Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Konzepte von Mann und Frau - Liebeszauber - schwarze Magiehihiii und so Allerley :)
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1451
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 16/11/2015 um 02:51  
Oft geht es hier im Forum ja um Fragen nach Liebeszauber - ob das schwarze Magie sei - dann um die esoterischen Klassifikationen von Mann und Frau - starkes Geschlecht, schwaches Geschlecht, Ying und Yang, um männliche und weibliche Rollen in gnostischen Messen, wie gleichberechtigt das ist und warum manche Frauen so viel mit sich machen lassen, um die hintergründige sexuelle Symbolik magischer Gegenstände wie Kelch und Baumstamm, die richtige Länge eines Zauberstabes damit er viel Chi hat, kurz: es wird viel Aufhebens gemacht um eine tiefergehende Klassifikation von Männlich und Weiblich, zum Zwecke eines tieferen Verständnisses, von zum Beispiel Sonne und Mond - also um einer tiefschürfenden Symbolik willen - womit man insgeheim aber auch immer hofft, einen tieferen Zugang zum anderen Geschlecht zu bekommen - welches einen dann eventuell zum Dank für seine Mühen als verkopft bezeichnet.

Was läuft da richtig - oder falsch?

_____________________________________________________________

Es kommt darauf an, den anderen wahrzunehmen - nicht, ihn zu klassifizieren.

--------------------------------------------------------------------------- -------------------------

Gedanken erschaffen allerdings Wahrnehmungen, Energien und Beziehungen.

Beim Sex kann ich denken: immer mit derselben, das wird auf Dauer langweilig. Und das funktioniert - jeder Partner wird nach einer gewissen Zeit langweilig.

Beim Sex könnten beide auch denken, sie hätten sich nie zuvor gesehen. Auch das funktioniert - die Erfahrung ist völlig anders - der Partner wird als unbekannter Mensch ganz neu erfahren!

Gedanken kreieren Energien, Beziehungen, Erfahrungen.

Das ist die Magie der Gedanken.

Deshalb finde ich es kritisch, da allzu verkopft an männlich-weiblich heranzugehen. Man verfängt sich in seinem eigenen Gedanken-Erfahrungs-Gedanken-Gefängnis.

______________________________________________________

Viele Gedanken wurden unbewußt - an Schmerz-Verdrängungsmechanismen gekoppelt - sind aber immer noch in der Gegenwart wirksam und kreieren unsere emotionalen Erfahrungsschleifen - unsere Muster. Deshalb lassen Männer und Frauen immer wieder scheinbar irrationale Dinge mit sich machen: Beziehungen, die man von außen nicht versteht. Wege und Verhaltensweisen, wo man den Kopf schüttelt.

Oder tief verletzt wird.

Unbewußte Muster, Fixierungen, Gefängnisse, endlose Erfahrungsschleifen.

Manchmal haben wir das Gefühl, dass uns neue Gedanken befreien, dann werden wir verkopft und gieren nach KONZEPTEN, die neue Erfahrungen versprechen, unseren Denk- und Erfahrungsraum vergrößern - ohne zu merken, dass wir unsere Gefängniszelle damit nur ein bisschen vergrößern.

Es mag ein Punkt im Leben kommen, an dem wir merken, dass eine immer neue Assimilation von (esoterischen) Konzepten kein wirklicher Ausweg sind.

Oder suchen immer neue Erfahrungen im Aussen - Partner, magische Rituale, Wesenheiten, Energien - immer dieses Rütteln an den Gitterstäben. Um immer wieder in den selben Verhältnissen und Erfahrungsschablonen zu landen.

Oder wir schmücken gemeinsam unsere innere Gefängniszelle - UND SCHLAFEN EIN!

Liebeszauber, schwarze Magie - ist auch so ein Rütteln an den eigenen Gitterstäben des eigenen eingekapselten Bewußtseins-Gefängnisses.

ICH WILL HIER RAUS. Und DENKE unbewußt, dazu brauche ich den anderen :) :) :)

Der ANDERE steht jenseits von meinem inneren Gitter - unerreichbar.
Und wenn er nicht will, wie ich brauche, dann benutze ich Magie.

Das ist Liebesmagie - ein Rütteln an den eigenen Gitterstäben .

ICH WILL RAUS - AUS MIR SELBER!

______________________________________________________

Das innere Gefängnis wird DURCHSICHTIG - wenn man seine inneren Fixierungen löst - unbewußte Gedankenfixierungen befreit.

______________________________________________________

Und schließlich: warum soll man esoterische KONZEPTE von Mann und Frau suchen, um genau die Erfahrungen zu machen, die durch diese Konzepte erschaffen werden?

______________________________________________________

Hinter den meisten Erfahrungen stehen eigene, unbewußte Konzepte. Diese kreieren die Erfahrung - und werden immer in irgendeinem Sinne durch gerade diese Erfahrung bestätigt.

Unbewußte Konzepte bestätigen sich genau durch die Erfahrung, die sie kreieren.

Darin besteht IHRE ERFÜLLUNG - uns mal wieder von sich überzeugt zu haben.

Und dann glauben wir, eine ERFAHRUNG gemacht zu haben: DAS HABE ICH DOCH IMMER SCHON GEWUßT - Männer sind ja beziehungsunfähig - Frauen sind ja - ich bin ja -

Wir glauben, AUS FREIEN STÜCKEN eine ERFAHRUNG gemacht zu haben.

In Wirklichkeit haben wir NICHTS gemacht.

Ein unbewußtes Konzept hat uns wieder mal in ein Drama reigezogen, was unerledigt immer schon in uns war. Und was wir DANN über uns selber und den anderen denken - ist auch nur etwas, was vorher in einer gewissen Form schon in uns war.

Wenn du aufgrund einer Erfahrung urteilst ....

SEI WACHSAM!

GLAUBE AM ALLERWENIGSTEN DIR SELBER!

______________________________________________________

ERSCHAFFE DICH SELBST!

AUS NICHTS!

______________________________________________________

grüssli merlYnn


PS: die Erfahrung lehrt mich immer wieder, wie weit ich von diesem NICHTS, dieser buddhistischen STILLE UND LEERE, diesem kreativen Zentrum - noch entfernt bin. Wieviel da immer noch unerkannt in mir - LAUERT.

Mich in seine Dramen hineinzieht. Das betrifft ganz besonders Beziehungen.

Buddhisten machen diese LEERE, dieses NICHTS oft zu einem neuen Konzept. Und tappen in die Falle einer konzeptionellen RELIGION.

Und es ist auch kein Wunder, dass Mönche vor Beziehungen davonlaufen!

:) :) :)

Das Nichts ist kein Konzept. Und auch keine Religion.

Das Nichts ist Nichts. Es ist unbeschreiblich.

Es ist unser UR-Sprung - vor jedem konkreten Sein.

Es ist das, was Mann und Frau, Ich und Du, LETZTENDLICH so spannend macht - nicht die Konzepte - sondern das Unbeschreibliche, das Unerkennbare - das NICHTS.


[Editiert am 16/11/2015 um 03:21 von GeorgeTheMerlin]
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Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 295
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 16/11/2015 um 10:17  
Ich habe bisher genau ZWEIMAL einen Liebeszauber gemacht - mit meiner Frau zusammen, als wir geheiratet haben, und später, ebenfalls mit Ihr, haben wir unseren Verlobungsring am Mittelmeer Aphrodite geopfert.

Fazit:

1.) Alles Prima, Sex ist auch immer noch toll (wir sind seit beinahe 25 Jahren zusammen).

2.) Liebeszauber und "Schwarze Magie" haben nur dann etwas miteinander zu tun, wenn man den anderen zu etwas "zwingen" will. das hat dann aber weniger mit Liebe, denn mit Egozentrismus zu tun.


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any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Incognitus
Incognitus

Echidna1
Beiträge: 81
Registriert: 31/10/2014
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 16/11/2015 um 11:57  
Rabindranath Tagore

"Jedes Kind ist ein Zeichen dafür, dass Gott diese Welt noch nicht aufgegeben hat".


(die Betonung liegt bei "Kind")


[Editiert am 16/11/2015 um 11:58 von Echidna1]



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“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Lux
Lux

Asenath
Beiträge: 23
Registriert: 30/5/2015
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/11/2015 um 21:41  
Ich bezeichne mich (nur halb) spaßeshalber mittlerweile als "omnomnisexuell":
"omnom" als Lautmalerei für das genüßliche Schmatzen bei gutem Essen und "omni" für "alles und jeden"... übersetzt also in etwa: "findet gutes Essen und insgesamt alles sexuell anregend".
Auch wenn ich bisher immer nur mit Männern sexuelle Erfahrungen gehabt habe, finde ich es tödlich langweilig, daraus auf die Zukunft zu schliessen, dafür bin ich einfach zu offen beim Thema Sex.

Ähnlich geht es mir beim Thema Geschlechter. Klar, ich bin in nem Frauenkörper geboren und fühle mich auch wohl damit, aber ich spüre auch irgendwo sowas wie eine männlich ausgeprägte Seite in mir. Das mag daran liegen, dass ich mein Lebensglück nicht (mehr) davon abhängig mache, ob ich einen Partner habe und somit innerlich das gefunden habe, was uns gern als "fehlende Hälfte" vorgekgaukelt wird.

Schwarze Magie und Liebeszauber? Klar doch, immer gern. Einfach mal mit der eigenen animalischen Kraft spielen gehen :D
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Simulacrum
Simulacrum

Lilith68
Beiträge: 32
Registriert: 27/1/2015
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 17/11/2015 um 19:53  
Meine Wortwahl Verkopft hat es dir anscheinend
angetan
Wir leben im Heute (zumindest ich)
und ich werde mich nicht über vergangenes aufregen, da sich die Welt ständig verändert und der Mensch gezwungen ist diese Veränderungen mit zu machen,
sonst steht er irgendwann im Abseits.
Die Rolle der Frau definiert jede Frau für sich selber und nicht umsonst, gibt es so viele Single Haushalte, da die Männer oft nicht mitkommen und nicht verstehen können oder wollen.
Das sind die Weltlichen Dinge mit denen jeder für sich zu kämpfen hat.
Ich für mich, halte es absolut nicht für notwendig irgendwelche Liebes Rituale zu machen.Wenn ich einen Mann nicht haben kann, ist es vielleicht das beste was mir passieren konnte.
Leider muss man erst mal zu diesem Punkt des Verständnisses kommen....seufz
Allerdings kann ich auch nicht behaupten magisch gar nichts zu tun.
Mit sich im reinen zu sein und sich nicht mit weniger als man haben möchte zufrieden zu geben, hilft schon viel.
Macht es aber auch nicht einfacher

Und Nein ich bin immer noch nicht begeistert wenn sich ein Mann hinstellt und laut die Welt, zugunsten der Frauen verändern will.
Nicht reden, sondern einfach tun,
das sind Dinge die zählen und etwas ändern.


[Editiert am 17/11/2015 um 19:59 von Lilith68]



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Wolle
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