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Autor: Betreff: Carlos Castaneda - Schamanisches Wissen mit Fehlern?
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 22/2/2016 um 18:19  
Hi - für manche Leute der Hippie Generation war Carlos Castaneda und die Shamanische Vision seines Lehres DON JUAN eine Offenbarung - wenn nicht gar eine Art Bibel.

Die Serie von Büchern begann mit Mescalin und Drogenerlebnissen - Ortsveränderungen, anderen Welten - später gab es philosophische Erörterungen über Wille, Absicht - und ein magisches System, durch ein Verändern oder Verschieben des sogenannten MONTAGEPUNKTES UNSERER WELT zu zaubern - oder die Welt zu wechseln in andere Realitäten.

Für viele stellte sich die Frage: war das echt - oder Fiktion?

Für mich war es gefühlt echt - wegen dieser spürbaren Diskrepanz von Castanedas Schülerwissen - und Don Juans Lehrerwissen. Manchmal erwähnte Castaneda Dinge am Rande - die eigentlich total wichtig waren usw. Ich fand, Fikiton könne nicht so weit gehen, dass man seine eigene Dummheit erfinden kann.

Allerdings war ich nie auf die Idee gekommen, mein Pendel herauszuholen und selber die Kraft zu fragen. Das tat ich dann mal.

Entgegen meiner Überzeugung zeigte die Kraft an, dass es Don Juan in der Form nicht gibt - und dass es Fiktion sei. Weitere Fragen ergaben allerdings, dass Castaneda aber tatsächlich schamanische Lehrer in Südamerika hatte, und den Auftrag bekommen hatte, diese Lehren der Zauberer in einer Geschichte zusammenzufassen.

Diese Lehren - so faszinierend sie sind - enthalten für mich aber einen entscheidenden spirituellen Fehler.

Wobei: wenn etwas falsch ist, dann finde ich es nicht so schlimm: es kann ja erkannt werden. Schlimm finde ich tiefe Wahrheiten - in denen sich eine Falschheit verbirgt. Dies versteckt sich dann in Wahrheiten.

Bei Castaneda geht es immer um Energie - und das Sammeln von persönlicher Kraft - die man nicht verlieren darf. Ganze Heerscharen von Castaneda Jüngern liefen dann mit der Weisheit herum, eine Frau, die Kinder bekommt, könne als Mutter keine Zauberin mehr sein, da die Kinder ihre Kraft raubten - oder ihr den "Schwung" nehmen. Es sei denn, die Mutter holt sich von den Kindern ihre Kraft zurück - wobei die Kinder dann ganz normale Menschen würden - und die Mutter wieder Zauberin.

Oder diese Geschichte, wo ein Zauberer nach seinem Tod die Ebenen wechselte - und mit den lebenden Zauberern Energie gegen Wissen tauschte. Er brauchte diese Energie, um weiter existieren zu können an seinem "Ort".

Hiermit postulieren wir - und erschaffen uns damit - als Wesen, die OPFER von Energie sind. Wir sind nicht URSACHE von Energie - sondern OPFER oder WIRKUNG von Energie. Energie stehet damit ÜBER UNS - als geistige Wesen. Wir sind wie Akkus - die überall Energie einsammeln müssen - und ab einem bestimmten Level von Energie reicht es dann zum Zaubern. Zum Verändern von Realität.

Damit nehmen wir uns unser ureigendstes Erbe - nämlich das Wisssen, dass wir im Grunde Wesen sind, die ERSCHAFFEN können - auch Energie. Wir können nicht nur Energie - oder die schamanische Kraft - wahrnehmen und "sammeln" mit all diesen netten Prana Chi Esoterikübungen - wir können auch aus dem UNBESCHREIBLICHEN NICHTS - welches wir im tiefsten Grund selber sind - erschaffen.

Unsere Gegenspieler dabei sind unsere eigenen Schatten - Schablonen und Dämonen (abgespaltene Persönlichkeitsanteile) - abgespaltene Prägungen von Unterlegenheit, Unterdrückung, Tod, Verletzung, Schwäche, Verlust ...

Diese Schatten kehren immer wieder zu uns zurück - sie sind wir - aber wir können sie nicht bewußt Er-INNERN oder sie ER-KENNEND in uns auflösen. Sie ins Nichts zurückführen - und es wird Energie frei, wenn das mal passiert!

Wie kreiert man Energie?

Nun - wieweit man das kann, wird auch von der jeweiligen Verfassung abhängen. Und man kann eigentlich auch nicht 2wissen2 - im dualen Sinne - wie man erschafft - man kann es nur tun.

Beim Pendeln ist mir irgendwann aufgefallen, dass ich nicht nur messen kann - sondern auch erschaffen kann - wobei das Pendel mir anzeigt, inwieweit das gewollte Level erreicht ist.

Eine Geschichte davon habe ich ja vor Jahren hier aufgeschrieben:

http://www.magie-com.de/modules.php?name=eBoard&file=viewth read&tid=363

Das ist aber mein spezieller Weg.

Radioniker erschaffen Energie auf der abstrakten Informationsebene.

Pendel - Radionik - Rituale - alles mentale Verstärker um Energie oder gewisse Qualitäten zu erschaffen.

Ich meine damit aber wohlgemerkt nicht umwandeln oder die Energie irgendwo rausziehen - wie es bestimmte Prana Techniken tuen.

Ich meine: aus dem Nichts erschaffen.

Dieses Wissen der energetischen Selbstbestimmung durch eigenes Kreieren finde ich auch für die Existenz nach dem Tode äußerst wichtig: UM NICHT IRGENDWO FESTZUHÄNGEN.

Zur "Behandlung" von Verstorbenen, Besetzungen, Dämonen, Entitäten usw fand ich immer folgende INFORMATIONEN in der magischen Kommunikation wirksam:

1) Recht aller Wesenheiten auf Selbstbestimmung

2) Recht aller Wesenheiten, ein Spiel verlassen zu können

3) Das Recht aller Wesenheiten, einen Vorgang oder Prozess, in dem man gesteckt hat, für abgeschlossen zu erklären. Und auch wirklich abzuschließen.

4) Die Möglichkeit, durch Rekapitulation Abspaltungen aufzulösen. Bei Dämonen besonders den traumatischen Moment ihrer Erschaffung durch SPALTUNGSMAGIE! Heilung durch bewußte mehrmalige Rekapitulation.

5) Die Fähigkeit aller Wesenheiten, Energie zu kreieren aus dem NICHTS.

5) Die Fähigkeit aller Wesenheiten, jede Qualität von Energie kreieren zu können - also Frequenz und Energiestärke. Das ist wichtig, um die "Räume" ode Welten zu wechseln, als körperlose Wesenheit.

6) die Möglichkeit für eine abgespaltene Ego-Wesenheit, sich wieder mit dem "höheren Selbst" zu verbinden und aufzulösen - und mit diesem für die Befreiung von anderen Ego- Wesen zu arbeiten.

Das ist zum Abschluß sehr wichtig, da alle Wesenheiten eine Aufgabe - einen Sinn - brauchen.

All diese Informationen fehlen bei Castaneda - und so bleibt doch ein unheimliches System von Zauberern, die dem Diktat von Energie unterworfen sind.

Aber was solls - wir brauchen weder eine Bibel noch Glaubende - sondern eine bewußte Aus-Ein-Ander-Setzung mit solchen magischen Schriften.

Und eines ist mir inzwischen klar - ALLE magischen Schriften enthalten irgendwo einige spirituelle Bomben - die nach hinten losgehen - einige sogar ganz bewußt gesetzt - nur sichtbar für die, die "verstehen". Rezept-Zauberer, Trittbrettfahrer - fallen damit automatisch durch.

Ansonsten:

Castaneda gehört immer noch zu einer meiner Lieblingslektüren.

:) merlYnn


[Editiert am 22/2/2016 um 18:28 von GeorgeTheMerlin]
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 22/2/2016 um 18:41  
Mit anderen Worten - als geistige Wesen dürften wir uns niemals mit den Zuständen unseres Körpers verwechseln. So lustvoll oder schmerzhaft sie auch sind - im buddhistischen Sinne ist sowohl Lust als auch Schmerz ein Er-Leiden.

Da wir aber leicht durch INTENSITÄTEN überwältigt werden können - aufgrund von sehr begranzter persönlicher Kraft - ist das fast unmöglich. So "sinken wir ein" in die körperliche Identität - anstatt der "Reiter" zu sein werden wir das Pferd.

Und so verlieren wir uns in FREMDBESTIMMUNG. Spalten im Leiden Schatten von uns ab - die wir immer wieder verdrängen oder kompensieren - die aber immer wieder zu uns zurückwollen - wir sind sie.

-----------------------------------------

Diese Schatten wirder erkennend in uns auflösen - aber auch die Besinnung unserer Fähigkeit, zu Erschaffen - sind zwei wichtige Pfade zu uns selbst. Aber klar, auf jedem Pfad kann man wieder verloren gehen - wenn das Erschaffen nur ins Ego geht - und Auflösung der Schatten zu irgendeinem religiösen System. Zum Beispiel.

Materie ist Geist - aber auch da scheint es eine grundsätzliche Abspaltung IN uns zu geben - die ein Magier zu überwinden sucht.

Bei Castaneda ist es die "FIXIERUNG" des Montagepunktes - ein Zentrum in unserem System, von dem aus wir die Welt, wie sie ist, "montieren".

grüssli merlYnn
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Lux
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 23/2/2016 um 08:46  
Ich denke, solche Arten von "Fehlern" tauchen immer auf- weil Kommunikation, wenn sie viele erreichen soll, schnell undeutlich wird. Definitionen, die für mich völlig glasklar sind, stürzen andere in höchste Verwirrung und umgekehrt.

Daher gehe ich an Texte meist so heran, dass ich erst das herausziehe, was ich verstehe, was sich mir mehr oder weniger "natürlich" darbietet. Danach schaue ich mir genau die Sachen an, die mir zuerst unverständlich erscheinen.

Auch habe ich die Erfahrung gemacht, dass Stolpersteine sehr nützlich sein können. Gerade aktuell habe ich da wieder so eine Situation. Man kann Menschen bei bestimmten Sachen noch so wortreich und bildhaft erklären, in was für eine Sackgasse sie rennen- sie glauben es erst, wenn sie sich ein Knie blutig schlagen oder eben dumm vor der Wand stehen... *seufz*

Fehler sind zugleich auch ein Zeichen dafür, dass man einen Menschen vor sich hat. Somit ist der Zugang zu dem Wissen, welches er verkörpert auch wieder erleichtert, weil man damit sympathisiert und sich ab und an selbst im anderen wiedererkennt.
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 19/3/2016 um 03:04  
Wenn wir uns im Spiegel unserer Fehler erkennen können - finde ich das sehr schön, weil es Entwicklung bedeutet.

Wenn wir uns dort nicht erkennen können, vergrößern wir unser Leiden, bis es uns überwältigt.

Der Alltagsmensch identifiziert sich mit seinem Körper.

Sich mit Energie zu identifizieren, ist so ein grundsätzlicher spiritueller Fehler. Eigentlich müssten wir jede Identifizierung auflösen - lösen.

"Ich habe mein Sach auf Nichts gestellt" Max Stirner, der Einzige und sein Eigentum.
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 19/3/2016 um 09:53  
Schwierige Forderung. Vor dem Nichts schrecken wir Menschen gern zurück, weil es uns (in manchen Fällen sogar berechtigt) Angst macht. Vor allem weil Nichts zumeist gleichgesetzt wird mit Sinnlosigkeit oder Inhaltslosigkeit.

Wir klammern uns an Bedeutung als hinge unser Leben davon ab- und in vielen Fällen tut es das sogar. Die Zeit, die ich mit dem "Nichts" herumexperimentiert habe, war nicht unbedingt meine Beste. Die Erkenntnisse, die ich damals gesammelt habe, so wertvoll sie mir heute auch sein mögen, haben damals einen hohen Preis gefordert.
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 20/3/2016 um 15:10  
Zumal, wenn man nach dem Energie Prinzip geht, und sich mit der richtigen Menge Energie ALLES erreichen ließe, so ist doch offensichtlich, dass die Umstände den Zufluss an Energie Stark beeinflussen.
Ich sage immer: würde ein Eingeborener einen Mann vor einer Straße sehen und plötzlich geht die Ampel auf Rot, alle Autos halten an und der Mann geht unbeschadet über die Staße, so könnte er auf den ersten Blick meinen, der Mann sei ein Magier.

Ein sehr wichtiges Thema in bereich Magie, ist auch die Astrologie. Die Zeitqualität.
Nun möchte ich Krieg führen, aber ich warte, bis die Sterne richtig stehen, dann führe ich Krieg.
Was war zuerst da, das Huhn oder Ei?
Genauso ist jeder hier unter bestimmten Umständen in einer bestimmten Zeitqualität auf die Welt gekommen.
Viele Programmierungen früherer Tage inszenieren sich immer wieder auf neue, sind wie Gravitationspunkte auf unserer magischen Reise. Manche Dinge geschehen auf magisch synchronistische Weise, wie von selbst und irgendwann beginnt man die lineare Zeitwarnehmung, die in höheren Sphären verblasst auch auf der physischen Ebene anzuzweifeln.

Doch jenseits von Identifikation gibt es auch niemanden mehr, der erschafft.... Jenseits von Identifikation gibt es auch keine Magie mehr. Magie, nur ein Spiel mit den Illusionen.
Energie ist doch nur ein Annährung an den Monismus, das Dao. Der ewige Weg, eine weitere Geschichte im stetigen Wandel. In der die Protagonisten sich (nur scheinbar) mit aller Kraft gegen die Veränderung wehren.

Energie ist Veränderung. Hat man erst einmal begriffen, dass alles im steten Wandel ist, so braucht man nicht mehr "Erschaffen". Man muss nur

LOSLASSEN
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GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 21/3/2016 um 03:52  
Energien, Visionen, Zeitqualitäten, Wahrnehmungen - ich finde, dass sind alles wichtige Aspekte - schöne SPIELE! Welche die Entwicklung fördern.

Aber dieses LOSLASSEN - von AdlerfrißtmichVorstellungen - Energien - ist eben die andere Seite der Münze, ebenso wichtig.

Als FORDERUNG wird Loslassen, oder das Nichts - gefährlich, finde ich. Dann wird es wieder eine Ideologie!

Dann kommt man sofort in dieses ZEN Paradox: ich erschaffe endlose Vorstellungen vom NICHTS. Vieles von uns ist KOMPENSATION. Nimmt man sich das weg - kommt man nicht zum NICHTS, sondern zur DEPRESSION - Sinnleere, Leere.

Wenn das Nichts ins Sein schaut - gibt es für das Sein keinen Grund mehr - keine Ursache. Was bleibt ist vielleicht ERSTAUNEN. Es ist kein Urteil über das SoSein möglich.

Aber KÜNSTLICH nicht zu urteilen oder passiv zuzugucken, wenn etwas Negatives geschieht - das ist es nicht!

Eine Freundin, die im Altersheim arbeitet, sagte mir, dass viele alte Leute Angst im Sterben bekommen - wenn alles, was ihr ICH ausmacht, verschwindet.

Man kann diese AUFLÖSUNG alles Bekannten zulassen, wenn man erfahren hat, dass man mehr ist als dieses Ich - nämlich NICHTS - oder UNBESCHREIBLICH.

Das letzte Wort von Aleister Crowley, im Angesicht seines Todes, war: ERSTAUNLICH!

Das Nichts ist dann nicht inhaltslos - sondern der unbeschreibliche Ur-Sprung von Inhalt.

____________________________________________________

Nichts wäre dann auch der Ur-Sprung von Festhalten :)


Aber wie gesagt - schlecht ist es, wenn das alles in Vorstellungen, Forderungen und zwanghafte Methoden mündet. Sich selber mit schamanischen oder budddhistischen Vor- und Ver- Stellungen zu bekämpfen.

Ein liebevoller, akzeptierender Umgang mit sich selbst und anderen - und dem unbeschreiblichen NICHTS - fühlt sich da für mich gesünder an!

Akron schreibt gerade ein Buch - wo ein unter anderen Geistern ein abgespaltener Persönlichkeitsanteil aufritt - NIEMAND.

Mit suchenden Vor-Stellungen über das Nichts geraten wir nur allzu leicht und sofort in diese abgepaltenen Persönlichkeitsanteile. (Ob diese das N-ICH-TS finden, wo es weder Spaltung noch Nicht-Spaltung gibt, wenn sie miteinander um Erkenntnis kommunizieren? Findet Niemand das ur-sprüngliche unbeschreibliche Niemand? Das wird spannend! )

Unbeschreiblich heißt: wer warst du, bevor es dich gab? DANACH ist alles beschreiblich! DAfür steht Castanedas NOTIZBUCH - welches er immer mit sich führen sollte - welches die Zauberer um ihn herum SEHR ERNST nahmen - wenn sie sich nicht gerade mal wieder darüber lustig machten - über DAS BESCHREIBLICHE!

Das NICHTS oder das UNBESCHREIBLICHE ist kein abgespaltener Persönlichkeitsanteil. Deshalb ist ZEN so schwierig - wie kommt man darüber hinaus? Antwort eines Zen Meisters: Wenn du deinen Tee ausgetrunken hast, spüle deine Tasse sauber und stelle sie zurück in den Schrank!

Wo kann ich die absolute Wahrheit, die innerste Essenz des Buddhismus, hören? Antwort: in einem Transistorradio!

Castaneda: wo kann ich am Wirkungsvollsten meditieren? Was ist das Beste Konzentrationsobjekt? Don Juan: neben einer Autobahn! Konzentriere dich einige Wochen lang nur auf die Geräusche!

______________________

Spirituell mag man Vorstellungen von Stille und Wohlgerüchen festhalten (spirituelle Wellnessebene) - auf einer schmanischen Ebene Vorstellungen von Energie festhalten - auf einer höheren Festhaltestufe Vorstellungen vom Nichts.

Für das Unbeschreibliche kann es keinen Lehrer geben. Man kann nicht stellvertretend für jemand anderen pinkeln gehen. Erleuchtung endet im ZEN Buddhismus oft so, dass der Schüler dem Lehrer eine schallende Ohrfeige gibt.

Zur Freude seines ZEN Meisters - der endlich seinen Schüler los ist!

Für einen ZEN Meister ist das vielleicht der schönste Augenblick seines Lebens: Endlich frei von seinem Schüler zu sein:

FREIHEIT!

NICHTS.

Für Energie und Schamanismus hingegen kann es Lehrer geben.

Bei Castaneda hatte ich dieses Darüber-Hinaus vermißt - so genial auch der Rest ist!
Aber Castanesda war ja auch Schüler - vielleicht hat er diesen Teil wie viele andere überhört, da er nicht zum INVENTAR seiner Realität gehört.

grüssli merlYnn


[Editiert am 21/3/2016 um 04:31 von GeorgeTheMerlin]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 23/3/2016 um 00:28  
Nicht Wahrheit und Wesentlichkeit ist Paradox- Sprache und Wahrnehmung ist es.
Nichts ist Wahr, was nicht vorher eine Lüge war.


Das Unbeschreibliche in Worte zu fassen. Was dabei herauskommt mögen schöne Wortspiele sein.
Die die es gesehen haben, scheinen sich zu erkennen. Man begibt sich auf niedrigere Ebenen und macht sich das, gewonnene Wissen zu eigen. Mit noch mehr Spielen.

"Ein Liebevoller und akzeptierende Umgang mit sich selbst und anderen" - ist ein guter GEGENPOL in unserer heutigen Gesellschaft. In einer anderen mag es ein anderer Gegenpol sein.

Es ist eine Richtung

Ich habe Castaneda nicht gelesen, bin aber vor kurzem auch mit der (In)kongruenz von magischen Praktiken und Zen zusammen gestoßen. Ich sehe Magie als notwendigen Initiationsschritt zum Erkennen der Maya (Bedeutet sogar das selbe). Deshalb sollte, es auch einen großen Teil der Lehre ausmachen. Gerade interessant finde ich auch den Verzicht auf den Kontakt mit der Geistigen Welt, wie ich gelesen habe. Wo ich doch davon ausgehe, dass viele Initiationen gerade hier ihren Ursprung haben. Andererseits ist, natürlich auch das nur Illusion.....

Hättest du in dieser Hinsicht vielleicht einen Einblick in die Buddhistische Lehre?


Wie kommt man darüber hinaus? Antwort eines Zen Meisters: Nachdem du zu den Geistern gesprochen hast, zeige ihnen deinen Dank und erde dich in angebrachter Weise....
Antwort 7
Artifex
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red_folder.gif erstellt am: 24/3/2016 um 09:38  

Zitat von Goldy, am 23/3/2016 um 00:28

Ich habe Castaneda nicht gelesen, bin aber vor kurzem auch mit der (In)kongruenz von magischen Praktiken und Zen zusammen gestoßen. Ich sehe Magie als notwendigen Initiationsschritt zum Erkennen der Maya (Bedeutet sogar das selbe).


Darauf habe ich schon öfter hingewiesen. Meine Meinung ist, dass magische Praktiken zum Erkennen von Maya nicht notwendig sind. Magische Praktiken können die Entwicklung in Richtung innere Arbeit und Zen unterstützen. In der Regel sind magische Praktiken eher ein Hindernis.


Zitat von Goldy, am 23/3/2016 um 00:28

Hättest du in dieser Hinsicht vielleicht einen Einblick in die Buddhistische Lehre?


Ich misch mich an der Stelle mal ein. Ein Autor aus den Bereich Zen und Crossover Christentum ist Pater Williges Jäger, der auch in Deutschland lebt.

Weitere Autoren aus den Bereich Advaita Vedanta (diese Lehre ist meiner persönlichen Meinung nach noch näher an der Quelle) sind OM C. Parkin oder Pyar Troll.

@ GeorgeTheMerlin: Ein Zen-Meister oder auch jede andere Manifestation der Quelle, des Nichts ist frei, egal ob da ein Schüler ist oder nicht.
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red_folder.gif erstellt am: 24/3/2016 um 19:31  

Zitat von Alles und Nichts, am 24/3/2016 um 09:38

Darauf habe ich schon öfter hingewiesen. Meine Meinung ist, dass magische Praktiken zum Erkennen von Maya nicht notwendig sind.

Magische Praktiken nicht, aber magisches denken.

Zitat von Alles und Nichts, am 24/3/2016 um 09:38
Magische Praktiken können die Entwicklung in Richtung innere Arbeit und Zen unterstützen. In der Regel sind magische Praktiken eher ein Hindernis.

Zur selben Erkenntnis bin ich auch gekommen. Solange Die Praktiken ihre Fixierungen im "Außen" haben.
Danke für den Input an dieser Stelle. Advaita Vedanta -werde mal forschen gehen.
Antwort 9
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 12/4/2016 um 17:59  

Zitat von Alles und Nichts, am 24/3/2016 um 09:38
Magische Praktiken können die Entwicklung in Richtung innere Arbeit und Zen unterstützen. In der Regel sind magische Praktiken eher ein Hindernis.

@ GeorgeTheMerlin: Ein Zen-Meister oder auch jede andere Manifestation der Quelle, des Nichts ist frei, egal ob da ein Schüler ist oder nicht.


Wenn Magie ausschließlich der Wunscherfüllung dient - verfängt man sich immer tiefer in die eigenen Netze des Unbewußten. Man gibt diesen Netzen magische Energie - ohne es zu bemerken, für lange Zeit.

Weil man bewußt gegen sein Unbewußtes kämpft - wie Don Quichotte gegen Windmühlen.

Ethik ist hier ein Weg der Kraft - sich selber zu hinterfragen. Die unbewußten Ursachen für eine Situation erkennen - die man bewußt mit Magie bekämpfen will.

Castaneda nennt diese Art von Ethik die Makellosigkeit eines Kriegers. Ethik ist hier eine Form der Kraft - allerdings braucht man eine Orientierung, was Kraft ist und was Eigendünkel - wie Castaneda den Gegenspieler zur Makellosigkeit nennt.

Ein Schüler ist für einen Lehrer bestimmt immer eine große Herausforderung, makellos eine Manifestation der Quelle zu sein.

Für den Schüler kommt es hier zu einem Paradox - die Quelle IST ER IM GRUNDE selber - die Quelle ist SELBST-STÄNDIG. Der Lehrer, der ihn auf die eigene Spur setzen will - kommt ihm aber von außen entgegen. Lässt er das zu, verliert er seine Selbstständigkeit. Das ist paradox.

Aber hier ist jeder auch unterschiedlich.

Die einen haben etwas in ihrem INNEREN, was sie immer zur Quelle hinzieht - die anderen haben etwas in ihrem INNEREN, was sie von der Quelle wegzieht.

Manche suchen die Resonanz mit jemanden, den es zur Quelle hinzieht - um dann von ihrer dunklen Seite noch tiefer ins Dunkle zu gehen. Als ob die dunkle Seite erst Resonanz sucht, dann einen Bruch initiiert - um am Ende sagen zu können: siehst du, ich hatte DOCH recht ....

Aber diese grundsätzliche Orientierung - hin zur Quelle, weg von der Quelle des Selbst - ist EIN Aspekt, was ich als helle oder dunkle Energie pendele.

grüssli merlynn
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 12/4/2016 um 18:05  

Zitat von Goldy, am 23/3/2016 um 00:28

Wie kommt man darüber hinaus? Antwort eines Zen Meisters: Nachdem du zu den Geistern gesprochen hast, zeige ihnen deinen Dank und erde dich in angebrachter Weise....


Das alles ist DEIN GEIST!

Danke dir!

Danke!


[Editiert am 12/4/2016 um 18:07 von GeorgeTheMerlin]
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