Templum Baphomae
Magie-Com (alt) - Impressum
 
Benutzername:
Passwort:
 
 
 
   
   
 

Wer ist Online
Alle Mitglieder: 6869
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 1
Gäste Online: 61

Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.

Hauptmenü

Foren
Magie & Hexen Forum
TB & AO Forum
Allg. & Gesch. Forum

User

Internes

Suchen

FAQs
 Downloads (6)
 WebLinks (5)
Templum Baphomae Forum Sie sind nicht eingeloggt


Nach unten
« vorheriges  nächstes »
Aufsteigend sortiern Absteigend sortieren      print
Autor: Betreff: Kartenherkunft
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 26/5/2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17/3/2016 um 22:30  
Kenne jemanden, der behauptet, käuflich erworbene Tarot-Karten würden nicht funktionieren… Man müsse das Spiel geschenkt bekommen oder es gestohlen haben, sonst ließe sich nichts damit anfangen, meint er. Letzteres gelte naturgemäß insbesondere für das Crowley-Spiel… Gibt's dazu Meinungen oder Erfahrungswerte?


____________________
wer an den Teufel glaubt, glaubt auch an Gott
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen
Incognitus
Incognitus

Schwarzer Hase
Beiträge: 73
Registriert: 15/3/2015
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/3/2016 um 07:19  
Ich habe vier käuflich erworbene Tarotdecks und bei mir funktionieren alle gut. Allerdings habe ich davon ein Lieblingsdeck, welches am Flüssigsten funktioniert.
Bei diesem Deck sprechen mich die Bilder auf den Karten am Meisten an und ich kann diesen Bildern am Ehesten Bedeutung beimessen. Darum geht es vermutlich bei der Meinung deines Bekannten - etwas Geschenkes, Gestohlenes oder auf anderer Weise mit Bedeutung Erhaltenes erzeugt eine persönliche Bindung zu dem Gegenstand und individualisiert ihn. Man kann sich dann eher mit dem Gegenstand identifizieren und soll durch diese Identifikation mit einem Tarotdeck bessere Ergebnisse erzielen. Aber auch Tarot ist letztenendes nur ein Hilfsmittel zur Wahrsagung - das wirkliche in die Zukunft schauende Medium ist der Mensch selbst.
Deswegen habe ich mir im Internet die Bilder von zig Tarotdecks angeguckt und dann das Deck gekauft, bei dem mich die Bilder am Meisten persönlich ansprechen und somit eine Bindung zu meinem Unterbewusstsein herstellen. Das ist dann jetzt das Deck geworden, mit dem ich am Besten arbeiten kann.


[Editiert am 18/3/2016 um 07:21 von Schwarzer Hase]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Incognitus
Incognitus

Idan
Beiträge: 71
Registriert: 31/8/2002
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/3/2016 um 08:23  
Ist die Frage ernst gemeint? :puzz:


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 18/3/2016 um 09:34  
Das mit den gestohlenen und geschenkten Karten ist völliger Aberglaube.
Um Tarot zu beherrschen solltest du

1. Ahnung von Symbolen und deren Zusammenhängen haben
2. Menschenkenntnis und Empathie besitzen
3. Über das System bescheid wissen, dem diejenigen anhingen, die das Kartendeck erstellten.
4. Idealerweise Zugang zu deiner Intuition haben

Crowley und Waite waren in der gleichen Organisation - und auch wenn die Karten sich optisch sehr unterscheiden, haben sie sehr ähnliche Aussagen. Das liegt daran, dass das System, das sie den Karten zugrunde legten, auf der Kabbalah beruht. Viele andere Tarots haben die oberflächlichen Botschaften von Wirth, Crowley oder Waite übernommen und die Bilder verfeinert oder im Stil gefälliger gemacht. Manche haben sich komplett von dieser Geschichte entfernt (weswegen sie für mich nicht mehr zu den Tarots gehören).

Es gibt tatsächlich (nicht ganz so häufig) Gegenstände, die ihre eigene Magie besitzen. Bei neu gekauften Gegenständen kannst du aber davon ausgehen, dass sie das nicht tun - und das muss ein Tarot auch nicht. Es ist ein Werkzeug, nicht mehr. Und was du damit tun kannst, hängt von deinen Fähigkeiten ab.


[Editiert am 18/3/2016 um 09:35 von Serafia_Serafin]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Lux
Lux

Asenath
Beiträge: 23
Registriert: 30/5/2015
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 18/3/2016 um 12:47  
Ich muss grad echt schmunzeln :)
Diese Aussage kenne ich nämlich bisher nur aus der Literatur (wenn ich mich recht entsinne u.a. bei Neil Gaiman, Stephen King - bei letzterem bin ich mir aber auch grad unsicher, der Kerl schreibt einfach zuviel XD). Und von daher habe ich sie immer als rein literarische Aussage abgetan, auch wenn mir die Idee dahinter durchaus gefällt.

Und zugegeben, mein erstes Tarot-Set habe ich mir sogar schenken lassen. Was aber auch nichts daran ändert, dass ich kaum Zugang zu den Karten habe, auch wenn ich die Bildsprache sehr beeindruckend finde- daraus lesen kann ich bis heute nicht wirklich, auch wenn ich sie von Zeit zu Zeit mal wieder in die Hand nehme.

Was mir gerade noch einfällt, woher dieser Glaube kommt, dass man Tarotkarten geschenkt bekommen muss oder stehlen muss.... ich kann mir gut vorstellen, dass es Zeiten gab, in denen die einzige Möglichkeit an Tarotkarten zu kommen diese war, dass man sie von den umherstreunenden Zigeunern erhielt (wie auch immer). Einfach in einen Laden gehen und welche kaufen war vermutlich nicht ^^
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 26/5/2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/3/2016 um 19:28  

Zitat von Schwarzer Hase, am 18/3/2016 um 07:19
Darum geht es vermutlich bei der Meinung deines Bekannten - etwas Geschenkes, Gestohlenes oder auf anderer Weise mit Bedeutung Erhaltenes erzeugt eine persönliche Bindung zu dem Gegenstand und individualisiert ihn. Man kann sich dann eher mit dem Gegenstand identifizieren und soll durch diese Identifikation mit einem Tarotdeck bessere Ergebnisse erzielen


So in etwa scheint er das zu meinen…

Habe neulich ein Tarotspiel in einem "zu-verschenken-Karton" gefunden, sind nur die 22 Großen. Ich seh' das als Geschenk (von wem auch immer).

Kennt jemand die Karten? Habe recherchiert, es handelt sich um den Tarot eines gewissen Frederic Lionel. Es gibt auch ein Buch dazu. Interessant: Der hat eine völlig andere Nummerierung der Trümpfe vorgenommen.


____________________
wer an den Teufel glaubt, glaubt auch an Gott
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 5
Incognitus
Incognitus

Schwarzer Hase
Beiträge: 73
Registriert: 15/3/2015
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/3/2016 um 20:19  

Zitat von Shem69, am 18/3/2016 um 19:28

Habe neulich ein Tarotspiel in einem "zu-verschenken-Karton" gefunden, sind nur die 22 Großen. Ich seh' das als Geschenk (von wem auch immer).

Kennt jemand die Karten? Habe recherchiert, es handelt sich um den Tarot eines gewissen Frederic Lionel. Es gibt auch ein Buch dazu. Interessant: Der hat eine völlig andere Nummerierung der Trümpfe vorgenommen.


Eins meiner Decks besteht auch nur aus den Großen Arkana, obwohl bei meinem die übliche Reihenfolge eingehalten wurde. Ist aber denke ich ziemlich egal, solange die Bedeutungen halbwegs hinhauen. Nur den üblichen Entwicklungsweg kannst du anhand der Karten wegen der neuen Nummerierung eben nicht nachverfolgen.

Das kleine Deck eignet sich, wenn du z. B. schnelle Kurzantworten auf Fragen möchtest, eine Tageskarte ziehen (auch wenn ich bezweifle das sowas sinnvoll ist) oder deinen blinden Fleck erkunden möchtest.
Für ausführliche Sachverhaltsdarstellungen eignen sich aber die vollständigen Decks mit 78 Karten besser, da die Kleinen Arkana die Großen Arkana in ihrer Bedeutung unterstützen. (Man geht grundsätzlich davon aus, dass die Großen Arkana den Schwerpunkt der Antwort bilden und die Kleinen diese Schwerpunkte konkretisieren. Obwohl das Verhältnis auch mal kippen kann und eine Kleine Arkana den Schwerpunkt bildet.) Spielst du nur mit Trumpfkarten, kannst du einerseits weniger die genauen Aspekte beleuchten und andererseits lassen sich die Schwerpunkte einer Weissagung schwieriger festlegen.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1451
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 19/3/2016 um 02:51  
Funktionieren tut genau das, was du benutzt.

______________________________________________________

Was leider allzugut funktioniert, ist der Glaube oder die Überzeugung, dass etwas nicht funktioniert.

Da hat dir dein Bekannter also ein NETTES GESCHENK gemacht!

______________________________________________________

Ich an deiner Stelle würde nicht jedes Geschenk annehmen ....

--------------------------------------------------------------------------- ------------

Bei solchen "Geschenken" in Form von negativen Glaubenssätzen funktioniert irgendwann gar nix mehr

:) merlYnn


[Editiert am 19/3/2016 um 03:17 von GeorgeTheMerlin]
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 7
Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 295
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 19/3/2016 um 09:56  

Zitat:
Das mit den gestohlenen und geschenkten Karten ist völliger Aberglaube.


Oh, ich mag Aberglauben. Meine Tarotkarten sind mir geschenkt worden. Ich würde nur sehr ungern für "magisches Zubehör" Geld ausgeben.

Die Ursache liegt aber in meiner "magischen Sozialisation". Meine erste Lehrerin war eine alte (naja, im Verhältnis zu mir halt) "Zigeuner"hexe die mit den Hells Angels und Satanisten und so rumgetrieben hat, wie halt die 80'er und 90'er Jahre so waren.

Sie hat das so gesehen:

Entweder kommt etwas zu dir (geschenkt, gefunden) - dann meinen es die Mächte gut mit dir und das ganze ist irgendwie "göttlich so gewollt"

Oder man muss es sich aneignen (stehlen), dafür arbeiten (igitt!) gegen etwas anderes tauschen (nein, nicht gegen Geld).

Im schlimmsten Fall findet man vielleicht etwas auf dem Flohmarkt, das ist ja dann schon fast gefunden.

In einen Laden zu gehen und einfach so etwas "magisches" kaufen, daran hat Sie nicht geglaubt.




"Zigeuner" ist hier absicht. Sie ist eine, stolz darauf, und hat sich selbst so genannt. Und auch wenn ich persönlich nicht glaube, das da was dran ist, mache ich mir mein geraffel selbst oder wünsch' es mir. Oder tausche.


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 19/3/2016 um 11:05  
Naja, es hat ja auch etwas magisches, wenn die Dinge zu einem finden. Insofern gibt es einen guten Background.

Manchmal ist etwas aber auch so schwer zu kaufen (einfach, weil es nicht verfügbar ist), dass es schon seine eigene Magie hat, wenn es dann in einem Laden steht.

Tarotkarten erfreuten sich übrigens im kommerziellen Sinn immer großer Beliebtheit. Genauso, wie alle anderen Kartenorakel. Sie waren sehr gut verfügbar; wurden teilweise durch Hausierer/Vertreter an der Wohnungstür verkauft. Die Zeit, in der sie schwer zu kriegen waren, war die, in der sie noch von Hand gemalt wurden.

Zu dem Tarot, das du gefunden hast, Shem69: Es sieht spannend aus. Aber um dieses Tarot zu lesen braucht es einiges an Symbolkunde. Generell sieht es aber so aus, als wäre der Künstler den Botschaften der üblichen Karten gefolgt. Ich finde aber auf Anhieb keine Gesamtaufzählung der Karten; kannst du schreiben, wo die Reihenfolge abweicht?
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 9
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 19/3/2016 um 11:05  
Naja, es hat ja auch etwas magisches, wenn die Dinge zu einem finden. Insofern gibt es einen guten Background.

Manchmal ist etwas aber auch so schwer zu kaufen (einfach, weil es nicht verfügbar ist), dass es schon seine eigene Magie hat, wenn es dann in einem Laden steht.

Tarotkarten erfreuten sich übrigens im kommerziellen Sinn immer großer Beliebtheit. Genauso, wie alle anderen Kartenorakel. Sie waren sehr gut verfügbar; wurden teilweise durch Hausierer/Vertreter an der Wohnungstür verkauft. Die Zeit, in der sie schwer zu kriegen waren, war die, in der sie noch von Hand gemalt wurden.

Zu dem Tarot, das du gefunden hast, Shem69: Es sieht spannend aus. Aber um dieses Tarot zu lesen braucht es einiges an Symbolkunde. Generell sieht es aber so aus, als wäre der Künstler den Botschaften der üblichen Karten gefolgt. Ich finde aber auf Anhieb keine Gesamtaufzählung der Karten; kannst du schreiben, wo die Reihenfolge abweicht?
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 26/5/2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 19/3/2016 um 14:31  
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 11
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 26/5/2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 19/3/2016 um 15:44  
Irgendwie ist dieser Fund ja schon magisch… Weil, ich wollte eigentlich gar nichts mehr mit Tarot etc. am Hut haben. Aber diese Karten sind irgendwie schön - und sie haben zu mir gefunden... Bissi spooky… Werde mich mal nach dem Begleitbuch umsehen.

Hier kann man sie alle anschauen:

http://ajl.smugmug.com/Tarot/The-Magic-tarot-by-Frederick/i -SPpcL4x


____________________
wer an den Teufel glaubt, glaubt auch an Gott
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 12
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 20/3/2016 um 12:54  
Wenn ich es richtig sehe, ist der Narr wie bei den anderen Decks auch, komplett ohne Nummerierung. Manchmal bekommt er die Null, um auszudrücken, dass er zwischen dem Ende und dem Anfang steht.

Schön finde ich auch die Zuordnung der Sternbilder. Und die Hohepriesterin die göttliche Mätresse (als Wortspiel aber auch die göttliche Lehrerin) zu nennen hat auch seinen eigenen Witz.

Die Zuordnungen sind komplett verändert; das führt auf die Weltsicht des Künstlers zurück. Das ist das eigentlich spannende. In der klassischen Konstellation geht es ja auch um die Bewusstwerdung, beziehungsweise das Wachstum in der Heldenreise.

Die Frage ist aber auch, ob du nach den arabischen oder den römischen Zahlen gehst, wenn du die Karten sortierst.

Klassische Aufzählung (Waite) – Die Aufzählung deiner Karten (römisch) Die Aufzählung deiner Karten (arabisch):

0 Narr – Narr - Narr
1 Der Magier – – Die Welt
2 Die Hohepriesterin – Die göttliche Mätresse/Lehrerin – Der Mond
3 Die Herrscherin – Der Mond - Der Eremit
4 Der Herrscher – Der Herrscher – Die Liebenden
5 Der Hierophant – Der Eremit – Der Teufel
6 Die Liebenden – Die Gerechtigkeit – Der Turm
7 Der Wagen – Die Herrscherin – Das Rad des Schicksals
8 Die Kraft -Die Sterne - Die Herrscherin
9 Der Eremit – Das Gericht – Der Gehängte
10 Das Rad des Schicksals -Der Meister - Die Gerechtigkeit
11 Die Gerechtigkeit – Der Teufel -
12 Der Gehängte – Der Turm - Die Sterne
13 Der Tod – Der Tod – Der Tod
14 Die Mäßigkeit -Die Liebenden - Der Meister
15 Der Teufel – Die Ausgeglichenheit – Die Ausgeglichenheit
16 Der Turm -Der Wagen - Der Herrscher
17 Der Stern-Die Sonne - Der Wagen
18 Der Mond -Das Rad des Schicksals - Die Sonne
19 Die Sonne – Der Gehängte- Das Gericht
20 Das Gericht – Die Welt- Die göttliche Mätresse
21 Die Welt – Der Magier – Der Magier

Dann wären wir in Stichworten nach der Reihung nach Etappen bei folgender Reihenfolge der Symbolik:

0. Der Anfang, das All(es), das Chaos
I. Dieser Platz bleibt in deinem Tarotdeck als Etappenpunkt frei. Dementsprechend ist der Symbolische Inhalt „Die Welt“ - Das Einssein mit der Gegenwart der Startpunkt.
II. Etappenpunkt: Dualität. Symbolik: Wandel, das Unbewusste, Der Mensch ist die Dualität von Trieb und zivilisiertem Bewusstsein.
III. Etappenpunkt: Trieb kontra Bewusstsein, Unbewusstes; Symbolik: Das Erblicken dessen, was wahr ist, aber außerhalb der üblichen Realität; es ist (noch?) nicht integrierbar.
IV. Etappenpunkt: Regeln und Gesetze machen eine äußere Ordnung möglich; Symbolik: Die bewusste Entscheidung, Verantwortung zu übernehmen
V. Etappenpunkt: Die Erkenntnis. Symbolik: (Scheint eher an Crowley angelehnt zu sein) Das Erleben des Moments der Erkenntnis durch die Materie/ Körperlichkeit
VI. Etappenpunkt: Das Verstehen der kosmischen Ordnung. Symbolik: Das Kartenhaus der alten Realität stürzt ein.
VII. Etappenpunkt: Das (Er-)Leben der selbstregulierenden Naturkräfte. Symbolik: Das Wirken der regulierenden äußeren Kräfte
VIII. Etappenpunkt: Das direkte Erleben des kosmischen Strömens. Symbolik: Das (Er-)Leben der selbstregulierenden Naturkräfte
IX. Etappenpunkt: Das Übertreten der Schwelle. Symbolik: Ermöglichen des Neuen durch hingeben des Alten.
X. Etappenpunkt: Die ausgeglichene Verbindung zwischen oben und unten. Symbolik: Das Verstehen der kosmischen Ordnung.
XI. Etappenpunkt: Das tatsächliche Erleben und Leben der eigenen physischen Macht. Keine Symbolik.
XII. Etappenpunkt: Das Zusammenbrechen des Kartenhauses der eigenen Realität. Symbolik: Das Erleben des kosmischen Flusses
XIII. Etappenpunkt und Symbolik: Der totale Umwälzung. Alles alte geht, um dem neuen Platz zu machen.
XIV. Etappenpunkt: Bewusste Entscheidung zu eigener Verantwortlichkeit; Symbolik: Die ausgeglichene Verbindung zwischen oben und unten.
XV. Etappenpunkt und Symbolik: Ausgeglichener Fluss und Zusammenspiel von irdischem und spirituellem.
XVI. Etappenpunkt: Das bewusste Ich nimmt nur scheinbar Einfluss auf die eigenen Wege. Tatsächliche Führer sind die eigenen Triebkräfte. Symbolik: Die äußere Ordnung durch Vorgaben und Gesetze
XVII. Etappenpunkt: Erreichen der Erkenntnis und (aus)leben dieser; Symbolik: Die Triebkräfte/das Unbewusste sind unsere Führer
XVIII. Etappenpunkt: Das Erleben der lenkenden Kräfte (das Schicksal liegt nicht in eigener Hand) – Symbolik: Das Erreichen der Erkenntnis und das (aus)leben dieser
XIX. Etappenpunkt: Hingabe des Alten an das neue; Wiedergeburt; Symbolik: Das Überschreiten der Schwelle
XX. Etappenpunkt: Einheit mit der Gegenwart; Symbolik: Weisheit aus dem Unbewussten
XXI. Etappenpunkt und Symbolik: Das sich selbst bewusste Bewusstsein, das aktiv und nach eigenem Willen mit den Kräften umgeht.

Also, wenn man die Heldenreise betrachtet, ist dein Tarot relativ ähnlich - wenn auch eher auf das "Zen" ausgerichtet.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 13
Incognitus
Incognitus

Schwarzer Hase
Beiträge: 73
Registriert: 15/3/2015
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/3/2016 um 20:54  
Ich hatte bei Kartenreihenfolge spontan an den Entwicklungsweg eines Magiers gedacht. Allein schon wegen des Namens "Das Magische Tarot"...
Ansonsten komme ich aber so in etwa auf die gleichen Interpretationen wie Serafia, wenn man die Kartenaussagen allgemeiner betrachtet.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 14
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 26/5/2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/3/2016 um 20:58  
@Serafia_Serafin: Aha…! Hast Du das Buch dazu schon gelesen? Ich find' ja einiges ziemlich logisch, so z.B. die Welt am Anfang, der Mond, der uns darauf aufmerksam macht, dass es ein Draußen, ein Innen und Außen, also Oben und Unten gibt und so den Pilger in uns weckt…. Aber eigentlich Mumpitz.

Finde es ja interessant, dass unser heiliger Tarot im Prinzip ein Mischmasch aus Visconti-Sforza und Sola-Busca-Spiel ist, das Waite wohl ziemlich inspiriert hat.


[Editiert am 21/3/2016 um 21:02 von Shem69]



____________________
wer an den Teufel glaubt, glaubt auch an Gott
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 15
Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 22/3/2016 um 10:46  
@ Shem69: Nein, das Buch habe ich nicht gelesen. Aber nach den Symbolen auf den Bildern folgt der Inhalt wesentlich dem klassischen Inhalt des Tarots. Nicht zu 100% - aber ich habe ja auch nur die Stichpunkte aufgeführt.

Mumpitz: Ich finde, dass die meisten "Weisheiten" so profan sind, dass es richtig weh tut. Das Ding, das den Unterschied macht, ist sie wirklich zu erleben und zu verinnerlichen - sie quasi durch das Erleben selbst zu gebären. Dann werden sie erst wertvoll. Deswegen auch der Spruch "Was du suchst, wirst du nicht finden, findest du es nicht in dir."

@ Entwicklung der Tarotkarten:
Macht es denn etwas besser, wenn es aus Ägypten käme? Das ist übrigens Humbug, der von dem ersten "Entdecker" des Tarots sechzehnhundertschlagmichtot in die Welt gesetzt wurde. Viel später kam erst die Zuordnung zur Kabbala. Davor war es ein reines Kartenspiel. Waite hält sich in seinem Buch sehr bedeckt, was die Deutungen angeht - dabei ist sein Tarot extrem spannend, wenn man auf die Kleinigkeiten achtet. So ähnlich, wie die Unendliche Geschichte ja auch bloß irgendein Kinderfantasybuch ist - und sich erst den Leuten erschließt, die das deuten können, was darin steht, weil sie das Hintergrundwissen dazu besitzen. Ich finde Waite sehr sympatisch.


[Editiert am 22/3/2016 um 10:47 von Serafia_Serafin]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 16
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 26/5/2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/3/2016 um 23:58  
Serafia_Serafin: Klar. Die Symbole, Archetypen usw. sind identisch. Aber sein "Einweihungsweg" verläuft anders.

Ich war ja immer ein Marseille-Fan. Mir gefällt die Grafik nicht beim Waite-Tarot. Und ich würde behaupten, den Tarot, so wie er heute überwiegend gesehen und angewendet wird, ist Mathersz Innovation. Waite war ein Unternehmer. Ein Macher. Mr.Mathers ein Freak.


____________________
wer an den Teufel glaubt, glaubt auch an Gott
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 17
Administrator
Artifex

20-1-30-40
Beiträge: 192
Registriert: 6/12/2011
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2016 um 09:56  
Meine Meinung zur Ursprungsfrage:
Die Karten sind Nicht magisch. Wie Du Sie bekommen hast ändert nur etwas an Deiner Einstellung zu den Karten.


____________________
4 - 9 - 2
3 - 5 - 7
8 - 1 - 6
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 18
Incognitus
Incognitus

Echidna1
Beiträge: 81
Registriert: 31/10/2014
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 25/3/2016 um 21:06  
..... bekannt ist der Grundgedanke auch von der Raute z.B. : man soll nie eine (z.B. Wein) Raute kaufen ..... schenken lassen der besser stehlen, damit sie volle Wirkung zeigt.

Ich kann mir schon vorstellen, dass auch Karten in/aus einer gewissen Atmosphäre anders wirken als unter ganz normalem Ablauf des Geschehens.


____________________
“Den Teufel merkt das Völklein nie, selbst wenn er es am Kragen hätte”. (Goethe)
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 19
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 26/5/2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3/5/2016 um 20:50  
Hab' jetzt auch das Buch dazu gefunden (allerdings in einem Laden - und käuflich erworben..). Noch keine Zeit dafür gehabt, Bin aber schon sehr gespannt, was dieser Lionel so weiß/behauptet zu wissen...


____________________
wer an den Teufel glaubt, glaubt auch an Gott
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 20
Lux
Lux

Minerva1
Beiträge: 6
Registriert: 10/8/2009
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 4/9/2016 um 18:46  
Das mit den geschenkten Karten ist so ein Mythos der sich schon ewig hällt. Selbst kaufen ist völlig okay. Du weißt schließlich am besten, welche Karten dich ansprechen
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 21
Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1451
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 4/9/2016 um 21:25  
Das sehe ich für mich genauso. Es ist mir wichtig, Resonanzen selber spüren zu können, das immer mehr zu verfeinern. Ich konnte sehr gut mit dem arbeiten, wo ich selber meine Krafft gespürt habe.

grüssli mkerlynn
Profil anzeigen E-mail senden Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 22
« vorheriges  nächstes »        print
Nach oben


mxBoard, © 2006 by pragmaMx.org, based on eBoard, XMB and XForum

0,064 Sekunden - 63 queries
 
 
Wir weisen darauf hin, das wir keine Verantwortung für gelinkte Seite übernehmen, egal ob sie von uns eingestellt wurden oder von Useren. Bei Verstoß gegen Copyright-Rechte bitte melden sie es sofort dem Administrator: admin@magie-com.de Es wird sofort behoben werden.
Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter. Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details finden Sie im Impressum.
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © Okt. 2002 - 2007 by Magie-Com; © Jan. 2007 by Templum Baphomae

Seitenerstellung in 0.0276 Sekunden, mit 7 Datenbank-Abfragen