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Autor: Betreff: Zaubersprüche
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 13/1/2010 um 14:42  
Nun, immer wieder suchen doch hier die Anfänger der Magie den richtigen Zauberspruch, um sich diesen oder jenen Wunsch zu erfüllen, wie sie es sich bei Zauberern gewisser Kino-Filmen abgeguckt haben.

Dabei würde dieses Anliegen durchaus den historischen wissenschaftlichen Auffassungen darüber entsprechen, wie im primitiven Bewusstsein ursprünglich magisches Denken entstand: überwältigende Schicksalserfahrungen lassen den ohnmächtig erleidenden Menschen höhere Mächte projezieren - und Magie ist in der primitiven Vorstellung folglich DER richtige Weg, den nur Eingeweihte verstehen, um sich mittels Worte und Riten diese Mächte geneigt oder gar gefügig zu machen.

Selbst in Worte kann man solcherart eine höhere Macht hinein projezieren - dann öffnet gemäß solchen Vorstellungen das richtige Wort oder der richtige Spruch zur rechten Zeit eine verborgene Tür zu einem EIGENEN Schöpfungsakt in dieser Welt.

Eine Welt, die wir sonst erleiden müssen, der wir durch ANSTRENGUNG und MÜHE unser Leben abtrotzen müssen.

Und seit Alters her bewundern kindliche Gemüter die Geschichten über große Zauberer, die es eben scheinbar OHNE diese menschliche Anstrengung verstehen, durch magisch schöpferische Akte ins Schicksal der Menschen einzugreifen. Sei es zum Guten, oder zum Bösen.

Erwachsene glauben nicht mehr an diese großen Zauberer der Märchen - aber sie spielen gerne LOTTO.

Damit haben auch sie sich noch eine Nische des wundersamen Glücks geschaffen - die es einigen Wenigen erlaubt, mittels der Magie des Geldes jenseits von menschlichen ANTRENGUNGEN und MÜHEN scheinbar glücklich leben zu können.

Natürlich steckt letztlich kein bisschen Magie dahinter: ein Millionär lässt nur mit Hilfe des Geldaberglaubens ANDERE für sich arbeiten, wie wir sehr wohl wissen.

Trotz alledem gibt es wider besseren Wissens immer noch eine Spezies Mensch, die sich OKKULTISTEN nennt, sich ernsthaft mit magischen Systemen, Evokationen, magischen Handlungen usw. beschäftigt.

Wie unterscheidet sich deren Auffassung, hier besonders in Bezug auf Zaubersprüche, einerseits von primitivem kindlich-magischem Wunschdenken - andererseits vom modernen wissenschaftlich logischem Denken?

Im Umfeld der buddhistischen Meditation gibt es hierzu einen sehr nützlichen Begriff: den der EINSPITZIGKEIT.

NORMALES DENKEN und Bewusstsein, beobachtet man es einmal, läuft im Zickzack, schlägt Haken, wie ein Hase, so stellte es Wolfram von Eschenbach schon in seinem Parzival fest. Wir bleiben kaum länger bei einer Sache - ständig schieben sich seitwärts Gedankengänge und Assoziationen ein, Ablenkungen, Bilder, Tagträume, äußere Sinneswahrnehmungen usw. usw.

Ziel mancher Meditationsformen ist es in diesem Zusammenhang, geistige EINSPITZIGKEIT oder KONZENTRATION AUF EIN EINZIGES OBJEKT zu erreichen. Praktisch heißt das, man konzentriert sich auf EIN bestimmtes KONZENTRATIONSOBJEKT und zieht von allen anderen ABLENKUNGEN und geistig sinnlichen Erscheinungen die Aufmerksamkeit ab. Schon bei dem Versuch LERNEN wir sehr viel über unser unbewusstes Denken und wir groß das Maß und die Macht unserer unbewussten Ablenkungen ist.

Übrigens sind in östlichen Gefilden höchstguruliche Ausführungen zum Thema: „Meditation und Moskitos“ Legion, fast ebenso wie es in westlichen Gefilden Doktorarbeiten sind zum Thema „Der Weinbau und die Reblaus“.

Doch nochmals gesagt - normalerweise leben wir in einem wirren KALEIDOSKOP aus Gedanken und Wahrnehmungmustern von innen und von außen. EINSPITZIGKEIT heißt, dass wir für eine gewisse Zeit alle Sinne auf EIN KONZENTRATIONSOBJEKT fokusiert halten können.

Analog dazu bestehen auch WORTE aus einem ganzen Kaleidoskop von verschiedenen Bewusstseinselementen: als Schriftbild, als Laut, als Laut- und Klangfarbe und Laut- und Klang-Gefühl, als Bedeutung, als bewußte und unbewußte Assoziationsketten, als akustische Schwingungsform, als visuelle Schwingungsform, als emotionale Schwingungsform, Frequenzgemisch und Modulationen.

DAS HAUPTELEMENT DES OKKULTISMUS IST DIE LEBNESENERGIE - feinstoffliche Energie, worüber es viele mehr oder weniger genaue Begriffsvorstellungen und Begriffs-Schöpfungen gibt. Für den Okkultisten kommt also noch hinzu, dass ein Schriftzeichen durch seine FORM eine gewisse feinstoffliche Strahlung ausstrahlt. Frequenz und Strahlungsstärke (in Bovis-Einheiten üblicherweise angegeben) kann man mit dem Pendel messen.

Ebenso formt, verdichtet und beeinflusst ein gesprochener LAUT die LEBENSENERGIE.

Bedenken wir nämlich dass gerade im Yoga die Lebensenergie - dort als PRANA bezeichnet - zunächst primär durch die ATMUNG gesteuert und gelenkt wird, so ahnen wir schon diesen inneren Zusammenhang zwischen Laut, Atmung und Ausrichtung und Ausformung der Lebensenergie.

Vorausgesetzt ist ein entsprechendes Verständnis durch Übung und Wahrnehmung und Bewusstseinsbildung.

Und hier nähern wir uns schon einer IDEE, die sich aus dem buddhistischen Begriff der EINSPUITZIGKEIT ergibt: was wäre eine ideale magische Sprache? Was ist eine SPRACHE DER KRAFT?

Oben zeigten wir, dass ein Wort aus vielen verschiedenen ELEMENTEN besteht (Schriftbild, Laut, Klangfarbe, Bildassoziationen, Gefühle, Schwingungen, Frequenzen ....). Diese zusammengesetzten, teilweise fließenden Elemente können, entsprechend unserem unkonzentrierten Denken, ein energetisches unzusammenhängendes KALEIDOSKOP aus Zufälligkeiten und Überlieferungen sein.

Der buddhistische Begriff der EINSPITZIGKEIT deutet dahingegen auf eine energetisch ideale KRAFTSPRACHE hin: Alle Sprachelemente - Schriftbild, feinstoffliche Schriftstrahlung, Laut, Klangfarbe, Laut-Pranagestalt, Gedankenform, Assoziationen, Bedeutung ..... - all diese Sprachelemente würden EINE FREQUENZ fokusieren - oder zumindest in einer hohen RESONANZ zueinander schwingen.

Hier wird sofort der Unterschied zwischen okkultem und modernem logischen Denken sichtbar. Im modernen logischem Denken wird ein bestimmtes Zeichen, einer bestimmten Bedeutung zugeordnet, das ist dann ein Symbol. Zeichen (als Schriftzeichen oder Lautzeichen) und Bedeutung sind dort aber BELIEBIGE FESTLEGUNGEN - oder im logischen Formalismus gar VARIABLEN. Ein energetischer Zusammenhang, ein INNERER SCHWINGUNGSZUSAMMENHANG zwischen Zeichen und Bedeutung oder Symbol-Form und Bedeutung wird in der modernen Logik ausdrücklich ausgeklammert.

Nur so aber konnte man die abstrakten logischen Formen und Formeln hinter unserem Denken erkennen.

Okkultes Denken bezieht hingegen ausdrücklich Schwingungszusammenhänge mit ein, Resonanzen, Dissonanzen, Gleichklänge, Flüsse, stehende Wellen und Manifestationen ...

Astrologisch beispielsweise werden Resonanzbeziehungen durch WINKELBEZIEHUNGEN beschreiben und berechnet. Konjunktionen sind Gleichschwingungen, nicht unterscheidbar, Sextile sind unterscheidbare freundliche Resonanzen, Oppositionen sind Gegenschwingungen, stehende Wellen, die ich aber sehen kann, Quadrate sind unbewusste, unberechenbare, unsichtbare Seitenhiebe, die mich aus der Bahn werfen. Mit dem WINKELMAß können genaue Resonanzbeziehungen oder Schwingungsbeziehungen beschrieben werden - daher sind Winkelmaß und Winkel so wichtige Erkennungssymbole mancher Logen und Orden. Sie stehen im Zeichen dieser besonderen Art des Denkens und Wahrnehmens.

Durch Ausklammerung des magischen Denkens waren wir in der Lage, hinter unserem Denken logische Strukturen zu entdecken.

Durch Einbeziehung von Lebensenergie, feinstofflichen Schwingungs und Resonanzzuständen (Winkelbeziehungen) waren Okkultisten, Schamanen u.a. in der Lage, energetische Bewußtseins- und Kraftzustände zu erleben und auch dort Strukturen von Schwingung und Energie zu entdecken, die in vielen magischen Systemen wie Kabbala - Tarot - Astrologie beschrieben und angewendet werden.

Es ist nicht eine Art zu denken besser oder schlechter als die andere. Beide haben IHREN GANZ EIGENEN SPEZIFISCHEN SINN! Ich meine durchaus, dass BEIDE Arten des Denkens und Wahrnehmens beherrscht werden sollten, um vollständig zu sein.

Doch nun zurück zu unserem Thema ZAUBERSPRÜCHE und MAGISCHE KRAFTSPRACHE.

Magie erlernt man primär nicht durch abstraktes Buchwissen – oder durch Auswendiglernen der Zuordnungs – und Resonanztabellen irgendwelcher Autoritäten (siehe: Liber 777 von Aleister Crowley) – sondern durch EIGENES ERKENNEN und ERSPÜREN und immer subtileres Wahrnehmen. Daher arbeiten okkulte Systeme so gerne mit Einweihungen, Initiationen, Mysterienspiele etc. - alles Spielweisen, die eigenes ERLEBEN, Erfahren und Erkennen in den Vordergrund stellen – ganz im Gegensatz zu abstraktem Buchwissen. Dieses mag NACH eigenen Erfahrungen anregen, dann auch über den Tellerrand der eigenen Erfahrungen gucken zu können.

Daher beginnen wir mit ganz elementaren eigenen Erfahrungen, wie durch Laute die Lebensenergie gelenkt wird.

Zunächst gibt es die fünf VOKALE – eigenständige Stimmen. Wir stellen uns einmal aufrecht hin und intonieren sie: iiiiiii – uuuuuu – eeeee – aaaaa – ooooo.

Hier fällt uns vielleicht auf, dass beim Intonieren des Vokals i die Energie nach oben gelenkt wird – beim u wird die Energie nach unten gelenkt – a,e,o senden die Energie irgendwie mehr waagerecht aus und sind nicht so leicht zu unterscheiden. Subtiler stellen wir vielleicht fest, dass a waagerecht ist, e leicht nach oben geht während o leicht nach unten rollt. Aber hier sind die Unterschiede subtil.

Schauen wir uns nun das Schriftbild einer magischen Sprache an: die einfachste achtzehner Runenreihe. Die Eh Rune ist ein senkrechter Strich, gekreuzt von einem waagerechten Strich der leicht nach oben geht. Der senkrechte Strich sind wir, wenn wir stehen, der leicht von unten nach oben führende waagerechte Strich wäre der Vektor für die Energierichtung beim Intonieren des Vokals e. Hier haben wir also eine EINHEIT von Laut und Schriftbild als Energievektor. Die Rune IS für den Vokal i ist ein einfacher senkrechter Strich, die Energie geht senkrecht nach oben. Bei der UR Rune für den Vokal U weisen beide Enden nach unten. Bei der nOt Rune weist der waagerechte Strich leicht nach unten – aber hier ist die Zuordnung als Energievektor schon nicht mehr so einfach ersichtlich, es ist ja eigentlich der n-Laut. Die Rune OS als Kreis oder Othila zeigt eher den kriesförmig rOllenden Wirbel oder die Eigenschaft, eine Fläche einzukreisen. Ar oder AS – nun, bei den Runen gibt es keinen rein waagerechten Strich.

Aber ANGEDEUTET finden wir schon, dass Laute der Energie eine FLUSSRICHTUNG geben können. Dass durch die Runenstriche im Schriftbild Flussrichtungen und Vektoren angedeutet werden können – eine gewisse Einheit zwischen Laut – Energiefluss – und Schriftbild.

Runen als Vektoren – oder Zweigkräfte – werden in dem Buch „Die Runen“ von Ulrich Jürgen Heinz weiter ausgeführt.

Die Schriftbilder für Laute einer magischen Schrift können also Abbilder von Energieflüssen sein.

Es gibt aber weitere tiefe Gründe für ein magisches Schriftzeichen – und WAS es darstellt. Wir merken dabei immer mehr, wie für die Magie Schriftbild, Bedeutung, Energie, Klang in einem Sinn- und Schwingungszusammenhang stehen – und nicht beliebig sind, wie für die moderne Logik.

Einige Richtungen der Physik (Burckhard Heim) postulieren ein Modell, nach dem die Wirklichkeit 10 Dimensionen haben muss. Dabei werden diese Dimensionen verschiedenen Ebenen zugeschrieben: Raum-Zeitebene, Strukturebene, Informationsebene, Schöpfungsebene.

Solch ein Modell zeigt verblüffende Analogien zum System der magischen Kabbalah. Dieses zeigt in dem Bild vom Lebensbaum ein Diagramm von 10 Dimensionen der Energie – von den göttlichen Schöpfungsdimensionen bis hin zur irdischen Manifestation – und die Pfade (Strings?) zwischen diesen Dimensionen.

Verblüffend ist, dass dieser Lebensbaum auch in den Mythen anderer Kulturen zu finden ist – in dem Mythos vom germanischen Lebensbaum Yggdrasil mit seinen verschiedenen Welten lassen sich derart viele Analogien zur Kabbalah finden, dass man fast von selbst versucht ist, über einen gemeinsamen Ursprung zu spekulieren.

In dem Buch VATAN, von E. u. M von Hollander, werden sowohl die magischen Runenzeichen als auch die hebräischen Schriftzeichen als Diagramme von Pfadwegen und Verbindung von Zentren im Lebensbaum dargestellt. Hier geht es dann um die Verbindungswege von Energiedimensionen.

Das Verstehen von magischen Schriftzeichen führt uns also zu einem tieferen, sehr differenzierten VERSTEHEN von Lebensenergie – einmal als Flußrichtung (Vektor), dann als Wege durch die verschiedenen Dimensionen von Energie (Kabbalah, Lebensbaumdiagramme).

Doch fahren wir fort mit einfacher Praxis. Vokale lenken die Energierichtung und können bildhaft als Vektoren in einem Schriftzeichen dargestellt werden.

Mischvokale wie ue, ae, oe, scheinen energetisch eine Fläche aufzuspannen.

Neben Vokalen gibt es Konsonanten, also Mitlaute, die wir am Besten mit einem Vokal zusammen aussprechen können: B(e), D(e), (e)F, K(a), usw.

Hier gibt es einmal PRESSLAUTE: k, p, t, g usw. Hier wird Prana-Energie, oder Lebensenergie in Verbindung mit Atmung, gesammelt, verdichtet, und dann ausgestoßen. Diese Laute mögen zur Verdichtung und Verstärkung dienen. Magisch erzeugen wir dadurch Qualitäten von Verdichtungen, und punktförmigen Entladungserscheinungen.

Dann gibt es STRÖMUNGSLAUTE, bei denen der Atem gesammelt, etwas verdichtet und dann zum Strömen gebracht wird: fffff, www, lllll, sssss, sch, usw. Mit diesen Runen erzeugen wir verschiedene Qualitäten von Energie-Strömungen. Diese Qualitäten finden wir als Assoziationen dargestellt in den Runenbeschreibungen und (scheinbaren!) Runenbedeutungen – und im eigenen ERSPÜREN.

FFFFFFFFFAA kann hier beispielsweise als ein waagerechter Strom eines schwarzen Urfeuers – oder ein Fluß von schöpferischen Ur-Teilchen der Qualität Feuer-Element aus dem Herzen ausstrahlend – vorgestellt werden .

Die Sig-Rune, als Blitz dargestellt, als sssss-Laut, mag der göttliche Lichtblitz sein, der göttliche Lichtfluss, der im Schriftzeichen dargestellt den Weg des geringsten Wiederstandes findet um oben mit unten und unten mit oben zu verbinden.

Magisch können wir auch gut mit der Gibor Rune arbeiten, das Schriftbild ist X.

Das sind zwei Linien, die sich treffen. Die eine Linie könnte die äußere Welt sein, die andere Linie meine innere Vorstellung. Der Laut G drückt energetisch einen wellenförmig ausstrahlenden Punkt aus (G.ong). Hier treffen sich zwei Wege im Schöpfungspunkt (G.ott)– eine sehr magische Rune.

Betrachten wir einmal SIG als magisches Wort. Es besteht aus den Lauten S, I und G.

S als Sigrune ist der göttliche Schöpfungsflow, der wie ein Blitz den Weg des geringsten Widerstandes findet (den Weg der besten Leitfähigkeit), um bei uns oben und unten, Himmel und Erde, Geist und Körper zu verbinden. Dies führt zur Erkenntnis unseres wahren I.chs, zur IS Rune, die im Schriftbild unseren aufrechten Stand darstellt als geraden Weg von unten nach oben. G ist dann das G.öttliche G.eschenk, wo Vorstellung und Welt sich im göttlichen Schöpfungspunkt treffen.

SSSSSIIIIIIG.

So – damit haben wir nun eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie Zaubersprüche einer magischen Sprache funktionieren – wir brauchen demnach eine solche Sprache wie die Runensprache nur tiefer zu studieren, ihr nachspüren, und können dann loslegen.

Können wir Frequenz und Stärke und Qualität der feinstofflichen Energie Pendeln, öffnen sich für uns ganze Erkenntniswelten. Die deutschen Großbuchstaben beispielsweise sind gegen DREHUNG unempfindlich, sie strahlen in jedem Winkel die gleiche Energie ab. Das Y zum Beispiel strahlt mit Lichtfrequenz und eignet sich sehr gut zum energetischen Entstören.

Bei Runen gibt es Sturz- und Wenderunen – bei jeder kleinsten Drehung verändern sie ihre Energieabstrahlung in Qualität und Stärke. Runen haben etwa dieselbe Energiestärke wie normale Menschen – aber zu Runenwörtern zusammengesetzt kann es zu sehr hohen Energieabstrahlungen kommen. Es gibt Kombinationen, die immer einen ganz bestimmten Wert haben – die bestimmte Silben ergeben (Din, Dor, Dan)– und hier mag man alte Energie Worte undSprachen entdecken (Maha-Din).

Die Namen der germanischen Götter, in Runen geschrieben, ergeben auch immer denselben hohen Energiewert. Ein Magier mag diesen Energiestrom aus einem Namenszug in Runenschrift durch seinen Körper leiten, um Kontakt zu feinstofflichen Wesenheiten aufzunehmen und einen Kommunikationsstrom (Bilder, Worte, Botschaften, Gefühle, Erkenntnisse) zu erfahren.

Die englische Sprache, in Runenzeichen geschreiben, liefert viele Worte der Kraft. Die deutsche Sprache, wie sie sich durch Lautverscheibung verändert hat bis jetzt - hat nur noch wenig Kraft. Wir sind also nicht mehr mit der KRAFT verbunden. Altdeutsche Wörter hingegen strahlen wieder sehr viel Kraft aus.

Alte Sprächen scheinen mehr noch mit der Kraft verbunden zu sein. Schreibt die Wörter einfach in Runenzeichen und meßt die Energie und die Frequenz und die Qualität der feinstofflichen Strahlung - das zeigt es euch! Aber das ist der Grund, warum manche Zauberer lieber alte Sprachen benutzen - gälisch zum Beispiel.

Manche Sprachen wirken sehr kraftvoll, weil sie viele explosive Preßlaute enthalten. Das wirkt kräftig und stark - aber auch trennend. Englisch dagegen ist mehr eine vokale verbindende weiche Sprache - selbst unterschiedliche Worte werden in einem Verbund ausgesprochen.

Da ihr nun etwas mehr wißt über den Zusammenhang zwischen Laute und Energielenkung - könnt ihr magische Sprachen nun besser beurteilen.

Es öffnen sich ganz neue Erfahrungswelten und energetische Kommunikationsräume – und wir sind nun sehr optimistisch, immer mehr unser eigener Schöpfer zu werden …..

wenn da nicht dieser erhobene Zeigefinger aus der Richtung der SCHATTENMAGIE wäre.

Diese fragt uns nämlich: WO KOMMEN DENN DEINE WÜNSCHE UND VORSTELLUNGEN EIGENTLICH HER?

Nun – meistens aus unseren verdrängten Schatten. Es gibt einen unbewußten Verdrängungsmechanismus in unserem Verstand, wonach wir positive Ziele und Lichtvorstellungen IN UNSEREM VERSTAND ERZEUGEN – auch in großen Identitäten schwelgen – um Schattengefühle wie Traurigkeit, Minderwertigkeit, Unterlegenheit, Scheitern, Mißbrauchserfahrungen, Unterdrückungen suw usw VERDRÄNGEN, indem wir in unserem Verstand positive Vorstellungen erzeugen. Beim Meditieren kann man solche Verstandesprogramme in sich entdecken – und das unverarbeitete Unbewusste ist auch der Grund, warum unser Denken so zwanghaft abgelenkt wird, wenn wir versuchen, mal zwei Stunden zu meditieren und uns zu konzentrieren auf ein einziges Konzentrationsobjekt. Dann erst erkennen wir das Ausmass, wie sehr unser Verstand von zwanghaften ABLENKUNGEN beeinflusst wird.

Was passiert, wenn bei unserer magischen Operation nicht nur der Wunsch, sondern auch der unbewusste Schatten, der diesen Wunsch AUTOMATISCH in uns erzeugen ließ, um durch diese Wunschvorstellung den Schatten NICHT MEHR SPÜREN ZU MÜSSEN?

Nun – wir hatten vielleicht eine kummervolle Kindheit, wurden nicht geliebt – und praktizieren nun einen LIEBESZAUBER, um DEN perfekten Liebespartner zu bekommen. Hier wird das unbewusste Motiv, der unverarbeitete Liebeskummer der Kindheit, bei dem magisch-energetischen Akt UNBEMERKT mitschwingen.

Wenn bei diesen unbewussten Gegenenergien überhaupt noch etwas magisch passieren kann – werden wir bestenfalls das BLENDWERK eines äußerlich gut aussehenden Partners bekommen, der uns im weiteren Verlauf dann genau die Erfahrung beschert, die wir durch die Identifikation mit einer Wunschvorstellung NICHT IN UNS MEHR SPÜREN WOLLTEN:

nämlich LIEBESKUMMER.

Da die Wahrnehmungen eines Magiers immer subtiler werden, erkennt er vielleicht mehr und mehr, dass Schicksalsbegegnungen kein Zufall sind, dass vielmehr verdrängte Seelenanteile in Form von äußeren Projektionsbegegnungen scheinbar zufällig immer wieder nur ihm passieren, damit verdrängte Seelenanteile jetzt diesem Weg finden, um wieder von ihm GEFÜHLT zu werden.

Damit wird ein Magier immer weniger versuchen, die Welt zu manipulieren, da er mehr und mehr erkennt, dass dies nur der fruchtlose Versuch ist, sich selber zu entkommen.

Vor sich selber zu fliehen.

Vielmehr wird er mehr und mehr das äußere Schicksal als einen Spiegel begreifen, der ihm die Spuren zu sich selbst zeigt, zu seinen verdrängten unerlösten Seelenanteilen, die er dann zu erlösen trachtet. Er wird mehr und mehr die Zeichen zu deuten wissen und sich mit dem verbinden, was einst in ihm getrennt wurde.

Je mehr die Persönlichkeit zur GANZHEIT oder VOLLSTÄNDIGKEIT reift – umso einfacher sind all diese magischen Landkarten, Dimensionen und Energieformen im eigenen Selbst als das wirkliche Land erfahrbar:

ICH SELBST BIN DER LEBENSBAUM UND DAS WORT. ICH WAR ES IMMER GEWESEN. DIE VERANTWORTUNG FÜR MEIN LEBEN LIEGT ALLEIN BEI MIR!

In diesem Sinne: fröhliches Zaubern und einen lieben Gruß - merlYnn


[Editiert am 13/1/2010 um 15:21 von GeorgeTheMerlin]
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Artifex
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dana-fox-1
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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2010 um 09:21  
Hallo George,
spaßeshalber sagtest du zu mir:......"Ich schreibe diesen Text damit du etwas lernst." Es ist dir vortrefflich gelungen das Thema Zauberzprüche, mit all seinen verschiedenen Aspekten aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln zu beleuchten - sehr inspirierend. In meinem Kopf vermischt sich das dunkle Gemurmel lateinischer Worte, die Sprache der Priester, mit gergorianischen Gesängen, dem Heyaheya der indianischen Schamaninnen und den Mantren der indischen Gottheiten.
Jai Mata Kali...Jai Mata Durga.....ach übrigens Vau....Nina Hagen ist klasse.
Ja, kraftvoll sind sie die alten Sprachen, die toten Sprachen, die Ursprachen der Völker gälisch in Schottland, bretonisch in Frankreich, das Welsch der Waliser.

Allein ein Aspekt fehlt mir noch - es kommt nicht nur darauf an was du sprichst sondern auch wer der Sprecher ist. Die Macht und die Kraft die hinter den Worten
steht ist ebenfalls von Bedeutung. Bitte erzähle uns auch noch etwas zu den verschiedenen Wegen, die uns helfen können diese Macht zu erlangen. Ich weiß, daß dieses Thema ähnlich komplex ist, wie das Thema Zaubersprüche, bei dem Omayeomaye der afrikanischen Priesterin und den Sprachübungen der Sänger und Schauspieler beginnt, uns in Abgründe wie "die Kunst der Rhetorik" (die Kunst der Politker und Chefs - mit vielen schönen Worten nichts zu sagen, sich nicht festzulegen, keine Stellung zu beziehen) führt, die Atemübungen der Yogis und das Sammeln von Kraft mittels bestimmter Übungen, streift aber ich kenne niemanden, der all diese vielen Aspekte aufgrund seiner Erfahrung, besser zusammenfassen könnte.
Liebe Grüße :heartpump:
Dana


[Editiert am 14/1/2010 um 09:25 von dana-fox-1]



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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 17/1/2010 um 19:14  
Hi dana-fox

Seit dem sogenannten 3. Reich beobachte ich, wie die unsichtbare "Kraft" sozusagen verfemt ist, sozusagen außen vor bleibt. Und einem negativem Aspekt der "Kraft" - nämlich den der Verführung, der Verführung der Massen - wurde in den 70gern mit einer Überbetonung des Intellektes begegnet.

Intellekt ist alles, Intuition dazugehörige Wahrnehmungsmodalitäten gehören unter ferner liefen.

Man sieht dies fast allzu deutlich bei den modernen Kirchen, die seitdem entstehen. Waren dies früher geometrisch-spirituelle Gebäude, mit Maßen und Ausrichtungen der geheimen "DOMBAUKUNST" - scheinen die neuen Kirchen lediglich noch Produkte dessen zu sein, was ein 0815 Architekt so auf der Uni gelernt hat - teilweise sehr unansprechende Betonbauten. Auf jeden fall habn sie diese spezielle spirituelle KRAFT verloren, die sie einst hatten.

Hier wird die Abwendung von der "Kraft" für jeden sichtbar. Seit dem 3. Reich spürt man da ein ziemliches Mißtrauen, was nicht verwunderlich ist, da diese Zeit eine KOLLEKTIVE MIßBRAUCHSERFAHRUNG durch charismatische Leute darstellt.

Seltsamerweise empfindet die Gesellschaft gleiches Mißtrauen nicht bezüglich der Physik - nach dem Abwurf der Atombombe.

Magie aber war immer schon ambivalent - Voodoo ist vielen als schwarze Kunst bekannt - ursprünglich aber waren diese Puppenzauber Werkzeuge der HEILUNG.

Wie in der Physik läßt sich also die PERSÖNLICHE KRAFT in jederlei Hinsicht benutzen - und GEISTIGE REIFE oder die Reflektion darüber, was mich zwingt zu sein, was ich bin - oder welcher Schatten in mir welche Wünsche zur Kompensation entstehen läßt - sind spezifische Themen der Schattenmagie.

Zugang zur persönlichen Kraft - das Erspüren von Energien - mit einem Wort: DER KONTAKT mit meinen feinstofflichen Sinnen:

Dieser Kontakt kann auf vielfältige Weise entwickelt und ERWECKT werden.

Tai Chi bezieht den ganzen Körper mit ein. Bewgungen geschehen in Harmonie zur Chi-Energie.

Prana Übungen des Yoga verbinden die Atmung mit der Kraft. Mit diesem Vorverständnis kann man Energie duirch Laute formen, konzentrieren, aussenden.

ReiKi ist eine umfangreiche Methode, den Umgang nit der Kraft zu erlernen - vorrausgesetzt, man findet gewissenhafte Lehrer und macht nicht alle Grade an einem Wochenende. Langfristige Kontinuität ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Meditation, innere Stille, Entspannungsübungen - öffnen eine Wahrnehmung für diese subtile Energie.

Pendeln - hier läßt sich diese Energie messen, genauer bestimmen, es lassen sich verborgene Zusammenhänge finden - und man kann durch Verstehen von FORMENERGIE selber Kraftorte kreieren. Es öffnen sich ganz neue Welten, was Steinkreise sind, WIE dort Kraft generiert wird, wie alte Tempel und Kirchen die Formen der Kraft erhalten.

Rosa Rosetree hat in ihrem Auch "Aura erkennen mit allen Sinnen" schöne Übungen, um in Kontakt mit seiner subtilen Wahrnehmung und Energie zu kommen.

Schattenarbeit: Das erkennende Erlösen innerer unbewußter Fixierungen befreit von traumatischen Energielöchern, verbindet mit ehemals abgespaltenen Energien. Hier verbirgt sich das größte Potential unserer verlorenen Lebensenergie. Schamanisch ausgedrückt, sammelt man hier verlorene abgespaltene Seelenanteile wieder ein.

Was unterscheidet ein Ritual von einer Alltagesbeschäftigung wie Geschirrabwaschen? Nun, letzteres tue ich vielleicht ungerne, bin mit meinen Gedanken woanders, höre nebenbei Musik - mit anderen Worten: ich bin nicht FOKUSIERT in meiner Handlung.

Bei einem Ritual kreiere ich grundlegende energetische Bedeutungen: Erde (Pulver), Feuer (Kerzen), Wasser (Kelch) und Luft (Räucherung). Bewegungen, Sprache, Handlungen, Zeit-Rythmen (Trommel) - und die Absicht!!! - sind mit der "Kraft" vrbunden.

Hier hast du recht - es kommt weniger auf die äußere Form des Rituals drauf an - sondern WER es durchführt. Will heißen, wieweit ist jemand IN KONTAKT mit den FLOW der Kraft, kann er KRAFT kreieren und formen und zu einer Einheit verbinden - und vor allem: ist seine Absicht rein, oder kommt sie aus einem unbewußten Schatten.

Viele Wünsche und Vorstellungen hier, besonders aus der Ecke der Jungmagiere - kommen eher aus unbewußten Schatten - es sind eher Versuche, etwas zu MANIPULIEREN, als aus einem liebenden Sein etwas zu kreieren.

So ist denn der WEG ZUR KRAFT ein Weg der inneren Reifung, Heilung (im Sinne von GANZHEIT) und Erkenntnis.


*looool es ist kaum ein Weg von: mit welchem Zauberspruch werde ich eine Fee - oder mit welchem Zauber kann ich meinen Lieblingsstar kennenlernen - oder mit welchem Zauber kann ich jemanden so manipulieren, dass er mcih liebt ........

Hier hat man nicht einmal erkannt, worum es geht - nicht um MANIPULATION meiner Umwelt oder die Einbeziehung der Welt in mein kleines Ego -

sondern um den Weg der Kraft. Und dies heißt, mehr und mehr über den Tellerrand seines kleinen Ichs blicken zu können.

liebe :heartpump: Grüße
merlYnn :devil:


[Editiert am 17/1/2010 um 20:49 von GeorgeTheMerlin]
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Lux
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red_folder.gif erstellt am: 10/6/2013 um 12:14  
Hallo ihr Lieben :)

und jetzt versteh ich auch, warum meine Uroma immer
gesagt hat: " Sing's wenn du`s nicht sagen kannst " und
"was du dann bekommst, mag dir erstmal nichts nützen, doch
Schaden tut`s dir nicht." Was sie vergessen hat zu sagen ist, das das
Erkennen ein sehr schmerzhafter Prozess ist :puzz:


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„Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Sokrates
Auf dem Weg zurück zur Erde, wissend, "Alles bagann mit einer Lüge"
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Multum Umbra

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 10/6/2013 um 17:04  
Ja - aber jeder erkannte und erlöste Schmerz ist wiederum Licht - wenn man es richtig gemacht hat. Eine Gute Focusing Session beispielsweise.

grüssli merlYnn
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