Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Ihr Liebster
Lux
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neminem
Beiträge: 7
Registriert: 8/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/4/2010 um 12:50  
Ihr Liebster

Die Welt hat sie verbannt, hat sie verschlungen,
Tränen fallen leise auf ihre sanfte Haut,
Ihr Leib wurde von der Traurigkeit gebunden,
denn der Tod hatte ihren Liebsten geraubt,

Nun zieht sie einsam durch die Gassen,
in der Hoffnung das ihr Liebster wiederkehrt,
nun will auch sie diese leere Welt verlassen,
denn der Gedanke des Todes ist es
der immer wieder in sie kehrt,

und im düsteren Wald zur später Stunde,
verkündet sie dem toten Laub die bitter Kunde,
das es sich so nicht mehr zu leben lohne,
so das es nun zu ihrem letzten Atemzuge komme,

der Dolch der Trauer und der Einsamkeit,
ist es der sie von dieser trostlos Welt befreit,
der sie wieder mit ihrem Liebsten vereint,
auf das die Sonne wieder in ihren Herzen scheint,

zu Boden brach sie, der kalte Boden voll warmen Blut,
auferstanden ist sie, in eine Welt so rein so gut,
in eine Welt voll Liebe und Vollkommenheit,
in eine Welt voll von Vertrauen und Gerechtigkeit,

und so schwor sie ihm
das sie nun auf ewig bei ihm bleibt,
nun auf ewig an seiner Seite verweilt,

doch in einem düsteren Walde
fern ab von Liebe und Gerechtigkeit,
ist es ihr ohne Leben, blutig Leib,
der nun auf ewig mit dem toten Laub verbleibt.
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Artifex
Artifex


Beiträge: 121
Registriert: 20/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 10/4/2010 um 22:03  
"ewig" ist mir ein überaus gemeines und finsteres Wort.Kaum Etwas kann schlimmer sein.
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Lux
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neminem
Beiträge: 7
Registriert: 8/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/4/2010 um 23:47  
Werte(r) Vau,

In dem Sinne ist die Ewigkeit ja nur auf die leblose Hülle der Liebenden gemeint.
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Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 11/4/2010 um 09:57  
Wie gut, dass man auf Würmer und Mikroorganismen hoffen darf...

Sie sang vom irdischen Jammertal,
Von Freuden, die bald zerronnen,
Vom Jenseits, wo die Seele schwelgt
Verklärt in ew'gen Wonnen.

- Heinrich Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen,

Respekt für die Form des Gedichtes. Ich bin immer zu faul, mir viel Kopf um Reim, Silbenzahl und Klang zu machen.


____________________
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Lux
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neminem
Beiträge: 7
Registriert: 8/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/4/2010 um 23:07  
Werte Serafia_Serafin,

danke dür das Lob :redhead:

Die Ewigkeit kann ewig dauern..............

manchmal wünsch ich mir den Tod herbei
denn ich trage offen meine Narben,
manchmal wünschte ich alles wär vorbei,
es quälen mich die dunklen Farben,

schwarz spiegelt sich bei jedem tritt,
nach Liebe sehnt sich meine kranke Seele,
doch lohnt sich noch ein kleiner schritt,
wenn ich doch stets zu diesem Leiden wiederkehre,

Schmerzen die mich nicht mehr schlafen lassen,
aus Angst im Traume Liebe zu erfahren,
denn am nächsten Tage würde sie erblassen,
dieses Schicksal möcht ich mir ersparen,

so werd ich Nacht für Nacht im Bette liegen,
und hoffen das die Liebe auch bei mir einkehrt,
doch bis dahin wird die Trauer mich im Bette wiegen,
doch manchmal bleibt sie einem Wesen
auch für eine Ewigkeit verwehrt.
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Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/4/2010 um 12:38  
Ich habe mich in der zweiten Zeile verlesen:

"Manchmal wünsche ich mir den Tod herbei
denn ich trage ihn offen in meinen Narben"

und habe einen Funken Genialität gesehen...

Das, was du geschrieben hast, hat mich an eines meiner alten Gedichte erinnert:


Damals herrschte Dunnkelheit
traurige seelentiefe Schwärze
kein Lichtstrahl schien weit und breit
und du wandst dich unter Schmerzen

Höllenglut der Seelenqual
in poetischen Gedanken
und die Liebe weist dich allemal
zurück in deine Schranken

Serafia


Und eines, das ich einmal mit jemandem zusammen geschrieben habe:

Im Morgengrauen aufgewacht
gekleidet in Gefieder
schleichend - wohl noch durch
die Nacht - hält er, rastet.

Die Gedanken treffen wieder
Und hallen weit, gar aufgebracht
Wellen gleich
durch den Äther der Zeit & Rast

Alte Stätten sind
Obgleich verborgen noch am Leben
Einsamster Wanderer ruht
in mir, in ihnen und in jedem.

Sindaron & Serafia 2004


Und eigentlich hastr du mich auch zu was inspiriert... das aber später...


____________________
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Lux
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neminem
Beiträge: 7
Registriert: 8/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/4/2010 um 17:39  
Werte Serafia_Serafin,

Eine talentierte Schreiberin wie dich zu einem lyrischen Werk insperiert zu haben erfreut mich sehr!!!







Verdrängt wurde die Sonne mit dem triumphierenden Königszepter,
denn der Herbst zog nun in die schon grauen Städte,
und so wiegt der frische Tau die müden roten Blätter
hinab in den Schoss der alten Mutter Erde,

und so schweben die Blätter zu Boden hinunter,
denn der kalte Wind hat sie vertrieben,
und so fallen sie langsam so langsam herunter,
nicht ein einziges Blatt ist den Bäumen geblieben,

und ihre Träger, die einst so stark so stolz,
erscheinen ihnen so düster, so schwarz wie Ebenholz,
denn ihre Häupter wirken Tod, so kahl und ausgestorben,
als hätte man ihre Wurzeln qualvoll mit der Pest verdorben,

denn ihnen ist bewusst das sie nicht mehr sein werden,
da sie wissen das sie nicht mehr wiederkehren,
das sie bald für immer abschied nehmen,

doch trotz allem sind sie hoffend und verlangend
auf das es bald schon Frühling werde,

denn was ihnen bleibt bevor sie ihre Augen schließen,
und ihr Schicksal mit dem alten Stolz begrüßen,
ist das Licht der tausend strahlend Sterne,
welch schwacher Trost in der unendlichen Ferne,

und so ist die graue Stadt nun mit dem leblos Laub bedeckt,
denn bald schon fällt der erste Schnee,
und auch die Vögel haben sich vor dem kalten Tod versteckt,
fliehen Richtung Sonne, sagen nun ein letztes mal Ade,

doch wenn der warme Sonnenstrahl wieder mit der kalten Nacht zusammen trifft,
und es nun endlich, endlich wieder Frühling wird,
wird wieder neues und prächtiges Leben entstehen,
denn dann wird geboren was schon längst vergessen ist,
ja dann erst werden wir die stolzen alten Blätter Wiedersehen.


[Editiert am 13/4/2010 um 17:42 von neminem]
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Administrator
Speculum

Serafia_Serafin
Beiträge: 249
Registriert: 21/11/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/4/2010 um 22:12  
Dichtern Honig ums Maul zu schmieren
bedeutet, ihre Eitelkeit zu nähren.
Eitlen Dichtern Süßigkeiten zuzuführen,
Eitelkeit zu Größenwahn zu gären.

:P

So... Eigentlich ist diese düsterdunkle Sujet so gar nicht mehr meines... aber das hier wollte einfach...

Ruhe sanft, süßer Prinz
wir gehen getrennte Wege
zwar scheint es anders, doch ich bins
die haltlos gefallen
tief unter den Hallen
bei dir am besten läge.

Ich weiß es, du fehlst
bei Tag und bei Nacht
auch wenn ich dich nie gekannt.
In Träumen du sacht
Feuer entfachst
und mit ungefundnen Küssen mich quälst.

Meine Seele brennt
zu schlafen will ich kaum wagen
von deinem getrennt
hör ich unsre Herzen
noch immer im Gleichklang schlagen.


Soviel zu Inspiration. *rolleyes* Ich hoffe ich werde hier wegen so viel "Schmalz" nicht erschlagen ^^


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Lux
Lux

neminem
Beiträge: 7
Registriert: 8/4/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/4/2010 um 23:06  
Werte Serafia_Serafin,
deine Zeilen sind wundervoll!

die romantik ist doch etwas wunderschönes auch wenn sie meist mit tiefster sehnsucht verbunden ist...........

Ach, was gibt es schöneres als die Liebe,
die Poesie all unserer Sinne,
doch was gibt es düsteres als den Schmerz,
wenn man es bricht, das liebend Herz,


und wie schön ist es, das Herz zu spüren,
wen es voller Liebe ist,
doch welch Weh es ist das Leid zu fühlen,
wenn man der Liebe Kuss vergisst,

denn die Liebe ist eine blühend Rose,
mit welch Pracht, in ihrer lieblich Wonne,
doch des Nachts verblüht sie in ihrem Sein,
verwelkt ist meine Liebe mein,
ja verwelkt ist nun des Lebens Schein
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