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Autor: Betreff: Der wahre Wille - Mythos?
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 29/11/2014 um 12:04  

Zitat von Echidna1, am 28/11/2014 um 17:06


... ich ? sollte projizieren ? .... nein Danke, mir waren die Projektionen von
lebendigeren Menschen als ich, teuer genug .


Klingt interessant. Erzähl es doch mal!


[Editiert am 29/11/2014 um 12:05 von GeorgeTheMerlin]
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red_folder.gif erstellt am: 29/11/2014 um 13:55  

Zitat von Echidna1, am 28/11/2014 um 17:06

... ich ? sollte projizieren ? .... nein Danke, ....


wenn du meinst. ist ja nicht meine angelegenheit.
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red_folder.gif erstellt am: 29/11/2014 um 23:05  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 29/11/2014 um 12:04


Klingt interessant. Erzähl es doch mal!



nein
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 3/12/2014 um 21:52  

Zitat von Echidna1, am 28/11/2014 um 17:06


... ich ? sollte projizieren ? .... nein Danke, mir waren die Projektionen von
lebendigeren Menschen als ich, teuer genug .


Man soll ja nicht projezieren - sondern seine Projektionen erkennen - durchschauen. Dort, wo die Projektion ein Konstrukt der Wirklichkeit ist. Wo man auf jemanden etwas projeziert anstatt ihn so wahrzunehmen wie er ist.

Bewußtes Projezieren ist dann wieder eine magische Technik. Hier sendet man eine Energie aus, die in der Realität ein ähnliches Ergebnis wie die magische Projektion anziehen soll.

Bei den "lebendigeren Menschen" scheint es sich um eine Projektion ersterer Art gehandelt zu haben - :)

Du kannst es ja auch mal ganz allgemein schreiben - wei eine Projektion für jemanden teuer werden kann

:) merlynn
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red_folder.gif erstellt am: 3/12/2014 um 23:09  
@ GeorgeTheMerlin

... wie soll man Projektionen erkennen, hat man nicht vorher projiziert ? Das eine zieht das andere zwangsläufig nach sich und existiert nicht eigenständig.

Die alten Griechen ziehen wohl heut noch durch die Welt und jagen noch Projektionen aus dem Widderkult nach ... und diejenigen, die mehr oder weniger bewußt in späteren Zeiten ins gleiche Horn geblasen haben, befinden sich auch noch auf dem Level.

Jemanden wahrnehmen wie er wirklich ist, kann nur derjenige, der unter der Wirkung existiert ....

... alles andere ist Betrachtung im persönlichen Rahmen.


""Bei den "lebendigeren Menschen" scheint es sich um eine Projektion ersterer Art gehandelt zu haben - :)

Du kannst es ja auch mal ganz allgemein schreiben - wei eine Projektion für jemanden teuer werden kann""

Ich habs versucht. Ich hab das Gefühl als breche ich meine Zunge, obwohl ich sie nicht nutze.
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red_folder.gif erstellt am: 6/12/2014 um 17:52  

Zitat von Echidna1, am 3/12/2014 um 23:09


... wie soll man Projektionen erkennen, hat man nicht vorher projiziert ? Das eine zieht das andere zwangsläufig nach sich und existiert nicht eigenständig.


auch wenn die frage nicht an mich gerichtet war, ....
du kannst eine projetkion natürlich erst erkennen, wenn du projeziert hast. du kannst dann die projektion zurück nehmen. die kraft, die du nach außen projeziert hast, steht dir dann wieder zur verfügung. wenn man die projektion nicht zurücknimmt, steht diese kraft nicht zur verfügung. sprich, projektion hat schon was von selbst-kastration.
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 10:55  
@ Alles und Nichts

ich behaupte einfach mal, dass Projektion nicht der richtige Weg ist

:) hab mich mal neben meinen Ansichten ein bisschen schlau gemacht und bemerkt, dass ich gar nicht so verkehrt war/bin :

Projektion

Hier werden einer anderen Person unbewusst eigene Gefühle und Impulse zugeschrieben. Die Projektion dient der Vermeidung von Angst und Scham und der Aufrechterhaltung eines mit dem eigenen Selbstverständnis vereinbarten Bildes von sich selbst. Man unterscheidet idealische Projektion und Schattenprojektion:
•Idealische Projektion: Idealische Wunschvorstellungen werden anderen zugeschrieben, um sich selbst aufzuwerten.
•Schattenprojektion: Unannehmbare Wunschvorstellungen (Phantasien) werden anderen zugeschrieben, weil sie dort besser bekämpft werden können. Diese Projektion kann sich kollektiv auf eine Gruppe richten. Bevorzugt werden Minderheiten, die eine Sündenbockfunktion einnehmen. Eigenes Fehlverhalten wird nach außen verlagert: jemand anderes tut etwas Falsches, dadurch wird die Person von Schulgefühlen entlastet und kann andere für sein eigenes Fehlverhalten bestrafen.

http://www.freiereferate.de/paedagogik/psychoanalyse-abwehr mechanismen

... genau das kritisiere ich am Menschen allgemein. Diese unbewussten Gedankengänge die genau so unbewußt einen Trägerplaneten finden und spricht man jemanden darauf an, spielt das alte Lied : Die Gedanken sind frei ..... ;))
Sollte ich persönlich jemals gedacht haben, ist das lange her und Gedanken annehmen, die kommen, wehre ich meist erfolgreich ab, nämlich die, mit denen ich mich nicht identifizieren möchte.
Noch schlimmer, man kann mir einfach nicht mehr alles erzählen .... das Unterbewusstsein ist manchmal eine eklige Angelegeheit, nämlich dann, rennt man mit den Folgen der Gedanken los, die man nicht verurscht hat. Ich habe keine Ahnung ob es richtig oder falsch ist, gut oder schlecht im nachhinein, ..... als Rückschau sehe ich, es ist besser so.

Denn genau da kommt der persönliche Wille auch wieder ins stocken.
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 17:47  

Zitat von Echidna1, am 7/12/2014 um 10:55
... Gedanken annehmen, die kommen, wehre ich meist erfolgreich ab, nämlich die, mit denen ich mich nicht identifizieren möchte.


einfallstor für projektionen und alle anderen mechanismen um den geist namens ego am laufen zu halten. anders formuliert, der teufel freud sich über jede identifikation. aber wie gesagt, machs gerne weiter.


Zitat von Echidna1, am 7/12/2014 um 10:55

Noch schlimmer, man kann mir einfach nicht mehr alles erzählen


das trifft auf so ziemlich jedes andere ego genauso zu. du bist damit in bester (oder doch schlechter) gesellschaft.

der wahre wille kann nur entdeckt werden, wenn man jede projektion, jede identifikation sein lässt. abgesehen davon, der wahre wille ist immer jetzt. egal was darauf projeziert wird.
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Echidna1
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 20:20  

Zitat von Alles und Nichts, am 7/12/2014 um 17:47


der wahre wille kann nur entdeckt werden, wenn man jede projektion, jede identifikation sein lässt. abgesehen davon, der wahre wille ist immer jetzt. egal was darauf projeziert wird.


..... wer sagt enn, ICH habe den wahren Willen noch nicht entdeckt ?

Ich kenne meinen wahren Willen. Von Kindheit an. Habe nie aufgehört ihn zu realisieren.

Das Problem dabei, ist wie bei der Sinnfindung : Erziehung, Schule, Zweckbestimmung die von aussen auferlegt wird, funktionieren in einer "normalen Vorgabe" sind alles Fakten von Hypnotiseuren, die behindern oder zeitweise vom persönlichen "wahren Willen" ablenken.

Schon das Klischee : ein Junge spielt nicht mit Puppen oder ein Mädchen darf nicht im Dreck buddeln oder Indianer sein, wie es lange Zeit und auch noch heute nicht selten ist, überlagern den Willen.
In Extremsituationen kommt wieder alles hoch, wenn man sich mal wieder vor Augen führt : DAS ist es nicht, was ich wirklich will .... dabi sehe ich den wahren Willen nciht als persönliche Projektion, sondern als das , was aus einem heraus kommt.

Frage an das Kind : was willst Du mal werden ?

"Schafzüchter !"

Schafzüchter wird man nicht, das ist kein Beruf !

" warum ist das kein Beruf ?"

das ist dreckig und man ist fast immer draussen und bringt auch kein geregeltes Einkommen.

":puzz: aber es gibt doch Schafzüchter ! hungern die alle und wohnen draussen ?"

nein, das nicht, aber es ist absurd !

"Nagut, dann Schreiner ! "

Das ist nichts für ein Mädchen ! Etwas mit Lebensmitteln oder Fremdsprachen oder oder oder ....

Ich werd Tänzerin ! ... und fiel fast von der Sofalehne auf der ich mittlerweile balancierte .... auch quatsch und dann kamen Abends vor dem Schlafen gehen wieder die Bilder von Schafen in der Lüneburger Heide und der Alkoven, der in einem Schloß entdeckt war, machte die Läden von allein zu ....

sicherlich kennt jeder mehr oder weniger diese oder ähnliche Situation, die immer wieder auf den Punkt orientiert und man kommt aus dem Alkoven mit dem persönlichen " wahren Willen" nicht heraus.

Mach mal dies oder mach mal das wird erledigt und dann steht man wieder mit hängenden Armen und fragt : wann bin ich mal dran ?

"Aber Du verdienst doch gut, .... oder : Du hast eine Familie, was brauchst Du noch mehr ? oder : das ist alles viel zu unsicher, oder : woher willst Du das Geld nehmen um den Anfang zu überstehen ? "

.... ich sehe den wahren Willen mittlerweile als das, was man benötigt um ins Selbst zu flüchten, bis man die Mauer durchrennt ... und da läuft nichts mit ausserkörperlichen Projektionen auf die man wartet in Form von menschlichen Spiegeln ... es muss ALLES aus dem Selbst kommen, nicht nur der Wille im Gedanken, der Betrachtung oder der Idee ...


[Editiert am 7/12/2014 um 20:21 von Echidna1]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 21:54  
Ich hoffe die Frage ist nicht allzu plumb, aber was ist denn für euch eigentlich drr wahre Wille?
Was erwartet ihr von diesem Willen?
Ich warte gespannt. :)
Antwort 59
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 22:04  
Wie zeigt sich wahrer Wille in Beziehungen?

Da, wo die Beziehung lebt - trotz Unterschiede.

Wo die Beziehung nicht lebt - da ist ein Stück wahrer Wille gestorben. Und zwar gerade durch solche Konditionierungen wie du sie gezeigt hast. Das sind offensichtliche Beispiele - es gibt raffiniertere Konditionierungen durch Familie, Gesellschaft, persönliche Traumas - die wir nicht durchschauen.

Hier ist der Spiegel des anderen notwendig - um uns da zu erkennen, wo wir blind geworden sind für einen lebendigen Austausch.

Wenn wir eigesehen haben, wie wenig wir uns kennen - dass wir vieles früher nicht verstanden haben obwohl wir glaubten zu verstehen.

Der Spiegel des anderen wird erst dann sinnvoll, wenn wir bereit sind ihn zu LESEN!!!! Und wenn wir anfangen zu lernen, ihn zu lesen.

liebe Grüße merlynn
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Echidna1
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 22:06  
.... vom wahren Willen kann man nichts erwarten. Der Wille will .....


und erwartet von uns ....
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 22:18  
Welche Konditionen habe ich denn gezeigt?
Also auf der Schiene wir müssen uns erst selbst verstehen um alles andere zu verstehen?


[Editiert am 7/12/2014 um 22:20 von Raxend]
Antwort 62
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 22:35  
Ja!

Wir können den wahren Willen ERKENNEN - dazu müssen wir lernen zu LESEN. Lesen, ob wir einen konditionierten Schatten der Vergangenheit leben - oder freien Willen.

LEBENDIGKEIT ist ein guter Indikator für freinen Willen.

TOTE STRUKTUREN IN BEZIEHUNGEN sind ein Indikator für Schatten aus der Vergangenheit. Es gibt aber noch mehr Indikatoren dafür.

Ziel von SCHATTENARBEIT ist die Befreiung meines wahren Willens - meiner LEBENDIGKEIT - aus den Schatten der Vergangenheit.

Meine tiefsten Schatten erkenne ich - unter anderem - sehr gut, wenn ich in den Spiegel meiner Beziehungen schaue. Das wird mich weiterbringen als immer in neue Beziehungen zu flüchten.

grüssli merlynn
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Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 22:41  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 7/12/2014 um 22:04
Wie zeigt sich wahrer Wille in Beziehungen?



Die Beziehung ist eine Zweckgemeinschaft.

Zum Zweck des zusammenlebens unterschiedlicher Personen in meist unterschiedlichen Berufen, mit meist unterschiedlichen Lebensauffassungen, mittels Kompromissfähigkeit auf einen Nenner gebracht.

Nicht erst heute, das war zu allen Zeiten so.

Und wenn die Beziehung nur einen Zweck erfüllt, dass sich beide Patner lieben oder dass beide Partner sich lieben ?
Irgendwann kommt dann die Frage auf : Wer ist "sich" in der Beziehung ?..... sich ist so geliebt und was ist Liebe ? .... sind das die Unterschiede die den einzelnen Menschen individuell erhalten oder ist es die Ausrichtung die unterschiedliche Partner imm gleicher werden läßt ?

Eine Beziehung kann m.E. nur aus EINEM wahren Willen funktionieren, der abgeklärt sein sollte, damit keine Mißverständnisse aufkommen.

Und das nicht nur für die Situation im hier und jetzt.
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 22:47  
Ich würde beginnen: eine Beziehung ist eine Liebesgemeinschaft.

Und so zu anderen Ergebnissen kommen. Auch zu anderen Beziehungen.

Aber gerade der BEWUßTE Umgang mit alltäglichen Notwendigkeiten und Zwecken sollte eine lebendige Kommunikation und gemeinsame Aufgabe sein - soll es nicht in tote Strukturen und Beziehungs-Rückzug enden.

Und wie man hier sieht - Beziehung ist für jeden was anderes.

grüssli merlYnn
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 23:17  
Interessant, danke für die Erklärungen.
Stellt sich dann nicht die Frage ob man überhaupt irgendwann den wahren Willen erreichen wird?
Ich habe wahrscheinlich noch nicht die Erfahrung, da ich mich mit Schattenarbeit ect nur indirekt befasst habe bzw befasse, aber mir erscheint die Schattenarbeit wie eine Sissiphus Aufgabe.
Man kann dutzende von Schatten auflösen, doch bilden sich im Laufe des Lebens immer wieder neue.
Außerdem wo Licht ist so muss es auch Dunkelheit geben, die Frage ist wie groß diese ist.
Auf jedenfall denke ich das so, oder wie seht ihr das?
Antwort 66
Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 7/12/2014 um 23:24  
..... Liebe ist der Zweck der Partnerschaft oder genauer : kann der Zweck der Partnerschaft sein.

Es gibt ja auch noch andere Partnerschaften auch oder vor allem auf dem Level Ehe.

Die Kindergartenliebe ist nicht selten eine verklärte Liebe, die im Grunde genommen nur mit Gewohnheit oder Nostalgie assoziiert werden kann.

Man liebt zuerst sich selbst.

Bekommt man das geliebte innere Bild eines Partners in Form von einem Menschen präsentiert, kann man unter Umständen von "Liebe auf den ersten Blick" sprechen. Das ist Liebe, die halten kann oder mit Kompromissen gehalten wird oder langsam wieder abbröckelt.

Wobei andere Beziehungen immer zu einem Zweck und für diesen Zweck funktionieren.

Was sind "tote Strukturen" in einer Beziehung ?

Ich sehe in keiner Bezieung tote Strukturen. Gerade das was man als "tot" in einer Beziehung ansieht oder benennt, drängt sich so lange in den Vordergrund, und läßt eher die Beziehung sterben, als dass es aufgegeben wird. Ist dem nicht so, stirbt der Mensch an dieser Verdrängung (und lebt dann wieder damit weiter)

Ansichtssache von Scheidungsquoten ;)
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 8/12/2014 um 11:01  
Es ist eine andere Schwingung ob man alles als Zweck - oder als Liebe wahrnimmt.

Tote Strukturen sind wo wir anderen nichzuhören - wo wir einander nicht wahrnehmen - wo es kein Mitschwingen gibt. Wo es einen Rückzug ohne Kommunikation gibt, Vermeidungen, Gewohnheiten aus Vermeidung usw usw usw.

Erwacht die eigene Lebendigkeit - versteht man sich und den anderen unmittelbar.

Lebendigkeit - Mitschwingen können - Kommunikationsfreude wären so Schlüsselwörter.

Vermeiden - Rückzug - Blindheit und Taubheit - Nicht.Kommunikation wären Schlüsselwörter für Schattenbereiche.
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Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 8/12/2014 um 14:46  
..... irgendwie bekomme ich die "toten Strukturen in einer Beziehung nicht gebacken.

Tote Punkte in der Beziehung. Jeder noch so devote Mensch hat auch Eigenleben. Jede noch so große Liebe hat auch Schattenseiten, die nicht zuletzt auf persönliche Ansichten basieren, die man nicht kastrieren kann.

Diese Asnichten möchte man nicht immer laut machen, meist nur banales und trotzdem kann dieses Banale im Gespräch ein Hinderungsgrund sein, weiter zu sprechen. Noch nie habe ich eine Partnerschaft gesehen, die anders war oder es wurde an den Haaren ein Gesprächsthema herangezogen, damit möglichst keine Kommunikationslücke entsteht.
Genau das sieht man auch bei befreundeten Personen oder Arbeitskollegen. Mir ist es nicht einmal passiert, dass mich eine Arbeitskollegin am Telefon oder persönlich dermassen zugetextet hat, dass ich abschaltete und dabei einschlief ... es wurde nicht einml bemerkt.

Vor ein paar Jahren bin ich am Sonntag mit dem Bus durch die Stadt gefahren. An einer Haltestelle stieg ein älters Pärchen zu ... Hand in Hand ... sie hatten kaum Platz genommen, da fingen die beiden an, lautstark zu streiten. Der Streit hielt sich nicht bei einem Thema ... egal was sie sagte, er wusste es besser und egal was er sagte, sie nannte es anders.

Ich musste heimlich lachen und mir kam der Gedanke : die beiden haben wohl lange freundlich nebeneinander gelebt mit dem Kopf voll von dem, was sie nicht sagen möchten und ist das jetzt gesagte nur ein Vorwand und der wahre Streitgrund wird immer noch verschwiegen ? Und ob den beiden wohl bewußt ist, was sie machen ? Ausgestiegen sind die beiden wieder Hand in Hand. Möglich, dass sie sich schon stützen mussten, sie waren schon sehr alt.

... hinzu kommt, dass es Menschen gibt, die nicht gern sprechen :cool: und alles auf das nötigste beschränken.

Ich sehe Kommunikation die über das lebensnotwendige hinaus geht, als Getratsche. Was sein muss, muss sein und dann kommt von mir Schweigen.

Eine Partnerschaft auf der Basis einer Liebesbeziehung lebt von der Liebe und nicht zuletzt von der sexuellen. stelle ich mir vor, dass ich einen Geschlechtsakt mit Worten attakiere, um weiterhin wie auch immer im Gespräch zu sein oder zu bleiben, kommt mir das kalte Grauen.

Gerade die Liebe benötigt stille Stunden ... mit Schwingungen, dagegen ist nichts einzuwenden, aber gequake ... das muss nicht sein.

Aber vielleicht bin ich desorientiert und sehe alles nicht so genau.
Mythologisch wird die Gebärmutter der Frau dem Frosch gleich gesetzt. Erst wenn der PERSÖNLICHE Gedanke der Frau die Basis erreicht, dass es kein gequake mehr ist, ist das gesagte wirksam. Ansonsten ist es nur larifari oder nachklappern, weil klappern zum Handwerk gehört. (dafür bringt der Storch ggf. Kinder)

Schweigende Menschen, die ohne Worte und ohne Gedanken zusammenfinden, sind nicht tot oder haben tote Strukturen.

Nein, es liegt nicht zwingend daran, dass ich mit Frauen nicht besonders kann , ich verstehe diese Spezies zu wenig in ihrer Art.


[Editiert am 8/12/2014 um 14:48 von Echidna1]
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Zitat von Echidna1, am 7/12/2014 um 20:20


..... wer sagt enn, ICH habe den wahren Willen noch nicht entdeckt ?

Ich kenne meinen wahren Willen. Von Kindheit an. Habe nie aufgehört ihn zu realisieren.


wenn ich lese, was du schreibst, gehe ich davon aus, dass du vom wahren willen weit entfernt bist. ist aber nur meine persönliche meinung.

wenn ich deine aussagen interpretiere, würde ich sagen, dass du dich auf motiv-authentisches-verhalten beziehst.

raxend:
lies einfach mal "intelligenz des erwachens" von om c. parkin oder "facetten der einheit" von almaas, insbesondere die heilige idee zum enneatyp 2.
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Zitat von Alles und Nichts, am 9/12/2014 um 09:43


wenn ich lese, was du schreibst, gehe ich davon aus, dass du vom wahren willen weit entfernt bist. ist aber nur meine persönliche meinung.

wenn ich deine aussagen interpretiere, würde ich sagen, dass du dich auf motiv-authentisches-verhalten beziehst.



... es kommt m. E. drauf an, wie man den wahren Willen versteht und inerpretiert.

"motiv-authentisches-verhalten", deute ich es richtig, wird angestrebt.

Mein Verhalten strebt aus mir. Setzt sich von Zeit zu Zeit von selbst über alles hinweg und ich will und kann dann nicht mehr anders und finde keinen Weg da hin, obwohl ich will.
Es ist wie eine Suggestion aus einer längst vergangenen Zeit von was weiß ich wem .... die Erklärung für meinen jeweiligen Rückfall in dieses "ich will" habe ich in mir gefunden : ich kann nicht einfach so für Geld arbeiten gehen, ohne festen Boden unter den Füssen mit Essensvorgabe. Mir fehlt ein Stück, das Stück was mich befähigt, weitestgehend für mich allein zu sorgen und das geht nur auf einem Grund, für den ich einem Lehnsherrn nicht danken muss, wie auch immer. Auf Gedeih und Verderb ... owohl ich letzteres nicht in Erwägung ziehen möchte.

Die LiteraturVorschläge sind Bücher ? Danke, ich mach mich erst mal schlau ... obwohl ich in letzter Zeit kaum noch Ruhe zum lesen habe ;)
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Zitat von Echidna1, am 9/12/2014 um 11:40

Mir fehlt ein Stück, das Stück was mich befähigt, weitestgehend für mich allein zu sorgen und das geht nur auf einem Grund, für den ich einem Lehnsherrn nicht danken muss, wie auch immer. Auf Gedeih und Verderb ... owohl ich letzteres nicht in Erwägung ziehen möchte.


Hallo Echidna!

Kann das total nachvollziehen, mir geht es ganz genauso!
Gestern kam mir aber eine "Erleuchtung" dazu...
In Wirklichkeit kann NIEMAND für sich selbst sorgen, denn wir sind alle auf das, was uns die Natur (oder Gott) zur Verfügung stellt, angewiesen.
Auch der mächtigste aller Menschen kann nicht ein einziges Samenkorn erschaffen, nicht ein einziges Nahrungsmittel!
Auch kein Wasser oder Sauerstoff. (Diese können wir Menschen zwar inzwischen durch chemische Umwandlungsprozesse "erzeugen", aber halt nicht erschaffen.)
Dh im Grunde, dass Menschen, die anderen Menschen den Zugang zu dem verwehren, was wir alle zum Leben brauchen, sich zwischen ihre Mitmenschen und Gott stellen.
Geld gehört ebenfalls zu den Trennern, denn wenn Mensch sich seine Versorgung erst VERDIENEN und dafür BEZAHLEN muss, hat er sich bereits von Gott/der Natur in gewissem Sinne entfernt.

"Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?"

Matthäus 6,26
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red_folder.gif erstellt am: 11/12/2014 um 16:28  
@ Marah Durimeh


.... wie schön dass ich nicht allein bin mit so einem Problem.

Doch irgendwie reden wir aneinander vorbei.

Ich lebe nicht in dem Wahn, dass jemand für mich sorgt. Diese Zeiten sind seit der Vertreibung aus dem Paradies vorbei. Wir leben zwar jetzt auch in einem Para dies, doch sieht es ein wenig anders aus, als vorher.

Was hat uns von Gott entfernt ? Die Tatsache, dass man für Geld das Leben bewerkstelligen muss ? ... sicherlich nicht.

Man hat nach wie vor die Möglichkeit als Selbstversorger zu agieren, ... ich kann mich nicht entsinnen, dass nur Geld mit nichts rundherum für egal welche Art von Leben ausreicht, dass man in dem Sinne ein Gottmanko erklärt oder erklären kann.

Genügt es dass zweifelhafte Tomaten in noch zweifelhafteren Supermärkten eingekauft werden , ist das genügend für den, der nicht anders will.

All die anderen, die ganz bewusst Samen kaufen um Tomaten anzubauen, bauen vergebens, weil sie die Samen mit Geld bezahlt haben und Gott somit entfernt ?

Das ist eine lustige bis lächerliche Ansicht.

Bist du wenigstens ein mal morgens in der Frühe aufgestanden in dem Bewußtsein, dass Du genau so genau im gleichen Moment, aus Deinem Gartenbeet aufstehst ?? Dann erkennst Du Gott !
... Obwohl Du für den Erhalt des Gartens in der Nacht gestorben bist. Obwohl der auch drin liegende Samen mit Geld bezahlt ist.
(Keine Angst vor dem Winter, das was Schnee auf dem Acker, ist das Leinen im Bett und das was darunter ist, erfriert nicht, sondern erholt und erneuert sich.)

Niemand kann sich zwischen Gott und den Menschen stellen, verursacht der Mensch nicht selbst diese Situation. Diese Ursache kann viele unterschiedliche Gründe haben ... glaubensbedingte z.B.

Nein, Wasser oder Sauerstoff kann der Mensch für sich nicht nützlich herstellen, aber für weitestgehend einwandfreie Erhaltung sorgen. Ich bin wohl noch der Geringste der Unterhalter und habe nicht genug getan.


„Was du ererbt von Deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“ .... wusste schon Goethe, aber wie sieht es in Kriegjahren aus, wenn das Erbe von den KriegsGräbern geraubt und nur noch der Wille im Vordergrund vorrangig ist, nach Hause zu kommen ?

Genug philosophiert, sonst wirds noch allzu ehrlich.
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Lux
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Hallo Echidna!

Hab mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Ansonsten kann ich deine Reaktion nicht verstehen.
Inwiefern ist es ein Wahn, dass wir total auf das angewiesen sind, was uns die Natur spendet?
Dass wir anbauen müssen - falls wir nicht von Wildkräutern und -früchten leben wollen - ist ja klar. (Mit den Samen bzw Ablegern, die von der Natur "hergestellt" werden - künstlich geht nicht, nur züchten mit Vorhandenem!)
Aber wieviele Menschen können sich denn ein Stück Land leisten?
Gehen wir mal davon aus, dass wir "im Schweiße unseres Angesichts unser Brot verdienen müssen", gilt das noch in Zeiten, wo so Vieles automatisiert hergestellt wird?
Es ist ja gar nicht mehr genug Arbeit für alle da!
Arbeit ist nicht mehr das richtige oder zumindest alleinige Mittel, um zu dem zu kommen, was man braucht.
Darum braucht es neue Lösungen um a) die vorhandene Arbeit einigermaßen gerecht zu verteilen und b) die Ressourcen.
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