedanken über Leute, die sich scheuen, in eine Kirche zu gehen.

Hier sind Böller und Raketen auf den Dom geschossen worden, bei Treffern unter Gejohle. Hier hat man vor Augen der Polizei Dokumente zerrissen - einer Polizistin in den Schritt gegriffen ....

Von der Gewerkschaft der Polizei erfahren wir, dass diese Ausländer nicht NUR Flüchtlinge waren - sondern ein Großteil auch Leute, die schon Jahre hier sind. Also Leute, bei denen die Integration nicht gegriffen hat - und wer unter Integration versteht, sich SPICKZETTEL zu machen, auf denen Ficki Ficki steht und I want to Fu... you - vergeßt es!!!

Mitlerweile sind die Anzeigen auf über 500 angestiegen - 40 Prozent Sexualdelikte - also über 200 bis jetzt angezeigte Sexualdelikte - NUR in Köln - dazu die Raubdelikte. Dazu Hamburg, Stuttgard usw.

In Hamburg wurde eine Frau wärend einer ganz normalen Busfahrt, von einem Mob Ausländer, der die ganze Zeit den Halteknopf drückte, sexuell vergewaltigt. Ich nenne das jetzt nicht mehr Belästigung.

Sarija_ schreibt von Frauen, die ausreichend männliche Begleitung brauchen - wie sieht es in Wirklichkeit damit aus?

Laut Berichten von Betroffenen wurden die Frauen gewaltsam von ihren Begleitern getrennt - diese bedroht. Wie kann so eine Bedrohung enden, während die Freundin im Mob verschwindet?

Die Presse verschweigt fast alles.

Augenzeugenberichte eines Türstehers eines renomierten Hotels: Es wurde Personen, die schon zu Boden gegangen waren, weiter auf die Köpfe eingetreten bis sie krankenhausreif waren.

Die Polizei hat die Täter festgenommen - hat sie aber wieder freigelassen, weil sie zu schlecht ausgerüstet war mit Unterbringungsmöglichkeiten. Die Täter haben dann die Polizeiautos bespuckt und Fu.. the police gerufen..

Für jeden, der noch an einen funktionierenden Rechtsstaat glaubt, hier zur Meditation und Kontemplation das nochmal in Großbuchstaben zum Konfrontieren:

DANN WURDE PERSONEN. DIE SCHON AM BODEN LAGEN, WEITER AUF DEN KOPF EINGETRETEN BIS DIE PERSONEN KRANKENHAUSREIF WAREN. DIE POLIZEI NAHM DIE TÄTER FEST - LIES DIE TÄTER DANN WIEDER LAUFEN WEIL SIE NICHT MIT UNTERBRINGUNGSMÖGLICHKEITEN AUSGERÜSTET WAR. DIE TÄTER BESPUCKTEN DARAUFHIN DIE POLIZEIFAFHRZEUGE UND RIEFEN Fu.. THE POLICE UND ANDERE BELEIDIGUNGEN.

Frauen hätten bei diesem Türsteher Schutz gesucht - er sei bedroht worden und die ausländischen Männer riefen

THIS IS OUR GIRL!!!!!

---------------------------------------------------

https://www.youtube.com/watch?v=cZbdovFTr5E

https://www.youtube.com/watch?v=bAkLaiakhpE

--------------------------------------------------------

Was ist zu tun?

Dazu gehört - zur Überleitung - auch dieses Video:

https://www.youtube.com/watch?v=nMIWjjuC7AU

Was jetzt ansteht ist KONFRONTIEREN und vor allem DIFFERENZIEREN.

Es gibt durchaus Ausländer, die sich gut integriert haben. Beispielsweise war ich lange Zeit sehr zufrieden und freundschaftlich bei einer türkischen Autoreparaturwerkstatt - nachdem mein Benzin auf die Straße lief und die deutsche Werkstatt mir in diesem Notfall sagte sie hätten erst einen Termin in einer Woche. Eine Tankfüllung Benzin auf die Straße - naja egal, was? Die Türken halfen sofort - und ich blieb fortan dort.

Es gibt viele positive Beispiele. Der Fehler der rechten Szene ist, diese NICHT zu zeigen - NICHT zu differenzieren.

Es geht um den Umgang und den Ausschluß von KRIMINELLEN - die besonders auch den integrationswilligen Ausländern SCHADEN.

Das ist von der Politik seit Jahrzehnten versäumt worden. Wird sogar vertuscht.

Schon vor Jahrzehnten gab es in der Frankfurther Allgemeinen eine Schlagzeile: der Frankfurther Hauptbahnhof ist fest in der Hand von Jugoslaven (Kriminellen).

Wo leben wir eigentlich??????

______________________________________________

Inzwischen sind ja die ersten Deutschen getötet worden - NOCH im Ausland, in Istanbul. Fröhlichen Kaneval - sorrys, aber ich bin pessimistisch.


[Editiert am 13/1/2016 um 01:59 von GeorgeTheMerlin]

GeorgeTheMerlin - 13/1/2016 um 01:49

Napoleon I. (Napoleon Bonaparte) (1769-1821), Kaiser der Franzosen: “Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.”

Echidna1 - 13/1/2016 um 13:25

ZITAT : DANN WURDE PERSONEN. DIE SCHON AM BODEN LAGEN, WEITER AUF DEN KOPF EINGETRETEN BIS DIE PERSONEN KRANKENHAUSREIF WAREN.


Jesus lebt (was ich für mich niemals gelten lasse, lieber als Holzkopf unangetastet)

..... ohne etwas beschönigen zu wollen :

offensichtlicher geht es wohl nicht, ist jemand auf den Hund gekommen und versucht sich in einem kranken Haus frei zu schwimmen .


Köln
:
Übergriffe waren laut BKA-Chef abgesprochen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/holge r-muench-bka-koeln-taeter-organisiert

.... Ausländer hatten offensichtlich das letzte Wort in dieser Angelegenheit.


Napoleon hat eine vortreffliche Selbstbeschreibung abgegeben ... er kannte den Widderkult nicht ?
Und nein, Angehörige des Widderkultes haben nicht grenzübergreifend hausiert .... eher Nachahmer nicht alles so genau verstanden, als sie selbigen imitiert haben.

Serafia_Serafin - 13/1/2016 um 18:23

@ Das Saturn-ALien

Auch im Gesamtkontext wird das Beispiel nicht besser und nicht schlüssiger. Aber ich belasse es jetzt einfach dabei.
Ich möchte jedoch noch dazu sagen, dass Integration nicht bedeutet, dass alle die gleichen Interessen und Meinungen haben sollen, wie ich - sondern dass die Menschen fähig sind, sich in unserem Rechtsstaat als Mitglieder der Gesellschaft zu bewegen, die ihren Beitrag zur Erhaltung dieser Gesellschaft leisten. Dazu zählt: Keine Straftaten zu begehen, andere nicht in ihrer Freiheit und Unversehrtheint zu beschneiden und einen Anteil an der Wirtschaft zu haben. Um es einfach zu formulieren: Wenn jemand aus einem anderen Land hierher kommt, erwarte ich, dass diejenigen nicht straffällig werden, niemanden zu irgendetwas zwingen und im idealen Fall gute Arbeit leisten. Das wars. Wen sie heiraten, geht mich nichts an. Wenn sie ihre Partner schlecht behandeln, läuft das in meinen Augen in ernsten Fällen unter der Thematik "Straftat". Welche Religion sie auf welche Weise ausüben, geht mich nichts an. Und auch welchen ideologischen Werten sie folgen. So lange keine Straftat begangen wird, und die Freiheit und Unversehrtheit von niemanden bedroht oder verletzt wird, sehe ich Integration als gelungen an.

Ob ein Mann seine Frau schlecht behandelt oder umgekehrt, hängt von der Persönlichkeit des oder der Betroffenen ab, nicht von ihrer Nationalität. Sicher kann man sich nicht vorstellen, dass Deutsche auswandern, und die Geschichte von Köln an dem Bahnhof eines anderen Landes wiederholen. Aber man kann sich sehr gut vorstellen, dass es Männer gibt, die aus den gleichen Ländern stammen, wie die Täter - und auch aus den gleichen Ländern, wie deine Kollegen, die respekt- und liebevoll mit ihren Partnerinnen umgehen und genauso respektvoll mit anderen Frauen.


Ich möchte erklärend hinzufügen, dass ich eine Leitkultur als Illusion ansehe. Schon die Lebensweise meines deutschen Nachbarn ist mir fremd. Und die meine ihm. Wer kann da von einer gemeinsamen Kultur sprechen?


Zitat:
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus – die ich beruflich tagtäglich sammle, weil in meinen Abteilungen ungefähr dreissig Personen arbeiten, welche über einen angesprochenen Migrationshintergrund verfügen – glaube ich auf jeden Fall nicht, dass sich jene, wenn es dann darauf ankommen sollte, für eine liberale und offene Gesellschaft einsetzen, in welcher dem Individuum die grösstmögliche Freiheit eingeräumt wird, um sich persönlich frei entwickeln zu können...


Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus setzen sich Menschen generell selten für irgendetwas ein, das über ihren eigenen Vorteil hinaus geht. Die Mehrheit ist sehr damit zufrieden, ihr eigenes kleines Leben zu führen. Da du scheinbar eine leitende Position in dem Unternehmen einnimmst, hast du sicherlich auch schon erfahren, dass es allein eine große Herausforderung sein kann, das eigene kleine gemeinsame Umfeld zu ändern, wenn es nur darum geht, mit der nächsthöheren Instanz in Konflikt zu geraten - obwohl die Meinungen der anderen Arbeitnehmer mit dir total konform sind, so lange sie mit dir reden. Doch wenn die Konfrontation tatsächlich stattfindet, bist du mit einem Mal der Einzige im Raum.

Du schreibst, dass Deuschland ein großes Problem mit den Kosten haben wird, die für die Flüchtlinge aufgebracht werden müssen.

Heute kam in den Nachrichten, dass wir einen Milliardenüberschuss im Haushalt haben, der allein von der Höhe her einen großen Anteil dessen deckeln könnte, was für die Flüchtlinge aufgebracht werden muss.

Kannst du mir genau schildern, inwiefern das Geld, das für die Flüchtlinge ausgegeben wird, an der prekären Situation derer beteiligt ist, die hier kein oder nur geringes Einkommen haben?
Bist du der Überzeugung, dass diese Personen vorher mehr Geld vom Amt bekommen haben, oder mehr bekommen würden, wenn diese Aufwendungen nicht wären?
Oder denkst du, dass die Leistungen auf Dauer gekürzt werden, wenn auf Dauer vermehrt Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden?


Zitat:
... werden ihren Anteil am Kuchen dann notfalls auch mit Gewalt einfordern...



Zu welcher Stelle werden sie da gehen?
Von wem werden sie auf diese Art und Weise Kuchen bekommen?

Dass wir zu wenig Wohnraum und zu wenig Arbeitsstellen (für unausgebildete Kräfte) haben, unterschreibe ich. Allerdings habe ich auch die Hoffnung, dass unter den Flüchtlingen auch Fachkräfte sind, die hier durchaus weiter arbeiten können. Zusätzlich sind Menschen, die in unser Land kommen auch zwangsweise Konsumenten. Sehr vereinfacht würde ich erstmal denken, dass mehr Konsumenten auch mehr Nachfrage und damit eine höheres Angebot bedeuten - und damit wiederum Arbeitsplätze genererieren. Das tun die Flüchtlinge übrigens jetzt schon allein dadurch, dass sie ankommen. Die Nachfrage nach sozialen Fachkräften ist gestiegen und trägt mit dazu bei, dass wir uns im Moment auf einem extremen Hoch befinden, was die Beschäftigungszahl angeht. Letztendlich, sollte eine solche positive Entwicklung stattfinden, ist das auch unsere Chance gegen den drohenden demografischen Wandel, der denjenigen Altersarmut garantiert, die heute zu den Normalverdienern gehören.

Zitat:
Die Sozialsysteme werden diesen Ansturm nicht verkraften und langsam kollabieren, respektive in einen Modus der Not wechseln, in dem es nur noch um die Überlebenssicherung geht.


Das klingt tatsächlich bedrohlich; aber es ist bis jetzt noch nicht erwiesen, dass das passieren wird.

Zitat:
Wir haben nun also eine breite Schicht an Personen, welche massiv an Wohlstand verlieren


Wie wird es deiner Meinung dazu kommen?

Zitat:
Die Rechten und Islamisten werden sich noch viel mehr radikalisieren und wie wir aus der Gegenwart wissen, reichen eine Handvoll an Personen und einige tausend Euros (in Marseille bekommt man eine Kalaschnikow beispielsweise schon für 500 Euro auf der Strasse und den Sprengstoff kann man sich mit Chemikalien zusammen mischen, welche im Detailhandel zur Verfügung stehen) bereits aus, um ein ziemliches Chaos anzurichten.


Ich sehe tatsächlich auch eine starke Bedrohung durch diese beiden Parteien, auch wenn ich immernoch nicht sehe, dass durch sie ein Bürgerkrieg einsetzen wird. Unter anderem deswegen bin ich sehr dafür, dass die Medien stark auf ihre Berichterstattung achten, weil es eben diese ist, die die Meinung der Menschen bildet.
Ich glaube aber nicht daran, dass hier bewaffnete Horden durch die Straßen ziehen werden, vor allem auch, weil ich mir nicht vorstellen kann, gegen wen sie sich richten wollen. Die Nazis sind jetzt schon gewalttätig, sind auch bereits mit Bomben vorgegangen. Die terroristischen Islamisten sind auch bereits gewalttätig geworden. Dass sich das aber zu einem Massenkampf auswächst, bedeutet auch, dass es eine Menge mehr Menschen geben muss, die sich ihnen anschließen. Für einzelne Vorfälle braucht man nur einzelne Täter und ein gutes Netz. Für einen Krieg braucht man deutlich mehr Menschen. Gerade deswegen finde ich es im Moment und generell so wichtig, sich davor zu bewahren, zu pauschalisieren und darauf zu achten, sich sein differenziertes Weltbild zu erhalten, und dieses auch an andere weiter zu geben. Wenn genug Menschen da sind, die sowohl gegen Nazis als auch gegen terroristische Islamisten vorgehen, und der Staat seine Mittel hier vernünftig einsetzt; wenn wir weiterhin auf Information und Bildung setzen, sehe ich keine so große Gefahr.

Der Grund, warum ich so sehr gegen Pegida und AfD bin, liegt daran, dass auch durch sie eine Radikalisierung stattfindet, und dass sie mit ihrer Unbildung so viel Erfolg haben.

Zitat:
islamischen Terroristen, die eh scharf auf die Vernichtung unserer Lebensweise sind,


Ich habe dazu eine andere Meinung. Ich denke, dass die islamischen Terroristen vielleicht als Einzelne gegen unsere Lebensweise sind. Im Hintergrund geht es aber nicht um unsere Lebensweise, sondern um einen Krieg, der mit den letzten möglichen Mitteln geführt wird. Wer keine Möglichkeit hat, mit Waffen zu arbeiten, wie die USA und alle anderen, die den Krieg auf dortigem Boden führen, greift für seine Rückschläge zu "kleineren" Mitteln: Organisierten und radikalisierten Einzelnen. Es geht also nicht um unsere Lebensweise im eigentlichen, es geht um Krieg. Versuch mal Leute, die Arbeit, Essen, ein Dach über dem Kopf und eine gesunde und glückliche Familie haben, zu Attentätern zu machen. Es wird dir nur noch mit Psychopathen gelingen. Und dass man durch seine Religionszugehörigkeit zum Psychopathen wird, wage ich zu bezweifeln.


Zitat:
Es wird in unseren Städten zu Plünderungen und Raubzügen kommen, auf den Strassen wird es Mord und Totschlag geben und terroristische Anschläge werden unseren Alltag ebenfalls begleiten.


Terroristische Anschläge begleiten schon seit Jahren unseren Alltag. Dass es nicht mehr sind, ist der Arbeit derjenigen zu verdanken, die die Bewegungen der Bürger überwachen (es ist eben ein zweischneidiges Schwert).

Zitat:
Ein wirklich freies Leben wird so sicher schon nicht mehr möglich sein und wenn dann noch die Antwort der Regierung darauf erfolgen wird, welche meiner Ansicht nach zwangsläufig nur Repression und die Einschränkung der Freiheitsrechte sein kann, ob mir das nun gefällt oder nicht, sind wir schon verdammt weit fortgeschritten im Verlust unserer gegenwärtigen Freiheit.


Auch dem, dass wir heute nicht wirklich frei sind, muss ich zustimmen. Ich kann mir zum Beispiel nicht aussuchen, ob ich mein spärliches Geld lieber der Autohaftpflicht in den Rachen werfe, oder dafür Heizmaterial für mich kaufe, so lange ich einen PKW habe, weil es verboten ist, einen Wagen unversichert zu führen.
Jemand, der Unterhalt zahlen muss, kann sich auch nicht aussuchen, es nicht zu tun, auch wenn er an der Existenzgrenze lebt, oder darunter.
Aber ich bin so frei, dass ich mir eine Plattform suchen kann, auf der ich meine Meinung verbreiten kann, und ich bin als Frau frei, so zu leben, wie ich das möchte (es ist noch nicht so lange her, dass wir das noch nicht durften).

Wie meinst du, wird die Regierung uns im Folgenden in unserer Freiheit einschränken?


Zitat:
Wie ich deiner Antwort entnehme, stellte ich meine Frage falsch: Ich müsste eigentlich nicht nach deinen Lösungen für das Problem fragen, sondern eher danach, ob du denn wirklich daran glaubst, dass zum Beispiel die deutsche Regierung das Problem lösen kann und wie sie es gegebenenfalls tun wird.


Vielleicht bin ich in deinen Augen eine Utopistin, aber ich denke, dass die Deutsche Regierung das Problem lösen kann. Wichtig ist es, denjenigen, die straffällig geworden sind, wirklich einen Riegel vorzuschieben, und der Polizei die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen, um solche Dinge nicht noch einmal passieren zu lassen. Wichtig ist aber auch die Bildung und die Information, um eine eventuelle Radikalisierung von Menschen zu verhindern.
Ich könnte jetzt bitter werden, und sagen, dass die Wirtschaft kein Interesse daran hat, dass es in Deutschland eine solche Entwicklung, wie sie von dir geschildert wurde, geben wird - und es allein deswegen schon nicht so weit kommen wird.
Wahrscheinlich werden wir mehr kontrolliert werden, als ohnehin schon. Andererseits frage ich mich, ob das tatsächlich möglich ist, wenn man davon ausgehen muss, dass ohnehin alles überwacht wird.

Zitat:
Weisst du, entgegen deiner subjektiven Annahme, will ich die Migranten weder verurteilen, noch Stimmung gegen sie machen (halte meine Augen vor Missständen jedoch auch nicht verschlossen und spreche sie offen an), sondern nur aufzeigen was die momentane Entwicklung uns noch so an Sorgen bereiten wird, wenn wir schon jetzt nicht fähig sind unsere Probleme nachhaltig zu lösen.


Wollt ihr die totale Lösung?
Ehm, Entschuldigung, der ist mir jetzt so herausgerutscht.
Bitte fühl dich nicht angeprangert, ich will dir hier keine politische Meinung unterstellen, wenn ich folgendes kritische Wort benutze: Endlösung.
Endlösungen, die funktionieren, gibt es nicht. Auch in einem Zustand der Vollbeschäftigung kann es Arbeitslose geben; auch wenn wir die Grenzen dicht machen, werden einzelne weiter hinüber gelangen, auch wenn man alle Einwanderer fein säuberlich nach "ideologisch Integriert" oder "nicht ideologisch Integriert" sortiert, und die nicht passenden zurück in ihr Kriesengebiet schickt, wird es hier weiterhin gewaltbereite, fehlgeleitetete und schmarotzerische Menschen geben. Das Ding ist, dass das Problem erst dann nachhaltig gelöst wäre, wenn es Weltfrieden gäbe. Bis dahin ist es nötig, mit den Umständen umzugehen, und wahrscheinlich sind wir einer Meinung, wenn ich sage: Gewalttäter dürfen nicht toleriert werden. Straftäter auch nicht. Das Problem ist, dass manche Migranten nicht abgeschoben werden können, weil sie ihre Papiere bewusst verlieren, und damit auch das Herkunftsland, das sie wieder aufnehmen würde. Sie haben dann schlichtweg keine Einreiseerlaubnis in das Land, in das wir sie abschieben wollen. Sollen wir sie per Fallschirm abwerfen? Und ... tut mir leid, werden sie dann mit Fallschirmabwürfen über Deutschland zurückschlagen?

Es ist ja nicht so, dass im Moment gar nichts getan wird.

In der Hitze der gegenwärtigen Diskussionen wird aber oft vergessen, dass die Situation eben nicht so unkompliziert gehändelt werden kann, wie sie dargestellt wird. Und dann werden die Köpfe heiß, weil Leute sich darüber aufregen, dass die einfachen Lösungen einfach nicht durchgesetzt werden.

Zitat:
Schuld sind übrigens in meinen Augen auch nicht die Migranten, ich selbst würde wohl, wenn ich zum Beispiel in Nigeria am Verhungern wäre, auch in Deutschland auf der Strasse Drogen verkaufen, um meine Familie in der Heimat zu ernähren, sondern die Politik welche solche Auswüchse hinnimmt.


Da hast du tatsächlich recht, unterschreibe ich gerne so. Ich frage mich allerdings, a) ob die Politik es tatsächlich tatenlos hinnimmt, oder die nigerianischen Drogendealer einfach zu trickreich oder zu viele sind, und b) wie viel Hartz 4 die deutschen Drogendealer bekommen, denen die nigerianischen Drogendealer den Arbeitsplatz weggenommen haben.



Zitat:
Ich habe auch nicht das geringste Interesse daran, dass es so kommt wie ich es sehe, aber wenn man die Angelegenheit nüchtern betrachtet, bleibt einem fast keine andere Schlussfolgerung und wenn jemand mir nun sagen will, aber in Deutschland wird es nicht soweit kommen, kann ich nur folgendes darauf antworten: Im Irak, in Libyen, in Syrien und auch, was uns sehr nahe liegt und sehr schnell ging, ohne dass es da einen wirklichen Krieg gab, auch in Griechenland dachte man noch bis vor einigen Jahren nicht daran, dass es dem Land einmal derart beschissen gehen könnte, selbst wenn da früher auch nicht alles perfekt war.


Hm, ich weiß nicht, wie du die Parallele zwischen diesem Thema und Griechenland ziehst, aber gut. Allerdings herrscht auch dort, soweit ich beurteilen kann (es kann ja immer sein, dass man uninformiert ist) kein Bürgerkrieg - und das erstaunlicherweise, obwohl es den Leuten da so schlecht geht.

Ich denke auch, dass es schwierig werden wird, glaube aber nicht, dass die Entwicklungen sich so fortsetzen werden, wie du es geschildert hast. Im Moment arbeitet die Regierung an den Gesetzen, auch daran, dass Migranten nicht ohne Papiere "herumlaufen", auch daran, dass es leichter wird, Straftäter wieder abzuschieben.

Zitat:
So, du kannst mich nun Köpfen, das hat man mit den Überbringern von schlechten Nachrichten im Mittelalter auch schon getan… ;-)


Ach komm schon, ich mache mir doch nicht selbst die Hände dreckig. Vielleicht suche ich mir einen Terroristen in den Gelben Seiten und nenne ihm deine IP :P (Achtung, schwarzer Humor).

Serafia_Serafin - 13/1/2016 um 19:44

@ Sarija_

Zitat:
Und dann hab ich es gewagt, die nicht verbotene Partei AfD zu erwähnen, und damit bin ich dann jetzt auf einen Schlag zu ekelhaft, blöd und offensichtlich bösartig, als dass man sich mit irgendwelchen Dingen noch "rational" auseinandersetzen müsste, gell?


Diese unschönen Worte habe ich nicht mit dir in Zusammenhang gebracht. Warum du das jetzt selbst tust, weiß ich nicht genau. Nichteinmal die AfD ist in meinen Augen bösartig. Nichtmal Pegida. Nur Unreflektiert. Und das ist das Wort, das ich auch benutzt habe.


Zitat von Serafia_Serafin

Damit hat sich jegliches Auseinandersetzen mit deinen politischen Interessen und Diskutieren für mich erledigt. Weil mir vollkommen klar ist, dass du nicht daran interessiert bist, dich auszutauschen, und andere Meinungen zumindest zu betrachten, sondern nur daran, die deine weiterzuverbreiten, ohne sie einer Reflektion zu unterziehen.


Damit sage ich: Ich will mich mit Menschen, die hoffen, dass die AfD an die Macht kommt, nicht in eine politische Diskussion begeben, weil in meinen Augen nur jemand so etwas hoffen kann, der seine eigene Meinung nicht reflektiert. Menschen, die nicht reflektieren, sind sehr anstrengende Diskussionspartner, weil sie einem Zeit kosten, letzten Endes aber nichts anderes dabei herauskommt, als dass man sich Meinungsäußerungen anhören kann, und versucht, seine eigene dagegen zu halten. Genauso gut könnte man eine solche Diskussion mit einer Wand führen, die ist allerdings nicht so redselig.

Wenn ich dich damit falsch beurteilt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. Dann muss ich dich aber auch als jemanden einschätzen, der seine Einstellung regelmäßig überdenkt, und nach Fakten sucht, um sie zu stützen und sie wieder fallen lässt, wenn die Fakten etwas anderes sagen, oder differenzierter aussehen.

Zitat:
Du, ich bin Feminist, Transgender, bisexuell und auch sonst pervers genug, um die nicht zu mögen.

Im Gegenteil bin ich für die etwas, das dieses Klientel als "Freak" bezeichnet und vor mehreren Jahrzehnten wär ich bei denen genauso vergast worden wie so einige andere Leute, und gehasst wird sowas wie ich von denen auch.

Auf der anderen Seite wird sowas wie ich aus denselben Gründen eben von einem ganz großen Teil dessen nicht weniger gehasst, was wir uns momentan massenweise ins Land holen.


Das heißt: Du kannst nicht zur AfD gehören, weil du jemand bist, der von Ihnen nicht als wertvoller Mensch angesehen wird. Dann wiederum frage ich mich, wie du dir wünschen kannst, dass sie "in zwei Jahren an die Macht kommen". Denn wenn sie das tun können wir uns sicher sein, dass sie sich nicht nur in Punkto Ausländer durchsetzen wollen werden.
Dass du die Migranten grammatikalisch verdinglichst ("Was wir uns ins Land holen") sagt eine Menge über deine Art und Weise, wie du generell über Migranten denkst. Es drückt aus, dass sie in deinen Augen weniger Wert sind. Ihnen wird der Personenstatus aberkannt und sie werden von deiner Grammatik zu Gegenständen gemacht.

Du bist also deswegen für die Wahl der AfD, weil dich Migranten hassen, weil die AfD, die dich auch hasst, gegen Migranten ist. Wäre es nicht genauso logisch, gegen die AfD zu sein, weil die Migranten die AfD hassen, die dich hasst?

Zitat:
Ich frage mich eigentlich, was die AfD in vielerlei Hinsicht vorgeblich gegen die Frauenfeindlichkeit neuer Mitbürger hat, denn traumatisierte Frauen (und Schwule, und Lesben, und Genderwansinns-Verfallene, und sonstige "Freaks"), die zu verängstigt sind, als dass sie sich noch auf die Straße oder in den Beruf wagen würden, sind eigentlich genau das, was dieses Klientel gern sehen MÖCHTE.


Naja... das meine ich ja mit unreflektiert. Stur in die richtige Richtung gehen. Andererseits können wir uns glücklich schätzen, dass sie nicht ein bisschen schlauer und Marketingtechnisch geschickter sind. Denn dann wüsste ich jetzt schon, wohin dieser Bus unterwegs ist. Da waren wir nämlich schon einmal. Aber vielleicht streben Frauke Petry oder Jörg Meuthen auch einfach nicht die Weltherrschaft an, und wir sind damit in Sicherheit.


Zitat:
Auf der anderen Seite geht der Rechtsstaat ohnehin den Bach runter, und ich habe die rechtsfreie Zone effektiv bei mir vor der Tür, jeden Tag ... und als die Person, die in einer Auseinandersetzung am Ende die ist, bei der zumindest ein bisschen Geld zu holen ist, hab ich im Zweifelsfall auch dann verloren, wenn einer dieser armen Flüchtlinge ein blaues Auge davonträgt und ich mich dabei erwischen lasse, daran Schuld zu sein. Ziemlich gleichgültig, ob die Konsequenz für mich mit der zahlenmäßigen Überlegenheit dieser Leute zu tun hat, oder ob's am Ende mein eigener Staat ist, der im Zweifelsfalle gegen den dummen Deutschen entscheidet, weil ich erstmal nachweisen müsste, dass irgendwas Notwehr ist.


Vielleicht ist die Lösung ja nicht daran gelegen, jemanden inkompetentes zu wählen, sondern die Politik in die Richtung zu bringen, die hilfreich wäre.
Ich habe nie behauptet, dass man Leute klaglos dulden soll, die hier Straftaten begehen oder gewalttätig werden. Aber eventuell hat die verschärfte Situation deswegen ein gutes, weil die Politiker jetzt zum Handeln gezwungen sind. Ich habe mal gehört, dass Parteien keine Geheimbünde sind. Das bedeutet, es ist möglich, direkt auf diejenigen, die politisch Tätig sind, zuzugehen. Vielleicht wäre es an der Zeit, auf intelligente Art und Weise gleich denkende zu mobilisieren, um eben nicht der AfD zusprechen zu müssen, sondern eine Veränderung in der aktuellen Politik zu bewirken?

Zitat:
Krankenhaus oder Geld, irgendwas kann einen die effektive Rechtlosigkeit schnell kosten, wenn man der falschen Person mal zu lange in die Augen sieht.


Das klingt, als würdest du in einem der krassen Brennpunkte leben? So etwas kenne ich von Straßen, in denen ich mich ungern bis nie bewegt habe, um eben solche Situationen zu meiden.

Zitat:
Und da diese potentiellen sexuellen Übergriffstäter ja jetzt auch auf arabisch von der Tagesschau darüber informiert werden, dass es praktisch gesehen NULL Konsequenzen für sie gibt, wenn sie sich an sowas beteiligen, wird das wirkliche Problem mit solchen Übergriffen nach diesem Startschuss erst anfangen.


Berichtet die Tagesschau wirklich darüber, dass straffällige Migranten wieder freigelassen werden und keine Konsequenzen fürchten müssen?

Zitat:
Der deutsche Rechtsstaat zuckt zwar noch ein bisschen vor Empörung, aber de facto ist das, mit allen nicht stattfindenden Urteilen wegen der sexuellen Übergriffe, die da vorlagen, eine Kapitulation des Systems vor dieser Art von Gewalt.


Wenn ich die aktuelle Situation richtig verstehe, dann wird noch ermittelt - und die Fälle sind nicht abgeschlossen. Dementsprechend gibt es meines Wissens nach noch gar keine Urteile.

Merlins Links sind übrigens sehr informativ.

Zitat:
Ein paar gewaltbereite Nazis in der Bahn oder am Bahnhof sind für einen Freak wie mich potentiell zwar eine Bedrohung. Für mich als deutschen Staatsbürger (mit dem Augenschein nach deutscher Abstammung) sind sie allerdings im Gegensatz zur Polizei vielleicht eine Option, das Kräftegleichgewicht wiederherzustellen.


Aber auch nur so lange, bis du dich in ihren Augen falsch verhältst.


Zitat:
Ein Rechtsstaat lebt nicht davon, dass Täter bestraft werden, sondern davon, dass der ganz überwiegende Anteil der Bevölkerung ihn unterstützt, indem Straftaten von der breiten Masse abgelehnt werden.


Und das werden sie. Es gibt niemanden, egal ob Pegida oder Antipegida oder Außenstehender, der nicht empört über die Vorfälle wäre.

Zitat:
In dem Moment, in dem eine breite Masse sich hinstellen, und auf die Werte sch***en kann, und das in aller Öffentlichkeit und unter den Augen der Weltpresse, ist das System zum Scheitern verurteilt.


Das tatsächliche Problem war die mangelnde Polizeigewalt in dem Augenblick. Das heißt, die Kräfte, die dort anwesend waren, konnten gar nicht in dem Maß dagegen vorgehen, wie es nötig gewesen wäre, weil es einfach zu wenige waren. Das Problem war, dass niemand mit so etwas gerechnet hat, und sich deswegen niemand darauf vorbereiten konnte. Es liegt nicht daran, dass man zu wenig dagegen tun wollte - in dem Augenblick war es schlicht nicht möglich, mehr zu tun.

Angesichts der Umstände bin ich mir aber extrem sicher, dass man sich auf kommende Events gründlicher und besser vorbereiten wird. Dass das nötig ist finde ich unglaublich traurig. Und, ganz ehrlich: Ich bin auch der Meinung, dass Menschen, die es unterhaltsam finden, sich zu organisieren, um gewalttätig zu werden und zu vergewaltigen, nichts in diesem Land zu suchen haben.

Zitat:
Und genau deswegen ist es eben ein Problem, wenn in wenigen Monaten mal eben eine Million Leute ins Land kommen, die genau dieses Drauf-Sch***en tun. Die brauchen sich da nicht zu irgendwas überwinden, im Gegensatz zu Deutschen. Deutsche müssen schon irgendwelche massiven Defekte und/oder Traumatisierungen mitbringen, um Frauen dermaßen selbstverständlich zu Objekten zu reduzieren. Bei denen allerdings ist das nunmal anders.
Bei denen ist DAS der Normalzustand.


Hier pauschalisierst du wieder. Du formulierst dich so, als würden alle Migranten sich so verhalten und es gutheißen, und als würde kein Deutscher sich so verhalten können. Es gibt auch deutsche Vergewaltiger. Auch wenn sie sich nicht im Mob organisieren. Es gibt deutsche Männer, die schlagen. Es gibt deutsche Menschen, die kriminell und gewalttätig sind. Sie sind nicht in der Mehrzahl. Vielleicht sind auch die kriminellen und gewalttätigen Migranten nicht in der Mehrzahl. Vielleicht sollte man sich nur um diesen Bodensatz verschärft kümmern, und nicht die Migranten generell ablehnen.

Zitat:
Und ich denke, Schattenarbeit kann durchaus auch bedeuten, sich zunächst einfach mal zu erlauben, Dinge zu denken, die man der Mehrheit entsprechen nicht denken DARF. Und sich zu fragen, woher das eigentlich kommt, dass man meint, die nicht denken zu dürfen.
Inklusive der Frage, wieso man eigentlich Angst davor haben soll, zum Nazi angestempelt zu werden, bloß weil man intelligent genug ist, sich der Notwendigkeit von Grenzen bewusst zu sein. Sei das die "persönliche Grenze" oder die eines Staates.


Schattenarbeit ist in meinen Augen die Auseinandersetzung mit den eigenen persönlichen Abgründen, um den Weg ins Licht leichter zu finden - ganz vereinfacht gesagt. Auf den Wellen der Empörung zu treiben ist in meinen Augen keine gezielte Auseinandersetzung.

Zitat:
Es ist nicht alles "böse" oder verwerflich, was im Schatten ist. Gewaltbereitschaft gehört in den Schatten, solange man im Schlaraffenland herumläuft, in dem sie eigentlich nur auf Psychopathologie zurückgeführt werden kann, weil außer selbsterhöhenden oder narzisstischen Tendenzen eigentlich überhaupt keine nachvollziehbaren Gründe dafür vorliegen können. Ist also ein guter Grund, das Thema unter die Oberfläche zu verbannen.
Es sieht vollkommen anders aus, wenn man sich in einem wilden Garten bewegt, in dem eben nur der was zu fressen bekommt, der stark genug ist, es sich zu erkämpfen.

Ich denke nicht, dass Auseinandersetzung mit dem Schatten immer bedeuten muss, dass man die bislang verbotenen Dinge nun einfach bewusster ausschaltet. Manchmal findet man da auch Ressourcen, die in anderen Situationen sehr nützlich sind.
Und manchmal verändert sich eine Situation eben dahin, dass man diese Ressourcen am Ende tatsächlich mal BRAUCHT.


Schattenarbeit bedeutet das Gegenteil davon, Dinge unter den Teppich zu schieben. Es bedeutet, die Dinge hervorzuholen, die man unter den Teppich geschoben hat, weil man sie an sich nicht sehen will. Es hat mit Selbsterkenntnis zu tun. Eigene Anteile zu Verdrängen ist kein magischer Prozess. Es geht darum sie zu sehen und zu leben, damit man nicht Unbewusst doch von ihnen gesteuert wird, und dadurch zum eigentlichen Herren im eigenen Haus zu werden.


[Editiert am 13/1/2016 um 19:44 von Serafia_Serafin]

Schwarzer Hase - 13/1/2016 um 19:49

@Serafia: Sehr schöne Posts! Ich bin mit dir vollauf einer Meinung :)

Ich befürchte nur, dass du deine Zeit verschwendest. Es ist wohl tatsächlich sowas wie eine Glaubensfrage, ob wir mit den Migranten in Zukunft werden leben können oder nicht. Ich habe die Diskussion schon zig-mal in live geführt und es ist bisher danach noch nie jemand von seiner Ansicht abgewichen.

Gerade Das S_A (musste jetzt einfach sein :D ) und Sarija haben da sehr gefestigte Meinungen, die du nicht umstimmen können wirst. Von daher ignoriere ich auch einfach mal die Kommentare zu meinen Posts, da meine Erläuterungen dazu nur viel von meiner Freizeit fressen würden und ohnehin zu nichts führten.
Von daher schmeiß ich mich jetzt in meine Hängematte, esse einen Schokoriegel und überlasse die Leute ihren Sorgen^^


[Editiert am 13/1/2016 um 19:59 von Schwarzer Hase]

Das Saturn-ALien - 13/1/2016 um 23:50

@ Merlin

Das war zwar nicht meine Intention mit diesen Erläuterungen und bei uns in der Schweiz herrscht auch nicht wirklich Friede, Freude und Eierkuchen, Zürich kennt das Silvesterproblem von Köln in einem kleineren Ausmass zum Beispiel ebenfalls, aber ein bisschen gemütlicher haben wir es trotzdem. Dies liegt zum einen daran, dass wir die früheren Migranten besser integrieren konnten, es deutlich weniger Abschottungstendenzen gibt, als dies bei euch teilweise in den Grossstädten der Fall ist und zum anderen am Umstand, dass wir momentan zwar eine hohe Zuwanderung haben, diese jedoch nicht ganz so extrem ist wie bei euch.


@ Seph

> So lange keine Straftat begangen wird, und die Freiheit und Unversehrtheit von niemanden bedroht oder verletzt wird, sehe ich Integration als gelungen an.

Etwas überspitzt formuliert und an einem möglichen Beispiel aus der Schweiz erörtert, weil dies mit unserem direktdemokratischen System ein wenig einfacher geht, auch wenn ich mit meinen Erörterungen eigentlich auf etwas anderes heraus wollte: Dann wäre es dir also egal, wenn diese – mir sehr unsympathischen – Kultureinflüsse durch die Einwanderung und die höhere Reproduktionsrate einmal dermassen an Einfluss gewinnen, dass sie zum Beispiel gewisse Abstimmungen lancieren und gewinnen könnten? Als erstes würde sicher das Frauenstimmrecht abgeschafft, dann die Meinungsfreiheit beschnitten etc.

Etwas tiefer angesetzt: Findest du es zum Beispiel angenehm, im Ausgang ständig von irgendwelchen Typen begrabscht zu werden, oder dich – im Falle einer ablehnenden Haltung – beschimpfen zu lassen? Ist es für dich in Ordnung, wenn man – dies betrifft nun eher die Herren – an jeder zweiten Strassenecke im Stil von: „Ey, was guckst du“ angegangen wird und es dann teilweise aus geringstem Anlass zu Gewalttätigkeiten kommt? Ist es erstrebenswert, dass Damen, welche sich seit Jahrzehnten oben ohne im Frauenbad sonnen, plötzlich von Frauen aus einem anderen Kulturkreis massiv angegangen werden, weil sie sich durch diese Freizügigkeit gestört fühlen, wie dies beispielsweise in Basel geschieht (http://www.onlinereports.ch/News.109+M5ed936c9575.0.html)?

Klar gibt es auch Schweizer oder Deutsche, welche manchmal ihren Anstand vermissen lassen, aber in der Regel sind es eben viel eher die Migranten, welche durch ihre Machokultur so handeln, selbst wenn sie schon in der zweiten oder dritten Generation hier leben. Ich auf jeden Fall habe keine Lust darauf, dass sich diese Kulturbereicherung noch verstärkt, wir haben auch so genügend Probleme. Nun kannst du zwar noch einwenden, dass dies ja eigentlich Straftaten wären, nur können diese in den wenigsten Fällen wirklich verfolgt werden und wenn es dann in einzelnen Fällen trotzdem zu Verurteilungen kommt, sind die Strafen meisten eher lächerlich und bringen bestimmt keine wirkliche Verhaltensänderung. Wie bereits erwähnt, wenn es dir in einem solchen Klima wohl ist, finde ich das schön für dich, aber ich brauche es nicht wirklich…

> Ob ein Mann seine Frau schlecht behandelt oder umgekehrt, hängt von der Persönlichkeit des oder der Betroffenen ab, nicht von ihrer Nationalität. Sicher kann man sich nicht vorstellen, dass Deutsche auswandern, und die Geschichte von Köln an dem Bahnhof eines anderen Landes wiederholen. Aber man kann sich sehr gut vorstellen, dass es Männer gibt, die aus den gleichen Ländern stammen, wie die Täter - und auch aus den gleichen Ländern, wie deine Kollegen, die respekt- und liebevoll mit ihren Partnerinnen umgehen und genauso respektvoll mit anderen Frauen.

Richtig, aber es gibt Tendenzen und die sind oft sehr ausgeprägt: Wenn zum Beispiel fünf von hundert eingewanderten Männern die Frauen als gleichwertig betrachten, ändert das nicht viel daran, dass die überwiegende Mehrheit gegenüber Frauen noch immer chauvinistisch eingestellt ist. Wenn du nur weisse Schokolade magst, kaufst du dir ja auch nicht von jeder Sorte im Laden eine Tafel, nur weil eine darunter sein könnte, dir dann eventuell schmeckt.

> Ich möchte erklärend hinzufügen, dass ich eine Leitkultur als Illusion ansehe. Schon die Lebensweise meines deutschen Nachbarn ist mir fremd. Und die meine ihm. Wer kann da von einer gemeinsamen Kultur sprechen?

Die Kultur eines Landes kristallisiert sich aus der Gesamtheit der Einzelteile. Ergänzt man sie also mit Personen welche zum Beispiel homophob sind, was wohl auf die Mehrheit der momentanen Migranten zutrifft, wird die Gesellschaft halt einfach homophober…

> Da du scheinbar eine leitende Position in dem Unternehmen einnimmst, hast du sicherlich auch schon erfahren, dass es allein eine große Herausforderung sein kann, das eigene kleine gemeinsame Umfeld zu ändern, wenn es nur darum geht, mit der nächsthöheren Instanz in Konflikt zu geraten - obwohl die Meinungen der anderen Arbeitnehmer mit dir total konform sind, so lange sie mit dir reden. Doch wenn die Konfrontation tatsächlich stattfindet, bist du mit einem Mal der Einzige im Raum.

Gut, das interessiert mich nicht gross, wenn ich ein Anliegen vertrete, setze ich mich dafür ein, egal ob und wieviel Unterstützung ich da von anderen erhalte. Es stört mich dann auch nicht, wenn das Gegenüber in der Hierarchie über mir steht, denn er kann mich zwar übersteuern, aber meine Meinung kann er mir nicht verbieten und vor Konflikten scheue ich mich nicht.

> Heute kam in den Nachrichten, dass wir einen Milliardenüberschuss im Haushalt haben, der allein von der Höhe her einen großen Anteil dessen deckeln könnte, was für die Flüchtlinge aufgebracht werden muss.

Dem eine Schuldenhöhe von ungefähr 2000 Milliarden gegenübersteht. Verwendet das Geld doch zur Tilgung der Schulden, dann seid ihr – vorausgesetzt der Überschuss bleibt konstant – in ungefähr 166.6 Jahren wieder auf einer schwarzen Null. Ein Kartenhaus welches sehr schnell einstürzen kann und dies früher oder später auch tun wird…

> Bist du der Überzeugung, dass diese Personen vorher mehr Geld vom Amt bekommen haben, oder mehr bekommen würden, wenn diese Aufwendungen nicht wären?

Nein.

> Oder denkst du, dass die Leistungen auf Dauer gekürzt werden, wenn auf Dauer vermehrt Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden?

Ja.

> Zu welcher Stelle werden sie da gehen?

Zum Beispiel dahin, wo man eine Scheibe einschlagen oder eine Türe aufbrechen kann, oder wo es ein Geldbeutel aus der Tasche zu ziehen gibt.

> Von wem werden sie auf diese Art und Weise Kuchen bekommen?

Von dir, von mir, oder wer ihnen gerade über den Weg läuft…

> Dass wir zu wenig Wohnraum und zu wenig Arbeitsstellen (für unausgebildete Kräfte) haben, unterschreibe ich. Allerdings habe ich auch die Hoffnung, dass unter den Flüchtlingen auch Fachkräfte sind, die hier durchaus weiter arbeiten können.

Die wird es schon auch geben, aber hier sind wir bereits wieder bei der Schokolade.

> Zusätzlich sind Menschen, die in unser Land kommen auch zwangsweise Konsumenten. Sehr vereinfacht würde ich erstmal denken, dass mehr Konsumenten auch mehr Nachfrage und damit eine höheres Angebot bedeuten - und damit wiederum Arbeitsplätze genererieren. Das tun die Flüchtlinge übrigens jetzt schon allein dadurch, dass sie ankommen. Die Nachfrage nach sozialen Fachkräften ist gestiegen und trägt mit dazu bei, dass wir uns im Moment auf einem extremen Hoch befinden, was die Beschäftigungszahl angeht.

Das stimmt schon, nur verschweigst du halt einfach, dass das Geld welches dafür aufgewendet wird, nicht an den Bäumen wächst. Will heissen: Entweder steigen die Steuern und Abgaben, oder die Ausgaben werden gesenkt, was insgesamt wiederum die Leute mit tiefem oder keinem Einkommen am stärksten belasten wird. Vielleicht packt man es aber einfach auch nur auf die 2000 Milliarden oben drauf, dann belastet uns das ganze erst so richtig, wenn das Kartenhaus zusammen bricht…

> Letztendlich, sollte eine solche positive Entwicklung stattfinden, ist das auch unsere Chance gegen den drohenden demografischen Wandel, der denjenigen Altersarmut garantiert, die heute zu den Normalverdienern gehören.

Diese positive Entwicklung wird sich aber meiner Meinung nach definitiv nicht ergeben, es werden dann prozentual gesehen, noch weniger Leute noch mehr Mäuler stopfen müssen…

> Das klingt tatsächlich bedrohlich; aber es ist bis jetzt noch nicht erwiesen, dass das passieren wird.

Nein, noch nicht, aber Suppenküchen sind sehr im Trend…

> Wie wird es deiner Meinung dazu kommen?

Diese Frage sollte sich aus meinen bisherigen Erörterungen nun selbst ergeben…

> Ich glaube aber nicht daran, dass hier bewaffnete Horden durch die Straßen ziehen werden, vor allem auch, weil ich mir nicht vorstellen kann, gegen wen sie sich richten wollen.

Schlechte Vorstellungskraft: Es geht hier ja nicht um Politik, es braucht keinen Gegenpart, es reicht durchaus, dass man so all das plündern kann, was nicht niet- und nagelfest ist.

> Die Nazis sind jetzt schon gewalttätig, sind auch bereits mit Bomben vorgegangen. Die terroristischen Islamisten sind auch bereits gewalttätig geworden. Dass sich das aber zu einem Massenkampf auswächst, bedeutet auch, dass es eine Menge mehr Menschen geben muss, die sich ihnen anschließen.

Es braucht zum einen nicht sehr viele Menschen, wenn da zwei Prozent der Bevölkerung mitmachen und sich ein wenig organisieren, sind das schon 1,6 Millionen in Deutschland, die den Staat relativ rasch aus ihren Angeln heben könnten, sondern nur eine Radikalisierung von jenen, die sich unter den heutigen Zuständen noch reserviert halten. Sympathien – sowohl für Islamisten wie auch Nazis – sind genügend da und werden momentan laufend neu auch noch geschaffen.

> Der Grund, warum ich so sehr gegen Pegida und AfD bin, liegt daran, dass auch durch sie eine Radikalisierung stattfindet, und dass sie mit ihrer Unbildung so viel Erfolg haben.

Sorry, aber ich finde es ziemlich lustig, dass du auf der einen Seite ständig forderst, nicht zu pauschalisieren (deinem Gedankenkonstrukt nach ist das schliesslich unreflektiert, wobei es in der Regel einfach das Leben erleichtert und alle dies ständig tun müssen, um sich nicht im Detail zu verlieren), dann jedoch in Bezug auf die AfD und Pegida nicht die geringste Unterscheidung vornimmst und alles immer über einen Kamm scherst. Ich spreche wenigstens in der Regel vom überwiegenden Teil, die Mehrheit etc., aber du scheinst da keine Ausnahmen zu kennen. Mir ja egal, ich will diese Leute definitiv nicht verteidigen, aber wirf mir und anderen bitte nicht mehr vor, wir seien unreflektiert und pauschalisieren, wenn du selbst es am wenigsten schaffst, dich an deine eigenen Forderungen zu halten…

> Ich habe dazu eine andere Meinung. Ich denke, dass die islamischen Terroristen vielleicht als Einzelne gegen unsere Lebensweise sind.

Nein, die breite – dumme – Masse, welche sich vor den Karren spannen lässt, empfindet unsere Lebensweise als schlimm, weil sie so indoktriniert worden sind. Deinen weiteren Erläuterungen kann ich zustimmen, was jedoch nichts daran ändert, dass sie sich gegen unsere Lebensweise stellen.

> Wie meinst du, wird die Regierung uns im Folgenden in unserer Freiheit einschränken?

Durch massive Kontrollen und starke Repression, die Einschränkung der Bürgerrechte und eine umfassende Überwachung. Es wird einige Leute geben, welche sich hinter gut bewachten Mauern verstecken, es wird jene geben, welche sich für einige Brosamen an diese verkaufen und dann kommen noch die Gesetzlosen hinzu, welche letzteres nicht können oder wollen und sich dadurch ohne die Regierung durch das Leben kämpfen müssen.

> Vielleicht bin ich in deinen Augen eine Utopistin,

Bist du… ;-)

> Ich könnte jetzt bitter werden, und sagen, dass die Wirtschaft kein Interesse daran hat, dass es in Deutschland eine solche Entwicklung, wie sie von dir geschildert wurde, geben wird - und es allein deswegen schon nicht so weit kommen wird.

Die Wirtschaft insgesamt sicher nicht, aber jene welche sie lenken, können ganz gut damit leben, wenn sie sich nicht um jedes hungrige Maul kümmern müssen…

> Wollt ihr die totale Lösung?

Wer ist ihr, du Pauschalisator? Ich und das schwarze Fellknäuel, welches neben mir auf dem Sofa liegt? Ja, Puschel auf den Arm nimmt und ihm verschwörerisch den Kopf krault, während ich über die Weltherrschaft sinniere…

> Bitte fühl dich nicht angeprangert, ich will dir hier keine politische Meinung unterstellen, wenn ich folgendes kritische Wort benutze: Endlösung.

Tue ich nicht, ich merke lediglich, dass du es noch nicht einmal im Ansatz schaffst, mich einzuordnen und finde es ein wenig komisch, dass du etwas von Endlösung schwadronierst, wenn ich sinngemäss schreibe das Deutschland schon genügend Probleme zu lösen hätte, bevor es sich viele neue auflädt.

> Hm, ich weiß nicht, wie du die Parallele zwischen diesem Thema und Griechenland ziehst, aber gut.

Ich ziehe nicht eine thematische Parallele, sondern versuche nur aufzuzeigen, dass auch gut funktionierende Staaten relativ rasch an ihre Grenzen kommen können. Wer hätte sich in Griechenland bis vor wenigen Jahren schon vorstellen können, dass gewissenhafte und liebende Eltern bereit sind ihr Kind im Heim abzugeben, weil sie vor lauter Verzweiflung nicht mehr wissen, wie sie es ernähren sollen.

> Im Moment arbeitet die Regierung an den Gesetzen, auch daran, dass Migranten nicht ohne Papiere "herumlaufen", auch daran, dass es leichter wird, Straftäter wieder abzuschieben.

Schafften es in den letzten Jahrzehnten noch nicht einmal im Ansatz, zum Beispiel den Miri- oder Abou-Chaker-Clan in den Griff zu bekommen, aber spucken nun grosse Töne, wie sie das Problem lösen wollen. Sehr vertrauenserweckend…

> Ach komm schon, ich mache mir doch nicht selbst die Hände dreckig. Vielleicht suche ich mir einen Terroristen in den Gelben Seiten und nenne ihm deine IP (Achtung, schwarzer Humor).

Ach, meine Katze wird ihm den Kopf zerkratzen…


@ Schwarzer Hase

Spreche nun nicht für mich, denn ich lasse mich politisch definitiv nicht verordnen, respektive nehme einen Platz fernab von diesem System ein, auch wenn du mich schon lange in eine Schublade gesteckt hast, will ich dir und auch der Seph gleichwohl noch sagen: Den Schatten, bei euch als AfD und Pegida erscheinend, zu verdrängen und ignorieren hilft nicht wirklich. Wenn ihr, wie das in Deutschland gerne praktiziert wird, die Leute mit ihren Ängsten und Sorgen einfach ausschliesst, gebt ihr ihnen höchstens Nahrung und helft ihnen bei der Radikalisierung.

der Antichrist - 14/1/2016 um 10:24

mich wundert nur das keiner die Frage aufwirft warum die Polizei keine Informationen rausgegeben hat.Da liegt nämlich das Problem !! Schuld ist nicht der Köllner Pinocchio der gerade als Bauernopfer geopfert wurde ,sonder das uns die Polizei allgemein schon seit Monaten die Straftaten der Migranten verschweigt bzw runterspielt.Meine Frage also welcher Politiker hat das veranlasst ?oder waren es mehrere? muss ja ein Beschluss dazu vorhanden sein.Denen gehört der Entzug ihres Sessels.Seid mir nicht sauer nach Sylvester glaube ich auch daran das in den Unterkünften der Migranten die Frauen vergewaltigt werden(wurde ja als braune Propaganda schnell unterdrückt)Schuld sind POLIZEI UND POLITIKER wegen ihrer LÜGEREI !!!!!!

der Antichrist - 14/1/2016 um 10:40

ach um nochmal auf Information zu kommen ,hat jemand in den Nachrichten was von Hamburg und Stuttgart gehört? Nein es wurde nur über Köln berichtet,haben die Angst gehabt das sie da auch die Polizeibosse absägen müssen ,denn schließlich kamen die ersten Äußerungen auch erst nachdem die Lügerei in Köln aufgeflogen war also eine Woche später und danach war wieder das schweigen im Walde angesagt.

Schwarzer Hase - 14/1/2016 um 11:00


Zitat von der Antichrist, am 14/1/2016 um 10:24
Schuld ist nicht der Köllner Pinocchio der gerade als Bauernopfer geopfert wurde ,sonder das uns die Polizei allgemein schon seit Monaten die Straftaten der Migranten verschweigt bzw runterspielt.Meine Frage also welcher Politiker hat das veranlasst ?oder waren es mehrere? muss ja ein Beschluss dazu vorhanden sein.

Ich glaube, die meisten Polizisten würden gerne so einiges zu Gewalt- und Strafsachen durch Migranten erzählen. Blöd nur, dass ein Beamtenverhältnis Diensttreue und damit die stets mit dem Dienstherren einvernehmliche öffentliche Darstellung der eigenen Meinung beinhaltet. Ansonsten hat ein Beamter zu schweigen.
Polizeiorganisationen sind nachgeordnete Einrichtungen der Innenministerien. Von daher liegt die Vermutung nahe, wer die Anweisungen zur Ausgestaltung der Verschwiegenheitspflicht veranlasst.

Sarija_ - 18/1/2016 um 08:40


Zitat von Serafia_Serafin, am 13/1/2016 um 19:44
Damit sage ich: Ich will mich mit Menschen, die hoffen, dass die AfD an die Macht kommt, nicht in eine politische Diskussion begeben, weil in meinen Augen nur jemand so etwas hoffen kann, der seine eigene Meinung nicht reflektiert.

Tja, was soll ich sagen, damit gehörst du momentan zu der Bevölkerungsgruppe in Deutschland, die ich persönlich als "naiv" betrachte, weil ich mal die Frage in den Raum werfe, wer denn bitte die Grenze dichtbekommen soll, wenn die rechteste und konservativste Partei des "gemäßigten Bereichs", die bereits an der Macht ist, es nunmal nicht tut.

Zitat:
Menschen, die nicht reflektieren, sind sehr anstrengende Diskussionspartner, weil sie einem Zeit kosten,

Ja, danke, an dem Punkt hab ich mir dann überlegt, dass ich den Rest dessen, was du schreibst, vielleicht einfach auch gar nicht lesen brauche.

Ist okay, man muss nicht jeden mögen.

Von wegen Schattenarbeit: Einen Diskussionspartner unter den Teppich zu kehren/dessen Wert als Diskussionspartner zu Zeitverschwendung zu erklären und ihn oder sie für automatisch und per se unreflektiert, weil er/sie nicht die gleiche Partei wählt, die man selbst favorisiert, hat möglicherweise ja was mit Verdrängung zu tun. Im linken Spektrum geht das bis hin zu religionsähnlichen Zügen, wo man froh sein darf, wenn bloß die Tür einen gerade so verfehlt, wenn man im verkehrten Haushalt proklamiert, die Partei da oben nicht zu wählen. Aber wenn du dich darin schon üben willst, dann such dir jemanden dazu, der dann auch bereit ist, nach so einer Ansage seine/ihre Zeit mit DIR zu verschwenden.

Viel Spaß noch.


[Editiert am 18/1/2016 um 08:43 von Sarija_]

Sarija_ - 18/1/2016 um 09:17


Zitat von Das Saturn-ALien, am 13/1/2016 um 23:50
Ich ziehe nicht eine thematische Parallele, sondern versuche nur aufzuzeigen, dass auch gut funktionierende Staaten relativ rasch an ihre Grenzen kommen können. Wer hätte sich in Griechenland bis vor wenigen Jahren schon vorstellen können, dass gewissenhafte und liebende Eltern bereit sind ihr Kind im Heim abzugeben, weil sie vor lauter Verzweiflung nicht mehr wissen, wie sie es ernähren sollen.


Wie man an Polen sieht, kann's mit Presse- und Meinungsfreiheit und damit der grundsätzlichen Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie vor allem aber auch von innen ziemlich schnell den Bach heruntergehen.
Ich habe auch mal eine Stundentin mit betreut, die aus dem Iran stammte. Man sollte das heutzutage nicht meinen, aber es GAB da Zeiten, in denen die Frauen unverschleiert herumliefen, und die Menschen überhaupt in der Weltmode ihrer Zeit (wobei ich durchaus sehe, dass ein Staat mit Nationalgefühl es vielleicht auch mal nicht toll findet, sich die Trends von der anderen Seite des Atlantiks vorschreiben zu lassen).
Eine schlecht funktionierende Demokratie kann ziemlich schnell überhaupt keine Demokratie mehr sein.

Und genau deswegen ist es nunmal ein Problem, wenn die Leute an der Spitze einer bislang noch einigermaßen funktionierenden Demokratie (Fraktionszwang unterminiert das Ganze eigentlich ja schon länger, weil gar nicht mehr die Menschen entscheiden, die im Parlament sitzen, sondern nur noch die Köpfe an der Spitze der Parteien, denen diese Menschen angehören) von Idealismus derart geblendet sind, dass sie aus humanistischen Gründen mal eben den Rechtsstaat gegen die Wand fahren lassen. Wegsehen wird zunehmend schwieriger, wenn es eigentlich egal ist, in welche Richtung/welches Bundesland man schaut, um das Elend eigentlich sehen zu müssen. Aber hey, wenn man sich nicht mehr abwenden und -winden und zur Seite sehen kann, dann muss man eben die Augen verschließen.

Ohne funktionierenden Rechtsstaat gibt es keine funktionierende Demokratie, und eine Kanzlerin, die die Grenzen eines Staats für nicht schützbar erklärt, HAT damit ja bereits den Rechtsstaat für nichtig erklärt. Wo es keine funktionierenden Staatsgrenzen gibt, wohnen nunmal nur "Weltbürger", nicht Bürger des betreffenden Staats. Und wieso sich bitte ein Weltbürger nach deutschen Gesetzen richten soll ... naja, genau das dürfte wohl die Frage sein, an der das Ganze momentan scheitert.

Nachdem man ja ein paar Schuldige wohl gefunden hat, sind wir nun ja an dem Punkt, unter den Teppich kehren zu müssen, dass wir die weder ausweisen noch abschieben oder auch bloß einsperren werden; wahrscheinlich wird keine einzige Verurteilung dabei herumkommen, und wenn doch, dann wird das nicht in einer Form passieren, durch die der Verurteilte jetzt einsehen müsste, dass es so und so nicht geht.
Das kommt eben dabei heraus, wenn jemand wie die Merkel auf dem deutschen Chefsessel ihre ganz persönlichen Ideen gegen jeden gesunden Menschenverstand und AUCH gegen den größten Teil ihrer eigenen Partei durchsetzt .. und das alles nur, weil zwar mehr als 50% der Deutschen inzwischen nicht mehr dafür sind, noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen, aber immer noch 60% der Deutschen die Merkel toll finden.
Was wir brauchen, ist vielleicht wirklich einfach eine parlamentarische Monarchie. Die Deutschen brauchen halt eine Mutti, die sie einfach toll finden können. Pech nur, wenn die Person, die man behalten muss, weil alle sie toll finden (und das nicht aus politischem Interesse, sondern aus dem Gefühl heraus, gern jemanden anbeten zu wollen, der auf irgendeiner Art Thron oder Chefsessel sitzt), anfängt, katastrophal schädigende Politik zu machen.

Wir bräuchten hier einfach mal eine Queen, die nur zum Angucken da ist, aber außerhalb der Boulevard-Presse nicht wirklich was zu melden hat.
Haben wir aber nunmal leider nicht.


[Editiert am 18/1/2016 um 09:20 von Sarija_]

Serafia_Serafin - 18/1/2016 um 19:15

Sarija_ - Dann bin ich beruhigt, dass die Zeit, die ich in die Antwort gesteckt habe, wenigstens nicht ganz verschwendet war ;)


So, und alle, die diese Wiese noch zum Spielen benutzen möchten, möchte ich an folgenden Bestandteil des Strafgesetzbuches erinnern https://de.wikipedia.org/wiki/Volksverhetzung

Eure Meinung ist frei, aber wenn ich hier ab jetzt etwas in dieser Richtung lesen sollte, dann werde ich es einfach löschen. Wir befinden uns hier zwar im Internet, aber nicht im rechtsfreien Raum. Und letzten Endes ist der Forenbesitzer für den Kram verantwortlich, der hier gepostet wird, und auch stehen bleibt, und würde für so etwas zur Verantwortung gezogen werden.

GeorgeTheMerlin - 19/1/2016 um 14:04

Oki - also Löschen möchte ich hier nichts - denn es spiegelt zu gut wieder, was das Problem ist, warum wir nicht mehr MITEINANDER reden können - warum wir so schlecht HANDELN können - stattdessen GEGENEINANDER kämpfen, wobei das eigentlioche Problem außen vor bleibt. Hatte Napoleon schon richtig erkannt.

WAS PASSIERT HIER MI'T UNS???

Dazu habe ich hier mal eine Diskussion angeregt:

http://www.magie-com.de/modules.php?name=eBoard&file=viewth read&tid=1128

Das Saturn-ALien - 19/1/2016 um 19:45

*autsch* Sehe zwar keine einzige Stelle, welche der Straftatbestand der Volksverhetzung vor Gericht erfüllen würde (Beispiele führst du auch nicht an), aber man kann es sich auch einfach machen, Frau Diktator. Bin dann mal weg…

Sarija_ - 19/1/2016 um 22:17

Jo, auch eine Art, unwillkommene Ansichten mundtot zu bekommen - und nicht nur hier. Und da wundert man sich noch, wieso die Leute, die, in der Öffentlichkeit mundtot gemacht, bei anonymen Befragungen auf einmal zu 10% AfD-Wählern werden, während doch in der ÖR-Presse Ansichten dieser offenbar gar nicht so wenigen Menschen irgendwie kaum mal diskutiert werden, wenn nicht als zerschnibbelte und sofort fertig-interpretierte Satzfetzen.

Nun, wenn George damit leben kann, diese deine Admin-Ansage unkommentiert stehen zu lassen @Serafia_Serafin, kann wohl eine Aufforderung zu weiterer Diskussion nur als Witz verstanden werden.

Und ich denke, ich wär dann wohl auch mal weg.
Immerhin fühlt man sich in diesem Thread dann auch ... sehr typisch deutsch. Immer schön kuschen und zu Mutti beten, dann braucht niemand was schaffen, die Dinge machen sich dann einfach ganz von alleine ...


[Editiert am 19/1/2016 um 22:18 von Sarija_]

Sarija_ - 19/1/2016 um 22:24


Zitat von GeorgeTheMerlin, am 19/1/2016 um 14:04
WAS PASSIERT HIER MI'T UNS???


Na, es ist vielleicht kein inklusives "Wir", das dich betreffen würde, aber WIR werden hier gerade zensiert, wie's aussieht, und du hast offenkundig kein Problem damit.

Naja, ihr seid nicht das erste Mod-Team, in dem Machtpositionen zu persönlichen Zwecken missbraucht werden, insofern kann ich dich zumindest beruhigen, dass sich das nun nicht auf mein Menschenbild auswirkt. lol.

Aber da die Erfahrung in solche Richtung geht, werd ich mal Screenshots anfertigen. Hab ja deine Mailadresse.

Hephaestos - 20/1/2016 um 11:57

Ich verstehe nicht, wieso ein Hinweis (....Volksverhetzung ist ein Straftatsbestand, also bitte Vorsicht mit euren Äußerungen...) gleich als "abwürgen der Diskussion oder Machtmissbrauch" gedeutet wird.

Und selbstverständlich werden Kommentare die irgendwie Strafbar sind, gelöscht. Ich an Serafias stelle hätte das nicht mal angekündigt. Ein vernünftiger Admin lässt wohl kaum eine Straftat auf seinem Forum stehen....?

Nochmal: Ich habe bisher keinen solchen Straftatsbestand gesehen, aber dieses Forum wird kein Forum sein, das so Volksverhetzung duldet, jedenfalls nicht solang ich hier bin. Ich sehe auch nicht, das Serafia etwas gelöscht oder editiert hat.....? Wo wurde denn was Zensiert?

Abregen.

Und Leute, die hier Straftaten begehen wollen, dürfen gerne gehen.
Der Rest darf gerne bleiben und seine Meinung kundtun.
Auch wenn diese unbeliebt ist.
War schon immer so.

GeorgeTheMerlin - 20/1/2016 um 19:28

*g - hier ZENSIERT JA GERADE JEDER JEDEN!

Namenskürzungen mit versteckten Botschaften - mit den Leuten redi grudsätzlich nicht - naiv - Ansage von Gesetzen wegen Volksverhetzung - jo denn geh ich - sind natürlich alles ZENSUREN - Schulnoten, die wir vergeben.

Und zu sagen jeder zensiert jeden ist natürlich genau so eine Zensur von mir selber.

Ein Großteil unseres Verstandes ist pausenlos damit beschäftigt, zu zensieren. Wahrscheinlich können wir gar nicht anders. Sonst wären wir ja pausenlos in Meditation.

Dabei gehen die Meinungen gar nicht soweit auseinander: Besagte Parteien mit Durchgreifungs-Garantie sind gar nicht gut - und wir haben keine optimale Lösung anzubieten. Zwischen Nichts, Verleugnung und ungutem Draufloshauen und alleineinenSackstecken haben wir keine INTELLIGENTE Alternative. Soweit glaube ich, der Konsens.

Wie optimistisch - pessimistisch man das sieht - wie die Erlebnislandschaften und Erfahrungslandschaften auseinanderklaffen - welche Eingständnisse man da aus Frust macht - oki, da gehts auseinander.

Napoleon hatte damals schon gesagt, wir streiten uns lieber UNTEREINANDER auf persönlicher Ebene - als das Problem zu konfrontieren. Das wäre auch eine Art der Verdrängung: Neue persönliche Probleme zu erschaffen und die eigentliche Frage HINTERGRÜNDIG werden zu lassen.

Ich habe ja gesagt, hier gibts für mich nichts zum Löschen. Damit können wir das doch LOSLASSEN. Auch diese ganzen persönlichen ZENSUREN - und persönlichen Spitzen.

Dieser "Hinweis" auf Volksverhetzung passt aber sehr gut in die Diskussionslandschaft - daher wollte ich es so mitnehmen, dass es auf eine Ebene kommen kann, wo es über persönliches Gegeneinander hinausgeht.

Jetzt mal zum Thema Admins, Mods und Löschen. Wir schauen schon, dass wir hier keine juristischen Probleme irgendwelcher Art bekommen - dazu haben wir weder finanzielle Kapazitäten noch den Nerv. Allerdings ist auch keiner von uns Jurist.

Das Thema ist- klar - heikel in diesem Punkt, der "Hinweis" hier vielleicht aber etwas voreilig - aber wenn ich gesagt habe, hier gibts nichts zum Löschen, sollte der Punkt doch klar sein. Es ist ja kein Moderator alleine hier - wir sprechen uns da schon ab. Allenfalls würde ich hier den Rat geben, wenn ein Moderator so persönlich involviert ist, wie hier - am Besten vorher doch die Rücksprache mit anderen zu suchen im Admin Forum. Bzw. mit mir - da dies hier ja mein Hauptbereich ist. Manchmal müssen Moderatoren allerdings auch schnell und individuell handeln können, ganz klar. Sonst gäbe es dieses Forum nicht mehr - wir hatten da so Fälle.

Ich finde die Mitarbeit der Moderatoren hier sehr wertvoll - auch besonders die Mitarbeit von Serafia-Serafin.

Gelöscht wird, wenn jemand das Forum für eigene Zwecke BENUTZT - für Werbung, Hetze - oder versucht, uns in Streitigkeiten hineinzuziehen, mit denen wir nichts zu tun haben. Das SAturn-ALien hat ja einen Fall miterlebt - hier wurde jemand gegangen, der es wirklich leider (!!) nicht lassen konnte - der aber sonst durchaus gute Beiträge geschrieben hat.

Dann das Übliche wie Beleidigungen, Copyrightverletzungen, Minderjährige usw usw usw - hier finde ich es toll, dass wir wieder ein ganzes TEAM haben, welches über dieses Forum guckt und sich diese tägliche Arbeit, die auch zu einem Forum gehört, teilt.

Im Zweifelsfalle kann man sich aber immer an Hephaestos oder mich wenden. Dann werden es die Admins untereinander klären. Zensieren wollen wir hier nicht - aber wir wollen das Forum auch pflegen, so gut wir es halt können - und perfekt werden wir nie sein.

Wenn das Forum übergeben ist, werden wir uns übrigends hier neu vorstellen, auch die Anlaufstellen für Zweifelsfragen. Hoffe dass Sid demnächst die Zeit für die Übergabe findet.

In dieser Diskussionsrunde hatten wir Meinungen, Beiträge, die alle konträr diskutiert wurden - es liegt überhaupt keine vorgegebene meinungsbildende Absicht vor. Die Beiträge fand ich allesamt sehr wertvoll - jeder Beitrag spiegelte auch irgendwie einen Teil der Gesellschaft - die ganze Diskussion spiegelte sehr gut das GESELSCHAFTLICHE PATT. Inclusive dem Hinweis auf Volksverhetzung.

Daher würde ich gerne eine Ebene darüber gehen - herausfinden, was denn UNSER gesellschaftliches Problem ist. Auch, warum Wahrheiten nicht gesehen weden wollen, verschwiegen werden - dahinter die Angst, dass wir damit nicht umgehen könnten. dass die "Stimmung" umschlagen könnte.

Ein Problem sehe ich in dem Umgang mit Abgrenzung.

Wir pendeln zwischen keiner Abgrenzung - oder unterdrückerischer Abgrenzung hin und her. Die KREATIVE ABGERENZUNG. die Annäherung und Zusammenleben ermöglicht - scheinen wir IN DER PRAXIS zu wenig entwickelt zu haben. (Philosophen hatten wir viele ...) Da liegt unser Defizit an Entwicklung - und ein Grund, warum wir unfähig sind, mit solchen Problemem umzugehen.

Auffallend ist, dass es bei dem Thema sehr schnell psersönlich wird - im Sinnd von DU BIST - DU HAST - anstelle von ICH DENKE - FÜR MICH IST DAS.

Wir kennen uns ja real gar nicht!

Persönlich finde ich gut, wenn man sich über diese virtuellen Räume hinaus auch mal persönlich treffen könnte - da kommen dann viel tiefere Gespräche zustande.

grüssli merlYnn

GeorgeTheMerlin - 20/1/2016 um 20:32

Oki - wir haben uns besprochen. Dieser "Hinweis" gehört nicht hierhin - sondern in einen Disclaimer - oder in die Forenregeln.

Hier war ja alles im grünen Bereich.

Das nächste mal wenden wir Admins uns ans Team - wenn wir so involviert sind. Aber eins ist klar - perfekt ist niemand!

Ich möchte den Hinweis-Beitrag trotzdem hier drinlassen - weil er ein guter SPIEGEL ist - der darf irgendwie nicht fehlen :)

Gehört zum Spiegeln des Ganzen sozusagen dazu.

Mal schauen, ob wir auf eine Ebene darüber kommen können - nachdem hier so kräftig ausgeteilt wurde!

:) merlYnn

Minerva1 - 4/9/2016 um 18:39

Mir macht das ganze Angst. Das klima ist in meiner Ecke der Welt recht toxisch. Leider werden die Menschen immer mehr von Hass und Angst beherrscht. Wenn ich daran denke wieviel rechtes Angepöbel ich schnon von völlig fremden eingesteckt habe. Ich hlffe nur:es geht vorbei

GeorgeTheMerlin - 4/9/2016 um 21:19

Hallo Minerva1,

gut ist das von keiner Seite. Problem sind halt immer Verallgemeinerungen. Köln war krass - aber da auf alle zu schließen ist falsch.

Positionen - rechts, links, - sind leider immer verallgemeinernd. Die Tür ganz aufmachen ist falsch - die Tür ganz zumachen ist falsch. Wenn es nur um Positionen und gegenseitigem Anpöbeln geht, besteht leicht die Gefahr, dass erst die Tür ganz aufgemacht wird - und dann ganz zugemacht. Es also nie zu einer differenzierung kommt.

Positionen sind nie grundsätzlich falsch - nur schließen sie von einem Einzel-Aspekt aufs Ganze. Toxisch wird es, wenn sich Positionen verhärten - pöbeln statt kommunizieren.

grüssli merlynn


[Editiert am 4/9/2016 um 21:20 von GeorgeTheMerlin]

Goldy   - 22/9/2016 um 18:51

Wer sind "wir" wo doch über unsere Köpfe hinweg entschieden wird.
Zu stemmen war das noch nie. Und das war allen Politikern immer klar. Jetzt gerade wird die Geschichte umgeschrieben! "Merkels Schicksalnacht"
https://youtu.be/AuE6X3bu1rc?t=59m34s

Das waren auch niemals Flüchtlinge. Flüchtling bist du nur, wenn du aus einem Land mit Krieg in ein Nachbarland flüchtest.


Die Frage sollte lauten: Wie lange wollen wir uns noch verarschen lassen?

Ansonsten ist jeder herzlich eingeladen sich in den Threads, gibt es eine okkulte regierende Minderheit und "Seele Stehlen" zu beteiligen.

Hahahel - 22/9/2016 um 21:52


Zitat von Minerva1, am 4/9/2016 um 18:39
Mir macht das ganze Angst.

Mir auch. Habe Angst, dass sich unsere - mit Abstrichen - im Großen und Ganzen offene und freie Gesellschaft in was ganz Übles verwandelt. Alles wird jetzt schon radikaler. Roher. Ich habe vor Rechten Dumpfbacken Angst, aber auch vor intoleranten Frauen-Verschleierern, die sich eben mal in die Luft sprengen, wenn ihnen was nicht passt. Wenn die alle aufeinander losgehen… Gute Nacht...

Goldy   - 23/9/2016 um 12:47

Die Frage ist, was nun? Schönreden wird es nicht ausloten.

20-1-30-40 - 23/9/2016 um 14:47

Jaha das ist die ganz spannende Frage. Nach meinem Dafürhalten befinden wir uns erst am Anfang einer Völkerwanderung/Flüchtlingswelle. In weiten Teilen der Welt wurde Misswirtschaft, Missmanagement, und wasweißich nicht alles betrieben. Klimatischeveränderungen und Verschwenung werden zu Wassermangel und vielen anderen Problemen führen.

Jetzt sind 60 Millionen Menschen auf dem Weg, es werden sicherlich eher mehr werden.

Ich finde zwar die radikalisierung auch beängstigend und auf ungebildete, frauenfeindliche Idioten aus anderen Ländern habe ich ebenfalls keinen Bock, aber der Ausweg wird sicherlich am ehesten sein was positives daraus zu machen. Ausserdem finde ich die Frage wie Europa zukünftig mit Flüchtlingsströmen umgehen will interessanter!

Hahahel - 23/9/2016 um 19:08

sorry doppelpost - bin wohl hektisch zur zeit


[Editiert am 24/9/2016 um 01:13 von Hahahel]

Hahahel - 23/9/2016 um 19:14


Zitat von 20-1-30-40, am 23/9/2016 um 14:47
befinden wir uns erst am Anfang einer Völkerwanderung/Flüchtlingswelle.


Da hast Du Recht.


Zitat von 20-1-30-40, am 23/9/2016 um 14:47
der Ausweg wird sicherlich am ehesten sein was positives daraus zu machen.


Da prallen unerfüllbare Erwartungen, Kulturen, Weltbilder aufeinander … Ich hoffe auch, dass sich da etwas positives draus machen lässt. Allerdings ich habe meine Zweifel, dass das innerhalb einer Generation gelingt… Eine so hohe Anpassungsgeschwindigkeit ist illusorisch … Es wird Reibungsverluste geben, was persönliche und allgemeine Freiheiten etc, angeht.

Lösung? Ich weiß keine. Selber flüchten vielleicht.

Goldy   - 25/9/2016 um 15:01


Zitat von Hahahel, am 23/9/2016 um 19:14

Zitat von 20-1-30-40, am 23/9/2016 um 14:47
befinden wir uns erst am Anfang einer Völkerwanderung/Flüchtlingswelle.


Da hast Du Recht.


Zitat von 20-1-30-40, am 23/9/2016 um 14:47
der Ausweg wird sicherlich am ehesten sein was positives daraus zu machen.


Da prallen unerfüllbare Erwartungen, Kulturen, Weltbilder aufeinander … Ich hoffe auch, dass sich da etwas positives draus machen lässt. Allerdings ich habe meine Zweifel, dass das innerhalb einer Generation gelingt… Eine so hohe Anpassungsgeschwindigkeit ist illusorisch … Es wird Reibungsverluste geben, was persönliche und allgemeine Freiheiten etc, angeht.

Lösung? Ich weiß keine. Selber flüchten vielleicht.


Wie wäre es damit seine Rolle als politischer Bürger aktiv wahrzunehmen und zu erkennen, dass Verantwortung mehr bedeutet als nur ein Kreuz zu machen und sich zu beschweren. Das Politische System fährt gerade auf die "neue Weltordnung" hin, wer das nicht sehen will dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Aufhören ein Politisches System zu speisen, dass an allen Enden die Natur und Menschlichkeit vergewaltigt.

Serafia_Serafin - 25/9/2016 um 19:00

"Aufhören ein politisches System zu speisen (...)"

Hast Du konkrete Vorschläge dazu?

Ich finde auch, dass das System gewaltig hinkt - aber bisher ist scheinbar noch niemandem eingefallen, wie es wirklich besser funktionieren könnte.
Nicht wählen zu gehen ist für mich zum Beispiel keine Alternative, weil dann eine für mich unwählbare Alternative viel zu viel Kraft bekommen würde - da dann das Gegengewicht fehlt. Nicht durch mich allein, aber es ist ja immer so, dass es immer Gleichgesinnte gibt, egal, wie du unterwegs bist...

Goldy   - 25/9/2016 um 19:36


Zitat von Serafia_Serafin, am 25/9/2016 um 19:00
"Aufhören ein politisches System zu speisen (...)"

Hast Du konkrete Vorschläge dazu?

Ich finde auch, dass das System gewaltig hinkt - aber bisher ist scheinbar noch niemandem eingefallen, wie es wirklich besser funktionieren könnte.
Nicht wählen zu gehen ist für mich zum Beispiel keine Alternative, weil dann eine für mich unwählbare Alternative viel zu viel Kraft bekommen würde - da dann das Gegengewicht fehlt. Nicht durch mich allein, aber es ist ja immer so, dass es immer Gleichgesinnte gibt, egal, wie du unterwegs bist...

Wieder ein klassischer Fall Hegelscher Dialektik. Guck dir an, was die Grünen mal repräsentiert haben und was aus ihnen geworden ist. Egal welche Partei, wenn sie erstmal eine bestimmte Größe hat- der selbe Mist. Schauspiel. Selbst die Afd bekommt Gelder aus Amerika. Wozu soll ich überlegen, ob ich mein Gift mit Kola oder Apfelsaft Trinke, wenn die Gefängnistür aufsteht?

Einfache Denkaufgabe:
Alle gehen wählen. Was ändert sich?
Keiner geht wählen. Was ändert sich?



Es werden sich neue Gemeinschaften bilden, die die Standardorgane umegehen. Wenn eingesehen wird, dass die Steuern nicht unser überleben sichern, sondern wir selbst, dass das meiste unserer Energie abgesogen und gegen uns selbst verwendet wird. Millliarden wird in Krieg investiert. Zieht euch nurmal die Verteilung des Reichtums an. Geld basiert auf Schuld.

Das sind Psychologische Prinzipien, die eine Äußere Erscheinung finden.

Der Gedanke, so nicht gut zu sein, anders besser zu sein, und einen verantwortlichen dafür zu suchen.
"Wachstum" das sind die lächerlichsten Lügen um ein parasitäres System aufrecht zu halten.

Serafia_Serafin - 26/9/2016 um 16:54

Das wird aber auch nur dann funktionieren, wenn alle mitmachen. Wenn die mitmachen, die eine neue Ordnung wollen und die nicht mitmachen, die eine andere neue Ordnung wollen, dann steht unser System leider auf der Seite derer, die nicht mit machen.

Es ist meine persönliche Meinung aber: Nicht wählen gehen ist keine Alternative... Es gibt nur denen mehr Macht, die man nicht in der Regierung sehen will. Die kriegen ihre Schäfchen nämlich an die Wahlurne.

Mein Vorschlag wäre: Kollektiver Geldentzug, Dezentralisierung und Autarkisierung so weit möglich. Wird aber auch nur beim Gedanken bleiben...
RTL II ist nämlich zu schön, als dass die Massen je auf es verzichten wollen würden...

Goldy   - 27/9/2016 um 10:39


Zitat von Serafia_Serafin, am 26/9/2016 um 16:54
Das wird aber auch nur dann funktionieren, wenn alle mitmachen. Wenn die mitmachen, die eine neue Ordnung wollen und die nicht mitmachen, die eine andere neue Ordnung wollen, dann steht unser System leider auf der Seite derer, die nicht mit machen.

Es ist meine persönliche Meinung aber: Nicht wählen gehen ist keine Alternative... Es gibt nur denen mehr Macht, die man nicht in der Regierung sehen will. Die kriegen ihre Schäfchen nämlich an die Wahlurne.

Woher nimmst du dein Wissen, was die Mase möchte? Die Masse ist vielleicht schon längst aufgewacht, aber denkt genau wie du, und deshalb tut sich nichts.
Wie gesagt Wählen bringt nichts. Punkt. Es ist Schauspiel. Ein Ritual zur Bindung deiner Aufmerksamkeit, denn wenn man erstmal emotional in einer Sache verwickelt ist, fällt es schwer loszulassen.
Wenn man wirklich wüsste wofür das Geld eingesetzt wird, würde niemand mehr wählen gehen.
In unserem Denken sind bestimmte Muster gesetzt, die immer wieder ins System zurückführen, ohne dass gemerkt wird.
Zitat:
Mein Vorschlag wäre: Kollektiver Geldentzug, Dezentralisierung und Autarkisierung so weit möglich. Wird aber auch nur beim Gedanken bleiben...
RTL II ist nämlich zu schön, als dass die Massen je auf es verzichten wollen würden...


Ah, so du machst den Vorschlag, und wer soll es durchsetzen? Vielleicht die selben Politiker die uns von vorne bis hinten verarschen und verhöhnen?

Es geht darum seine Eigene Macht zu begreifen, die eigene Macht der gedanken, das selbst als Spiegel des Makrokosmos.

Ich denke jeder Mensch hat schonmal die Erfahrunge gemach, das sich von einem Moment auf den anderen alles ändert? Ein Augenblick ein lächeln. Dieses System könnte von heute auf morgen ganz anders sein. Migration Terror, Überbevölkerung, Klimaerwärmung, Das sind alles nur Konzepte um uns in Angst zu halten. Nichts von dem Spielt eine Rolle.
Alles Maya illusion. Und die Menschen krallen sich in ein Bild, das von den Medien geschaffen wurde.


[Editiert am 27/9/2016 um 10:41 von Goldy]

Serafia_Serafin - 27/9/2016 um 17:46

Es gibt da mehrere Ebenen:

1. Alles ist Illusion, right you are. Das ist der Blick auf die Gesamtheit. Das große unendliche Nichts aus dem heraus alles geboren wurde.

2. Auch ein Traum ist real. Ein Kosmos ist der Raum, in dem du dich befindest. Der Kosmos bist nicht du, was zu Schritt drei führt:

3. Du bist die Welt.

Ja, ich kann eine Menge tun - in der dritten Ebene. In der zweiten Ebene bin ich ein Funken am Nachthimmel. In der ersten Ebene ist alles gleich.

Ich bin vollauf damit beschäftigt, mein Leben am Laufen zu halten. Das reicht mir eigentlich vorerst - da ich nicht vorhabe, als Eremitin in den Wald zu ziehen, wofür ich ohnehin auswandern müsste, da man in Deutschland nicht als Eremit im Wald wohnen darf, weil man da keine gültige Meldeadresse anmelden kann ;p
Deswegen habe ich keine besonderen politischen Umwälzungsambitionen.

Und: Du hast ein gesundes Urvertrauen, wenn du meinst, dass es eben nicht zu dem Rechtsruck käme. Würden alle Menschen, die halbwegs intelligent sind, nicht wählen gehen, dann hätten die rechten Idioten schon mit einer winzigen Minderheit das Land in der Hand. Schon allein das ist mir zu gefährlich um den Versuch zu wagen.

Goldy   - 29/9/2016 um 18:36

Alle Ebenen sind verbunden.

Zitat:
Ich bin vollauf damit beschäftigt, mein Leben am Laufen zu halten. [...]
Deswegen habe ich keine besonderen politischen Umwälzungsambitionen.

Das Problem ist doch leben und Politik zu trennen. Darum ist Politik doch so Lebensfeindlich. Und in diesem Forum sollte doch bekannt sein, dass es nicht darum geht was du tust, sondern mit welcher Intention du es tust! Du kannst auch äußerlich deinen Lebensunterhalt verdienen und innerlich an einer "persönlichen"/"politischen" Umwälzung Arbeiten.


Zitat:
Und: Du hast ein gesundes Urvertrauen, wenn du meinst, dass es eben nicht zu dem Rechtsruck käme. Würden alle Menschen, die halbwegs intelligent sind, nicht wählen gehen, dann hätten die rechten Idioten schon mit einer winzigen Minderheit das Land in der Hand. Schon allein das ist mir zu gefährlich um den Versuch zu wagen.


Es ist Schauspiel. genau wie in Amerika. Du wählst nicht zwischen Demokraten und republikanern. Du wählst die "demokratisch republibkanische" Diktatur.
Überall an allen Enden sind Skandale über Wahlfäschlungen, keinen interessierts. Es ist eine Blase....

Serafia_Serafin - 3/10/2016 um 12:33

Ich verstehe, was du meinst. Aber ich habe eine andere Auffassung. Ich sehe auch, dass die Parteien sich aneinander anpassen und ihre eigenen Ecken und Kanten zugunsten dessen abschleifen, was die allgemeine Richtung zu sein scheint. Und deswegen kann man scheinbar nur in eine Richtung wählen.
Die Grünen sind nicht mehr wirklich grün und die SPD nicht mehr wirklich sozialdemokratisch. Irgendwie kochen "die da oben" ja auch nur ihre eigene Suppe - und woher sie dann kommen ist auch schon wieder Wurscht.

Wirklich anders sind dann die jungen Parteien, die nachwachsen, um dann später, wenn sie die Chance haben, sich zu etablieren, sich wieder an das System anzupassen, sodass es wieder neue Parteien braucht, um das System aufzufrischen.

Das sehe ich als natürlichen Prozess. Der Grund, warum das Nachwachsen und Absterben nicht ganz so gut gelingt, wie in der Natur, liegt daran, dass die meisten Menschen eher konservativ gestrickt sind. Besonders, was ihre eigene Meinung angeht. Damit meine ich nicht die Richtung, in die sie wählen, sondern dass sie der Richtung, die sie wählen, treu bleiben. Vielleicht bräuchten wir hier eine Systemveränderung, die besagt, dass Parteien eine Maximallaufzeit haben, zu der sie existieren dürften - sagen wir, großzügige 20 Jahre. Und danach ist Schicht. Und einfach neu gründen mit den gleichen Pappnasen und dem gleichen Programm wäre dann nicht.

Dann sehe ich auch das Problem, dass die Wirtschaft zu einem großen Teil mitregiert. Das trägt in meinen Augen zu dem unwirksamen Einheitsbrei bei. Und zu der immensen sinnlosen Geldverschwendung. Ich weiß nicht, wie man das anders lösen könnte, als durch konsequentes Abwenden von den zentralisierten Strukturen. Wenn es viele kleine autarke Systeme gäbe, die im Wettbewerb miteinander stünden, dann wären die Firmen zum einem flexibler und zum anderen gäbe es nicht mehr solche Schweinereien wie Bankenrettung etc, nur weil die Großkonzerne in selbstverschuldete Schwierigkeiten geraten. Die Frage ist: Was ist ohne Großproduktion nicht möglich? Was braucht eine große Struktur? Was geht auch im kleinen? Was würde dann mit uns passieren?

Was ich noch sehe ist: Das ist für die etablierten Strukturen vollkommen uninteressant, weil die überleben wollen. Und diese Strukturen überleben alles, sogar Weltkriege und Systemumbrüche. Deswegen sprach ich von Ebenen. Ich kann hier in meinem Dorf vielleicht ein paar Sachen drehen, wenn die Leute Bock darauf haben, mit zu machen. Und vielleicht stoße ich damit eine Bewegung an. Ich kann aber keinen Konzern kippen.

Letzten Endes ist alles eins. Aber das alles besteht aus vielen.

Vau - 4/10/2016 um 18:51

Ökologie, Ökonomie und Soziologie funktionieren auf gleiche Weise, unterliegen den gleichen Gesetzen, die frei von Moral sind. Letztgenanntes ist kein Makel, es ist wissenswert für denjenigen, der hier mit manipulieren möchte.Schaffe es, Gewinn in Aussicht zu stellen, und du bist gegenüber dem, der Durch Verbote/Gebote wirken will, im Vorteil.Politisch korrekt und nachhaltig wird es dann, wenn die langfristigen Auswirkungen des Handelns bewusst gemacht werden.

Goldy   - 5/10/2016 um 10:44


Zitat von Vau, am 4/10/2016 um 18:51
Ökologie, Ökonomie und Soziologie funktionieren auf gleiche Weise, unterliegen den gleichen Gesetzen, die frei von Moral sind. Letztgenanntes ist kein Makel, es ist wissenswert für denjenigen, der hier mit manipulieren möchte.Schaffe es, Gewinn in Aussicht zu stellen, und du bist gegenüber dem, der Durch Verbote/Gebote wirken will, im Vorteil.Politisch korrekt und nachhaltig wird es dann, wenn die langfristigen Auswirkungen des Handelns bewusst gemacht werden.

Das ist absolute Propaganda, die an den Schulen unterrichtet wird.
Eine Religion.
Soziologie Ökonomie die neuen Gottheiten, den man sich zu fügen hat. Alle diese Konzepte sind von Menschen gemacht und ein Ergebnis sozialer Strukturen. Doch unsere Sozialen Strukturen, sind so geschwächt, dass wir nicht mal mehr sehen können was hier gespielt wird. Ein heiles Soziales Sytem, kann sich locker selbst versorgen. Wir müssen doch begreifen, dass wir hier einen riesigen Parasiten abschütteln müssen, der uns immer wieder durch Angst in seinen klauen hält.


Zitat von Serafia_Serafin, am 3/10/2016 um 12:33

Das sehe ich als natürlichen Prozess. Der Grund, warum das Nachwachsen und Absterben nicht ganz so gut gelingt, wie in der Natur, liegt daran, dass die meisten Menschen eher konservativ gestrickt sind.

Richtig, das soziale Bild ist ein Ergebnis unserer Ideologien. Diese werden von den Medien so gesteuert, dass der jeweiligen Agenda folgen. Das zeigt sich auch sehr schön an unserem Einwanderungsdrama. Die Meinung hat sich bzw wird sich um 180 grad drehen. Um den Konflikt zu erhöhen.Diese prozesse lassen sich jetzt sehr gut beobachten.Auch der Brexit ist keine Überraschung.

Zitat:
Ich weiß nicht, wie man das anders lösen könnte, als durch konsequentes Abwenden von den zentralisierten Strukturen. Wenn es viele kleine autarke Systeme gäbe, die im Wettbewerb miteinander stünden, dann wären die Firmen zum einem flexibler und zum anderen gäbe es nicht mehr solche Schweinereien wie Bankenrettung etc, nur weil die Großkonzerne in selbstverschuldete Schwierigkeiten geraten. Die Frage ist: Was ist ohne Großproduktion nicht möglich? Was braucht eine große Struktur? Was geht auch im kleinen? Was würde dann mit uns passieren?

Ja wichtige und produktive Fragen, finde ich. Es ist auch eine Diskussion jenseits der Angstmache und den starken Bildern, die uns die Medien präsentieren.

Was passiert hier überhaupt gerade mit uns? Und inwieweit wollen wir das einfach über uns ergehen lassen, oder aktiv etwas unternehmen. Denn was hier passiert ist eine Vergewaltigung. Unsere Politiker vergewaltigen Deutschland (Darf man Deutschland noch sagen?)

"Das Oberlandesgericht Bamberg hat die Heirat eines minderjährigen Mädchens aus Syrien anerkannt. Jetzt begründen die Richter ihre Entscheidung."

Wir sind hier die Indianer.
Zitat:
Was ich noch sehe ist: Das ist für die etablierten Strukturen vollkommen uninteressant, weil die überleben wollen. Und diese Strukturen überleben alles, sogar Weltkriege und Systemumbrüche. Deswegen sprach ich von Ebenen. Ich kann hier in meinem Dorf vielleicht ein paar Sachen drehen, wenn die Leute Bock darauf haben, mit zu machen. Und vielleicht stoße ich damit eine Bewegung an. Ich kann aber keinen Konzern kippen.

Diese Strukturen wollen nicht nur überleben. Sie verfolgen auch eine Agenda. und diese Agenda wird immer sichtbarer, je weiter sie fortschreitet. Es ist quasi der Klimax, je mehr Kontrolle sie an sich reißen, desto größer wird die Chance dass sie alles verlieren. Denn sie haben nur die Macht, die wir ihnen geben.
Der Knall kommt noch. Bzw sind wir mittendrin.

Vau - 6/10/2016 um 19:28

Vielleicht sind Philosophie, Mathematik und Physik auch Gottheiten, deren Joch wir abschütteln sollten? Emotion in der Politik lässt fast immer Leute sterben. Berechnendes Handeln, wenn es auf langfristige Veränderung abzielt, verbietet und verflucht nur, wenn es dumm, destruktiv und gierig ist.
Schafft man es hingegen, Menschen einen positiven Anreiz zu bieten, ihr Verhalten zu verändern, spart man sich eine Revolution und ermöglicht vielleicht eine Entwicklung im Sinne von Verbesserung der Situation.
Aufregen geht immer, kaputtmachen auch.
Ich mag es , Naturgesetze zu verstehen und anzuwenden, es ist effektiver, als sich darüber aufzuregen, das Sie mich einschränken.

Goldy   - 6/10/2016 um 19:51


Zitat von Vau, am 6/10/2016 um 19:28
Vielleicht sind Philosophie, Mathematik und Physik auch Gottheiten, deren Joch wir abschütteln sollten?


Ökonomie, Ökologie und Sozilogie sind unser soziales Leben. Zu behaupten dass sie etwas Gesetzmäßiges wären, ist genau was Religion tut.
Veränderst du das soziale Leben veränderst du automatisch auch diese drei dinge.

Zitat:
Emotion in der Politik lässt fast immer Leute sterben. Berechnendes Handeln, wenn es auf langfristige Veränderung abzielt, verbietet und verflucht nur, wenn es dumm, destruktiv und gierig ist.

Entschuldigung mal, alle Politik funktioniert ausschließlich über Emotionen. Denk mal darüber nach. Schau doch nur wieviel Politik unser Terror macht.


Zitat:
Schafft man es hingegen, Menschen einen positiven Anreiz zu bieten, ihr Verhalten zu verändern, spart man sich eine Revolution und ermöglicht vielleicht eine Entwicklung im Sinne von Verbesserung der Situation.

Das ist doch genau die Propaganda von der ich spreche. Man spricht dem Menschen sein Individuelles Wesen und Antrieb ab. Das hat schon im Kommunismus nicht funktioniert, ist aber genau das selbe System mit dem Menschen im Zaum gehalten werden. Eine exoterische Führung ist auch was die meisten Religionen ausmacht.


Zitat:
Aufregen geht immer, kaputtmachen auch.
Ich mag es , Naturgesetze zu verstehen und anzuwenden, es ist effektiver, als sich darüber aufzuregen, das Sie mich einschränken.

Ich versuche in erster Linie aufzuzeigen. Wie lauten, denn diese Naturgesetze der Ökonomie und Soziologie?
In meinem Weltbild kann es immer nur ein Versuch einer Beschreibung eine organischen Geschehens sein. Sollten hier Gesetzmäßigkeiten auftreten, sind es ausschließlich Gesetzmäßigkeiten der Menschlichen Psyche. Und das ist ja genau was ich sagen möchte. Ein Mensch der nach ewigen Machstum Strebt ist aus dem Gleichgewicht. Das selbe geht für einen Staat. Ein Mensch der sich wie eine Maschiene verhält so, dass man meint er hätte gesetzmäßigkeiten, ist kein gesunder Mensch. Das selbe gilt auch für eine Wirtschaft. Ich empfehle die Schriften von Wilhelm Reich, der Mann ist ein genie. Er verbindet Psychologie mit Staatspolitik bzw. Faschismus und Religion. Ein gesunder Mensch lässt sich nicht unterdrücken.


[Editiert am 6/10/2016 um 19:52 von Goldy]

Vau - 6/10/2016 um 20:20

Ich empfehle die Schriften von Max Stirner und von Konrad Lorenz. Ansonsten steige ich aus dieser Kommunikation aus, von C.G.Jung ganz zu schweigen. Wenn du aggro sein magst und Gegner brauchst, das sich dein Leben lebendig anfühlt, bitteschön. Ich weiß, das du es schaffst, jede meiner Äußerungen durch deinen ideologischen Vorkoster zu nudeln und so zu verstehen , wie du es willst, aber nicht so, wie ich es meinte.Also spare ich ansonsten sinnlos verschwendete Energie, und spende Lebenszeit, wo es mehr bringt & Spaß macht.

Goldy   - 6/10/2016 um 21:29

Ich will nicht leugnen, dass mir das Forum gerade als eine Art Ventil dient. Aggro wollte ich jedoch nicht erscheinen. Blinde Verweise auf Bücher sind nicht zielführend, aber ich habe wenigstens noch einen Zusammenhang aufgezeigt. In welchem Kontext beziehst du Max Stirner und von Konrad Lorenz auf unsere Unterhaltung?

Aber unterstelle mir nicht, dass ich nicht verstehe, was du meinst. Vor allem nicht, wenn du nichtmal meine Frage beantwortest. Ich schätze die Lage nur wesentllich ernster ein als du. Und wenn wir hier über Raub und Vergewaltigung reden tut es mir Leid, wenn wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen eine spaßige Unterhaltung zu führen....

Das sind sicherlich nicht meine Ideologien. Ich versuche hier auf einen doppeltes Maß hinzuweisen, dass wir genau die Ideologien der Gesellsschaft mit denen wir andere Kulturen runtermachen, auch auf unsere Kultur anwenden können. Wir glauben wir sind objektiv und wissenschaftlich. Aber es sind die selben Mechanismen seit tausenden von Jahren. Es gibt noch andere Gesellschaftsmodelle, die nicht auf Wachstum ausgelegt sind. Es zeigt sich mMn, dass es Zeit wird für ein Neues. Und die gegebenen Denkmuster zu hinterfragen ist nie verkehrt. Vornehmlich die eigenen. Und das tue ich auch gerade hier indirekt.
Ich bin dankbar für jeden Einwand.

20-1-30-40 - 7/10/2016 um 09:57

Nur zu Deiner Info, ich bin aus ganz ähnlichen Gründen aus den Diskussionen mit Dir ausgestiegen.
Man kann aus Deinen Postings sehr schön die ideologische Engstirnigkeit (bzw. das Brett vor dem Kopf oder die Gedankliche Sackgasse) herauslesen. Die geschickte Vermischung von Fakten, Gefühlen, gefühlter Wirklichkeit zusammen mit Propaganda und Märchen ohne das Du selber noch zu unterscheiden vermagst was welches ist, lässt wohl kaum noch sinnvolle Diskussionen zu. Sachliche Diskussionen sind nach meinem Dafürhalten mit Dir im Augenblick also unsinnig und führen nirgendwohin. Ganz wie es immer ist wenn jemand ganz genau weiß wie alles wirklich zusammenhängt als "Die Wahrheit (TM)" kennt und daher auch die Notwendigkeit der Überprüfung der eigenen Meinung nicht einsieht.

Natürlich siehst Du (als Erwachter) das ganz anders und die vernagelten sind alle anderen, ich weiß ich weiß. :puzz:

Goldy   - 7/10/2016 um 13:36


Zitat:
Die geschickte Vermischung von Fakten, Gefühlen, gefühlter Wirklichkeit zusammen mit Propaganda und Märchen ohne das Du selber noch zu unterscheiden vermagst was welches ist, lässt wohl kaum noch sinnvolle Diskussionen zu.
Sachliche Diskussionen sind nach meinem Dafürhalten mit Dir im Augenblick also unsinnig und führen nirgendwohin. Ganz wie es immer ist wenn jemand ganz genau weiß wie alles wirklich zusammenhängt als "Die Wahrheit (TM)" kennt und daher auch die Notwendigkeit der Überprüfung der eigenen Meinung nicht einsieht.

Zugegeben, ich hätte mir ein wenig mehr Rückhalt in diesem Forum gedacht. Ansonsten wäre ich es vielleicht seichter angegangen.
Aber wie gesagt, die alternativen Medien haben längst die Mainstream Medien eingeholt. Spiegel hat riesige Einbrüche. Und jeder, der mal außerhalb des Mainstream schaut, kann auf jeden fall nicht leugnen, dass hier etwas hinter der Kulisse gespielt wird.

Aber ich kann dir sagen, ich hab mich echt mit der Materie auseinander gesetzt, und "die Wahrheit" habe ich bestimmt noch nicht gefunden. Dazu habe ich mein Weltbild, wie im anderen Thread erwähnt, schon viel zu oft geändert. Aber ich bemühe mich immer um eine Synthese aller Informationen. Wenn der eine A sagt und der andere B ist die Antwort höchstwahrscheinlich C. Und wenn auf C D kommt ist die Antwort wahscheinlich E. Also lass ich mich nicht mit einfachem "Märchen" oder "propaganda" abspeisen. Wer erzählt die Märchen, und aus welchem Grund sollte er das tun?

Mein Schreibstil ist vielleciht nicht der entgegenkommenste. Objektiv betrachtet, kann ich gut verstehen, dass da jemand aussteigt.

Zitat:
Natürlich siehst Du (als Erwachter) das ganz anders und die vernagelten sind alle anderen, ich weiß ich weiß. :puzz:

Aber ich verteidige mich hier nur gegen die Anfeindungen die ich slebst abbekomme. Inwiefern soll so eine Aussage denn der Produktivität des gespräches helfen? Genau das selbe mit dem "Youtube-videos" ich habe persönliche Fakten präsentiert und bekomme dann so eine Vorprogrammierte Antwort.

20-1-30-40 - 7/10/2016 um 14:52


Zitat:

Zitat:
Natürlich siehst Du (als Erwachter) das ganz anders und die vernagelten sind alle anderen, ich weiß ich weiß. :puzz:

Aber ich verteidige mich hier nur gegen die Anfeindungen die ich slebst abbekomme. Inwiefern soll so eine Aussage denn der Produktivität des gespräches helfen? Genau das selbe mit dem "Youtube-videos" ich habe persönliche Fakten präsentiert und bekomme dann so eine Vorprogrammierte Antwort.


Tut mir leid.
Ich kann das dämliche Geschwafel was in Deinen Postings zu finden ist nach über 20 Jahren Mitgliedschaft in der "Weltverschwörungsforum" Community einfach nicht mehr hören. Dazu kommt der agitierte "Erwachet endlich Ihr seit alle so doof und schlaft" Tonfall auf den ich auch nur noch schwer konstruktiv reagieren kann. Auch habe ich auf die impliziten Anwürfe gegen die ein oder andere Gruppe Menschen so richtig keine Lust.

Ich kenne Deine Thesen, ich weiß wo sie her kommen und ich habe sie schon Xmal in diversen Fassungen zu hören und Lesen bekommen. Hier in diesem Forum möchte ich über Magie reden und nicht über Weltverschwörungen oder warum die Talibanilluminatenreptiloiedenfreimaurerskullandbonesmen im Bohemian Groove Menschenopfer erbringen. ;)

... und nun lieber im Thema weitermachen, ich muß mich ja nicht beteiligen.

Goldy   - 7/10/2016 um 17:20


Zitat von 20-1-30-40, am 7/10/2016 um 14:52

Ich kann das dämliche Geschwafel was in Deinen Postings zu finden ist nach über 20 Jahren Mitgliedschaft in der "Weltverschwörungsforum" Community einfach nicht mehr hören.

20 Jahre und du hast noch nichts von der Verwandtschaft und adeligen Abstammung der US Presidenten gehört?
Wenn es so dämlich ist könntest du es ja auch einfach mit ein wenig intelligenz außer Kraft setzen. Stattdessen, heißt es Standardkram.. als ob ich dir jetzt eine besondere Kreativität entgegenbringen müsste, wo das offensichtliche eben genau das ist. Offen sichtlich.
Verteilung des Reichtums. Einführung Privater Banken, nach "Verteidigung des Friedens" in fremden Ländern. Erhöhung der Überwachung.Wirtschaftskartelle. TTIP. Jeder gibt schon sein ok zur totalen Überwachung. Ich versteh nicht was daran eine Theorie sein soll. Eine Millionen Fremde sind nicht zu stemmen. Das sagen sogar schon die Mainstream Medien. Und die einzige Partei die was dagegen tun würde, vertritt Idelogien die nicht haltbar sind, abgesehen davon, dass es ein Schauspiel ist.


Zitat:
Dazu kommt der agitierte "Erwachet endlich Ihr seit alle so doof und schlaft" Tonfall auf den ich auch nur noch schwer konstruktiv reagieren kann.

Ich würde es es eher ein "Ich kann nicht glauben, dass ihr immernoch die offizielle Story glaubt" nennen, aber ich gelobe Besserung. Das ist nicht zielführend.

Zitat:
Hier in diesem Forum möchte ich über Magie reden und nicht über Weltverschwörungen oder warum die Talibanilluminatenreptiloiedenfreimaurerskullandbonesmen im Bohemian Groove Menschenopfer erbringen. ;)

Dann frage ich dich ganz konkret, was denkst du sind die magischen Implikationen, der hier besprochenen Thematik und könntest du dir vorstellen, dass eine Absicht dahinter steckt?

20-1-30-40 - 10/10/2016 um 10:19


Zitat von Goldy, am 7/10/2016 um 17:20

20 Jahre und du hast noch nichts von der Verwandtschaft und adeligen Abstammung der US Presidenten gehört?


Doch. Wie gesagt, nichts von dem was Du geschrieben hast ist irgendwie neu und meist weiß ich auch wo es her kommt.

Zitat:
Wenn es so dämlich ist könntest du es ja auch einfach mit ein wenig intelligenz außer Kraft setzen. Stattdessen, heißt es Standardkram.. als ob ich dir jetzt eine besondere Kreativität entgegenbringen müsste, wo das offensichtliche eben genau das ist. Offen sichtlich.


Mein E-Lan ist down. Es liegt in der Aufgabe desjenigen der wilde Bahuptungen macht diese zu Untermauern und sinnvoll(!) zu belegen. Vermutungen sollte man als solche Äußern und Kennzeichnen, Schlußfolgerungen ebenfalls.
Es ist ermüdent udn wenig spannend immer und immer wieder den gleichen Schwachfug durchzukauen oder zu widerlegen. "Erwachte" haben Ihr Hirn in der Regel sowieso abgeschaltet und sind unerreichbar und man spricht nur zu den Mitlesern.

Zitat:
Verteilung des Reichtums. Einführung Privater Banken, nach "Verteidigung des Friedens" in fremden Ländern. Erhöhung der Überwachung.Wirtschaftskartelle. TTIP. Jeder gibt schon sein ok zur totalen Überwachung. Ich versteh nicht was daran eine Theorie sein soll. Eine Millionen Fremde sind nicht zu stemmen. Das sagen sogar schon die Mainstream Medien. Und die einzige Partei die was dagegen tun würde, vertritt Idelogien die nicht haltbar sind, abgesehen davon, dass es ein Schauspiel ist.


Hat das denn jemand angezweifelt? Ich jedenfalls nicht.



Zitat:
Ich würde es es eher ein "Ich kann nicht glauben, dass ihr immernoch die offizielle Story glaubt" nennen, aber ich gelobe Besserung. Das ist nicht zielführend.


Tja so ist das, wer nicht Deine Auswürfe glaubt der ist ein doofes Schaf und der glaubt an die "offizielle Story".
1. Die Welt ist garnicht so einfach Schwarz weiß.
2. Was soll das denn sein "die offizielle Story" son Quatsch
3. Man kann tatsächlich vieles wissen und zu ganz anderen Schlüssen kommen.

Zitat:
Dann frage ich dich ganz konkret, was denkst du sind die magischen Implikationen, der hier besprochenen Thematik und könntest du dir vorstellen, dass eine Absicht dahinter steckt?


In diesem Thread? Geopolitik und Geostrategie. Da geht es viel mehr um Krieg und die Mechanismen desselben als um Magie. In Deinem anderen Thread tritt das von mir Skizzierte Problem in Kraft und es wurde sinnfrei da was sachliches zum Thema zu sagen (für mich).

Goldy   - 10/10/2016 um 21:03

Wenn ich mir meine Posts so anschaue, war ich wirklich ziemlich vampirisch unterwegs, verstehe, was du meinst Vau.

Zitat:
Doch. Wie gesagt, nichts von dem was Du geschrieben hast ist irgendwie neu und meist weiß ich auch wo es her kommt.

Soll heißen?Findest du es irrelevant oder glaubst nicht dran?


Zitat:
Mein E-Lan ist down. Es liegt in der Aufgabe desjenigen der wilde Bahuptungen macht diese zu Untermauern und sinnvoll(!) zu belegen. Vermutungen sollte man als solche Äußern und Kennzeichnen, Schlußfolgerungen ebenfalls.
Es ist ermüdent udn wenig spannend immer und immer wieder den gleichen Schwachfug durchzukauen oder zu widerlegen. "Erwachte" haben Ihr Hirn in der Regel sowieso abgeschaltet und sind unerreichbar und man spricht nur zu den Mitlesern.

Wie gesagt, hunderte Fälle von Rituellem Missbrauch und die Staatsanwaltschaft tut nichts. Die Zeugen sagen, einflussreiche Menschen sind mitinvolviert. Fall Detroux, 27 Zeugen sterben. Diverse Bücher von Aussteigern beschreiben ein Weltweites Netzwerk. Fritz Springmeier, beschreibt mit Hilfe von einer Überlebenden Cisco Wheeler ausführlich bestimmte Praktiken. Cathy O'Brian, beschreibt ihr Erleben in amerikanischen politischen Kreisen. Svali, selbst Aussteigerin und Programmiererin. Alle Decken Sich. Die Doku Höllenleben von Guido Grandt. Johnny Savile als „schlimmsten Sexualverbrecher in der Geschichte des Landes“.
MKUltra "Die meisten offiziellen Dokumente zu dem Projekt wurden 1972 unter dem damaligen CIA-Direktor Richard Helms vorsätzlich und illegal vernichtet."
Opfer und Menschen auf ihrer Seite sind Machtlos, Justiz tut nichts und zieht auch keine Verbindungen, zu den einzelnen Fällen. Selbst du hast schon mehrere Fälle in Logen mitbekommen. Ich habs selbst erfahren und Stehe in Kontakt mit Überlebenden. Diese Praktiken sind real und werden immer wieder mit Menschen in Machtpositionen in Verbindung gebracht. Hier eine Seite einer Deutschen ihr, Vater war Stasi Offizier und die Polizei steckte mit drin, sowie ihre ganze Familie. hier
Nicht zu vergessen Michael Aquino, Begründer des Tempel of Set Spezialist für psychologische Kriegsführung Und Sammler Zahlloser Missbrauchsbeschuldigungen.

Ich glaube nicht an Zufälle. Es passt sehr gut in die Hier beschrieben Thematik. Also ist nichtmal offtopic, wenn man analoges Denken einsetzt.

Zitat:
Hat das denn jemand angezweifelt? Ich jedenfalls nicht.

Und deine Schlussfolgerung dazu? Zufall?


Zitat:
Tja so ist das, wer nicht Deine Auswürfe glaubt der ist ein doofes Schaf und der glaubt an die "offizielle Story".
1. Die Welt ist garnicht so einfach Schwarz weiß.
2. Was soll das denn sein "die offizielle Story" son Quatsch
3. Man kann tatsächlich vieles wissen und zu ganz anderen Schlüssen kommen.

Nein, aber wer weder hinterfragt noch Argumente liefert sondern nur in Schubladen steckt, wäre ein Schaf.
Welche Schlüsse wären das denn?

Zitat:
In diesem Thread? Geopolitik und Geostrategie. Da geht es viel mehr um Krieg und die Mechanismen desselben als um Magie.

Es ist aber ausdruck einer Bestimten Energie. Die sich durch die ganze Gesellschaftsstruktur zieht.


Der aktuelle Terrorverdächtige wird wie ein Nationalheld auf allen Zeitungen gezeigt. Mehr Macht, kann man einer Bedrohung nicht geben. Wir haben weitaus größere Bedrohungen.

20-1-30-40 - 11/10/2016 um 08:00

1. Mir ist kein einziger Fall von Missbrauch aus Freimaurerlogen bekannt. Wie kommst Du zu einer solchen Unterstellung?
Oder meinst Du den IOT in GB? Ich glaube das nennt sich bei denen nicht Loge.

2. Ja, nun gehst Du zurück zu lauter nachweisbaren Vorgängen, darüber könnte man sich unterhalten. Das kann man aber genau dann nicht mehr wenn Du nach 1 Minute Diskussion das ganze dann mit Youtubequalität Verschwörungstheorien und wilden Schlußfolgerungen durchmischt.


[Editiert am 11/10/2016 um 08:00 von 20-1-30-40]

Goldy   - 11/10/2016 um 21:56

1. Ok.

2. Ein Video zu diskreditieren, weil es auf Youtube ist, ist wie eine Person zu diskredieren, weil sie auf Facebook ist.

Ich benenne nur meine Recherchen und deren Quellen.
Wahrscheinlich erzeugt diese Bezeichnung "eine regierende okkulte Elite" mehr Verwirrung als Klarheit. Und endet dann in der Schuldzuweisung auf irgendeine Gruppe, wie du ja bereits festgehalten hast. Auch wenn der Kreis mit Sicherheit einzudämmen wäre und es eine gewisse Zentralisierung in bestimmten Gruppen zu geben scheint. Das ist eh ein Frage der Definition, weil wir uns ja schon darauf geeinigt haben, dass sie nur Repräsentanten einer Kraft oder eines Prinzips sind.

Nur würde ich sagen, dass diese Kraft weit aus größer und präsenter ist, als wir glauben. Weil sie dem achtsamen beobachter an allen Enden entgegen kommt. In Synchronistischer Weise will ich meinen. Und dieses Synchronistische Analoge Prinzip ist immer ein Hinweis auf Magie, bzw starker Gedankenformen.


[Editiert am 11/10/2016 um 21:58 von Goldy]

20-1-30-40 - 12/10/2016 um 07:57

Für mich ist die Frage weiter ungeklärt ob es eine Gruppe/Elite überhaupt gibt oder geben kann. Darum fällt es mir schwer Verdichtungen innerhalb bestimmter menschlicher Gruppierungen suchen zu wollen.

Auch kann ich nach vielen Jahren der Beschäftigung mit dem Thema Magie meinen Kopf nur schwerlich um rein dualistische Konzepte wickeln und es wirkt auf mich so als würdest Du solche Prizipien hier anwenden.

Eine Kraft, eine Energie ... warum nicht gleich von Satan und Hölle reden? Meiner Erfahrung nach gibt es viele Strömungen mit vielen Richtungen und was man betrachten kann sind Interferenzen.

Goldy   - 12/10/2016 um 11:28


Zitat von 20-1-30-40, am 12/10/2016 um 07:57
Für mich ist die Frage weiter ungeklärt ob es eine Gruppe/Elite überhaupt gibt oder geben kann. Darum fällt es mir schwer Verdichtungen innerhalb bestimmter menschlicher Gruppierungen suchen zu wollen.

Magst du im anderen Thread vielleicht deine Gedankengänge dazu darlegen, was eine solche Gruppierung unmöglich machen würde?


Zitat:
Auch kann ich nach vielen Jahren der Beschäftigung mit dem Thema Magie meinen Kopf nur schwerlich um rein dualistische Konzepte wickeln und es wirkt auf mich so als würdest Du solche Prizipien hier anwenden.

Es ist eher eine Dialektik als ein Dualismus. Ich mach mal einen neuen Thread dazu.

Zitat:
Eine Kraft, eine Energie ... warum nicht gleich von Satan und Hölle reden? Meiner Erfahrung nach gibt es viele Strömungen mit vielen Richtungen und was man betrachten kann sind Interferenzen.

Richtig und genau um diese Interferenzen geht es. Im Sanskrit Avici -"ohne Wellen“, Wie in allen anderen Religionen auch im Buddhismus gibt es diese Höllenzustände, welche ein ergebnis Komplexer zusammenhänge sind, bzw. auf der Missachtung "kosmischer" Zusammenhänge oder "Weisheiten" liegt. Auch diese Interferenzen haben ihre Manifestationen in der physischen Welt und ihrer Repräsentanten.

Bevor man die Frage "Warum" stellen kann muss man estmal sehen, "was" sich darstellt.
Wie ich die dinge sehe habe ich ja bereits gesagt.
Wobei ich natürlich auch die Gegenbewegung sehe.
Ein fallender Baum macht mehr Lärm als ein wachsender Wald.


[Editiert am 12/10/2016 um 11:32 von Goldy]

Goldy   - 13/10/2016 um 23:41

Berlin will Migranten per Gesetz bevorzugen.

Wie gesagt, wenn man das Muster erkannt hat, hört man auch auf, sich darüber aufzuregen.

Vau - 14/10/2016 um 21:22

Hach, ich hätte jetzt schon Lust, meine Meinung (dazu) zu posten, aber ich reiße mich zusammen und warte, bis es weiter eskaliert.

Goldy   - 16/10/2016 um 15:09

Ich merke ich bin hier am kämpfen, der Impuls ist gesetzt. Wer will recherchiert selbst. Zum obigen Link: Integration heißt die Migranten auf unsere Gesellschaft vorzubereiten. Was hier passiert ist das genaue Gegenteil. Siehe Erlaubnis von Kinderehen, und Herkunft vor Qualifizierung. Mein Vater musste seine Wohnung und Arbeitsplatz für die Migranten räumen. Diese Gesetze werden von Menschen erlassen. Und die sind auch nicht unwissend oder unorganisiert. Wer das nicht sieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Ich bin raus. Viel Spaß noch.

Edit: Arbeitsstandort ist wohl der Richtige Wortlaut. Auch ich Fall hier schnell in die Klischees wenn ich nicht auspasse.


[Editiert am 16/10/2016 um 22:01 von Goldy]

Hahahel - 16/10/2016 um 18:48


Zitat von Goldy, am 16/10/2016 um 15:09
IMein Vater musste seine Wohnung und Arbeitsplatz für die Migranten räumen.


Kannst du mal mehr Hintergrundinfo liefern? Würde mich interessieren… Hat tatsächlich eine Behörde gesagt, "Sie müssen hier raus, weil sie keinen Migrationshintergrund haben"? Oder war er allein in einer zu großen Sozialwohnung und eine Migra-Familie wurde dort einquartiert, die nun zu sechst da wohnt, wo vorher einer lebte?

Goldy   - 16/10/2016 um 19:39

Also gut, weil das Thema echt wichtig ist. Ich weiß, deine Frage ist entgegenkommend gemeint.
Aber bei mir sticht sehr stark ins Auge, wie der Verstand automatisch versucht eine Situation zu relativieren um es seiner Ideologie anzupassen. Ich weiß dass es sehr persönlich aufgefasst werden kann, wenn ich soetwas schreibe und ich will dich damit nicht angreifen. Mir passiert so etwas auch. Ich habe ausdrücklich auch Arbetisplatz geschrieben. Also kommt dein obiges Szenario nicht in Frage. Nur ist das leider, was allzuhäufig passiert. Gerade bei Fällen, die so grausam sind, dass man sie sich nicht vorstellen möchte, oder sie das weitere soziale Leben beeinträchtigen können. Ich spreche aus Erfahrung.
Dann kommen so aussagen wie. "Na es war doch keine richtige Vergewaltigung." "Dann müssen wir eben Kinderehen legalisieren", "Dann müssen wir die Räuber eben wieder Freilassen, die wissen es ja nicht besser"
Ich willl nicht wissen, was wirklich schon hier vorgeht auf unseren Straßen, ohne dass Bericht erstattet wird.
Natürlich ist das keine riesige Verschwörung. Die meisten Menschen handeln in "guter Absicht". Aber genau dieses Verdrängen macht es erst möglich.
Wenn es wirklich ein globaler Missstand ist, warum wird er dann nicht global gelöst, sondern auf unseren Schultern ausgetragen?

Er hatte seine Firma und Wohnung in einem größeren Komplex zusammen mit zwei oder drei anderen Firmen und mehreren Wohnungen. Da es für den Vermieter profitabler war dort ein "Flüchtlingheim" aufzumachen, wurde den Mietern gekündigt. Er ist als einziger Länger dort geblieben, bis es ihm unmöglich war dort zu wohnen, weil nachts immer geklingelt wurde und es laut war und kein warmes Wasser mehr da war. Jetzt Klagt er. Ob er gewinnt ist die nächste Frage.

Ich weiß auch nicht warum das wundert. Woanders wurde ein Naturschutzgebiet abgeholzt. Wo jetzt nachträglich vielleicht doch kein "Flüchtlingsheim" gebaut werden darf.
Oder ich höre von Polizisten, die sich beschweren, dass sie nichts tun dürfen.


Themen wie Staatsangehörigkeit Deutsch, brauch ich hier ja anscheinend garnicht zu diskutieren.

20-1-30-40 - 17/10/2016 um 09:13

Du meinst der Vermieter hätte das nicht tun dürfen?

Goldy   - 18/10/2016 um 14:33

So, ich bin raus hier aus dem Forum. War schön mit euch. Gab schöne Unterhaltungen und gute Anstöße. Nette Buchempfehlungen und Ratschläge, wie auch Begegnungen. Ein schöner Platz seine Gedanken zu ordnen und auch mal eine Seite zu zeigen, die man im normalen Leben verstecken muss. Viel Erfolg und nur das Beste. Falls sich irgendjemand angegriffen gefühlt hat, so war das nicht meine Absicht.
Lasst euch mal durch den Kopf gehn, was ich hier geschrieben hab.
Über diese Themen bin ich ins Forum gekommen und über diese Themen verlasse ich das Forum.
Machts gut. Der Kreis schließt sich. :)

Hahahel - 18/10/2016 um 18:33

Schade, ich mochte Dich…Du darfst Dich in Dein Verschwörungsthema nicht so reinsteigern. Das ist zu negativ. Negative Gedanken, in die Du Dich reinsteigerst… Und eine Revolution wirst Du von hier aus nicht starten können. Vielleicht solltest Du mit diesen Themen nicht unbedingt in diesem Forum missionieren gehen… Vielleicht bis bald. So Paulchen Panther. Auf jeden Fall auch alles Gute weiterhin… Das wird schon wieder...

Dieses Thema kommt von : Magie-Com & Templum Baphomae
http://magie-com.de

URL dieser Webseite:
http://magie-com.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&fid=18&tid=1126