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Autor: Betreff: Wirkt das Leben wirklich als Monströs?
Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 30/10/2007
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 17/12/2007 um 22:08  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 15/12/2007 um 02:29


Das Leben selbst ist in vielen Facetten Monströs. Wir brauchen bloß in ein Mikroskkop zu schauen - einer Fliege möchte man kaum in eigener Lebensgröße begegnen. Ebenwsowenig möchte man kaum in dieser Welt aus Fressen und Gefressenwerden selber leben. Ich hätte wenig Lust, als Fliege in einem Spinnennetz ums Überleben zu kämpfen - mit einer Spinne. Monströsität ist wohl ein Bestandteil der lebendigen Natur - den wir gerne verdrängen. Alte Traditionen haben diesen Teil des Lebens zu bestimmten Zeiten GESPIEGELT.


Dies gehörte eigentlich zu einem anderem Thema (zu ironischer Kommentar zu Halloween), aber ich dachte fast, dies könnte eventuell ein neues Thema bilden. Wirkt das Leben wirklich als monströs?

Ich verstehe gut den Vergleich mit dem Insekt und der Spinne als Beispiel. Aber zuerst, wenn man es etwas näher betrachtet, was ist so schlimm an der Fliege - vielleicht empfindet die Fliege das Gleiche über den Menschen? Eigentlich ist es so, wenn man die Fliege näher studiert, merkt man wie phantastisch sie aufgebaut ist, und wenn man ihre Ökologie studiert, wie phantastisch sie in die Natur integriert ist...

Statt ein Lebewesen als Monströs zu beurteilen, sollte man vielleicht zuerst seine eigene Definition von Monströsitet und Schönheit in Frage stellen. Ein scheinheliger, freundlich-wirkender Prister der Kinder schändet ist doch monströs auch wenn er sonst so spirituell wäre - auf so was käme ja eine Fliege nie...

Umberto Eco hat gerade 2 interessante Bücher herausgegeben - eines über die Geschichte von der Schönheit, und eines über die Hässlichkeit. Es ist interessant zu sehen wie sich gerade diese Begriffe im Laufe der Zeit in den verschiedenen Kulturen verändert haben - und dass alles was oft als negativ betrachtet wird, eher dohc nur ein Spiegelbild der eigenen Unwissenheit oder Schatten ist - na ,das wist ihr ja alle sowieso viel besser.

Was wäre unsere Natur ohne die Fliegen, selbst wenn sie hässlich wären? Also wir können nciht die Fliegen ausschliessen - sie sind wichtig, und wir sollten uns eher fragen warum wir sie nicht mögen. Und aus einer längeren Perspektive, warum sie so aussehen wie sie heute aussehen.... denn die Natur ist ncihts anderes als ein Spiegelbild der Menschen.... "warum müssen Insekte mit ihrem Aussehen existierien?, diese Frage ist doch viel interessanter und inspirierender als sie einfach zu beurteilen, denn so könnte zumidnest unser Naturverständnis wachsen.

Die Frage, dass Fliegen und Insekten zu einer echten Plage werden können ist dann wohl eine andere Frage. Etwas im Energiefeld hat sie wohl zu dieser übertriebenen negativen Energie bewirkt... oder mit modernen Ausdrücken, eine ökologische Störung - wie alle Seuchen, Katatstrophen etc. Da gilt es dann eher darum, das Gleichgewicht wieder herzustellen - aber ein Ökologe von heute würde wohl nciht sagen dass wir deswegen die Fliegen ausrotten sollten...

Ebenso, ich bin mir nicht so sicher ob die Monströsität die wir heute in der Natur sehen als "Essen und Gefressen werden" und Überleben des Geigneten" wirklich so ist - ob es so immer war - oder auch so immer bleiben wird - in einem idealen Sinne - es ist vielleicht einfach unsere momentane Entiwcklungsstufe - wo die Natur nur wie vorher gesagt seine Menschen wiederspiegelt... und manche Tiere und Pflanzen haben dann mehr als andere negative Schwingungen aufgenommen die sie dann zu ihrem Lebensstil gemacht haben... denn immerhin handeln sie nach Instinkt....

Aber warum fokussieren wir uns nur auf die negativen Aspekte - es gibt mindestens wenn nicht sogar noch mehr heilsame gegenseitige positive Symbiosen in der Natur. Gut, es gibt die biologischen Theorien die dies auch zu grösstem Egoismus (the selfish gene Hypothese) umdrehen... aber unabhängig hiervon - so kann man nicht die Tatsache verneinen, dass die Symbiose und diverse ökoloigschen Netzwerke dennoch gut für die beteiligten Lebewesen sind, auch wenn ein gewisser Organismus mehr hieran verdient als der andere.


[Editiert am 18/12/2007 um 21:21 von Sternwanderer]
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Lux
Lux


Beiträge: 3
Registriert: 30/11/2007
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red_folder.gif erstellt am: 18/12/2007 um 06:38  
Ich glaube Monstrosität kann man nur dort entdecken, wo gewertet wird. Die Dinge der Natur, die in Harmonie mit Werden und Vergehen einhergehen empfinde ich daher nicht als monströs. VIelmehr muss man sich fragen, ob solche Dinge wie Krieg und Folterung sich in ein natürliches instinktives Verhalten einbetten lassen, oder dies monströs ist, weil es womöglich eine Flucht vor natürlichen Lebensbedingungen darstellt.
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Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 30/10/2007
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 18/12/2007 um 09:18  

Zitat von SnakeEyes, am 18/12/2007 um 06:38
Ich glaube Monstrosität kann man nur dort entdecken, wo gewertet wird. Die Dinge der Natur, die in Harmonie mit Werden und Vergehen einhergehen empfinde ich daher nicht als monströs. VIelmehr muss man sich fragen, ob solche Dinge wie Krieg und Folterung sich in ein natürliches instinktives Verhalten einbetten lassen, oder dies monströs ist, weil es womöglich eine Flucht vor natürlichen Lebensbedingungen darstellt.


Ja, so erscheint es mir auch, ohne dass man dann dennoch alles Monströse verherrlichen muss. Es wäre einfach zu sagen, dass man dann nicht werten sollte, aber.... je mehr man hierüber nachdenkt, umso komplizierter wird es.... Ich glaube, es wäre vielleicht einfacher das Ganze zuerst in 2 Dinge zu unterteilen:

a) Erstmal haben wir die subjektiven Wertungen des Menschen - egal wie spirituell man sein mag, es gibt immer etwas was man besser mag als andere - da kann man noch versuchen so mitleidsvoll und verständlich und tolerant zu sein es ist dennoch fast unmöglich nicht zu werten - und warum sollten wir nicht werten, es ist dennoch die Grundlage die unsere Individualität erzeugt und fortsetzt und andere Leute inspirirert. Die Frage ist eher WIE man wertet - und WIE man dies vermittelt.

b) Dann haben wir die Wertungen über etwas das Gewesen ist - und das was wir uns für die Zukunft erwünschen. Um ein krasses Beispiel zu nehmen. Keiner wünscht sich einen Krieg (zumidnest die meisten) - aber wenn ein Krieg nun doch stattgefunden hat, dann kann man ewig diskutieren das dies doch seinen Sinn hatte etc - denn was gewesen war ist ja sowieso unvermeidbar und es gilt daraus weise zu werden oder bitter, und es ist klar, besser weise zu werden - damit man sich nicht die gleichen Fehler in der Zukunft wieder aus Versehen/Unwissenheit erwünscht... so, da haben wir wieder einen Kreislauf... eine Dialektik auf anderen Ebenen...

aber wie es nun so ist in der Natur, es gibt immer Sonderfälle, wie der, wo dann womöglich ein Krieg dennoch unvermeidbar ist, da sonst fundamental Verstosse gegen menschliche Rechtsprinzipien stattfinden würden. Und wir erleben auch den kleinen Krieg in unseren täglichen Auseinadnersetzungen zwischen den 2 Seelen in unserer Brust, und manchmal muss die eine gegen die andere" kämpfen und gewinnen". Was wäre das Leben ohne Mars und seine Energien - geht uach nicht ,da wäre man nicht einmal geboren....also es erstellt sich doch Situationen, wo es dann doch wichtig ist zu werten, damit man weiss wofür es sich lohnt zu kämpfen -und wo man es besser lassen soll....

nun, das ist sicher dann ein eigenes Kapitel das dann jeder für sich schreiben sollte...


[Editiert am 18/12/2007 um 11:35 von Sternwanderer]
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Incognitus
Incognitus

Eliphas Leary
Beiträge: 82
Registriert: 10/1/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 19/12/2007 um 11:08  
Interessante Frage(n)...

Je länger ich darüber grüble, desto mehr staune ich darüber wie eng Wertung, Ästhetik, Ideale und die Vorstellung von etwas zusammenhängen. Und wie selbstverständlich uns solche Systeme wie z.B. eine Ästhetik oder Ideale sind.

Die Natur oder bestimmte Teile von ihr als "Monstrosität" wahrzunehmen ist eben nur das: eine Wahrnehmung, die durch eine unreflektierte Wertung, ein nicht hinterfragtes Ideal gefiltert wird. Durch den Glauben, der Mensch wäre nicht wirklich Teil der Natur, sondern würde über ihr stehen und dürfe sie zu seinem Vorteil ausnutzen, wirken viele Dinge in der Natur monströs. Aber auch durch das Ideal vom "ewigen Frieden" (ich nenne es mal so), nach dem z.B. Leben per se "heilig" ist und Töten unbedingt zu vermeiden ist, wirken viele Dinge in der Natur monströs.

Jedes Ideal scheint seine "Monster" zu erschaffen, rückt irgendwelche Teile der Welt ins Monströse. Aber: das Wort "Monster" bedeutet eigentlich "das Formlose, das Unförmige", verzichtet man also auf jegliche Ästhetik, auf jegliches Ideal, dann wird man selbst zum Monster, denn ein Ideal hilft einem ja dabei sein Selbstbild zu definieren.


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Simulacrum
Simulacrum


Beiträge: 31
Registriert: 30/10/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 19/12/2007 um 22:50  

Zitat von Eliphas Leary, am 19/12/2007 um 11:08
Interessante Frage(n)...

Je länger ich darüber grüble, desto mehr staune ich darüber wie eng Wertung, Ästhetik, Ideale und die Vorstellung von etwas zusammenhängen. Und wie selbstverständlich uns solche Systeme wie z.B. eine Ästhetik oder Ideale sind.

Die Natur oder bestimmte Teile von ihr als "Monstrosität" wahrzunehmen ist eben nur das: eine Wahrnehmung, die durch eine unreflektierte Wertung, ein nicht hinterfragtes Ideal gefiltert wird. ...


Interessante Kommentare! Mir fällt hierzu nun unsere klassisschen Märchen ein, wo zB eine schöne Prinzessin immer ihr Ekel über einen Frosch, ein Monster etc überwinden muss - bevor das Monster sich auflöst und sich so zu dem überraschenden Traumprinz über alles entpuppen kann.

Also, scheint zu passen - es sind eben unsere Wertungen (wie snake eyes es auch oben sagte) die uns immer daran hindern, hinter den Schleiern zu sehen.

Es ist aber interessant dass fast alle Entwicklungen immer mit Angst anfangen - alles was wir nciht kennen wird zuerst als ein Monster definiert , bevor wir es gelernt haben, es zu lieben...

Muss es so sein, oder könnten wir etwas lernen ohne immer über diese monströse Angst-Stufe zu gehen?

Na gut, die Angst oder Monster Formen werden immer - je nach Entwicklungsstufe - unterschiedliche Formen annehmen .... Buddha hat sicherlihc andere Monstervorstellungen als ein Mensch der mit simplen Angstvorstellungen die teils bizarr wirken - aber für die betroffenen Menschen dennoch höcsht real sind. Falls jemand Angst vor einem kleinen Insekt oder MIkrobe hat, so nimmt dies doch nahezu Überdimensionale Proportionen ein, die gerade zu lächerlihc wirken, wie die klassische Szene wo eine Frau Riesenangst vor einer kleinen Maus hat und laut schreien muss und alles (was denkt sich die Maus hierbei eigentlich? - eigentlich sollte sie mehr Angst haben vor dem so grossen Wesen), was ja nur die These wie oben dargestellt unterstützt dass sich alles in unseren Köpfen abspiegelt.


[Editiert am 19/12/2007 um 23:00 von Sternwanderer]
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Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1465
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red_folder.gif erstellt am: 21/12/2007 um 11:07  
Hi - Monströsität IST natürlich unreflektiert und als Wahrnehmung spontan. HINTERHER kann man diesen Eindruck dann gut wegreflektieren - ganz klar.

Als Junge beobachtete ich einmal, wie Ameisen einen Wurm bei lebendigen Leibe in ihr Nest zerrten, ohne daß er etwas gegen die Übermacht tun konnte. Oder wie LIEB eine Katze mit der sterbenden Maus spielt. Oder eine Frau berichtete, wie ihr kleines Kind mit Begeisterung einem Schmetterling die Flügel ausriß und das ganz witzig und lustig fand. Wenn jemand einem Tiger gegenübersteht, kann er ihm kaum klarmachen, daß er Familienvater ist, Frau und Kind auf ihn warten, daß er Gefühle hat und das Leben liebt ... in diesel letzten Augenblidken, wo man mit einer solchen monströsen NATURGEWALT konfrontiert und zerfetzt wird, bleibt kaum Raum für Reflexionen, ganz im Gegensatz zu uns, die wir im Winter hinterm Ofen ganz behaglich und WEIT ENTFERNT VON ALLEM reflektieren und wegreflektieren können.

Auf Kaffeefahrten werden Omas Katzenfellmäntel verkauft - die wirken nonch besser gegen Rheuma, wenn man die Katzen bei lebendigem Leib häutet, weil sie dann ein spezielles Hormon abgeben. Katzenfänger verdienen oder besser gesagt bekommen damit ihren Lebensunterhalt. (verdienen tuen sie was anderes ...)

Ein Schlachthof ist aus der Sicht des Tieres nicht weit weg von einem KZ. Draußen kann man die verängstigten Schreie der Tiere hören, die in Warteposition sind und das Blut riechen.

Im Fernseher brachten sie mal, wie Hühner für die Supermarktproduktion getötet werden. Sie weden mit einer Maschine durch einen Schlauch gesaugt, kommen irgenwo wieder raus und werden maschinell getötet. Dann läuft jemand mit einem Messer herum um sich um die Tiere zu kümmern, die von der Maschine nicht erfaßt wurden. Das ist unsere tägliche Nahrung - der Bericht wurde OHNE KOMMENTAR gezeigt. Ohne jede Reflexion.

Ein Soldat berichtete mal, wie sie unter Beschuß geraten sind im Dschungel. Danach sind sie ins nächste vietnamesische Dorf gestürmt und haben Frauen Kinder alles niedergeschossen. Sie sind einfach AUSGERASTET.

Die REFLEXION kam dann wohl erst hinterher. Aber was kann man dann noch reflektieren? Und wenn man es wegreflektiert hat - kann man sich dann noch gleuben - wenn man nachts davon träumt?

Mein Bruder kannte einen Arzt, der nur noch Whisky soff. Er war im Kriegsgebiet des ehemaligen Jugoslavien gewesen, hatte dort Vernichtungsgräber geöffnet um die Geschehnisse zu rekkostruieren. Wo Leuten bei lebendigem Leib die Darmschlingen rausgenommen wureden und im Raum verteilt - wo einer schwangeren Frau nach vielfachen Vergewaltigungen bei lebendigem Leib das Kind rausgeschnitten wurde - während der Ehemann gefesselt zusehen mußte, wobei seine Extremitäten scheibchenweise abgeschnitten wurden - waren KEINE Seltenheit.

Auch diese Täter kehren dann später in ihr normales Alltagsleben zurück - zu Frau und Kindern.

Mein Vater kannte in seiner Kindheit in der schlesischen Heimat ein kleines Mädchen, die Kinder verstanden sich so gut, daß die Erwachsenen schon witzelten, die würden später mal heiraten. Die Familie floh gegen Kriegsende nach Deutschland - und mein Vater besuchte Jahrzehnte später seinen Geburtsort und fragte auch, was aus diesem Mädchen geworden war. Als die Russen später das Dorf eroberten, haben sie die Mutter und das Mädchen so oft vergewaltigt, daß sich beide aufgehängt haben.

Diese Monströsitäten finde ich so unaussprechlich, daß sie sich jeder Reflexion verweigern. Trotzdem geschieht dies täglich in unserer Welt in Kriegsgebieten - in Afrika und sonstwo. Oder Menschenhandel und Erpressung in der kriminellen Szene.

Und hier setzt unsere Reflexion ein, um Monströsität AUSZUBLENDEN - wir können nicht anders.

Und wir reflektieren diese Dinge aus der Natur weg - das KANN doch nicht dazugehören ...

___________________________________________

Alle diese Beispiel ZEIGEN aber einen ganz interessanten Aspekt von Monströsität:

Die Katze empfindet nicht die Realität der Maus - sie nimmt nur interessante BEWEGUNGSMUSTER wahr, auf die ihr Jagdinstikt reagiert. Der Tiger lebt in einer Welt aus Jagd und Revier und Dominanz - und empfindet nicht die menschliche Realität. Das Kind kann sich noch nicht - auf seiner Entwicklungsstufe - in ein anderes Lebenwesen EINFÜHLEN.

Monströsität entsteht also dort, wo sich LEBENDIGE BEWUßTSEINSREALITÄTEN NICHT ÜBERSCHNEIDEN - so daß KEINE GMEINSAME REALITÄT ODER KOMMUNIKATION möglich ist. Monströsität entwickelt sich dort, wo GEMEINSAMKEIT nicht da ist - oder ausgeblendet wird.

Nur wir Menschen können unseren Realitäts-Sinn ERWEITERN oder auch die Kommunikation zu einer anderen Realitätswelt suchen - siehe Delfine.

Dabei sind Menschen auf unterschiedlichen Fahigkeits und Entwicklungsstufen - viele sind STECKENGEBLIEBEN in ihrer Entwicklung. Einfühlungsvermögen, Emphatie sind FÄHIGKEITEN. Dieses STECKENBLEIBEN oder diese emotionale Verarmung läßt auch viele Menschen in einen beschränkten REALITÄTSRAHMEN zurük - wo es keine Überschneidung mehr gibt zur empfindenden Realität von anderen Lebewesen-

Die Auseinandersetzung in der Gesellschaft mit Monströsität ist sehr INFANTIL - destruktiv. Nachrichten bingen nur monströse Vorfälle von Mord und Unfällen. Monströse Kriminalität wird nicht als UNFÄHIGKEIT DER EMPFINDUNG gezeigt - sondern fast wie eine Heldentat. Als GRENZÜBERSCHREITUNG - aber nicht als UNFÄHIGKEIT zu lieben oder zu empfinden oder sozial zu sein.

Ebensowenig werden FÄHIGKEITEN gezeigt oder positive Ereignisse berichtet. Der Fokus unserer Medien ist nicht so, daß wir von einer Unterstützung oder einem LERNEN über unser positives POTENTIAL reden können dabei.

Monströsität zeigt uns aber im positiven Sinne, wo UNSERE Anlagen als Potential noch im Verborgenen liegen.


liebe Grüße merlYnn


[Editiert am 21/12/2007 um 11:57 von GeorgeTheMerlin]
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