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Autor: Betreff: Der politische Aktivist
Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 31/10/2014 um 09:01  
Der politische Aktivist
von glasperlenspielerin » Do 30. Okt 2014, 10:28

Was wird dem politischen Aktivisten oft vorgeworfen? Dass34er seinen eigenen nicht integrierten Schatten in gesellschaftlichen Missständen bekämpft. JA! Möglich. Dann wird ihm geraten er solle seinen Schatten integrieren, dann würde er unter diesen Missständen nicht mehr leiden und sie nicht mehr zwanghaft bekämpfen. Ja, auch richtig, wenn man zwanghaft betont.
Aber wenn keiner mehr auf gesellschaftliche Missstände hinweist, wäre die Welt wohl doch etwas ärmer und noch ungerechter. Man könnte das auch anders deuten. Der politische sktivist ist ein Produkt des Schattens der Gesellschaft und hst somit eine wichtige Funktion im gesellschaftlichem Entwicklungsprozess, die Bewusstmachung der Missstände.


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Incognitus
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Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 31/10/2014 um 09:14  
Kommt darauf an, wie man Aktivist definiert. Für mich sind Aktivisten eben keine politisch tätigen Menschen, die auch ein bisschen Verstand und Konzilianz mitbringen. Unter Aktivist verstehe ich Leute, die einfach blind für alles links und rechts ein extrem eingeengtes Ziel erreichen wollen, gern auch in Gewalt und Illegalität abrutschend.

Und bei solchen Menschen würde ich doch die "Diagnose" von Schattenarbeit auf Kosten anderer aufrecht erhalten. Mag sein, dass die Gesellschaft ihnen wiederum einen perfekten Nährboden liefert. Aber das nur in dem Sinn, in dem eine geschlagene Frau auch oft schon einen solchen Vater hatte, also auch "idealer Nährboden", aber dennoch Opfer ist. Die Verkehrung hin zu "das Opfer ist immer der Täter" lehne ich rundum ab.

Nein, die Gesellschaft braucht gerade diese nicht, weil sie keine Lösung an keiner Stelle bringen. Durch solche Menschen fließt kein guter Geist, und deshalb haben sie auch nichts zu geben, sondern nur zu zerstören.

Höchstens würde ich prüfen wollen, ob sie der Bodensatz der Gesellschaft sind, der nur auslebt, was der Rest gerade noch unter Kontrolle hat. Wieder in dem Sinne: die eine Sorte Partner schlägt halt zu (Aktivist), die andere Sorte hat zwar die Mordswut im Bauch, macht aber stattdessen eine Runde Jogging (die beherrschte Gesellschaft, die immer wieder Regelungen sucht, um Probleme in den Griff zu bekommen).

Die Schläger sind im richtigen Leben immer überflüssig und niemandes Gewinn.
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Speculum

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 31/10/2014 um 09:22  
Die Frage ist doch, ist das ein "Schatten", der uns antreibt, oder ein "Wille", und wie unterscheidet man dazwischen?


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Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 31/10/2014 um 09:28  
Ja genau, darum wäre es mir gegangen und darum geht es mir.


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Speculum

Hephaestos
Beiträge: 305
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red_folder.gif erstellt am: 31/10/2014 um 09:57  
Ist halt nicht mein Thema. Wenn ich die ganze welt so "schwarzweiß" in Schatten und "wahren Willen" aufteilen würde, das wäre mir eine zu einfache duale Sichtweise der Welt.


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Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 31/10/2014 um 12:23  
Ja, ist wahrscheinlich eine definitionsfrage. Gandhi und martin Luther King, Nelson Mandela sind fürbmich politische Aktivisten. Und andere, die inniger Fußstapfen getreten sind. Ja klar Störenfriede dieser Art sind aBsolut unnötig.
Für mich gibt es auch gesellschaftlichen Bodensatz, z.b. Leuten in adretten Häuschen, die jede Woche ihr räselein mähen und damit unterbinden, das wildkräuter ihre Samen ausbilden können. Ja, tsTsächlich, erst ist mir der Ausdruck gesellschaftlicher Bodensatz schwer im Magen gelegen, aber es gibt ihn tstsächlich


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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 2/11/2014 um 15:03  
Mal abgesehen von Leuten, die als politische Aktivisten ihre Schatten ausleben:

Problem ist grundsätzlich dass sich wahrer Wille mit Schatten mischt. Dass das, was als wahrer Wille beginnt, im Schatten enden kann.

Grundsätzlich gibt es einen wahren Willen zur Freiheit, Gerechtigkeit, Entwicklungsmöglichkeit, Liebe unter den Menschen. Am Anfang kämpft man dafür - wird aber immer mehr in ein Tun gegen etwas hineingezogen inclusive Bedrohungen, Verletzungen, so das man leicht aus den Augen verliert, wofür man ursprünglich war. Dabei ist dieses, WOFÜR man ist, ein zartes Pflänzlein - es ist ja noch nicht da - es muss sich entwickeln. Freiheit und Gerechtigkeit müssen sich entwickeln - es sind keine adhoc Zustände, sondern FÄHIGKEITEN die sich immer weiter entwickeln - oder stagnieren.

Politisch kämpft man also für bessere VORRAUSSSETZUNGEN, noch lange nicht für Lösungen oder Verwirklichungen. Die kann man erst entwickeln wenn die Vorraussetzungen das zulassen.

Das Schlachtfeld, auf dem politische Aktivisten oft kämpfen müssen - bietet die schlechteste Möglichkeit, diese Fähigkeiten, für die man kämpft, zu entwickeln.

Von alleine kommen diese besseren Vorraussetzunge für Liebe Gerechtigkeit Freiheit aber auch nicht.

Beispielhaft sind Menschen, die genau das konnten - bei ihren Aktivitäten das Ziel nicht aus den Augen verlieren.

Gruß merlynn


[Editiert am 2/11/2014 um 15:05 von GeorgeTheMerlin]
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 3/11/2014 um 09:56  
Mir stellt sich da die Frage - ist jemand "Für" oder "Gegen" etwas?

Beispielsweise kann man als, sagen wir "Öko" genau so gut "für etwas" (mehr Bioprodukte, effizietne Autos....) sein wie "Gegen" etwas. Auch wenn es im -effekt- das selbe ist. (Gegen Pestizide, gegen hohen Spritverbrauch)

Seltsamerweise scheinen mir die leute, die "für" etwas sind, weniger verbissen und gelassener. vielleicht weil "Ich bin gegen ......." eher eine Frust/Angstsache ist, also ein entkommensversuch, während "für ..... " ein positives Streben ist.

Es kommt hier also nicht auf das Ziel, sonder auf den Weg, die Ursache an.


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Lux
Lux

BabyDrache
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red_folder.gif erstellt am: 4/11/2014 um 16:15  

Zitat von Hephaestos, am 3/11/2014 um 09:56
Seltsamerweise scheinen mir die leute, die "für" etwas sind, weniger verbissen und gelassener. vielleicht weil "Ich bin gegen ......." eher eine Frust/Angstsache ist, also ein entkommensversuch, während "für ..... " ein positives Streben ist.


Klar, es sind die Gruppierungen von Emotionen und Gedanken, die hier wirken.

"Die böse Industrie verseucht Luft und Wasser und wir werden mit genmanipuliertem Chemiedreck abgefüttert und kein Politiker tut etwas dagegen - Laßt uns diese Lobbyistenverbrecher bekämpfen !"

kommt anders rüber als

"Unsere Vision ist eine Gemeinschaft, die die Natur achtet und bei der jeder Einzelne Zufriedenheit und Glück finden kann. Laßt uns einen Weg aufzeigen, das Paradies wieder herzustellen."

---

Als echter "Aktivist" sollte man natürlich auf sein Publikum eingehen. Auch wie man sich selber nennt, ist natürlich ein Teil der Strategie.

Für manche ist die zweite Version schon zu "hoch" - dann braucht man einen Mittelweg zwischen diesen beiden Ansätzen.


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Ich erkenne, also bin ich.
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Administrator
Speculum

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 4/11/2014 um 19:38  
Früher, als ich mich selbst noch als Punk verstanden habe, wäre mir die 2. Variante nie in den Sinn gekommen.

-> macht kaputt, was euch kaputtmacht! <-

heute eher 'i walk the line'....

So viel hat sich also gar nicht geändert. Nur das ich inzwischen sehe, das "das Bekämpfen des Übels" nicht zwangsläufig zum "Erreichen des Guten" führt. Aber ersteres muss halt auch manchmal sein.


[Editiert am 4/11/2014 um 19:41 von Hephaestos]



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