Thema: Weltenwechsel

Forum: Geschichten und Gedichte

Autor: Serafia_Serafin


Serafia_Serafin - 14/10/2010 um 20:34

In Schönheit liegt die Welt ausgebrannt
wenn der Winter kommt

Der Winter kommt
und nimmt all das hinweg
und lässt nur mögliche Unmöglichkeiten

An dem großen Tor ist ein Abgrund
hineinzublicken
kostet die Seele
bis nichts bleibt als Unwert
und Schwärze

Blutlos leer
ohne das Gold des Sommers
liegt alle Kraft
in blinder Routine
ist alles Hören
nur noch in der Taubheit
denn jede Note
schneidet härter
als die schärfste Klinge

Werfe meinen Mantel um wie jedes Jahr
und gehe in den bleichen Schnee hinaus
in die kalte Schwärze
das große Nichts, in dem sich die Dinge bescheiden

ewig kanns nicht Winter sein...

Vau - 14/10/2010 um 22:34

Mögliche Unmöglichkeiten klirren,
unberührt von Frost,
immer,
meist unerkannt.
Winter , Gast,
Helles durch Weisses ersetzend,unwichtig,
abgesehen von der Kälte,
atmet ein, aus, fernab des Äquators,
Sonnenkind,
ewig.
Das Gold des Sommers ist in mir-


[Editiert am 14/10/2010 um 22:36 von Vau]

Serafia_Serafin - 15/10/2010 um 21:16

Vielleicht irgendwo
und strengstens verschlossen
glimmt ein letzter Rest,
ein flüchtiger

Diesen anzutasten hieße
das Kostbarste verschwenden
noch bevor die erste Flocke vom Himmel sich senkt

Mein Glück der Welt liegt in anderen Händen
als den eigenen
denn aus sich selbst genährt
ist es nur
Kannibalismus
für Fortgeschrittene

Vau - 18/10/2010 um 12:09

Ausser, du bist ein Stern

Serafia_Serafin - 18/10/2010 um 19:50

Noch nicht ganz wahrscheinlich. :)

Howard - 17/11/2010 um 10:48

Ein stück weit jeder Mensch.

Dieses Thema kommt von : Magie-Com & Templum Baphomae
http://magie-com.de

URL dieser Webseite:
http://magie-com.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthread&fid=22&tid=804