Thema: was tut ihr für mutter erde und ....

Forum: Alles was sonst nicht passt

Autor: gilly


gilly - 14/2/2005 um 23:17

.... was für euch selbst.

ähnlich wie in der freundschaft ist das prinzip zw. göttern und einem selbst- geben und nehmen. früher opferte man göttern ein tier oder gar menschen leben. aber was macht die moderne hexe (alle männer natürlich eingeschlossen) heute?

nur wenn man im einkalng mit sich selbst lebt, kann man der erde helfen. diese seite dr medaille kann jeder für sich selbst erfüllen. aber wie trage ich meinen teil zur erhaltung der erde bei?

tyler_durden - 14/2/2005 um 23:32

zur erhaltung der erde können wir gar nix beitragen, die kommt mit uns und ohne uns klar. wir können ein paar arten ausrotten oder erhalten, aber der natur oder der erde selbst können wir nix anhaben. das leben lässt sich nicht aufhalten.
trotzdem kann man was tun. ich denk da aber nicht unbedingt an eine magische weise, sondern einfach gewisse projekte zu unterstützen und auf die eigene lebensweise zu achten. ein tier zu opfern erscheint mir völlig sinnlos.

Sinmara - 15/2/2005 um 00:00

wie haben die Aerzte das so schoen ausgedrueckt?

Es ist nicht deine Schuld das die Welt ist wie sie ist, es waere nur deine Schuld wenn sie so bleibt.

Klar, die Welt kann man nicht retten, aber man kann zumindest ein kleines bisschen dafuer tun das sie nicht ganz so schnell vor die Hunde geht.

Leider wird einem das in England sehr schwer gemacht :( Muelltrennung ist hier fast unbekannt, alles wird auf die Strasse geworfen, etcetc

Selbst wenn man daheim den Muell trennt, spaetestens auf der Muellhalde kommt alles wieder auf einen Fleck, von daher hab ich das aufgegeben hier. In Oesterreich hab ich allerdings immer brav getrennt.

Aber was ich sonst tue:

- Wasser sparen wo es geht, duschen, nicht baden; Wasser nie unnoetig laufen lassen etc
- im Supermarkt darauf achten nichts mit zuviel Plastikverpackung zu kaufen
- lieber Glasflaschen als Plastikflaschen zu kaufen (wobei das hier fast unmoeglich ist)
- Plastikflaschen so oft wie moeglich wiederzubefuellen
- nix auf die Strasse werfen
sind sicher noch ein paar Sachen mehr, die mir aber schon so in Fleisch und BLut uebergangen sind das sie mir gar nicht mehr auffallen (jaja, die Erziehung der Eltern *G*)

Hephaestos - 15/2/2005 um 07:35

eben. passiv kann man ja schon eine ganze menge tun, wie oben beschrieben, vor allem das nicht-konsumieren potentiell umweltschädlicher produkte (plastikflaschen in GB)

wobei man erwähnen sollte, das ein recycelter tetrapack oder eine PET-mehrwegflasche von der umweltbilanz immer noch besser sind als glasflaschen, aber eine glasflasche dem wald nicht schadet, wohl aber der tetrapack

Salomestern - 15/2/2005 um 12:44

Das Auto nur einmal in der Woche benutzen, Müll trennen, Energie und vorallem Wasser sparen. Solche Sachen halt.

JessayahX - 15/2/2005 um 18:02


Zitat:
zur erhaltung der erde können wir gar nix beitragen, die kommt mit uns und ohne uns klar. wir können ein paar arten ausrotten oder erhalten, aber der natur oder der erde selbst können wir nix anhaben. das leben lässt sich nicht aufhalten.
trotzdem kann man was tun. ich denk da aber nicht unbedingt an eine magische weise, sondern einfach gewisse projekte zu unterstützen und auf die eigene lebensweise zu achten. ein tier zu opfern erscheint


verzeih mir,lieber tyler, und a uch alle anderen für den nun folgenden und weiter unkommentierten beitrag von mir, aber da sollte jeder selber drauf kommen..

..Schwachsinn!

gilly - 15/2/2005 um 21:08


Zitat:
zur erhaltung der erde können wir gar nix beitragen, die kommt mit uns und ohne uns klar. wir können ein paar arten ausrotten oder erhalten, aber der natur oder der erde selbst können wir nix anhaben. das leben lässt sich nicht aufhalten.


dem kann ich auch nicht beistimmen. die erde ist nicht an den klimaveränderungen schuld, dass war einzig und allein der mensch. der globale konkurrenzkampf stellt die umwelt immer mehr in den hintergrund.
es ist richtig, dass die welt für sich alleine sorgen kann, aber nur, wenn der mensch nicht derart an der zerstörung arbeiten würde. wenn nicht der mensch etwas tut, wer dann?sicherlich sind einzelnen die hände gebunden. doch gerade diese mutige minderheit muss dem rest zeigen, dass es auch anders geht. das wird letztendlich keine wende in der entwicklung sein.
die menschen müssen wieder umweltfreundlicher erzogen werden. und da kann jeder einzelne schon etwas tun. da wäre zum beispiel der einfluss als elternteil. wenn man dem eigenen kind die mülltrennung vorlebt, wird es sich (vorraussichtl.) diesen umgang übernehmen.

ich beziehe meine energie von mutter erde, also ist es ein mindestes für mich, ihr etwas zurück zu geben.

tyler_durden - 16/2/2005 um 01:07

versteht mich nicht falsch, mir liegt auch viel daran, dass wir die fauna und flora die momentan existiert erhalten. eine welt ohne tiger und schneeleoparden und regenwälder, das wäre eine sehr traurige welt und deswegen setz ich mich auch für den umweltschutz ein. trotzdem sind wir für mutter natur nur eine nebensächlichkeit und ich bleibe dabei: das leben lässt sich nicht aufhalten. niiiiieeemals im leben könnten wir jegliches leben ausrotten. atombomben, giftgas, viren, all das bringt uns und viele andere arten um, aber es wird immer welche geben, die es überleben und aus diesen werden sich neue arten entwickeln. sollte es wirklich zur vernichtung der wälder, einem weltweiten atomschlag,... kommen, dann wäre danach das zeitalter der ratten, küchenschaben und einiger meerestiere. aus den ratten würden neue arten entstehen, neue pflanenfresser und neue raubtiere. wir sind vielleicht ärgerlich, aber nicht gefährlich, wenn man etwas universeller denkt.

JessayahX - 16/2/2005 um 18:57

ich würde diese ansicht eher aus sicht des universums bedenken,als aus sicht der erde, für die es meiner meinung nach sehr wohl eine rolle spielt.

kausalität...

tyler_durden - 17/2/2005 um 01:02

du kennst ja sicher den witz mit den zwei planeten ;)
für die erde ist das wie ein knochenbruch. es tut weh, aber es wächst wieder zusammen. die erde hat schon einige massensterben erlebt, das letzte kurz nach und während der letzten eiszeit.
der erde selbst müssen wir also nicht helfen, das macht die selbst, aber wir können uns selbst und unseren mitarten helfen. so seh ich das.

SilverPentacle - 17/2/2005 um 01:24

"nothing's going to change the world"

...

...

...

"the only thing you can change is yourself"

by Marilyn Manson
(zweite Zeile sinngemäß)

X- Silver Pentacle -X

tyler_durden - 17/2/2005 um 01:49

man kann menschen glaube ich nicht ändern, aber man kann durch das eigene verhalten seiten in ihnen wecken, die diese noch gar nicht kannten.

Jamal - 18/2/2005 um 06:26


Zitat:
für die erde ist das wie ein knochenbruch. es tut weh, aber es wächst wieder zusammen. die erde hat schon einige massensterben erlebt, das letzte kurz nach und während der letzten eiszeit.
der erde selbst müssen wir also nicht helfen, das macht die selbst, aber wir können uns selbst und unseren mitarten helfen. so seh ich das.


:exclam:
Selbstverständlich "müssten" wir der Erde helfen. Und nein, das macht die nicht selbst, wir haben ihr nämlich die Mittel dazu genommen.
Das beste System wird irgendwann versagen, wenn man es nur oft genug aus dem Gleichgewicht bringt. Irgendwann ist auch der letzte Schutzmechanismus mal nicht mehr da. Universell gesehen sind wir sicherlich - hoffe ich zumindest von ganzem Herzen - unbedeutend. Für diesen Planeten sind wir meiner Meinung nach der Untergang. Wir haben uns leider gerade im letzten Jahrhundert technisch so weit entwickelt, das wir jetzt in der Lage sind sehr massiv in natürliche Kreisläufe einzugreifen.
Aber vielleicht versteh ich dich auch nur falsch. Erklär mir doch am besten mal anhand des Treibhauseffekts, wie die Erde sich da "selbst hilft", ohne ihre Lunge:

Das untenstehende habe ich zur Information aus dem I-Net kopiert, das "Problem" ist aber ja eigentlich inzwischen so gut wie jedem bekannt.
http://www.krref.krefeld.schulen.net/referate/erdkunde/r0286t 00.htm

Auf unserer Erde werden jede Sekunde etwa 860 000 kg CO2 in die Atmosphäre ausgestoßen.

Allein die Verbrennung der fossilen Brennstoffe, das sind Kohle, Erdöl und Erdgas, verursacht jährlich eine Menge von 18.3 Milliarden Tonnen CO2.

Auch die Zerstörung des für das Klima so wichtigen Regenwaldes hat massiven Anteil am derzeitigen CO2-Überschuß, es entstehen dadurch etwa 8.8 Milliarden Tonnen CO2 im Jahr.



Im Durchschnitt erzeugt ein einzelner Erdenbürger jährlich ungefähr 4.5 Tonnen CO2. Hierzu muß erwähnt werden, daß Bürger von westlichen Industrieländern, vor allem durch ihren gehobenen Lebensstandard (Auto, Beheizung im Winter...) ungleich mehr an Kohlendioxid produzieren. So ist etwa ein Bewohner eines solchen Industrielandes für 25 Tonnen CO2 im Jahr verantwortlich, während ein Mensch aus einem Entwicklungsland nur ca. 0.7 Tonnen CO2 produziert.


Was sind mögliche Auswirkungen des Treibhauseffektes?



Die wohl naheliegendste Konsequenz des Treibhauseffektes ist eine globale Temperaturerhöhung.

Hiervon können sich aber eine ganze Reihe von weiteren Problemen ergeben.

Sollte sich unser Planet in den nächsten 50 bis 100 Jahren wirklich um 1.5 - 4.5 Grad Celsius erwärmen, so hätte dies eine Verschiebung aller Klimazonen zur Folge.
Es könnten jedoch auch einige heutzutage noch äußerst fruchtbare Landgebiete und Anbauflächen einfach austrocknen. Glaubt man den Experten, so wird der Nordamerikanische Getreidegürtel von Dürreperioden heimgesucht werden, während man in Rußland schon Getreide im sonnigen Sibirien anbauen könnte.


Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden?



Wissenschafter haben herausgefunden, daß Meeresalgen das Klima beeinflussen können. Angeblich helfen sie dabei, die Luft abzukühlen. Würde man das Algenwachstum fördern, so glauben Forscher zu wissen, könnte man dadurch die globale Erwärmung, den Treibhauseffekt ausgleichen, d.h. die Temperaturen konstant halten. Allerdings wird diese Art der Bekämpfung des Treibhauseffektes zunehmend schwieriger durchzuführen sein, weil die Algen aufgrund der Verschmutzung der Ozeane sowieso schon stark eingeschränkt sind.

Die wohl wichtigste Maßnahme gegen den Treibhauseffekt muß weltweit das ENERGIESPAREN sein. Dazu gehört auch die Eindämmung des Individualverkehrs, d.h. der vermehrte Verzicht auf das Auto und die verstärkte Benützung öffentlicher Verkehrsmittel.

Außerdem muß der Einsatz fossiler Brennstoffe drastisch verringert werden. Greenpeace fordert sogar, daß bis zur Mitte des nächsten Jahrhunderts überhaupt keine fossilen Brennstoffe mehr verwendet werden sollen (wenn sie bis dahin nicht schon verbraucht sind).

Auch müßte die Zerstörung des Regenwaldes sofort gestoppt und neue Wälder aufgeforstet werden. Doch um dem Treibhauseffekt beizukommen, müßte man eine Fläche von ganz Europa bewalden.





Jetzt kannst du natürlich sagen: Naja, traurige Sache mit dem Treibhauseffekt, aber widerlegt dennoch nicht meine Theorie, weil die Erde existiert ja weiter, ob jetzt Holland untergeht oder nicht.
Wenn du dir jetzt aber mal klar machst in welcher Geschwindigkeit es die Menschheit "geschafft" hat, in den Klimawandel einzugreifen, der Erde einen großen Teil ihrer natürlichen Lunge rauszureißen usw...
dann frage ich mich was dich zu der Ansicht kommen lässt, wir wären nicht fähig in absehbarer Zeit den ganzen Planeten zu vernichten.
Es ist doch nicht so das die Industrie sagt: Okay, wir habens jetzt eingesehen, lasst uns mal umweltfreundlichere Autos produzieren, wir müssen ja schließlich auch an unsere Kinder denken. Und Wasser ist schließlich der Grundstein alles Lebens, lasst uns das mal besser nicht verschmutzen. A-Waffen "verbessern" wir nicht mehr weiter, wo soll dieses sinnlose Aufrüsten hinführen?
Es ist doch abzusehen das es abwärts geht und das immer schneller. Und mit jedem weiteren Tag hat die Erde weniger was sie dem entgegenhalten kann.

Wenn wir auch jetzt noch nicht "die Mittel" haben, um das gesamte Leben und sogar den Planeten selbst zu vernichten, so ist das doch lediglich eine Frage der Zeit.
Und warum sollten wir so etwas dämliches tun?
Weil wirs können.

Soweit meine Meinung dazu.

Grüße

Jamal









[Editiert am 18/2/2005 von JessayahX]

tyler_durden - 18/2/2005 um 15:20

nein, ich glaube, so mächtig wird mensch niemals werden. bevor wir in der lage sind jegliches leben zu vernichten, haben wir uns selbst vernichtet. auch wenn viele das meinen, wir sind ganz und gar nicht die krone der schöpfung. insekten z.b. können über uns nur lachen. schaben haben sich nach über 300 mio. jahren so gut wie gar nicht verändert, weil sie einfach alles haben was man zum überleben braucht. sie haben das erste massensterben überlebt, bei dem über 80% aller arten starben und auch das zweite, dem die saurier zum opfer fielen, welches über 60% dahinraffte. hitze, kälte, krankheit, gift, strahlung, es gibt nichts was ihnen gefährlich werden kann und die schabe ist nur ein tier von vielen. wir hingegen sind inzwichen total zerbrechlich. ein großer meteor oder ein großer vulkan und 80 - 100% der menschheit ist dahin. dagegen können wir uns nicht wehren, aber es ist denk ich eben unsere aufgabe, unsere welt zu bewahren wie sie ist. nicht nur für die vorhandenen arten, sondern auch für uns. aber das leben selbst würde vielleicht sogar die explosion der erde selbst überleben.

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