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Autor: Betreff: Land aus Licht
Incognitus
Incognitus

Idan
Beiträge: 71
Registriert: 31/8/2002
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/4/2008 um 17:13  
Wie einige bereits gelesen habe, setze ich mich intensiv mit dem Gott Apollo und seiner Energie auseinander, da ich sie als sinnvolle Ergänzung für mein inneres Gleichgewicht betrachte. In meiner Arbeit mit ihm habe ich durch eine Traumreise eine ganz neue Erfahrung gemacht:

Auf meiner Traumreise zu Apollo habe ich eine weitere Stufe erreicht. Und das war extrem beeindruckend für mich. Aber von vorn:

Ich meditierte über eine Musik-Cd mit keltisch/irischer Musik, viel Harfe und Flöte. Über diese Musik bildete sich vor mir eine neue Landschaft. Zunächst sah ich nur eine Wolkendecke, aber von oben. Alles war in ein rotgoldenes Licht eingetaucht, wie ein Flugzeugflug bei Sonnenuntergang. Plötzlich ragte aus den Wolken ein Turm empor. Er war sehr schmal, hell und lief spitz zu (erinnert an den Elfenbeinturm aus dem Film "Die Unendlichen Geschichte Teil II"). Ich bewegte mich auf diesen Turm zu, als mich eine Welle von Energie traf, die absoluter Wahnsinn war. Es fühlte sich an, als würde ich auseinander gerissen werden. Ich fühlte mich regelrecht gespalten, als säße ich zur selben Zeit in zwei Körpern gleichzeitig drin und fühlte dabei Emotionen, für die ich einfach kein Wort habe. Ich weiß nicht mal, ob es gut oder schlecht war, es war einfach nur intensiv.

Ich musste sofort die Reise abbrechen und bekam einen Heulkrampf. Ich verstehe immer noch nicht so ganz, was da los war, aber ich denke, diese massive Kraft und Energie dieser Landschaft war etwas zuviel auf einmal. Ich brauchte einige Stunden, um diesen Schock zu verarbeiten und mich erneut dem zu stellen.

Beim zweiten Mal war es schon wesentlich leichter. Ich spürte immer noch diese gewaltige Kraft, die mir die Brust zu sprengen drohte, aber ich war diesmal darauf vorbereitet und konnte sie ertragen. Ich sah, wie die Wolkendecke sich lichtete und unter ihr kam ein gewaltiger Wald aus goldenen Bäumen zum Vorschein. Ich sah einen Schwarm Vögel (Kraniche? Reiher?), der unter mir Richtung Turm flog. Überall war dieses goldene Licht. Ich konnte keine richtige Quelle ausmachen, es schien von überall herzukommen und alles zu durchdringen. Diese ganze Welt schien nur aus Licht zu bestehen. Ich spürte daraufhin eine Anwesenheit, die mich beobachtete. Auch das fällt mir schwer, zu beschreiben. EInerseits schien diese Wesenheit im Turm zu sein. Andererseits schien sie auch der Ursprung des goldenen Lichts zu sein und einfach überall zu sein.

Dann wurde alles ganz klein und ich entfernte mich. Ich erkannte ein großes Tor zwischen zwei Bergen. Ich wurde in meine gewohnte Traumlandschaft zurück geführt und die Traumreise war beendet.
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Es ist ein wenig peinlich, dass ich als studierter Germanist kaum Wörter finde, um dieses Erlebnis angemessen zu beschreiben. Vielleicht muss ich es selber erst mehr verarbeiten und Abstand gewinnen. Bereits hier darüber zu schreiben hilft mir dabei. Diese Macht des Lichts in dieser Landschaft aus Licht war unfassbar.

Es war wie ein Feuer, das einen innerlich verbrennt, ohne weh zutun.


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Incognitus
Incognitus

Eliphas Leary
Beiträge: 82
Registriert: 10/1/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/4/2008 um 19:29  
Das erinnert mich an die Anahata-Exerzitien, die ich vor ein paar Jahren gemacht habe. Anahata, also das Herzchakra, bezieht sich ja auf ungefähr die selben Qualitäten wie Apollo. Die emotionalen Anteile der Wahrnehmung trafen mich ungefiltert und dementsprechend heftig. Diese Kraft, die die Brust zu sprengen scheint, als wollte das Herz zum Himmel aufsteigen. Es ist kein Wunder, daß Dir da die Worte fehlen, denn für solche Erfahrungen gibt es schlicht und "ergreifend" (no pun intended) keine Worte. Genieß es einfach, die Extase, jede Bewegung, jede Träne, alle Wahrnehmung...


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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Incognitus
Incognitus

Idan
Beiträge: 71
Registriert: 31/8/2002
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/4/2008 um 06:05  
Neue Traumreise am 13.4.2008

Ich spielte wieder diesselbe CD ab und ließ mich einfach in Gedanken treiben. Zuerst landete ich in einem dichten Wald, in dem ein großer, breiter Baum stand. Er wurzelte direkt an einem kleinen See und unter dem Schutz seiner Äste stand eine blauweiße Statue. Sie wirkte auf mich eher weiblich, aber sie war im Geschlecht nicht genau bestimmt. Ich sah dann hoch an den Himmel und bemerkte wieder diesen riesigen Turm/Palast, der inmitten des Waldes stand.
Ohne darüber nachzudenken schwebte ich von außen in das oberste Turmzimmer. Dort war ein massiver Thron aus Stein vor dem ein großes, starkes Monster mit schwerer Rüstung, unmenschlichem Gesicht und grüner Farbe stand. Er staute mich grimmig an und hielt seine Hand am Schwertgriff bereit, bewegte sich aber nicht. Da er sich nicht bewegte und er mich nicht angriff, konnte ich ihn nicht einfach vorbeiziehen lassen, wie ich es bei meiner Traumreise zum blauen Kristall gemacht hatte. Nun war ich gezwungen, in Aktion zu treten.

Ich dachte nach, wie ich diesen Krieger loswerden und weiter kommen könnte. Dabei fiel mir auf, wie unpassend er doch im Gesamtbild war. Ich befand mich in einem Land, wo alles von Licht durchflutet ist, als sei es selbst aus Licht gemacht. Und dann dieser "Ork", der so gar nichts lichtes an sich hatte. Alles hier war aus Licht. Und dann kam mir die Idee, den Ork mit Licht zu begegnen:Ich berührte seine Rüstung an den gewaltigen Unterarmen und sagte: "Ich bin das Licht!" Meine Hände leuchteten und seine Rüstung färbte sich an den Stellen weiß.



Ich wiederholte den Satz immer wieder und das Weiße schritt voran. Plötzlich zog er sein Gesicht ab und da stand nicht mehr der grüne Ork in Rüstung, sondern der strahlende Apollo mit blonden, langen Haaren, der mich freundlich anlächelte.
Er sagte: "Du hast die Prüfung bestanden."
Ich fragte: "Welche Prüfung?" und bekam sofort die Antwort in Wörtern, Bildern, Erinnerungen und Hinweisen gezeigt. Es war Wahnsinn, innerhalb eines Augenblicks bekam ich eine Antwort, die ausformuliert eine ganze Seite füllen würde. Ich will es hier nicht zu ausführlich machen, deswegen in Kurzform:

In der Vergangenheit habe ich mich - vor allem geprägt durch buddhistische Literatur - sehr im Loslassen geübt. Das bedeutet, dass ich bei Konflikten und Problemen immer das Potenzial sah, mich von meiner inneren Anhänglichkeit zu befreien. Wenn es um eine Sache Streit gab, dann berührt mich der Streit nur so lange, wie der Streitgegenstand mir emotional wichtig ist. Löse ich mich emotional davon, dass die sache mir egal ist, berührt mich der Streit nicht mehr. Nach außen hin wirkt das schnell, als würde ich aufgeben und die Brocken schmeißen. Aber für mich bedeutete es, mich emotional zu lösen und mein Herz nicht an Dinge zu hängen, die mich unglücklich machen.
Apollo wies mich daraufhin, dass ich dieses Loslassen zwar gut, aber zu sehr praktiziere. Manchmal lohne es sich auch, zu kämpfen, in Konfrontation zu gehen. Das fehlte mir bisher und das wolle er mir beibringen. Deshalb wolle er mir ein neues Tier zur Seite stellen, damit ich das Kämpfen lerne. Apollo zeigte mir daraufhin einen kleinen Drachen, der ein bißchen so aussah wie Mushu aus dem Disneyfilm Mulan, nur mit Flügeln: klein, sehr schmal, feuerrot.
Ich war daraufhin etwas verwirrt und fragte Apollo, ob er es nicht seltsam finde, dass gerade er mir eine Echse als Geleittier gibt, wo doch gerade er als Töter der Pythonschlange berühmt sei? Apollo lachte und klärte mich auf:

Das, was da vor mir ist, ist nur ein Lehrer mit einer bestimmten Lektion, die ich lernen soll. Dass ich diesem Lehrer als Drache sehe hat damit zu tun, dass ich diese Lektion mit diesem Tier verbinde. Der Lehrer passt sein Äußeres meiner Bildmetaphorik an. Wenn ich mit derselben Lektion andere Tiere verbinde, kann derselbe Lehrer mir auch in anderer Gestalt erscheinen.

Das hörte sich für mich verständlich an und ich dankte Apollo für diese Unterstützung.
_______________

In der Nacht darauf, 14.April 2008, hatte ich einen seltsamen Traum, an den ich mich leider fast gar nicht mehr erinnere. Aber in diesem Traum spielten Hunde eine große Rolle. Ich arbeitete in diesem Traum für ein Tierheim und sollte Hunde für das Tierheim einfangen. Ich erinnere mich an einen großen, breiten Hund (in etwa ein schwarzer Labrador), der wild und wütend geiferte. Ich dachte zuerst an einen tollwütigen Hund, aber dann sagte der Hund, er sei gesund, er wolle sich nur messen. Dann sah ich noch drei kleinere Hunde, die seltsam gefügig waren und sehr scheu. Einer (ein dreifarbige, französische Bulldogge) hatte Blutspuren und ein Loch im Fell. Ich hatte Mitleid mit ihm, konnte aber nicht zuordnen, ob es sein eigenes Blut war oder das eines anderen Tieres.
Und dann gab es noch einen kleinen Welpen, der von seinem Frauchen vernachlässigt worden und gestorben war. Ich hörte eine Männerstimme, die das sehr bedauerte, denn bei seinem letzten Besuch, habe er noch keine Anzeichen einer Vernachlässigung gesehen.
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Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich vermute, dieser Traum ist die Antwort auf meine Äußerung zum Aussehen des neuen tierischen Begleiters. Das Tierheim stellt ein Sammelsurium vieler verschiedener Tiere dar und meine Entscheidung, als Hundefänger zu arbeiten ist möglicherweise die Entscheidung, dass dieser tierische Begleiter mir als Hund erscheinen wird.


[Editiert am 14/4/2008 um 06:09 von Idan]



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Lux
Lux

Gaheris
Beiträge: 1
Registriert: 4/11/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/4/2008 um 21:28  
Zugegeben, mir sagt der Gott Apollo nicht viel, aber wenn einem Tiere begegnen, lohnt sich eigentlich immer ein Blick in Richtung Krafttier. Nicht alle die einem begegnen sind zwar Krafttiere, aber wie du ja auch im Traum erfahren hast, haben die Tiere ihre eigene Bedeutung.
Warum also nicht mal z.B. hier: http://www.my-event-horizon.de/index.php?krafttiere oder auf anderen Seiten ein bisschen über die Tiere lesen, die sich dir zeigen. Unabhängig davon, was der tierische Begleiter dir konkret zu sagen hat, ist oft alleine die Tatsache, dass er das ist, was er eben ist von Bedeutung.
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 16/4/2008 um 21:39  
@ Gaheris
hier eine erklärung aus Wikipedia zum Gott Apollon:
Gott des Lichts, des Frühlings, der sittlichen Reinheit und Mäßigung sowie der Weissagung und der Künste, insbesondere der Musik, der Dichtkunst und des Gesanges. Das Heiligtum in Delphi, die bedeutendste Orakelstätte der Antike, war ihm geweiht. Als Olympier gehörte er zu den zwölf Hauptgöttern des griechischen Pantheons.

Ich meine aber auch irgendwo gelesen zuhaben, dass er auch als Gott der Heilkunst verehrt wurde.

@ Idan
passt jetzt nicht ganz zum Topic, aber die Bilder, die du eingefügt hast, die sollen ja diesen Ork darstellen oder? hast du die selber am Computer gezeichnet oder aus einem PC Spiel? Wenn ja aus welchem? würde mich jetzt mal so interessieren, hoffe das ist nicht unhöflich von mir, das ich so nicht auf deine Schilderung eingehe, aber die BIlder sind mir sofort positiv aufgefallen
Antwort 4
Incognitus
Incognitus

Idan
Beiträge: 71
Registriert: 31/8/2002
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17/4/2008 um 04:40  
Die Bilder sind nicht von mir selbst, aber ich habe sie beim STöbern im Netz gefunden und fand sie wunderbar passend. Vor allem der wechsel der Rüstungsfarbe von dunkel nach hell.

Das stammt aus dem Rollenspiel Lineage II

Und ja, Apollo gilt auch als Gott der Heilkunst, er ist auch der Vater des Heilgottes Asklepios (Äskulapstab)


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