Thema: was - ungefähr - versteht ihr eigentlich unter kaos/ chaos/chaosmagie?

Forum: Chaosmagie

Autor: Hephaestos


Hephaestos - 2/2/2005 um 15:40

mir wird das irgendwie nicht klar.

[Editiert am 2/2/2005 von Hephaestos]

tyler_durden - 2/2/2005 um 15:53

chaos, also gegenteil des kosmos, ist doch halt einfach das ungeordnete, unvorhersehbare. so würde ich das auch auf magie übertragen. keinerlei regeln und keine ahnung, was passiert. das ist chaos

sonnenkind - 2/2/2005 um 21:15

Chaos ist für mich all das (und das ist eine ganze Menge ;) ) was er nicht mit seinem "Schubladen-Denken" ordnen und erfassen kann

Hephaestos - 3/2/2005 um 06:28

also : chaosmagie = zaubern ohne regeln?

und was mach ich dann mit meinen mühsam erlernten korrespondenzen? :D deshalb hab ich mir doch diesen riesigen "magischen schubladenschrank" (die korrespondenzen) gekauft, damit ich meinen ganzen magiekrempel ordnen kann!

oder ist gemeint, das es keinen strikten ritualablauf wie BspW. in einem orden gibt?

Toreador - 3/2/2005 um 09:43

Was speziell die Magie angeht, so verstehe ich darunter dass, was Frater V.:D.: als angewandten Paradigmenwechsel bezeichnet. Deine Korrospondenzen sind gut, weil sie funktionieren, nicht weil sie "richtig" sind.
Das Kaos können wir sowieso nicht beherrschen oder kontrollieren, das wäre ein sehr alberner Versuch, es geht wohl er darum seine Effekte (das Spontane und Unregelmässige (im Sinne von "keinen Regeln unterliegende)) zu nutzen.

Toreador

Hephaestos - 3/2/2005 um 10:42

nun denn,ich denk´ich habs kapiert

Daria - 6/2/2005 um 22:41

Hi ,

für mich ist das was ich beherrschen und kontrollieren kann , eigentlich kein Chaos mehr. Es folgt dann gewissen Regeln die ich vorherrsehen kann.
Wenn ich der mir bekannten Chaoserklärung folge (das ein Ergebniss vorhersehbar ist , aber der Weg dahin nicht ) hab ich trotzdem so meine Probleme damit es noch als Chaos zu betrachten .

IL Daria

Serinia - 1/3/2005 um 21:32

Soweit ich weis, kann man sich durch chaosmagie die welt (mehr oder weniger) so formen, wie man sie haben will (hab also was ganz anders gehört)
denn durch seine gedanken und sein handeln verändert man die welt ja sowieso, durch seine vorstellungskraft gewissermaßen auch... sonst würde das mit dem visualisieren ja nicht klappen...
kA... ich kann das irgendwie nicht ganz beschreiben...
einfachstes beispiel: Das Wetter! das kann man eigentlich wunderbar durch visualisierung beeinflussen (meistens jedenfalls, wenn einem niemand reinpfuscht ;___; SONNE ;___; es soll endlich wärmer werden...)
das ist also eine art von chaosmagie...
hat das irgendwer verstanden??? ich weis, ich bin das chaos selbst heute XD ich versuch irgendwann noch mal, das richtig zu beschreiben...

Hunter - 7/3/2005 um 16:09

Ich habe mal das Chaos, wie auf alles Andere, so auch auf den Geist bezogen und als Fazit sei das Chaos der Grund, weshalb wir einige Dinge nicht in Gedanken bekommen. Wenn eine bestimmte Situation euintritt, kann ein Chaos kreiert werden, das Denkweisen nur in eine bestimmte Richtung zulässt. Mit Chaos in Form von Magie zu Arbeiten heißt daher schon mal, dass man Einfluss auf die Zukunft nimmt, indem man in dem Geist Anderer ein Chaos kreiert, welches die eigens gewünschten Wege vorgibt.
Für den Betroffenen kommt ein Schub an Emotionen, der den Geist "ausklinken" lässt - ins Chaos verfallen lässt.
Ich habe in agressiven Situationen schon der Art versucht und muss sagen, dass es eine sehr wirkungsvolle Art ist, den Handlungsverlauf in den letzten Zeitabschnitten zur Wende zu bewegen.
Es ist halt eine Art der Manipulation für einen gewissen Zeitraum, in dem die Geister miteinander ringen, wobei von Vorteil ist, wer die Gefühle handzuhaben weiß.

Vlad - 21/3/2005 um 21:11

Chaos ist wohl etwas undefinierbahres, unerklärbahres, alles und nichts, Alpha und Omega, Anfang und das Ende. Den Chaos beherschen kann wohl keiner, aber wir können den ABSOLUTEN nachahmen und versuchen im Chaos Ordnung zu schafen, eine betimmte Kraft oder Wirkung herbeizuführen. Wie kann man den Chaos symbolisieren? Mit diesem Problem haben sich schon bestimmt viele Chaosmagier beschäftigt, einer davon wäre wohl Quentin Tindale " Der Clan der Chaossterne".
Wenn ich mit dem Chaos arbeite, versuche ich den Chaos intuitiv zu fühlen als auch das Model des Chaossternes ist auch sehr gut.
Die Chaosmagie gab mir die Möglichkeit alles mit dem ich sich in der letzten Zeit beschäftigt habe zu einem Ganzen zu vereinen. Denn wie schon gesagt im Chaos gibt es alles.
Viele Grüße
Vlad

Hund - 21/3/2005 um 22:06

hm *g* so ne frage nebenbei.......

Während ich mich durch meine Steuererklärung gehackt habe is mir hierzu ein recht interessanter Gedanke untergekommen.

Tatsache ist wie leben in einem Bürokratischsten Länder der Welt, hier gibts doch zu wirklichen jedem drek en Gesetz oder eine Regel.
Also eigentlich, müsste man doch meinen das dann auch alles geregelt ist, gibt ja für alles ne Vorschrift....
Aber ehrlich gesagt ist das ganz für mich das reinste Chaos, ich blick nichts mehr......

Und mal davon abgesehen das ich nen Steuerberater brauch, was ist das hier nun, Chaos oder Ordnung?

Coronet - 22/3/2005 um 19:05

Man könnte es organisiertes Chaos nennen?
Dann würde man folgern, dass übermäßige Ordnung wieder Chaos entstehen lässt. Man könnte sagen Ordnung ² = Chaos, wenn man das so sieht ;)

Ebene Wege,
Coro

[Editiert am 22/3/2005 von Coronet]

Feluca - 22/3/2005 um 23:03

Genau. Zu vieles (an Regeln und Gesetzen) bewirkt daß es unübersichtlich wird, und somit entsteht wieder Chaos, wo niemand mehr durchblickt.
Also bräuchte man eigentlich ein paar Regeln und Gesetze zuviel, die die zuvielen Regeln und Gesetze im Zaum halten und reduzieren, um somit wieder eine sortierte Ordnung zu schaffen.
Man erinnere sich an das Ying-Yang Zeichen. Am besten ist die Mitte! ;)

Reptile - 23/3/2005 um 19:33

mhh ich würde Chaos eigendlich keine passende Definition geben.. Für mich ist einfach das was da ist oder auch nicht... es hält sich an keine Regeln keine Gesetzen und du bestimmst wie du etwas tust.. heisst das man sich nicht an bestimmte dinge halten muss sondern aus jeder Sparte Magie sich etwas eigenes Zusammenwürfelt.. Die frage nach dem ob es funktioniert tjo ^^ das ist die andere Frage...

Also im Grunde ist für mich das Chaos die Magie die jegliche Art von Magie miteinander verbindet sozusagen die Grenze zwischen verschiedenen anderen Magien z.b. zwischen Schwarz und Weiss...

*G* hoffe dies hat nu jemand verstanden *G*

saimen83 - 24/6/2005 um 19:58

Man ändert die persönliche Selbstsicht, das Bild, dass man von sich selbst hat. Und zwar so, dass man einen mächtigen Magier sieht - der eben vorhandenen Energien (die sind ja überall - Wärme, Druck, Bewegungsenergie, Abstrahlungsenergie usw...) in gewisser Weise Befehle erteilt.

Man muss natürlich zuerst in der Lage sein, das persönliche Selbstbild auf Wunsch zu Ändern... Das ist der schwerere Teil :exclam:

CobraCain   - 24/6/2005 um 20:14

ich nehme rituale und götter je nach lust und laune...bin ich dann auch chaosmagier ?

Adept_of_Set   - 24/6/2005 um 21:16

So gesehen schon. Wenn du nach dem Prinzip Hauptsache es funktioniert lebst, kannst du dich als Chaosmagierr bezeichnen :)

CobraCain   - 24/6/2005 um 22:01

das mach ich.

Je nach lust und laune nehme ich mal griechische götter, mal römische, mal keltische, mal germanische und mal "Dämonen".
Wenn ich ein Ritual aus der Hexerei für passend finde nehme ich das, finde ich eins aus der Magie passend nehme ich das.

Erden tu ich mich nicht, visualisieren und meditieren kann ich nicht, reinigung vor ritualen mach ich auch nie. Und es wirkt trotzdem.

Wie ich zu sagen Pflege:
"Ein Genie überblickt das Chaos!" ;)

FraterGulascho - 23/7/2005 um 13:35

sorry, mit dem leeren eintrag.
Cobracain, du hast es erfasst, du bist ein waschechter Chaosmagier.Im wesentlichen geht es darum seinen Willen zu realisieren, egal welche mittel man benutzt solange man dran glaubt oder es einem logisch erscheint.Du könntest Dir auch Mr.Spock für ein Ritual aussuchen, solange Du dran glaubst.es muss nochnichtmal ein Gott sein...oder erschaffe Dir selbst welche, oder übernimm irgendwas aus einem anderen System solange Du dran glauben kannst.

Sinmara - 23/7/2005 um 14:07

@ FraterGulascho (netter Nick :D): hab den leeren beitrag geloescht

CobraCain   - 24/7/2005 um 11:53


Zitat:
sorry, mit dem leeren eintrag.
Cobracain, du hast es erfasst, du bist ein waschechter Chaosmagier.Im wesentlichen geht es darum seinen Willen zu realisieren, egal welche mittel man benutzt solange man dran glaubt oder es einem logisch erscheint.Du könntest Dir auch Mr.Spock für ein Ritual aussuchen, solange Du dran glaubst.es muss nochnichtmal ein Gott sein...oder erschaffe Dir selbst welche, oder übernimm irgendwas aus einem anderen System solange Du dran glauben kannst.

ok, beim nächsten mal versuch ich das mal mit george bush, osama bin laden, mutter theresa, adolf hitler und saddam hussein...bin mal gespant obs wirklich hinhaut.

JessayahX - 25/7/2005 um 12:16

Erden tu ich mich nicht, visualisieren und meditieren kann ich nicht, reinigung vor ritualen mach ich auch nie. Und es wirkt trotzdem.

und wie war das andere zitat..du bist ein waschechter chaosmagier..
ich wünsche mir dass das hier alles nur zynismus ist und ihr das nich ernst meint sonst werde ich wicca +g+
*heute ihren lache über die menscheit tag hat+
jessa

CobraCain   - 28/7/2005 um 15:15

achja, jessayah ist chaosmagierin. das merkt man denn in ihren ganzen verhalten kommt sie chaotisch rüber.

ich bezeichne mich nicht als chaosmagier, sondern eher als freestyle-magier ;)

Hephaestos - 29/7/2005 um 06:25

was machst du dann? formeln aufsagen?

Adept_of_Set   - 29/7/2005 um 07:48

@CobraCain du bezeichnest dich immer mal so wie du es brauchst. und du drehst dir auch die worte so wie du sie brauchst :cool:

[Editiert am 29/7/2005 von Adept_of_Set]

Vagabond - 3/12/2005 um 23:16

Ich denke was die chaosmagie auszeichnet ist ihr Pragmatismus, denn was ist Magier, der keine Magie anwendet, was eine Hexe, die nur im Internet hext?
Auf der anderen Seite haben die chaosmagier, den Hang dem chaos zu sehr zu
verfallen. Daher macht sich eine Mischung mit einem anderen System recht gut nach meiner Erfahrung. In Ergänzung zur Chaosmagie mache ich Wicca und fahre recht gut mit der Kombination, da ich chaosmaische Rituale für teilweise etwas unästhetisch halte(vorallem bei Gruppenritualen).

Hephaestos - 5/12/2005 um 07:31

ja - ein paar elemente der chaosmagischen zauber fand ich auch ein wenig schräg und albern.(z.B. irgendwelche versteckten knaller oder sowas beim tempelwächter-ritual)

und, Postskriptum.: ich hab inzwischen auch 3-9 sachen aus der chaosmagie verstanden, ist auch nix anderes als ein extremer ekklektiker zu sein :)

dSchmetterling - 5/12/2005 um 23:06

Noch nie GEdanken gemacht...ich und Begriffe...

Wenn ich so darüber nachdenke, fallen mir 2 Möglichkeiten ein.

Einmal ohne Sinn und Verstand etwas zu machen ohne zu wissen warum...kann auch angestrebt werden

oder

Wirken ohne Systeme und Regeln...bis hin zu ohne Moral und Gewissensvorstellungen.

kurz...grau oder alle Farben und Schattierungen auf einmal.

FDA418 - 6/12/2005 um 16:57


Zitat:
Ich denke was die chaosmagie auszeichnet ist ihr Pragmatismus, denn was ist Magier, der keine Magie anwendet, was eine Hexe, die nur im Internet hext?

-Ich denke das hat nicht unbedingt was mit der Chaos theorie zu tun, viel mehr mit dem Magier ansich der die Sache in die Hand nimmt

Auf der anderen Seite haben die chaosmagier, den Hang dem chaos zu sehr zu
verfallen.

- Wie kann man dem Chaos verfallen? Viel mehr läd es doch zum Paradoxen Denken ein...
Welches Hilfreich sein kann, hinter die Obfläche zu steigen.



Daher macht sich eine Mischung mit einem anderen System recht gut nach meiner Erfahrung. In Ergänzung zur Chaosmagie mache ich Wicca und fahre recht gut mit der Kombination, da ich chaosmaische Rituale für teilweise etwas unästhetisch halte(vorallem bei Gruppenritualen).


So ist der ästhetische Gedanke doch nur eine Begrenzung

Hochachtungsvoll
Frater FDA




dSchmetterling - 7/12/2005 um 00:28

Aber was genau ist dann für dich Chaosmagie?

Hephaestos - 7/12/2005 um 11:55

Dschmetterling - guckst du "handbuch der chaosmagie" von Fra. V.D.

JessayahX - 7/12/2005 um 12:21

"Was genau ist Chaosmagie" ist diese Frage nicht eigentlich nicht zu beantworten?
*mit einem ernstgemeinten zwinkern*

Jessa

FDA418 - 7/12/2005 um 13:04

Na was ist Chaos für euch????
Überraschung.....
Der Gegensatz von Ordnung???

dSchmetterling - 8/12/2005 um 01:12

@ Hephaestos

Danke. Werd ich machen.

@ FDA 418

Nicht zwingend...bei mir ist Ordnug Chaos...ich bekomme in Ordnung kein Systhem.

FDA418 - 8/12/2005 um 10:38

Also ist Chaos eine Ordnung Ohne System????
Wäre da nicht eine Erklärung? :question:

Mondscheinbluete - 8/12/2005 um 21:17

Ich verbinde mit dem Begriff „Chaos“ die Aussetzung von Zeit und Raum. In einem Chaos sind alle physikalischen und naturalischen Gesetze aßer Kraft gesetzt. Es ist ein Zustand des „Alles und Nichts“, da nichts Geltung hat..kein Element, keine Zeit. Deswegen vermag der Geist dies nur schwer zu erfassen: Versuchen wir einmal das Unendliche zu erfassen, uns vorzustellen, dass etwas wirklich Unendlichist. Ist es dann nicht so, dass wir da auf Grenzen stoßen in unserer Vorstellungskraft? In dem Chaos hat sich ein Universum gebildet, das irgendwann Gase gebildet hat...großer Sprung..Leben geformt hat..und schließlich aus sich selbst, das nichts war, Zeit und Raum erschaffen. ... ein kleiner Einwurf ;)


Doch die Welt so formen, wie man es will, denke ich, ist uns in diesem Irdischen Leben nicht gegönnt. Denn wir sind in diesem ein tel von zeit und Raum, das lässt sich nicht ändern. Feste Konzepte werden von dem Leben mit- und untereinander gebildet. Da kann man sich die Welt nicht einfach so schaffen, wie man will. Man müsste jeden einzelnen Menschen beeinflussen können. Ein wenig hochgergiffen, oder? Für mich ist dies nicht die Chaosmagie (was ja nicht einmal so wirklich die Frage war), sondern ein Wunschdenken, was wiederum viel bewirken kann, durchaus ;))

Vagabond - 9/12/2005 um 16:18

-Ich denke das hat nicht unbedingt was mit der Chaos theorie zu tun, viel mehr mit dem Magier ansich der die Sache in die Hand nimmt

Auf der anderen Seite haben die chaosmagier, den Hang dem chaos zu sehr zu
verfallen.

- Wie kann man dem Chaos verfallen? Viel mehr läd es doch zum Paradoxen Denken ein...
Welches Hilfreich sein kann, hinter die Obfläche zu steigen.

--Ich denke wer sich nur mit paradoxen Gedankengängen beschäftigt ist ein Philosoph, wer mehr zaubert also Magie anwendet ein Zauberer (vom en. "Sorcerer") und dazwischen liegt für mich der Magier also zwischen Theorie und Praxis.


Daher macht sich eine Mischung mit einem anderen System recht gut nach meiner Erfahrung. In Ergänzung zur Chaosmagie mache ich Wicca und fahre recht gut mit der Kombination, da ich chaosmaische Rituale für teilweise etwas unästhetisch halte(vorallem bei Gruppenritualen).


So ist der ästhetische Gedanke doch nur eine Begrenzung

--Meiner Meinnung nach eher eine Arbeit mit dem eigenen Unterbewußtsein,
denn ein Ritual, welches einen persönlich anspricht wird wohl eher die Gunst des Unterbewußtseins erringen als eines das einen ästhetisch nicht anspricht.
Die Form unterstützt also den Inhalt des Zaubers, wird die Form allerdings zum Selbstzweck so ist sie natürlich nur eine Begrenzung für selbigen.

Gruß Vagabond

Mondscheinbluete - 9/12/2005 um 21:36

Doch, ich finde schon, dass es was mit der Chaostheorie zu tun hat. Denn die Erklärung, dass Chaosmagie einfach ein wilder zusammengewürfelter Haufen von Magiearten ist, erscheint mir zu einfach und unlogisch (auch wenn Magie nicht logischist, ich weiß). Es kommt doch auf das Medium an, dem man sich widmet und mit dem man hantiert. Und die Chaostherorie versucht lediglich das Chaos, das die Magier meines Erachtens nach gebrauchen. Ein Medium, dass ohne Raum und Zeit existiert ist durchaus erdenklich, oder?



„--Meiner Meinnung nach eher eine Arbeit mit dem eigenen Unterbewußtsein,
denn ein Ritual, welches einen persönlich anspricht wird wohl eher die Gunst des Unterbewußtseins erringen als eines das einen ästhetisch nicht anspricht.
Die Form unterstützt also den Inhalt des Zaubers, wird die Form allerdings zum Selbstzweck so ist sie natürlich nur eine Begrenzung für selbigen.“



Demnach willst du sagen, dass Chaosmagie die Arbeit mit dem Unterbewussten ist? Ist das niht jede Art der Magie, oder habe ich hier gerade einen blöden Gedankenfehler? O.o

Vagabond - 10/12/2005 um 00:08

@Mondscheinbluete
Exakt erkannt, aber ich denke das nicht nur das Unterbewußtsein in der Magie eine Rolle spielt,
sondern auch die Konzentrationsfähigkeit des Magiers.
Sie spielt meiner Meinnung nach eine entscheidendere Rolle als das Unterbewußtsein.
Die wichtige Rolle des Unterbewußtseins in der Chaosmagie geht auf Austin Osman Spare zurück und wurde stark von Frater V.D. propagiert.
An diesem Punkt mischen sich bei mir zum einen Erkenntnisse aus der Chaosmagie als auch aus dem Yoga und Tantra.
Ich denke das zukünftige Generationen noch weitere Faktoren der Magie durch praktische und experimentele Erfahrungen erschließen werden.

Gruß Vagabond

Hephaestos - 10/12/2005 um 13:17

lasst doch mal die chaostheorie da raus. benoit mandelbrot hat gar nichts damit zu tun, genausoweig wie bifurkationen in differentialgleichungen. attraktoren vielleicht noch - aber ein mathematikstudium ist nicht nötig, um chaosmagie zu betreiben.

das einzige, was etwas damit zu tun hat (also eventuell,mit viel an den haaren herbeiziehen) ist der magische satz vom "wie oben so unten, wie innen so aussen" - sprich, sympathische magie. aber das auch nur in sonderfällen der fraktalen geometrien.

silverdragon - 25/4/2006 um 19:50

ihr wisst ja chaos ist auch eine art der ordnung bloss viel kommplexer

aber als angehöriger des IoTs mus ich sagen Chaosmagie ist für jeden anders es gibt tausende und aber tausende von verschiedenen formen der Chaosmagei und jeder muss für sich selbst rausfinden wie er sie für sich einzuisetzten vermag

Eliphas Leary - 12/10/2006 um 18:42

Naja, also "was versteht ihr eigentlich unter Chaosmagie?"

Freiheit! (Soll ich jetzt mein Gesicht blau anmalen?)

"Ordo ab Chao" heißt es irgendwo, der Urgrund jeder Ordnung ist also das Chaos. Chaosmagie ist also ein Weg, ohne den Umweg durch geordnete Systeme (die doch eigentlich immer nur der Einbildung entspringen) zu wirken. Sie verzichtet also auf Dogmen, die den Wert und die Erreichbarkeit einer Sache zu bestimmen versuchen und widmet sich der Frage nach der reinen Wirksamkeit.
Was Peter Carrolls Bücher so interessant macht, das ist die Art und Weise, wie er aus den verschiedenen Traditionen das Wirksame herausdestilliert und den Rest einfach zu den Akten legt. Sein Grundsatz "eine magische Arbeit ist erst dann erfolgreich, wenn das Ergebnis die Erwartung übertrifft" ist wohl eine der besten Empfehlungen, die ich in der Sache je gelesen habe. Schützt vor Selbstbetrug.
Zudem befreit die Chaosmagie als Methode endlich von dem ganzen Initiationsquatsch, mit dem in den meisten magischen Vereinen die Enttäuschungen überbrückt und die Enttäuschten bei der Stange gehalten werden. Aber der IOT hat da ja doch lieber den Weg zu festen Graden und Titeln eingeschlagen.

Something - 18/11/2006 um 19:25

Chaosmagie = Die modernste aller magischen lehren!!!!!
Der Versuch über das menschliche und dreidimensionale denken hinauszuschreiten!!!!!

Aspekte der modernen Wissenschaft werden teilweise, wie bei der Blaumagie auch, dabei mit einbezogen!!!!!

Es ist nicht vorhersehbar was passieren wird und umfasst somit auch einige Punkte der Chaostheorie!!!

Chaosdragon - 3/2/2007 um 13:56

Hallo
Was ist Chaos(magie) für mich?
Alles und Nichts
Sinn und Unsinn/ Wahnsinn
Unornung und Ordnung
Erschaffen und Zuerstöhren
Eine Dynamik im Universum, ein Witz das sich das Universum über seine existenz selbst erzählt. Und ich lache herzlich mit...
Greez Chaosdragon

herr der schatten - 15/4/2007 um 13:48

die chaosmagie ist eine praxis fern ab von gut und böse, schwarzer und weisser magie. in ihr ist nichts gut oder schlecht, deshalb praktiziere ich auch sie und nicht gezielt die schwarze oder weisse magie. kurzum: die chaosmagie ist eine graustufung zwischen dem schwarz und weiss!

Aleister_C - 27/8/2007 um 21:53

Also HERR DER SCHATTEN.

DAS ist ein schlechtes Beispiel für die Chaosmagie .. die Chaosmagie ist wirklich sehr schwer mit Worten zu beschreiben.

so wie du es sagst praktizierst du theoretisch chaosmagie aber praktisch nicht, denn du hast im kopf immernoch dein gut/böse und schwarz/weiss ... DAS gibt es bei der chaosmagie gar nicht!

Chaosmagie ist der Weg eines Zaubers wobei man sämmtliche Dogmen/Regeln/Gesetze brechen kann.

Einer der sich als Chaosmagier bezeichnet folgt nicht dem Weg der herkömmlichen Magie sonder z.B. ersetzt den regulären Zauberstab (wird in vielen Zaubern benutzt) durch einen Löffel.

Das Beispiel diente rein zur veranschaulichung.

d.h. Chaosmagie bedeutet keine Regeln zu haben und keine Gesetzte für die eigentliche MAGIE! Wobei hier der HAKEN ist!!!!
DAS ist wiederum eine Regel die man sich selbst aufstellt.

Es ist wirklich nicht einfach zu erklären, da empfehle ichdie Schriften von ALEISTER CROWLEY.

Sind schwer zu verstehen und teilweise für viele auch nicht von großem nutzen, da man sich die Informationen rausfischen MUSS um irgendwelche wichtigen zu bekommen.

Zitat von Aleister Crowley: "ES GIBT KEINE ALLGEMEIN GELTENDE WAHRHEIT!"

Naja das ist wieder ein Thema über welches man lange diskutieren kann :P also belasse ich es dabei.

Ich hoffe ich konnte dir helfen, auch wenn dein thread schon lange her ist :P

Bei interesse zu Aleister Crowley einfach bei ggogle suchen -->
Principia Discordia: Malaclypse der Jüngere


[Editiert am 27/8/2007 um 22:01 von Aleister_C]

Eliphas Leary - 27/8/2007 um 22:23

Naja, streng genommen ist Crowley kein Chaosmagier, da die Chaosmagie als Disziplin erst in den späten 70er Jahren aus der Taufe gehoben wurde. Allerdings waren die Gründer dieser Disziplin allesammt von Crowleys Werk stark beeinflusst.

Passender in Bezug auf Chaosmagie ist die Bemerkung Crowleys, daß man bei seinen eigenen rohen und unentwickelten Ritualen bleiben sollte, wenn man nicht in der Lage ist, die Feinheiten der durch verschiedene Traditionen entwickelten Rituale zu verstehen. Auch seine "Allgemeine Bemerkung zur Natur der Astralebene" (abgedruckt in den Anhängen zu "Magick") ist in Bezug auf Chaosmagie sehr interessant.

Aleister_C - 27/8/2007 um 22:43

Du bist mir schon öfter aufgefallen Eliphas Leary! Deine Posts sind hilfreich bzw. kann ich sie nachvollziehen, zumindestens alle die ich gelesen habe in der kurzen Zeit in der ich hier bin.

Naja ich würde mich selbst zum Beispiel nicht als Chaosmagier bezeichnen und Crowley auch nicht wirklich. Jedoch faszinieren mich seine Theorien und Schriften so sehr, dass ich meine diese in meinen persönlichen Weg mit einbauen bzw. verwenden zu können.

Naja vielleicht beharre ich zu sehr auf ihnen :D aber es ist sehr lohnenswert "Malaclypse der Jüngere" zu lesen, da z.B. für mich viele Dinge geklärt wurden und neue Pfade auf meinem Weg geöffnet wurden.

Weisst du Eliphas Leary inzwischen baue ich mir meine eigenen Theorien auf. Eine Mischung aus Crowley und der herkömmlichen Magie :)

Ich finde es einfach wichtig Magie so ändern zu können, dass man das findet wo man sich selbst wohl fühlt. Magie sich selbst so angenehm serviert, sodass man sie zur Lebenseinstellung übernimmt.

:) Gruß ausm Norden!

Hephaestos - 29/8/2007 um 07:31

ääähhhmmmm die diskordianische bewegung (guckst du shea/wilson/illuminatus) ist ja auch nur bedingt chaosmagisch. chaosmagie an sich (so, wie das von den IOT´lern betrieben wird) ist ja auch nur bedingt chaotisch, sondern eher organisierend. also - "aus dem chaos schöpfend", wie das der alte Vier-Buchstaben am bereschit halt gemacht hat.

Eliphas Leary - 29/8/2007 um 14:04


Zitat von Aleister_C, am 27/8/2007 um 22:43

Naja ich würde mich selbst zum Beispiel nicht als Chaosmagier bezeichnen und Crowley auch nicht wirklich. Jedoch faszinieren mich seine Theorien und Schriften so sehr, dass ich meine diese in meinen persönlichen Weg mit einbauen bzw. verwenden zu können.


So ungefähr hat's der alte V.V.V.V.V. ja auch gemacht. Sein "Liber XXV - Der Sternrubin" gibt zum Beispiel zwei verschiedene Arten (eine im Buch der Lügen, die andere in den Anhängen zu Magick), wie er sich das kleine Pentagrammritual des Golden Dawn zum persönlichen Gebrauch zurechtgedängelt hat. Er lädt also im Grunde dazu ein, sich die alten Formeln anzusehen und aus diesen eigene Formeln zu entwickeln.


Zitat von Aleister_C, am 27/8/2007 um 22:43

Weisst du Eliphas Leary inzwischen baue ich mir meine eigenen Theorien auf. Eine Mischung aus Crowley und der herkömmlichen Magie :)

Ich finde es einfach wichtig Magie so ändern zu können, dass man das findet wo man sich selbst wohl fühlt. Magie sich selbst so angenehm serviert, sodass man sie zur Lebenseinstellung übernimmt.


Naja, schau Dir Crowley genauer an und Du siehst, daß es ihm eher am Rande darum ging, sein Leben angenehm zu gestallten. Er hat da auch einiges durchgemacht, siehe z.B. Liber CXI oder Liber CLXVIII, die höheren Aethyre. Er wollte halt "durchhalten bis zum Ende", siehe sein erstes magisches Motto Perdurabo.
Sehr schön als Ausgleich zum doch sehr auf Dogmen basierenden Crowley finde ich die Arbeiten von Austin Spare. Aus thelemischer Sicht kann man fast schon sagen, Crowley entspricht dem "redenden Horus" Ra-Hoor-Khuit und Spare entspricht dem "schweigenden Horus" Hoor-Paar-Kraat. Beide haben wichtige Dinge und Anregungen entwickelt und hinterlassen, welche die Magie des Nu-Äons deutlich geprägt haben. Über diese Neuentwicklungen kannst Du viele interessante Aspekte in den Schriften von Kenneth Grant (und auch Gregor A. Gregorius) finden, besonders in Grants Büchern über die "Typhonische Strömung". Grant war Schüler von Crowley und Spare, und er tauschte sich auch mit Gregorius aus, der zu der Zeit seine Fraternitas Saturni neustrukturierte, als Grant die arbeiten mit der Nu-Isis-Loge ausführte.


Zitat von Aleister_C, am 27/8/2007 um 22:43

:) Gruß ausm Norden!


Hummelhummel! :)
Und Grüße aus'm fröhlichen Rheinland!

Aleister_C - 29/8/2007 um 17:37

Alles in allem stimmt ja so alles was du hier sagt =D und ich gebe es zu, ich versuche meine Leben MIT der Magie und meine magie so zu gestalten, dass ich mich wohl fühle, also zu eigenem Gunsten.

Es gibt viele Schriften die wirklich sehr interessant sind, aber wie bereits erwähnt haben mich die von Crowley sehr geprägt und am meisten bissher fasziniert :thumbup:

Frater526 - 29/8/2007 um 18:10

93!

Kleiner Gedanken zum weiteren Nachdenken:

Kaos=156
Babalon=156

;)

Zitat:
"This is the meaning of that passage; they are attempts to interpret Chaos, but Chaos is Peace... Blackness, blackness intolerable, before the beginning of the light. This is the first verse of Genesis. Holy art thou, Chaos, Chaos, Eternity, all contradictions in terms!... But when the balances are equal, scale matched with scale, then will Chaos return."

The Vision and the Voice, 4. Aethyr


Siehe http://www.thelemapedia.org/index.php/Chaos

93 93/93
526

Eliphas Leary - 30/8/2007 um 01:17


Zitat von Frater526, am 29/8/2007 um 18:10

Kaos=156

93!

Griechische Kabbalah?

Kleiner Scherz am Rande: New York=156 (hebräische Kabbalah, geschrieben als NU YOK)

93=93/93...

Frater526 - 30/8/2007 um 14:47

93!

Ne die vom Volke des Brian. Siehe verlinkter Artikel. Kaph + Ayin + Vau + Samech = 156

Das mit Nu Yok muss ich mir merken :D

93s
526

Eliphas Leary - 30/8/2007 um 19:06

93!

Dann sollte ich öfters Kouskous essen..... :)

Noch 'n Scherz: Das alte Seefahrerlied "Louie Louie" stammt angeblich aus R'Lyeh von C'Thulhus Hofstaat, der Titel lautete damals aber noch "Fnglui Fnglui"...

93=93/93

P.S.: Lasst Shmuel frei!


[Editiert am 30/8/2007 um 19:10 von Eliphas Leary]

Mondwoelfin - 2/12/2007 um 14:33

Ich finde die Chaosmagie macht ihrem Namen schon insofern alle Ehre, als daß ich hier die unterschiedlichsten Definitionen gelesen habe. ;)
Meinem persönlichen Bild der Chaosmagie entspricht die von Eliphas Leary gepostete Definition:

Zitat:
Chaosmagie ist also ein Weg, ohne den Umweg durch geordnete Systeme (die doch eigentlich immer nur der Einbildung entspringen) zu wirken.


LG
Mondwölfin

GeorgeTheMerlin - 2/12/2007 um 18:16

Hmm - gehts auch ohne den Umweg über das Chaos?

:)


[Editiert am 2/12/2007 um 18:16 von GeorgeTheMerlin]

Sternwanderer - 3/12/2007 um 00:52

Hallo alle,

habe gerade eurer altes Chaos Theam das seit 2005 läuft entdeckt. Dazu habe ich nur ein paar simple Fragen:

1) warum gehen wir immer davon aus das Chaos, "Chaos (sprich Unordnung)" ist? Vielleicht ist unsere Definition vom echten Chaos zu beschränkt.. zwar wird Chaos manchmal einfach als der Anfang zu etwas betrachtet (wie es ja immer in den Mythologien heisst, am Anfang war der Chaos), aber muss es nicht mehr als dies sein, denn es verfolgt uns ja ständig, vom Anfang bis zum Ende usw .... wir sollten vielleicht unser persönlicher, eingeschränkter Chaos von dem kosmischen Chaos unterscheiden?

2) warum wollen wir eigentlihc Chaos beherrschen? Klar, um Ordnung zu gewinnen - aber welche Ordnung- wissen wir was wir hiermit wollen - vielleicht zerstören wir damit ewas natürliches? Für mich erschieint Ordnung nur ein Abschnitt aus dem Riesengrossen Chaos zu sein - wozu die Ordnung immer nach einer Zeit, wie á la einer Dialektischen Entwiclung (These, Antithese) kehrt...

Also rein spontan wäre mir die Ordnung zu langweilig ... und nur Chaos zu chaotisch (egal was für eine Defintion es hat).

Mir erscheint es fremd, dies irgendwie mit Magie zu beeinflussen - für mich wäre Chaos Magie, sich einfach den Weltgeschehnissen - ob Chaos oder Ordnung - hinzugeben, mitzufliessen... und immer aus der jeweiligen Situation das, was wesentlich für die jeweilige Manifestation wäre (was immer das nun wäre), zu ziehen.

Chaos - Ordnung; Tag - Nacht; Leben - Tod; Wache - Schlaf; Regen - Sonne... etc, und umgekehrt...

Also je mehr ich hierüber nachdenke, umso mehr denke ich dass jede Ordnung den Keim zum Chaos trägt und umgekehrt... es ist fast wie das Tao Symbol.... und wie soll man da mit Magie eingreifen? - hängt natürlich davon ab was für eine Defintion man von Magie hat - die eines Weisen oder die eines Narren.... wo der Narr natürlich weiser als der Weise sein kann, eben durch sein chaotisches Verhalten... hihi... die Schlange beisst sich in den Schwanz... in aller Ewigkeit...


[Editiert am 3/12/2007 um 00:59 von Sternwanderer]

DerWeiseMitBart - 27/12/2007 um 01:41

also ich denke ich habe hier in meinen Berichten über Chaosreisen schon viel geschrieben (siehe meine Threads),
aber zusammengefasst:

1. Was ist chaos:
Das friedliche Zusammensitzen von AN und AUS.
Zustände, die sich gegenseitig ausschliessen,
sitzen gemütlich zusammen und trinken Tee.

2. Chaos Beherrschen:
Chaos kann man nicht beherrschen, und schon gar nicht ordnen. Also, man KANN es schon, bloss ist das in etwa so, als ob man sich zum späteren Gebrauch eine Kerzenflamme einfrieren, und auf den Schrank stellen würde.

Was man jedoch kann, ist sich selbst chaotisch aufladen, am einfachsten durch die Kombinantion von sich selbst ausschliessenden Gegensätzen , z.B. liebe & hass,
wenn man es emotional mag,
oder durch optische Täuschungen , wenn man 3D Bilder mag, etc.

3. Wo ist der Vorteil ?
Das hängt davon ab, ob man glaubt, dass das Chaos unter der Ordnung liegt.
Falls ja, so hat man einen direkteren Zugang zur Essenz der Magie & des Universums, als man es über die darauf aufbauende ordnung hätte.

Falls nicht, so hilft noch eine logische , Schwarz-weiss betrachtungsweise:
Wenn Skeletor und He-Man (gut und böse) etwas zusammen machen, dann steht dem Ziel doppelt so viel Kraft zur Verfügung, wie wenn nur der Gute etwas machen würde ... und der Böse es evtl. noch zu Verhindern sucht - oder umgekehrt

Grüße mit Bart =)

Hephaestos - 28/12/2007 um 08:22

ich bin soundso für selbstorganisation und fraktalität, abstatt "ordnung" und "chaos" :)

ausserdem gibts da "seltsame attraktoren", "deterministisches chaos" , "phasenräume" , "feigenbaum-konstanten" und solch klasse begriffe. das ist schon fast das star - treck-universum.

Spock: "captain, wir haben den phasenraum verlassen, die feigenbaum-konstante ist wieder irrational"

Kirk: "Sie mit ihrer zeremoniellen magie! sehen sie doch, pille, dieses deterministische chaos, hat einen seltsamen attraktor!"

Pille:" nein, das ist kein seltsamer attraktor, captain - sie ist nur venusianerin!"

Novica - 21/1/2008 um 11:35

Alles was sich dem eigen Bewusstsein und der eigenen Wahrnehmung entzieht, was man nicht versteht definiere ich als Chaos. Aber man kann ja immer dazulernen.

Aira - 14/5/2018 um 17:04

Ich gebe dazu mal einen Satz wieder,der mir diesbezüglich ziemlich gut gefällt:

"Wenn man versucht das Chaos zu begreifen ,es gar zu definieren dann presst man es automatisch in eine Ordnung."

Allein der BEGRIFF Chaos ordnet das Chaos!
Im Grunde kann man dazu gar nichts sagen und selbst das wäre nicht richtig. :D

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