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Autor: Betreff: Schutzkreis gegen Dämonen
Philosophus
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Eldr
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red_folder.gif erstellt am: 26/2/2019 um 11:05 New
All diese komplexen Beschwörungen gehen meines Erachtens auf zwei Ursachen zurück: Die Angst und der Wunsch nach Kontrolle.
Ich verallgemeiner es hier ein wenig, da es ja unterschiedliche Einstellungen zu dem Thema Wesenheiten gibt.
Doch egal ob sie nun als ein Aspekt der eigenen Persönlichkeit sind, oder als etwas eigenständig existierendes betrachtet werden, der Grund etwas zu beschwören, liegt darin etwas davon zu erhalten. Meist Dinge die der Beschwörer allein nicht erreichen kann. Und damit befindet man sich ja schon in einer unangenehmen Position: denn man gibt ja zu sich der Hilfe von jemand anderem bedienen zu müssen.
Wer kann einem versichern, dass dieses Wesen in meinem Sinne handelt?
Woher weiß ich ob ich das richtige Wesen beschworen habe?
Usw.
Damit nimmt dieses unangenehme Gefühl die Gestalt von Angst an. Angst davor hilflos zu sein, Angst davor die Kontrolle zu verlieren, Angst davor schaden erleiden zu können.
Und dies weckt dann das Bedürfnis nach Kontrolle.
Der bekannteste Weg zu dieser Kontrolle ist es die Dinge zu analysieren und in Schubladen zu packen(schwarz und weiß, gut und böse ect). Denn das Denken nach Kategorien vermittelt Sicherheit.
Und wenn man etwas beschwören will nimmt man den Inhalt dieser Schubladen und formt daraus eine ellenlange Formel, die alle Sicherheitslücken abdecken soll und das Wesen dazu zwingen den Wunsch des Beschwörers in jedem Fall zu erfüllen.
Dieser Zwang wiederum ist erneute Nahrung für die Angst, denn was erwartet man wenn man ein Wesen in diese Realität zieht und in Ketten legt?
Richtig, Auflehnung. Und um das zu verhindern versüßt man das Ganze mit einem Handel. Dadurch erscheint der Ganze Akt als fair und man muss keine Angst haben, dass das Wesen Rache nehmen. Doch damit wurde nur ein anderer Aspekt der Angst in den Mittelpunkt: die Angst vor Betrug.
Und damit geht es wieder von vorne los, neue Beschwörungen müssen her..usw Diese Angst wird in ihren Ergebnissen reflektiert.
Die Ansichten der Religion dazu bestärkten dies natürlich nur. Zudem fühlen sich viele Praktizierende erhaben, da sie ja auf uralte und komplexe Formeln zurückgreifen, die "einfache Gemüter" nicht verstehen können.
Verteht mich nicht falsch: Richtig angewendet mit einer positiven Intention , kann der Schutzkreis und die Formel die Atmosphäre für den Beschwörer und den Beschworenen äußerst angenehm gestalten (bitte nicht die Vorstellungen von Licht- und Liebesleuten einfügen, das wäre das andere Extrem) , doch meistens klammern sich die Menschen daran fest um die Kontrolle über ihre Ängste zu gewinnen.
Damit wird aus der ganzen Angelegenheit statt einer Übereinkunft ein Kampf gegen das Wesen und gegen sich selbst. Und deshalb brauchen diese Leute den Schutzkreis, nicht nur um sich von außen zu schützen, sondern auch um sich vor den eigenen negativen Schwingungen abzuschotten.
Das klappt jedoch nicht wirklich und die darauf folgende Beschwörung nimmt diese Negativität auf und so entstehen häufig dämonische Wesen vor denen dann wirklich Schutz benötigt wird, was wiederum die negative Haltung des Beschwörers mit Erfahrungen festigt und sich damit in der ganzen Sache verstrickt und abhängig von diesen Systemen und Schubladen wird. Diese Leute können ab da gar nicht mehr anders an die Sache rangehen und sind dadurch der Überzeugung anders ginge es nicht.

Ich entschuldige mich für die Langatmigkeit des Textes, ich lasse mich bei solchen Themen gerne davontragen.
Und ich brauche dringend Koffein... ☕


[Editiert am 26/2/2019 um 11:28 von Eldr]
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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 24/2/2019 um 21:52 New
Das kommt sicherlich dadurch das die wenigsten diese Einteilung als "Ihr Problem" oder "Ihre Einteilung" verstehen. Es wird die Landkarte mit dem Gelände verwechselt.


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Magus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 23/2/2019 um 00:08 New
Irgendwie hab ich ein Problem mit dieser "schwarz" "weiß" einordnung. So geh ich einfach nicht ran an "Beschwörungen" da dass meiner Meinung nach schon Probleme indiziert.
Ich bring doch nicht absichtlich "meine" unterbewussten Probleme mit in eine magische Arbeit.

Oder ist das jetzt Mode?
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Neophyt
Neophyt


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red_folder.gif erstellt am: 22/2/2019 um 01:30 New
M.E. ist die Hauptaufgabe der Schutzkreise bei einer Dämonenbeschwörung eher der "Schutz" der Materialisation des Dämons. Damit der beschwörte Dämon eine höhere Präsenz in dieser Welt bekommt, braucht man künstliche besondere Bedingungen, die von der nicht-magischen Umgebung isoliert werden müssen. Dafür werden Schutzkreise verwendet.
Das Anfertigen dieser Kreise ist eine komplizierte Kunst...
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Studius
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Formorian
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red_folder.gif erstellt am: 26/12/2018 um 13:13 New
Ich denke, das märchenhaft schlechte Gewissen mittelalterlicher Weißlichtadepten führte zu all diesem. Man wollte etwas von diesen Wesen, aber gleichzeitig waren sie einem auch absolut pfui. Zwang erschien als angebracht, Kettenflüche als Argumentation, und hatte man dem Wesen abgerungen was man von ihm erwartete konnte es bedenkenlos "zum Teufel gejagt" werden.
Niemals wären diese Leutz auf die Idee gekommen, es mit einer Partnerschaft auf Augenhöhe zu versuchen.


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Magus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 26/12/2018 um 12:59 New
Also ich arbeite auch seit Jahren mit Wesenheiten und Reisen ohne irgendwelche Kreise.
Wenn man mal jemanden trifft der einem wirklich etwas will (meistens ist es ja eher ein "beschnuppern" oder Testen), dann muss man sich eh auf sein Innerstes verlassen. Zumindest ist das meine Erfahrung mit dem Thema.
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Philosophus
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Dux Bellorum
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red_folder.gif erstellt am: 26/12/2018 um 12:49 New

Zitat von Obscuritas, am 26/8/2013 um 16:32
Hallo. Kennt sich hier irgend jemanden mit Schutzkreisen aus? Der muss wirklich effektiv genug sein um viele Dämonen und unter anderem auch starke Dämonen abzuhalten. Wenn ihr wissen wollt warum ich so ein Schutzkreis brauche, dann schreibt mir eine private Nachricht, da ich meine Beweggründe nicht öffentlich machen möchte. Bin dankbar an die, die mir eine hilfreiche Antwort geben können.

Lg, Obscuritas


Also als Schwarzmagier sperre ich lieber der weiße Geflügel,
also dieses Engelgesocks, aus :P
Dämonen aussperren macht für mich kein Sinn, schließlich
kann man mit denen prima zusammen arbeiten :cool:
Ein Schutzkreis macht nur so lange Sinn, solange Du
energetisch stärker bist, bzw. solange Du mit Deinen
Dir gegebenen Kräften, ein stärkeres Kraftfeld aufbauen
kannst. Effektiver ist der Visuelle und energetische Kampf,
wenn man schneller ist.

Dunkle Grüße und xeper wünscht Dux )O(


____________________
Wenn ich aus der Schlacht heut nicht mehr wiederkehre,
fand ich den Regenbogen, der mich nach Asgard führte,
so hab ich platz genommen an der Tafel in Walhalla.
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Studius
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Formorian
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red_folder.gif erstellt am: 26/12/2018 um 10:23 New

Zitat von Hephaestos, am 25/12/2018 um 16:06

Zitat:
Ich halte Schutzvorrichtungen aller Art für flüssiger als Wasser. Was sollen so ein paar Striche und Wasserplatscher auf dem Boden bewirken? Nicht mal Wespen werden davon abgehalten. Die beste, da einzige Verteidigung die Du hast liegt in Dir und nicht um Dir herum.


Die Wasserplatscher bringen nichts. Es ist das, was in dir beim Wasserplatschen vorgeht. Es ist ein äußeres Symbol deiner inneren Haltung.

Für viele Menschen ist es einfacher, innerhalb einer Zeremonie zu Arbeiten und darauf zu vertrauen, das Wasserplatschen hilft. Darum gehts: Darauf zu vertrauen, das man geschützt ist. (Denke ich mir so)

Ja, äußerliche Entsprechungen der eigenen inneren Standfestigkeit und Verteidigungsbereitschaft, ist schon klar.
Ich wundere mich halt nur darüber, welch seltsame Blüten dieser Schutzkult nun schon seit Jahrhunderten treibt; er ist fast schon zur eigenen magischen Diziplin mutiert.
Machen wir uns nichts vor: Jeder der den Weihrauch entzündet und mit Schwert, Stab oder Athame leuchtende Zeichen in die Luft und/oder auf den Boden zeichnet bekommt nen ganzen Eimer Paranoia gratis dazu. Nur allzu viele scheinen dabei ihren brav nach Anweisung gezogenen Schutzvorkehrungen blind zu vertrauen, anstatt sich zu vergegenwärtigen dass diese eben nur Symbole sind, Mentalkrücken, welche ihre eigene Kraft unterstützen sollen, nicht mehr. Sich selbst in Sicherheit wähnend stürzen sie sich in Evoks/Invoks und erstarren vor Entsetzen, wenn im rituellen Supergau ihre Kreise einfach verpuffen und sie zur Beute von Wahnsinn und Besessenheit werden. Hätten sie sich ihrer eigenen inneren Kraft mehr gewidmet und weniger der bloßen Mechanik wäre ihnen dies vielleicht erspart geblieben.
Ist es lebensmüder Größenwahn oder bewusste Deeskalation, wenn ich auf Kreise verzichte und in die Anderswelt rufe: "Erscheine, wenn Du es magst, und sei freundlich zu mir, denn ich biete meine nackte Kehle dem Biss des Chaos dar!"
Ist es nicht viel verwegener, den geladenen Gast durch ein übertriebenes Maß an "Schutz" zu provozieren?


[Editiert am 26/12/2018 um 10:34 von Formorian]



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Magister Templi
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red_folder.gif erstellt am: 25/12/2018 um 17:02 New
Jetzt zur dritten Meinung:

Das Wasserplatschern bringt nur was, wenn das Wasser auch Transformiert wurde...

Ohne Arme keine Keks und ohne gelungene Weihe auch keinen gereinigten Raum...


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Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

Konfuzius

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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 25/12/2018 um 16:06 New

Zitat:
Ich halte Schutzvorrichtungen aller Art für flüssiger als Wasser. Was sollen so ein paar Striche und Wasserplatscher auf dem Boden bewirken? Nicht mal Wespen werden davon abgehalten. Die beste, da einzige Verteidigung die Du hast liegt in Dir und nicht um Dir herum.


Die Wasserplatscher bringen nichts. Es ist das, was in dir beim Wasserplatschen vorgeht. Es ist ein äußeres Symbol deiner inneren Haltung.

Für viele Menschen ist es einfacher, innerhalb einer Zeremonie zu Arbeiten und darauf zu vertrauen, das Wasserplatschen hilft. Darum gehts: Darauf zu vertrauen, das man geschützt ist. (Denke ich mir so)


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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 25/12/2018 um 11:48 New
Auf die Gefahr hin, mich hier ganz bös in die Nesseln zu setzen: Ich halte Schutzvorrichtungen aller Art für flüssiger als Wasser. Was sollen so ein paar Striche und Wasserplatscher auf dem Boden bewirken? Nicht mal Wespen werden davon abgehalten. Die beste, da einzige Verteidigung die Du hast liegt in Dir und nicht um Dir herum.
Und hältst Du es für guten Stil, jemanden zu Dir zu rufen und ihm gleich zu sagen: "Schön, dass du da bist, aber komm mir bloß nicht zu nahe!" ?
Wen wunderts, wenn der Gast dann sauer wird :D ?


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Ipsissimus

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Ich fang immer mit Kreis an.


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Ich nehm Hühnerfuß.

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Magister Templi
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komisch aber ich nehm immer den Drudenfuß ,und wenn du etwas aufgepasst hättest ,was glaubst du ist ein Pentagramm Ritual?


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Fussvolk
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red_folder.gif erstellt am: 7/10/2017 um 13:06  
Hallo mein Name ist Sabine,
ich weiss, das sich für einen Schutzkreis am besten ein Dudenfuß eignet um Dämonen nicht herein zulassen.
Liebe Grüße Sabine


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Magister Templi
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red_folder.gif erstellt am: 9/12/2015 um 07:53  
Ich hab ja einen Faible für Schutzmagie. :D Okay, ich gebe zu, dass ich mit Dämonen gar nicht arbeite; ich beschwöre eher Götter und Naturgeister. Dementsprechend sehen dann auch meine Schutz- und Bannkreise aus... also meistens stellen sie keinen Käfig oder Ähnliches für die Wesenheit dar, sondern binden die Wesenheit an bestimmte Regeln, solange sie bei mir zu Besuch ist. Zwei Regeln, die ich in den Schutzbann mittlerweile immer einfließen lasse: "Du darfst nicht lügen, aber du musst nicht antworten und ich werde dir selbigen Respekt entgegen bringen." und "Du darfst ohne meine Zustimmung keine Invokation versuchen.". Entspricht vielleicht nicht den üblichen Methoden, aber eigentlich müsste doch sowas auch mit Dämonen funktionieren, oder?

@Sire THVBH: Ja, man kann mit einem Schutzkreis auch die Wesenheit schützen oder unterstützen. Mache ich z. B. wenn die Wesenheit sehr schwach ist, dass ich sie in meinem Schutzkreis mit Energie "füttere" und damit stärke.
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Adeptus Major
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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 6/12/2015 um 15:13  
Eine Beschwörung kann in meiner Erfahrung auf mehrere Arten erfolgen:
1. Ich schreibe eine schöne Einladungskarte an den, den ich zu einer bestimmten Zeit bei mir haben möchte und erkläre in dieser Einladung, was ich zu tun gedenke (kochen, Videos schauen, die Weltherrschaft an mich reißen, ihr kennt das ja).
2. Ich reiße mein Fenster auf und schreie auf die Straße: "Jemand da, der grad Lust und Zeit hat mit mir beim Bad putzen zu helfen?"
3. Ich warte in einer dunklen Gasse auf jemanden, der vorbeikommt, stülpe ihm einen Sack über den Kopf, zerre ihn in mein Auto, verfrachte ihn zu mir nach Hause, sperre ihn dort in nem Käfig ein und zwinge ihn, mit mir zusammen die 3000 Dias meines letzten Urlaubs auf Nichtalssteinien anzugucken.
4. Jede Menge Kombinationen aus obigen drei Methoden.

Wie ein Mensch wird auch ein Dämon auf diese verschiedenen Methoden entsprechend reagieren. Und über das Wesen von Dämonen mag ich mich hier an dieser Stelle sowenig auslassen, wie ich beschreiben mag, was denn den Menschen ausmacht. Viel zu komplex. Wird dem Einzelwesen dann meist auch in keinster Weise gerecht. Die Dämonen, denen ich begegnet bin, hatten alle einen Hang zum Sarkasmus, aber das mag vielleicht an mir liegen.
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Adeptus Minor
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samsaja1
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2015 um 22:39  

Zitat von Hephaestos, am 5/12/2015 um 17:05
Noch mal zurück:
Was genau versteht man unter "Dämonen"?
Was will man mit einer Beschwörung erreichen?

Wenn das geklärt ist, wird vielleicht auch klarer, welchen Zweck ein Schutzkreis hat.



Dämonen kennen das Wort Gnade nicht. So würde ich Sie mit einem Satz beschreiben.


[Editiert am 6/12/2015 um 02:16 von samsaja1]



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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2015 um 17:05  
Noch mal zurück:
Was genau versteht man unter "Dämonen"?
Was will man mit einer Beschwörung erreichen?

Wenn das geklärt ist, wird vielleicht auch klarer, welchen Zweck ein Schutzkreis hat.


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Asenath
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red_folder.gif erstellt am: 5/12/2015 um 03:41  

Zitat von Lilith68, am 4/12/2015 um 21:46
Ich habe noch nie mit einer Wesenheit ärger gehabt und ich ziehe generell nur einen Schutzkreis um die Zone in der ich arbeite.
Ich selber halte es nicht für nötig um mich oder die Wesenheit einen Schutzkreis zu ziehen.
Ich fände das respektlos, sie gleich mal zu bannen/bewegungsunfähig zu machen, während ich etwas von ihr will.
Das wiederspricht meiner Einstellung, etwas zu erbitten und es gleichzeitig erzwingen zu wollen.
Meine arbeiten basieren auf Respekt und bis jetzt habe ich es nie bereut.
Mit jemanden zu arbeiten unter der Voraussetzung ihn zu zwingen, kann in meinen Augen nur nach hinten los gehen.


Danke, genau solche Aussagen habe ich die ganze Zeit vermisst.

Interessant finde ich immer wieder, dass viele Leute so angeblich von Dämonen bedroht, heimgesucht oder sonstwas werden. Und sich dann schützen wollen. Als wären wir Menschen Schafe und die ach so bösen Dämonen die Wölfe... der Mensch und hilflos? Da muss ich doch einfach mal dezent lachen.
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Lilith68
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red_folder.gif erstellt am: 4/12/2015 um 21:46  
Ich habe noch nie mit einer Wesenheit ärger gehabt und ich ziehe generell nur einen Schutzkreis um die Zone in der ich arbeite.
Ich selber halte es nicht für nötig um mich oder die Wesenheit einen Schutzkreis zu ziehen.
Ich fände das respektlos, sie gleich mal zu bannen/bewegungsunfähig zu machen, während ich etwas von ihr will.
Das wiederspricht meiner Einstellung, etwas zu erbitten und es gleichzeitig erzwingen zu wollen.
Meine arbeiten basieren auf Respekt und bis jetzt habe ich es nie bereut.
Mit jemanden zu arbeiten unter der Voraussetzung ihn zu zwingen, kann in meinen Augen nur nach hinten los gehen.


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red_folder.gif erstellt am: 4/12/2015 um 21:03  
Eigentlich ist die Logik dahinter relativ leicht erkennbar! Man begibt sich in unbekannte Sphären sozusagen ins Chaos und der Schutzkreis gewährt einem einen Leitfaden in dieser Zeit. Ein Ritual im prinzip mehr nicht, um sich selber zu stärken und fokussieren. Die Kommunikation mit ihnen ist unglaublich Kräfte zerrend. Ich hatte mal eine furchtbare Session mit ihnen..er ließ mich nicht aus der Trancewelt und ich konnte nicht zurückkehren..und es fühlte sich so an als ob man desto länger man da drin bleibt man umso schwerer wieder rauskam, Gott sei Dank habe ich es doch noch rausgeschafft und sowas lehrt einem den Respekt vor ihnen. Ich werde nie wieder einen Verärgern und anderen Rate ich es genauso zu tun. Total unberechenbar das Ganze!


[Editiert am 4/12/2015 um 21:25 von samsaja1]



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Practicus
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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 4/12/2015 um 16:50  

Zitat:
Warum zieht man sich eine Schnittschutzhose beim Kettensägen an?
Warum trägt man eine Schweißerbrille beim Löten?
Warum schnallt man sich an beim Autofahren?
Warum trägt man Kondome beim Sex?


Ganz ehrlich...Das was du aufzählst als Argumentation ist eher ein Schutz für andere vor dem eigenem Fehlverhalten. Wolltest du mir damit sagen das ein Schutzkreis zum Schutz des Dämons wäre (wenn es denn solche geben sollte).

Sollte es Dämonen geben so sind sie doch wohl eher Wesenheiten einer anderen Dimensionsebene, die entweder zu einem herrabsteigen oder im egostischen narzistischem Blickfeld zu einem herraufsehen sollen. Sind sie ebenbürtig oder besser als man selbst (gefährlich und haben mehr Talente als man selbst) so ist es doch eher Angst und Überheblichkeit, die einen dazu veranlassen den Gast in den Käfig zu sperren. Es ist die Logik, die derartiges Verhalten in Frage stellt.

Was innere Dämonen angeht, so gibt es eh kein entkommen, noch nichtmal mit Psychopharmaka. Wer in seine Tiefen hinabsteigen will muß mit den Konsequenzen rechnen und leben!!!Oder hat schon mal jemand Chorozon Handschellen anglegt (Methapher). Das selbe gilt auch für Gäste, die man zu sich einladet. Wer was beschwört will was auf Kosten anderer (wessen kosten ist erst mal irrelavant) aber sich dabei den Konsequenzen zu entziehen ist verdammt naiv und ungebildet. Im Leben ist nichts umsonst!! Selbst der Sauerstoff den man zum atmen braucht verursacht eine Oxidation der lebenden Zellen und zerstört sie....witzig oder?


[Editiert am 4/12/2015 um 16:52 von Sire THVBH]
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 4/12/2015 um 16:30  
Warum zieht man sich eine Schnittschutzhose beim Kettensägen an?
Warum trägt man eine Schweißerbrille beim Löten?
Warum schnallt man sich an beim Autofahren?
Warum trägt man Kondome beim Sex?

Nicht das ich mit dem Begriff "Dämon" jetzt viel anfangen kann, aber im Großen und Ganzen reden wir doch von einigermaßen gefährlichen und mächtigem Zeug, oder?


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Sire THVBH
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red_folder.gif erstellt am: 4/12/2015 um 16:04  
Das merkwürdigste Verhalten was mir im Okkulten am meisten aufgefallen ist. Wie schütze ich mich vor Dämonen, wenn ich sie beschwöre. Hört sich genauso bescheuert an, als wenn ich fragen würde: "He ich mach heute eine Party und lade Menschen dazu ein und wie kann ich mich vor dem Besuch schützen?" "Tja lade einfach keine Gäste ein und feier alleine!" :puzz:

Hier und anderswo fragen so helle Geister ? Was man bei einer Beschwörung so alles beachten sollte, doch wäre die eigentliche Frage: warum man überhaupt etwas beschwört. Jaja ich kenne die Klischeeantworten und die machen mir eigentlich Sorgen. Denn eine derartige Intention fußt auf Angst läßt das "Master and Sevent Verhältniss" tief durchblicken.


Psychologisch gesehen kann man noch so viele Barrieren bauen um seine inneren Dämonen in Schach zu halten, aber die Erfahrungen so vieler anderer, die sich darin übten wissen , dass selbst der beste Schutzzauber nichts taugt. "Was man bekämpft wird eh stärker!!!!"

Ein Schutz impliziert immer: "He ich will dich eigentlich nicht hier haben...aber benutzen!" Wenn ich ein Dämon wäre: Nein Danke, ich komm nicht!!!!


[Editiert am 4/12/2015 um 16:22 von Sire THVBH]
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