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Forum: Geschichten und Gedichte

Autor: Manouche


Manouche - 28/5/2017 um 14:55

Ich vergebe dir deine Unwissenheit darüber wer ich bin.
Ich vergebe mir meine Unwissenheit darüber wer du bist.

Bevor du anfingst mich zu formen hatte ich längst entschieden wer ich war.

Durch alle lichten Nebeln, erdichte ich das Bild von dir.
Einsam stehst du vor einem Unlösbarem Rätsel... und aus Angst mich zu zerbrechen, beschließt du, mich niemals zu berühren.
Dann bin dort Ich, beobachtend und wartend. 
Spüre diesen Sog in mir und suche ihn... durch alle Grenzen …auch in dir.

Ohne meinem Zweifel erkenne ich, dass ebenda nichts strömt. 
Deine Wasser sind dunkel und trotz der wilden Stürme so vernichtend still.
In meinen aber, 
glitzern schattenlos entflammte Farben.

Und ehe mein eben erwachter Puls zu sterben beginnt,
ist dein Unlebendig Sein,
in Anbetracht meiner zu dir Grenzenlosen Hingabe,
das Letzte woran ich mich Erinnere.

Du warst mir so nah, dass selbst der Klang meines Namens zwischen uns keine Heimat fand.
So fern, dass unentdeckte Galaxien uns trennten, bei all den Versuch nach dir zu greifen.

Du, die größte all meiner Lieben.
Im Spiegel deiner unerlösten Blindheit,
wurde einst das Mondlicht meiner Sonne unsichtbar 

Und lässt es heute, 
in jeder Wesensart der ich begegne leuchten.


-N.A. Manouche-

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