Thema: Die Kunst der Hohen Magie ;-)

Forum: Höhere Magie

Autor: Seraphine


Seraphine - 1/3/2014 um 17:19

Hallo,

meine Frage an euch:

Wie würdet ihr die hohe Magie von der niederen unterscheiden?

Welche Fähigkeiten, Kenntnisse und Wissen gehören für euch in den Bereich der hohen Magie und welche in den niederen Bereich?

Was macht für euch fortgeschrittene Anwendung der Magie aus?

Gruß
Seraphine

Cruihn - 1/3/2014 um 18:38

Ich würde das gar nicht unterscheiden.
Ich halte Unterscheidungen von hoher und niederer Magie genauso für sinnlos, wie die Unterscheidung ob es nun grau, gelb, grün, blassblauviolett oder sonstirgendwas ist. Klar, Schubladen helfen dem Menschen ja bekanntlich, aber manchmal ist es überflüssig.
Fortgeschrittene Anwendung von Magie, dafür halte ich das "nicht mehr hinterfragen müssen" ob Magie existiert oder funktioniert . Also das Experimentieren, Ausprobieren und das wirkliche TUN. Die Umsetzung eigener Ideen und das "sich lösen" von vorgegebenen Mustern.

Gruß

Seraphine - 1/3/2014 um 19:01

Ich finde schon, das es da Unterschiede gibt, z.B. wenn man das erste Mal das Pentagramm-Ritual macht, wird es nicht die Qualität haben, wie wenn du es zu zehnten mal machst. Da liegt für mich ein Unterschied in der Erfahrung. Außer du hättest in den weiteren Malen, den Wiederholungen, nichts dazu gelernt.

Hephaestos - 1/3/2014 um 19:11


Zitat von Hephaestos, am 26/4/2005 um 05:26
noch einer von mir:

im gegensatz zur küchenmagie, die mit "einfachen" symbolen oder zuordnungen ( z.B. wasser opfern um regen herbeizuzaubern o.ä. ) arbeitet höhere magie mit komplexeren ritualen und einem ganzen system von symbolen.



von hier

2005. Hat sich nicht viel getan seitdem :D

Seraphine - 1/3/2014 um 19:37

Ich habe jedoch so ein wenig das Gefühl, dass die Küchenmagie immer mehr überhand nimmt und das Wissen um die hohe Magie vielleicht verloren geht, gegangen ist.

Cruihn - 1/3/2014 um 20:45

Ist denn wichtig welcher Art die Magie ist, die jemand nutzt? Ist es nicht das Ergebnis das zählt?

Seraphine - 1/3/2014 um 21:04

Mit welcher Art von Magie können denn die besten Ergebnisse erzielt werden?

Ist aber vielleicht auch eine Frage danach, welcher Zweck verfolgt wird...?

Cruihn - 1/3/2014 um 21:10

Oder mit welcher Art Magie man sich wohler fühlt ;)

Seraphine - 1/3/2014 um 21:30

Nun gut, aber was nütz dir eine Magie, mit der du dich wohl fühlst, die aber nicht wirksam ist? Oder mit der du nicht erreichen kannst, was du eigentlich zu erreichen gedenkst?

Esin - 1/3/2014 um 21:52

Dirty Talk
dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim dim


http://www.magie-com.de/modules.php?name=eBoard&file=viewth read&tid=1010#pid

sollte dann nicht passieren das eine/deine Magie zu schwach ist, außer du suchst nach dem "perfekten" Werkzeuge für deine Psyche.


hmmm Aszan suchen... *Untertitel kopieren*
"Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein."

Cruihn - 1/3/2014 um 23:10

Ich denke es liegt nicht an der Magie wenn etwas nicht funktioniert, sondern am Magier. Das ist, was ich versuche zu sagen. Es ist meiner Meinung nach, völlig wurscht, was du machst. Wenn es für dich passt dann funktioniert es auch.

Edit sagt, ich hätte mir den Link von Esin eher anschaun sollen, ja das trifft es so ziemlich.


[Editiert am 1/3/2014 um 23:10 von Cruihn]

Seraphine - 2/3/2014 um 08:12

Hm...

Trotzdem denke ich, dass der Aktionsradius z.B. von Küchenmagie und anderen Formen der Magie unterschiedlich ist. Wirksamkeit sollte ohnehin gegeben sein.

Esin - 2/3/2014 um 09:21

Wenn du so denkst, dann ist es auch so.
Du erschaffst deine Realität und wenn du annimmst das eine Magieform stärker/schwächer ist als eine andere, dann stimmt das für dich (wobei du dich dadurch sehr stark eingrenzt).
Ablegen kann man dieses Denken vllt. durch mehr erfolgreiche Praxis und Selbstbewustsein, wobei beide zusammen Hand in Hand gehen.

Schwarz weiß denken ist nie gut.


Vllt ist alles aber auch ganz anders.^^

Alles und Nichts - 2/3/2014 um 10:31

schließe mich esin und cruihn an.

es ist aus meiner sicht vollkommen egal ob du küchenmagie, höhere oder niedere magie, voodoo, runen oder sonst was praktizierst. der wirkungsgrad wird durch die grenzen deiner vorstellung begrenzt.

Seraphine - 2/3/2014 um 11:48


Zitat von Esin, am 2/3/2014 um 09:21
Wenn du so denkst, dann ist es auch so.
Du erschaffst deine Realität und wenn du annimmst das eine Magieform stärker/schwächer ist als eine andere, dann stimmt das für dich (wobei du dich dadurch sehr stark eingrenzt).
Ablegen kann man dieses Denken vllt. durch mehr erfolgreiche Praxis und Selbstbewustsein, wobei beide zusammen Hand in Hand gehen.

Schwarz weiß denken ist nie gut.


Vllt ist alles aber auch ganz anders.^^


Aber die Wahrnehmung der Realität ist doch etwas, dass sich aus der Erfahrung und Entwicklung ergibt. Meines Erachtens ist fortgeschrittene Praxis und Erfahrung nicht dem gleichzusetzen, was am Anfang der Entwicklung auf dem Pfad der Magie steht.

Seraphine - 2/3/2014 um 11:52


Zitat von Alles und Nichts, am 2/3/2014 um 10:31
schließe mich esin und cruihn an.

es ist aus meiner sicht vollkommen egal ob du küchenmagie, höhere oder niedere magie, voodoo, runen oder sonst was praktizierst. der wirkungsgrad wird durch die grenzen deiner vorstellung begrenzt.


Also wäre der Wirkungsgrad in Bereichen wie transsaturnischer Magie oder die Umstellung der Lichter oder die Überschreitung des Abyss auch ohne weiteres mit Küchenmagie umzusetzen?

Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen....

Esin - 2/3/2014 um 14:27


Zitat:
Seraphine
Aber die Wahrnehmung der Realität ist doch etwas, dass sich aus der Erfahrung und Entwicklung ergibt. Meines Erachtens ist fortgeschrittene Praxis und Erfahrung nicht dem gleichzusetzen, was am Anfang der Entwicklung auf dem Pfad der Magie steht.

Wir haben verschiedene Ansichten.^^
Natürlich ist es nicht gleichzusetzen, du wirst ja reifer und "weiser". Und das ist für mich der Schlüssel der stärkere Magie erzeugt und nicht äußere Handlungen/Werkzeuge/Begriffe/Illusionen. Dadurch entwickelst du die "perfekte" Technik für dich an der du schleifen musst um zum Ideal zu gelangen. Dein Inneres erzeugt die Kraft.

Ich entwickle das weiter was ich am Anfang gelernt habe, ohne neue Begriffe und Schubladen dafür zu erfinden (oder neue Bücher zu kaufen, wobei Denkanstöße bekomme ich täglich). Sprich ich mache nichts vollkommen neues, sondern entwickle nur das weiter was ich sowieso schon habe, auch wenn es sich natürlich von meiner "Anfangs-Magie" stark unterscheidet.

Aber du sprichst ja von schwacher und starker Magie was es für mich so nicht gibt. Es gibt, meiner bescheidenen Meinung nach, nur erfahrenere Magier und weniger erfahrene Magier.
Ein erfahrener Magier kann dir seine "mega starke" Technik verraten/erklären, bei dir muss aber nicht die gleiche Wirkung hervorgerufen werden wenn du das Prinzip nicht verstanden hast. Wenn du aber erfahrener wirst kann bei dir die gleiche Wirkung entstehen, aber vllt wärst du auf einem anderen Weg zum Ziel gekommen.

Zitat:
Serahine
Kann ich mir nicht vorstellen....



Esin.

Alles und Nichts - 2/3/2014 um 15:35


Zitat von Seraphine, am 2/3/2014 um 11:52


Also wäre der Wirkungsgrad in Bereichen wie transsaturnischer Magie oder die Umstellung der Lichter oder die Überschreitung des Abyss auch ohne weiteres mit Küchenmagie umzusetzen?

Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen....


wenn du unter küchenmagie das aufsagen von sogenannten magischen texten, zusammenmischen irgendwelcher kräuter, die berücksichtigung diverser konstellationen/ zeiten etc. verstehst, sicher nicht. das ist für mich keine magie. das ist aberglaube, der manchmal natürlich auch seine wirkung entfaltet.

magie ist etwas, dass >innerhalb< des geistes wirkt. es ist das gezielte und bewusste lenken von kräften innerhalb des geistes (ego). man lernt magie möglicherweise innerhalb eines gewissen traditionellen systems wie runen. dem bleibt man vielleicht treu oder wechselt zu einem andere system, wird chaosmagier oder ähnliches. es geht bei magie aber nicht wirklich um das kulturelle gewand sondern um das erkennen und nutzen der mechanismen, die hinter dem kulturellen gewand stehen.
wie gesagt, aus gewohnheit, weil es auch vielleicht schön ist, verwendet man weiterhin räucherungen etc.. sie sind aber nicht notwendig.

wenn wir schon eine einteilung in niedere und höhere magie machen wollen, würde ich eher nach der einteilung von esin vorgehen: anfänger (die noch primborium benötigen) und (mehr oder weniger) erfahrene magier (die kein primborum mehr benötigen. was nicht heißt, dass sie es nicht verwenden).

Seraphine - 2/3/2014 um 15:54

Dann wäre das bisherige Ergebnis dieses Threads höhere Magie speist sich aus der Erfahrung des Magiers und Bedarf keiner Hilfsmittel.

Adeptus Exemptus - 28/7/2014 um 18:50

Die hohe Magie dient spirituellen Zielen, wie der Vergöttlichung des Menschen.
Niedere Magie verfolgt materielle Ziele.
In der hohen wie in der niederen Magie gibt es natürlich Abstufungen.

Die Magie, die sich an größeren Bezugspunkten als dem Sonnensystem und an größeren Zyklen als dem lunaren-solaren Zyklus orientiert ist natürlich fortgeschrittener, und meist auch älter.

Die hebräisch-kabbalistische Magie ist dekadenter und verwässerter als die ägyptische. Die ägyptische Magie ist verunreinigter als die sumerische.
Darüberhinaus gibt es noch ältere, geheimere Traditionen.

In der niederen Magie bedient man sich oft niederer Wesenheiten aus dem unteren Astralbereich.
Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass diese Wesenheiten nicht auch für Zwecke der höheren Magie genutzt werden können.

Aladdin Salomon - 28/7/2014 um 20:48

Es gibt keine hohe oder niedere Magie. Magie wirkt dabei ist das Werkzeug egal. Was du unter Küchenmagie verstehst verstehe ich wiederum nicht.

Da die Kraft mit den Zuständen kommt, ist es so das Gedankenleere z.b genauso schwer zu meisterns ist wie luzides Träumen.
Es kommt auf den Grad an in wie weit du einen Zustand beherrscht und mit welchem Werkzeug oder Übung ,Tradition du das besser lernen kannst.

Fortschrittlich ist nur die Erkenntnis die zunehmend steigt. Aber unterschied gibt es kaum, solange Magie wirkt ist es egal ob Ritual,Traummagie oder sigilie.

Auch zwischen göttlich und nicht göttlich zu unterscheiden ist genauso ein blödsinn wie, dass einige behaupten ,wenn man Magie für sich benutzt wäre das niedere Magie.
Heiligkeit hat mit Magie nichts zu tun und ist ein eigener Weg der Magier meistert alle Wege ohne dem einen oder andern zu verfallen.

Manch mal gehe ich vorbei und kaufe einem Obdachlosen Essen manch mal nicht ,dabei bin ich mit keiner Handlung besser oder schlechter oder heiliger.

Heißt wenn jemand Magie für sich benutzt tut er nichts falsches ,da magische Kraft aus einem selber kommt darf man es ruhig auch mal für sich benutzten.

Leute die einfach leben benutzten Ihre Lebenskraft doch auch für sich in dem sie flirten für den Traumpartner oder lernen für den Traumberuf.
Es ist nichts anders und verwendet die selbe Energie:)


edit: Im spitzensport werden Visualisierungen auch benutzt um es Gedanklich durch zu gehen und verbessert die Leistung der Sportler. Ist das nicht Magie ?

lg Aladdin Salomon


[Editiert am 28/7/2014 um 20:50 von Aladdin Salomon]

Seraphine - 28/7/2014 um 21:35


Zitat von Adeptus Exemptus, am 28/7/2014 um 18:50
Die hohe Magie dient spirituellen Zielen, wie der Vergöttlichung des Menschen.
Niedere Magie verfolgt materielle Ziele.
In der hohen wie in der niederen Magie gibt es natürlich Abstufungen.

Die Magie, die sich an größeren Bezugspunkten als dem Sonnensystem und an größeren Zyklen als dem lunaren-solaren Zyklus orientiert ist natürlich fortgeschrittener, und meist auch älter.

Die hebräisch-kabbalistische Magie ist dekadenter und verwässerter als die ägyptische. Die ägyptische Magie ist verunreinigter als die sumerische.
Darüberhinaus gibt es noch ältere, geheimere Traditionen.

In der niederen Magie bedient man sich oft niederer Wesenheiten aus dem unteren Astralbereich.
Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass diese Wesenheiten nicht auch für Zwecke der höheren Magie genutzt werden können.


Sehr schön was du da geschrieben hast.

Wieso ist für dich die hebräisch-kabbalitische Magie dekadent und verwässert?
Wieso bewertest du die ägyptische Magie höher?
Und was gibt der sumerischen den höchsten Reinheitsgehalt?
Und was wären die älteren geheimeren Traditionen? :)


[Editiert am 28/7/2014 um 21:36 von Seraphine]

Hephaestos - 29/7/2014 um 07:02

spannend, nicht?

Adeptus Exemptus - 29/7/2014 um 12:28

Ich glaube, die Magie ist so alt wie der Homo Sapiens.
Sie entwickelte sich aus dem Schamanismus heraus, aus einem animistischen Weltbild, also der Vorstellung, dass ALLES beseelt und mit einer gewissen Intelligenz und einem Bewusstsein ausgestattet ist und dass der Mensch als ein Wesen mit einer hochentwickelten Intelligenz nicht nur mit den Naturkräften in Verbindung treten, sondern sie auch manipulieren kann.
Man geht davon aus, dass die ersten systematischen Beobachtungen der Gestirne vor ca. 50000 Jahren in Sumer stattfanden, also dem heutigen Irak/Iran.
Dort ist die Wiege der "westlichen" Magie.
Von da wurde sie weitergetragen nach Ägypten, und dort vermischten sich die Vorstellungen mit denen der hebräischen Religion und Mystik.
Meine Meinung ist: je älter die Magie, umso reiner.
Das ist ein bisschen wie beim "Stille Post"-Spielen....
Zumindest kann ich durch Eigenexperiment bestätigen, dass die Energien, die man spürbar machen und lenken kann, wesentlich kräftiger sind, je älter die Technik und die Tradition ist, gleichzeitig und dadurch bedingt der selbst-transformatorische Effekt der Magie.

"Simplicity is the Seal of Truth" (Philalethes)

Cruihn - 29/7/2014 um 12:55


Zitat von Adeptus Exemptus, am 29/7/2014 um 12:28

...
Sie entwickelte sich aus dem Schamanismus heraus...

Meine Meinung ist: je älter die Magie, umso reiner...




Demnach wäre das Schamanische arbeiten also die reinste Form. Man da fühl ich mich gleich soooo elitär.

Seraphine - 29/7/2014 um 14:09


Zitat von Cruihn, am 29/7/2014 um 12:55

Zitat von Adeptus Exemptus, am 29/7/2014 um 12:28

...
Sie entwickelte sich aus dem Schamanismus heraus...

Meine Meinung ist: je älter die Magie, umso reiner...





Demnach wäre das Schamanische arbeiten also die reinste Form. Man da fühl ich mich gleich soooo elitär.


Ist denn der Schamanismus den du praktizierst authentisch mit dieser ältesten Form von Magie?

Und bist du ein Schamane?

Serafia_Serafin - 29/7/2014 um 14:20

Ich glaube nicht, dass hohe Magie unbedingt einen größeren Aktionsradius hat, als die "Küchenmagie". Ich denke auch nicht, dass man mit hoher Magie irgendwann so weit kommt, das Weltgeschehen zu steuern. Aber vielleicht bin ich zu kleinmütig.

Meine erste Begegnung mit dem Begriff "hohe Magie" hatte ich mit Frater V.D.s Lehrbüchern - dort kommt es im Titel vor. Buchtitel sind aber eigentlich immer Verlagsseitig nach Verkaufsschwerpunkten gewählt und stimmen nicht immer mit dem Inhalt zu hundert Prozent überein...

Was in den Büchern steht, ist eine Umschau über die mehr oder minder traditionelle westliche Magie mit Einflüssen aus Yoga etc...

"Hohe Magie" impliziert irgendwie, dass etwas besser ist, komplizierter, ausgereifter und wirksamer. Ich denke, dass es diese Begriffe noch gar nicht so lange gibt. Denn letzten Endes: Ob ich eine Kerze anzünde oder Mantras singe; der Inhalt und das Ziel bleiben das gleiche.

Vielleicht aber auch nicht - und die hohe Magie ist die eigentliche Arbeit an sich selbst; das erkennen von Mustern, Rollen, Selbstläufern, herauszufinden, was einen steuert, und sich davon zu befreien.

Seraphine - 29/7/2014 um 14:26


Zitat von Adeptus Exemptus, am 29/7/2014 um 12:28

Ich glaube, die Magie ist so alt wie der Homo Sapiens.
Sie entwickelte sich aus dem Schamanismus heraus, aus einem animistischen Weltbild, also der Vorstellung, dass ALLES beseelt und mit einer gewissen Intelligenz und einem Bewusstsein ausgestattet ist und dass der Mensch als ein Wesen mit einer hochentwickelten Intelligenz nicht nur mit den Naturkräften in Verbindung treten, sondern sie auch manipulieren kann.


Ok.


Zitat von Adeptus Exemptus, am 29/7/2014 um 12:28

Man geht davon aus, dass die ersten systematischen Beobachtungen der Gestirne vor ca. 50000 Jahren in Sumer stattfanden, also dem heutigen Irak/Ira.
Dort ist die Wiege der "westlichen" Magie.
Von da wurde sie weitergetragen nach Ägypten, und dort vermischten sich die Vorstellungen mit denen der hebräischen Religion und Mystik.
Meine Meinung ist: je älter die Magie, umso reiner.


Vor eher 5000 Jahren... Vor 50000 Jahren war die Menschheit noch nicht so weit ;)


Zitat von Adeptus Exemptus, am 29/7/2014 um 12:28


Das ist ein bisschen wie beim "Stille Post"-Spielen....
Zumindest kann ich durch Eigenexperiment bestätigen, dass die Energien, die man spürbar machen und lenken kann, wesentlich kräftiger sind, je älter die Technik und die Tradition ist, gleichzeitig und dadurch bedingt der selbst-transformatorische Effekt der Magie.

"Simplicity is the Seal of Truth" (Philalethes)


Problem bei deiner Stillenpostidee sind die Unterschiede im Bewusstsein der Menschen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die alten Sumerer ein ganz anderes Bewusstsein für die Dinge, Magie, Religion und Glauben hatten. Und ich denke, dieses ist heute nicht mehr so einfach für die Menschen nachzuvollziehen. Einfacher das Ganze schon bei der vergleichsweise jüngeren jüdischen Geheimlehre.

Wie kommst du vom Bewusstsein her zurück nach 3000 v.Chr.?

Mit was für Techniken arbeitest du? Ich empfinde die Kräfte egal womit ich arbeite eigentlich als immer gleich stark, ist das "Tor" offen ist es offen und die gerufenen Kräfte haben Einlass. Manche dämonische Kräfte sind drückend, dadurch sind sie nicht stärker als andere, dieses drückend sein und der Versuch zu dominieren, ist eben ihr inhärenter Charakter.

Wo würdest du, nach deinen Einschätzungen die henochische Magie einordnen?

Seraphine - 29/7/2014 um 14:33


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


Ich glaube nicht, dass hohe Magie unbedingt einen größeren Aktionsradius hat, als die "Küchenmagie". Ich denke auch nicht, dass man mit hoher Magie irgendwann so weit kommt, das Weltgeschehen zu steuern. Aber vielleicht bin ich zu kleinmütig.


Vielleicht aber zu beeinflussen...


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


"Hohe Magie" impliziert irgendwie, dass etwas besser ist, komplizierter, ausgereifter und wirksamer. Ich denke, dass es diese Begriffe noch gar nicht so lange gibt. Denn letzten Endes: Ob ich eine Kerze anzünde oder Mantras singe; der Inhalt und das Ziel bleiben das gleiche.


Was ist für dich der Inhalt und das Ziel, wenn du eine Kerze anzündest, oder ein Mantra singst?


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20

Vielleicht aber auch nicht - und die hohe Magie ist die eigentliche Arbeit an sich selbst; das erkennen von Mustern, Rollen, Selbstläufern, herauszufinden, was einen steuert, und sich davon zu befreien.


Und nach Goethe, um herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Aladdin Salomon - 29/7/2014 um 15:07


Zitat:
Demnach wäre das Schamanische arbeiten also die reinste Form. Man da fühl ich mich gleich soooo elitär


Du nimmst mir die Worte aus dem Mund,danke :D


Um mal das hier durch zu gehen Ihr glaub nur ,weil eine Lehre älter ist ist sie höher ? Schon mal was von weiter Entwicklung gehört?


Und damit meine ich nicht nur Magie sondern das Bewusstsein, früher wurden die Götter gesehen ,lag aber dran das früher das Bewusstsein mehr gespalten war und so die Selbstanteile vergöttlich wurden ,weil man sie als etwas externes gesehen hat.


der Thread kommt mir wie ein Joke vor ehrlich gesagt.



LG Aladdin

SambalOlek - 29/7/2014 um 15:30


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20

"Hohe Magie" impliziert irgendwie, dass etwas besser ist, komplizierter, ausgereifter und wirksamer.


Wohl wahr. Erschafft es ja doch durch die Adjektive "Hohe" und "niedere" ne Hierarchie. Vielleicht sollte man das ganze einfach anders benennen. Transzendente und mundane Magie?

LG
~SO

Serafia_Serafin - 29/7/2014 um 16:20


Zitat von Seraphine, am 29/7/2014 um 14:33

Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


Ich glaube nicht, dass hohe Magie unbedingt einen größeren Aktionsradius hat, als die "Küchenmagie". Ich denke auch nicht, dass man mit hoher Magie irgendwann so weit kommt, das Weltgeschehen zu steuern. Aber vielleicht bin ich zu kleinmütig.


Vielleicht aber zu beeinflussen...


Das kann niedere Magie auch. Es gibt nur weniger "Kochrezepte" für die Weltverbesserung als für die wahre Liebe...


Zitat von Seraphine, am 29/7/2014 um 14:33



Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


"Hohe Magie" impliziert irgendwie, dass etwas besser ist, komplizierter, ausgereifter und wirksamer. Ich denke, dass es diese Begriffe noch gar nicht so lange gibt. Denn letzten Endes: Ob ich eine Kerze anzünde oder Mantras singe; der Inhalt und das Ziel bleiben das gleiche.


Was ist für dich der Inhalt und das Ziel, wenn du eine Kerze anzündest, oder ein Mantra singst?


Primär: Fokus, Konzentration, sich in die richtige Stimmung / den richtigen Zustand begeben, in die Tiefe sinken...
Sekundär: Kann das alles Mögliche sein, je nachdem, was gerade anliegt.


Zitat von Seraphine, am 29/7/2014 um 14:33



Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20

Vielleicht aber auch nicht - und die hohe Magie ist die eigentliche Arbeit an sich selbst; das erkennen von Mustern, Rollen, Selbstläufern, herauszufinden, was einen steuert, und sich davon zu befreien.


Und nach Goethe, um herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält.




Das weiß ich schon :) Dafür brauchte es keine hohe Magie (klingt das jetzt angeberisch? Ich dachte, die Erfahrung stünde grundsätzlich am Anfang...)

Alles und Nichts - 29/7/2014 um 17:06

nun ja, du kannst natürlich eine einteilung in küchenmagie als niedere magie und henochische magie als höhere magie machen. aber bringt dich das wirklich weiter?

du könntest auch nach dieser sichtweise einteilen: je feiner die energie ist, mit der du arbeiten kannst, umso höher ist sie.

auf einer magischen eben teile ich nicht in niedere und höhre magie. es ist eher die frage, bin ich mit dem was ich magisch tue und erreichen möchte erfolgreich oder nicht. erfolglosigkeit hat wenig mit systemen zu tun, sondern mit geistigen strukturen. dann sind wir bei der schattenmagie.


[Editiert am 29/7/2014 um 17:44 von Alles und Nichts]

Seraphine - 29/7/2014 um 17:40


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20

Kann niedere Magie auch. Es gibt nur weniger "Kochrezepte" für die Weltverbesserung als für die wahre Liebe...


:) Stell dir den Fokus den du beeinflussen willst größer vor... Siehe Aleister Crowley, den Magus, der den Kosmos seinen Gesetz unterwirft...


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


Primär: Fokus, Konzentration, sich in die richtige Stimmung / den richtigen Zustand begeben, in die Tiefe sinken...
Sekundär: Kann das alles Mögliche sein, je nachdem, was gerade anliegt.


Ok. Wenn ich dir die Aufgabe stellen würde, mich heute in deinen feinstofflichen Körper zu besuchen, könntest du dies mit deiner Kerzen- und Mantratechnik?
Das wäre dann hohe Magie. Du kennst die Technik, du wendest sie an und das erfolgreich, selbst wenn es sich um komplizierte Techniken oder tiefergründige Wissensgebiet handelt. Hohe Magie.

Oder ein Thema, dass mich selbst sehr interessiert ist die Magie der transsaturnischen Planetensphären. Transsaturnische Magie ist für mich Hohe Magie.
Kommst du mit deinen Mantra- und deiner Kerzentechnik bis in die transsaturnischen Planetensphären? Wenn ja, dann bring mir bitte ein paar Namen und Siegel mit ;) und sag mir wie die so drauf sind ....


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


Das weiß ich schon :) Dafür brauchte es keine hohe Magie (klingt das jetzt angeberisch? Ich dachte, die Erfahrung stünde grundsätzlich am Anfang...)


Aber wie detailreich, klar und deutlich ist dieses Wissen und wie umfangreich und wie tief verankert. Oder doch vielleicht nur ein unbestimmtes Gefühl... ?

Ich hoffe ich konnte dir meine Ansicht darüber was Hohe Magie ist verdeutlichen.

Seraphine - 29/7/2014 um 17:49


Zitat von Alles und Nichts, am 29/7/2014 um 17:06
nun ja, du kannst natürlich eine einteilung in küchenmagie als niedere magie und henochische magie als höhere magie machen. aber bringt dich das wirklich weiter?

du könntest auch nach dieser sichtweise einteilen: je feiner die energie ist, mit der du arbeiten kannst, umso höher ist sie.

auf einer magischen eben teile ich nicht in niedere und höhre magie. es ist eher die frage, bin ich mit dem was ich magisch du erfolgreich oder nicht. erfolglosigkeit hat wenig mit systemen zu tun, sondern mit geistigen strukturen. dann sind wir bei der schattenmagie.


Die geistige und die seelische Struktur, sowie die Befindlichkeit deines Körper sind die Grundlagen deiner Schwingung und deines Entwicklungspfades.
Diese bereiten, wenn du dich um sie gewissenhaft sorgst, Shakti den Weg nach Shiva.

Aladdin Salomon - 29/7/2014 um 20:15

@Seraphine


Zitat:
Ok. Wenn ich dir die Aufgabe stellen würde, mich heute in deinen feinstofflichen Körper zu besuchen, könntest du dies mit deiner Kerzen- und Mantratechnik?
Das wäre dann hohe Magie. Du kennst die Technik, du wendest sie an und das erfolgreich, selbst wenn es sich um komplizierte Techniken oder tiefergründige Wissensgebiet handelt. Hohe Magie.



ok, darüber kann man nachdenken auch ,wenn ich dir da deine Illusionen nehmen muss, wenn du keine gute geistige Wahrnehmung hast wirst du kaum diesen Besuch bemerken. Außer der jenige will viel Energie aufwenden und z.b bewegt Gegenstände fort, wobei ich denke das ist schon ziemlich krass ,wenn jemand so weit geht nur um etwas zu beweisen ....

Zitat:
Oder ein Thema, dass mich selbst sehr interessiert ist die Magie der transsaturnischen Planetensphären. Transsaturnische Magie ist für mich Hohe Magie.
Kommst du mit deinen Mantra- und deiner Kerzentechnik bis in die transsaturnischen Planetensphären? Wenn ja, dann bring mir bitte ein paar Namen und Siegel mit und sag mir wie die so drauf sind




Das wiederum ist deine Fehlannahme , weil du die Sphärenmagie nicht verstehst. Abgesehen davon das Siegel und Namen von Wesen aufschreiben keine Aussage kraft hat.
Ist es so das du bei solcher Magie dem Wesen mit der Imaginationskraft auf lunarer (astraler) Ebene eine Gestalt gibst. Auch sind die Visionen zu 70% persönlicher Natur davon und zu 30% nur allgemein symbolhaltig. Nicht zu vergessen das diese Wesen eigentlich Kraftströme sind und jede Charakter- Eigenschaft oder sonst was, nur davon kommt das du diese Kraft in eine Form als Magier bringst. Von Natur aus sind sie non Charakter oder non personal ;)

Das du dies als Beweis von Ihr forderst ist blanker Unsinn, da gebe ich dir Brief und Siegel drauf.

Kein Grund also zu spiritueler Argonanz ,wenn du selbst noch so vom verstehen am Anfang stehst. Ich glaube nämlich sie kommt mit Kerzen Magie da weiter nicht nur,weil das eine sehr einfache effektive Methode ist sondern ,weil da verstehen in Form von Praxis mit am Werk ist, sei es Intuitiv oder bewusst.

Du nimmst hier mal was, da mal was,bisschen Kabbalah bisschen Saturnie und versuchst krampfhaft Bereiche aufzumachen. Spätestens ,wenn der erste Sphärenwächter dir eine donnert wirst du merken was du davon hast.
Praxis sehe ich in deinen Texten jedenfalls sehr wenig, mehr Annahmen wie etwas ist.


lg Aladdin Salomon


[Editiert am 29/7/2014 um 20:26 von Aladdin Salomon]

Seraphine - 29/7/2014 um 21:13

@Aladdin Salomon

Ja, ich sehe schon, du bist ein ganz Schlauer, dir kann man nichts vor machen.....

Cruihn - 29/7/2014 um 23:01


Zitat von Seraphine, am 29/7/2014 um 14:09

Zitat von Cruihn, am 29/7/2014 um 12:55

Zitat von Adeptus Exemptus, am 29/7/2014 um 12:28

...
Sie entwickelte sich aus dem Schamanismus heraus...

Meine Meinung ist: je älter die Magie, umso reiner...





Demnach wäre das Schamanische arbeiten also die reinste Form. Man da fühl ich mich gleich soooo elitär.


Ist denn der Schamanismus den du praktizierst authentisch mit dieser ältesten Form von Magie?

Und bist du ein Schamane?



Nein,
und genau darauf will ich hinaus. Denn du bist genausowenig jemand der mit henochischer, ägyptischer oder was weiß ich für Magie arbeitest.
Du bist jemand, der mit einem Abklatsch davon, in dem heutigen Kulturkreis integrierten Ding arbeitet und sich dabei wohl fühlt. Alles andere wäre geheuchelt da du absolut nicht den kulturellen Hintergrund eines vor tausenden Jahren lebenden Ägypters, Sumerers oder sonstwas hast.

Die Energien sind dabei, nach deiner Aussage genau die gleichen. Richtig! Denn darauf kommt es ja wohl an, nicht auf das System das du verwendest. Und es ist völlig egal ob du es Planetarisch nennst, oder einfach nur Energie. Vielleicht sogar Küchenmagie. Völlig egal, die Ergebnisse sind die gleichen.

Solang du allerdings auf deiner "Elitären" Sichtweise bestehst, behaupte ich, hast du magisch absolut nichts verstanden.
Darüber können wir uns allerdings wohl besser im kleinen Kreis austauschen ;) egal ob du mir glaubst oder nicht.


Edit meint, deine "Siegel" sind übrigens gar nicht nötig um magisch etwas zu erreichen, oder um kontakt mit irgendwelchen Wesenheiten aufzunehmen, das ist lediglich wieder nur ein weiteres Hilfsmittel das dir eben gerade in den Kram passt, auf das ein anderer aber gut verzichten kann und es durch etwas ihm passenderes, ersetzt. ;)


[Editiert am 29/7/2014 um 23:04 von Cruihn]

Serafia_Serafin - 29/7/2014 um 23:09


Zitat von Seraphine, am 29/7/2014 um 17:40

Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20

Kann niedere Magie auch. Es gibt nur weniger "Kochrezepte" für die Weltverbesserung als für die wahre Liebe...


:) Stell dir den Fokus den du beeinflussen willst größer vor... Siehe Aleister Crowley, den Magus, der den Kosmos seinen Gesetz unterwirft...


Hat er das? Verstehe mich nicht falsch, ich finde seine Werke durchaus sehr faszinierend und teilweise auch erhellend. Und vielleicht hat er es weit genug gebracht, seinen eigenen Kosmos seinem Willen zu unterwerfen... was ja an und für sich schon mehr ist, als die meisten hinbekommen.


Zitat von Seraphine, am 29/7/2014 um 17:40


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


Primär: Fokus, Konzentration, sich in die richtige Stimmung / den richtigen Zustand begeben, in die Tiefe sinken...
Sekundär: Kann das alles Mögliche sein, je nachdem, was gerade anliegt.


Ok. Wenn ich dir die Aufgabe stellen würde, mich heute in deinen feinstofflichen Körper zu besuchen, könntest du dies mit deiner Kerzen- und Mantratechnik?
Das wäre dann hohe Magie. Du kennst die Technik, du wendest sie an und das erfolgreich, selbst wenn es sich um komplizierte Techniken oder tiefergründige Wissensgebiet handelt. Hohe Magie.


Da ich mich nicht ausschließlich auf Kerzen und Mantratechnik beschränke, würde ich in diesem Fall wahrscheinlich zu anderen Mitteln greifen. Eventuell würde ich trotzdem Mantras benutzen. Ich würde aber auf der intuitiven Ebene bleiben; ist jetzt die Frage, ob das immernoch Küchenmagie ist, oder mit dem entsprechenden Ergebnis dann auch hohe Magie? Geht es um das Ergebnis oder die Technik?


Zitat von Seraphine, am 29/7/2014 um 17:40


Oder ein Thema, dass mich selbst sehr interessiert ist die Magie der transsaturnischen Planetensphären. Transsaturnische Magie ist für mich Hohe Magie.
Kommst du mit deinen Mantra- und deiner Kerzentechnik bis in die transsaturnischen Planetensphären? Wenn ja, dann bring mir bitte ein paar Namen und Siegel mit ;) und sag mir wie die so drauf sind ....


Das mag jetzt schwammig klingen, aber ich habe bisher nicht mit solchen Sphären gearbeitet, weil ich es (noch?) nicht für mich interessant oder wichtig befunden habe. Braucht man das? Und wenn ja, wozu? Und bin ich minder qualifiziert, weil ich mich nicht auf den gleichen Ebenen bewege, wie du?
In meinen Augen gibt es eine Vielzahl an stimmigen und funktionierenden Systemen; manche widersprechen sich, manche sind komplex und haben starre Formen und Begriffe, andere sind ungreifbar, schwammig, kaum zu beschreiben und nur durch eigene Erfahrung zu begreifen ( wahrscheinlich geht das schon in die mystische Schiene über).
Die Frage ist, ist es besser, wenn es komplex wird? Wahrscheinlich gibt es eine große Zahl an Erfahrungen, die auf einen warten, wenn man sich auf ein solches System einlässt; aber ist es unabdingbar, um zu wirken? Reicht es nicht, wenn man es schafft, mit einem Augenzwinkern etwas zu bewirken à la bezaubernde Jeannie?

Oder ist hohe Magie so konsequent, dass sie immer die Wirkung zeitigt, die der Magier beabsichtigt hat? Ist es bei richtiger Ausführung unmöglich, zu scheitern? Dann hat die Systematik der hohen Magie der intuitiven durchaus einiges voraus...


Zitat von Seraphine, am 29/7/2014 um 17:40



Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


Das weiß ich schon :) Dafür brauchte es keine hohe Magie (klingt das jetzt angeberisch? Ich dachte, die Erfahrung stünde grundsätzlich am Anfang...)


Aber wie detailreich, klar und deutlich ist dieses Wissen und wie umfangreich und wie tief verankert. Oder doch vielleicht nur ein unbestimmtes Gefühl... ?

Ich hoffe ich konnte dir meine Ansicht darüber was Hohe Magie ist verdeutlichen.



Detailreich und deutlich impliziert, dass es ein Erleben innerhalb des Beschreibbaren ist. Eine mystische Erfahrung zeichnet sich aber eben genau dadurch aus, dass sie sich nicht durch Worte weitergeben lässt. Es ist keine Mathematik; du kannst es nicht berechnen. Das ist Magie für mich, und ich begebe mich gerade erst in ersten Schritten in "geordnete" Systeme, verstehe dadurch bestimmte Aspekte mancher Rituale besser und bestimmte Hintergründe einiger Dinge. Allerdings kann ich noch nicht behaupten, dass es großartig anders wäre, als das, was ich bisher getan habe; nur vielleicht ein wenig aufwändiger...

Ist Hohe Magie also das, was sich in Worten weitergeben lässt?

Wenn ich einen Zauber nicht erklären kann, dann ist er niedrige Magie?

Seraphine - 30/7/2014 um 07:12


Zitat von Cruihn, am 29/7/2014 um 23:01


Nein,
und genau darauf will ich hinaus. Denn du bist genausowenig jemand der mit henochischer, ägyptischer oder was weiß ich für Magie arbeitest.
Du bist jemand, der mit einem Abklatsch davon, in dem heutigen Kulturkreis integrierten Ding arbeitet und sich dabei wohl fühlt. Alles andere wäre geheuchelt da du absolut nicht den kulturellen Hintergrund eines vor tausenden Jahren lebenden Ägypters, Sumerers oder sonstwas hast.


Henochische Magie würde ich in deiner Aufzählung nicht mit einbringen...
Wer sagt dir, dass ich mich damit wohlfühle?
Ich habe auch nicht behauptet, dass ich den kulturellen Hintergrund eines vor tausenden Jahren lebenden Ägypters, Sumerers or so on hätte.


Zitat von Cruihn, am 29/7/2014 um 23:01


Die Energien sind dabei, nach deiner Aussage genau die gleichen. Richtig! Denn darauf kommt es ja wohl an, nicht auf das System das du verwendest. Und es ist völlig egal ob du es Planetarisch nennst, oder einfach nur Energie. Vielleicht sogar Küchenmagie. Völlig egal, die Ergebnisse sind die gleichen.



Das die Energien genau die Gleichen sind, habe ich nicht geschrieben. Das sind sie nämlich mit Nichten. Auch die Ergebnisse sind nicht die Gleichen. Du wirst mit Intelligenzen der Venus Schwierigkeiten haben einen Todeszauber durchzuziehen, wohingegen Saturn nicht für Liebesmagie geeignet wäre.
Wenn für dich alles gleich ist, hast du eine sehr undifferenzierte Ansicht der Dinge, das ist ein Merkmal von Oberflächlichkeit. Soll ich dir dazu jetzt gratulieren?

Zitat von Cruihn, am 29/7/2014 um 23:01

Solang du allerdings auf deiner "Elitären" Sichtweise bestehst, behaupte ich, hast du magisch absolut nichts verstanden.
Darüber können wir uns allerdings wohl besser im kleinen Kreis austauschen ;) egal ob du mir glaubst oder nicht.


Zitat von Cruihn, am 29/7/2014 um 23:01

Edit meint, deine "Siegel" sind übrigens gar nicht nötig um magisch etwas zu erreichen, oder um kontakt mit irgendwelchen Wesenheiten aufzunehmen, das ist lediglich wieder nur ein weiteres Hilfsmittel das dir eben gerade in den Kram passt, auf das ein anderer aber gut verzichten kann und es durch etwas ihm passenderes, ersetzt. ;)


Vielleicht will ich ja magisch nicht nebulös irgendetwas erreichen, sondern fixiere magisch mein Ziel direkt an und fixiere nicht auf irgendetwas und irgendwelche Wesenheiten. Weil mich irgendwelche Wesenheiten gar nicht interessieren, sondern ganz bestimmte. Wenn du darauf verzichten kannst mit Siegeln und Namen zuarbeiten, bitte.



Seraphine - 30/7/2014 um 07:49


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 23:09


Hat er das? Verstehe mich nicht falsch, ich finde seine Werke durchaus sehr faszinierend und teilweise auch erhellend. Und vielleicht hat er es weit genug gebracht, seinen eigenen Kosmos seinem Willen zu unterwerfen... was ja an und für sich schon mehr ist, als die meisten hinbekommen.


Wenn du dir die Landschaft der magischen Organisationen anschaust, ja dann hat er das. OTO, A.A. sowieso, FS und CS, OS haben alle sein Gesetz übernommen und selbst im Hexentum gibt es dieses Tu was du willst, aber schade keinen.



Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


Da ich mich nicht ausschließlich auf Kerzen und Mantratechnik beschränke, würde ich in diesem Fall wahrscheinlich zu anderen Mitteln greifen. Eventuell würde ich trotzdem Mantras benutzen. Ich würde aber auf der intuitiven Ebene bleiben; ist jetzt die Frage, ob das immernoch Küchenmagie ist, oder mit dem entsprechenden Ergebnis dann auch hohe Magie? Geht es um das Ergebnis oder die Technik?


Wenn das Ergebnis stimmt, wäre das auf jeden Fall hohe Magie. Wer kann der kann.



Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20

Das mag jetzt schwammig klingen, aber ich habe bisher nicht mit solchen Sphären gearbeitet, weil ich es (noch?) nicht für mich interessant oder wichtig befunden habe. Braucht man das? Und wenn ja, wozu? Und bin ich minder qualifiziert, weil ich mich nicht auf den gleichen Ebenen bewege, wie du?



Ob du das brauchst, musst du selbst entscheiden. Kommt darauf an, was du willst. Ob du minder qualifiziert bist, was soll ich dir da jetzt drauf antworten....
Jemand der einen Hauptschulabschluss hat, hat eine andere Bildung als jemand der Abitur hat oder der der ein Studium absolvierte.... Ich kann deine Frage nicht beantworten, da ich dich nicht kenne und nicht weiß, wie du magisch arbeitest und wie es um deine Fähigkeiten bestellt, vielleicht kannst du viele Dinge, die ich nicht kann. Wie soll ich da urteilen?


Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


In meinen Augen gibt es eine Vielzahl an stimmigen und funktionierenden Systemen; manche widersprechen sich, manche sind komplex und haben starre Formen und Begriffe, andere sind ungreifbar, schwammig, kaum zu beschreiben und nur durch eigene Erfahrung zu begreifen ( wahrscheinlich geht das schon in die mystische Schiene über).
Die Frage ist, ist es besser, wenn es komplex wird? Wahrscheinlich gibt es eine große Zahl an Erfahrungen, die auf einen warten, wenn man sich auf ein solches System einlässt; aber ist es unabdingbar, um zu wirken? Reicht es nicht, wenn man es schafft, mit einem Augenzwinkern etwas zu bewirken à la bezaubernde Jeannie?


Wie das System auch immer sein mag, in der Hohen Magie gestaltest du einen Teil selbst. Fehler im System werden vom Magier selbst ausgeglichen.
Erkenntnistheoretisch ist es einfach so, dass du einen Gegenstand nicht nur oberflächlich betrachtest. Du erkennst nicht nur "Heute regnet es", sondern weißt auch wie es zu Bildung der Wolken kommt, die den Regen hervorbringen. Du siehst nicht nur die Sterne am Himmel, sondern kennst ihre Bewegungen und ihren Einfluss und weißt wie damit zu arbeiten ist.

Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20


Oder ist hohe Magie so konsequent, dass sie immer die Wirkung zeitigt, die der Magier beabsichtigt hat? Ist es bei richtiger Ausführung unmöglich, zu scheitern? Dann hat die Systematik der hohen Magie der intuitiven durchaus einiges voraus...



Hohe Magie sollte schon die Ergebnisse zeitigen, die beabsichtigt sind... Nicht Magie tue was du willst.... Sondern die Magie tut was ich will.... müsste das dann heißen....



Zitat von Serafia_Serafin, am 29/7/2014 um 14:20



Detailreich und deutlich impliziert, dass es ein Erleben innerhalb des Beschreibbaren ist. Eine mystische Erfahrung zeichnet sich aber eben genau dadurch aus, dass sie sich nicht durch Worte weitergeben lässt. Es ist keine Mathematik; du kannst es nicht berechnen. Das ist Magie für mich, und ich begebe mich gerade erst in ersten Schritten in "geordnete" Systeme, verstehe dadurch bestimmte Aspekte mancher Rituale besser und bestimmte Hintergründe einiger Dinge. Allerdings kann ich noch nicht behaupten, dass es großartig anders wäre, als das, was ich bisher getan habe; nur vielleicht ein wenig aufwändiger...

Ist Hohe Magie also das, was sich in Worten weitergeben lässt?

Wenn ich einen Zauber nicht erklären kann, dann ist er niedrige Magie?


Eine mystische Erfahrung zeichnet sich meiner Ansicht nach nicht unbedingt dadurch aus, dass sie nicht beschreibbar wäre. Wie die Hindus drei Formen der Gottheit kennen, Gott mit Formen und Attributen, Gott ohne Formen und mit Attributen und Gott ohne Formen und ohne Attribute. Aber wieso nicht allen dreien teilhaftig werden?

Du solltest deine Zauber schon erklären können, ob in der niederen oder hohen Magie, denn Magie beruht auf Gesetzmäßigkeiten, du musst sie nur erkennen. Es handelt sich dann auch an dieser Stelle wieder um einen erkenntnistheoretischen Prozess. Was sollte schlecht daran sein, die Dinge im Detail und in ihrer Tiefe und Funktion wahrzunehmen? Nur weil: "funktioniert ja alles auch so, braucht man gar nicht." Das ist einfach nur oberflächlich und ignorant. Warum nicht in die Tiefen des Seins und der Schöpfung eindringen und wissen was man tut und wie es funktioniert?

Cruihn - 30/7/2014 um 10:14

Das du nicht "irgendwelche" Wesenheiten meintest sondern bestimmte, ist mir völlig klar. Ich habe das verallgemeinert weil es auch für bestimmte Wesenheiten völlig egal ist ob du dabei ein Siegel nutzt oder irgendwas anderes.

Dass ich das mit den Energien anders meinte als du es hier wiedergibst, weißt du. Aber du darfst gern weiter drauf rumreiten ;)

Oberflächlich ist es, zu behaupten, man würde hohe Magie anwenden und sei damit besser als andere. Denn das ist absolut nicht nötig um magisch sein "Ziel zu fixieren" wie du schreibst. Ab und an solltest du auch mal über den Tellerrand blicken. Denn stell dir vor, es gibt da draussen auch andere Systeme und andere herangehensweisen die durchaus sehr gut funktionieren :P

Seraphine - 30/7/2014 um 11:44


Zitat von Cruihn, am 30/7/2014 um 10:14


Das du nicht "irgendwelche" Wesenheiten meintest sondern bestimmte, ist mir völlig klar. Ich habe das verallgemeinert weil es auch für bestimmte Wesenheiten völlig egal ist ob du dabei ein Siegel nutzt oder irgendwas anderes.


Na, wenn dem so ist, falls du am 23.08 mit dabei bist, dann arbeiten wir mal mit Wesen aus der Planetensphäre des Uranus. Du führst die magische Arbeit, weil ist ja gar kein Problem, da deine Herangehensweise an die Magie ja so universell ist. :P


Zitat von Cruihn, am 30/7/2014 um 10:14

Dass ich das mit den Energien anders meinte als du es hier wiedergibst, weißt du. Aber du darfst gern weiter drauf rumreiten ;)


Ich lasse mir nur nicht gerne was in den Mund legen, was ich weder so gemeint noch so gesagt habe.


Zitat von Cruihn, am 30/7/2014 um 10:14

Oberflächlich ist es, zu behaupten, man würde hohe Magie anwenden und sei damit besser als andere.


Wer tut das denn?


Zitat von Cruihn, am 30/7/2014 um 10:14

Denn das ist absolut nicht nötig um magisch sein "Ziel zu fixieren" wie du schreibst. Ab und an solltest du auch mal über den Tellerrand blicken. Denn stell dir vor, es gibt da draussen auch andere Systeme und andere herangehensweisen die durchaus sehr gut funktionieren :P


Du ich blicke die ganze Zeit über den Tellerrand... oder was meinst du wie solche Threads wie dieser Zustande kommen, in welchem ich erfahren möchte, was andere zu dem Thema meinen und denken. :P :cool: :exclam:


[Editiert am 30/7/2014 um 15:10 von Seraphine]

Cruihn - 30/7/2014 um 11:52

Ich klink mich hier aus da du es offenbar nicht verstehen willst ;)
Was ich einfach nicht verstehen kann, warum du dich selbst so einschränkst.


[Editiert am 30/7/2014 um 11:57 von Cruihn]

Chtonia - 30/7/2014 um 13:28

Ich fühle mich gerade in meiner These bestätigt, dass die Unterscheidung zwischen 'Hoher Magie' und 'Niederer Magie' eh nur von Vertretern der 'Hohen Magie' etabliert wurde, um sich vom Pöbel abzuheben, da man ja ach so gebildet sei und dem Ultimativen so viel näher stehe.
Ich möchte niemanden seine Meinung absprechen, das stünde mir auch gar nicht zu, nur finde ich dieses elitäre Gedankengut
[siehe:
Zitat von Seraphine, am 30/7/2014 um 07:49
Kommt darauf an, was du willst. Ob du minder qualifiziert bist, was soll ich dir da jetzt drauf antworten....

Ach, bitte, Mädel. Ernsthaft?]
wirklich zum erbrechen, verbohrt und intolerant. Sein eigenes Weltbild dann auf solch rabulistische Weise zu verteidigen, um ja keine Diskussion zulassen zu müssen, zeugt meiner Meinung nach nicht sonderlich von Reife, sondern davon sich persönlich angegriffen zu fühlen. Ob man auf diese Weise sich magisch vervollkommnen kann, möchte ich wirklich bezweifeln.
Alles in Allem ist es nun wirklich nicht notwendig, sich ein dogmatisches Korsett zu zimmern, um sein eigenes Weltbild zu stützen, seiner magischen Arbeit Bedeutung beizumessen und sein eigenes Selbstwertgefühl aufzubessern. Intuitive Arbeiten nach Cruihns Vorbild scheinen wir wirklich gesünder.

Ganz davon abgesehen:

Zitat von Seraphine, am 30/7/2014 um 07:49

Wenn du dir die Landschaft der magischen Organisationen anschaust, ja dann hat er das. OTO, A.A. sowieso, FS und CS, OS haben alle sein Gesetz übernommen und selbst im Hexentum gibt es dieses Tu was du willst, aber schade keinen.

Eine kulturelle Prägung auf eine Person herunterzubrechen ist jetzt doch wirklich zu gewagt.

Seraphine - 30/7/2014 um 13:45

Ich bin jetzt auch raus, da mir nicht ist danach in ein fremdes Haus das von Fremden gebaut wurde einzuziehen.

Ich kann was dafür, was ich schreibe und denke. Für eure Interpretation dessen was ich schreibe, ist jeder selbst verantwortlich....

Ich habe es satt gegen Windmühlen zu kämpfen...

LoS - 30/7/2014 um 14:01

Ich hoffe der Trick mit der weiten Spalte klappt jetzt und der Inhalt klappt nicht in sich zusammen nach diesem Post..

Für mich definiert sich die "Höhe" der Magie in der Menge benötigter Hilfsmittel, ich zähle da geistige Konstrukte genauso dazu wie Paradigmen oder Werkzeug.

Serafia_Serafin - 30/7/2014 um 14:43

Edit: Hat sich erledigt.


[Editiert am 30/7/2014 um 15:25 von Serafia_Serafin]

Serafia_Serafin - 30/7/2014 um 15:00

Zum Inhalt:

Ich kann erklären, was es bedeutet "Energien" zu leiten. Ich kann dir aber nicht erklären, warum ich Dinge in einen Spiegel sprechen kann, die jemand, der 300 Kilometer weiter entfernt ist, mitbekommen kann. (Hat schonmal funktioniert, als es wichtig war. Leider auch nur da...)

Ich kann dir nicht schlüssig erklären, warum es manchmal buttereinfach ist, das hinzubekommen, was ich will, aber immernoch keinen Lottogewinn in der Tasche habe.

Ich kann dir auch nicht schlüssig erklären, ob erlebte Invokationen reine Schizophrenie sind.

Genauso kann ich dir nicht erklären, warum andere Leute auf das reagieren, was ich denke, ohne dass ich es aussprechen muss (vielleicht habe ich eine hart unkontrollierte Mimik)

In meinen Augen ist Magie keine Wissenschaft, leider, sonst hätte ich mich längst in Hoghwarts eingeschrieben (oder irgendwo, wo das Wetter schöner ist...)

Zum Thema Crowley: Um Menschen mit Büchern beeinflussen zu können, braucht es eigentlich keine Magie, nur überzeugende Inhalte.

adept 1 - 30/7/2014 um 16:48

Weniger ist manchmal mehr.

Aladdin Salomon - 31/7/2014 um 03:57

@Seraphine

Zitat:
Ich habe es satt gegen Windmühlen zu kämpfen...


Wer nicht kämpft hat verloren....

Zitat:
Ich habe es satt gegen Windmühlen zu kämpfen...



Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

Konfuzius

lg Aladdin


[Editiert am 31/7/2014 um 04:03 von Aladdin Salomon]

Cruihn - 31/7/2014 um 10:22


Zitat von adept 1, am 30/7/2014 um 16:48
Weniger ist manchmal mehr.


Sind wir jetzt dazu übergegangen sinnlose Sprüche zu posten anstatt zu diskutieren?

Na gut: Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wies ist.


LoS` Definition find ich btw. gar nicht mal so verkehrt, da geh ich fast konform mit.

20-1-30-40 - 3/8/2014 um 14:26


Zitat von LoS, am 30/7/2014 um 14:01

Für mich definiert sich die "Höhe" der Magie in der Menge benötigter Hilfsmittel, ich zähle da geistige Konstrukte genauso dazu wie Paradigmen oder Werkzeug.


Ich finde diese Definition sehr brauchbar, stelle mir jedoch die Frage ob dieses dicke "benötigt" nicht individuell ist.

Es ist ja die Frage ob und wann eine Technik auf Beschränkungen trifft. Ich nutze ja gerne den Vergleich zum PC, da ein PC ein Ding ist das Hardware und Software hat und wenn man es noch genauer nimmt auch noch ein Betriebssystem bzw. unterschiedliche Schichten Software.
Sagen wir also Magie ist der Griff unter das GUI (graphical User Interface) und damit können also Veränderungen an unterschiedlich tiefen Schichten der Software vorgenommen werden. Ein einfacher magischer Kniff reicht für die Beeinflussung der gerade laufenden Software (also etwa eine Sigille die überwiegend den Nutzer selbst beeinflußt und wunderbar über Psychologische Konstrukte erklärt werden kann). Wann greift eine Technik denn NOCH tiefer und ist das überhaupt Technikabhängig? Ist das nicht evtl. eine Frage des Anwenders der dieses oder jenes Hilfsmittel benötigt um da unten irgendwo wo es sich richtig anfühlt einen kleinen Impuls zu geben der eine Veränderung herbeiführt? Oder aber ist "Brimbourium" aus irgendwelchen Gründen IMMER nötig um wirklich mal am Betriebssystem rumzufuschen?

Weiß das jemand? Ich glaube nicht.


[Editiert am 3/8/2014 um 14:27 von 20-1-30-40]

Cruihn - 4/8/2014 um 10:42

Gut beschrieben 20,
aber dann sind wir wieder genau dort, worauf ich hinauswollte. Am Experimentieren mit irgendeinem System, in dem man sich wohl fühlt, damit man das bestmögliche herausholt (für sich).
In deinem Beispiel also wirklich mal an den Schnittstellen zur Hardware "herumwerkelt".

Es geht also um das Ergebnis. Und dafür brauch ich keine "Hohe" Magie. Da genügen oftmals auch "einfache Küchenzauber" wenn man das mal so ausdrücken möchte.
Vorausgesetzt man lässt ein solches Denken zu und engt sich nicht selbst mit der Vorstellung ein, dass nur wahnsinnig komplizierte Rituale/Zeremonien und komplexe Strukturen, die hinter irgendwelchen Magischen Systemen stehen, eine Veränderung bewirken können.

Ich kann also auch von Anfang an auf die GUI verzichten, indem ich mir ein sehr einfaches bzw. grundlegendes "Betriebssystem" zulege. Somit ist all die Ablenkung zwischen der Hardware und dem Benutzer nicht mehr vorhanden und ich kann tiefer arbeiten, als ich es mit einer wahnsinnig tollen, zwar auch nutzerfreundlichen aber genau deswegen auch "ablenkenden" Software könnte.
So kann ich mir Windows zulegen, und mit ein paar Mausklicks alles schön benutzerfreundlich regeln, werde aber seltener den Wunsch verspüren mich mit dem Aufbau eines PC´s zu befassen. Oder ich leg mir Archlinux zu und muss mich so "zwangsläufig" mit den Grundlagen auseinandersetzen, da sonst gar nix funktioniert.


Ok um von dem PC Beispiel mal wieder wegzukommen, ich bin der Meinung, je komplexer das System das ich nutze ist, desto mehr bin ich damit beschäftigt mich um dieses System zu kümmern, anstatt mich mit dem, in der Magie für mich, wirklich interessanten Teil zu befassen, dem tiefergehenden, dem was HINTER dem System steht und dem was dann wirklich die Veränderung bewirkt. Einfach zu experimentieren, wird dann erschwert, da ein komplexeres System weniger Spielraum zulässt.

Somit ist für mich die sog. "hohe" Magie eigentlich Augenwischerei. Man ist so sehr darin gefangen sich mit dem System zu beschäftigen, sich toll zu fühlen das man ach so "hohe" Magie nutzt, das man den eigentlichen Zweck aus den Augen verliert.

Lange Rede, kurzer Sinn: Lass die GUI weg, und mach alles über die Kommandozeile. So kannst dich auf das wesentliche konzentrieren ;)

Selesk   - 5/8/2014 um 14:53

So sinnlos fand ich die Sprüche jetzt mal gar nicht,
manchmal kann man mit einem uralten Zitat mehr bewirken,
als mit 1000 unverstandenen Worten.. :P

20-1-30-40 - 5/8/2014 um 16:40

Natürlich, es gibt ja auch Gründe dafür das solche Weisheiten auf Frühstücksbrettchen gebrannt werden.

Selesk   - 5/8/2014 um 16:58

Ja , da gibts ja wie bei allem, feine qualitative Unterschiede..
Marke: die dümmsten Bauern, haben die dicksten Kartfoffeln.. :P
würd jetzt nich generell jedes Zitat auf Frühstückstbrettchen-Niveau runterschrauben..

Dieses Thema kommt von : Magie-Com & Templum Baphomae
https://magie-com.de

URL dieser Webseite:
https://magie-com.de/modules.php?name=aBoard&file=viewthread&fid=7&tid=3387