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Autor: Betreff: Du kannst eh nix
Incognitus
Incognitus


Beiträge: 52
Registriert: 11/10/2014
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 3/6/2016 um 12:48  
Ich liebe unsere regionalen sagen. Haben eigentlich alle viel magisches. Ich erzähl euch mal eine.
Du kannst eh ( so und so) nix sagte einmal eine junge Magd zum alten hansroider. Der war ein ein einödbauer svhwarzen Wäldern in Feldkirchen im innviertel. Wenn er nicht ins Dorf ging, traf er wochenlang mit keinem Fremden Menschen zusammen. Und In der einsamkeit wächst alles - auch das abseitige sinnieren und die schwarzen Künste. Bald sagten die Leute dem hansroider allerhand nach und wenn er einmal gefragt wurde , lächelte er nur sonderbar.
Zauberbücher hat er im Haus, ganz alte, mit einer Schrift,die heute kein Mensch mehr deuten kann!" So sagten die einen. " in der Mitte Nacht geht er hinaus auf den Kreuzweg, über den sie toten getragen werden,die im letzten Jahr gestorben sind. Und steht er beim zwölf Uhr schlagen auf der Kreuzung kann er erfahren, wer im neuen Jahr wieder drüber getragen wird." Erzählen wieder andere. Um Wirtshaus erzählte. man sich gerne eine ganz besondere Geschichte: einmal spürte der hansroider, dass Diebe um sein Haus schlichen. Da stand er leise auf, ging hinab und öffnete die Haustür einen Spalt. Er stellte sich hinter die Tür und wartete. Diebe sind auch nur Menschen und konnten der Versuchung nach leichter Beute nicht widerstehen. Alle fünf schlichen in die Stube. Gerade als sie anfingen, das Mauerkastl aufzubrechen, in dem sie das Geld vom hansroider vermuteten, sahen sie im Mondlicht,dass sie plötzlich sechs waren. Und der sechste hatte kein geschwärztes Gesicht. " der Teufel hat uns" stöhnte der Anführer. Alle fünf standen starr vor Schreck. " hab ich euch erschreckt?" Lachte der hansroider" ich wollt euch nur sagen, dass ihrnicht am rechten Platz sucht weil ihr schon da seid, setzt euch zum Tisch und trinkt einen Krug Most zum Geselchtem.wer weiß, wann ich wieder Gäste in meine Einöde bekomme?" Die diebe fassten sich schnell wieder.sie waren ihrer fünf und der hansroider nur einer. Außerdem hätten sie rußgeschqärzte gesichteten wenn sie nichts redeten, nur tranken un d aßen, konnte er keinen erkennen. Da stellt der hansroider den großen mostkrug auf den tisch und sagte lachend" so, und jetzt erzählt" ich höre für mein Leben gerne Räubergeschichten" aber sie Diebe aßen un d tranken schweigend" auch recht", sagte der handroider," ich will keinen zum Reden nötigen". Als der mostkrug leer war, sahen die Diebe einander an und nickten sich zu, als wollten sie sagen" Zeit dass wir verschwinden" , sie wollten aufstehen, konnten aber nicht. Sie waren festgebannt.da machte der hansroider Licht und schüttelte den Kopf" habt ihr aber schwarze Gesichter, ihr habt euch wohl lange nicht mehr gewaschen" er ging hinaus füllte beim Hausnummern eine Schüssel mit Wasser und wusch ihnen sie gesichter
Dabei schüttelte er verwundert den Kopf" nein, da schau her, du bist es Hansjörg und der naz un d der Steffi und der Ambs und der wastl. Jetzt geht aber heim und passt auf, dass euch niemand begegnet. Es wird bald Tag" da konnten sie wieder aufstehen, sie liefen hinaus als wäre der teufel hinter ihnen her.
Da war auch noch die Geschichte mit dem Apfeldieb. Das war zu der Zeit als die alte lene Wirtschafterin beim hansroider war.es war abends, da schaute sie aus ihrem kammerfenster. Es war Vollmond. Und sie sah, dass sich am großen Apfelbaum etwas bewegte. Es war ein Apfeldieb mit einem großen umhängsack und ausgerechnet am Baum mit den besten Äpfeln.sie rannte zur Kammer des Bauern, klopfte ungeduldig und rief" Bauer, ein Apfeldieb hockt im matschanzkerbaum" der hansroider öffnete in der langen weißen Unterhose und stand wie ein Geist im Mondlicht vor der lene. er hörte sie nochmals an und schüttelte den Kopf " laß ihn nur die Äpfel Brocken, dann brauchen wir es nicht zu tun. Und morgen in der Früh schau ich mir den Dieb dann an. " die lene schüttelte den Kopf über so viel gleichgültigkeit, doch als der hansroider wieder ins Bett schloff, tat sie das gleiche. Der Dieb brockte und brockte, lange noch hörte sie ihn. Dann schlief sie doch ein. Als sie wieder Aufwachte, war es heller Tag. Gleich fiel ihr der Apfeldieb wieder ein. Der saß doch tatsächlich noch am Apfelbaum und rührte sich nicht. Im Vorbaus begegnete ihr schon den Bauer. " er sitzt noch oben- hast du so einen frechen Apfeldieb schon gesehen?" Rief sie aufgeregt. " hab ich s nicht gesagt?" Lachte der hansroider " aber jetzt soll er mir erst mal den Apfelsack herab heben" . Er ging hinaus in seinen Obstgarten, schaute zum Dieb rauf und sagte " jetzt wird es Zeit, dass du wieder herabsteigst, meinst du nicht?" Da kam leben in den apfeldieb. Er hatte es mit dem herabsteigen eilig. , ließ den schweren Apfelsack fallen und rannte davon als wäre der teufel hinter ihm her. Die alte lerne aber hatte nun von Zauberei endgültig genug. Sie kündigte. Der Bauer schüttelte nur den Kopf " eine Woche wirst du mir wohl noch bleiben, bis ich eine neue Magd gefunden habe?" Fragte er und zog die brauen hoch, wie er es immer tat, wenn ihm etwas gegen den Strich ging. Da konnte die Leine natürlich nicht nein sagen. So erlebte sie noch was. Als sie am nächsten morgen zu den Kühen und Ochsen in den Stall ging, war der stärkste Ochse fort. Lene lief in die Stube zurück und rief" Bauer, ein ochs ist gestohlen worden!"der hansroider rauchte sich ein pfeife an un d fragte"welcher, der bless oder der bräunling?" Lene rang die Hände" der bless, Jessas, der Schaden, der Schaden!" Der hansroider verzog das Gesicht un d sagte" geh lene mach die stallrür auf. Am Ende kommt der bless ja wieder. Die lene tat das un d fütterte die Kühe. Der Bauer ging voraus, machte Zeichen in alle vier Windrichtungen, atmete tief ein und aus und sagte " bless, komm zurück!" Es dauerte nicht lange, die lene war noch im Stall, als sich die stallrür verdunkelte un d bless hereintappte. An seiner Kette zog er ein birkenbäumchen hinter sich her. Er war bespritz bis zum Bauch hinauf. Er schnaubte schwer vom langen Lauf. Da kam auch der hansroider in den Stall. " aha, der Dieb wollte dich im Moorwald verstecken, bis zur nächsten Nacht" lachte er un d kraulte dem bless den Kopf. Dann führte er ihn an den Barren und gab ihm Futter. Nach einer Woche kam ein junges Mädchen um die Arbeit der Lene zu übernehmen. Als sie in den Dienst trat sagte sie" mir brauchst du keine zaubereien vormachen. Kannst eh nix!" Der hansroider schmunzelte " tu du nur deine Arbeit, das andere laß meine Sache sein!" Ein monat geschah gar nichts im Haus im Wald. Nach diesem Monat stellte das Mädchen sich vor den Bauern und sagte" na, hab ich nicht recht gehabt - du kannst eh nix" der hansroider sagte nur" geh an deine Arbeit und mach den Mund nicht zu weit auf" aber das neugierige Mädchen hörte nicht auf diese Warnung. Am Sonntag ging der hansroider öfters fort und keiner wusste wohin. Oft schon hatte die Magd nach dem wandkastl geschielt. Darin lagen die Bücher und vielleicht noch mehr. Sie tat, als ginge sie zur Kirche, kehrte aber nach den drei Eichen wieder um. Sie spähte in die Stube, der hansroider war fort. ' heut will ich dir hinter deine schwarzkunst kommen' dachte sie. Sie wusste wo der Bauer den Schlüssel verwahret und sperrte das kastl auf. Sie nahm daserste Buch heraus. Sie setzte sich an den Tisch un d las laut die seltsamen Worte. Sie war so tief ins lesen versunken, dass als sie aufschaute, die Stube schon halb voll mit großen schwarzgrauen Mäusen war. Das wimmelte und raschelte. Sie sprangen über sie hinweg un.d eine verfing sich in ihrem Haar da schrie sie so laut sie konnte und warf das Zauberbuch unter die Mäuse. Aber die Mäuse verschwanden nicht." Hansroider hilf mir" schrie sie verzweifelt. Den ruf hörte der hansroider draußen im Moor. Er lief heim so schnell er konnte. als er in die Stube kam, lag die Magd schon unter den wimmelnden Mäusen. So geschwind hatte er sein Zauberbuch noch nie rückwärts gelesen. Und sofort huschten die Mäuse aus dem Zimmer. Doch die junge Magd hatte genug für alle Zeit. Sie verspottete den hansroider nie mehr und blieb lange Jahre bei ihm am Hof.
In seinen alten Tagen wurde der hansroider immer trübsinniger und schweigsamer. Die Magd sah es und wollte ihm helfen " bist krank, Bauer ?" Fragte sie. Der hansroider nickte langsam" krank wohl, aber tiefer drinnen, als du es dir vorstellen kannst" die Magd dachte lange nach. " Bau eine Kapelle an den Kreuzweg" riet sie ihm schließlich. Doch der Bauer schüttelte den Kopf " das kann ich nicht". " dann tu ich es" sagte die resolute Magd. Sie ging ins Dorf und holte Maurer und Zimmermann. Die fingen auch gleich mit der Arbeit an. Als der Zimmermann seine Werkzeugtasche aufmachte, saß eine große braune Kröte drinnen. Hätte ihm die Magd nicht sein Werkzeug heraus getan, wäre er vor grauen davon gelaufen. Die Magd ging nicht vom Kreuzweg, bis die Kapelle stand. Der hansroider lag daheim im Bett und stöhnte. " und jetzt die Bücher ins Feuer" befahl die Magd. Aber es gelang ihr nicht. Sie flogen immer wieder aus dem Feuer heraus und ihr brennend ins Gesicht. Da stand der alte Bauer auf. Er musste sie selber verbrennen. Die Zauberbücher lohten auf und als die Flammen das letzte Blatt erfassten, zerriss es den Ofen. " macht nix" lachte der hansroider. " der Ofen war eh schon alt und ich bin meinen Trübsinn los". Bald darauf ist er friedlich gestorben.
diese sage ist mündlich überliefert, natürlich moralisierend. Ich find es aber spannend anhand der sagen aus unseren Dörfern auf die Suche nach diesen Plätzen zu gehen. Den einödbauernhofnahe dem moorwAld gibt es wirklich. Der hansroider ist wohl eher eine Sagengestalten. Aber gerade im Moor wird es alle Arten von Magie wohl früher wirklch gegeben haben.


[Editiert am 4/6/2016 um 17:45 von Glasperle]



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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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Registriert: 3/2/2006
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 4/6/2016 um 16:33  
Hallo Glasperle,

bestimmt eine wunderbare Geschichte - aber man kann sie nicht lesen. Zu viele Rechtschreibfehler, keine Absätze. Ich habe es einfach nicht geschafft!

Versuche doch bitte, WENIGER zu schreiben - aber ohne Rechtscheibfehler!

Dann gibt es hier auch eine EDITIERFUNKTION. Du kannst Fehler noch nachträglich verbessern. Ich lese mit meine geistigen Ergüsse EINIGEMALE durch und verbessere.

Ich finde es auch MAGISCH wirksamer - die GENAUE SPRACHE zu finden. Wenn alles so ungenau ist wie ein Text, den niemand mehr lesen kann - wie soll bei so einer Ungenauigkeit irgendwas funktionieren im Leben? Kommunikation - oder gar Magie?

Ich habe mehrere Bandscheibenschäden, oft Schmerzen dass ich nicht mehr schlafen kann, Schwindel und Konzentrationsstörungen, extreme Müdigkeitsattacken, manchmal Vergeßlichkeit - zeitweise Depressionen wegen diesen Einschränkungen usw usw - da passieren mir eine Menge Fehler!

Trotzdem möchte ich sowohl hier, als auch in der Fotografie bei der Bildbearbeitung - gute Ergebnisse abliefern. TROTZ all meiner gesundheitlichen Einschränkungen.

Das ist FUN für mich. Ein schönes Kunstwerk kreiert zu haben zum Beispiel.

Mich da AUFZUGEBEN ist eindeutig der falsche Weg.

Und deine Erzählkunst würde einiges GEWINNEN - wenn man sie lesen könnte!

:)

grüssli merlYnn


[Editiert am 4/6/2016 um 17:25 von GeorgeTheMerlin]
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