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Autor: Betreff: Lebensepisoden wie Tarotkarten deuten
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1465
Registriert: 3/2/2006
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 15/3/2008 um 19:11  
Hi - wirrkopf hatte hier ja mal gefragt nach Tarotreisen, wo man Tarotkarten intuitiv bereist wie Phantasiereisen.

Es geht aber auch umgekehrt. Wir können einfach kurze Episoden aus dem Leben nehmen - und diese wie Tarotkarten deuten.

Dies als Ausdruck unseres MAGISCHEN HUMORS.

Beispielsweise mein Auto. Da ging die Antriebswelle kaputt - dann zündete morgends der Motor nicht wenn es geregnet hatte. Ursache war ein gestörtes Verbindungskabel, was nicht mehr richtig leitete - und so ging bei Nässe der Zündstrom nicht dahin, wo er sollte.

Deute ich mein Auto mal wie eine Tarotkarte: Auto als Fortbewegungsmittel - Zündung - Motor - Abtriebswelle: das ist alles FEUERELEMENT. Regen ist Wasserelement, Emotionen. Gedeutet hieße das, wenn ich emotional an gestörten Verbindungen festhänge, springt mein Motor nicht mehr an, d.h. es gibt in meinem Leben kein Weiterkommen mehr. Kein Feuer mehr.

In diesem Sinne sagte einmal ein hochesoterischer Freund aus München, der Zustand des Autos würde den eigenen inneren Zustand spiegeln. Bei ihm war zu der Zeit dauernd der Anlasser kaputt. *looool

Ich sehe in solchen Zeichen und Omen für den Zauberer eher den Ausdruck von MAGISCHEM HUMOR!


Brigh schrieb mir in einem Post folgendes, was vor meinem inneren Auge sofort wie das Gemälde einer Tarotkarte erschein:


Zitat von Brigh, am 14/3/2008 um 17:52

Da die vergangenen Stürme der letzten Woche aber mein Haus grauslich (ach ja, wir werten ja nichts und niemanden mehr... :mad: ) angriffen, z.B. Dach schwer beschädigt ect. - darum renne ich nun ständig mit Eimern durchs Obergeschoss, es regnet an verschiedenen Stellen rein - habe ich im Augenblick keine Zeit, etwas anderes als permanente Schadensbegrenzung vorzunehmen.

Am Mittwoch wird ein Gerüst ums Haus gebaut, (Achtung Dacharbeiten!) damit sitze ich dann im Knast :puzz: und werde mich mit Wonne an Dein Post heranmachen :devil: :angle:
Aber pass auf: Wer anderen eine Kirche baut, muss selbst hinein! Und ich gehe dann mit Dir...


Wie deuten wir das?

Stürme sind LUFTELEMENT - es geht da also um Gedenkenstürme, die ein wenig am Gedankengebäude (Haus) rütteln. Das Hereinregnen ist Wasserelement, es sind Gefühle, (Regen=Traurigkeit), die durch das DACH (spirituelles Gedankengebäude) draußengehalten werden sollten.

Der vermeintliche Schaden wird gerade mit Eimern aufgefangen - der alte Zustand soll wieder hergestellt werden, damit der Regen wieder draußenbleibt.

Das scheint aber auch keine optimale Lösung zu sein, das alte Weltbild, das Gerüst, wird nun wie ein Knast erfahren, in den man sich selber eingesperrt hat.

Eine Lösung wird hier eher in einer KIRCHE gesehen. Eine Kirche besteht nicht aus Mauern, die dem SCHUTZ vor dem DRAUßEN dienen wie bei einem Wohnhaus - sondern ist ein HEILIGER RAUM. Innen ein heiliger Raum - außen ein Gebilde, welches durch Anwendung heiliger Geometrien die Umgebung zu verändern mag.

Aber auch diese neue Lösung kann bald wieder zu einem neuen Problem führen, wenn da wieder etwas draußen gehalten werden soll. (z.B. das unheilige Karma in einem selbst, welches man verdrängt und energetisch verändert, anstatt es erkennend anzunehmen und damit aufzulösen)

Eine Kirche ist ein schöner Ort, wenn man frei rein und rausgehen kann - sonst wird auch sie wieder zum Knast, nach kurzer Zeit - und man will wieder woandershin, ohne zu merken, daß man selbst es ist, wovor man wegläuft.

Wenn man sich aber dem Draußen frei stellen kann, dem Regen (unverarbeitete Trauer), dem Sturm (der BEWEGLICHKEIT und VERÄNDERBARKEIT von Gedankengebäuden), der Kälte, der Hitze .... dann ist eine Kirche ein schöner Ort der Stille und Erbauung, wo man mit jemanden Tee trinken kann, wo die Elemente in Musik und Kunst geheiligt werden, wo Transformation stattfinden kann.

Nach einem AUSFLUG ist ein Aufenthalt im Haus immer sehr erholsam, erwärmend und erbauend. Hält man die Elementa aber draußen, ohne Dach und Mauern zu verlassen - werden Die Elemente zu Elementargewalten (zum Sturm, zum Hereinregnen) und zerren am Haus, welches mehr und mehr ein eigener Knast wird.

__________________________________________

Soweit mein humorvoller magischer Ansatz, einmal zu beobachten, inwiefern äußere Begebenheiten innere spirituelle Situationen und Stationen wiederspiegeln


grüssli MerLynn


[Editiert am 15/3/2008 um 19:18 von GeorgeTheMerlin]
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Lux
Lux

liliana
Beiträge: 23
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Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 16/5/2008 um 03:11  
Hallo! Ich schreibe jetzt erst, weil ich einfach ein Weilchen nicht hier war :)
Das Thema finde ich recht spannend, wenn auch amüsant! Zum einen gibt es mal wieder einen neuen Blickwinkel - und was ist angenehmer, als ein humorvoller Blick auf die Tücken des alltäglichen Einerlei!?! Zum anderen kann man dann nochmals den Spieß in eine andere Richtung lenken: Diese Sichtweise bietet einen Lösungsansatz für allerlei Chaos. *g*
Finde ich nett, man sieht ein Prob in seinem täglichen Leben als Deutungsansatz für das Leben und sein Drumherum, kann sich dann aber das Leben angenehmer machen, indem man es selbst wiederum in die Hand nimmt, um es dann wieder neu deuten zu können *lach*
Nächtliche Spinnerei meinerseits! Hat mir aber gerade die Schlaflosigkeit dieser Nacht ein wenig angenehmer gemacht :)


____________________
Liliana


La oscuridad me calienta y empiezo a vivir.
http://merry-meet.de/
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Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1465
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red_folder.gif erstellt am: 17/5/2008 um 13:14  
Ja - deutet man sein Leben wie sonst mit Runen oder Tarotkarten - liegt viel Lustiges und Humorvolles in den Botschaften des Lebens.

Besonders sonst schwierige Dinge werden leichter sichtbar. Was mir zum Beispiel im Leben IMMER WIEDER zustößt, immer wieder zu mir zurückkomme - deutet meist auf etwas IN MIR SELBST hin, was ZU MIR gehört, was ich wegdrängen will - was aber zu mir zurückwill. Da hat man dann meist sein Schattenthema - aber genau hier liegt auch die Chance, daß sich das ganze Leben auf einmal verändert.

*g Schlaflosigkeit? Das hab ich gerade umgekehrt. Mich hat immer noch so ein Erkältungsvirus oder so was - und da ich trotzdem arbeite bin ich meist ziemlich groggy und könnte so schlafen bis utlitmo

:)

grüssli merlYnn
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Incognitus
Incognitus

Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 30/5/2008 um 14:15  
Hallo Merlin,

da ich mich beim Tarot immer vor allem an den schönen (und auf ihre Weise auch schönen unschönen) Bildern erfreue, mir aber alle Erklärungen immer zu kompliziert sind, musste ich lange über Deinen Beitrag nachdenken.

Wenn man es so macht, wie Du vorschlägst, dann ist das eigentlich eine wahre Form von Religion. Man verbindet sich mit einer Vorstellungswelt und verinnerlicht sie ganz, so dass man in gewisser Weise das eigene Leben nur unter diesem Blickwinkel betrachten kann. Das gibt Halt und man weiß einfach besser, wohin man gehen soll, weil man durch die Wahl des Systems schon Grenzen gesteckt hat.

Also beim Tarot wäre es wahrscheinlich die spirituelle Entwicklung und Klärung des eigenen Geistes (sage ich jetzt mal so von außen). So wie der Christ gern mit und für Jesus leidet oder der moderne Moslem gern mit Mohammed die Ungläubigen bekämpft.

Eigentlich habe ich was gegen Kartenlegen, weil sie eben doch häufig für Zukunftsschau genutzt werden, und da habe ich halt so meine Vorbehalte. Aber von der Seite betrachtet, ist es noch mal ganz anders. So könnte es für mich auch einen Sinn ergeben.

Liebe Grüße
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Administrator
Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1465
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red_folder.gif erstellt am: 1/6/2008 um 08:19  
Hallo Spinnenbein

Religion - ja, aber in einem individuellen ursprünglichen Sinn, wo Religio der Rückweg zum Selbst, zur Schöpferenergie bedeutet. Schamanisch handelt es sich hier um das ANPIRSCHEN DES EIGENEN SELBST.

Die Sichtweise, daß mein Schicksal, welches mir entgegenkommt, von unbewußten Persönlichkeitsanteilen INSZENIERT wird, und gelesen werden kann wie ein Traum - oder wie Tarot - ist keine wissenschaftliche Wahrheit. Es geht dem Schamanen nicht darum, eine religiöse oder wissenschaftliche allgemeingültige kollektive Wahrheit zu etablieren, wie es organisierte Religionen einschließlich einer Religion namens WISSENSCHAFT tun.

Vielmehr SWITSCHT der Schamane zwischen Perspektiven hin und her - mit dem Ziel, sich selber anzupirschen.

SICH SELBER ANPIRSCHEN.

Tarotkarten sind SEELENBILDER. Man geht deutend durch diese Bilder hindurch - und findet sich selber. Diese Bilder dienen der INSPIRATION. Also - bei einem Problem ist mein Verstand FIXIERT - FESTGEFAHREN.

Jemand hat mich beleidigt - und mein Verstand kreiselt tagelang um mein verletztes EGO: total festgefahren.

Dann ziehe ich eine Tarotkarte - DER NARR. Jetzt löse ich meinen Verstand aus seiner Persprktive der eigenen Wichtigkeit (der Herrscher - oder der Hohepriester) - und ich sehe mich selbst aus einer anderen Perspektive:

DER NARR:

Und kann über mich selber und den anderen Narren in diesem SPIEL lachen.

So kompliziert ist das alles vielleicht gar nicht ....

liebe Grüße merlYnn
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Incognitus
Incognitus

Spinnenbein
Beiträge: 51
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red_folder.gif erstellt am: 4/6/2008 um 09:28  
Hallo,

ich wollte dann nur noch mal sagen, ich meinte das mit der Religion absolut positiv, da ich selbst ja auch zu denen mit Religion gehöre. Ich sehe die Lebensdeutung anhand eines Systems dann eben als die gute Seite, wie man es richtig macht, im Gegensatz zu der verqueren Art, die Aktivität nach außen zu wenden. Hätte ich deutlicher sagen sollen, dass ich zwischen Tarot-Religion und Gotteskrieger-Religion eben keine Verbindung sehe.

Gerade habe ich mir mal wieder einen neuen Satz Karten gekauft, nur wieder wegen der schönen Bilder. Aber ich habe mir jetzt vorgenommen, die Botschaften und das System wirklich mal etwas genauer zu betrachten.

Liebe Grüße
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Lux
Lux

Nefilim
Beiträge: 3
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red_folder.gif erstellt am: 4/6/2008 um 18:51  
Ich finde vor allem die Möglichkeiten des Deutens interessant.
Es ist erstaunlich, was Menschen aus Karten herauslesen, wenn man sie auffordert, ohne jegliche Kenntnisse, selbst zu interpretieren. Da kommen dann evtl. ganz ähnliche Deutungen heraus, wie bei Merlins erstem Beitrag.


____________________
Wahrscheinlich ist höchstwahrscheinlich genauso unwahrscheinlich wie wahrscheinlich.

© Wolfgang J. Reus (*1959)
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 1465
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red_folder.gif erstellt am: 12/7/2008 um 15:59  
Ja - das Akron Tarot zum Beispiel liefert ja extrem tiefe Einsichten zu diesen Urbildern.

Auf der anderen Seite können Deutungen OHNE jedes Hintergrundwissen auch sehr tief sein - bei aller Naivität. Oder gerade WEGEN aller Naivität ....

Aber nur dann, wenn man keine KONKRETEN ANTWORTEN sucht - sondern bereit ist, durch die Bilder hindurch zu sehen, was ihnen SEELISCH zugrunde liegt - liebt.

Manchmal ist es auch erstaunlich, eine solche naive Deutung mit dem tiefen Hintergrundwissen zu konfrontieren und in Beziehung zu setzen. Dann kommen wieder ganz neue Aspekte heraus.

grüssli merlYnn


[Editiert am 12/7/2008 um 16:01 von GeorgeTheMerlin]
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