Thema: Gedichte

Forum: Schattenarbeit

Autor: Orvio


Orvio - 10/9/2007 um 22:09

Ein unsichtbares Geschenk, so wertvoll wie kein anderes
Eine unsichtbare Gabe, die so viele Spuren hinterlässt wie keine andere
Ein unsichtbarer Pfeil, der immer trifft und so tief eindringt wie kein anderer
Eine Blume, die riecht, farbig ist, so fest wie keine andere
Farben bringend durch den Regenbogen, nicht fassbar, eigentlich nicht da, aber alle sehen Sie
Weinend, lachend, hüpfend, offen Sie durch die Kinder fliesst
Bäume Sie nährt
Sie Kraft uns gibt
Wir immer wieder aufstehen, nachdem auf den Boden gefallen, nur durch den Willen, den Sie uns gibt
Sie begleitet uns sogar in die Tiefen, in Ihrem dunklen Kleid
Damit Sie uns wieder die Hand reichen kann, wenn wir unsere Erfahrungen gemacht haben
Hell ist Sie dann und fügt unsere eigene Zerrissenheit mit einem Blinzeln wieder zusammen
Sie ist klar, genügsam, aber trotzdem das Reichste was dem Menschen begegnen kann
Sie ist Reichtum, der nicht glänzt, trotzdem, wenn wir Sie sehen könnten, würde Sie uns blenden
Nicht blenden wie Gold und Edelsteine
Denn Gold und Edelsteine verneigen sich vor Ihr
Sie schmiedet währendes Glück
Sie ist das Lächeln der Kinder
Der Ausdruck der Unschuld
Sie hat kein Anfang und kein Ende, Sie beginnt nicht und hört nie auf, ist aber in allem enthalten
Sie bewegt die Herzen der Geschöpfe
Sie ist die Vermittlerin der Leidenschaft
Sie ist die Botin des Mitgefühls
Sie klärt auf wie kristallklares Wasser
Sie lädt mich ein auch dich zu lieben
Die Liebe ist mir durch dich begegnet

GeorgeTheMerlin - 11/9/2007 um 03:32

Ein Schüler fragte einmal seinen ZEN Meister:
Meister - wohin gehst du, wenn wenn du gestorben bist?

Ich fahre direkt zur Hölle - antwortete der Meister.

Der Schüler war total schockiert: Aber Meister - wie denn das?

Der Zen Meister lachte und sagte - wer sonst - außer mir - ist denn schon bereit in die Hölle zu gehen, um DICH da wieder rauszuholen??? Kennst du irgendjemand, der nicht lieber in den Himmel geht, als wegen dir in die Hölle zu gehen um dich da rauszuholen?

Da erkannte der Schüler die Liebe.

Kobald - 11/9/2007 um 15:52

You will see what i meant


Mists shining from the Ocean coast,
listen to me and watch the rising moon.
When i am gone with the morningbells,
and the day is burning bright,
you will see what i meant.
Cruzified within the white stars,
hypnotized by the Souls fire.

When the Stars are falling,
i will vome back with the rising oceans.
Then the northern light shining,
filling the dark gap within the heavens celling.
Then you will see what i mean,
looking right into my lonley eye.

Finally when we meet at the Mists again,
you will tell me why an angel cried.
The moonlights will schine upon your wounds,
and holding in your hand the sands of time.


[Editiert am 11/9/2007 um 15:54 von Kobald]

Okami - 11/9/2007 um 17:01

Die kleine Ballade vom Schwarzen Schmetterling
von asp

Dort irgendwo ganz tief in mir,
Verbirgt sich dieses alte Tier.
Es ist das Tier, das Sehnsucht heißt,
Das sich durch meinen Körper beißt.
Es wütet, kratzt und beißt und kreischt
Und wühlt sich durch mein weiches Fleisch.
Das Vieh, es läßt mir keine Ruh'.
Ich lock' es an und greife zu.
"Jetzt hab' ich dich! Jetzt bist du mein!
Ich schlage dir den Schädel ein!"
"Nein tu mir nichts! Kann nichts dafür,
Ich bin doch nur ein wildes Tier."

Das Tier, es flüstert in mein Ohr:
"Ich schlag' dir einen Handel vor.
Ich stecke leider in dir fest,
Jedoch, wenn du mich leben läßt,
Kein Beißen und kein Wüten mehr.
Dafür fühlst du dich nie mehr leer,
Dafür bist du nie mehr allein,
Ich werde immer in dir sein."
Ich sinne nach und denk' bei mir:
"Vielleicht find' ich nie mehr ein Tier."
Ich schlage ein, erhör' sein Flehen.
So soll es sein, so soll's geschehen.

Es legt sich hin, macht sich ganz klein,
Rollt sich zu einer Kugel ein.
So schläft das Tier dann Jahr um Jahr
Und oft vergess' ich's ganz und gar.
Im siebten Jahr an einem Tag
Da ist es fort ! Doch wo es lag,
Liegt ein Gespinst ganz weiß und fein.
Wo mag das Tier geblieben sein?
Doch höre ich nicht, wenn ich lausch',
Ein Pochen aus dem Wattebausch?
Ich denk nicht weiter drüber nach,
Nur ab und zu lieg' ich nachts wach.
Und es wird stärker jeden Tag.
Schon klingt es wie ein Paukenschlag.
Mein Kopf platzt gleich, er birst vor Schmerz
Schweig still verfluchtes Donnerherz!

Doch Wehe! der Kokon ist leer,
Das alte Vieh, es ist nicht mehr.
Stattdessen steht, ich weiß nicht, was.
Eine Gestalt, so leichenblaß,
Mit schwarzen Schwingen riesengroß.
Ich frage mich: "Was ist das bloß?
Was ist das für ein böses Ding?
Bei meiner Seel ! Ein Schmetterling!"
Die Augen seh'n mich voller Wut,
Und Durst, ich weiß er will mein Blut.
Er öffnet seinen Mund zum Kuß,
Ich weiß, daß ich jetzt sterben muß.
Er lächelt sanft und beugt sich vor
Und flüstert leise in mein Ohr:
"Nicht meine Schuld! Kann nichts dafür,
Ich bin doch nur ein wildes Tier."

Hast Du mich vermisst?
Hast Du mich vermisst?


*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*


eine schöne ballade wie ich finde^^

Orvio - 11/9/2007 um 19:14

Originalität beginnt mit Indivdualtät
Zitate sind in der Tat schmeichelhaft
Das Nachahmen wird innere Zufriedenheit bringen
Der Kampf ums Zerstören bringt Liebe
Glücklich seit ihr, die selber dichtet
Fluch wandelt sich im Unergründlichen
Darum liebe Wesen
Schreibt verwirrt von euch selbst
Denn Zufriedenheit, die kommen wird und gewesen ist
Ist nicht in Euch und darum nicht von dauer
Wollt ihr Zufrieden sein ? Dann dichtet selbst.
$

Black-Raven - 25/10/2007 um 05:31

Soweit Weg

Ich seh nach drausen,
dort wo es kalt ist
seh zu dir,
dort wo ich irgentwann alt werd.
Ich sehe drausen,
an einem Baum,
hängt ein Blatt... es ist schon braun.
Ich schau mich um,
es ist Herbst,
mir ist kalt,
ich will zu dir.
Wenn das Blatt, den Baum verlässt,
will es zürück,
ich will zu dir.
Dieses Blatt das bin ich,
es will zurück den ich Liebe dich.

gez.:Tommy aka Black-Raven

- 26/10/2007 um 17:20

Ein Traum zerbrach in dieser Nacht
Das Licht erlischt in deinen Augen
Die Hoffnung wurde umgebracht
Verloren ward der große Glauben

Die Rosen zerfielen in dieser Nacht
Deine Schreie verstummten am endlosen Schmerz
Die Schatten in dir haben nur noch gelacht
Und zerfraßen dein gebrochenes Herz

Deine Welt brach zusammen in dieser Nacht
Und trotz all der Pein waren deine letzten Worte...


''Ich Liebe dich''

Lumina - 1/12/2016 um 08:28

Vergessener Traum


Spähend
Schützend

Links der Schlange Kopf auf meiner Schulter
Rechts der Rabe sitzend auf meiner Schulter
Vor mir liegend das Raubtier zu meinen Füssen

Die Schlange gewunden
Der Rabe spähend
Das Raubtier schützend

So wandere ich mit ihren Lied von
Krieg, Leid, Rache und Blut

Am Abgrund des Lebens entlang

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Zweiter Abschnitt

=========================================================================== =======

Stelle mich meiner Anklage
Bitte stelle keine Frage

Weiß das ich schuldig bin
Denn da steck ich drin

Lege den Strick nur um meinen Hals
ich achte auf des Knoten halt

Habe entäuscht dich
dies ist die Anklage für mich

Drum sterb ich nun
damit du frei bist in deinem tun

Der Abgrund schon seit Jahren nah bei mir
springen tu ich nun aus Liebe zu dir

Ein letztes mal werd ich nun sterben
ein letztes mal wird sich der Phönix erheben

Die Schlange
Der Rabe
Das Raubtier
Die Priesterin

Leben
Sterben
Schlafen
Träumen

Werden sie auf ewig in mir drin

Will dir gehören mit meinem ganzen Wesen
Will ewig reiten auf meinem Besen

Gabst mir neuen Mut
Dies tat mir gut

Öffne dich denn mir ist so kalt
nur an deiner Seite ist mir warm und find ich halt



© ist und bleibt meins

Sope   - 1/12/2016 um 11:03

Traurig, ehrfürchtig, rührend. :) ( Gibt es auch einen schönen Teil, den du näher beschreiben kannst oder willst? du hast jetzt mein Interesse geweckt. Ich bin mir sicher, das ich da auch einen schönen Teil sehe , aber ihn noch nicht ganz so stark wahrnehmen bzw sehe )

Melancholie ist die Freude an der Traurigkeit :).

@Merlin, dein Beitrag ist mal wieder Mega lustig :) kriege das Grinsen garnicht mehr aus dem Gesicht. Echt Hammer.


Ich hoffe hier darf man Kommentare zu abgeben :x.
Wenn nicht bitte löschen.
Danke


[Editiert am 1/12/2016 um 11:15 von Sope]

Lumina - 1/12/2016 um 19:11

Es entstand einfach...
Ich bemerkte es erst, das ich es geschrieben hatte als es fertig
zu Papier gebracht hatte.
So sind fast all meine Gedichte...
Irgendwer anders führt dann meine Hand....
Sorry aber mehr kann ich echt nicht dazu sagen....
Obwohl ich es gerne tun würde...

20-1-30-40 - 2/12/2016 um 08:56

Mich inspiriert Georges:

Wer je die flamme umschritt
Bleibe der flamme trabant!
Wie er auch wandert und kreist:
Wo noch ihr schein ihn erreicht
Irrt er zu weit nie vom ziel.
Nur wenn sein blick sie verlor
Eigener schimmer ihn trügt:
Fehlt ihm der mitte gesetz
Treibt er zerstiebend ins all.

Sope   - 2/12/2016 um 08:59

Gebs zu :D, im letzten part deines schönen Gedichtes, auch wenn es von Georges inspiriert ist, steckt der größte Anteil von dir :P?

Ich würde ja gern die Hintergründe kennen. Aber manchmal kann der Schein auch trügen.

Und ich hab mich sehr schwach ausgedrückt. Aber gefällt mir und wirkt sehr tiefgründig. Vorallem in Bezug auf Georges


[Editiert am 2/12/2016 um 09:01 von Sope]

20-1-30-40 - 2/12/2016 um 09:29

Das ganze Gedicht ist von Georges. Ich bin kein Dichter fürchte ich.

;)

Sope   - 2/12/2016 um 09:59

Ach mist, dann hab ichs falsch verstanden.

Aber probier das mal mit dem in Zusammenhang zu bringen :D und check mal ab was sich daraus ergibt

Zitat:
Ein Schüler fragte einmal seinen ZEN Meister:
Meister - wohin gehst du, wenn wenn du gestorben bist?

Ich fahre direkt zur Hölle - antwortete der Meister.

Der Schüler war total schockiert: Aber Meister - wie denn das?

Der Zen Meister lachte und sagte - wer sonst - außer mir - ist denn schon bereit in die Hölle zu gehen, um DICH da wieder rauszuholen??? Kennst du irgendjemand, der nicht lieber in den Himmel geht, als wegen dir in die Hölle zu gehen um dich da rauszuholen?

Da erkannte der Schüler die Liebe.


Ich dachte das andere ist aus dem hier inspiriert ^^ bzw so hatte ich es verstanden. Weckt eine völlig interessante Sichtweise.


[Editiert am 2/12/2016 um 10:02 von Sope]

Vau - 9/12/2016 um 21:02

Abgrund des Lebens: Das Wissen um den Tod.
Der Schrei nach Sinn, wo keiner ist,
nie nötig war.
Ein "Du"; Nähe, Trost oder Bedeutung?
Frage nicht,
oder lebe nicht-

GeorgeTheMerlin - 13/12/2016 um 02:07

Hi - das sind sehr tiefe persönliche "Inspirationen".

Wo man gewisermaßen "sich selber channelt" :) Und eine Botschaft für sich selber und andere bekommt.

Anders aber bei Lumina: "Irgendwer anders führt dann meine Hand"

Hier wäre dann weiter zu fragen: Hat der Text irgendetwas mit dir zu tun?

Diese Geschichte von Schuld und Anklage - ist es deine konkrete Geschichte - oder ist es eine völlig fremde Geschichte? Und: wie ist deine RESONANZ dazu?

grüssli merlYnn

Sope   - 18/1/2017 um 22:20

Danke Lumina... Für alles ... Du warst bist und bleibst .... Genieß einfach bitte alles.. bzw leb so wie du es dir wünscht aber verliere doch bitte nicht die Hoffnung...

Vau... Deine Interpretation lässt aber so viele Zwischenräume ... In denen man sich verlieren kann...

Meine Resonanz ist... Die Erde ist der wundervoller Planet... Egal in welcher Dimension der lohn

Meine Resonanz war dss nicht loslassen können Merlin... Ich verliere... Aber scheinbar Stück für Stück die Angst davor... Bzw wird durch vertrauen ersetzt....

Durch vertrauen und wissen... Ka ist das gefährlich?


Meister Merlin ich verstehe sie immer noch nicht ich sehe immer noch totale Komplexität im ... Sein? Aber ich hab gelernt... In dem Buch Gespräche mit Gott... Das man nichts immer nur gut sein darf? Aber d.h. ich muss mein glauben von Gerechtigkeit aufgeben? Oder muss ich das nicht? Ich muss mir nur verzeihen können....

Niemand darf nur für oder nur böse oder nur 1 Sache sein mh das wird immer komplexer


[Editiert am 18/1/2017 um 23:29 von Sope]

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