Thema: Zauberstab selber bauen-wie?

Forum: Magische Gerätschaften

Autor: Sassi


Sassi - 16/8/2010 um 10:47

Ich bin neu und bräuchte dringend eine Anleitung. :redhead:

Im Internet findet man zwar welche, aber das sind dann Bastelanleitungen für Kinderfaschingsutensilien. :(

Wäre nett, wenn mir jemand helfen würde =)

Lava - 16/8/2010 um 13:22

Hallo Sassi,

hier die Anleitung meines Lehrers, die ich effektiv gefunden habe. (Mache diese Arbeit unbedingt alleine! Deinen Stab sollte niemand außer dir berühren):

VORAB:

Dein Stab ist Ausdruck deines magischen Willens: Also überlege dir, was möchtest du, welche Eigenschaften oder Einsichten strebst du an, welche Ziele hast du?
Sobald du das weißt, gehts weiter:

Nimm dir einen Tag Zeit und geh ALLEIN durch die Natur. Suche dir einen lebenden (!) schönen Ast, der ca 3/4 deiner Körperlänge hat. Frage den Baum/Strauch ob er damit einverstanden ist, dir bei deiner magischen Arbeit zu helfen. Erzähle ihm, wofür du ihn benötigst.
Es ist wichtig, dass es kein Totholz ist, sondern ein lebender Ast, schließlich soll er deinen magischen Willen in voller Kraft repräsentieren können.
Hast du von der Pflanze dein OK, dann trenne den Ast sauber vom Stamm und bedanke dich.

Jetzt kommt die eigentliche Arbeit: Die HERSTELLUNG:

Nachem du deinen Stab entrindet und ggfalls entlaubt hast, bemale/verziere/beschnitze ihn mit den Symbolen, Formen Zeichen etc. die deiner Intention, deinem Willen, entsprechen.
Willst du z.B. deine Durchsetzungskraft stärken, könntest du es mit Symbolen des Mars versuchen, oder des Feuers, etc. Vermeide Widersprüche in den Symbolen. Je einfacher und klarer dein Ausdruck deines Willens ist, desto besser. (Tipp: Willst du, dass später niemand diese Zeichen sieht, kannst du deinen Stab mit Stoff überziehen oder den Stab abschließend mit einer deckenden Farbe übermalen. Acryl eignet sich hier hervorragend.)
Als oberen Abschluss des Stabes kannst du vielleicht eine Tierform aus Holz, oder einen Stein verwenden.
Lass dir dafür viel Zeit und überstürze nichts.

Dann folgt die WEIHE:
Ziehe dich mit deinem Stab in einen ruhigen Raum, oder noch besser, in die Natur zurück. Stelle den Stab aufrecht vor dich hin und starre ihn an. Mach das mindestens eine halbe Stunde und das eine Woche lang.
Dein Stab ist umso mehr der Ausdruck deines Willens, je mehr du es schaffst dein Bewusstsein in ihn zu versenken.
Sprich mit dem Stab und sag ihm, wofür er geschaffen wurde, was er tun soll.
Wenn du möchtest, kannst du deinen Stab jetzt beräuchern, oder Körpersäfte von dir auf ihn streichen, um ihn stark mit dir zu verbinden.
Schließe die Weihe ab, indem du deinem Stab einen geheimen Namen gibst, der seinen Zweck repräsentiert. Diesen Namen kannst du im Geist vor dich hersagen oder laut rufen, solange, bis du das Gefühl hast, es ist genug.

Hier gilt: je hörer dein Aufwand, desto besser das Resultat. Lass dich nicht dazu verleiten, diese Dinge schnellschnell zu machen, so mal zwischendurch, sondern nimm dir wirklich dir Zeit.

Verwende deinen Stab bei allen Aktivitäten im magischen wie nichtmagischen Bereich, wo du der Unterstützung oder der Erinnerung an deinen Wahren Willen bedarfst.

Viel Freude mit deinem Stab! Genieße deine Arbeit damit.


[Editiert am 16/8/2010 um 13:25 von Lava]

Serafia_Serafin - 16/8/2010 um 14:03

3/4 der Körperlänge?

Wie kommt es zu dieser Angabe, bzw was steht dahinter?

Ich kenne zwei Arten von Stäben: Wander- und Zauberstab. Letzterer ist kürzer; er ist so lang, wie die Spanne von der Spitze deines Mittelfingers bis zum Inneren deines Ellenbogens. Ein genaues Maß für den Wanderstab kenne ich bisher nicht, in meinem Fall etwas über 1,30 wäre mir dann doch etwas zu kurz...

Die Anleitung von Lava ist klasse - ich habe allerdings leise Bedenken, was die Fixierung des Stabes angeht. In meinen Augen ist ein Stab ein Werkzeug, das zu vielen verschiedenen Zwecken benutzt werden kann, am ehesten wie ein Fokus (ich spare mal die ganzen anderen Sachen aus, die Richtungsabhängig sind, und von denen ich meistens eher wenig weiß).
Wenn ich, die ich mich doch dauernd verändere, ein Werkzeug eine so strikte Richtung gebe, versaue ich mir damit nicht zukünftiges?

Nur so nebenbei.

Apropos... Die verschiedenen Bäume repräsentieren auch immer etwas. Du kannst entweder nach für dich passenden Bedeutung und dann nach einem entsprechenden Baum suchen, oder "blank" in die Natur gehen, schauen, was dich anspricht und dich dann von der Deutung überraschen lassen. Ich würde diesen Aspekt auf jeden Fall nicht vernachlässigen.
Es macht immer einen Unterschied, ob du dein Essen mit Salz oder Zucker würzt, auch wenn beides weiß ist und glitzert.

Lava - 16/8/2010 um 16:45

An Serafia Serafin:

Du hast recht, es gibt auch die Möglichkeit einen kurzen Stab zu machen. Das ist Geschmacksache. Ich persönlich habe es sehr angenehm empfunden, etwas größeres zu haben.
Die 3 /4 Körperlänge ist ein Richtwert für Stäbe, die man bei sich tragen kann: Manche Magier nützen das als tägliche Übung,

Die Bedenken mit der Fixierung kann ich gut verstehen. Natürlich entwickelt man sich als Magier/In immer weiter und man sollte als Magier nie etwas tun, was die eigenen Möglichkeiten begrenzt.
Allerdings ist es notwendig, eine Richtung einzuschlagen, denn "wer kein Ziel hat, für den ist kein Wind ein günstiger". Ohne zu wissen, was ich will, erreiche ich nichts. Der Stab ist wie gesagt, Ausdruck deines magischen Willens, nicht eines Einzelwunsches.

Eine praktikable Lösung dafür wäre,

1.) den Stab so zu kreieren, dass er in eine gewisse Richtung arbeitet. Wenn das Werk getan ist, oder sich das langfristige Ansinnen des Magiers ändert, zerstört man den Stab und erschafft einen neuen. Ein Stab ist ja das Hilfsmittel des Magiers. Man dankt dem Stab, und übergibt ihn z.B einem Element dem er zugehört, z.B. Feuer., und nimmt seine eigene Energie aus ihm wieder heraus, die man bei der Weihe hineingelegt hat. Oder löst seine Bedeutung für einen anders auf. Keine Angst, das tut nicht weh :-), es ist sehr gesund wenn sich immer wieder Änderungen zeigen.
Ich kenne einige Leute die so verfahren, scheint mir ganz vernünftig so.

2.) In seinem späteren Magier-Dasein sollte man dann langsam auf seinen "Wahren Willen" stoßen. In diese Richtung kann man den Stab dann entwickeln.

Hoffe weiterhelfen zu können.

Sassi - 16/8/2010 um 17:56

Ich danke euch =)

@Serafia_Serafin: Wie meinst du das mit den Bäumen???

Idan - 16/8/2010 um 18:23

Tipp von mir:

Setze dich auf jedenfall mit der Symbolik von Bäumen auseinander. Jeder Baum hat eine eigene Energie, ist bestimmten Gottheiten gewidmet und besitzt eine Nähe zu bestimmten Zaubern und auch Personen. Du kannst spezielle Zauberstäbe für bestimmte Anlässe herstellen (Kirsche, Apfel, Birke für Liebeszauber; Kiefer, Tanne, Eiche, Lorbeer für Heilungszauber; etc.).

Oder ein Holz verwenden, zu dem du eine persönliche Bindung hast, weil die Gottheit dir persönlich nahe steht (Eiche - Zeus, Birke-Freya, Zypresse - Apollo, etc.)

Für was auch immer du dich entscheidest, du solltest nicht wahllos irgendein Holz nehmen.

Serafia_Serafin - 16/8/2010 um 18:32

Steinigt mich, jetzt muss ich selber abschreiben, da ich die Bedeutungen der einzelnen Hölzer nicht auswendig kenne ...^^

Bei meinen beiden Stäben hat mich beide Male die Weide angezogen, obwohl ich nicht zielgerichtet nach ihr gesucht habe. Es hat sich eben einfach so ergeben...

Quelle: "Der alte Pfad", Vicky Gabriel:
Zitat:
Heilung und Gesundheit: Zeder, Holunder, Roßkastanie, Efeu, Eiche, Pflaume, Kiefer, Fichte, Eberesche, Immergrün (wie zum Donner man daraus einen Stab machen will...) und Walnuß
spirituelle Entwicklung: Weide, Holunder, Zeder, Pfirsichbaum, Apfelbaum, Buche, Eibe, Haselstrauch, Pappel und Weißdorn
Umsetzung von Zaubern: Buche, Hasel, Walnuß, Eberesche, Ahorn oder Stechpalme


Die Autorin gibt in ihrem Buch leider nicht an, woher sie die Zuordnungen hat, aber "aus dem Bauch heraus" würde ich behaupten, dass das so hin kommt. Wenn du am sichersten gehen willst, nimm Kontakt zu den Pflanzen auf und schau, was am richtigsten ist. So etwas entscheidet sich sowieso am besten Intuitiv, weil du manche Dinge vom Kopf her so nicht wissen kannst (und der Weg mit dem Kopfwissen dorthin zu kommen, wo du von der Intuition sowieso schon bist, ist, so denke ich ziemlich mühsam... )

Oft gibt es auch Analogien zwischen Pflanzen und Gottheiten... eventuell auch eine Interessante Sache, wenn du ein festes Pantheon haben solltest, mit dem du arbeitest.

Guck, da war Idan schneller...


[Editiert am 16/8/2010 um 18:34 von Serafia_Serafin]

skulblaka   - 26/11/2010 um 21:24

Stimmt das , das man um die Fähigkeit des Stabes zu erhöhen noch eine Bergkristall einbauen kann. Ich seh nähmlich auch auf manchen Bildern Zauberer mit Stäben die einen Kristall befestigt haben. Und ich glaube das ich schon mal etwas gelesen habe.

Übrigens manche glauben das es die wirkung des Stabes erhöht wenn man um Mitternacht bei Vollmond in einen Wald mit einer neuen Axt einen Ast mit einem Hieb abschlägt.

PS: was haltet ihr von der internetseite www.7-gates.de


[Editiert am 26/11/2010 um 21:25 von skulblaka]

voice - 27/11/2010 um 12:45

hallo allso mich verwirren solche fragen immer wie man ein zauaberstab baut oder eine zauber kugel oder zaubersprüche :puzz:

Ich kann hier dann auch nur aus meiner erfahrung schreiben währe aber froh den sin von einem gegenstand oder spruch zu begreifen den man anwenden möchte ?

ich kann wie gesagt nur aus meiner erfahrung und aus meinem leben schreiben und darum verstehe ich nicht warum man sich oder die kraft die man hat oder denkt zu haben durch einen gegenstand oder worte zu minimieren, ich kann es immern och nicht nachvollziehen warum man das so umsetzt obwohl ich die antwort daruf ja eigentlich weis,

Ich denke mich hindert aber ein richtiges verstehen warum man etwas durch einen gegenstand bewirckt dadurch das ich keine benutze und noch nie benutzt habe.

ich kann es nicht wircklich beschreiben weil es für mich etwas ist das wie luft zum atmen schon immer da war und ich mir noch nie darüber gedanken machen musste jetzt ein zuatmen und wieder auszuatmen das ich nicht ersticke.

wenn ich wircklich einmal wieder wirckend bin dann muss ich nichts weiter tun als das was ich tun wil einem gedanken umzusetzten, ich muss dabei nur definieren was ich wo wie "tun will und wie das ergebniss des tuns dann auszusehen hat.

es ist aber jetzt nicht so das ich denke oh schön ein bigmac und peng is da einer nein ich nutze einfach nur die freie materie und gebe ihr eine form durch meine gedanken oder nutze forhanden strukturen um sie benutzen zu dürfen.

manches geht gleich und anderes dauert eben. Doch wenn ich selbst diese kraft durch einen gegenstand ausübe reduziere ich mich damit nur auf diesen gegenstand und das was er damit und nur genau das was er dann tut ?

voice

lilith Samael - 28/11/2010 um 13:26

Hallo
Die einzige art Stäbe zu bauen und die auch deinen Willen leiten, den das ist nur ein Stab findest du im Buch von Franz Bardon, der Weg zum wahren Apeten
Einen schönen ersten Advent
Kinder des Lichts

Aiset - 3/12/2010 um 19:00

Es ist auf jeden Fall von Wert sich mit den Bäumen und ihren jeweiligen Energien auseinanderzusetzen denn Bäume tragen große Kraft in sich die in vielen Aspekten der Magie hilfreich wirken können. Nicht nur bei der Herstellung eines Zauberstabes, auch z.B. beim erstellen eines Amuletts oder Talismanen.
Allerdings würde ich mich in diesem und auch in anderen Bereichen der Magie nie auf festgefügte Anleitungen oder Meinungen verlassen. Lass dich von deiner Intuition leiten.

So habe ich unter anderem einen Stab den mir das Meer schenkte. Keine Ahnung was für ein Holz es ist oder wie lange es schon 'tot' ist. Treibholz eben. Aber die Kraft des Meeres steckt darin, das kann ich fühlen.
Dieser Stab ist bisher unverziert - aber das kommt vielleicht noch.

Des weiteren habe ich auch noch einen Haselnuss-Stab. Schnurgerade ist er und ich habe ihn mit Kupferdraht umwickelt weil ich mir dachte das es Energien gut leiten kann.
Dieser Stab wurde lebend geschnitten. Achte darauf - wie schon Lava sagte - das du den Baum um seine Unterstützung bittest wenn du soetwas tust und gib der Natur etwas zurück für das was du nimmst. Ein paar Samenkörner vielleicht, damit etwas Neues wachsen kann.
(Ne Axt würd ich aber nicht nehmen, vor allem nicht nachts. Stell dir vor du triffst nicht richtig, hackst dann mehrmals drauflos, triffst wieder nicht richtig und fügst dem Baum oder schlimmstenfalls dir selbst nur Schaden zu)

Bei verzierungen jeglicher Art kommt es auch wieder darauf an ob dein Stab eher ein allgemeines Werkzeug ist oder einem bestimmten Zweck dienen soll.
Auch hier solltest du dich mit der Bedutung und den Energien von Symbolen, Farben, Metallen oder Kristallen vertraut machen.
Der Bergkristall ist ein sehr neutraler Stein und sicher gut geeignet um einen Zauberstab zu zieren.

Ich persönlich würde davor zurückschrecken einen Stab deckend mit Lackfarbe zu ummanteln da ich das Gefühl hätte damit seine Kraft zu versiegeln.
Stoff scheint mir da schon geeigneter, oder farbige Bänder. Das ist aber letztlich auch Geschmackssache.

adept 1 - 3/12/2010 um 20:54

also ich würde eine bestimmte weihung vornehmen , ein bestimmtes holz verwenden runen einschnitzen und eine sigillenladung vornehmen

Feluna - 3/12/2010 um 21:52


Zitat:
Hallo
Die einzige art Stäbe zu bauen und die auch deinen Willen leiten, den das ist nur ein Stab findest du im Buch von Franz Bardon, der Weg zum wahren Apeten
Einen schönen ersten Advent
Kinder des Lichts


omg xD

Die magische Praxis an sich ist zwar schon viel älter als Franz Bardon, aber bevor es ihn gab haben es bestimmt alle falsch gemacht. Alle germanischen, keltischen, schamanischen Priester und Priesterinnen...einfach ALLE.
Macht Sinn. ^^

Die Beschreibung von Lava ist klasse. :D Habe ich damals auch irgendwo mal so ähnlich aufgeschnappt. Allerdings habe ich es leider nicht so intensiv vollzogen. :(
Hatte damals (ich war 15^^ also..das zählt als Entschuldigung) nämlich alles magische mit meiner damaligen besten Freundin und "Hexenschwester" zusammengemacht, wie auch unsere Stäbe suchen. Ich glaube daher dass mein Stab vllt gar nicht unbedingt der richtige ist.

Ob ich einen neuen suchen sollte oder meinen behalten und nochmal weihen sollte? :S

lilith Samael - 5/12/2010 um 14:55

Gebe ein gutes Beispiel für einen Stab
Benutze Edelmetalle jedlicher art :
Kupfer, Zinn, Silber, Gold, usw.
verbindet das Metall was man für sein Vorhaben braucht.

LoS - 5/12/2010 um 16:24

Also ich hatte mit Cadmium, Delirium und Bauxit mehr Erfolg als mit Edelmetallen.

Der Cadmium-Stab ist übrigens hervorragend geeignet um verlorene Energien wieder fließen zu lassen oder Blitze zu schleudern.

Feluna - 5/12/2010 um 16:28

Wie macht man das mit den Metallen? OO Also wie bringt man die an?
@LoS
hast du dir verschiedene Stäbe gebaut?

LoS - 5/12/2010 um 16:40

Den Cadmium-Staub gabs zu Kaufen, der ist auch mit fast allem Kompatibel. Die meisten Geräte haben ein Fach für sowas. Wie man Delirium verarbeitet ist glaub ich selbsterklärend.

Aber Spaß bei Seite - das mit Metallen ist einfach zu befestigen, das meiste gibt es in Draht oder Kabelform, Gold und Zinn beim Audiotechniker oder in der Lötabteilung, umwickeln reicht meistens, manchmal in Mustern oder Knoten. :)

Feluna - 5/12/2010 um 16:48

Umwickeln klingt schick! Danke für die Inspiration :)

LoS - 5/12/2010 um 17:05

Immer gerne. :)

Bei Werkstoffen ist das immer so eine Sache. Wenn Du weißt was Du haben willst, dann denk und such einfach mal nach wo es "noch" vorkommt und verwendet wird und ggf in einer passenden Darreichungsform existiert. Das gilt für Geflügelknochen so sehr wie für Golddraht oder Lavasand. Ich mach mir bei sowas immer einen Kopf, was ich brauch und wo ich es herbekomm (und es ist wirklich bei weitem nicht immer der Laden für magisches Allerlei an der Ecke, sondern auch wirklich mal ein Radioshop oder ein Heimwerkergeschäft) :D

voice - 5/12/2010 um 17:32

hm jetzt muss ich doch mal irgend wie dumm fragen ? :puzz:

was wollt ihr mit diesen Glitzerstäben denn machen ? feuerwerk oder licht efekte? :redhead:

Allso Metalle ja hm ok ich würde es noch erh verstehen wenn man energien mit kristallen oder silikaten verstärken möchte aber ein Metall ich würde da nicht benutzen wollen schon aus dem grund nicht das es als leiter in beie richtungen fungiert da würde es ja ein sagen wir mal angreifer schön leicht haben der sich keines stabes bedient du dich aber durch einen Stab damit erdest :thumbup:

gruss

LoS - 5/12/2010 um 17:36

Das hängt schwer davon ab, wofür man die benutzt. Gerade diese 2-Weg-Geschichte kann für manche Prozesse (Kommunikation, Wissenstransfer oder Energieaustausch) sehr interessant sein, gut - ich persönlich benutze schon länger keine Stäbe mehr, ich bin ein Freund der leeren Hand. Ich denke aber mal, daß das mit dem Angreifer nicht so tragisch ist, weil er in genau diesem Moment zurücklangen müsste (was natürlich mit diversen automatischen Konstruktionen wunderbar funktionieren kann).

Hm, ich glaube auf diese Frage antwortet Dir vielleicht jmd der mehr mit Stäben wirkt als ich besser. oO

voice - 5/12/2010 um 18:04

danke LoS
das hat mir schon mal weiter geholfen den irgedend wie bergeif ich ja und weis wozu der Mensch das benutzt aber anderer seits verstehe ich nicht das er nicht sehen kann das er ohne diese Hilfsmittel reiner efektiver agieren kann, ich kenne das leider nur so das mich hilfsmittel wie Stab oder ringe oder Sprüche in de mwas ich tun möchte nur hemmen sie begrenzen mich ungefähr so als wenn ich durch ein grosses rohr fliesen kann und mich selbst stoppe wenn ich es durch ein kleineres fliesen lasse .

verstehst du ? es ist nicht böse von mir gedacht wenn ich das so abwehre aber bestimmt nur aus dem grund weil ich es nicht nutze den es gibt mir nix es nimmt mir die kraft die ich dann eigentlich anwenden kann. Hm schon blöd sowas erklören zu wollen :(

LoS - 5/12/2010 um 20:02

Och geht. Ich glaube jeder handhabt das ein wenig nach seinem eigenen Gusto. Ich hab mich halt nie wirklich mit Hilfsmitteln angefreundet, weil immer die Situation kommen kann wo man ohne sie klarkommen muss und ich kann das lieber erst ohne, dann mit. Was aber bei dem meisten dazu führte, daß mit nicht effektiver ist als ohne und man es, wenn man es so lernt, einfach weglassen kann.

Das hängt aber auch davon ab, welchem Zweig man anhängt. Je nach Tradition ist es förderlich, ich für meinen Teil verstricke mich deshalb nur ungern in eine Ausrichtung die es bedingt.


[Editiert am 5/12/2010 um 20:02 von LoS]

Hephaestos - 6/12/2010 um 09:15

ein stab aus WAS? Cadmium?
da kriegt der chemiker im mir anfälle....
wie kann man nur so ein gift freiwillig bei sich in die wohnung lasse?
oder anfassen?
dazu muss man schon ´ne ganz schöne schraube locker haben...

LoS - 6/12/2010 um 10:39

Als ob Delirium so viel besser wäre. ;)

Aber schön, daß jemand hier das Offensichtliche feststellt. Wenn Du jetzt noch genauer durchliest, was ich zum Thema spezielles Fach diverser Geräte geschrieben habe, wird Dir hoffentlich offenbar, was ich mit einem Stabartigen Gebilde of Cadmium meine. ;)

Tip: Es hat eine + und eine - Seite. :D

Edit: ..und kommt von Haus aus geladen daher, idR. ;)


[Editiert am 6/12/2010 um 10:39 von LoS]

Frater526 - 6/12/2010 um 11:22

93!

Zitat:
Hallo
Die einzige art Stäbe zu bauen und die auch deinen Willen leiten, den das ist nur ein Stab findest du im Buch von Franz Bardon, der Weg zum wahren Apeten
Einen schönen ersten Advent


Nachträglich ein schönes Greater Feast of the Prophet of the New Aeon! ;)

Ich halte es persönlich für ziemlich gewagt bestimmte Ideen und Konzepte (natürlich inklusive meiner eigenen, auch dieses Posting) als allgemeingültige, allseligmachende, große Wahrheit zu verkünden. Genau dies sind die ersten Zeichen des Größenwahns jedes spirituellen, politischen oder anderswie gearteten Systems welches sich auf Menschen bezieht.

Daher: Du kannst gerne Bardons Stab-System nehmen. Und dir das basteln. Ich kenne Magier welche solche Stäbe nach Bardon benutzen. Der funktioniert aber nicht besser als der Stab den ein anderer Magier im Wald gefunden hat bzw der den Magier gefunden hat oder die Magierin. Genauso ist ein einfacher Haselnuss-Stab aus dem Garten genauso effektiv wie die kompliziertesten und vielfältigen Wands der Golden Dawnies. Und im Endeffekt braucht man den Stab eh nicht, geht auch ohne.

Ich persönlich habe Jahre ohne Stab gearbeitet. Alle anderen Elementarwaffen waren vorhanden. Irgendwann stand ein großer Haselnuss-Stock vor der Tür, keine Ahnung woher, und ich wusste das er das ist. Klein gesägt (3/4 ARMlänge), tagelang mit Abramelinöl poliert, dann verziert/graviert (auch wenn mir davon abgeraten wurde, mit Planetensymbole welche in der Reihenfolge der Sephiroth des Etz Chajim auf dem Stab sind, mit Malkuth dort wo ich anfasse und Kether an der Spitze) und dann wieder mit Abramelinöl poliert. Sieht sehr unscheinbar aus. Das ist aber eher spontan entstanden, wie gesagt, der Stab stand vor meiner Haustür, wer immer ihn da hingestellt hat, und der Herstellungsprozess passierte einfach.

Ach ja und natürlich gilt auch hier: Das ist keine allgemeingültige allseligmachende Wahrheit sondern nur wie es für MICH passiert ist. Und wenn es bei jedem oder jeder anders ist, dann ist das gut so.
93s
GML


[Editiert am 6/12/2010 um 11:25 von Frater526]

Elona Dana - 15/10/2014 um 10:13

So jetzt will ich auch mal was sagen ^^. War ja leider noch nicht viel online hier.

Ich nutzte bis jetzt keinen Stab, hab eher rituell, oder mit der leeren Hand gearbeitet. Allerdings ist das auch sehr viel praktischer, schneller, einfacher mit Stab zu arbeiten. Hab mir im verlauf viele Stäbe gemacht, und war immer enttäuscht.
Das lag an einem ganz einfachen denkfehler:

Der Stab ist in erster Linie ein WERKZEUG.

Und so sollte man das gute Stück bearbeiten, und nutzen.
Ich wollte immer einen Stab haben der zu mir passt, war zu sehr auf mich fokussiert als auf die funktionalität des Werkzeuges Zauberstab an sich. So konnte das nicht funktionieren.
Wie ich es also gemacht hab:
Ich ließ lich von der Natur und meinen Beinen leiten bis ich vor einem kräftigen Haselstrauch stand und wusste ich war angekommen, nahm Kontakt mit dem Strauch auf, der mich auf die Probe stellte. (eine Illusion durchschauen und zerstreuen) Ich schaffte die Probe und er schenkte mir 2 seiner Äste die ich ab brechen durfte.

Diese hab ich lange Zeit trocknen lassen. (min 1 Monat)
Dann:
Ast ausgewählt und gespürt bis wohin meine Energie in dem Holz reicht und wo sie sich am besten bündelt. Etwas oberhalb dieser Bündelung abgeschnitten. Bei der restlichen bearbeitung am Stück konzentriert durch arbeiten bis man wirklich zufrieden ist, und was meines erachtens sehr wichtig ist, die Energie aufrecht erhalten und versuchen positive starke Energien und Gedanken aufrecht zu erhalten. Müssen nicht die selben Gedanken sein einfach versuchen negatives/blokierendes Fern zu halten/zu besiegen.


Natürlich ist Haselnuss nicht für jeden geeignet, man sollte sich vorher schon Gedanken machen, welches Holz es sein soll. Dabei ist aber nicht nur die Energie zu beachten sondern auch die Möglichkeit es zu bearbeiten. Zu hartes holz wird schwierig sein im otto normal Haushalt zu bearbeiten. Wer schon einen astralen Führer hat oder ein Krafttier kann sich von diesem Leiten lassen. (Ich hatte extremes Glück: wohnte zu der Zeit in der nähe von nem Naturschutz Gebiet und bin Luchsspuren durch den Wald gefolgt ^^) Übrigens ein Pluspunkt für Haselnuss ist das es einen Markkern hat der realtiv leicht ausgehöhlt werden kann.

Wer fragen hat kann mir gerne ne pn schreiben

lg Elona

GeorgeTheMerlin - 20/10/2014 um 14:41

Der Zauberstab ist, wie gesagt. ein WERKZEUG.

Und zwar ein Werkzeug um die eigene Energie zu bündeln und gerichtet auszustrahlen - eventuell zu verstärken - oder um wie eine Richtungsantenne Energien zu empfangen.

Hier ist erstmal das MATERIAL wichtig. Es sollte - wie bei der Auswahl eines Pendels - Material sein welches die eigene Energie gut leitet. Das SPÜRT man und ist bei jedem etwas anders. Edelstahl geht bei mir überhaupt nicht - Kupfer Bronze Messing - Holz sehr gut. Manche Materialien blockieren die eigene Energie - manche leiten sie.

Ein anderes ist die Länge. Es gibt Längen, die GEBEN Kraft - auch wenn man diese Längen bei Spazierstöcken zum Beispiel benutzt.

Serge Kahili King hat in senem Buch: DER STADTSCHAMANE mit verschiedenen Längen experimentiert - und kam auf 5 fache Vielfache von 5 Zoll als Kraftlängen für Zauberstäbe und Wanderstäbe. Kann ich bestätigen.

5 Zoll sind etwa 12,7 cm. 25 Zoll etwa 63,5 cm.

Ein Kraft-Wanderstab könnte 50 Zoll, also 127 cm haben.

grüssli merlYnn

Raxend   - 20/10/2014 um 17:05

Da das Material bei jedem variiert, tut das die Länge nicht auch?
Vllt. kommt es auch einfach nur auf das können und die Ehrfahrung des Magiers an, oder auf welcher Welle er schwingt.

Raxend :)

GeorgeTheMerlin - 20/10/2014 um 17:32

Diese Frage liegt jetzt natürlich auf der Hand.

Formen strahlen Energien aus. Bestimmte Formen verstärken Energien - andere schwächen sie ab oder wirken nicht so besonders. Es gibt Formen (die sogenannte heilige Geometrie befasst sich damit) die feinstoffliche Energie abstrahlen.

Hier durch eine bestimmte Länge des Stocks.

Dabei ist nicht eine bestimmte Energie für den einen positiv - für den anderen negativ. Eine Antennen empfängt für jeden den gleichen Sender - so ist es mit feinstofflichen Antennen auch.

Also - nach meinen jahrelangen Beobachtungen und Messungen sind positive energien hie für alle positiv - negative energien für alle negativ.

Eine Energie die total mit mir in Resonanz ist - ich glaube nicht dass sie mich stärkt. Diese würde meine Licht - und Schattenseiten verstärken - also alles was ich sowiso schon bin - meine Fähigkeiten MIT meinen unbewußten Hindernissen verstärken.

Reine positive Energie verstärkt meine Fähigkeiten - reine negative Energie taucht mich in meine unbewußten Hindernisse.

So habe ich das experimentell gefunden. Aber klar - das ist zum experimentieren :)

grüssli merlYnn


[Editiert am 20/10/2014 um 17:33 von GeorgeTheMerlin]

Raxend   - 20/10/2014 um 17:53

Ach der Thread bringt mich ins grübeln darüber, dass ich immer noch meinen ersten Stab benutze und nie herausgefunden habe aus welchem Holz er ist.
Er ist einer der Äste gewesen, die eigentlich beim Walpurgisfeuer, dass ein paar Stunden später stattfand, verbrannt werden sollte.

Damit möchte ich (auch) sagen, dass die Art des Holzes eine Rolle spielen kann, aber nicht unbedingt muss.
Ich würde mich nicht unbedingt auf die Bedeutung verlassen die ein Baum haben soll, sondern eher auf das eigene Gefühl und die Ergebnisse, die man mit dem Stab erzielt.

Melgo   - 29/10/2014 um 18:27



drei Eibenrohlinge bei Vollmond geschnitten. Aber trotzdem nur ein Werkzeug.

Hephaestos - 5/4/2015 um 14:51


Zitat von Melina, am 4/4/2015 um 13:49
Zunächst einmal.
Willkommen, hier im Forum. Wie wäre es mit einer Vorstellung, im entsprechenden Thread?
Ist nur ein Hinweis von mir, weil ich finde die Höflichkeit gebietet es so, dass man sich vorstellt. Machst du in einem Fußball/Kampfsportverein doch bestimmt auch, wenn du neu bist.

Um deine Frage eingehend zu beantworten. Das hat viel mit dem persönlichen, magischen Paradigma zu tun. Und die Frage wurde hier schon mehrfach diskutiert und beantwortet.
Die eine Seite benutzt gerne einen Zauberstab, als Hilfsmittel um Energien besser zu bündeln, lenken und kontrollieren zu können.
Die andere Seite sieht in im nur ein Hilfsmittel, Zierde oder eben einen symbolischen Ritualgegenstand. Und dann gibt es die Fraktion die gänzlich auf ihn verzichtet, weil sie ihn nicht als nötig erachtet.

Das kannst du handhaben wie du möchtest, und musst du mit dir selbst und deinem magischen Paradigma vereinbaren. Fühlst du dich besser mit Zauberstab, wenn du ein magisches Ritual vollziehst? Dann benutze ihn auch. Empfindest du ihn als hinderlich, oder erachtest ihn als unnötig, dann lass ihn weg.

Zum Abschluss noch meine persönliche Meinung dazu.
Ja, ich benutze Zauberstab, Athame, Kessel und was sonst noch alles dazu gehört. Ich habe da sogar noch ein paar rituelle Extras, die ich regelmäßig dazu nehme.
Ich fühle mich gut damit, es fühlt sich für mich richtig an. Und ja, deshalb werde ich auch niemals aufhören bei meinen Ritualen einen Zauberstab zu verwenden.




Zitat von Melina, am 4/4/2015 um 13:49
Zunächst einmal.
Willkommen, hier im Forum. Wie wäre es mit einer Vorstellung, im entsprechenden Thread?
Ist nur ein Hinweis von mir, weil ich finde die Höflichkeit gebietet es so, dass man sich vorstellt. Machst du in einem Fußball/Kampfsportverein doch bestimmt auch, wenn du neu bist.

Um deine Frage eingehend zu beantworten. Das hat viel mit dem persönlichen, magischen Paradigma zu tun. Und die Frage wurde hier schon mehrfach diskutiert und beantwortet.
Die eine Seite benutzt gerne einen Zauberstab, als Hilfsmittel um Energien besser zu bündeln, lenken und kontrollieren zu können.
Die andere Seite sieht in im nur ein Hilfsmittel, Zierde oder eben einen symbolischen Ritualgegenstand. Und dann gibt es die Fraktion die gänzlich auf ihn verzichtet, weil sie ihn nicht als nötig erachtet.

Das kannst du handhaben wie du möchtest, und musst du mit dir selbst und deinem magischen Paradigma vereinbaren. Fühlst du dich besser mit Zauberstab, wenn du ein magisches Ritual vollziehst? Dann benutze ihn auch. Empfindest du ihn als hinderlich, oder erachtest ihn als unnötig, dann lass ihn weg.

Zum Abschluss noch meine persönliche Meinung dazu.
Ja, ich benutze Zauberstab, Athame, Kessel und was sonst noch alles dazu gehört. Ich habe da sogar noch ein paar rituelle Extras, die ich regelmäßig dazu nehme.
Ich fühle mich gut damit, es fühlt sich für mich richtig an. Und ja, deshalb werde ich auch niemals aufhören bei meinen Ritualen einen Zauberstab zu verwenden.



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