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Autor: Betreff: Der hilflose helfer
Incognitus
Incognitus


Beiträge: 52
Registriert: 11/10/2014
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 2/6/2016 um 19:40  
Das ist ein Thema, das mich schon ,ein ganzes Leben jagt. Momentan besonders offensichtlich, ich merke es, komm aber trotzdem nicht raus.
Ich bin nach einem Schlaganfall schwer körperbehindert, kann aber wieder gehen, zu, Glück.
Mein Lebensgefährte hast mich nach diesem Schlaganfall nicht im Stich gelassen.
Im Herbst des Vorjahres sind wir von Österreich nach Deutschland gezogen, weil er dort seine beruflichen hauptintetessrn hat(te).
Nun hatte er einen Unfall und ist querschnittgelähmt. Ich hab also eine barrierefreie Wohnung gesucht, musste schnell gehen. In der Wohnung in der wir wohnten, hätte er nicht einmal auf die Toilette gehen können, zu wenig Platz für den Rollstuhl. Die Wohnung, die ich auch zum Glück schnell gefunden habe ist wieder in Österreich. Da fühl ich mich auch mehr daheim. Das war mir sehr recht. Ich hab also diese Wohnung gemietet und hab das übersiedeln trotz meinet behinderungsbedingt allein organisiert, er war ja noch auf Reha.
Gut und schön, er fühlt sich offenbar bevormundet. Obwohl er schon guten Kontakt zu den Nachbarn hat, gefällt es ihm im ländlichen innviertel i. Gegensatz zu mir gar nicht.
Ich versuche es ihm so angenehm wie möglich zu machen,gehe sehr oft über meine körperlichen und psychischen Grenzen. Und erwarte mir dafür Anerkennung. Das dich er von dieser Art Fürsorge erdrückt fühlt und wir dann nur noch streiten, ist ja irgendwie klar.
Ich sehe aber keine praktikable Lösung.


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Administrator
Speculum

Hephaestos
Beiträge: 285
Registriert: 18/10/2006
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 3/6/2016 um 08:41  
Du und dein Mann brauchen professionelle Hilfe. Gibt es bei euch sowas wie den ASD?


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any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Incognitus
Incognitus


Beiträge: 52
Registriert: 11/10/2014
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 3/6/2016 um 08:44  
Ja, helferlein in den praktischen Dingen haben wir. Den Alltag organisieren das geht ganz gut. Eine 24 Stunden Pflege brauchen wir nicht und können wir uns nicht leisten.


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Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 4/6/2016 um 13:07  

Zitat von Glasperle, am 2/6/2016 um 19:40

Ich versuche es ihm so angenehm wie möglich zu machen,gehe sehr oft über meine körperlichen und psychischen Grenzen. Und erwarte mir dafür Anerkennung. Das dich er von dieser Art Fürsorge erdrückt fühlt und wir dann nur noch streiten, ist ja irgendwie klar.
Ich sehe aber keine praktikable Lösung.



Du siehst die Mechanismen selbst. Gut.
Dann ist auch noch die Frage: Konnte er bei der Wohnungssuche mitbestimmen? Oder hast du gesagt: "Schatz, die ist gut, es ist die einzige, die infrage kommt, wir ziehen jetzt um?"

Warum gehst du über deine körperlichen und physischen Grenzen? Was treibt dich dazu an? Ist es zwingend notwendig für eure Alltagsbewältigung?

Wenn einer in einer Partnerschaft sich aufopfert für jemanden, dann ist das Gleichgewicht nicht mehr vorhanden, das in meinen Augen die wichtigste Basis ist für eine gesunde Beziehung.

Mach dir klar, dass es auch Menschen gibt, die Querschnittsgelähmt sind und alleine leben. Du musst dich nicht verbrennen und nicht aufgeben.

Redet miteinander! Es gibt Lösungen, die vielleicht nicht so aussehen, als würden sie aus dem Hochglanzprospekt kommen, die aber das Leben vielleicht erleichtern. Es ist klar, dass jemand mit einer Querschnittslähmung den Haushalt nicht mehr allein schmeißen kann. Vielleicht habt ihr unterschiedliche Vorstellungen von der Lebensführung, wie sie sein sollte, und es braucht den ein oder anderen Kompromiss für die Harmonie?

Es gibt ein Angebot, das sich "Offene Hilfen" nennt - vielleicht bekommt ihr dadurch den Zugang für mehr Unterstützung?
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Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1439
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 4/6/2016 um 16:08  
Ihr seid da an einem sehr kritischen Punkt.

In einer Partnerschaft kann der eine dem anderen helfen. Das sind klare Verhältnisse.

Aber was ist, wenn BEIDE AN IHREN GRENZEN SIND?

Dann kann der eine nicht mehr - merkt nicht immer, wie schlecht es dem anderen geht.

Und es kommt in so einer Situation leicht zu Vorwürfen, in denen der eine den anderen nicht mehr sieht - und sogar glaubt, der andere würde gegen einen agieren.

Da kommt es dann zu lauter Mißverständnissen - besonders, wenn man dann noch bei Dritten sein Herz erleichtert - die diese Mißverständnisse dann noch verstärken anstatt sie zu durchschauen.

Hier ist dringend ein Gespräch MITEINANDER erforderlich - dass BEIDE einander zugestehen, in einem schlechten Zustand zu sein - eigentlich am Ende der Kräfte zu sein.

Beide sollten ihren Zustand, ihre ERLEBTEN EINSCHRÄNKUNGEN dem anderen ausführlich schildern können!

Nicht nur FÜR SICH DENKEN, man wüßte schon alles!

DANN kann man überlegen, was man TROTZDEM noch tun kann. KLEINE SCHRITTE im Alltag.

Und was auf DAUER eine positive Entwicklung einleiten könnte. Könnte gemeinsamer Sport sein - eine kleine Reise .... kleine Möglichkeiten, den ALLTAG ZU DURCHBRECHEN.



Wichtig ist ein REGELMÄßIGES ZWIEGESPRÄCH - wo jeder in der ICH FORM sich mitteilt.

Dann: einiges, was man so geplant hat, wird nicht klappen. Wenn dann jeder das in sich reinfrißt - war es das auf Dauer gesehen mit der Beziehung.

Da wird man immer wieder miteinánder reden müssen - neu gegensteuern, neu planen müssen.

Und nicht in die Falle laufen, zu denken, der andere wolle einem bewußt Böses. Das passiert besonders leicht, wenn man nur noch mit Dritten über seine Sorgen spricht - nicht mehr mit dem Partner selber in Kommunikation ist.

Soweit erstmal - merlynn


[Editiert am 4/6/2016 um 18:15 von GeorgeTheMerlin]
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