Templum Baphomae
Magie-Com (alt) - Impressum
 
Benutzername:
Passwort:
 
 
 
   
   
 

Wer ist Online
Alle Mitglieder: 6838
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 31

Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.

Hauptmenü

Foren
Magie & Hexen Forum
TB & AO Forum
Allg. & Gesch. Forum

User

Internes

Suchen

FAQs
 Downloads (6)
 WebLinks (5)
Templum Baphomae Forum Sie sind nicht eingeloggt


Nach unten
« vorheriges  nächstes »
Aufsteigend sortiern Absteigend sortieren « 1  2 »     print
Autor: Betreff: Der Prinz und der Magier
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 6/6/2014 um 15:39  
Hier das wollte ich schon längere Zeit mal posten, seit ichs in dem mir von 20-1-30-40 empfohlenem Buch "The Structure of Magic" gelesen hab. Hab jetzt mal von woanders rauskopiert.




Es war einmal ein junger Prinz, der an alles glaubte, außer an drei Dinge. Er glaubte nicht an Prinzessinnen, er glaubte nicht an Inseln, und er glaubte nicht an Gott. Sein Vater, der König, sagte ihm, diese Dinge existierten nicht. Und da es im Reich seines Vaters keine Prinzessinnen und Inseln und kein Anzeichen von Gott gab, glaubte der Prinz seinem Vater.
Aber eines Tages lief der Prinz von dem väterlichen Palast fort. Er kam in das Nachbarland. Dort sah er zu seiner Verwunderung von jeder Küste aus Inseln und auf diesen Inseln seltsame und verwirrte Geschöpfe, die er nicht zu benennen wagte. Während er sich nach einem Boot umsah, kam ihm an der Küste ein Mann im Frack entgegen.
„Sind das wirkliche Inseln?“ fragte der junge Prinz.
„Natürlich sind das wirkliche Inseln“, sagte der Mann im Frack.
„Und diese seltsamen und verwirrenden Geschöpfe?“
„Das sind ganz echte Prinzessinnen.“
„Dann muss Gott auch existieren!“ rief der Prinz.
„Ich bin Gott“, erwiderte der Mann im Frack und verbeugte sich.
Der junge Prinz kehrte, so schnell er konnte, nach Hause zurück.
„Ich habe Inseln gesehen, ich habe Prinzessinnen gesehen, ich habe Gott gesehen“, sagte der Prinz vorwurfsvoll.
Der König war ungerührt: „Es gibt weder wirkliche Inseln, noch wirkliche Prinzessinnen, noch einen wirklichen Gott.“
„Ich habe sie aber gesehen.“
„Sage mir, wie Gott gekleidet war.“
„Gott war festlich gekleidet, im Frack.“
„Waren die Ärmel seines Mantels zurückgeschlagen?“
Der Prinz erinnerte sich, dass es so war. Der König lächelte.
„Das ist die Uniform eines Magiers. Du bist getäuscht worden.“
Darauf kehrte der Prinz wieder in das Nachbarland zurück und ging an dieselbe Küste, wo ihm wieder der Mann im Frack entgegenkam.
„Mein Vater, der König, hat mir gesagt, wer du bist“, sagte der junge Prinz entrüstet. „Du hast mich beim vorigen Mal getäuscht, aber diesmal nicht. Ich weiß jetzt, dass das keine wirklichen Inseln und keine wirklichen Prinzessinnen sind, denn du bist ein Zauberer.“
Der Mann an der Küste lächelte. „Nein, du bist getäuscht worden, mein Junge. In deines Vaters Königreich gibt es viele Inseln und viele Prinzessinnen. Aber du bist von deinem Vater verzaubert, darum kannst du sie nicht sehen.“
Der Prinz kehrt nachdenklich nach Hause zurück. Als er seinen Vater erblickte, sah er ihm in die Augen.
„Vater, ist es wahr, dass du kein wirklicher König bist, sondern nur ein Zauberer?“
„Ja, mein Sohn, ich bin nur ein Zauberer.“ Dann war der Mann an der Küste Gott?“
„Der Mann an der Küste war ein anderer Zauberer.“
„Ich muss aber die wirkliche Wahrheit wissen, die Wahrheit jenseits der Zauberei.“
„Es gibt keine Wahrheit jenseits der Zauberei“, sagte der König.
Der Prinz war von Traurigkeit erfüllt. Er sagte: „Ich werde mich umbringen.“
Der König zauberte den Tod herbei. Der Tod stand in der Tür und winkte dem Prinzen. Den Prinzen schauderte. Er erinnerte sich der wundervollen, aber unwirklichen Inseln und der unwirklichen, aber herrlichen Prinzessinnen.
„Nun gut“, sagte er. „Ich kann es ertragen.“
„Du siehst, mein Sohn“, sagte der König, „dass du im Begriff bist, selbst ein Zauberer zu werden.“

aus: John Fowles, The Magus, München 1969, S. 607f
Incognitus
Incognitus

Aladdin Salomon
Beiträge: 61
Registriert: 5/6/2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 6/6/2014 um 16:32  
:thumbup: gefällt mir der Text


Liebe Grüße von Aladdin Salomon


____________________
Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 9/6/2014 um 06:20  
Schade um den Prinzen... fast hätte er es geschafft.


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 9/6/2014 um 12:28  

Zitat von Serafia_Serafin, am 9/6/2014 um 06:20
Schade um den Prinzen... fast hätte er es geschafft.

Sich umzubringen?
Antwort 3
Artifex
Artifex


Beiträge: 164
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/6/2014 um 12:31  
schade für den prinzen, den der tod ist das tor zur wahrheit. damit ist nicht unbedingt der physische tod gemeind.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 9/6/2014 um 12:56  
Ah interessant, anscheinend gibt es wohl mehr als nur eine Auffassung des textes.

Also bei „Ich werde mich umbringen.“ gibt es meines Erachtens keine Anzeichen für einen übertragenen Sinn.


Der Übertragene Tod steckt doch in der Erkenntnis „Es gibt keine Wahrheit jenseits der Zauberei“
Das umbringen ist doch genau die Flucht vor dieser Erkenntnis.

Lüge(Edit: /Illusion) und Wahrheit sind nur Zwei Seiten der Selben Medallie, die eine hell und die andere dunkel. Selbst Magier zu werden, bedeutet sich nicht vom Schein der hellen Seite blenden zu lassen.


[Editiert am 9/6/2014 um 21:52 von Goldy]
Antwort 5
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 9/6/2014 um 17:48  
Nein, ich meine: Fast hätte er es bis zur Wahrheit geschafft! In der ganzen Geschichte hört er nur auf das, was die älteren Männer sagen, anstatt es selbst zu prüfen. Sogar, als sein Vater ihm sagt, dass nur der Tod die Alternative wäre, glaubt er ihm noch.


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 9/6/2014 um 22:01  
Der Vater sagt nur das, was er sagt. Das "zaubern" ist das enstehen lassen innerer Realitäten. Für die letztendlich nur der Prinz verantworltlich ist. Darin liegt ja die Erkenntnis.

Wie würdest du denn "Die Wahrheit finden" verbalisiern, was hätte er denn anders machen sollen? Dieser Aspekt ist meiner Meinung doch genau im Fortlaufen geschildert, was letztendlich den "Zauber" bricht.
Antwort 7
Incognitus
Incognitus

Aladdin Salomon
Beiträge: 61
Registriert: 5/6/2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/6/2014 um 01:26  
Der Prinz wird doch auch erst ein Magier,weil ein Magier der sehnde König ist.

Am Ende trifft er ganz allein die Entscheidung nicht zu sterben ohne wie vorher jemanden zu fragen. Der Vater(König) sagt dann folgerichtig ich sehe du bist auf dem Weg selbst ein Zauberer zu werden.

Er bekommt auch seine erste Weihe den er stirbt mitten im Leben ohne wirklich zu sterben und überwindet den Tod (die Blindheit).

In meiner ersten Weihe sagte im innern mein hohes Ich auch mit sehr deutlicher Stimme ich sehe die Geburt eines großen Magiers. Damit haben wir die innere Ebene noch mal mit Vater hohes Selbst und Sohn kleines ich. Das selbe lese ich auch aus der Geschichte raus.

Liebe Grüße euer Aladdin Salomon


[Editiert am 10/6/2014 um 03:00 von Aladdin Salomon]



____________________
Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 10/6/2014 um 12:57  
Punkt 1: Er glaubt an alles außer Prinzessinnen, Inseln und Gott, weil sein Vater es ihm so sagt. Es ist also kein auf Erfahrunen basierendes Weltbild.

Punkt 2: Als er eine anders lautende Erfahrung macht, glaubt er demjenigen, dem er begegnet. Auch hier verlässt er sich auf die Aussage eines anderen.

Punkt 3: Sein Vater negiert die Aussage des anderen Magiers und wirft ihm täuschung vor. Der Prinz glaubt seinem Vater und stellt den anderen zur Rede. Wieder wechselt er das Weltbild aufgrund einer fremden Meinung.

Punkt 4. Der andere negiert wiederrum die Aussage des Vaters und sagt, dass die Rolle des Vaters (König) eine Täuschung ist.

Punkt 5: Der Vater verifiziert die Täuschung, was die Rolle angeht, sagt jedoch nichts mehr zum Wahrheitsgehalt der Prinzessinnen, sondern nur, dass es generell keine Wahrheit gäbe.

Und anstatt, dass dieser Idiot sich ein Boot beschafft, um selbst Wahrheitsgehalt jeglicher Aussagen zu überprüfen sagt er nur "Na gut. Ich glaube dir"

Für mich ist die Aussage eher darin, dass es eine Menge Zauberer ohne Autoritätswert gibt, die einen erfolgreich davon abhalten, die Wirklichkeit zu erfahren.

Edit: Hitze und Grammatik ...


[Editiert am 10/6/2014 um 12:58 von Serafia_Serafin]



____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 9
Incognitus
Incognitus

Aladdin Salomon
Beiträge: 61
Registriert: 5/6/2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 11/6/2014 um 02:45  
Und in wie weit widersprechen jetzt deine Punkte meiner Feststellung ??

In meiner Aussage begreift der Prinz, dass er das Wirklichkeitsbild erstens selbst erzeugt und zweitens wird er eigenständig.

Man sollte nicht zu viel in einen Text rein interpretieren sondern in mal so nehmen wie er ist und wofür er geschrieben ist.

Dann kommen auch nicht so polemische Aussagen wie diese hier :

Zitat:
Für mich ist die Aussage eher darin, dass es eine Menge Zauberer ohne Autoritätswert gibt, die einen erfolgreich davon abhalten, die Wirklichkeit zu erfahren.


in übrigen ist ohne Autoritätswert und abhalten ein Widerspruch ... ,wenn es in einem Satz vorkommt.

Ich will dir nichts böses aber ohne dir zu nahe zu treten es gibt keine Wirklichkeit die du erfahren kannst die außerhalb von dir liegt. Jeder lebt in seiner eigen Realität plus der übergestülpten Realität des Kollektives mit denen er interagiert. Du kannst zwar die Realität wechseln wirst aber denoch nichts finden was ohne Magie(Lebenskraft) erzeugt wurde.

Genau das sagt der Text auch aus.

Liebe Grüße von Aladdin Salomon


[Editiert am 11/6/2014 um 02:48 von Aladdin Salomon]



____________________
Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 11/6/2014 um 12:38  
@ AS: Nein, er begreift nicht, dass er die Wirklichkeit selbst schafft; er trifft nur die Wahl zwischen dem Akzeptieren des Scheins und dem Tod.

Zitat:
Man sollte nicht zu viel in einen Text rein interpretieren sondern in mal so nehmen wie er ist und wofür er geschrieben ist.


Und Du hast den Autor persönlich gefragt, wofür er diesen Text geschrieben hat, oder mutmaßt Du nur aufgrund deiner eigenen Interpretation?

Zitat:

Dann kommen auch nicht so polemische Aussagen wie diese hier :

Zitat:
Zitat:
Für mich ist die Aussage eher darin, dass es eine Menge Zauberer ohne Autoritätswert gibt, die einen erfolgreich davon abhalten, die Wirklichkeit zu erfahren.


in übrigen ist ohne Autoritätswert und abhalten ein Widerspruch ... ,wenn es in einem Satz vorkommt.


Tja, man muss eben Aussagen einfach mal so nehmen, wie sie gemeint sind, dann versteht man sie auch :p (Tut mir leid, aber das war einfach eine zu schöne Steilvorlage)

Sehr wohl können Personen, die keine autoritäre Bedeutung haben, starken Einfluss auf die Bildung der eigenen Wirklichkeit haben - nämlich immer dann, wenn man sich selbst nicht für die eigene Wirklichkeit verantwortlich hält. Eigentlich hat der Vater des Prinzens nicht die Autorität, über Dinge zu bestimmen ( er ist nämlich kein König, was der andere Zauberer aufgedeckt hat) und obwohl diese Autorität nun demontiert wurde, gibt ihm der Prinz noch immer die Macht über sich (aus welchem Grund auch immer).

Zitat:
Ich will dir nichts böses


Sehr freundlich.


Zitat:
es gibt keine Wirklichkeit die du erfahren kannst die außerhalb von dir liegt. Jeder lebt in seiner eigen Realität plus der übergestülpten Realität des Kollektives mit denen er interagiert. Du kannst zwar die Realität wechseln wirst aber denoch nichts finden was ohne Magie(Lebenskraft) erzeugt wurde.


Und obwohl dein Erläuterungsversuch sehr nett aussieht, übersiehst du den kleinen Wink in der Geschichte, in der sich der Prinz eben nicht aus der übergestülpten Realität löst. Sie wird nur bestätigt. Und er nimmt es hin.


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 11
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 11/6/2014 um 22:54  
@AS: Stimmt wohl. Diese äußere Parabel ist natürlich auch eine Innere. Sehr wichtig. Jeder Hat natürlich andere Namen für die Archetypen.

@Serafia_Serafin: Wie sähe ein richtiges Verhalten des Prinzen denn aus? Was müsste er tun um "es zu schaffen"?
Antwort 12
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 12/6/2014 um 10:39  
@ Goldy:

Ein "richtiges" Verhalten ist subjektiv. Ich denke nur, dass er nah dran war, sich ein eigenes Bild von der Wirklichkeit zu machen, als er an der Küste stand und die Inseln selbst sah. Er hätte einen Weg gebraucht, um diese Inseln zu erfahren und die "seltsamen Wesen", die eventuell Prinzessinnen sind, aber vielleicht auch Drachen oder sonstwas näher zu betrachten.

Ich sehe durchaus die oberflächliche Botschaft, die sagt, dass eigentlich alles nur Illusion ist. Aber wenn das die Hauptbotschaft des Textes ist, dann ist er wirklich unglücklich formuliert - es sei denn, man zieht ein Gleichnis zwischen König/Vater/Zauberer = "Über-Ich" und Fremder Zauberer = "Unterbewusstsein" sowie Prinz = Ich/Ego. Dann hätte es aber einen Hinweis auf Freud gebraucht.

Denn, wenn der Prinz schon bis zur Küste kommt, wo er die Inseln sieht, wieso verlässt er sich nicht auf das, was er dort selbst herausfinden kann und lässt es sich von seinem Vater wieder ausreden?

Edit: Tippfehler


[Editiert am 12/6/2014 um 10:40 von Serafia_Serafin]



____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 13
Incognitus
Incognitus

Aladdin Salomon
Beiträge: 61
Registriert: 5/6/2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/6/2014 um 20:19  
@Serafia_Serafin
Zitat:
Tja, man muss eben Aussagen einfach mal so nehmen, wie sie gemeint sind, dann versteht man sie auch :p (Tut mir leid, aber das war einfach eine zu schöne Steilvorlage)

wobei du es nicht so schreibst das man es so raus lesen kann,wenn man es so nimmt wie das steht heißt es die Zauberer haben keinen Autoritätswert und doch halten sie jemanden ab;) Aber mir war schon klar was du meinst aus deinen Postings. :) War auch gewollt die Vorlage picks*

Zitat:
Und Du hast den Autor persönlich gefragt, wofür er diesen Text geschrieben hat, oder mutmaßt Du nur aufgrund deiner eigenen Interpretation?


Das nicht aber es gibt eine universelle Symbolsprache der alten Mysterien und der Text ist in solcher geschrieben wie so manch anderes Märchen auch.

z.b so wie : der Wind der Wind das Himmlische Kind ist aus Hänsel und Gretel verstehst du was ich damit mein?

Du interpretierst da nur ein Problem rein,weil a.) Du schlechte Erfahrungen gemacht hast und dieser Text diese Erfahrung in deiner Psyche triggert , b.) du Ihn nicht lesen kannst aus den beiden Gründen es ist in einer andern Sprache geschrieben wie oben von mir geschildert und du hast einen unbewussten oder halb bewussten Konflikt in dir.

Mein Rat meditiere dazu um den Konflikt zu lösen er wird dich sonst irgentwann bei etwas sehr wichtigen hemmen und dir selbst schaden.
Aber behalte dein Kritisches Denken damit du deine Wahrheit findest.

Liebe Grüße von Aladdin Salomon


[Editiert am 12/6/2014 um 20:21 von Aladdin Salomon]



____________________
Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 14
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 12/6/2014 um 21:12  
[offtopic]

@ AS: Ich frage mich gerade, warum du eigentlich hier bist?

[/offtopic]


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 15
Incognitus
Incognitus

Aladdin Salomon
Beiträge: 61
Registriert: 5/6/2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/6/2014 um 21:28  
@Serafia_Serafin

[offtopic]
Wirklich gute Frage finde ich ,hmm das weiß ich selbst nicht so genau,habe früher nur mitgelesen,weil mir gefallen hat was der Admin so manch mal schreibt,das Forum hat eine gute Atmosphäre die Leute sind nett haben sarkastischen ironischen Humor..wollte mich aber nie anmelden doch dann vor paar Tagen hab ich so ein inneres Gefühl bekommen mich hier anzumelden.

Ich suche Jemand oder etwas ..weiß leider aber nicht wem oder was

Ich weiß klingt seltsam




[/offtopic]

Liebe Grüße Aladdin Salomon


____________________
Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 16
Artifex
Artifex


Beiträge: 121
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 12/6/2014 um 22:32  
War der Dativ ein Freudscher Versprecher?
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 17
Incognitus
Incognitus

Aladdin Salomon
Beiträge: 61
Registriert: 5/6/2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/6/2014 um 22:51  
ne ein jungischer Nachsprecher des genitiv





Liebe Grüße Aladdin Salomon


____________________
Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 18
Administrator
Artifex

20-1-30-40
Beiträge: 180
Registriert: 6/12/2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/6/2014 um 10:34  

Zitat von Aladdin Salomon, am 12/6/2014 um 20:19

Das nicht aber es gibt eine universelle Symbolsprache der alten Mysterien und der Text ist in solcher geschrieben wie so manch anderes Märchen auch.


Interessant!
Und diese universelle Symbolsprache stellt die betreffenden Symbole in welchen Kontext?
Diese universelle Symbolsprache, trägt diese für jeden der sie versteht genau die gleichen Informationen?
Wo kann man diese Sprache lernen?


____________________
4 - 9 - 2
3 - 5 - 7
8 - 1 - 6
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 19
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/6/2014 um 15:34  
@Aladdin Salomon: Hey, wenn du mit Admin merlYnn meinst, dann habe ich mich hier aus den selben Gründen angemeldet.

@Serafia_Serafin: Dann habe ich jetzt eine Frage: Wie kann man nicht an etwas glauben, dass man nicht Kennt?
Antwort 20
Incognitus
Incognitus

Aladdin Salomon
Beiträge: 61
Registriert: 5/6/2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/6/2014 um 15:56  
@Goldy Ja glaube den meine ich er hat lange weiße oder silberne Haare auf dem Profilfoto des Avatar.


Liebe Grüße von Aladdin Salomon


____________________
Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 21
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/6/2014 um 16:32  
@ Goldy: Wie ist es denn mit dem glauben an Gott? Oder dem Glauben an die höhere Quantenphysik? Oder dem Glauben an ... etc etc

Wenn ich an etwas glaube oder nicht glaube, dann halte ich es in meiner Meinung für existent oder nicht existent, unabhängig von meinem Erfahrungsschatz. Das heißt, ich habe mir eine innere Einstellung gebildet, meine innere Landkarte quasi. Und auf der sind dann im Fall des Prinzen erstmal keine Inseln und keine Prinzessinnen verzeichnet.
Nur, wie gesagt, Glaube befindet sich außerhalb des Erfahrungshorizontes und des Wissensschatzes.

Kannst du dich noch an den Film Matrix erinnern?

In der Matrix glaube ich, sie ist real - aber wenn ich die richtige Pille bekomme, sehe ich etwas anderes... wo ist der glaube, wo sind meine Möglichkeiten der Erfahrung? Was ist Illusion? Und wie lässt es sich verifizieren?

Wo beginnt die Wirklichkeit?


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 22
Artifex
Artifex


Beiträge: 164
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15/6/2014 um 20:20  
in dem moment, wo es wirklich interessant wurde, ist der prinz der illusion erlegen. er hat nämlich nicht hinterfragt, wär konstruiert die illusion und was ist hinter der illusion.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 23
Incognitus
Incognitus

Aladdin Salomon
Beiträge: 61
Registriert: 5/6/2014
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/6/2014 um 13:16  
Hinter der Illusion ist nichts keine Form , konstruieren tut ein Zauberer selbst wurde im Text so angedeutet.
Einzige was mir fehlt ist das auch normale Menschen das konstruieren nicht nur Magier/Zauberer.


Illusion würde ich persönlich durch das wort Traum ersetzten der dann real wurde,weil Illusion so komplett als Trugschluss rüber kommt. Es geht aber um die Erfahrung die bleibt immer echt auch ,wenn man Sie in einem Traum macht.

Die Wirklichkeit ist einfach ein wahrgewordener Traum der viele Träume(Realitäten) einschließt.
Aber das was ich schrieb muss du nicht so hinnehmen du kannst es auch so sehen wie du es Interpretiert hast.

Liebe Grüße Aladdin Salomon


[Editiert am 16/6/2014 um 13:17 von Aladdin Salomon]



____________________
Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 24
« vorheriges  nächstes »   « 1  2 »     print
Nach oben


mxBoard, © 2006 by pragmaMx.org, based on eBoard, XMB and XForum

0,064 Sekunden - 53 queries
 
 
Wir weisen darauf hin, das wir keine Verantwortung für gelinkte Seite übernehmen, egal ob sie von uns eingestellt wurden oder von Useren. Bei Verstoß gegen Copyright-Rechte bitte melden sie es sofort dem Administrator: admin@magie-com.de Es wird sofort behoben werden.
Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter. Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details finden Sie im Impressum.
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © Okt. 2002 - 2007 by Magie-Com; © Jan. 2007 by Templum Baphomae

Seitenerstellung in 0.0357 Sekunden, mit 7 Datenbank-Abfragen