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Autor: Betreff: Raub, Vergewaltigung, Polizei machtlos: Können "wir" "DAS" stemmen?
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1437
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 5/1/2016 um 01:35  
http://www1.wdr.de/themen/aktuell/koeln-uebergriffe-silvest er-hauptbahnhof-100.html

http://www.express.de/koeln/sexuelle-uebergriffe-polizist-- so-brutal-war-das-chaos-am-koelner-hbf-an-silvester-23252866

http://www.express.de/koeln/koeln-sexuelle-uebergriffe--opf er-erzaehlt-vom-horror-am-hauptbahnhof-23252186

http://www.focus.de/regional/koeln/silvesternacht-am-koelne r-hauptbahnhof-gruppe-von-1000-maennern-fuer-sexuelle-uebergriffe-verantwor tlich_id_5188685.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=fa cebook-focus-online-politik&fbc=facebook-focus-online-politik&ts=2016010416 42

______________________________________

Auffällig ist hier, dass in den Medien von sexueller Belästigung und Diebstahl gesprochen wird.

In einem Pulk von Männern den Slip ausziehen und zwischen die Beine greifen ist für mich VERGEWALTIGUNG - eine GEWALTTAT - und längst nicht mehr das, was wir zum Beispiel unter "sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz" verstehen. Wobei auch hier die Übergänge fließend sind.

Unter einer Vergewaltigung Geld und Handy zu entreißen ist für mich RAUB - kein Diebstahl. Eine Gewalttat. Und "Nordafrikanische Banden" und "1000 bis 2000 Mann" heißt Bandenkriminalität bis organisiertes Verbrechen.

Also:

Da findet also eine massive Verharmlosung statt. Bandenkriminalität, organisiertes Verbrechen, Vergewaltigung und Raub - und nicht alkoholisierte Männer - äh naja so 1000 halt - Belästigung und Diebstahl.

1000 Mann die sich zu 40 Mann großen Haufen aufteilen sind für mich auch kein "Zufall".

Dann lesen wir, dass ein Polizist eine Frau aus dem Pulk rausreißen konnte . Ihr wurde bereits der Slip weggerissen und sie war am Unterleib angefaßt worden.

„Ihre drei Freundinnen konnten wir nicht aus dem Pulk retten, denn wir selbst wurden mit Böllern beworfen.“

___________________________________________________________

Also:

Wenn drei Frauen in einem Pulk akloholisierter Bandenverbrecher verschwinden um ausgeraubt und vergewaltigt zu werden - werden in Deutschland keine Schusswaffen eingesetzt, bis die Frauen wieder draussen sind - vielmehr werden sie ihrem Schicksal überlassen.

Die Täter kann man in der Folge nicht bestrafen - in einem Pulk kann man ja dem Einzelnen schlecht etwas nachweisen. Wenn eine Vergewaltigung so abläuft, dass zig Hände der Frau an Busen und IN den Unterleib fassen, ihr Rock Strümpfe und Slip runterreißen, während andere Hände sie ausrauben - wie soll sie sagen und beweisen können, welche Hand zu wem gehörte?

Bei einem alkoholisierten Männerpulk nehme ich mir mal heraus, zu sagen: " IN den Unterleib fassen", anstatt: "ist unsittlich berührt worden". Scheint mir realistischer zu sein.

Nachher scheinen sich die Tausend Mann ja bereits ziemlich in Luft aufgelöst zu haben. Da sind so ein paar Verdächtige - wo ist der Rest????

Um festzustellen, dass man dem Einzelnen nichts nachweisen kann - bezahlt der Steuerzahler Richter, Pflichtverteidiger, Polizei.

Die paar, die man so erwischt, dürfen nach einer Verhandlung, wo man ihnen nichts nachweisen kann, auf Staatskosten in ihre "Heimat" fahren - sowas nennt man hier Abschiebung. Also als Belohnung auch noch die Fahrtkosten in den A.. schieben.

Das ist hier Höchststrafe.

Dann gibt es Verbrechen - die gar nicht erwähnt werden - wofür es auch keine Strafen gibt.

- Rufmord an ihren Landsleuten.

- Rufmord an ihrer Religion und ihrem Gott.

- Sie behindern aktiv die Nothilfe für wirkliche Flüchtlinge, die Hilfe brauchen.

Ich möchte nicht in der Lage sein, wie es wirklich notleidende Flüchtlinge sind. Die könnten wir vielleicht sogar wirklich "stemmen".

Ich halte es für ein Verbrechen, unsere Hilfeleistungen so zu behindern, dass es zu LASTEN DER WIRKLICHEN FLÜCHTLINGE geht.

Bei einem Unfall ist Behinderung von Hilfeleistung eine Straftat. Im Falle einer Nothilfe für Flüchtlinge scheint unser Bewußtsein noch nicht so weit zu sein, auch hier die kriminelle Straftat zu erkennen.

---------------------------------------------

Überhaupt scheinen da seltsame "Schleusen" geöffnet worden zu sein, dass eine dringend notwendige Unterscheidung von wirklicher Not dann ziemlich schwer ist.

______________________________

Was meint ihr dazu?

grüssli merlYnn


[Editiert am 5/1/2016 um 01:41 von GeorgeTheMerlin]
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Speculum

Hephaestos
Beiträge: 285
Registriert: 18/10/2006
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red_folder.gif erstellt am: 5/1/2016 um 09:53  
Die Fakten sind halt noch äußerst spärlich:

https://www.tagesschau.de/inland/uebergriffe-koeln-103.html
http://www.ksta.de/koeln/sote-faktencheck-zur-silvesternach t-am-koelner-hauptbahnhof,15187530,33054210.html

edit: Antje's Text find ich gut: Text


[Editiert am 5/1/2016 um 10:21 von Hephaestos]



____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Speculum

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 5/1/2016 um 14:03  
Ich finde es erschreckend, dass so etwas überhaupt passieren kann. Man kann jetzt tausend Mutmaßungen über die Täter stellen.

Bei einer so großen Menschenmenge, die so gezielt vorgegangen ist, ist wahrscheinlich, dass es geplant war. Das wiederum legt die Vermutung nahe, dass es mit dem Terrorismus zu tun haben könnte.

Was man da macht? Ich glaube, Menschen, die so etwas tun, haben gar kein Interesse daran, hier zu leben. Sie wollten gezielt Angst verbreiten; wahrscheinlich ist der Teil von ihnen, der nicht festgenommen wurde, wieder abgereist, wohin auch immer.

Asylpolitik hat mit dieser Geschichte gar nichts zu tun.

Ich bin extrem ratlos. Und ich befürchte, dass sich so etwas immer weiter aufschaukeln kann. Es ist ja kein Zufall, dass diese Geschichte an einem Tag passierte, an dem die Polizei ohnehin schon alle Hände voll zu tun hatte, und deswegen nicht die Menge an Einsatzkräften rechtzeitig dorthin schicken konnte, die nötig gewesen wäre, um dem ganzen einen Riegel vorzuschieben.

Wahrscheinlich wird es keine andere Antwort geben, als mehr Einsatzkräfte präventiv zu mobilisieren.

Und bei dem Gedanken grusele ich mich jetzt schon: Durch eine feiernde Großstadt zu laufen, in der vielleicht sogar Militär postiert wurde, um die Feiernden zu schützen.

Grenzen kann man nicht absolut zu machen. Das konnte nicht einmal die DDR. Es wird immer Wege geben, durch die jemand, der sie wirklich überqueren will, schlüpfen kann.

Ich sehe den einzigen Weg auf Dauer darin, unser System vor eigener (rechter und linker) Radikalisierung zu schützen, und das Demokratische System zu stärken.

Und wenn eine so große Gruppe sich organisieren und bewegen kann, ohne dass die Augen unseres Großen Bruders sie sehen, bedeutet das auch, dass diejenigen, die unserer Gesellschaft schaden wollen, genau wissen, was sie vermeiden müssen.

Gibt es eine Antwort?

Ich habe keine.
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Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 26
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 7/1/2016 um 00:56  
Überrascht mich nicht, wundert mich nicht, wird akzeptiert werden. Systematische massive Traumatisierung von Frauen gehört bei "echten" patriarchalen Gesellschaften nunmal dazu. Und weil sie die Psyche mit am heftigsten angreift, ist sexualisierte Gewalt, also Gewalt, die den Bezug zur eigenen Geschlechtlichkeit zerstört, eben der einfachste Weg, die betreffenden Menschen, ihre Selbstachtung, ihren Willen und ihr Selbstwertgefühl ebenfalls zu zerstören.
Funktioniert ja schon jetzt wunderbar, wie man sieht: Statt realistisch einzuschätzen, was als logische Konsequenz "freien" Frauen passieren muss, wenn man eine Gesellschaft mit nicht integrierungswilligen und nicht integrierbaren Angehörigen des körperlich stärkeren Geschlechts überschwemmt, die sich von der Vorstellung in ihrem Weltbild gestört fühlen, dass jemand, der ihre Körperkraft nicht hat, und zudem durch das zweite Loch im Genitalbereich ohnehin als irgendetwas zwischen "richtigem" Mensch und Tier geboren wurde, mit ihnen von der Wertigkeit gleichgestellt sein soll - nämlich aktives Vernichten solcher Störfaktoren im Weltbild - wird jetzt eben nicht der Schritt gewagt, zu kalkulieren zu versuchen, wohin das längerfristig führen wird... Sondern es dauert keine drei Tage, bis man sich hinstellt und Frauen Verhaltensänderung aufzwingt, äh, auferlegt, äh, näheliegt, ähm ... "anrät".

Dass Frauen im Mob isoliert, eingekesselt und vergewaltigt werden, wenn sie ohne genügend männliche Beschützer in Menschengruppen unterwegs sind, ist im arabischen Raum ebenso normal wie in Indien und an anderen Orten der Welt, an denen Frauen nunmal nichts anderes sind als besseres Vieh. Wer's verfolgt hat, wird das von Ägypten noch wissen.

Mich verwundert vielleicht ein bisschen, dass es jetzt schon soweit ist, nicht erst in drei bis fünf Jahren. Was werden wir nämlich schon tun? Was wir Deutschen immer tun: Uns zwei Monate drüber aufregen... Und es danach zur Normalität werden lassen.

Die einzige Maßnahme, die angesichts von bereits jetzt mehr als einem Prozent Bovölkerungszuwachs durch Menschen solcher Mentalität wirklich etwas bringen könnte, wäre meiner Einschätzung nach eine gesetzliche Grundlage für einen Kraftausgleich bzgl. Kampffähigkeit zwischen Männern und Frauen. In anderen Worten: Eine Gesetzgebung, die Frauen das Tragen von Waffen gestattet, sowie das Recht, diese bei einer Auseinandersetzung mit körperlich überlegenen Menschen auch einzusetzen.

Das wird nicht passieren. Und die Frauen in Deutschland werden von daher schlicht und ergreifend akzeptieren müssen, wo ihr Platz künftig in der deutschen Gesellschaft sein wird ... und welche Rechte sie zumindest in der Praxis und gefühlt effektiv nicht mehr haben werde.

Stattdessen tun wir, was wir mit ebensolchen selbstverständlichen Übergriffen am Rande der "freiheitsfördernden" Demos auch in Ägypten getan haben: Wir versuchen erstmal, es möglichst klein und nebensächlich zu halten, und schämen uns ganz doll, wenn uns über die Lippen kommt, dass die Täter möglicherweise, also nur ganz eventuell, Araber und/oder Moslems gewesen sein könnten.

Meine Güte, die Unterdrückung von Frauen ist bei denen normal und reicht nicht selten auch bis zur körperlichen Verstümmelung der Sexualorgane. Aber weil wir nunmal Deutsche sind und uns als unfaire Nazis fühlen, die "Verallgemeinerungen" vornehmen, wenn wir mal so tun, als seien derartige Teile der Allgemeinbildung mehr als Theorie, müssen wir Prioritäten setzen. Und die bedeuten in dem Fall: Verharmlosen, ignorieren und totschweigen.

Sexuelle Traumata heilen verdammt schlecht. Und wenn's jeder Frau nur ein bis fünf Mal im Leben passieren muss, um deren Seele und Psyche langfristig zu schädigen, vielleicht auch für den Rest ihres Lebens ... Naja, dann wird da einfach ziemlich schnell kein "gesundes Selbstbewusstsein" mehr sein.

Das war jetzt mal ein früher Vorfall, aber bereits jetzt fand das ja nicht nur an einem Ort statt.
Es ist ja auch nicht so, dass man aus Glaube irgendwie ein braves Weibchen werden müsste. Es reicht aus, wenn man, pardon, frau, sich aus Angst nicht mehr traut, anzuziehen, was sie möchte, allein vor die Tür zu gehen, wenn sie nicht berufsbedingt muss, und vor allem viele Dinge ohne männliche Begleitung gar nicht erst mehr angeht.
Es reicht aus, wenn man kuscht, weil man nicht die Nächste sein will.

Ist ein typisches Symptom beginnender Anarchie, Rechtlosigkeit und Herrschaft der Brutalen und Stärkeren.
Und solange die Merkel Kanzlerin ist, sehe ich echt nicht, wo ein Impuls herkommen soll, an dieser Perspektive etwas zu ändern.

Ich warte eigentlich seit fast nem halben Jahr darauf, dass es losgeht. Ist schade, dass es jetzt schon soweit ist, tut mir v.a. auch für die Frauen leid, denen das passiert ist, und die sich dieser vorhersehbaren Entwicklungen vermutlich nicht so bewusst waren, großenteils, dass sie psychisch darauf vorbereitet gewesen wären. Aber vorhersehbar war es nunmal. Weil's eine natürliche Folge dessen ist, was hier abgeht.
Und mit ziemlicher Sicherheit isses nunmal leider nur der Anfang.


[Editiert am 7/1/2016 um 01:19 von Sarija_]
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Incognitus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 7/1/2016 um 01:21  
Meiner Meinung nach brauch man in diesem Fall weder über Frauenrechte noch über Fluchtlingspolitik diskutieren.
Das ist schlicht und einfach polizeiversagen und es ist traurig das ein deutscher Polizist erst darüber nachdenkt ob er gerade was falsch macht bzw angst vor evtl Konsequenzen hat, bevor er in so einer Situation eingreift. Aber genau das wollten ja all die Leute die immer wieder auf Polizei und Co losgehen. Sei es nach einer Demo oder eben nach einem kriminellen ubergriff, egal ob nun von deutschen, Ausländern, Krüppeln oder wem auch immer.

Ich finde, eine solche Handlung gehört an Ort und Stelle unterbunden, wenn es sein muss dann eben mit schusswaffeneinsatz.

Los, regt euch auf!
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Lux
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Morothar
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red_folder.gif erstellt am: 9/1/2016 um 01:04  

Zitat:
Was meint ihr dazu?


Ich meine, dass ich den Post nicht verstehe und einhaken will, was die Frage in der Überschrift gern näher erklärt bekommen mag.

Zitat:
Können "wir" "DAS" stemmen?

"wir"?
"DAS"?
Wer soll das was denn da nun stemmen?

Also ich fühl mich aktuell eher machtlos bezüglich des fortschreitenden Gleitens nach Rechts in der Gesellschaft und der Instrumentalisierung der Vorkommnisse für weitere rechte Propaganda....

Grüße,
Morothar


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"Und geht es so nicht, dann geht es anders."

"Ich möchte, dass ihr euch liebt, ihr dämlichen Idioten!"

Tu was du willst,aber sei kein *blubb*!
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Simulacrum
Simulacrum


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red_folder.gif erstellt am: 9/1/2016 um 13:38  

Zitat von Cruihn, am 7/1/2016 um 01:21
Meiner Meinung nach brauch man in diesem Fall weder über Frauenrechte noch über Fluchtlingspolitik diskutieren.


Doch, auch über die Rechte von Opfern sexueller Gewalt sollte man an dieser Stelle diskutieren, denn in Deutschland gilt noch immer kein "Nein heißt Nein". In Deutschland gilt eine Vergewaltigung nur als solche, wenn das Opfer betäubt wurde oder ihm auch sonstige körperliche Gewalt angetan wurde, um den sexuellen Übergriff durchzusetzen. Und im Zweifelsfall muss das Opfer nachweisen, dass es körperlichen Widerstand geleistet hat. Selbst wenn ein Gericht ansonsten zu dem Schluss kommt, dass die Frau das nicht wollte, die ganze Zeit geheult hat, immer wieder "Nein" und "Hilfe" geschrien hat - wenn sie nicht nachweisen kann, dass sie auch körperlich getan hat, was sie konnte, um den Übergriff zu beenden, ist das Resultat: Freispruch für den Täter.
Wehrt die Frau sich allerdings körperlich so effektiv, dass der Täter Verletzungen davonträgt, wird am Ende SIE verklagt. Und wehe ihr, wenn sie dann nicht nachweisen kann, dass das wirklich Notwehr war.

Das deutsche Recht entspricht da nicht den EU-Vorgaben, was auch von verschiedenen Parteien immer wieder als problematisch thematisiert wird. Nur eben nicht von der regierenden Koalition aus CDU und SPD.
Das ist generell ein übles Thema - ich für meinen Teil würde mich für das Risiko entscheiden, einen Menschen, der im Begriff ist, mich zu vergewaltigen, zu verletzen, und dafür Konsequenzen tragen zu müssen. Soll heißen: Obwohl man eigentlich das Opfer ist, obwohl man eigentlich gerade traumatisiert wurde.. bla, ich hab keine Lust, das weiter auszuführen, der Umgang der deutschen Gerichtsbarkeit mit Opfern ist in den allermeisten Fällen leider als einigermaßen grausam zu bezeichnen, während i.d.R. diejenigen profitieren, die sozial schlechtergestellt sind. Wer nicht viel zu verlieren hat, kann sich Straftaten eben leicht erlauben, und das ist gerade das Problem bei 1-2% Zuwachs an Bevölkerung, die nichts hat, inklusive keiner vernünftigen Perspektive.

Zitat:
Das ist schlicht und einfach polizeiversagen

Nein, das ist kein Polizeiversagen, das ist sehr klar politisches Versagen. Weil man in Deutschland nunmal nicht laut sagen darf, dass Flüchtlinge sich strafbar gemacht haben. Und wieso darf man das nicht sagen? - Naja, ganz einfach, weil Merkels Politik darin besteht, unsere Grenzen für nicht existent zu erklären. Weil zwar gegen "rechtsfreie Räume" demonstriert wird, wo Leute künftige Flüchtlingsheime anzünden, aber wo es KEIN "rechtsfreier Raum" ist, wenn innerhalb eines Flüchtlingsheims Zwangsprostitution, sonstige sexuelle Gewalt, Drogendelikte und Übergriffe aus pseudo-religiösen Gründen (siehe Hetzjagd auf den Menschen, der einen Koran zerfledderte und ins Klo warf; Prügelei wegen Kuss etc.) an der Tagesordnung sind. Abgesehen natürlich von den Prügeleien, dem wohl einzigen Teil dieser Gewalt, der so deutlich auch nach außen sichtbar ist, dass hin und wieder darüber berichtet wird.

Es herrscht ein Informationstabu in Deutschland, was Übergriffe durch Ausländer angeht, das war in Städten, in denen Ghettos etabliert sind - siehe beispielsweise so einige Ecken im Ruhrgebiet - schon vor zwanzig Jahren so. Die WAZ musste man schon vor zwanzig Jahren "lesen" können: Wenn da nicht explizit steht, dass Jugendliche, die wen zusammengeschlagen haben, deutscher Herkunft waren, sind's für gewöhnlich Ausländer gewesen.

Ja, die Polizeispitze hat zu vertuschen versucht, dass hauptsächlich Syrer die Täter waren - inzwischen, wer informiert ist, gibt's da auch in der "Welt", sogar online, Artikel dazu. Es hat Festnahmen gegeben - Syrer - und es hat Feststellungen der Personalien gegeben, wozu es inzwischen seitens vieler Polizisten anonyme "Leaks" gegeben hat. Das darf man bloß in Deutschland nicht laut sagen.

Was ich peinlich finde, ist eher, dass der Polizeipräsident gehen muss, weil jeder mehr Angst vor Pegida hat als vor der potentiellen Übergriffigkeit und Kriminalität unserer neuen Mitbürger, während aber immer noch mehr als die Hälfte der deutschen Bundesbürger mit Merkel hochzufrieden sind.
Wie Volker Pispers schon seit Jahren feststellt: Die bringen die Frau mit ihrer Politik überhaupt nicht in Verbindung.

Ich denke, wenn ein MANN deutscher Bundeskanzler wäre und das Händchen dermaßen massiv über sexuell übergriffige Ausländer hielte, die er selbst ins Land geholt hat, würden auch Frauenverbände Sturm dagegen laufen.
Aber praktischerweise ist die Person, die faktisch die Gesundheit von 50% ihrer Landsleute aufs Spiel setzt, selbst weiblich, weswegen man sich darüber wohl nicht beschweren darf. Schräge, verkehrte Welt.

Zitat:
Ich finde, eine solche Handlung gehört an Ort und Stelle unterbunden, wenn es sein muss dann eben mit schusswaffeneinsatz.

Das klingt immer so nett, solange man selbst nicht der böse Nazi ist, der den Ausländer dann erschossen hat.

Wie man aber schon am Rauswurf des Polizeipräsidenten sieht: Es ist am Ende der Polizist, der blutet.

Und mal ehrlich: Das Geschrei jetzt ist vielleicht groß ... aber man stelle sich die Konsequenzen vor, wenn tatsächlich mehr als einer dieser übergriffigen Syrer verletzt worden wäre, ob durch Einsatz von zu hart eingestellten Wasserwerfern (wo war das nochmal gegen Deutsche passiert? Stuttgart oder so - irgendeine Demo gegen ein überteuertes Bauprojekt, wo deutsche Steuergelder verschwendet werden?) oder am Ende gar durch Schusswaffen. Der arme Polizist wäre seinen Job für immer los, abgesehen von der Presse, die auf ihn losginge, und der Antifa bei ihm um die Ecke. Und wenn Letztere erstmal seinen Namen und seine Adresse wüsste, wäre seine Familie auch nicht mehr sicher.

Nee, nee, das ist kein Polizeiversagen, was wir hier sehen. Das ist Versagen der Politik. Wir leiden unter einer effektiven Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit, und nun ist halt mal eine der größeren Einschränkungen der Informationsfreiheit ebenfalls bekannt geworden.

Und wenn es Twitter, Facebook und Youtube nicht gäbe ... dann, ja, dann ... dann hätten wir wahrscheinlich auch davon nichts erfahren. Nicht nur fünf Tage nicht. Sondern GAR nicht.
Das Ausmaß war diesmal einfach nur zu groß, um es am Ende tatsächlich erfolgreich komplett unter den Teppich zu kehren. Aber irgendeinen Mechanismus, um so zu tun, als sei das alles nicht passiert, werden wir schon finden. Wir sind schließlich Deutsche. Im Verdrängen sind wir immerhin seit mehr als einem halben Jahrhundert Weltmeister. Aber auch das vermutlich nur, weil wir hier unter der grundsätzlichen Annahme leben, uns zivilisiert verhalten zu müssen.

Wenn wir mal global denken, ist das, was da passiert ist, einfach nur "harmlos". Zwei vollendete Vergewaltigungen, meine Güte, und keines der Vergewaltigungsopfer wird anschließend gesteinigt, womit die Leute immer noch besser dastehen als in Saudi Arabien. Und die meisten wurden nur begrapscht und durften anschließend wieder nach Hause gehen, womit wir immer noch besser dastehen als in Afrika oder in Syrien selbst. Wir sind halt verweichlicht, aka "zivilisiert".

Es wäre schön, wenn das jetzt zum Anlass genommen würde, den Pressekodex über Gewalt seitens Flüchtlingen etwas zu lockern. Könnte allerdings andere Spannungen mit sich bringen, denn zur Zeit ist die Gesetzeslage so, dass wir keinen einzigen dieser Menschen oder Täter jemals wieder loswerden. Zu Hause droht ihnen der Tod. Und das bedeutet: Wir MÜSSEN dafür sorgen, dass sie nicht wieder nach Hause müssen. Insofern ist die Unwissenheit vielleicht auch ein Segen. Denn tatsächlich haben die Leute ja recht, die vor der Polizei ihre Papiere zerreißen, Polizisten verspotten, herumpöbeln und sich auch sonst benehmen, wie sie wollen: Wir HABEN keine Handhabe gegen die, solange die Gesetze nicht geändert würden.

Jeder, den wir hier reinlassen, wird auch hier bleiben, und nur die aller-allerwenigsten selbst der Gewalttätigsten dieser Menschen werden weggesperrt werden. Das ist realistisch.

Und angesichts dessen wäre es wirklich mal Zeit, darüber nachzudenken, ob man wirklich jede Woche 10.000 bis 20.000 neue dieser Menschen hier reinlassen sollte.

Womit ich dann wohl endgültig mal ein Nazi sein dürfte. Aber hey - im Gegensatz zu den Leuten, die sich einbilden, wir hätten in Deutschland irgendwo noch die Sicherheit, entspannt öffentlich feiern zu können ... ... bin ich mit diesem Weltbild zumindest psychisch auf das vorbereitet, was da kommt.
Und dass es kommt, kann sich eigentlich jeder Deutsche ausrechnen, der 4 X 10.000 pro Monat rechnen kann, und dabei über ein klein wenig Allgemeinbildung verfügt. Schade nur, dass man so viel Grips in Deutschland nicht haben darf.

Willkommen zurück im Mittelalter.


[Editiert am 9/1/2016 um 13:54 von Sarija_]
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 9/1/2016 um 18:20  
Sarija_ - das Problem sehe ich vor allem auch darin, dass man den Menschen ihre Absichten und ihre Gesinnung nun einmal einfach nicht ansehen kann, wenn sie sie nicht direkt bei der Einreise äußern.

Es ist einfach zu sagen, dass es falsch ist, so viele Menschen ins Land zu lassen, und dass eine solche Situation zwangsläufig daraus resultieren muss und sich damit auf die grundlegende Gesinnung der Menschen zu berufen. Genauso einfach wäre es sicherlich zu sagen, dass diese Menschen alle Arm sind und von der Kriminalität weit entfernt. Mit Pauschalisierungen ist hier nicht weitergeholfen.

Ja, es gibt gewalttätige, kriminelle und Parallelgesellschaften bildende Migranten. Genauso, wie es unter ihnen gebildete Menschen gibt, die nicht im Traum daran denken würden, sich so zu verhalten, nur weil sie aus einer anderen Gesellschaft stammen, als der unsrigen.

Brutal Arschlochien ist leider keine Nation, in die man abschieben könnte - sonst wären wir auch endlich die Nazis los.

Die Ausführlichkeit, in der darüber berichtet wurde, ließ am Anfang zu wünschen übrig; und es ist auch eine Situation, in der ich mir nicht sicher bin, welchen Meldungen ich glauben kann und welche Meldungen ich interpretieren muss. Fakt ist aber, dass wir uns in einer Momentan prekären Lage befinden, in der bestimmte Lager nur auf Argumente warten. Ich glaube, dass es noch nicht so lange her ist, dass man sich eine AfD und eine Pegida noch gar nicht vorstellen konnte (vielleicht, weil die Hauptparteien weit genug Rechts standen, wer weiß).

Im Netz ist auch eine Menge an Desinformation unterwegs - teilweise gezielt eingesetzt, um Menschen aufzuhetzen. Da wird dann von Vergewaltigungsfällen berichtet, die gar nicht stattgefunden haben (nein, ich meine jetzt nicht Köln) und von Verschwiegenheitserklärungen, die die Sylvesteropfer angeblich unterzeichnen mussten, um im Krankenhaus behandelt zu werden.
Ob ich als Berichterstatter melde, dass die Täter aus Syrien kamen oder nicht, hängt in dem Fall davon ab, ob das gesichert ist, und ob es für die Meldung relevant ist. Der Stand, auf dem ich zur Zeit bin, ist dass die Festnahmen sich noch im zweistelligen Bereich bewegen, die Täter aber im Vierstelligen Bereich unterwegs waren. Wie kann man da auch nur ansatzweise behaupten, dass die Täter alle aus Syrien stammten? Woher hast du die Informationen, dass sie nicht teilweise vielleicht schon seit Jahren in Deutschland leben? Oder dass sie aus einem anderen Land illegal einreisten?

Was tatsächlich in der ganzen Aufregung sehr gedeckelt wird, ist, dass die Vorfälle in mehreren Städten zugleich stattfanden. Das ist etwas, das mich tatsächlich beunruhigt.


[Editiert am 9/1/2016 um 18:22 von Serafia_Serafin]
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Simulacrum
Simulacrum


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red_folder.gif erstellt am: 9/1/2016 um 18:49  
Es wurde vom Tag des Vorkommens selbst an auch in Köln gedeckelt, dass überhaupt etwas passiert war, bis der Druck dann irgendwann einfach ZU groß geworden ist.

Die Grenze hätte schon im Oktober dichtgemacht werden sollen, spätestens aber, nachdem man von mehreren Tausenden nicht registrierten Personen wusste, die einfach so querfeldein durch Deutschland wandern. Und von den Zahlen her ALLERspätestens im November.

Es gibt eigentlich keine Lehrer, die nicht der Ansicht wären, ohne breit angelegte Neueinstellungen, von denen die Kommunen bereits festgestellt haben, dass sie sich die nicht leisten können, die Grundbildung von Kindern überhaupt noch zu sichern, wenn da einfach Hundertausende dazukommen. Krankenhäuser wird auch niemand für die bis Ende Februar zwei Millionen zusätzlichen Menschen welche bauen, geschweige denn, zusätzliche Ärzte einstellen.
Und wenn man einfach mal feststellt, dass Ecksteine unserer Gesellschaft und unseres kulturellen Standards ganz erheblich herunterschraubt werden müssen, selbst wenn ab morgen hier niemand mehr reinkäme und alle abgeschoben würden, die abgeschoben werden SOLLEN (was ja nunmal auch de facto extremst schwierig ist und daher nach wie vor kaum passiert), bewegt man sich schon damit in der Grauzone dessen, was gesagt werden darf.
Und wenn man dagegen demonstriert, werden sich schon irgendwelche Gewalttouristen daruntermischen, dank derer das Ganze schleunigst wieder aufgelöst werden wird.

Wenn man dann mal nach Polen und in die Türkei sieht, kann man auch allmählich erkennen, worauf das Ganze politisch hinausläuft. Und das wird mit Freiheit, Grundrechten für die jeweiligen Staatsbürger und in der äußerlichen Staatsform mit Demokratie nicht mehr viel zu tun haben.

Das Wesentliche, was wir dürfen, ist, schön brav dazu zu lächeln und zu klatschen, und den Spaß zu bezahlen, wenn unsere Volksvertreter den nächsten Schritt beschließen, der unsere Gesellschaft langfristig gesehen ruiniert. Vielleicht liegt's am Ende aber tatsächlich AUCH an der Form einer Demokratie, in der alle paar Jahre gewählt wird. Denn leider führt das eben auch dazu, dass Politiker weiter als für die betreffenden vier Jahre nicht planen.
Dass Merkel einige Folgen dessen, was sie da anrichtet, noch während der eigenen Amtszeit erlebt, ist eigentlich nur ein Zeichen dafür, dass sie den Bogen noch deutlich weiter überspannt als es vor ihr in den letzten Jahrzehnten je jemand getan hat.
Aber wozu überhaupt noch denken in diesem System hier, wird man doch nur kirre bei. Und bestraft und ggf. als irgendwas beschimpft, was man nicht ist.

Selig sind die Unwissenden. Wenn ihnen nur mal endlich jemand das Wahlrecht abnehmen würde.
Die Merkel halte ich übrigens nicht für unwissend. Das eigene Volk zu schikanieren, ist allerdings genau das, was es braucht, um Dinge wie Gesetze zur Schwächung des Datenschutzes, TTIP und Konsorten unbeachtet zu beschließen. Und da die CDU nunmal die Partei der reichen Leute aka der Firmenbesitzer etc ist, und nicht dazu angehalten, im Sinne des GESAMTEN Volkes zu regieren, kann man ihr wohl nur bescheinigen, dass sie ihren Job ausnehmend gut macht. Nachdem der erste Punkt schon durch ist und es bis TTIP so lange nicht mehr dauern wird, kann man nur hoffen, dass der Irrsinn irgendwann ein Ende haben wird.
Und wenn er auch dann kein Ende hat, gehört die Frau tatsächlich irgendwohin, wo sie niemals wieder Entscheidungen treffen kann. Wird für unsere Gesellschaft allerdings dann leider zu spät sein. Wenn's das nicht jetzt schon ist.

Hier werden sich einige Leute noch umgucken, denn was da an Leuten kommt, wird demnächst alles mit nach Hartz IV-Satz bezahlt. Kann man ja mal anfangen, zu rechnen, was das bedeutet. Als Ausgleich dazu werden Mindestlöhne entweder komplett abgeschafft, oder es wird zwischenzeitlich eine Sonderregelung beschlossen werden, nach der die Arbeitnehmer gespalten werden in solche mit Mindestlohn und solche ohne .. was am Ende auch mit "alle ohne Mindestlohn" enden muss, zumindest in einem kapitalistischen System.

OB sich unser Niveau im Hinblick auf Bildung, Krankenversorgung, Versorgung Pflegebedürftiger und auch Lohn für Leute unterhalb von Managerpositionen drastisch verschlechtern wird, steht überhaupt nicht mehr zur Debatte. Abgesehen von der offenkundig bereits sich verkrümelnden Form eines Rechtsstaates. Wann wir endlich die Grenze zumachen, wird nur noch einen Einfluss darauf haben, wie tief das Niveau sinkt. Aber übel wird's werden.

Wollen wir hoffen, dass die AfD in zwei Jahren stark genug und dann auch willens ist, an einigen der übelsten Verschlechterungen etwas zu ändern.
Für solche Arbeitnehmerinteressen wie Mindestlohn allerdings sind die auch nicht zu haben, sondern eher Vertreter des Vorantreibens der Spaltung der eigenen Gesellschaft, und sehr daran interessiert, die Schere zwischen arm und reich weiter auseinanderzubringen. Aber vielleicht werden sie's wenigstens hinbekommen, dass man dann auch in Deutschland auf dem Niveau "arm" doch noch besser wird leben können, als wenn die Leute alle dauerhaft hier bleiben.


[Editiert am 9/1/2016 um 18:57 von Sarija_]
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 9/1/2016 um 20:59  
Ich war ganz kurz davor, auf deinen Post rational zu reagieren, und dann kam dieser Satz.


Zitat von Sarija_, am 9/1/2016 um 18:49

Und wenn man dagegen [gegen die Aufnahme von Flüchtlingen? Anm. der Zitierenden] demonstriert, werden sich schon irgendwelche Gewalttouristen daruntermischen, dank derer das Ganze schleunigst wieder aufgelöst werden wird.


der mir nahelegt, dass hier Erfahrungen mit "Demonstrationen dagegen" gemacht wurden

Und der hier:


Zitat von Sarija_, am 9/1/2016 um 18:49

Wollen wir hoffen, dass die AfD in zwei Jahren stark genug und dann auch willens ist, an einigen der übelsten Verschlechterungen etwas zu ändern.


Der eigentlich den ganzen Rest deines Posts erklärt und auch deine Angst davor, als Nazi beschimpft zu werden.

Damit hat sich jegliches Auseinandersetzen mit deinen politischen Interessen und Diskutieren für mich erledigt. Weil mir vollkommen klar ist, dass du nicht daran interessiert bist, dich auszutauschen, und andere Meinungen zumindest zu betrachten, sondern nur daran, die deine weiterzuverbreiten, ohne sie einer Reflektion zu unterziehen.
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2016 um 11:25  
Vor AfD und Pegida gab es die Reps, die NPD und die DVU.

Das geht wieder vorbei.

Nicht jeder Rechte ist ein Nazi. Arschlöcher gibt es überall. Krawalltouristen gibt es bei der Pegida genau wie bei Linken Demos.

Verbrecher gehören bestraft (und evtl ausgewiesen).




Die (esoterische) Frage ist doch eher, wo man bei solchen Themen "Schattenarbeit" bei sich selbst betreiben sollte, oder?

Warum sind Menschen zum Teil einfach in ihren (vor-) Urteilen gefangen?

Zitat:
Weil mir vollkommen klar ist, dass du nicht daran interessiert bist, dich auszutauschen, und andere Meinungen zumindest zu betrachten, sondern nur daran, die deine weiterzuverbreiten, ohne sie einer Reflektion zu unterziehen.


Eben. Man sollte bei sich selbst anfangen, zu hinterfragen und "Schattenarbeit" betreiben, und nicht einfach anderen die Übernahme der eigenen Position nahelegen. Propaganda ist eben keine Schattenarbeit.

Beispielsweise muss ich halt anerkennen, das (so gern ich Flüchtlingen helfen mag) das Ganze weder unproblematisch noch einfach sein wird, weswegen einfache Lösungen hier nicht möglich sind. Schicke ich jemanden in einen Bürgerkrieg zurück, weil er hier eine Frau belästigt und eine Brieftasche geklaut hat? Wie siehts aus, wenn derjenige zu einer Diebesbande gehört?

Oder meint, sein Frauenfeindich-Menschenverachtendes Weltbild (Und damit seine Taten) wäre tolerierbar? Pauschal zu sagen "Wir machen die Grenzen dicht" ist einfach zu kurz gedacht, genauso, wie wenn ich sage "Hey, egal wie krank ihr Jungs grad drauf seid, kommt her".

Mehr denken.
Mehr reflektion.
Und vor allem: Bei sich selbst anfangen.

Wenn ich mir angucke, wie viel Mist "der Westen" so treibt (erinnert sich jemand an die "stolzen Taliban" in Rambo 3?) muss ich mich nicht wundern, wenn der Mist halt zurückkommt. Alles kommt dreifach zurück, oder? Für jeden Syrer, der durch deutsche Waffen gestorben ist, kriegen wir jetzt wohl 3 Syrische Flüchtlinge.

Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge?


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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2016 um 15:30  
@ Serafia_Serafin

Machst du es dir nicht gar ein wenig sehr einfach, wenn du Meinungen welche von deiner eigenen abweichen, in ihrer Gesamtheit als unreflektiert abwertest, indem du sie anhand von zwei kurzen Zitaten beurteilst? Hat meiner Meinung nach auch nicht viel mit Reflexion zu tun...

@ Merlin

Klar können wir das, aber in meinen Augen wird der Preis dafür sehr hoch sein, wie man meinem Text 'Migration versus Freiheit' entnehmen kann: http://saturn-alien.com/tempel


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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2016 um 15:51  
@ Das_Saturn_ALien

Wer liest, ist im Vorteil. Ich habe geschrieben, dass ich, wäre der Hinweis auf Pegida und AfD nicht gewesen, mich durchaus mit dem Post schriftlich auseinanderzusetzen gewillt wäre. Meine Erfahrung sagt, dass Menschen, die sich im Umfeld von Pegida und AfD bewegen, wie der Post von Sarija_ nahelegt, gerne stolz auf ihre Ansichten sind und diese unbeirrbar verteidigen. Auch dein eigener Text (übrigens macht es wirklich Kopfschmerzen, rote Schrift auf dunklem Grund zu lesen) drückt für mich eine pauschalisierende und unreflektierte Meinung aus.

In diesem Fall erübrigt sich für mich eine Diskussion, weil es (wahrscheinlich für beide Seiten) extrem unfruchtbar ist. Vielleicht hat jemand, der deine oder Sarijas Meinung vertritt, Freude daran, diese auch kundzutun. Für mich persönlich ist Meinungsbashing hier reine Zeitverschwendung, weil es zu nichts, zu rein gar nichts, niemals nicht führt. Ich will niemanden von euch überzeugen - vielmehr: Ich kann es nicht. Diese Meinungen und Überzeugungen sind derart festgefahren, dass eine Diskussion nur darin mündet, sich gegenseitig um die Ohren zu hauen, was man denkt, ohne aufeinander einzugehen. Grauenhaft unfruchtbar. Bringt mich definitiv nicht weiter. Den anderen auch nicht. Macht keinen Spaß.

Und: Ich finde es wirklich amüsant, dass du in deinem Artikel die Tatsache, dass Menschen auf einem Ausflug eine Kirche nicht besichtigen / betreten wollen als erstes Argument für ihre Unangepasstheit anbringst. Wie bezeichnest du dann Europäer, die ein Museum nicht besuchen möchten? Und das auch noch aus so einem fadenscheinigen Argument wie Langeweile?

Edit: Und ja, ich bezeichne Meinungen und Texte, die vor allem pauschalisieren à la "47 % der Einwanderer sind junge Männer unter 30 Jahren" (und gleich hinterher Formulierungen, die implizieren, dass diese jungen Männer generell kriminell interessiert sind) "alle Lehrer in Deutschland sind der Meinung, dass..." "Wir werden verarmen..." etc etc unreflektiert sind. Pauschalisierungen sind per se unreflektiert. Das hat wenig mit dem Intellekt des Schreibers zu tun, sondern mit der Art der Widergabe der Gedanken. Denke ich, ein gewisser Prozentsatz der Gruppe entspricht der Gruppe, ist das eine unreflektierte Pauschalisierung. Punkt.


[Editiert am 10/1/2016 um 16:02 von Serafia_Serafin]
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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2016 um 16:57  
@ S_S

Nein, ich bin nicht stolz auf meine Meinung, sondern versuche lediglich in Worte zu fassen, was da meiner Meinung nach gerade geschieht. Ich habe eine ziemlich starke Befürchtung und werde sicher nicht traurig sein, wenn es nicht so kommt, wie es sich für mich momentan darstellt, nur leider fehlen mir die gewichtigen Argumente, welche gegen meine Ansichten sprechen. Du willst sie ja auch nicht liefern, respektive mir sagen wie es z.B. Deutschland gelingen soll, hunderttausende von jungen Migranten, welche zu einem überwiegenden Teil ein frauenfeindliches Weltbild pflegen und oftmals über keine nennenswerte Schulbildung verfügen, aber trotzdem in den Genuss der westlichen Annehmlichkeiten kommen wollen, auf friedvolle Weise zu integrieren. Deine strikte Weigerung zu einer reflektierten Diskussion spricht da Bände, aber es ist halt wesentlich einfacher die Befürchtung von vielen Personen einfach abzutun, indem man sie in die rechte Ecke stellt, als ihnen Argumente zu liefern, welche diese Ängste auf einer sachlichen Ebene entkräften. Glaube mir, die rechten Spackos sind mir sehr unsympathisch und wenn sie an der Macht wären, müsste ich meine sieben Sachen wohl sehr schnell packen, um ihnen nicht zum Opfer zu fallen, was jedoch nichts an meiner Ansicht ändert, dass die momentane Migration uns zu einem Grossteil um den jetzigen Wohlstand und die Freiheit bringen wird.

Nun, es zeugt meiner Meinung nach doch schon von einer sehr eingeschränkten Weltsicht und von fehlender Toleranz, wenn Personen welche seit zwei Generationen in der Schweiz leben und als gut integriert gelten, sich vor dem touristischen Betreten einer Kirche scheuen, wie der Teufel vor dem Weihwasser, nur weil sie dadurch eventuell gegen die Gebote von Allah verstossen könnten. Wäre die Begründung gewesen, dass es sie schlicht und einfach nicht interessiert, hätte ich nicht an ihrer Toleranz gezweifelt. Finde es übrigens auch sehr spannend zu beobachten, wie zum Beispiel der Imam Memeti, welcher sich im Haus der Religionen in Bern für eine Verständigung zwischen den Religionen stark macht, teilweise massiv aus seinen eigenen Reihen angegriffen wird (siehe z.B.: http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Der-Islam-ist-gefange n-von-Rueckstaendigen/story/28212474).


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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2016 um 21:31  
Lebensstandard hin oder her... wir leben in Deutschland schon seit Jahrzehnten auf einem enorm hohen Level des Lebensstandards. Damit meine ich auch und insbesondere die sozial Schwachen. Wo sonst auf der Welt kann man schließlich auch ohne große Bemühungen in einer warmen Wohnung mit ausreichend technischen Unterhaltungsmedien und genügend Geld für Nahrung, Kleidung, u.s.w. leben? Die deutsche Wirtschaft ist enorm stark (wir haben seit Jahrzehnten jährlich eines der höchsten BIP's pro Kopf der Bevölkerung auf der ganzen Welt, oftmals sogar das Höchste). Ich schätze mal, dass über 90 % der Länder auf der Welt glücklich wären, wenn sie unsere finanziellen Probleme hätten, trotz der Aufwendungen für die Migranten.

Es ist ganz logisch, dass unser Lebensstandard irgendwann einmal auch wieder abfallen muss. Und diese natürliche Entwicklung im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu diskutieren finde ich ziemlich daneben. Zwar mag der Hinweis richtig sein, dass die Leistungen für die Migranten dies beschleunigen werden, eine Alleinschuldzuschiebung ist allerdings tatsächlich nur rechte Propaganda.


George wollte über die Vorfälle in Köln und die Flüchtlingsproblematik allgemein diskutieren und ich denke, dass wir darauf mal zurück kommen.
Ich sehe hier kein Polizeiversagen (Welche Stadt hat denn bitte so viele Polizisten um spontan mal 1.000 Leute aufhalten zu können?) und ein Versagen der Politik bei der Flüchtlingsaufnahme sehe ich auch nur bedingt (Was soll man schließlich mit 10.000 Flüchtlingen pro Woche machen? Vergasen?).


Das Hauptproblem sehe ich in der Integration. Integration meint Teil einer Gesellschaft zu werden, sich ihr anzupassen und ihre Regeln zu befolgen, aber auch von ihr aufgenommen und anerkannt zu werden. Und da haben wir den Knackpunkt. Nicht jeder Flüchtling ist bereit, sich in unsere deutsche Gesellschaft zu integrieren. Und nicht jeder Deutsche ist bereit, die Integration zuzulassen oder gar zu unterstützen (leider sind das nur wenige Deutsche). Somit haben wir ein bilaterales Problem.

Auf der einen Seite gibt es viele Flüchtlinge, die hoffen sich in Deutschland ein neues / besseres Leben aufbauen zu können und diese Leute werden gnadenlos von den Einheimischen als minderwertige Subjekte und unerwünschte Fremdkörper abgestoßen. Ihnen wird oft gar nicht die Chance gegeben, sich in unsere Gesellschaft integrieren zu können.
Mal so als Anmerkung: Sprachkurse für Migranten mit Deutsch als Fremdsprache sind an sämtlichen deutschen Volkshochschulen für die nächsten Monate ausgebucht (auch die, die von den Flüchtlingen selbst bezahlt werden müssen)! Warum macht sich jemand die Mühe eine so komplizierte Sprache wie Deutsch zu lernen, wenn er sich nicht integrieren möchte???
Da wäre mal ein Apell an alle, die sich selbst Magier nennen und trotzdem dem Fremdenhass anheim gefallen sind: Schattenarbeit, Leute! Eigene Angst ist kein Grund, jemand Anderes zu diskriminieren oder zu verurteilen!

Auf der anderen Seite haben wir allerdings auch die Migranten, die an ihren alten Weltbildern festhalten und am Liebsten bei uns "Klein Syrien", "Klein Arabien", u.s.w. gründen möchten. Zu dieser Sparte zähle ich die Täter von Köln - denn nichts anderes als Täter sind sie. Selbst wenn die Meisten tatsächlich nur zugeschaut haben sollten - es gibt im Strafgesetzbuch eine sog. unterlassene Hilfeleistung, welche ebenfalls mit Freiheitsstrafe bestraft wird. Und zumindest dessen haben sich in meinen Augen alle Versammelten schuldig gemacht.
Zur Integration gehört auch, die Regeln und Gesetze des neuen Heimatlandes zu befolgen. Und hier ist jetzt meiner Ansicht nach tatsächlich die Politik gefragt, um dies durch entsprechende rechtliche Regelungen auch klar an alle ins Land strömenden Migranten zu kommunizieren. Ich würde eine Änderung des Aufenthaltsrechts vornehmen, nach der jeder Migrant sofort abgeschoben wird und unter Abnahme der DNA für die nächsten zehn Jahre Einreiseverbot in die EU erhält, wenn er sich einer mit Freiheitsstrafe bedrohten Straftat nach dem StGB mit mind. einem Jahr Freiheitsentzug auf Bewährung schuldig macht. Wer hier Probleme macht, kann auch zuhause mit einer Waffe sein Heim verteidigen, finde ich.

Ich denke, schlussendlich liegt es an der Bereitschaft des Einzelnen (egal ob Migrant oder Deutscher), ob solche Vorfälle zukünftig abgestellt werden und wir in Frieden miteinander leben können, oder ob wir in absehbarer Zeit selbst in Deutschland einen Bürgerkrieg ausfechten werden.
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Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 10/1/2016 um 23:15  
@ Das Saturn-ALien

Gut, dann mal weiter...

Zum Thema Verarmung möchte ich folgendes sagen:

Die Grätsche zwischen Arm und Reich begann schon Jahre vor der Verstärkten Einwanderung, sich aufzutun. Das Problem sind in meinen Augen nicht die Empfänger des Arbeitslosengeldes oder von Hartz 4, sondern die Niedriglöhne. Dass diese Niedriglöhne kein Problem sind, das durch Immigration erzeugt wurde, zeigt, dass sie auch in den Sparten vorherrschen, in denen man nicht weit kommt, wenn man der deutschen Sprache nicht mächtig ist: Angestellte im Einzelhandel, Angestellte im sozialen Bereich, die nicht von öffentlicher Hand entlohnt werden und so weiter.

Das, was diese Grätsche verursacht hat, sind hauptsächlich zwei Dinge: Die allgemeine Preisentwicklung der Konsumgüter (die von den Konsumenten angeregt wird, die teilweise auf immer günstigere Produkte angewiesen sind) und die Zahl der Arbeitssuchenden, die gewährleistet, dass irgendwer den Job zu der schlechten Bezahlung trotzdem machen wird. Vor allem auch deswegen, weil er von den Ämtern hineingeknebelt werden kann, für die das Argument, dass man auf einer neuen Stelle deutlich weniger verdient als vorher, nicht zählen lässt. In manchen Fällen lässt sie es nur dann zählen, wenn das Gehalt der neuen Stelle deutlich unter dem liegt, was man vom Amt erhält. Wenn man sich ausrechnet, dass jemand, der von Mindestlohn gelebt hat, vom Amt knapp 600 Euro im Monat bekommt kann sich weiter fragen, wie viel man eigentlich zum Leben braucht.

All das hat nichts mit Immigration zu tun, sondern mit unserer eigenen Arbeitspolitik und der Tatsache, dass wir Deutschen zu wenig Freude daran haben, den Arbeitgebern zu zeigen, wie wichtig wir eigentlich für sie sind (oder sich einfach zu sicher sind, dass der Kündigungsschutz hier inzwischen auch nichts mehr bedeutet).

Ein kurzes Googlen ergab mir folgende Zahl - vielleicht ist sie nicht mehr aktuell: Flüchtlinge kosten pro Jahr zwischen 20 und 30 Milliarden Euro. Klingt nach einem starken Stiefel, nicht wahr? Das ist allerdings weniger, als der Staat 2010 allein für die Zinsen seiner Schulden ausgab (39 Milliarden) oder für sein Militär (31 Milliarden).

Wenn ich mir den Haushalt unseres Landes genauer ansehe, dann sind aber die 20-30. Milliarden (die allein für die Flüchtlinge angeblich aufgebracht werden) plötzlich 34 Milliarden, die insgesamt für Leistungen innerhalb des zweiten und dritten Sozialgesetzbuches aufgebracht werden. Das heißt, sowohl für unsere Hauseigenen Bedürftigen und diejenigen, die bei uns Schutz suchen zusammen.

Wenn du wissen willst, woher ich das habe:
http://www.bundeshaushalt-info.de/#/2016/soll/ausgaben/einzel plan/11.html
Wenn du wissen willst, wie sich das noch einmal aufteilt:
http://www.bundeshaushalt-info.de/#/2016/soll/ausgaben/einzel plan/1101.html

Wenn ich nebenbei einen ersten bescheidenen Vorschlag machen darf, um ein bisschen mehr Geld locker zu machen, würde ich alle Maßnahmen abschaffen, die eigentlich nur dazu da sind, die Arbeitslosenstatistiken zu schönen, und den Staat in der Regel im Monat pro Maßnahmenteilnehmer das dreifache von dem kosten, was ein Mindestlohnempfänger monatlich netto verdient.

Aber ich bin ja nicht in der Politik.


Hier ist der Link zu der geplanten Bundesschuld 2016:
http://www.bundeshaushalt-info.de/#/2016/soll/einnahmen/einze lplan/32.html

Zum Thema Kirche: Ich weiß immer noch nicht, was das nicht betreten Wollen einer Kirche mit fehlender Integration zu tun haben soll, egal aus welcher Motivation.
So lange diese Menschen das für sich tun und dich nicht vom Betreten der Kirche abhalten wollen, gilt der Grundsatz der Religionsfreiheit. Und wenn die eigene Religion es verbietet, eine Kirche zu betreten, dann ist das so. Wenn eine Religion aber gebietet jemandem anderen Schaden zuzufügen, muss sich genau die Instanz darum kümmern, die für Straftaten zuständig ist.

Du schreibst, dass du befürchtest, dass die Immigranten uns um einen wesentlichen Teil unserer Freiheit bringen werden.
Kannst Du mir genauer schildern, wie das deiner Meinung nach passieren wird?

Und: Wenn ich fähig wäre, dir oder irgendjemandem hier Lösungen anzubieten, die ich für richtig erachte, wäre ich nicht hier, sondern in der Politik - wo man allerdings auch sehr hilflos zu sein scheint. Fakt ist, dass es hier keine einfachen Lösungen geben kann. Wie stellst du dir denn eine Lösung vor, - und warum muss jemand sie dann liefern, wenn er deiner Meinung entgegen steht?

Was Schwarzer Hase geschrieben hat, ist gewichtig, und hat meine Zustimmung.

Last but not Least wäre ich dir wirklich dankbar, wenn du meinen Namen nicht auf diese Weise abkürzt - ich mache mir auch die Mühe, deinen Namen korrekt und komplett auszuschreiben. Wenn du die Zeit nicht investieren willst, würde ich mich freuen, wenn du eine andere Abkürzung findest.
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Zitat von Serafia_Serafin, am 10/1/2016 um 23:15
@ Das Saturn-ALienWenn ich mir den Haushalt unseres Landes genauer ansehe, dann sind aber die 20-30. Milliarden (die allein für die Flüchtlinge angeblich aufgebracht werden) plötzlich 34 Milliarden, die insgesamt für Leistungen innerhalb des zweiten und dritten Sozialgesetzbuches aufgebracht werden. Das heißt, sowohl für unsere Hauseigenen Bedürftigen und diejenigen, die bei uns Schutz suchen zusammen.


Das mit den 20 - 30 Mill. € allein für Migranten passt schon. Das Sozialleistungsnetz für Einwanderer ist ein bisschen kompliziert, da bei uns je nach Aufenthaltsstatus das Asylbewerberleistungsgesetz, das SGB II oder das SGB XII als Anspruchsgrundlage in Frage kommen. Und je nach Einzelfall und Aufenthaltsstatus können dann noch andere Leistungsgesetze zutreffen, z. B. das Bundeskindergeldgesetz. Deshalb ist es ziemlich schwierig, da eine genaue Zahl zu beziffern.
Die 34 Mill. € für SGB II- und SGB III-Leistungen beschreibt alle nach diesen beiden Gesetzen ausgegebenen Leistungen, die zum Teil auch Einwanderern zu Gute kamen.



Was das Thema Nettoverdienst angeht, stimme ich dir zwar weitestgehend zu, aber ich habe da insbesondere bezogen auf die aktuelle Flüchtlingspolitik der Bundesregierung eine wohl etwas untypische Meinung.

Ich habe vergangenes Jahr im Rahmen meines Studiums eine Hausarbeit zum Thema "Demografischer Wandel und dessen Auswirkung auf den Arbeitsmarkt" geschrieben. Wenn man die Bevölkerungsstatistik hochrechnet (ohne die Einwanderer zu berücksichtigen), stellt man mit Erstaunen fest, dass 2022 genauso viele erwerbsfähige Personen in Deutschland leben wie Arbeitsplätze vorhanden sind. Mit anderen Worten: 2022 gäbe es keine Arbeitslosen mehr. 2030 würden dem Arbeitsmarkt sogar etwas mehr als 3 Millionen Arbeitskräfte fehlen.

Bei Personal ist es wie mit allen anderen Ressourcen auch. Nachfrage und Angebot bestimmen den Preis. Und wenn es so gekommen wäre, dass wir 2022 in Deutschland eine tatsächliche Vollbeschäftigung erreicht hätten, wären die Arbeitslöhne in die Höhe geschossen. In sieben Jahren hätte niemand mehr über einen Mindestlohn geredet. Ein Arbeitgeber, der nicht mindestens Tariflohn gezahlt hätte, hätte seine Bude zumachen können, weil niemand mehr bei ihm gearbeitet hätte.

Von daher ist - aus Sicht der Wirtschaft - die hohe Anzahl an ins Land strömenden potenziellen Arbeitskräften im wahrsten Sinne des Wortes ein Glücksfall. Durch Sie werden wir 2022 keine Vollbeschäftigung erreichen und auch 2030 nicht. Damit verbleiben genug Arbeitslose auf dem Arbeitsmarkt, um weiterhin die Lohnkosten möglichst gering halten zu können. Es mag eine Mutmaßung sein, aber ich glaube das dies der Grund für die aktuelle unkontrollierte Einwanderungspolitik unserer Kanzlerin ist. Denn wirtschaftsfreundlich war die CDU/CSU schon immer.
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Das klingt interessant. Aber ist es nicht auch hypothetisch? Ich meine, du schreibst ja auch, dass du in deinen Berechnungen die Einwanderer außen vor gelassen hast. Nun ist ja schon innerhalb Europas eine Bewegung vorhanden. Zum Beispiel kommen viele Pflegekräfte aus Osteuropa, insbesondere Polen.

Dementsprechend - hätte auch noch mit der innereuropäischen Migration eine Vollbeschäftigung eintreffen können?
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Der Arbeitskräfteumzug innerhalb der EU hätte zwar sicherlich zu einer Verzögerung der Vollbeschäftigung geführt, die aber nicht allzu sehr aufgefallen wäre. Ich meine in einem Bericht der Bundesagentur für Arbeit gelesen zu haben, dass für 2013 etwa 30.000 EU-Arbeitskräfte zu uns gekommen sind. Selbst wenn es 100.000 gewesen wären, hätte das bei Weitem nicht den Effekt wie die "Migrantenschwemme" auf den Arbeitsmarkt gehabt. Zumal ja der Familiennachzug noch aussteht.

p. s. Ganz neuer Trend bei Pflegepersonal sind seit vergangenem Jahr importierte Arbeitskräfte aus China und Thailand. Dazu gibt es Förderprogramm vom Bund.
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@ Seraph

Stellen wir den Kirchenbesuch wieder in seinen Gesamtkontext: Unter anderem mit diesem Beispiel und den weiteren Erörterungen dieses Abschnittes versuche ich zu vermitteln, dass meine persönlichen Erfahrungen mir zeigen, wie selbst die gut integrierten Migranten der zweiten Generation oft ein Problem damit haben, sich mit dem westeuropäischen Wertekanon (Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Toleranz und Offenheit) anzufreunden. Wenn sogar die eigentlichen Vorzeigebeispiele aus diesen Kulturkreisen, die sich hier eine Existenz aufgebaut haben und eigentlich einen sehr säkularen Glauben pflegen, respektive weder regelmässig beten, noch dem Alkohol abgeneigt sind, sich ihre Frauen trotzdem immer noch überwiegend in Form einer arrangierten Ehe aus den Heimatdörfern im Kosovo holen – welche dann zu Hause die Eltern umsorgen, währendem die Jungs im Ausgang irgendwelche so genannten *****es ficken –, sie ihre Söhne und Töchter in der Regel niemals Angehörige einer anderen Ethnie heiraten lassen würden (das Blut muss reinrassig bleiben und dafür sorgen sie mit Nachdruck) etc. mir erzählen, dass sie aus religiösen Gründen keine Kirche betreten können, obwohl die Gebote ansonsten nicht so wichtig sind, stellt sich mir berechtigterweise die Frage: Werden sich diese Personen jemals mit einem aufgeklärten Weltbild anfreunden können? Ich empfinde diese Machokultur mit ihren Abschottungstendenzen auf jeden Fall nicht sehr bereichernd und mir fehlt es da definitiv an Offenheit und Toleranz, aber wenn du dich damit wohl fühlst, sei das dir überlassen. Meiner Meinung nach haben wir es bei gewissen Kulturkreisen also noch nicht einmal geschafft, ihre integrierten Mitglieder – welche hier geboren und aufgewachsen sind – von einer offenen und toleranten Weltsicht zu überzeugen, in der freiheitliche und gleichberechtigte Werte gelten, geschweige denn jene, welche sich in ihren Bezirken abschotten. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus – die ich beruflich tagtäglich sammle, weil in meinen Abteilungen ungefähr dreissig Personen arbeiten, welche über einen angesprochenen Migrationshintergrund verfügen – glaube ich auf jeden Fall nicht, dass sich jene, wenn es dann darauf ankommen sollte, für eine liberale und offene Gesellschaft einsetzen, in welcher dem Individuum die grösstmögliche Freiheit eingeräumt wird, um sich persönlich frei entwickeln zu können...

 Du schreibst, dass du befürchtest, dass die Immigranten uns um einen wesentlichen Teil unserer Freiheit bringen werden. Kannst Du mir genauer schildern, wie das deiner Meinung nach passieren wird?

Tja, zu den schon bestehenden Problemen, wie zum Beispiel eben jenem, dass wir in unserer Bevölkerung meiner Ansicht nach bereits über eine hohe Anzahl an Personen verfügen, welche unseren grundlegenden Wertekanon nicht teilt, oder Deutschland über eine breite Schicht an armutsgefährdeten Personen verfügt (Niedriglöhne, Hartz 4) und halb Europa vor dem Bankrott bewahren muss, strömen momentan nun praktisch unkontrolliert noch 1.2 Millionen Migranten pro Jahr ins Land, von welchen vielleicht die Hälfte auch das Anrecht auf Familiennachzug bekommen wird. Kommen da auch noch einmal zwei Personen pro Berechtigten hinzu, sind wir schon bei 2.4 Millionen Personen pro Jahr. Viele dieser Leute, welche zu einem Grossteil wohl nicht Flüchtlinge im strengen Sinne sind, auch wenn ich niemandem einen Vorwurf mache, dass er seine monetäre Situation verbessern will, werden ihren Anteil am Kuchen dann notfalls auch mit Gewalt einfordern, schliesslich fliesst der Honig in Deutschland ja von den Bäumen. Woher aber der Wohnraum und die Arbeitsstellen für diese Personen, die häufig nur über mangelnde Bildung verfügen und ein Leben wie unseres nicht gewohnt sind (bei den wahren Syrern – nicht jene die sich dafür ausgeben – ist dies wohl noch das kleinste Problem, weil ihr Staat bis vor kurzem einigermassen funktionierte, aber bei den hier eintreffenden Marokkanern, Tunesier, Nigerianer, Afghanen etc., von wo aus meistens eh nicht die gebildeten Schichten kommen, sieht es schon prekärer aus) kommen soll, kann mir wohl niemand stringent beantworten. Fängt übrigens schon bei den Deutschkursen an, denn entgegen dem schwarzen Hasen sehe ich in den ausgebuchten Deutschkursen weniger einen übermässigen Integrationswillen, als schlicht ein kaum vorhandenes Angebot. Die Sozialsysteme werden diesen Ansturm nicht verkraften und langsam kollabieren, respektive in einen Modus der Not wechseln, in dem es nur noch um die Überlebenssicherung geht.

Wir haben nun also eine breite Schicht an Personen, welche massiv an Wohlstand verlieren und viele neu dazu gekommene, welche sich ihren angeblichen Anteil am Kuchen notfalls auch mit Gewalt nehmen. Die Rechten und Islamisten werden sich noch viel mehr radikalisieren und wie wir aus der Gegenwart wissen, reichen eine Handvoll an Personen und einige tausend Euros (in Marseille bekommt man eine Kalaschnikow beispielsweise schon für 500 Euro auf der Strasse und den Sprengstoff kann man sich mit Chemikalien zusammen mischen, welche im Detailhandel zur Verfügung stehen) bereits aus, um ein ziemliches Chaos anzurichten. In dieser explosiven Mischung, bestehend aus Nazis, die einen starken Zulauf erhalten werden, aus Migranten die unseren schwindenden Lebensstandard mit allen möglichen Mitteln erreichen möchten und dann noch islamischen Terroristen, die eh scharf auf die Vernichtung unserer Lebensweise sind, wird es dann zu folgenden Szenarien kommen: Es wird in unseren Städten zu Plünderungen und Raubzügen kommen, auf den Strassen wird es Mord und Totschlag geben und terroristische Anschläge werden unseren Alltag ebenfalls begleiten. Ein wirklich freies Leben wird so sicher schon nicht mehr möglich sein und wenn dann noch die Antwort der Regierung darauf erfolgen wird, welche meiner Ansicht nach zwangsläufig nur Repression und die Einschränkung der Freiheitsrechte sein kann, ob mir das nun gefällt oder nicht, sind wir schon verdammt weit fortgeschritten im Verlust unserer gegenwärtigen Freiheit.

Hierbei fehlt in meiner Betrachtung sogar noch, dass die (Welt-)Wirtschaft momentan auch auf ziemlich tönernen Füssen steht und sich die unglaublichen, milliardenschweren Anleiheaufkäufe der EZB mit Sicherheit in einer Inflation entladen werden, welche höchst wahrscheinlich zu einer Depression führt, denn die momentanen Probleme werden dadurch nicht gelöst, sondern nur soweit in die Zukunft verschoben, bis sie sich endgültig nicht mehr leugnen lassen. Übrigens ein vorzüglicher Brandbeschleuniger…

Wie ich deiner Antwort entnehme, stellte ich meine Frage falsch: Ich müsste eigentlich nicht nach deinen Lösungen für das Problem fragen, sondern eher danach, ob du denn wirklich daran glaubst, dass zum Beispiel die deutsche Regierung das Problem lösen kann und wie sie es gegebenenfalls tun wird. Ich sage übrigens auch nicht, dass die Migranten an der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich schuld seien, sie werden das Problem in den nächsten Jahren höchstens massiv verstärken, sowie ebenfalls nicht, dass die momentanen Kosten – nach dem Spiegel etwa 20 Mia. – aktuell ein Problem sind, wenn es denn damit getan wäre. Und ja, die Beschäftigungsmassnahmen zur Beschönigung der Arbeitslosenzahlen sind wirklich lächerlich, aber wenn die Regierung schon zu solchen Mittel greifen muss um die Bevölkerung zu beruhigen, brauche ich mich gar nicht erst zu fragen, wie sie denn die Neuankömmlinge mit Lohn und Brot versorgen will.

Weisst du, entgegen deiner subjektiven Annahme, will ich die Migranten weder verurteilen, noch Stimmung gegen sie machen (halte meine Augen vor Missständen jedoch auch nicht verschlossen und spreche sie offen an), sondern nur aufzeigen was die momentane Entwicklung uns noch so an Sorgen bereiten wird, wenn wir schon jetzt nicht fähig sind unsere Probleme nachhaltig zu lösen. Schuld sind übrigens in meinen Augen auch nicht die Migranten, ich selbst würde wohl, wenn ich zum Beispiel in Nigeria am Verhungern wäre, auch in Deutschland auf der Strasse Drogen verkaufen, um meine Familie in der Heimat zu ernähren, sondern die Politik welche solche Auswüchse hinnimmt. Ich habe auch nicht das geringste Interesse daran, dass es so kommt wie ich es sehe, aber wenn man die Angelegenheit nüchtern betrachtet, bleibt einem fast keine andere Schlussfolgerung und wenn jemand mir nun sagen will, aber in Deutschland wird es nicht soweit kommen, kann ich nur folgendes darauf antworten: Im Irak, in Libyen, in Syrien und auch, was uns sehr nahe liegt und sehr schnell ging, ohne dass es da einen wirklichen Krieg gab, auch in Griechenland dachte man noch bis vor einigen Jahren nicht daran, dass es dem Land einmal derart beschissen gehen könnte, selbst wenn da früher auch nicht alles perfekt war.

So, du kannst mich nun Köpfen, das hat man mit den Überbringern von schlechten Nachrichten im Mittelalter auch schon getan… ;-)


@ Schwarzer_Hase

Keine Ahnung woher deine Angaben stammen, aber Deutschland war beim pro Kopf BIP definitiv noch nie an vorderster Stelle, im letzten Jahr belegte es zum Beispiel gerade einmal Platz 19. Zum Vergleich: Luxemburg = 103T USD / Schweiz = 82T USD / DE = 41T USD. Sagt aber auch nur begrenzt etwas darüber aus, was letztendlich beim Einzelnen hängen bleibt, darüber gibt dann schon eher die ‚Kaufkraft der Verbraucherhaushalte‘ Auskunft.


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red_folder.gif erstellt am: 11/1/2016 um 23:00  
@ Schwarzer Hase

Finde deine Rechnung bezüglich Arbeitsplätzen zwar sehr nett, aber meine Kenntnisse der Ökonomie sagen mir, dass ein kapitalintensives Land – wie es Deutschland nun einmal ist – zur Weiterentwicklung der Wirtschaft den Weg der Differenzierung gehen muss, um seine Innovationskraft und Stärke zu erhalten. Dies bedeutet hochspezialisierte Fachkräfte, ein lebenslanges Lernen mit ständiger Weiterbildung usw. Suche in unserem Betrieb zum Beispiel schon nur für die einfachsten Arbeiten, welche die geringste Qualifikation verlangen, ständig nach Leuten mit einem technisches Flair (damit meine ich nicht die Bedienung des Handys), nur werde ich selten wirklich fündig. Bin auch gerne bereit Leute ohne Ausbildung, also Berufslehre oder ähnliches anzustellen, welche aber zumindest über die kognitiven Fähigkeiten verfügen sollten, um sich dieses Wissen anzueignen, aber selbst da wird es verdammt schwierig. Ich kann zwar innerhalb weniger Stunden einen Mitarbeiter organisieren, wenn ich von diesem dann aber auch noch erwarte, dass er zum Beispiel einen einfachen Dreisatz nachvollziehen kann, bin ich schon ziemlich aufgeschmissen. Mir ist zwar durchaus bewusst, dass es unter den Asylanten, wie bereits erwähnt z.B. viele Personen aus Syrien, auch sehr gut ausgebildete hat, aber beim überwiegenden Anteil ist dies sicher nicht der Fall.


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"Licht ist Stoff, und Dunkelheit ist reiner Geist. Dunkelheit in ihrer innewohnenden, metaphysischen Grundlage ist subjektives und absolutes Licht, Licht in all seinem Glanz und der Pracht dagegen bloß eine Menge von Schatten, ..." H.P. Blavatsky
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red_folder.gif erstellt am: 12/1/2016 um 11:55  

Zitat von Serafia_Serafin, am 9/1/2016 um 20:59
Ich war ganz kurz davor, auf deinen Post rational zu reagieren, und dann kam dieser Satz.

...

Und dann hab ich es gewagt, die nicht verbotene Partei AfD zu erwähnen, und damit bin ich dann jetzt auf einen Schlag zu ekelhaft, blöd und offensichtlich bösartig, als dass man sich mit irgendwelchen Dingen noch "rational" auseinandersetzen müsste, gell?

Du, ich bin Feminist, Transgender, bisexuell und auch sonst pervers genug, um die nicht zu mögen.

Im Gegenteil bin ich für die etwas, das dieses Klientel als "Freak" bezeichnet und vor mehreren Jahrzehnten wär ich bei denen genauso vergast worden wie so einige andere Leute, und gehasst wird sowas wie ich von denen auch.

Auf der anderen Seite wird sowas wie ich aus denselben Gründen eben von einem ganz großen Teil dessen nicht weniger gehasst, was wir uns momentan massenweise ins Land holen.

Ich frage mich eigentlich, was die AfD in vielerlei Hinsicht vorgeblich gegen die Frauenfeindlichkeit neuer Mitbürger hat, denn traumatisierte Frauen (und Schwule, und Lesben, und Genderwansinns-Verfallene, und sonstige "Freaks"), die zu verängstigt sind, als dass sie sich noch auf die Straße oder in den Beruf wagen würden, sind eigentlich genau das, was dieses Klientel gern sehen MÖCHTE.

Ja, wahrscheinlich hast du recht damit, dass der Rechtsstaat wahrscheinlich nicht weiterexistieren wird, wenn man Parteien nach oben wählt, die überhaupt nicht FÜR einen Rechtsstaat sind, insbesondere nicht für einen, in dem Frauen (und Angehörige von Minderheiten) gleichberechtigte Bürger sind.
Auf der anderen Seite geht der Rechtsstaat ohnehin den Bach runter, und ich habe die rechtsfreie Zone effektiv bei mir vor der Tür, jeden Tag ... und als die Person, die in einer Auseinandersetzung am Ende die ist, bei der zumindest ein bisschen Geld zu holen ist, hab ich im Zweifelsfall auch dann verloren, wenn einer dieser armen Flüchtlinge ein blaues Auge davonträgt und ich mich dabei erwischen lasse, daran Schuld zu sein. Ziemlich gleichgültig, ob die Konsequenz für mich mit der zahlenmäßigen Überlegenheit dieser Leute zu tun hat, oder ob's am Ende mein eigener Staat ist, der im Zweifelsfalle gegen den dummen Deutschen entscheidet, weil ich erstmal nachweisen müsste, dass irgendwas Notwehr ist.

Krankenhaus oder Geld, irgendwas kann einen die effektive Rechtlosigkeit schnell kosten, wenn man der falschen Person mal zu lange in die Augen sieht.
Und da diese potentiellen sexuellen Übergriffstäter ja jetzt auch auf arabisch von der Tagesschau darüber informiert werden, dass es praktisch gesehen NULL Konsequenzen für sie gibt, wenn sie sich an sowas beteiligen, wird das wirkliche Problem mit solchen Übergriffen nach diesem Startschuss erst anfangen.

Der deutsche Rechtsstaat zuckt zwar noch ein bisschen vor Empörung, aber de facto ist das, mit allen nicht stattfindenden Urteilen wegen der sexuellen Übergriffe, die da vorlagen, eine Kapitulation des Systems vor dieser Art von Gewalt.

Ein paar gewaltbereite Nazis in der Bahn oder am Bahnhof sind für einen Freak wie mich potentiell zwar eine Bedrohung. Für mich als deutschen Staatsbürger (mit dem Augenschein nach deutscher Abstammung) sind sie allerdings im Gegensatz zur Polizei vielleicht eine Option, das Kräftegleichgewicht wiederherzustellen.
Ich find's schade, dass man in Deutschland so denken muss. Aber in einigen Ecken von Deutschland war das schon vor zwanzig Jahren so.
Es ging alles noch, solange diese Zugewanderten nicht glasklar auf dem Tablett präsentiert bekommen haben, wieviel Narrenfreiheit sie eigentlich haben. Es würde mich wundern, wenn's von denen jetzt noch irgendjemand nicht mitbekommen hat.

Ein Rechtsstaat lebt nicht davon, dass Täter bestraft werden, sondern davon, dass der ganz überwiegende Anteil der Bevölkerung ihn unterstützt, indem Straftaten von der breiten Masse abgelehnt werden.
In dem Moment, in dem eine breite Masse sich hinstellen, und auf die Werte sch***en kann, und das in aller Öffentlichkeit und unter den Augen der Weltpresse, ist das System zum Scheitern verurteilt. Und genau deswegen ist es eben ein Problem, wenn in wenigen Monaten mal eben eine Million Leute ins Land kommen, die genau dieses Drauf-Sch***en tun. Die brauchen sich da nicht zu irgendwas überwinden, im Gegensatz zu Deutschen. Deutsche müssen schon irgendwelche massiven Defekte und/oder Traumatisierungen mitbringen, um Frauen dermaßen selbstverständlich zu Objekten zu reduzieren. Bei denen allerdings ist das nunmal anders.
Bei denen ist DAS der Normalzustand.

Und ich denke, Schattenarbeit kann durchaus auch bedeuten, sich zunächst einfach mal zu erlauben, Dinge zu denken, die man der Mehrheit entsprechen nicht denken DARF. Und sich zu fragen, woher das eigentlich kommt, dass man meint, die nicht denken zu dürfen.
Inklusive der Frage, wieso man eigentlich Angst davor haben soll, zum Nazi angestempelt zu werden, bloß weil man intelligent genug ist, sich der Notwendigkeit von Grenzen bewusst zu sein. Sei das die "persönliche Grenze" oder die eines Staates.

Es ist nicht alles "böse" oder verwerflich, was im Schatten ist. Gewaltbereitschaft gehört in den Schatten, solange man im Schlaraffenland herumläuft, in dem sie eigentlich nur auf Psychopathologie zurückgeführt werden kann, weil außer selbsterhöhenden oder narzisstischen Tendenzen eigentlich überhaupt keine nachvollziehbaren Gründe dafür vorliegen können. Ist also ein guter Grund, das Thema unter die Oberfläche zu verbannen.
Es sieht vollkommen anders aus, wenn man sich in einem wilden Garten bewegt, in dem eben nur der was zu fressen bekommt, der stark genug ist, es sich zu erkämpfen.

Ich denke nicht, dass Auseinandersetzung mit dem Schatten immer bedeuten muss, dass man die bislang verbotenen Dinge nun einfach bewusster ausschaltet. Manchmal findet man da auch Ressourcen, die in anderen Situationen sehr nützlich sind.
Und manchmal verändert sich eine Situation eben dahin, dass man diese Ressourcen am Ende tatsächlich mal BRAUCHT.


[Editiert am 12/1/2016 um 12:07 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 12/1/2016 um 18:13  
Heute sind lt. Spiegel zwei "Antänzer" aus Köln wegen Diebstahl zu einer Woche Arrest verurteilt worden. Weiterhin wird vermutet, dass sie möglicherweise auch sexuelle übergriffe an Silvester verübt haben (wird derzeit noch geprüft). Da Sie in Untersuchungshaft waren, haben die Polizeibekannten Mehrfachtäter nach der Urteilsverkündung den Gerichtssaal als freie Personen verlassen.

Da sage ich nur, dass ist die neue von Politikern geforderte Härte des Rechtsstaates.

Sorry, den Link auf Spiegel habe ich nun auf die Schnelle nicht wieder gefunden.
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red_folder.gif erstellt am: 13/1/2016 um 00:08  
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red_folder.gif erstellt am: 13/1/2016 um 01:49  
Puh - war ne Woche unterwegs - und finde hier einiges zum Lesen vor!

Das Saturn Alien zeigt uns, wie GEMÜTLICH es noch in der Schweiz zugeht - er macht sich Gedanken über Leute, die sich scheuen, in eine Kirche zu gehen.

Hier sind Böller und Raketen auf den Dom geschossen worden, bei Treffern unter Gejohle. Hier hat man vor Augen der Polizei Dokumente zerrissen - einer Polizistin in den Schritt gegriffen ....

Von der Gewerkschaft der Polizei erfahren wir, dass diese Ausländer nicht NUR Flüchtlinge waren - sondern ein Großteil auch Leute, die schon Jahre hier sind. Also Leute, bei denen die Integration nicht gegriffen hat - und wer unter Integration versteht, sich SPICKZETTEL zu machen, auf denen Ficki Ficki steht und I want to Fu... you - vergeßt es!!!

Mitlerweile sind die Anzeigen auf über 500 angestiegen - 40 Prozent Sexualdelikte - also über 200 bis jetzt angezeigte Sexualdelikte - NUR in Köln - dazu die Raubdelikte. Dazu Hamburg, Stuttgard usw.

In Hamburg wurde eine Frau wärend einer ganz normalen Busfahrt, von einem Mob Ausländer, der die ganze Zeit den Halteknopf drückte, sexuell vergewaltigt. Ich nenne das jetzt nicht mehr Belästigung.

Sarija_ schreibt von Frauen, die ausreichend männliche Begleitung brauchen - wie sieht es in Wirklichkeit damit aus?

Laut Berichten von Betroffenen wurden die Frauen gewaltsam von ihren Begleitern getrennt - diese bedroht. Wie kann so eine Bedrohung enden, während die Freundin im Mob verschwindet?

Die Presse verschweigt fast alles.

Augenzeugenberichte eines Türstehers eines renomierten Hotels: Es wurde Personen, die schon zu Boden gegangen waren, weiter auf die Köpfe eingetreten bis sie krankenhausreif waren.

Die Polizei hat die Täter festgenommen - hat sie aber wieder freigelassen, weil sie zu schlecht ausgerüstet war mit Unterbringungsmöglichkeiten. Die Täter haben dann die Polizeiautos bespuckt und Fu.. the police gerufen..

Für jeden, der noch an einen funktionierenden Rechtsstaat glaubt, hier zur Meditation und Kontemplation das nochmal in Großbuchstaben zum Konfrontieren:

DANN WURDE PERSONEN. DIE SCHON AM BODEN LAGEN, WEITER AUF DEN KOPF EINGETRETEN BIS DIE PERSONEN KRANKENHAUSREIF WAREN. DIE POLIZEI NAHM DIE TÄTER FEST - LIES DIE TÄTER DANN WIEDER LAUFEN WEIL SIE NICHT MIT UNTERBRINGUNGSMÖGLICHKEITEN AUSGERÜSTET WAR. DIE TÄTER BESPUCKTEN DARAUFHIN DIE POLIZEIFAFHRZEUGE UND RIEFEN Fu.. THE POLICE UND ANDERE BELEIDIGUNGEN.

Frauen hätten bei diesem Türsteher Schutz gesucht - er sei bedroht worden und die ausländischen Männer riefen

THIS IS OUR GIRL!!!!!

---------------------------------------------------

https://www.youtube.com/watch?v=cZbdovFTr5E

https://www.youtube.com/watch?v=bAkLaiakhpE

--------------------------------------------------------

Was ist zu tun?

Dazu gehört - zur Überleitung - auch dieses Video:

https://www.youtube.com/watch?v=nMIWjjuC7AU

Was jetzt ansteht ist KONFRONTIEREN und vor allem DIFFERENZIEREN.

Es gibt durchaus Ausländer, die sich gut integriert haben. Beispielsweise war ich lange Zeit sehr zufrieden und freundschaftlich bei einer türkischen Autoreparaturwerkstatt - nachdem mein Benzin auf die Straße lief und die deutsche Werkstatt mir in diesem Notfall sagte sie hätten erst einen Termin in einer Woche. Eine Tankfüllung Benzin auf die Straße - naja egal, was? Die Türken halfen sofort - und ich blieb fortan dort.

Es gibt viele positive Beispiele. Der Fehler der rechten Szene ist, diese NICHT zu zeigen - NICHT zu differenzieren.

Es geht um den Umgang und den Ausschluß von KRIMINELLEN - die besonders auch den integrationswilligen Ausländern SCHADEN.

Das ist von der Politik seit Jahrzehnten versäumt worden. Wird sogar vertuscht.

Schon vor Jahrzehnten gab es in der Frankfurther Allgemeinen eine Schlagzeile: der Frankfurther Hauptbahnhof ist fest in der Hand von Jugoslaven (Kriminellen).

Wo leben wir eigentlich??????

______________________________________________

Inzwischen sind ja die ersten Deutschen getötet worden - NOCH im Ausland, in Istanbul. Fröhlichen Kaneval - sorrys, aber ich bin pessimistisch.


[Editiert am 13/1/2016 um 01:59 von GeorgeTheMerlin]
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