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Autor: Betreff: Liebevoller Kitsch in Facebook
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1444
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/6/2017 um 17:44 New
Ich lese auf meinem Facebook Account (Klisch Georg) ja extrem häufig all diese lichtvollen Vorsätze und Bilder für Liebe und Beziehungen. Aka: Wenn du die Welt verändern willst, liebe eine Frau - einen Mann wirklich usw usw.

Das ist sehr schön gesagt - und es ist gut, wenn wir solche lichtvollen Vorsätze für uns formulieren können.

Von der Schattenmagie her können aber gerade solche Vorsätze das Problem sein.

Denn wir formulieren dieses Licht aufgrund von Verletzungen und Erfahrungen aus der Vergangenheit, die wir mit diesem vorgestellten Licht VERÄNDERN wollen. Also montieren wir im Verstand lichtvolle Bilder und Vorsätze und Partner - und vor allem ein lichtvolles ICH - für unsere Zukunft, um mit diesen Bildern unsere unerlöste Vergangenheit nicht mehr SPÜREN zu müssen.

Was letztlich schwer auszuhalten ist. Denn das Unbewußte ist oft eine ins Unerträgliche verdrängte Erfahrung mit einem EWIGKEITSSIEGEL. Ewige Isolation und Einsamkeit, ewige Schmerzen, ewige Machtlosigkeit und Ohnmacht, ewiger Verlust, ewiges Abgelehntsein usw usw.

Wir suchen Erlösung, indem wir fast AUTOMATISCH lichtvolle Bilder kreieren und DIESE fokusieren und in die Zukunft plazieren. Man könnte fast sagen: so FUNKTIONIEREN wir!

Womit unsere unbewußten Dispositionen aber IM GRUNDE nicht erlöst sind.

Und wir wundern uns dann, dass das Unerlöste trotz dieser lichtvollen Vorsätze immer wieder von Neuem in unserem Leben INSZENIERT wird. Wir wollten etwas Neues - aber unsere Zukunft erinnerte sich an unsere Vergangenheit.

Das Verdrängte will gespürt werden - es sind abgespaltene Teile von uns selber - wir selber sind das was wir verdrängen - und dies Wieder-Bewusst-Bemerkt-Werden erreichen sie, indem sie sich immer wieder in unserem Leben inszenieren.

Und zwar GENAU an all unseren positiven Zielen vorbei.

So lange, bis wir dem UNERTRÄGLICHEN in uns zuhören können und mit uns selber Kommunizieren können.

Trotzdem sind positive Ziele wichtig für uns. Es ist ja unsere Kreativität.

So müssten wir mit Licht und Schatten jonglieren - Licht wird irgendwann den verdrängten Schatten hervorrufen, der dann nicht inszeniert, sondern fokusiert werden sollte.

Wenn man wachsam genug sein kann - was man aber real gessehen immer wieder nicht ist. Macht aber nix - wenn man weiß, dass Erfahrungen dazu da sind, nicht auf andere projeziert - sondern bewußt IN SICH SELBER GESPÜRT, fokusiert und als ZU SICH GEHÖRIG erkannt zu werden.

Nicht mehr zu verdrängen ist oft ziemlich grenzwertig - ich finde es nicht einfach!

Wir könnten letztlich erkennen, dass das ICH eine KÜNSTLICHE MONTAGE ist - welche um ihr Überleben kämpft - aber außer einer Kreation (aus diesem unbeschreiblichen Nichts - dieser Stille heraus) keine eigenständige Wirklichkeit hat.


[Editiert am 18/6/2017 um 19:08 von GeorgeTheMerlin]
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1444
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red_folder.gif erstellt am: 20/6/2017 um 13:02 New
Naja - das alles ist ein bischen ein Blick "hinter die Kulissen" unserer vordergründigen Lebensbühne. Versuchen wir zu meditieren - merken wir bald, dass der Verstand nie still sein kann, Wir sind in einem ununterbrochenen "inneren Dialog" wie gefangen - in dem wir uns aber selber zu spiegeln glauben. In dem Artilkel geht es ein wenig um die Dynamik hinter den Kulissen unseres bewußten "ICH", die diesen innneren Dialog antreibt. Wir sind fähig, zu kreieren - kreieren aber meist unbewußt, automatisch. Das betrifft besonders unser "Ich" Bewußtsein. Wir sind aber DAS, WAS dieses "Ich Bewußtsein" und alle Vorstellungsbilder kreiert. Jede Vorstellung, die wir über uns und andere und die Welt haben - ist kreiert. DAS, WAS unsere Vorstellungen kreiert - ist außerhalb von Verstandes-Kreationen wie Raum und Zeit und Energie und Bewußtsein und Schwingung und Sein und Nicht-Sein. Wir sind nicht unsere Gedanken - wir kreieren pausenlos Gedanken. Auch solche über "optimale Beziehungen", wobei wir blind für das sind, was unsere Beziehungen aus unserem Unbewußten steuert. - Der beste Begriff, der mir für das kreative Zentrum noch einfällt, ist "das Unbeschreibliche". In diesem Sinne wünsche ich eine unbeschreiblich schöne Zeit :D


[Editiert am 20/6/2017 um 13:32 von GeorgeTheMerlin]
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Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1444
Registriert: 3/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2017 um 13:03 New
Eine Stufe von Kreativitätsbewußtsein ist auch das bewußte Kreieren von feinstofflicher Energie. Der erste Schritt ist das Wahrnehmen. Dann messen wir sie vielleicht - entdecken Wasseradern - verschieben unsere Betten :) . Dann merken wir vielleicht, dass wir mit "heiligen Geometrieen" selber die Energie von Orten kreieren können. Wie es die "Alten" mit ihren Steinkreisen usw taten. Dann merken wir vielleicht, dass wir mit jedem Gedanken feinstoffliche Energie erzeugen - und entdecken vielleicht die Kraft von bewußten Ritualen. Radionik ist dann ein Weg, auf einer hohen, rein abstrakten Ebene (Mentalebene) Energien zu kreieren. Der Königsweg wäre direktes Kreieren - ohne Umwege. Da kommen wir aber mit unseren unbewußten Automatismen ins Gehege - die diesen ununterbrochenen inneren Dialog und dieses ICH-Abbild in uns erzeugen.
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