Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Raub, Vergewaltigung, Polizei machtlos: Können "wir" "DAS" stemmen?
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1444
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/1/2016 um 01:49  
Napoleon I. (Napoleon Bonaparte) (1769-1821), Kaiser der Franzosen: “Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf Erden. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.”
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Incognitus
Incognitus

Echidna1
Beiträge: 81
Registriert: 31/10/2014
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 13/1/2016 um 13:25  
ZITAT : DANN WURDE PERSONEN. DIE SCHON AM BODEN LAGEN, WEITER AUF DEN KOPF EINGETRETEN BIS DIE PERSONEN KRANKENHAUSREIF WAREN.


Jesus lebt (was ich für mich niemals gelten lasse, lieber als Holzkopf unangetastet)

..... ohne etwas beschönigen zu wollen :

offensichtlicher geht es wohl nicht, ist jemand auf den Hund gekommen und versucht sich in einem kranken Haus frei zu schwimmen .


Köln
:
Übergriffe waren laut BKA-Chef abgesprochen

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-01/holge r-muench-bka-koeln-taeter-organisiert

.... Ausländer hatten offensichtlich das letzte Wort in dieser Angelegenheit.


Napoleon hat eine vortreffliche Selbstbeschreibung abgegeben ... er kannte den Widderkult nicht ?
Und nein, Angehörige des Widderkultes haben nicht grenzübergreifend hausiert .... eher Nachahmer nicht alles so genau verstanden, als sie selbigen imitiert haben.


____________________
“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
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Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/1/2016 um 18:23  
@ Das Saturn-ALien

Auch im Gesamtkontext wird das Beispiel nicht besser und nicht schlüssiger. Aber ich belasse es jetzt einfach dabei.
Ich möchte jedoch noch dazu sagen, dass Integration nicht bedeutet, dass alle die gleichen Interessen und Meinungen haben sollen, wie ich - sondern dass die Menschen fähig sind, sich in unserem Rechtsstaat als Mitglieder der Gesellschaft zu bewegen, die ihren Beitrag zur Erhaltung dieser Gesellschaft leisten. Dazu zählt: Keine Straftaten zu begehen, andere nicht in ihrer Freiheit und Unversehrtheint zu beschneiden und einen Anteil an der Wirtschaft zu haben. Um es einfach zu formulieren: Wenn jemand aus einem anderen Land hierher kommt, erwarte ich, dass diejenigen nicht straffällig werden, niemanden zu irgendetwas zwingen und im idealen Fall gute Arbeit leisten. Das wars. Wen sie heiraten, geht mich nichts an. Wenn sie ihre Partner schlecht behandeln, läuft das in meinen Augen in ernsten Fällen unter der Thematik "Straftat". Welche Religion sie auf welche Weise ausüben, geht mich nichts an. Und auch welchen ideologischen Werten sie folgen. So lange keine Straftat begangen wird, und die Freiheit und Unversehrtheit von niemanden bedroht oder verletzt wird, sehe ich Integration als gelungen an.

Ob ein Mann seine Frau schlecht behandelt oder umgekehrt, hängt von der Persönlichkeit des oder der Betroffenen ab, nicht von ihrer Nationalität. Sicher kann man sich nicht vorstellen, dass Deutsche auswandern, und die Geschichte von Köln an dem Bahnhof eines anderen Landes wiederholen. Aber man kann sich sehr gut vorstellen, dass es Männer gibt, die aus den gleichen Ländern stammen, wie die Täter - und auch aus den gleichen Ländern, wie deine Kollegen, die respekt- und liebevoll mit ihren Partnerinnen umgehen und genauso respektvoll mit anderen Frauen.


Ich möchte erklärend hinzufügen, dass ich eine Leitkultur als Illusion ansehe. Schon die Lebensweise meines deutschen Nachbarn ist mir fremd. Und die meine ihm. Wer kann da von einer gemeinsamen Kultur sprechen?


Zitat:
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus – die ich beruflich tagtäglich sammle, weil in meinen Abteilungen ungefähr dreissig Personen arbeiten, welche über einen angesprochenen Migrationshintergrund verfügen – glaube ich auf jeden Fall nicht, dass sich jene, wenn es dann darauf ankommen sollte, für eine liberale und offene Gesellschaft einsetzen, in welcher dem Individuum die grösstmögliche Freiheit eingeräumt wird, um sich persönlich frei entwickeln zu können...


Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus setzen sich Menschen generell selten für irgendetwas ein, das über ihren eigenen Vorteil hinaus geht. Die Mehrheit ist sehr damit zufrieden, ihr eigenes kleines Leben zu führen. Da du scheinbar eine leitende Position in dem Unternehmen einnimmst, hast du sicherlich auch schon erfahren, dass es allein eine große Herausforderung sein kann, das eigene kleine gemeinsame Umfeld zu ändern, wenn es nur darum geht, mit der nächsthöheren Instanz in Konflikt zu geraten - obwohl die Meinungen der anderen Arbeitnehmer mit dir total konform sind, so lange sie mit dir reden. Doch wenn die Konfrontation tatsächlich stattfindet, bist du mit einem Mal der Einzige im Raum.

Du schreibst, dass Deuschland ein großes Problem mit den Kosten haben wird, die für die Flüchtlinge aufgebracht werden müssen.

Heute kam in den Nachrichten, dass wir einen Milliardenüberschuss im Haushalt haben, der allein von der Höhe her einen großen Anteil dessen deckeln könnte, was für die Flüchtlinge aufgebracht werden muss.

Kannst du mir genau schildern, inwiefern das Geld, das für die Flüchtlinge ausgegeben wird, an der prekären Situation derer beteiligt ist, die hier kein oder nur geringes Einkommen haben?
Bist du der Überzeugung, dass diese Personen vorher mehr Geld vom Amt bekommen haben, oder mehr bekommen würden, wenn diese Aufwendungen nicht wären?
Oder denkst du, dass die Leistungen auf Dauer gekürzt werden, wenn auf Dauer vermehrt Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden?


Zitat:
... werden ihren Anteil am Kuchen dann notfalls auch mit Gewalt einfordern...



Zu welcher Stelle werden sie da gehen?
Von wem werden sie auf diese Art und Weise Kuchen bekommen?

Dass wir zu wenig Wohnraum und zu wenig Arbeitsstellen (für unausgebildete Kräfte) haben, unterschreibe ich. Allerdings habe ich auch die Hoffnung, dass unter den Flüchtlingen auch Fachkräfte sind, die hier durchaus weiter arbeiten können. Zusätzlich sind Menschen, die in unser Land kommen auch zwangsweise Konsumenten. Sehr vereinfacht würde ich erstmal denken, dass mehr Konsumenten auch mehr Nachfrage und damit eine höheres Angebot bedeuten - und damit wiederum Arbeitsplätze genererieren. Das tun die Flüchtlinge übrigens jetzt schon allein dadurch, dass sie ankommen. Die Nachfrage nach sozialen Fachkräften ist gestiegen und trägt mit dazu bei, dass wir uns im Moment auf einem extremen Hoch befinden, was die Beschäftigungszahl angeht. Letztendlich, sollte eine solche positive Entwicklung stattfinden, ist das auch unsere Chance gegen den drohenden demografischen Wandel, der denjenigen Altersarmut garantiert, die heute zu den Normalverdienern gehören.

Zitat:
Die Sozialsysteme werden diesen Ansturm nicht verkraften und langsam kollabieren, respektive in einen Modus der Not wechseln, in dem es nur noch um die Überlebenssicherung geht.


Das klingt tatsächlich bedrohlich; aber es ist bis jetzt noch nicht erwiesen, dass das passieren wird.

Zitat:
Wir haben nun also eine breite Schicht an Personen, welche massiv an Wohlstand verlieren


Wie wird es deiner Meinung dazu kommen?

Zitat:
Die Rechten und Islamisten werden sich noch viel mehr radikalisieren und wie wir aus der Gegenwart wissen, reichen eine Handvoll an Personen und einige tausend Euros (in Marseille bekommt man eine Kalaschnikow beispielsweise schon für 500 Euro auf der Strasse und den Sprengstoff kann man sich mit Chemikalien zusammen mischen, welche im Detailhandel zur Verfügung stehen) bereits aus, um ein ziemliches Chaos anzurichten.


Ich sehe tatsächlich auch eine starke Bedrohung durch diese beiden Parteien, auch wenn ich immernoch nicht sehe, dass durch sie ein Bürgerkrieg einsetzen wird. Unter anderem deswegen bin ich sehr dafür, dass die Medien stark auf ihre Berichterstattung achten, weil es eben diese ist, die die Meinung der Menschen bildet.
Ich glaube aber nicht daran, dass hier bewaffnete Horden durch die Straßen ziehen werden, vor allem auch, weil ich mir nicht vorstellen kann, gegen wen sie sich richten wollen. Die Nazis sind jetzt schon gewalttätig, sind auch bereits mit Bomben vorgegangen. Die terroristischen Islamisten sind auch bereits gewalttätig geworden. Dass sich das aber zu einem Massenkampf auswächst, bedeutet auch, dass es eine Menge mehr Menschen geben muss, die sich ihnen anschließen. Für einzelne Vorfälle braucht man nur einzelne Täter und ein gutes Netz. Für einen Krieg braucht man deutlich mehr Menschen. Gerade deswegen finde ich es im Moment und generell so wichtig, sich davor zu bewahren, zu pauschalisieren und darauf zu achten, sich sein differenziertes Weltbild zu erhalten, und dieses auch an andere weiter zu geben. Wenn genug Menschen da sind, die sowohl gegen Nazis als auch gegen terroristische Islamisten vorgehen, und der Staat seine Mittel hier vernünftig einsetzt; wenn wir weiterhin auf Information und Bildung setzen, sehe ich keine so große Gefahr.

Der Grund, warum ich so sehr gegen Pegida und AfD bin, liegt daran, dass auch durch sie eine Radikalisierung stattfindet, und dass sie mit ihrer Unbildung so viel Erfolg haben.

Zitat:
islamischen Terroristen, die eh scharf auf die Vernichtung unserer Lebensweise sind,


Ich habe dazu eine andere Meinung. Ich denke, dass die islamischen Terroristen vielleicht als Einzelne gegen unsere Lebensweise sind. Im Hintergrund geht es aber nicht um unsere Lebensweise, sondern um einen Krieg, der mit den letzten möglichen Mitteln geführt wird. Wer keine Möglichkeit hat, mit Waffen zu arbeiten, wie die USA und alle anderen, die den Krieg auf dortigem Boden führen, greift für seine Rückschläge zu "kleineren" Mitteln: Organisierten und radikalisierten Einzelnen. Es geht also nicht um unsere Lebensweise im eigentlichen, es geht um Krieg. Versuch mal Leute, die Arbeit, Essen, ein Dach über dem Kopf und eine gesunde und glückliche Familie haben, zu Attentätern zu machen. Es wird dir nur noch mit Psychopathen gelingen. Und dass man durch seine Religionszugehörigkeit zum Psychopathen wird, wage ich zu bezweifeln.


Zitat:
Es wird in unseren Städten zu Plünderungen und Raubzügen kommen, auf den Strassen wird es Mord und Totschlag geben und terroristische Anschläge werden unseren Alltag ebenfalls begleiten.


Terroristische Anschläge begleiten schon seit Jahren unseren Alltag. Dass es nicht mehr sind, ist der Arbeit derjenigen zu verdanken, die die Bewegungen der Bürger überwachen (es ist eben ein zweischneidiges Schwert).

Zitat:
Ein wirklich freies Leben wird so sicher schon nicht mehr möglich sein und wenn dann noch die Antwort der Regierung darauf erfolgen wird, welche meiner Ansicht nach zwangsläufig nur Repression und die Einschränkung der Freiheitsrechte sein kann, ob mir das nun gefällt oder nicht, sind wir schon verdammt weit fortgeschritten im Verlust unserer gegenwärtigen Freiheit.


Auch dem, dass wir heute nicht wirklich frei sind, muss ich zustimmen. Ich kann mir zum Beispiel nicht aussuchen, ob ich mein spärliches Geld lieber der Autohaftpflicht in den Rachen werfe, oder dafür Heizmaterial für mich kaufe, so lange ich einen PKW habe, weil es verboten ist, einen Wagen unversichert zu führen.
Jemand, der Unterhalt zahlen muss, kann sich auch nicht aussuchen, es nicht zu tun, auch wenn er an der Existenzgrenze lebt, oder darunter.
Aber ich bin so frei, dass ich mir eine Plattform suchen kann, auf der ich meine Meinung verbreiten kann, und ich bin als Frau frei, so zu leben, wie ich das möchte (es ist noch nicht so lange her, dass wir das noch nicht durften).

Wie meinst du, wird die Regierung uns im Folgenden in unserer Freiheit einschränken?


Zitat:
Wie ich deiner Antwort entnehme, stellte ich meine Frage falsch: Ich müsste eigentlich nicht nach deinen Lösungen für das Problem fragen, sondern eher danach, ob du denn wirklich daran glaubst, dass zum Beispiel die deutsche Regierung das Problem lösen kann und wie sie es gegebenenfalls tun wird.


Vielleicht bin ich in deinen Augen eine Utopistin, aber ich denke, dass die Deutsche Regierung das Problem lösen kann. Wichtig ist es, denjenigen, die straffällig geworden sind, wirklich einen Riegel vorzuschieben, und der Polizei die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen, um solche Dinge nicht noch einmal passieren zu lassen. Wichtig ist aber auch die Bildung und die Information, um eine eventuelle Radikalisierung von Menschen zu verhindern.
Ich könnte jetzt bitter werden, und sagen, dass die Wirtschaft kein Interesse daran hat, dass es in Deutschland eine solche Entwicklung, wie sie von dir geschildert wurde, geben wird - und es allein deswegen schon nicht so weit kommen wird.
Wahrscheinlich werden wir mehr kontrolliert werden, als ohnehin schon. Andererseits frage ich mich, ob das tatsächlich möglich ist, wenn man davon ausgehen muss, dass ohnehin alles überwacht wird.

Zitat:
Weisst du, entgegen deiner subjektiven Annahme, will ich die Migranten weder verurteilen, noch Stimmung gegen sie machen (halte meine Augen vor Missständen jedoch auch nicht verschlossen und spreche sie offen an), sondern nur aufzeigen was die momentane Entwicklung uns noch so an Sorgen bereiten wird, wenn wir schon jetzt nicht fähig sind unsere Probleme nachhaltig zu lösen.


Wollt ihr die totale Lösung?
Ehm, Entschuldigung, der ist mir jetzt so herausgerutscht.
Bitte fühl dich nicht angeprangert, ich will dir hier keine politische Meinung unterstellen, wenn ich folgendes kritische Wort benutze: Endlösung.
Endlösungen, die funktionieren, gibt es nicht. Auch in einem Zustand der Vollbeschäftigung kann es Arbeitslose geben; auch wenn wir die Grenzen dicht machen, werden einzelne weiter hinüber gelangen, auch wenn man alle Einwanderer fein säuberlich nach "ideologisch Integriert" oder "nicht ideologisch Integriert" sortiert, und die nicht passenden zurück in ihr Kriesengebiet schickt, wird es hier weiterhin gewaltbereite, fehlgeleitetete und schmarotzerische Menschen geben. Das Ding ist, dass das Problem erst dann nachhaltig gelöst wäre, wenn es Weltfrieden gäbe. Bis dahin ist es nötig, mit den Umständen umzugehen, und wahrscheinlich sind wir einer Meinung, wenn ich sage: Gewalttäter dürfen nicht toleriert werden. Straftäter auch nicht. Das Problem ist, dass manche Migranten nicht abgeschoben werden können, weil sie ihre Papiere bewusst verlieren, und damit auch das Herkunftsland, das sie wieder aufnehmen würde. Sie haben dann schlichtweg keine Einreiseerlaubnis in das Land, in das wir sie abschieben wollen. Sollen wir sie per Fallschirm abwerfen? Und ... tut mir leid, werden sie dann mit Fallschirmabwürfen über Deutschland zurückschlagen?

Es ist ja nicht so, dass im Moment gar nichts getan wird.

In der Hitze der gegenwärtigen Diskussionen wird aber oft vergessen, dass die Situation eben nicht so unkompliziert gehändelt werden kann, wie sie dargestellt wird. Und dann werden die Köpfe heiß, weil Leute sich darüber aufregen, dass die einfachen Lösungen einfach nicht durchgesetzt werden.

Zitat:
Schuld sind übrigens in meinen Augen auch nicht die Migranten, ich selbst würde wohl, wenn ich zum Beispiel in Nigeria am Verhungern wäre, auch in Deutschland auf der Strasse Drogen verkaufen, um meine Familie in der Heimat zu ernähren, sondern die Politik welche solche Auswüchse hinnimmt.


Da hast du tatsächlich recht, unterschreibe ich gerne so. Ich frage mich allerdings, a) ob die Politik es tatsächlich tatenlos hinnimmt, oder die nigerianischen Drogendealer einfach zu trickreich oder zu viele sind, und b) wie viel Hartz 4 die deutschen Drogendealer bekommen, denen die nigerianischen Drogendealer den Arbeitsplatz weggenommen haben.



Zitat:
Ich habe auch nicht das geringste Interesse daran, dass es so kommt wie ich es sehe, aber wenn man die Angelegenheit nüchtern betrachtet, bleibt einem fast keine andere Schlussfolgerung und wenn jemand mir nun sagen will, aber in Deutschland wird es nicht soweit kommen, kann ich nur folgendes darauf antworten: Im Irak, in Libyen, in Syrien und auch, was uns sehr nahe liegt und sehr schnell ging, ohne dass es da einen wirklichen Krieg gab, auch in Griechenland dachte man noch bis vor einigen Jahren nicht daran, dass es dem Land einmal derart beschissen gehen könnte, selbst wenn da früher auch nicht alles perfekt war.


Hm, ich weiß nicht, wie du die Parallele zwischen diesem Thema und Griechenland ziehst, aber gut. Allerdings herrscht auch dort, soweit ich beurteilen kann (es kann ja immer sein, dass man uninformiert ist) kein Bürgerkrieg - und das erstaunlicherweise, obwohl es den Leuten da so schlecht geht.

Ich denke auch, dass es schwierig werden wird, glaube aber nicht, dass die Entwicklungen sich so fortsetzen werden, wie du es geschildert hast. Im Moment arbeitet die Regierung an den Gesetzen, auch daran, dass Migranten nicht ohne Papiere "herumlaufen", auch daran, dass es leichter wird, Straftäter wieder abzuschieben.

Zitat:
So, du kannst mich nun Köpfen, das hat man mit den Überbringern von schlechten Nachrichten im Mittelalter auch schon getan… ;-)


Ach komm schon, ich mache mir doch nicht selbst die Hände dreckig. Vielleicht suche ich mir einen Terroristen in den Gelben Seiten und nenne ihm deine IP :P (Achtung, schwarzer Humor).
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Speculum

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 13/1/2016 um 19:44  
@ Sarija_

Zitat:
Und dann hab ich es gewagt, die nicht verbotene Partei AfD zu erwähnen, und damit bin ich dann jetzt auf einen Schlag zu ekelhaft, blöd und offensichtlich bösartig, als dass man sich mit irgendwelchen Dingen noch "rational" auseinandersetzen müsste, gell?


Diese unschönen Worte habe ich nicht mit dir in Zusammenhang gebracht. Warum du das jetzt selbst tust, weiß ich nicht genau. Nichteinmal die AfD ist in meinen Augen bösartig. Nichtmal Pegida. Nur Unreflektiert. Und das ist das Wort, das ich auch benutzt habe.


Zitat von Serafia_Serafin

Damit hat sich jegliches Auseinandersetzen mit deinen politischen Interessen und Diskutieren für mich erledigt. Weil mir vollkommen klar ist, dass du nicht daran interessiert bist, dich auszutauschen, und andere Meinungen zumindest zu betrachten, sondern nur daran, die deine weiterzuverbreiten, ohne sie einer Reflektion zu unterziehen.


Damit sage ich: Ich will mich mit Menschen, die hoffen, dass die AfD an die Macht kommt, nicht in eine politische Diskussion begeben, weil in meinen Augen nur jemand so etwas hoffen kann, der seine eigene Meinung nicht reflektiert. Menschen, die nicht reflektieren, sind sehr anstrengende Diskussionspartner, weil sie einem Zeit kosten, letzten Endes aber nichts anderes dabei herauskommt, als dass man sich Meinungsäußerungen anhören kann, und versucht, seine eigene dagegen zu halten. Genauso gut könnte man eine solche Diskussion mit einer Wand führen, die ist allerdings nicht so redselig.

Wenn ich dich damit falsch beurteilt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. Dann muss ich dich aber auch als jemanden einschätzen, der seine Einstellung regelmäßig überdenkt, und nach Fakten sucht, um sie zu stützen und sie wieder fallen lässt, wenn die Fakten etwas anderes sagen, oder differenzierter aussehen.

Zitat:
Du, ich bin Feminist, Transgender, bisexuell und auch sonst pervers genug, um die nicht zu mögen.

Im Gegenteil bin ich für die etwas, das dieses Klientel als "Freak" bezeichnet und vor mehreren Jahrzehnten wär ich bei denen genauso vergast worden wie so einige andere Leute, und gehasst wird sowas wie ich von denen auch.

Auf der anderen Seite wird sowas wie ich aus denselben Gründen eben von einem ganz großen Teil dessen nicht weniger gehasst, was wir uns momentan massenweise ins Land holen.


Das heißt: Du kannst nicht zur AfD gehören, weil du jemand bist, der von Ihnen nicht als wertvoller Mensch angesehen wird. Dann wiederum frage ich mich, wie du dir wünschen kannst, dass sie "in zwei Jahren an die Macht kommen". Denn wenn sie das tun können wir uns sicher sein, dass sie sich nicht nur in Punkto Ausländer durchsetzen wollen werden.
Dass du die Migranten grammatikalisch verdinglichst ("Was wir uns ins Land holen") sagt eine Menge über deine Art und Weise, wie du generell über Migranten denkst. Es drückt aus, dass sie in deinen Augen weniger Wert sind. Ihnen wird der Personenstatus aberkannt und sie werden von deiner Grammatik zu Gegenständen gemacht.

Du bist also deswegen für die Wahl der AfD, weil dich Migranten hassen, weil die AfD, die dich auch hasst, gegen Migranten ist. Wäre es nicht genauso logisch, gegen die AfD zu sein, weil die Migranten die AfD hassen, die dich hasst?

Zitat:
Ich frage mich eigentlich, was die AfD in vielerlei Hinsicht vorgeblich gegen die Frauenfeindlichkeit neuer Mitbürger hat, denn traumatisierte Frauen (und Schwule, und Lesben, und Genderwansinns-Verfallene, und sonstige "Freaks"), die zu verängstigt sind, als dass sie sich noch auf die Straße oder in den Beruf wagen würden, sind eigentlich genau das, was dieses Klientel gern sehen MÖCHTE.


Naja... das meine ich ja mit unreflektiert. Stur in die richtige Richtung gehen. Andererseits können wir uns glücklich schätzen, dass sie nicht ein bisschen schlauer und Marketingtechnisch geschickter sind. Denn dann wüsste ich jetzt schon, wohin dieser Bus unterwegs ist. Da waren wir nämlich schon einmal. Aber vielleicht streben Frauke Petry oder Jörg Meuthen auch einfach nicht die Weltherrschaft an, und wir sind damit in Sicherheit.


Zitat:
Auf der anderen Seite geht der Rechtsstaat ohnehin den Bach runter, und ich habe die rechtsfreie Zone effektiv bei mir vor der Tür, jeden Tag ... und als die Person, die in einer Auseinandersetzung am Ende die ist, bei der zumindest ein bisschen Geld zu holen ist, hab ich im Zweifelsfall auch dann verloren, wenn einer dieser armen Flüchtlinge ein blaues Auge davonträgt und ich mich dabei erwischen lasse, daran Schuld zu sein. Ziemlich gleichgültig, ob die Konsequenz für mich mit der zahlenmäßigen Überlegenheit dieser Leute zu tun hat, oder ob's am Ende mein eigener Staat ist, der im Zweifelsfalle gegen den dummen Deutschen entscheidet, weil ich erstmal nachweisen müsste, dass irgendwas Notwehr ist.


Vielleicht ist die Lösung ja nicht daran gelegen, jemanden inkompetentes zu wählen, sondern die Politik in die Richtung zu bringen, die hilfreich wäre.
Ich habe nie behauptet, dass man Leute klaglos dulden soll, die hier Straftaten begehen oder gewalttätig werden. Aber eventuell hat die verschärfte Situation deswegen ein gutes, weil die Politiker jetzt zum Handeln gezwungen sind. Ich habe mal gehört, dass Parteien keine Geheimbünde sind. Das bedeutet, es ist möglich, direkt auf diejenigen, die politisch Tätig sind, zuzugehen. Vielleicht wäre es an der Zeit, auf intelligente Art und Weise gleich denkende zu mobilisieren, um eben nicht der AfD zusprechen zu müssen, sondern eine Veränderung in der aktuellen Politik zu bewirken?

Zitat:
Krankenhaus oder Geld, irgendwas kann einen die effektive Rechtlosigkeit schnell kosten, wenn man der falschen Person mal zu lange in die Augen sieht.


Das klingt, als würdest du in einem der krassen Brennpunkte leben? So etwas kenne ich von Straßen, in denen ich mich ungern bis nie bewegt habe, um eben solche Situationen zu meiden.

Zitat:
Und da diese potentiellen sexuellen Übergriffstäter ja jetzt auch auf arabisch von der Tagesschau darüber informiert werden, dass es praktisch gesehen NULL Konsequenzen für sie gibt, wenn sie sich an sowas beteiligen, wird das wirkliche Problem mit solchen Übergriffen nach diesem Startschuss erst anfangen.


Berichtet die Tagesschau wirklich darüber, dass straffällige Migranten wieder freigelassen werden und keine Konsequenzen fürchten müssen?

Zitat:
Der deutsche Rechtsstaat zuckt zwar noch ein bisschen vor Empörung, aber de facto ist das, mit allen nicht stattfindenden Urteilen wegen der sexuellen Übergriffe, die da vorlagen, eine Kapitulation des Systems vor dieser Art von Gewalt.


Wenn ich die aktuelle Situation richtig verstehe, dann wird noch ermittelt - und die Fälle sind nicht abgeschlossen. Dementsprechend gibt es meines Wissens nach noch gar keine Urteile.

Merlins Links sind übrigens sehr informativ.

Zitat:
Ein paar gewaltbereite Nazis in der Bahn oder am Bahnhof sind für einen Freak wie mich potentiell zwar eine Bedrohung. Für mich als deutschen Staatsbürger (mit dem Augenschein nach deutscher Abstammung) sind sie allerdings im Gegensatz zur Polizei vielleicht eine Option, das Kräftegleichgewicht wiederherzustellen.


Aber auch nur so lange, bis du dich in ihren Augen falsch verhältst.


Zitat:
Ein Rechtsstaat lebt nicht davon, dass Täter bestraft werden, sondern davon, dass der ganz überwiegende Anteil der Bevölkerung ihn unterstützt, indem Straftaten von der breiten Masse abgelehnt werden.


Und das werden sie. Es gibt niemanden, egal ob Pegida oder Antipegida oder Außenstehender, der nicht empört über die Vorfälle wäre.

Zitat:
In dem Moment, in dem eine breite Masse sich hinstellen, und auf die Werte sch***en kann, und das in aller Öffentlichkeit und unter den Augen der Weltpresse, ist das System zum Scheitern verurteilt.


Das tatsächliche Problem war die mangelnde Polizeigewalt in dem Augenblick. Das heißt, die Kräfte, die dort anwesend waren, konnten gar nicht in dem Maß dagegen vorgehen, wie es nötig gewesen wäre, weil es einfach zu wenige waren. Das Problem war, dass niemand mit so etwas gerechnet hat, und sich deswegen niemand darauf vorbereiten konnte. Es liegt nicht daran, dass man zu wenig dagegen tun wollte - in dem Augenblick war es schlicht nicht möglich, mehr zu tun.

Angesichts der Umstände bin ich mir aber extrem sicher, dass man sich auf kommende Events gründlicher und besser vorbereiten wird. Dass das nötig ist finde ich unglaublich traurig. Und, ganz ehrlich: Ich bin auch der Meinung, dass Menschen, die es unterhaltsam finden, sich zu organisieren, um gewalttätig zu werden und zu vergewaltigen, nichts in diesem Land zu suchen haben.

Zitat:
Und genau deswegen ist es eben ein Problem, wenn in wenigen Monaten mal eben eine Million Leute ins Land kommen, die genau dieses Drauf-Sch***en tun. Die brauchen sich da nicht zu irgendwas überwinden, im Gegensatz zu Deutschen. Deutsche müssen schon irgendwelche massiven Defekte und/oder Traumatisierungen mitbringen, um Frauen dermaßen selbstverständlich zu Objekten zu reduzieren. Bei denen allerdings ist das nunmal anders.
Bei denen ist DAS der Normalzustand.


Hier pauschalisierst du wieder. Du formulierst dich so, als würden alle Migranten sich so verhalten und es gutheißen, und als würde kein Deutscher sich so verhalten können. Es gibt auch deutsche Vergewaltiger. Auch wenn sie sich nicht im Mob organisieren. Es gibt deutsche Männer, die schlagen. Es gibt deutsche Menschen, die kriminell und gewalttätig sind. Sie sind nicht in der Mehrzahl. Vielleicht sind auch die kriminellen und gewalttätigen Migranten nicht in der Mehrzahl. Vielleicht sollte man sich nur um diesen Bodensatz verschärft kümmern, und nicht die Migranten generell ablehnen.

Zitat:
Und ich denke, Schattenarbeit kann durchaus auch bedeuten, sich zunächst einfach mal zu erlauben, Dinge zu denken, die man der Mehrheit entsprechen nicht denken DARF. Und sich zu fragen, woher das eigentlich kommt, dass man meint, die nicht denken zu dürfen.
Inklusive der Frage, wieso man eigentlich Angst davor haben soll, zum Nazi angestempelt zu werden, bloß weil man intelligent genug ist, sich der Notwendigkeit von Grenzen bewusst zu sein. Sei das die "persönliche Grenze" oder die eines Staates.


Schattenarbeit ist in meinen Augen die Auseinandersetzung mit den eigenen persönlichen Abgründen, um den Weg ins Licht leichter zu finden - ganz vereinfacht gesagt. Auf den Wellen der Empörung zu treiben ist in meinen Augen keine gezielte Auseinandersetzung.

Zitat:
Es ist nicht alles "böse" oder verwerflich, was im Schatten ist. Gewaltbereitschaft gehört in den Schatten, solange man im Schlaraffenland herumläuft, in dem sie eigentlich nur auf Psychopathologie zurückgeführt werden kann, weil außer selbsterhöhenden oder narzisstischen Tendenzen eigentlich überhaupt keine nachvollziehbaren Gründe dafür vorliegen können. Ist also ein guter Grund, das Thema unter die Oberfläche zu verbannen.
Es sieht vollkommen anders aus, wenn man sich in einem wilden Garten bewegt, in dem eben nur der was zu fressen bekommt, der stark genug ist, es sich zu erkämpfen.

Ich denke nicht, dass Auseinandersetzung mit dem Schatten immer bedeuten muss, dass man die bislang verbotenen Dinge nun einfach bewusster ausschaltet. Manchmal findet man da auch Ressourcen, die in anderen Situationen sehr nützlich sind.
Und manchmal verändert sich eine Situation eben dahin, dass man diese Ressourcen am Ende tatsächlich mal BRAUCHT.


Schattenarbeit bedeutet das Gegenteil davon, Dinge unter den Teppich zu schieben. Es bedeutet, die Dinge hervorzuholen, die man unter den Teppich geschoben hat, weil man sie an sich nicht sehen will. Es hat mit Selbsterkenntnis zu tun. Eigene Anteile zu Verdrängen ist kein magischer Prozess. Es geht darum sie zu sehen und zu leben, damit man nicht Unbewusst doch von ihnen gesteuert wird, und dadurch zum eigentlichen Herren im eigenen Haus zu werden.


[Editiert am 13/1/2016 um 19:44 von Serafia_Serafin]
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Incognitus
Incognitus

Schwarzer Hase
Beiträge: 68
Registriert: 15/3/2015
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/1/2016 um 19:49  
@Serafia: Sehr schöne Posts! Ich bin mit dir vollauf einer Meinung :)

Ich befürchte nur, dass du deine Zeit verschwendest. Es ist wohl tatsächlich sowas wie eine Glaubensfrage, ob wir mit den Migranten in Zukunft werden leben können oder nicht. Ich habe die Diskussion schon zig-mal in live geführt und es ist bisher danach noch nie jemand von seiner Ansicht abgewichen.

Gerade Das S_A (musste jetzt einfach sein :D ) und Sarija haben da sehr gefestigte Meinungen, die du nicht umstimmen können wirst. Von daher ignoriere ich auch einfach mal die Kommentare zu meinen Posts, da meine Erläuterungen dazu nur viel von meiner Freizeit fressen würden und ohnehin zu nichts führten.
Von daher schmeiß ich mich jetzt in meine Hängematte, esse einen Schokoriegel und überlasse die Leute ihren Sorgen^^


[Editiert am 13/1/2016 um 19:59 von Schwarzer Hase]
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Simulacrum
Simulacrum

Das Saturn-ALien
Beiträge: 34
Registriert: 7/3/2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 13/1/2016 um 23:50  
@ Merlin

Das war zwar nicht meine Intention mit diesen Erläuterungen und bei uns in der Schweiz herrscht auch nicht wirklich Friede, Freude und Eierkuchen, Zürich kennt das Silvesterproblem von Köln in einem kleineren Ausmass zum Beispiel ebenfalls, aber ein bisschen gemütlicher haben wir es trotzdem. Dies liegt zum einen daran, dass wir die früheren Migranten besser integrieren konnten, es deutlich weniger Abschottungstendenzen gibt, als dies bei euch teilweise in den Grossstädten der Fall ist und zum anderen am Umstand, dass wir momentan zwar eine hohe Zuwanderung haben, diese jedoch nicht ganz so extrem ist wie bei euch.


@ Seph

> So lange keine Straftat begangen wird, und die Freiheit und Unversehrtheit von niemanden bedroht oder verletzt wird, sehe ich Integration als gelungen an.

Etwas überspitzt formuliert und an einem möglichen Beispiel aus der Schweiz erörtert, weil dies mit unserem direktdemokratischen System ein wenig einfacher geht, auch wenn ich mit meinen Erörterungen eigentlich auf etwas anderes heraus wollte: Dann wäre es dir also egal, wenn diese – mir sehr unsympathischen – Kultureinflüsse durch die Einwanderung und die höhere Reproduktionsrate einmal dermassen an Einfluss gewinnen, dass sie zum Beispiel gewisse Abstimmungen lancieren und gewinnen könnten? Als erstes würde sicher das Frauenstimmrecht abgeschafft, dann die Meinungsfreiheit beschnitten etc.

Etwas tiefer angesetzt: Findest du es zum Beispiel angenehm, im Ausgang ständig von irgendwelchen Typen begrabscht zu werden, oder dich – im Falle einer ablehnenden Haltung – beschimpfen zu lassen? Ist es für dich in Ordnung, wenn man – dies betrifft nun eher die Herren – an jeder zweiten Strassenecke im Stil von: „Ey, was guckst du“ angegangen wird und es dann teilweise aus geringstem Anlass zu Gewalttätigkeiten kommt? Ist es erstrebenswert, dass Damen, welche sich seit Jahrzehnten oben ohne im Frauenbad sonnen, plötzlich von Frauen aus einem anderen Kulturkreis massiv angegangen werden, weil sie sich durch diese Freizügigkeit gestört fühlen, wie dies beispielsweise in Basel geschieht (http://www.onlinereports.ch/News.109+M5ed936c9575.0.html)?

Klar gibt es auch Schweizer oder Deutsche, welche manchmal ihren Anstand vermissen lassen, aber in der Regel sind es eben viel eher die Migranten, welche durch ihre Machokultur so handeln, selbst wenn sie schon in der zweiten oder dritten Generation hier leben. Ich auf jeden Fall habe keine Lust darauf, dass sich diese Kulturbereicherung noch verstärkt, wir haben auch so genügend Probleme. Nun kannst du zwar noch einwenden, dass dies ja eigentlich Straftaten wären, nur können diese in den wenigsten Fällen wirklich verfolgt werden und wenn es dann in einzelnen Fällen trotzdem zu Verurteilungen kommt, sind die Strafen meisten eher lächerlich und bringen bestimmt keine wirkliche Verhaltensänderung. Wie bereits erwähnt, wenn es dir in einem solchen Klima wohl ist, finde ich das schön für dich, aber ich brauche es nicht wirklich…

> Ob ein Mann seine Frau schlecht behandelt oder umgekehrt, hängt von der Persönlichkeit des oder der Betroffenen ab, nicht von ihrer Nationalität. Sicher kann man sich nicht vorstellen, dass Deutsche auswandern, und die Geschichte von Köln an dem Bahnhof eines anderen Landes wiederholen. Aber man kann sich sehr gut vorstellen, dass es Männer gibt, die aus den gleichen Ländern stammen, wie die Täter - und auch aus den gleichen Ländern, wie deine Kollegen, die respekt- und liebevoll mit ihren Partnerinnen umgehen und genauso respektvoll mit anderen Frauen.

Richtig, aber es gibt Tendenzen und die sind oft sehr ausgeprägt: Wenn zum Beispiel fünf von hundert eingewanderten Männern die Frauen als gleichwertig betrachten, ändert das nicht viel daran, dass die überwiegende Mehrheit gegenüber Frauen noch immer chauvinistisch eingestellt ist. Wenn du nur weisse Schokolade magst, kaufst du dir ja auch nicht von jeder Sorte im Laden eine Tafel, nur weil eine darunter sein könnte, dir dann eventuell schmeckt.

> Ich möchte erklärend hinzufügen, dass ich eine Leitkultur als Illusion ansehe. Schon die Lebensweise meines deutschen Nachbarn ist mir fremd. Und die meine ihm. Wer kann da von einer gemeinsamen Kultur sprechen?

Die Kultur eines Landes kristallisiert sich aus der Gesamtheit der Einzelteile. Ergänzt man sie also mit Personen welche zum Beispiel homophob sind, was wohl auf die Mehrheit der momentanen Migranten zutrifft, wird die Gesellschaft halt einfach homophober…

> Da du scheinbar eine leitende Position in dem Unternehmen einnimmst, hast du sicherlich auch schon erfahren, dass es allein eine große Herausforderung sein kann, das eigene kleine gemeinsame Umfeld zu ändern, wenn es nur darum geht, mit der nächsthöheren Instanz in Konflikt zu geraten - obwohl die Meinungen der anderen Arbeitnehmer mit dir total konform sind, so lange sie mit dir reden. Doch wenn die Konfrontation tatsächlich stattfindet, bist du mit einem Mal der Einzige im Raum.

Gut, das interessiert mich nicht gross, wenn ich ein Anliegen vertrete, setze ich mich dafür ein, egal ob und wieviel Unterstützung ich da von anderen erhalte. Es stört mich dann auch nicht, wenn das Gegenüber in der Hierarchie über mir steht, denn er kann mich zwar übersteuern, aber meine Meinung kann er mir nicht verbieten und vor Konflikten scheue ich mich nicht.

> Heute kam in den Nachrichten, dass wir einen Milliardenüberschuss im Haushalt haben, der allein von der Höhe her einen großen Anteil dessen deckeln könnte, was für die Flüchtlinge aufgebracht werden muss.

Dem eine Schuldenhöhe von ungefähr 2000 Milliarden gegenübersteht. Verwendet das Geld doch zur Tilgung der Schulden, dann seid ihr – vorausgesetzt der Überschuss bleibt konstant – in ungefähr 166.6 Jahren wieder auf einer schwarzen Null. Ein Kartenhaus welches sehr schnell einstürzen kann und dies früher oder später auch tun wird…

> Bist du der Überzeugung, dass diese Personen vorher mehr Geld vom Amt bekommen haben, oder mehr bekommen würden, wenn diese Aufwendungen nicht wären?

Nein.

> Oder denkst du, dass die Leistungen auf Dauer gekürzt werden, wenn auf Dauer vermehrt Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden?

Ja.

> Zu welcher Stelle werden sie da gehen?

Zum Beispiel dahin, wo man eine Scheibe einschlagen oder eine Türe aufbrechen kann, oder wo es ein Geldbeutel aus der Tasche zu ziehen gibt.

> Von wem werden sie auf diese Art und Weise Kuchen bekommen?

Von dir, von mir, oder wer ihnen gerade über den Weg läuft…

> Dass wir zu wenig Wohnraum und zu wenig Arbeitsstellen (für unausgebildete Kräfte) haben, unterschreibe ich. Allerdings habe ich auch die Hoffnung, dass unter den Flüchtlingen auch Fachkräfte sind, die hier durchaus weiter arbeiten können.

Die wird es schon auch geben, aber hier sind wir bereits wieder bei der Schokolade.

> Zusätzlich sind Menschen, die in unser Land kommen auch zwangsweise Konsumenten. Sehr vereinfacht würde ich erstmal denken, dass mehr Konsumenten auch mehr Nachfrage und damit eine höheres Angebot bedeuten - und damit wiederum Arbeitsplätze genererieren. Das tun die Flüchtlinge übrigens jetzt schon allein dadurch, dass sie ankommen. Die Nachfrage nach sozialen Fachkräften ist gestiegen und trägt mit dazu bei, dass wir uns im Moment auf einem extremen Hoch befinden, was die Beschäftigungszahl angeht.

Das stimmt schon, nur verschweigst du halt einfach, dass das Geld welches dafür aufgewendet wird, nicht an den Bäumen wächst. Will heissen: Entweder steigen die Steuern und Abgaben, oder die Ausgaben werden gesenkt, was insgesamt wiederum die Leute mit tiefem oder keinem Einkommen am stärksten belasten wird. Vielleicht packt man es aber einfach auch nur auf die 2000 Milliarden oben drauf, dann belastet uns das ganze erst so richtig, wenn das Kartenhaus zusammen bricht…

> Letztendlich, sollte eine solche positive Entwicklung stattfinden, ist das auch unsere Chance gegen den drohenden demografischen Wandel, der denjenigen Altersarmut garantiert, die heute zu den Normalverdienern gehören.

Diese positive Entwicklung wird sich aber meiner Meinung nach definitiv nicht ergeben, es werden dann prozentual gesehen, noch weniger Leute noch mehr Mäuler stopfen müssen…

> Das klingt tatsächlich bedrohlich; aber es ist bis jetzt noch nicht erwiesen, dass das passieren wird.

Nein, noch nicht, aber Suppenküchen sind sehr im Trend…

> Wie wird es deiner Meinung dazu kommen?

Diese Frage sollte sich aus meinen bisherigen Erörterungen nun selbst ergeben…

> Ich glaube aber nicht daran, dass hier bewaffnete Horden durch die Straßen ziehen werden, vor allem auch, weil ich mir nicht vorstellen kann, gegen wen sie sich richten wollen.

Schlechte Vorstellungskraft: Es geht hier ja nicht um Politik, es braucht keinen Gegenpart, es reicht durchaus, dass man so all das plündern kann, was nicht niet- und nagelfest ist.

> Die Nazis sind jetzt schon gewalttätig, sind auch bereits mit Bomben vorgegangen. Die terroristischen Islamisten sind auch bereits gewalttätig geworden. Dass sich das aber zu einem Massenkampf auswächst, bedeutet auch, dass es eine Menge mehr Menschen geben muss, die sich ihnen anschließen.

Es braucht zum einen nicht sehr viele Menschen, wenn da zwei Prozent der Bevölkerung mitmachen und sich ein wenig organisieren, sind das schon 1,6 Millionen in Deutschland, die den Staat relativ rasch aus ihren Angeln heben könnten, sondern nur eine Radikalisierung von jenen, die sich unter den heutigen Zuständen noch reserviert halten. Sympathien – sowohl für Islamisten wie auch Nazis – sind genügend da und werden momentan laufend neu auch noch geschaffen.

> Der Grund, warum ich so sehr gegen Pegida und AfD bin, liegt daran, dass auch durch sie eine Radikalisierung stattfindet, und dass sie mit ihrer Unbildung so viel Erfolg haben.

Sorry, aber ich finde es ziemlich lustig, dass du auf der einen Seite ständig forderst, nicht zu pauschalisieren (deinem Gedankenkonstrukt nach ist das schliesslich unreflektiert, wobei es in der Regel einfach das Leben erleichtert und alle dies ständig tun müssen, um sich nicht im Detail zu verlieren), dann jedoch in Bezug auf die AfD und Pegida nicht die geringste Unterscheidung vornimmst und alles immer über einen Kamm scherst. Ich spreche wenigstens in der Regel vom überwiegenden Teil, die Mehrheit etc., aber du scheinst da keine Ausnahmen zu kennen. Mir ja egal, ich will diese Leute definitiv nicht verteidigen, aber wirf mir und anderen bitte nicht mehr vor, wir seien unreflektiert und pauschalisieren, wenn du selbst es am wenigsten schaffst, dich an deine eigenen Forderungen zu halten…

> Ich habe dazu eine andere Meinung. Ich denke, dass die islamischen Terroristen vielleicht als Einzelne gegen unsere Lebensweise sind.

Nein, die breite – dumme – Masse, welche sich vor den Karren spannen lässt, empfindet unsere Lebensweise als schlimm, weil sie so indoktriniert worden sind. Deinen weiteren Erläuterungen kann ich zustimmen, was jedoch nichts daran ändert, dass sie sich gegen unsere Lebensweise stellen.

> Wie meinst du, wird die Regierung uns im Folgenden in unserer Freiheit einschränken?

Durch massive Kontrollen und starke Repression, die Einschränkung der Bürgerrechte und eine umfassende Überwachung. Es wird einige Leute geben, welche sich hinter gut bewachten Mauern verstecken, es wird jene geben, welche sich für einige Brosamen an diese verkaufen und dann kommen noch die Gesetzlosen hinzu, welche letzteres nicht können oder wollen und sich dadurch ohne die Regierung durch das Leben kämpfen müssen.

> Vielleicht bin ich in deinen Augen eine Utopistin,

Bist du… ;-)

> Ich könnte jetzt bitter werden, und sagen, dass die Wirtschaft kein Interesse daran hat, dass es in Deutschland eine solche Entwicklung, wie sie von dir geschildert wurde, geben wird - und es allein deswegen schon nicht so weit kommen wird.

Die Wirtschaft insgesamt sicher nicht, aber jene welche sie lenken, können ganz gut damit leben, wenn sie sich nicht um jedes hungrige Maul kümmern müssen…

> Wollt ihr die totale Lösung?

Wer ist ihr, du Pauschalisator? Ich und das schwarze Fellknäuel, welches neben mir auf dem Sofa liegt? Ja, Puschel auf den Arm nimmt und ihm verschwörerisch den Kopf krault, während ich über die Weltherrschaft sinniere…

> Bitte fühl dich nicht angeprangert, ich will dir hier keine politische Meinung unterstellen, wenn ich folgendes kritische Wort benutze: Endlösung.

Tue ich nicht, ich merke lediglich, dass du es noch nicht einmal im Ansatz schaffst, mich einzuordnen und finde es ein wenig komisch, dass du etwas von Endlösung schwadronierst, wenn ich sinngemäss schreibe das Deutschland schon genügend Probleme zu lösen hätte, bevor es sich viele neue auflädt.

> Hm, ich weiß nicht, wie du die Parallele zwischen diesem Thema und Griechenland ziehst, aber gut.

Ich ziehe nicht eine thematische Parallele, sondern versuche nur aufzuzeigen, dass auch gut funktionierende Staaten relativ rasch an ihre Grenzen kommen können. Wer hätte sich in Griechenland bis vor wenigen Jahren schon vorstellen können, dass gewissenhafte und liebende Eltern bereit sind ihr Kind im Heim abzugeben, weil sie vor lauter Verzweiflung nicht mehr wissen, wie sie es ernähren sollen.

> Im Moment arbeitet die Regierung an den Gesetzen, auch daran, dass Migranten nicht ohne Papiere "herumlaufen", auch daran, dass es leichter wird, Straftäter wieder abzuschieben.

Schafften es in den letzten Jahrzehnten noch nicht einmal im Ansatz, zum Beispiel den Miri- oder Abou-Chaker-Clan in den Griff zu bekommen, aber spucken nun grosse Töne, wie sie das Problem lösen wollen. Sehr vertrauenserweckend…

> Ach komm schon, ich mache mir doch nicht selbst die Hände dreckig. Vielleicht suche ich mir einen Terroristen in den Gelben Seiten und nenne ihm deine IP (Achtung, schwarzer Humor).

Ach, meine Katze wird ihm den Kopf zerkratzen…


@ Schwarzer Hase

Spreche nun nicht für mich, denn ich lasse mich politisch definitiv nicht verordnen, respektive nehme einen Platz fernab von diesem System ein, auch wenn du mich schon lange in eine Schublade gesteckt hast, will ich dir und auch der Seph gleichwohl noch sagen: Den Schatten, bei euch als AfD und Pegida erscheinend, zu verdrängen und ignorieren hilft nicht wirklich. Wenn ihr, wie das in Deutschland gerne praktiziert wird, die Leute mit ihren Ängsten und Sorgen einfach ausschliesst, gebt ihr ihnen höchstens Nahrung und helft ihnen bei der Radikalisierung.


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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2016 um 10:24  
mich wundert nur das keiner die Frage aufwirft warum die Polizei keine Informationen rausgegeben hat.Da liegt nämlich das Problem !! Schuld ist nicht der Köllner Pinocchio der gerade als Bauernopfer geopfert wurde ,sonder das uns die Polizei allgemein schon seit Monaten die Straftaten der Migranten verschweigt bzw runterspielt.Meine Frage also welcher Politiker hat das veranlasst ?oder waren es mehrere? muss ja ein Beschluss dazu vorhanden sein.Denen gehört der Entzug ihres Sessels.Seid mir nicht sauer nach Sylvester glaube ich auch daran das in den Unterkünften der Migranten die Frauen vergewaltigt werden(wurde ja als braune Propaganda schnell unterdrückt)Schuld sind POLIZEI UND POLITIKER wegen ihrer LÜGEREI !!!!!!


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ach um nochmal auf Information zu kommen ,hat jemand in den Nachrichten was von Hamburg und Stuttgart gehört? Nein es wurde nur über Köln berichtet,haben die Angst gehabt das sie da auch die Polizeibosse absägen müssen ,denn schließlich kamen die ersten Äußerungen auch erst nachdem die Lügerei in Köln aufgeflogen war also eine Woche später und danach war wieder das schweigen im Walde angesagt.


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Zitat von der Antichrist, am 14/1/2016 um 10:24
Schuld ist nicht der Köllner Pinocchio der gerade als Bauernopfer geopfert wurde ,sonder das uns die Polizei allgemein schon seit Monaten die Straftaten der Migranten verschweigt bzw runterspielt.Meine Frage also welcher Politiker hat das veranlasst ?oder waren es mehrere? muss ja ein Beschluss dazu vorhanden sein.

Ich glaube, die meisten Polizisten würden gerne so einiges zu Gewalt- und Strafsachen durch Migranten erzählen. Blöd nur, dass ein Beamtenverhältnis Diensttreue und damit die stets mit dem Dienstherren einvernehmliche öffentliche Darstellung der eigenen Meinung beinhaltet. Ansonsten hat ein Beamter zu schweigen.
Polizeiorganisationen sind nachgeordnete Einrichtungen der Innenministerien. Von daher liegt die Vermutung nahe, wer die Anweisungen zur Ausgestaltung der Verschwiegenheitspflicht veranlasst.
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red_folder.gif erstellt am: 18/1/2016 um 08:40  

Zitat von Serafia_Serafin, am 13/1/2016 um 19:44
Damit sage ich: Ich will mich mit Menschen, die hoffen, dass die AfD an die Macht kommt, nicht in eine politische Diskussion begeben, weil in meinen Augen nur jemand so etwas hoffen kann, der seine eigene Meinung nicht reflektiert.

Tja, was soll ich sagen, damit gehörst du momentan zu der Bevölkerungsgruppe in Deutschland, die ich persönlich als "naiv" betrachte, weil ich mal die Frage in den Raum werfe, wer denn bitte die Grenze dichtbekommen soll, wenn die rechteste und konservativste Partei des "gemäßigten Bereichs", die bereits an der Macht ist, es nunmal nicht tut.

Zitat:
Menschen, die nicht reflektieren, sind sehr anstrengende Diskussionspartner, weil sie einem Zeit kosten,

Ja, danke, an dem Punkt hab ich mir dann überlegt, dass ich den Rest dessen, was du schreibst, vielleicht einfach auch gar nicht lesen brauche.

Ist okay, man muss nicht jeden mögen.

Von wegen Schattenarbeit: Einen Diskussionspartner unter den Teppich zu kehren/dessen Wert als Diskussionspartner zu Zeitverschwendung zu erklären und ihn oder sie für automatisch und per se unreflektiert, weil er/sie nicht die gleiche Partei wählt, die man selbst favorisiert, hat möglicherweise ja was mit Verdrängung zu tun. Im linken Spektrum geht das bis hin zu religionsähnlichen Zügen, wo man froh sein darf, wenn bloß die Tür einen gerade so verfehlt, wenn man im verkehrten Haushalt proklamiert, die Partei da oben nicht zu wählen. Aber wenn du dich darin schon üben willst, dann such dir jemanden dazu, der dann auch bereit ist, nach so einer Ansage seine/ihre Zeit mit DIR zu verschwenden.

Viel Spaß noch.


[Editiert am 18/1/2016 um 08:43 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 18/1/2016 um 09:17  

Zitat von Das Saturn-ALien, am 13/1/2016 um 23:50
Ich ziehe nicht eine thematische Parallele, sondern versuche nur aufzuzeigen, dass auch gut funktionierende Staaten relativ rasch an ihre Grenzen kommen können. Wer hätte sich in Griechenland bis vor wenigen Jahren schon vorstellen können, dass gewissenhafte und liebende Eltern bereit sind ihr Kind im Heim abzugeben, weil sie vor lauter Verzweiflung nicht mehr wissen, wie sie es ernähren sollen.


Wie man an Polen sieht, kann's mit Presse- und Meinungsfreiheit und damit der grundsätzlichen Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie vor allem aber auch von innen ziemlich schnell den Bach heruntergehen.
Ich habe auch mal eine Stundentin mit betreut, die aus dem Iran stammte. Man sollte das heutzutage nicht meinen, aber es GAB da Zeiten, in denen die Frauen unverschleiert herumliefen, und die Menschen überhaupt in der Weltmode ihrer Zeit (wobei ich durchaus sehe, dass ein Staat mit Nationalgefühl es vielleicht auch mal nicht toll findet, sich die Trends von der anderen Seite des Atlantiks vorschreiben zu lassen).
Eine schlecht funktionierende Demokratie kann ziemlich schnell überhaupt keine Demokratie mehr sein.

Und genau deswegen ist es nunmal ein Problem, wenn die Leute an der Spitze einer bislang noch einigermaßen funktionierenden Demokratie (Fraktionszwang unterminiert das Ganze eigentlich ja schon länger, weil gar nicht mehr die Menschen entscheiden, die im Parlament sitzen, sondern nur noch die Köpfe an der Spitze der Parteien, denen diese Menschen angehören) von Idealismus derart geblendet sind, dass sie aus humanistischen Gründen mal eben den Rechtsstaat gegen die Wand fahren lassen. Wegsehen wird zunehmend schwieriger, wenn es eigentlich egal ist, in welche Richtung/welches Bundesland man schaut, um das Elend eigentlich sehen zu müssen. Aber hey, wenn man sich nicht mehr abwenden und -winden und zur Seite sehen kann, dann muss man eben die Augen verschließen.

Ohne funktionierenden Rechtsstaat gibt es keine funktionierende Demokratie, und eine Kanzlerin, die die Grenzen eines Staats für nicht schützbar erklärt, HAT damit ja bereits den Rechtsstaat für nichtig erklärt. Wo es keine funktionierenden Staatsgrenzen gibt, wohnen nunmal nur "Weltbürger", nicht Bürger des betreffenden Staats. Und wieso sich bitte ein Weltbürger nach deutschen Gesetzen richten soll ... naja, genau das dürfte wohl die Frage sein, an der das Ganze momentan scheitert.

Nachdem man ja ein paar Schuldige wohl gefunden hat, sind wir nun ja an dem Punkt, unter den Teppich kehren zu müssen, dass wir die weder ausweisen noch abschieben oder auch bloß einsperren werden; wahrscheinlich wird keine einzige Verurteilung dabei herumkommen, und wenn doch, dann wird das nicht in einer Form passieren, durch die der Verurteilte jetzt einsehen müsste, dass es so und so nicht geht.
Das kommt eben dabei heraus, wenn jemand wie die Merkel auf dem deutschen Chefsessel ihre ganz persönlichen Ideen gegen jeden gesunden Menschenverstand und AUCH gegen den größten Teil ihrer eigenen Partei durchsetzt .. und das alles nur, weil zwar mehr als 50% der Deutschen inzwischen nicht mehr dafür sind, noch mehr Flüchtlinge aufzunehmen, aber immer noch 60% der Deutschen die Merkel toll finden.
Was wir brauchen, ist vielleicht wirklich einfach eine parlamentarische Monarchie. Die Deutschen brauchen halt eine Mutti, die sie einfach toll finden können. Pech nur, wenn die Person, die man behalten muss, weil alle sie toll finden (und das nicht aus politischem Interesse, sondern aus dem Gefühl heraus, gern jemanden anbeten zu wollen, der auf irgendeiner Art Thron oder Chefsessel sitzt), anfängt, katastrophal schädigende Politik zu machen.

Wir bräuchten hier einfach mal eine Queen, die nur zum Angucken da ist, aber außerhalb der Boulevard-Presse nicht wirklich was zu melden hat.
Haben wir aber nunmal leider nicht.


[Editiert am 18/1/2016 um 09:20 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 18/1/2016 um 19:15  
Sarija_ - Dann bin ich beruhigt, dass die Zeit, die ich in die Antwort gesteckt habe, wenigstens nicht ganz verschwendet war ;)


So, und alle, die diese Wiese noch zum Spielen benutzen möchten, möchte ich an folgenden Bestandteil des Strafgesetzbuches erinnern https://de.wikipedia.org/wiki/Volksverhetzung

Eure Meinung ist frei, aber wenn ich hier ab jetzt etwas in dieser Richtung lesen sollte, dann werde ich es einfach löschen. Wir befinden uns hier zwar im Internet, aber nicht im rechtsfreien Raum. Und letzten Endes ist der Forenbesitzer für den Kram verantwortlich, der hier gepostet wird, und auch stehen bleibt, und würde für so etwas zur Verantwortung gezogen werden.
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red_folder.gif erstellt am: 19/1/2016 um 14:04  
Oki - also Löschen möchte ich hier nichts - denn es spiegelt zu gut wieder, was das Problem ist, warum wir nicht mehr MITEINANDER reden können - warum wir so schlecht HANDELN können - stattdessen GEGENEINANDER kämpfen, wobei das eigentlioche Problem außen vor bleibt. Hatte Napoleon schon richtig erkannt.

WAS PASSIERT HIER MI'T UNS???

Dazu habe ich hier mal eine Diskussion angeregt:

http://www.magie-com.de/modules.php?name=eBoard&file=viewth read&tid=1128
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red_folder.gif erstellt am: 19/1/2016 um 19:45  
*autsch* Sehe zwar keine einzige Stelle, welche der Straftatbestand der Volksverhetzung vor Gericht erfüllen würde (Beispiele führst du auch nicht an), aber man kann es sich auch einfach machen, Frau Diktator. Bin dann mal weg…


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red_folder.gif erstellt am: 19/1/2016 um 22:17  
Jo, auch eine Art, unwillkommene Ansichten mundtot zu bekommen - und nicht nur hier. Und da wundert man sich noch, wieso die Leute, die, in der Öffentlichkeit mundtot gemacht, bei anonymen Befragungen auf einmal zu 10% AfD-Wählern werden, während doch in der ÖR-Presse Ansichten dieser offenbar gar nicht so wenigen Menschen irgendwie kaum mal diskutiert werden, wenn nicht als zerschnibbelte und sofort fertig-interpretierte Satzfetzen.

Nun, wenn George damit leben kann, diese deine Admin-Ansage unkommentiert stehen zu lassen @Serafia_Serafin, kann wohl eine Aufforderung zu weiterer Diskussion nur als Witz verstanden werden.

Und ich denke, ich wär dann wohl auch mal weg.
Immerhin fühlt man sich in diesem Thread dann auch ... sehr typisch deutsch. Immer schön kuschen und zu Mutti beten, dann braucht niemand was schaffen, die Dinge machen sich dann einfach ganz von alleine ...


[Editiert am 19/1/2016 um 22:18 von Sarija_]
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red_folder.gif erstellt am: 19/1/2016 um 22:24  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 19/1/2016 um 14:04
WAS PASSIERT HIER MI'T UNS???


Na, es ist vielleicht kein inklusives "Wir", das dich betreffen würde, aber WIR werden hier gerade zensiert, wie's aussieht, und du hast offenkundig kein Problem damit.

Naja, ihr seid nicht das erste Mod-Team, in dem Machtpositionen zu persönlichen Zwecken missbraucht werden, insofern kann ich dich zumindest beruhigen, dass sich das nun nicht auf mein Menschenbild auswirkt. lol.

Aber da die Erfahrung in solche Richtung geht, werd ich mal Screenshots anfertigen. Hab ja deine Mailadresse.
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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 20/1/2016 um 11:57  
Ich verstehe nicht, wieso ein Hinweis (....Volksverhetzung ist ein Straftatsbestand, also bitte Vorsicht mit euren Äußerungen...) gleich als "abwürgen der Diskussion oder Machtmissbrauch" gedeutet wird.

Und selbstverständlich werden Kommentare die irgendwie Strafbar sind, gelöscht. Ich an Serafias stelle hätte das nicht mal angekündigt. Ein vernünftiger Admin lässt wohl kaum eine Straftat auf seinem Forum stehen....?

Nochmal: Ich habe bisher keinen solchen Straftatsbestand gesehen, aber dieses Forum wird kein Forum sein, das so Volksverhetzung duldet, jedenfalls nicht solang ich hier bin. Ich sehe auch nicht, das Serafia etwas gelöscht oder editiert hat.....? Wo wurde denn was Zensiert?

Abregen.

Und Leute, die hier Straftaten begehen wollen, dürfen gerne gehen.
Der Rest darf gerne bleiben und seine Meinung kundtun.
Auch wenn diese unbeliebt ist.
War schon immer so.


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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 20/1/2016 um 19:28  
*g - hier ZENSIERT JA GERADE JEDER JEDEN!

Namenskürzungen mit versteckten Botschaften - mit den Leuten redi grudsätzlich nicht - naiv - Ansage von Gesetzen wegen Volksverhetzung - jo denn geh ich - sind natürlich alles ZENSUREN - Schulnoten, die wir vergeben.

Und zu sagen jeder zensiert jeden ist natürlich genau so eine Zensur von mir selber.

Ein Großteil unseres Verstandes ist pausenlos damit beschäftigt, zu zensieren. Wahrscheinlich können wir gar nicht anders. Sonst wären wir ja pausenlos in Meditation.

Dabei gehen die Meinungen gar nicht soweit auseinander: Besagte Parteien mit Durchgreifungs-Garantie sind gar nicht gut - und wir haben keine optimale Lösung anzubieten. Zwischen Nichts, Verleugnung und ungutem Draufloshauen und alleineinenSackstecken haben wir keine INTELLIGENTE Alternative. Soweit glaube ich, der Konsens.

Wie optimistisch - pessimistisch man das sieht - wie die Erlebnislandschaften und Erfahrungslandschaften auseinanderklaffen - welche Eingständnisse man da aus Frust macht - oki, da gehts auseinander.

Napoleon hatte damals schon gesagt, wir streiten uns lieber UNTEREINANDER auf persönlicher Ebene - als das Problem zu konfrontieren. Das wäre auch eine Art der Verdrängung: Neue persönliche Probleme zu erschaffen und die eigentliche Frage HINTERGRÜNDIG werden zu lassen.

Ich habe ja gesagt, hier gibts für mich nichts zum Löschen. Damit können wir das doch LOSLASSEN. Auch diese ganzen persönlichen ZENSUREN - und persönlichen Spitzen.

Dieser "Hinweis" auf Volksverhetzung passt aber sehr gut in die Diskussionslandschaft - daher wollte ich es so mitnehmen, dass es auf eine Ebene kommen kann, wo es über persönliches Gegeneinander hinausgeht.

Jetzt mal zum Thema Admins, Mods und Löschen. Wir schauen schon, dass wir hier keine juristischen Probleme irgendwelcher Art bekommen - dazu haben wir weder finanzielle Kapazitäten noch den Nerv. Allerdings ist auch keiner von uns Jurist.

Das Thema ist- klar - heikel in diesem Punkt, der "Hinweis" hier vielleicht aber etwas voreilig - aber wenn ich gesagt habe, hier gibts nichts zum Löschen, sollte der Punkt doch klar sein. Es ist ja kein Moderator alleine hier - wir sprechen uns da schon ab. Allenfalls würde ich hier den Rat geben, wenn ein Moderator so persönlich involviert ist, wie hier - am Besten vorher doch die Rücksprache mit anderen zu suchen im Admin Forum. Bzw. mit mir - da dies hier ja mein Hauptbereich ist. Manchmal müssen Moderatoren allerdings auch schnell und individuell handeln können, ganz klar. Sonst gäbe es dieses Forum nicht mehr - wir hatten da so Fälle.

Ich finde die Mitarbeit der Moderatoren hier sehr wertvoll - auch besonders die Mitarbeit von Serafia-Serafin.

Gelöscht wird, wenn jemand das Forum für eigene Zwecke BENUTZT - für Werbung, Hetze - oder versucht, uns in Streitigkeiten hineinzuziehen, mit denen wir nichts zu tun haben. Das SAturn-ALien hat ja einen Fall miterlebt - hier wurde jemand gegangen, der es wirklich leider (!!) nicht lassen konnte - der aber sonst durchaus gute Beiträge geschrieben hat.

Dann das Übliche wie Beleidigungen, Copyrightverletzungen, Minderjährige usw usw usw - hier finde ich es toll, dass wir wieder ein ganzes TEAM haben, welches über dieses Forum guckt und sich diese tägliche Arbeit, die auch zu einem Forum gehört, teilt.

Im Zweifelsfalle kann man sich aber immer an Hephaestos oder mich wenden. Dann werden es die Admins untereinander klären. Zensieren wollen wir hier nicht - aber wir wollen das Forum auch pflegen, so gut wir es halt können - und perfekt werden wir nie sein.

Wenn das Forum übergeben ist, werden wir uns übrigends hier neu vorstellen, auch die Anlaufstellen für Zweifelsfragen. Hoffe dass Sid demnächst die Zeit für die Übergabe findet.

In dieser Diskussionsrunde hatten wir Meinungen, Beiträge, die alle konträr diskutiert wurden - es liegt überhaupt keine vorgegebene meinungsbildende Absicht vor. Die Beiträge fand ich allesamt sehr wertvoll - jeder Beitrag spiegelte auch irgendwie einen Teil der Gesellschaft - die ganze Diskussion spiegelte sehr gut das GESELSCHAFTLICHE PATT. Inclusive dem Hinweis auf Volksverhetzung.

Daher würde ich gerne eine Ebene darüber gehen - herausfinden, was denn UNSER gesellschaftliches Problem ist. Auch, warum Wahrheiten nicht gesehen weden wollen, verschwiegen werden - dahinter die Angst, dass wir damit nicht umgehen könnten. dass die "Stimmung" umschlagen könnte.

Ein Problem sehe ich in dem Umgang mit Abgrenzung.

Wir pendeln zwischen keiner Abgrenzung - oder unterdrückerischer Abgrenzung hin und her. Die KREATIVE ABGERENZUNG. die Annäherung und Zusammenleben ermöglicht - scheinen wir IN DER PRAXIS zu wenig entwickelt zu haben. (Philosophen hatten wir viele ...) Da liegt unser Defizit an Entwicklung - und ein Grund, warum wir unfähig sind, mit solchen Problemem umzugehen.

Auffallend ist, dass es bei dem Thema sehr schnell psersönlich wird - im Sinnd von DU BIST - DU HAST - anstelle von ICH DENKE - FÜR MICH IST DAS.

Wir kennen uns ja real gar nicht!

Persönlich finde ich gut, wenn man sich über diese virtuellen Räume hinaus auch mal persönlich treffen könnte - da kommen dann viel tiefere Gespräche zustande.

grüssli merlYnn
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Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 20/1/2016 um 20:32  
Oki - wir haben uns besprochen. Dieser "Hinweis" gehört nicht hierhin - sondern in einen Disclaimer - oder in die Forenregeln.

Hier war ja alles im grünen Bereich.

Das nächste mal wenden wir Admins uns ans Team - wenn wir so involviert sind. Aber eins ist klar - perfekt ist niemand!

Ich möchte den Hinweis-Beitrag trotzdem hier drinlassen - weil er ein guter SPIEGEL ist - der darf irgendwie nicht fehlen :)

Gehört zum Spiegeln des Ganzen sozusagen dazu.

Mal schauen, ob wir auf eine Ebene darüber kommen können - nachdem hier so kräftig ausgeteilt wurde!

:) merlYnn
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Lux
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Minerva1
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red_folder.gif erstellt am: 4/9/2016 um 18:39  
Mir macht das ganze Angst. Das klima ist in meiner Ecke der Welt recht toxisch. Leider werden die Menschen immer mehr von Hass und Angst beherrscht. Wenn ich daran denke wieviel rechtes Angepöbel ich schnon von völlig fremden eingesteckt habe. Ich hlffe nur:es geht vorbei
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Administrator
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 4/9/2016 um 21:19  
Hallo Minerva1,

gut ist das von keiner Seite. Problem sind halt immer Verallgemeinerungen. Köln war krass - aber da auf alle zu schließen ist falsch.

Positionen - rechts, links, - sind leider immer verallgemeinernd. Die Tür ganz aufmachen ist falsch - die Tür ganz zumachen ist falsch. Wenn es nur um Positionen und gegenseitigem Anpöbeln geht, besteht leicht die Gefahr, dass erst die Tür ganz aufgemacht wird - und dann ganz zugemacht. Es also nie zu einer differenzierung kommt.

Positionen sind nie grundsätzlich falsch - nur schließen sie von einem Einzel-Aspekt aufs Ganze. Toxisch wird es, wenn sich Positionen verhärten - pöbeln statt kommunizieren.

grüssli merlynn


[Editiert am 4/9/2016 um 21:20 von GeorgeTheMerlin]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 22/9/2016 um 18:51  
Wer sind "wir" wo doch über unsere Köpfe hinweg entschieden wird.
Zu stemmen war das noch nie. Und das war allen Politikern immer klar. Jetzt gerade wird die Geschichte umgeschrieben! "Merkels Schicksalnacht"
https://youtu.be/AuE6X3bu1rc?t=59m34s

Das waren auch niemals Flüchtlinge. Flüchtling bist du nur, wenn du aus einem Land mit Krieg in ein Nachbarland flüchtest.


Die Frage sollte lauten: Wie lange wollen wir uns noch verarschen lassen?

Ansonsten ist jeder herzlich eingeladen sich in den Threads, gibt es eine okkulte regierende Minderheit und "Seele Stehlen" zu beteiligen.
Antwort 46
Incognitus
Incognitus

Hahahel
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red_folder.gif erstellt am: 22/9/2016 um 21:52  

Zitat von Minerva1, am 4/9/2016 um 18:39
Mir macht das ganze Angst.

Mir auch. Habe Angst, dass sich unsere - mit Abstrichen - im Großen und Ganzen offene und freie Gesellschaft in was ganz Übles verwandelt. Alles wird jetzt schon radikaler. Roher. Ich habe vor Rechten Dumpfbacken Angst, aber auch vor intoleranten Frauen-Verschleierern, die sich eben mal in die Luft sprengen, wenn ihnen was nicht passt. Wenn die alle aufeinander losgehen… Gute Nacht...
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 23/9/2016 um 12:47  
Die Frage ist, was nun? Schönreden wird es nicht ausloten.
Antwort 48
Administrator
Artifex

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 23/9/2016 um 14:47  
Jaha das ist die ganz spannende Frage. Nach meinem Dafürhalten befinden wir uns erst am Anfang einer Völkerwanderung/Flüchtlingswelle. In weiten Teilen der Welt wurde Misswirtschaft, Missmanagement, und wasweißich nicht alles betrieben. Klimatischeveränderungen und Verschwenung werden zu Wassermangel und vielen anderen Problemen führen.

Jetzt sind 60 Millionen Menschen auf dem Weg, es werden sicherlich eher mehr werden.

Ich finde zwar die radikalisierung auch beängstigend und auf ungebildete, frauenfeindliche Idioten aus anderen Ländern habe ich ebenfalls keinen Bock, aber der Ausweg wird sicherlich am ehesten sein was positives daraus zu machen. Ausserdem finde ich die Frage wie Europa zukünftig mit Flüchtlingsströmen umgehen will interessanter!


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