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Autor: Betreff: Aengste?!
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Lussia
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smilies/wink.gif erstellt am: 24/2/2006 um 13:36  
Eines meiner Lieblingsthemen sind Aengste: wer mich nicht so gut kennt, der k?nnte meinen, ich h?tte davon nicht allzu viele, wer mich etwas besser kennt, der weiss, dass ich voll davon bin. Unl?ngst hatte ich als ?Horcher an der T?r? die seltene Gelegenheit mit zu lauschen, wie sich die Aengste ?ber uns Menschen unterhielten, ungeheuerlich, was ich dabei alles erfuhr:

?Also, das muss ich dir gleich sagen, am besten ist es, wenn wir schon ganz fr?h im Kindesalter beginnen, uns in die Kleinen einzunisten. Es ist schier unglaublich, die kennen einfach nichts, laufen spontan ?ber Strassen, h?pfen ins Wasser, sind so vertrauensselig, dass niemand sie verlassen wird, sie gut ern?hrt werden, gen?gend Liebe bekommen, mit ihrem Charme die Mitmenschen bezaubern, also ich muss schon sagen, nein, so etwas geht einfach nicht. Wo kommen wir da hin, wir sind ja hier nicht im Paradies! Es ist unglaublich wichtig, dass wir die Menschen besetzen, sonst glauben die noch, sie k?men tats?chlich von Gott, w?ren grossz?gig und tolerant, verst?ndnisvoll und hilfsbereit, ja, ja, wir haben echt viel zu tun...

Bereits w?hrend der Schulzeit sind wir unglaublich n?tzlich, durch die Versagens?ngste werden Sch?ler zu H?chstleistungen motiviert, selbstverst?ndlich werden die schwachen Sch?ler noch kleiner gemacht, denn es k?nnen ja nicht alle die besten sein ? an der Spitze hats nur f?r wenige Platz ? es ist ja auch wichtig, dass es Menschen gibt, die sich anpassen und die Schnauze halten, aus Angst, ausgelacht, nicht geliebt oder ausgegrenzt zu werden. Immer mit von der Partie sind wir, wenn es um Gewalt geht, seis drum, dass sich der Mensch bedroht f?hlt, dabei spielt es keine Rolle, ob es tats?chlich so ist oder nicht, oder ob er nur glaubt etwas zu verlieren, zu kurz zu kommen, ?bergangen zu werden oder nicht integriert zu sein.

Ja, ja, und nicht zu vergessen, wir n?tzen dem Mensch in vielf?ltiger Art und Weise, mit uns l?sst sich wahnsinnig gut Geld machen ? denk nur mal an das ganze Versicherungswesen! Die R?stungsindustrie, der Medienapparat, das Gesundheitswesen ? sie alle leben von uns, und zwar bestens! Selbst mit den Gedanken an den Tod k?nnen wir noch was rausholen. Ja, wir haben gut Macht ?ber die armen Menschenkinder, sind sie doch durch uns v?llig manipulierbar und uns ausgeliefert, und wenn wir unsere Sache besonders gut machen, schaltet sich das Hirn der Menschen komplett aus und wir haben Raum f?r unsere Machenschaften ? Ja, ja, ich bin schon der Meinung, ohne uns geht?s einfach nicht, und je mehr von uns da sind, um so besser f?r uns...?

Lussia


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Gast

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smilies/cool.gif erstellt am: 24/2/2006 um 15:11  
Das musste mal gesagt werden.

Unsere ?ngste sind ja auch immer sehr clever, indem sie sich gut tarnen, um nicht als solche erkannt zu werden, damit das Spiel nicht kaputt geht.

Wie soll man bei all dem Nebel noch die klare Sicht halten? Nicht so einfach, das ...



[Editiert am 24/2/2006 von soilx]
Antwort 1
Incognitus
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gusion
Beiträge: 74
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2006 um 16:57  
Hallo -

?ngste sind schon fazinierend :o

Mit vielen kleinen Alltags?ngsten hab ich schon relativ gute Freundschaft geschlossen. Ich hatte fr?her z.B immer ne unglaubliche Angst wenn es Klassenarbeiten zur?ckgab. Mir war immer klar : ich hab Gl?ck wenn es ne Vier ist und meistens war es ne F?nf. Diese Angst hat sich dann auf das ziehen von Kontoausz?gen ?bertragen (aus guten Grund - auf meinen Kontoausz?gen hab ich n?mlich auch meistens ne gesellschaftliche F?nf). Briefe von der Bank (egal mit was f?r einem Inhalt) haben eine ?hnliche Reaktion in mir hervorgerufen wie die ber?hmten 'blauen Briefe' der Schule.
Als mir klar wurde wie sich die alte Angst in neue Situationen hineinschleicht, war diese Erkenntnis allein schon sehr befreiend. Ab da fand ich die Sache grunds?tzlich fast lustig.
Wie seltsam die menschliche Psyche doch organisiert ist. Mittlerweile bin ich da ziemlich abgebr?ht was Bankgespr?che und so angeht.

Dann gibts da nat?rlich noch die ganz dicken Brummer unter den ?ngsten. Bei mir ist da auf jeden Fall die Angst vor dem Tod , dem Sterben und der Verg?nglichkeit auf Platz Nummer Eins. Es komt , selten, vor das sie mich beim Einschlafen ergreift. Aber wenn sie mich ergreift, diese Angst, dann tut sie es gnadenlos. Bilder von meinem eigenen fr?hen Ableben, Bilder vom Sterben all derer die ich liebe und auch von denen die ich nie kannte. Ein einziges Sterben. Mein Herz f?ngt an zu rasen und und ich m?chte mich ganz klein machen und unter die Bettdecke kriechen, vielleicht sieht mich dann der Sensemann nicht.
Ist bei Tageslicht betrachtet nat?rlich alles Quatsch. Klar m?ssen wir alle Sterben, vielleicht sogar ich :) -wer wei?. Und sicher h?lt das Leben noch viele Abschiede f?r mich bereit. Wie sollte es anders sein?

Das Wissen und Erfahren von Verg?nglichkeit kann unglaublich befreien - die Angst , das Widersetzen gegen Wandlung hingegen ist eine Zerei?probe!
Halten wir an der Gegenwart fest, lassen sie nicht vergehen und zu Vergangenheit werden, und greifen gleichzeitig, weil es anders nicht m?glich ist ,die Zukunft, werden wir zerrissen.
Das Pferd der Vergangenheit und das Pferd der Zukunft galoppieren in unterschiedliche Richtungen. Wenn wir uns an beide ketten mu? hinterher irgend jemand ne riesen Sauerei aufwischen :)

Eines meiner Lieblingsmantren stammt von A.O.Spare:

Macht nichts, muss nicht sein.

Ich kann diese f?nf Worte gar nicht genug preisen! Der Bewusstseinzustand der durch diese Formel invoziert wird, kann sich auch in gr??ter Angst entfalten.

genug jetzt
gru? gusion
[Editiert am 25/2/2006 von gusion]

[Editiert am 25/2/2006 von gusion]


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Akron
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2006 um 17:13  
Jaja, die Angst vor dem Tod. Eigentlich handelt es sich um die Angst vor dem Ende des Lebens, und zwar in der Kombination der Schw?che und des Schmerzes des kranken K?rpers verbunden mit der Angst des Egos, von der Bildfl?che verschwinden zu m?ssen, was sozusagen dem ber?hmten schwarzen Loch, in dem man versackt, entspricht. Es ist nat?rlich klar, dass das Ego auf jeden Gedanken, der sich mit der Nicht-Existenz eben dieses Egos besch?ftigt, negativ reagiert, und deshalb d?rfen wir in der Auseinandersetzung mit dieser Frage auch keine Unterst?tzung von unserem Ego erwarten. Da andererseits beinahe alles, was sich mit "Ich" umschreibt, vom Ego gesteuert ist, gilt es nun, diesen Zwischenraum zu finden, in dem das Ego nicht zust?ndig ist und in dem trotzdem ein Gef?hl f?r das eigene Wesen, die eigene Seele vorherrscht. Es ist ein eigenartiges Gef?hl, das jeder, der ein bi?chen meditiert - ich hasse zwar dieses Wort, weil es mich nerv?s macht, aber sagen wir, etwas in sich geht -, in sich ersp?ren kann. Es ist etwas, was sich ganz tief unten in der Psyche sp?ren l??t, wenn man die Gedanken ausschalten kann und sich auf die Frequenzen des Voreinschlafs- oder Alpha-Zustandes einpendelt.
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2006 um 17:33  
Hallo, ich wollte auch mal zu dem Thema was sagen,

vielleicht nur ein: hallo, das besch?ftigt mich auch.
ich habe ja in dem Beitrag hallo Orphea auch was dazu geschrieben.

ich der st?ndig wie jeanne d?rc oder irgendsower allen meine gesellschaftlichen ?ngsten das Handeln verbietet, und im alltag was wahrheit und ehrlichkeit betrifft oft mit dem Kopf durch die Wand will, ich f?rchte mich oft im Dunkeln wie ein Kind, ich habe schreckliche Angst vor der Angst an sich, und vor allem was schon Tot ist, Geister, Leichen...

Seltsam wie mich die Angst die ich im alltag bek?mpfe dann doch noch erwischt, oder seht ihr das anders?

Die Pluto/Saturn Rituale traue ich mir jedenfalls nicht zu machen, wenn ich in ihnen einen Weg DURCH die Angst sehen w?rde, w?rde ich ja jederzeit ganz wie es meine art ist mit geschlossenen Augen ins kalte Wasser springen, aber ich sehe kein durch, ich denke ich sehe darin den Tod.

meine Mutter w?re mal fast gestorben vor Angst, um sie wurde es schwarz und sie fiel in ohnmacht. So stelle ich mir das vor.

d?stere Gr?sse

ambra
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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smilies/bigsmile.gif erstellt am: 25/2/2006 um 20:05  
Genia lacht gerade -

sie hat just f?r Lussia ein Konzept erarbeitet f?r einen Bach-Bl?ten Einsteigerkursus mit Schwerpunktthema Angst - was sie ihr zuschicken wollte.

DAS PASCHT JO WIEDA!

:)

gr?ssli merlYnn
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Lussia
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red_folder.gif erstellt am: 25/2/2006 um 20:06  
Hallo, Ihr Lieben
Ich glaube, es ist nicht nur die Angst vor dem Sterben, die sich im Ego etabliert hat. Es k?nnte auch die Angst vor der Ungewissheit vor dem, was nachher kommt, oder vielleicht eben nicht, sein. Da sich heute nur noch wenige auf das Glaubensbild der Landeskirchen beziehen k?nnen, bleibt es dem Individuum nun selbst ?berlassen, sich ein ertr?gliches Bild f?r das "Nachher" zu kreieren und nur ja nicht daran zweifeln! Denn dann haben wir das psychische Chaos...

Vielleicht ist es auch so, dass wir nach dem Tod dann genau das antreffen, was wir uns vorgestellt haben, das sein wird. Vielleicht ist dann aber auch endg?ltig Schluss und dies zu ertragen ist f?r das Ego wahrscheinlich schrecklich.

Andererseits haben ja viele Menschen schon ausserk?rperliche Erfahrungen, bewusst oder in Tr?umen erlebt, und das l?sst vermuten, dass noch Welten bestehen, die unserer K?rperlichkeit kein Zuhause bieten und dennoch existieren. Jedoch, wenn diese Welten nun auch wiederum nur Teilen unserer Gehirne entspringen, was dann? ...

Liebe Gr?sse
Lussia


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Super Moderator
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Lussia
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smilies/smile.gif erstellt am: 25/2/2006 um 20:08  
Hallo Merlynn
Das mit dem Bachbl?ten-Seminar finde ich eine sehr sch?ne Idee. Ja, ja, wir sind da alle gut drin im morphischen Feld... Lass mir Genia gr?ssen!

Lussia


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red_folder.gif erstellt am: 27/2/2006 um 10:34  
Wenn man von einer materialistischen Konzeption ausgeht, also dass das Bewusstsein einfach eine Funktion des Nervensystems ist und weiter nix, dann verschwindet es ja auch mit dem Tod des biologischen Systems. Aber das w?re doch eigentlich auch nicht weiter schlimm, denn da dann ja kein subjektives Erleben mehr da w?re, w?re dann ja auch kein Leid da, man ist ja einfach dann komplett weg, kein Erleben mehr, so what ... Freude ist dann nat?rlich auch keine mehr da.

und wenn es anders ist, das Bewusstsein ist die Ursache und nicht die Wirkung, ja dann kann man sich nat?rlich in verschiedenen Zust?nden wiederfinden, die leid- oder freudvoll sein k?nnen, je nachdem, was man vorher f?r Ursachen gesetzt hat und welche Eindr?cke man gespeichert hat. Da ist man dann auf einmal tot und denkt sich: Oh hopps, ich bin ja gar nicht weg, ich erlebe ja immer noch was, also nicht ?ber die biologischen Wahrnehmungskan?le, sondern jetzt eben ungefiltert und direkt ... da erscheint dann nat?rlich alles komplett anders, aber das subjektive Erleben und Erfahren ist ja trotzdem da, man hat jetzt eben erstmal keinen physischen K?rper mehr.

Aber eine interessante Frage ist doch, was ist dieses Bewusstsein, was da erlebt? Ist das eine (abgetrennte) Einheit, und wenn ja, wie und von was ist sie abgetrennt? Da ist dann ja schon wieder eine dualistische Konzeption da, wenn ich getrennte Einheiten und Abgrenzungen postuliere. Oder ist es einfach eher so wie mit dem Wassertropfen und dem Meer?

Hat der Tropfen eine eigene Identit?t und geht die dann verloren, wenn er sich im Meer des Bewusstseins aufl?st? Und ist das ?berhaupt schlimm?

Diese monolithischen Trennungen gbt's ja noch nicht mal auf der physikalischen Ebene, sondern sie erscheinen uns nur so, weil unsere Wahrnehmungen eben nicht fein genug sind, wie sollte es sie da auf der Ebene des Bewusstseins geben?

Ich vermute, dass die Wurzel jeder Art von Angst genau da liegt: Die Erwartung der eigenen Vernichtung oder Ausl?schung in der Raumzeit. Aber wenn die raumzeitlichen Erscheinungen selbst auch nur illusion?r sind, wieso und vor was sollte man da denn noch Angst haben?

[Editiert am 27/2/2006 von soilx]

[Editiert am 27/2/2006 von soilx]
Antwort 8
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Lussia
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red_folder.gif erstellt am: 27/2/2006 um 20:01  
Lieber Soilx

Deine Gedanken sind tief und haben f?r mich etwas Tr?stliches. Doch wie ist es dann mit unseren pers?nlichen Aengsten auf dieser irdischen Ebene?
Du schreibst am Schluss:

"Ich vermute, dass die Wurzel jeder Art von Angst genau da liegt: Die Erwartung der eigenen Vernichtung oder Ausl?schung in der Raumzeit. Aber wenn die raumzeitlichen Erscheinungen selbst auch nur illusion?r sind, wieso und vor was sollte man da denn noch Angst haben?"

Wie k?nnte man dann deiner Meinung nach die Aengste ausl?schen, wie z.B. die Angst, verletzt zu werden?

Liebe Gr?sse
Lussia


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red_folder.gif erstellt am: 27/2/2006 um 21:48  
Ich weiss nicht, ob und wie man ?ngste wirklich ausl?schen kann (komisches Wort, klingt irgendwie unsch?n). Ich weiss auch nicht, ob es unbedingt in jedem Fall sinnvoll ist. Denn wenn Angst (evolutionsgeschichtlich) ein Mechanismus ist, der in gef?hrlichen Situationen das (biologische) ?berleben sicherstellen soll, hat sie ja durchaus auch eine sinnvolle Funktion und ist nicht nur negativ.

Die Angst, verletzt zu werden ist ja wahrscheinlich auch deshalb da, weil man schon mal verletzt worden ist und das als sehr bedrohlich erlebt hat. Das Problem ist dann vielleicht einfach, dass man sich danach nicht mehr so unbedarft ?ffnen kann und die alten Verletzungen die aktuelle Wahrnehmung verzerren und dadurch die eigenen Wahlm?glichkeiten stark einschr?nken k?nnen.

Auf einer rein verstandesm??igen Ebene kommt man hier ja meistens nicht sehr viel weiter, weil diese Dinge eben nicht rational verstandesm?ssig funktionieren. Aber die Erfahrung, auf einer tiefen Ebene das Nicht-Getrenntsein zu erleben, also die Illusion des Ego wirklich zu erleben, kann da wahrscheinlich schon sehr tiefe Transformationsprozesse initiieren.

Es gibt ja auch z.B. diese Erfahrungen von Leuten, die schon mal klinisch tot waren und dann doch wieder zur?ckkamen, und die sind danach ja auch oft von vielen ?ngsten erl?st, weil der Tod f?r sie nicht mehr diese Bedrohlichkeit hat.

Ich denke, da ist dann einfach die Wurzel nicht mehr da, die all die anderen ?ngste mit Nahrung versorgt, wenn diese Urangst vor dem Tod nicht mehr da ist, und dann relativiert sich das alles ein wenig, dann k?nnen da ganze Cluster von traumatischen angstbesetzten Erfahrungsmustern losgelassen werden und der Raum ?ffnet sich dann sehr weit.

Aber in der Praxis ist das nat?rlich nicht immer so einfach. Ich habe z.B. eine ganze Menge ?ngste, die total irrational sind, die aber in bestimmten Situationen einfach da sind. Aber sie haben inzwischen weit weniger Macht ?ber mich als fr?her. Es ist halt auch ein langwieriger Entwicklungsprozess, der ziemlich steinig ist und kontinuierliche Arbeit erfordert.
Antwort 10
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GeorgeTheMerlin
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smilies/smile.gif erstellt am: 28/2/2006 um 00:01  
?ngste ausl?schen - das l??t sich so allgemein gar nicht beantworten - da es verschiedene ?ngste gibt.

Einmal IRRATIONALE ?NGSTE. Das sind im Unbewu?ten gespeicherte ?ngste - vergangene Schrecken aus der Kindheit die das Unbewu?te gespeichert hat - und nun als somatische Re-Aktionen wieder ABSPULT ohne da? man sich dagegen wehren kann. Flaues Gef?hl - Unsicherheiten - und man wundert sich warum andere das nicht haben.

Hier gibt es Methoden mit dem Unbewu?ten schrittweise zu kommunizieren - und unbewu?tes Material ins Bewu?tsein zu holen.

Andere ?ngste l?scht man aufgrund von WISSEN und F?HIGKEITEN und VERSTEHEN.

Man mag berechtigte ?ngste vor HAIEN haben. Es gibt aber Schulen wo man lernt sich so zu verhalten da? man nicht in das Beuteschema eines Haies pa?t. Man lernt die konkrete BEGEGNUNG mit Haien. Hier wird Angst durch Wissen - F?higkeiten von richtigem Verhalten und VERSTEHEN ausgel?scht.

Man wei? was zu tun ist - bzw. man lernt KONTROLLE zu behalten.

Wer gerade die erste Fahrstunde hinter sich hat hat berechtigte Angst alleine im Stadtverkehr herumzufahren. Die Kontrolle ?ber das Auto ist einfach nicht da. Wer nach jahrelanger PRAXIS diese Kontrolle gewonnen hat - kennt solche ?ngste schon gar nicht mehr.

Hier haben wir also BERECHTIGTE ?ngste wenn Kontrollverlust lebensgef?hrlich wird. Und Wissen und Verstehen und TRAINING und mehr Kontrolle behebt diese Angst.

Anders KONTROLLZWANG: mit dem Hintergrund einer irrationalen Angst. Wenn also das Unbewu?te Kindheitserfahrungen VERMISCHT mit gegenw?rtigen Situationen - wo man aber erwachsen ist und die automatische Re-Aktion eigentlich gar nicht mehr pa?t. Die Angst verletzt zu werden pa?t gut hierhin. Hier wird man am Besten das Unbewu?te von altem traumatischem Material befreien.

Dann gibt es SPIRITUELLE SCHWELLEN?NGSTE. Das sind Wahrnehmungen an der Schwelle des Bewu?tseins von DINGEN welche von der gesellschaftlichen und eigenen REALIT?T ausgeblendet werden. Wahrnehmungen die in der Gegenwart von TOD entstehen z.B. WAhrnehmungen die uns daran hindern - in der Nacht allein querfeldein durch den Wald zu spazieren.

Schwellenwahrnehmungen von k?rperlosen Wesenheiten und anderen Dimensionen um uns herum. :D Wahrnehmungen - die wir nicht wahr nehmen. (wollen)

Solche ?NGSTE werden durch spirituelle ERFAHRUNGEN gel?scht - nicht durch Philosophie sondern durch Wissen anhand von konkreten BEGEGNUNGEN und WAHRNEHMUNGEN.

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So gibt es also verschiedene ?ngste - und ganz spezielle Wege damit umzuhgehen.

gr?ssli merlYnn
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Incognitus
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gusion
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2006 um 14:05  
Zum Thema 'Aussl?schen von ?ngsten' - ist es streng genommen nicht so , das es da Drau?en, im echten Leben, gar keine Angst gibt? Angst ist immer dann da wenn wir bestimmte Gedanken, Gef?hle und K?rperreaktionen mit dem Etikett Angst versehen.

'Nur wo Angst drauf steht ist auch Angst drin'

Nur so ist es zu erkl?ren warum wir so viele unterschiedliche Muster finden wenn wir die Schublade ANGST ?ffnen.
Ursachen die zum Auftauchen von Angst f?hren, gibt es viele: rationale und irrationale, biologische und kulturelle ....

Auf die meisten Menschen wirkt Angst wie ein Weggucker. Angst scheint h?ufig einen Warnhinweis vor sich herzutragen: Achtung! -sie werden bedroht. Schauen sie bitte nicht l?nger nach innen sondern suchen sie im Aussen!
Ich denke das ein Hinschauen immer auch in Richtung minderung der Angst wirkt.


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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2006 um 18:31  

Zitat:
Zum Thema 'Aussl?schen von ?ngsten' - ist es streng genommen nicht so , das es da Drau?en, im echten Leben, gar keine Angst gibt? Angst ist immer dann da wenn wir bestimmte Gedanken, Gef?hle und K?rperreaktionen mit dem Etikett Angst versehen.


W?rde ich auch so sehen. Die subjektive Bewertung macht den Unterschied. "Da draussen" ist ja eigentlich nur grenzenloser Raum ... Und die Angst ist irgendwie so ein Gef?hl, von diesem Raum getrennt zu sein, so ein zur?ckziehen und klein werden ... im Gegensatz zum Hinausgreifen.

Zitat:
Auf die meisten Menschen wirkt Angst wie ein Weggucker. Angst scheint h?ufig einen Warnhinweis vor sich herzutragen: Achtung! -sie werden bedroht. Schauen sie bitte nicht l?nger nach innen sondern suchen sie im Aussen!
Ich denke das ein Hinschauen immer auch in Richtung minderung der Angst wirkt.


Ja, der erste Schritt, ein Problem zu l?sen bzw. mit einer bestimmten Angst klarzukommen ist, sich die Angst erstmal einzugestehen und genau anzugucken. Wenn man dann mal ganz genau hinschaut, wird die Bedrohlichkeit ja oft schon viel kleiner.
Antwort 13
Incognitus
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2006 um 21:20  
Die Angst ist nicht kontrollierbar und wir, die uns eventuell bem?hen das Unkontrollierbare zu ber?hren oder gar zu kontrollieren, indem wir Gleichungen und W?gbarkeiten aufstellen,k?nnten unter die Knute des Verstandes geraten. Ich bin zwar nicht nur f?r die mentale Abtrennung vom Leid,wie die Buddhisten; das halte ich auch noch f?r einseitig., aber gut praktizierbar in der Distanz der Meditation.Was aber passiert, wenn ich mich der Angst ?ffne und statt dessen einen klaren Schmerz sp?re? Ich glaube, das macht alles einfacher, odr?
Fr?stelnde Gr??e von Orphea


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Lussia
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red_folder.gif erstellt am: 28/2/2006 um 21:53  
Spannende und bereichernde Impulse, die hier niedergeschrieben werden!!! Eine Frage: ist es tats?chlich so, wie Merlynn meint, dass die meinsten Aengste in der Kindheit ihre Wurzeln haben? Warum sind dann ?ltere Leute, unabh?ngig von der Angst vor dem Tod, oftmals um Vieles ?ngstlicher oder angsterf?llter als Kinder? Sie sehen auf eine lange Erinnerungsstrecke von Erfahrungen zur?ck, wo sie vielleicht viel Schlimmes (im Erwachsenenalter) erlebten, event. trotz einer guten, beh?teten Kindheit, oder zumindest davon h?rten. Ich meine, es k?nnen im Laufe des Lebens auch immer wieder neue Aengste dazukommen.

Nat?rlich k?nnte man auch sagen, es sind immer die gleichen Ur?ngste, die einfach in einem anderen Kleid erscheinen und im Alter hat man dann soviele solcher "Kleider" gesammelt, dass man voll ist von den verschiedensten Aengsten. Oder aber mit dem entsprechenden Bewusstsein diese Aengste tats?chlich so entlarven kann, dass sie sich wieder auf die paar Grund?ngste reduzieren...

Seid lieb gegr?sst
Lussia


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red_folder.gif erstellt am: 4/3/2006 um 16:18  

Zitat:
Eines meiner Lieblingsthemen sind Aengste: wer mich nicht so gut kennt, der k?nnte meinen, ich h?tte davon nicht allzu viele, wer mich etwas besser kennt, der weiss, dass ich voll davon bin. Unl?ngst hatte ich als ?Horcher an der T?r? die seltene Gelegenheit mit zu lauschen, wie sich die Aengste ?ber uns Menschen unterhielten, ungeheuerlich, was ich dabei alles erfuhr:


Ja, das w?re ein sehr gutes Versteck.

Man w?rde sich noch schuldig f?hlen, wenn man sie nicht hat. :cool:



Gibt es ?u?ere geistige Wesen, Lussia, oder sind es abgespaltene Kontrollaspekte? Das w?re eine eher schamanische Sicht, alles als Teil von sich zu erkennen.

LG
Antwort 16
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Lussia
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red_folder.gif erstellt am: 5/3/2006 um 21:21  
Hallo Tide

Ich sehe diese Geschichten eher als Teile einer multiplen Pers?nlichkeit, also zu mir zugeh?rig. Ich finde es manchmal lustig, diese Pers?nlichkeitsanteile etwas weiter abzuspalten, damit ich sie beim andern stellvertretend bek?mpfen oder bewundern kann, dann wieder kenne ich Zeiten, wo ich die Pers?nlichkeitsaspekte nicht so weit auslagere und zugebe, dass das, was ich im Aussen erfahre oder anziehe auf jeden Fall mit mir zu tun hat... ;)
Gr?essli
Lussia


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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 24/3/2006 um 04:38  
Huhu George!

Dein mail hat mich verwirrt Kindheit ODER spirituelle Schwelenängste? Ich hab scheinbar irrationale Angst vor Geistern usw im Dunkeln!
Es ist 4 uhr morgens und ich und meine 2 Kinder sin wach. Warum? zuerst habe ich vorm schlafengehen so im Paraforum herumgelesen, nix arges.
zBüber die Pyramiden in Bosnien, extrem spannend. :o

Danach habe ich mich dann beim schlafengehen so gefürchtet, das ich es irgenwie so eingefädelt habe das sich mein Freund zu mir und den Kindern ins grosse Bett rüberlegt, obwohl er schon schlief. Ab da ist meine grosse 4 jährige tochter im 20 min takt aufgewacht und hat Angstvoll nach mir geschrien, obwohl ich neben ihr lag.

2h später kam raus, sie träumt von Gespenstern! Ich habe das bei mir ja mehr oder weniger vertuscht, das ich Angst habe, sie hat es aber offenbar trotzdem "mitgekriegt". Scheisse..

(Im Endeffekt stand sie als erstes auf und drehte das Licht auf)

Also meine Mutter hatte auch so Angst als ich ein Kind war. Hab ich es daher, oder weil ich mich gegen spirituelle Dinge verschliesse? Zur zeit git es in meinem Freundeskreis wieder ne UFO welle..

Keine Ahnung!! Ich gehe morgen in die Apotheke, und besorge mir mal Steinöl (Petroleum) in hoher Potenz. So wie das Akron sagt ;)

Akron, was sagst du dazu? :question:

helft mir mal!

llg

Ambra
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GeorgeTheMerlin
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smilies/wink.gif erstellt am: 24/3/2006 um 12:20  
Hallo silversurgfer!

Über die Pyramiden in Bosnien kannst du ja mal in meinem Pendelforum schreiben. Gibts da nen Link mit Bildern? Wär mal interessant zu pendeln.

:D Jo - einmal wär ich vor Schreck fast gestorben. Ich lag als Student um Mitternacht im Bett in meiner Dachkammer und las GRUSELGSCHICHTEN. Plötzlich gab es über mir auf dem Dach einen Wahnsinnsgeschrei - mir setzte fast das Herz aus.

Na ja - diese KATZEN halt :D

Schwellenängste oder Kindheit? PRAKTISCH würde ich ALLES in der Kindheit suchen. Das was ich Schwellenängste im Dunkeln nannte - ob es begründet ist oder nicht - holt sich sein EMOTIONALES RESERVOIR aus realen Kindheitsängsten. Sind diese aufgelöst - gibts nichts mehr auf was ANDERES zurückgreifen könnte.

Ach jaaa - GESPENSTER. Ich finde die werden viel zu sehr VERUNGLIMPFT. Gibts denn irgendeinen Grund warum die BÖSE sein sollen? Mir fällt KEIN EINZIGER ein. Ich meine gerade Kinder sollten doch wissen daß es auch NETTE Gespenster gibt :cool:

Warum soll denn alles im Dunkeln bedrohlich sein? Mit NETTEN GESPENSTERN hätten wir da doch eine ganz nette dunkle Welt.

Was meinst du?

:)

grüssli merlYnn

[Editiert am 24/3/2006 von GeorgeTheMerlin]
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Lux
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smilies/smile.gif erstellt am: 24/3/2006 um 20:59  
hallo!

Ach, das mit gespenster nett sein und so- ich glaub das hilft mir nicht weiter. ich bin einfach so sehr empfänglich für meine unheimlichen gedanken,, ich komme mir überhaupt so sensitiv vor.

Du hast es eh schon beantwortet- die Kindheit. Wird viel Arbeit glaub ich :heartpump:.

Ich würde gerne pendelkurs machen, aber in Wien. Hast du ne idee?
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Incognitus
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anialem
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red_folder.gif erstellt am: 25/3/2006 um 15:31  
hallo silversurfer,
sicherlich eine sehr anspannende situation für dich. hast du das gefühl, dass dich die geisterenergie ( ich nenne es jetz mal so) aufsucht? oder kannst du dir vorstellen, dass du diese energie zu dir rufst?
persönlich steht mir das "meine kindheit ect" über. die vergangenheit können wir nicht ändern, maximal die sichtweise. nätürlich werden wir geprägt, meist von den negativ erfahrungen,die nicht weniger nötig sind wie die guten. und wenn wir das gefühl haben, dass wir diese wunde nicht mehr benötigen kann man mit dem wundmanagement beginnen... das ist jetz aber ein ganz anderes thema.

grüssli
anialem
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Lux
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Beiträge: 15
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red_folder.gif erstellt am: 11/4/2006 um 22:42  
hallo Anialem!


Zitat:
und wenn wir das gefühl haben, dass wir diese wunde nicht mehr benötigen kann man mit dem wundmanagement beginnen


ja, ich habe zur zeit auch eine sehr glückliche beziehung, die gibt mir Raum für sowas.

ich hatte jedenfalls Freitags einen sehr besonderen Traum.

in dem traum war meine welt ein haus mit viele stöcken überall räume voller menschen.. ich habe viel erlebt, und dabei wurde mir recht klar bewusst was so in mir vorgeht.
meine ganzen ängste waren ein komplex- ängste eben, (vor dem leben..)

angst wahnsinnig zu sein, angst vor bedrohung usw.

irgendwann hats mit gereicht, und ich tauchte AB:
runter durch viele stockwerke, durch den untersten boden- in den kern. dort war es heiss, hoher druck wenig luft zum atmen- aber ich fühlte mich sicher, da war kein platz mehr für bedrohliches.

lg

Ambra
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Artifex
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Gruene Fee von Absinth
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red_folder.gif erstellt am: 12/4/2006 um 19:03  
@ akron:

da hast du recht, viele haben angst vor dem tod.

ich habe angst auf das "WIE" sterbe ich mal, und nicht was danach kommt, den ich fühle, die seele ist unsterblich.

damit meine ich: schmerzen, alleine zu sterben, im krankenhaus .. nicht..alles erledigt zu haben.

aber auch das, denke ich, ist erlernbar in dem man versucht loszulassen.

ein winziger beitrag über ängste....

die fee







ein winziger beitrag über meine angst...


____________________
Die Gruene Fee von Absinth

liebe öffnet alle tore :O) den sie hat auch alle gesichter
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Super Moderator
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Akron
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red_folder.gif erstellt am: 12/4/2006 um 21:51  
… erlernbar im normalen Sinne ist es nicht, aber durch außergewöhnliche Ereignisse oder Schicksalsauslösungen wieder erinnerbar.

Die Sterbebegleitung meiner langjährigen Partnerin (1976-1986) letzten Herbst haben mir alle Theorien, die ich in den Jahren zuvor aufgestellt habe, mit einem Schlag erfahrbar und einfühlbar gemacht. Es war das wichtigste Erlebnis in meinem Leben, der Tod eine triumphale Erlösung, wie wenn jemand aus einem siechen Körper ins Licht hinaustritt – ein richtiges Geschenk der Kraft.

Es ist mir heute gewiss: Das Problem ist nicht der Tod; das Problem ist der einengende Alltag, unsere kurzsichtige Perspektive des Lebens, die den Menschen im Moment seines Tuns alle seine Verbindungen mit der anderen Seite vergessen lässt.

Was mir daraus widerfahren ist, ist das schönste Geschenk, das einem gegeben werden kann: Ich fühle mich wieder verbunden mit der anderen Seite, bin für alles offen und nehme gerne und mit offenen Händen, was mir zufällt, und trotzdem begehre ich im Herzen nichts. Oder, wie der moderne Jargon es ausdrückt: nicht wirklich.



[Editiert am 12/4/2006 von Akron]
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