Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Wie kann ein Mensch seine Gefühle verlieren ohne Schaden davon zu tragen ???
Novize
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smilies/achtung.gif erstellt am: 7/10/2009 um 12:30  
Ich Glaube das Gefühle nur eine Behinderung eines Menschen sind und desswegen möchte ich keine Gefühle mehr haben aber ich weiß nicht wie ich sie am besten los werde ohne Schaden davon zu tragen und desswegen möchte ich wissen ob und wie es geht hoffe ich bekomm von euch ein paar gute antworten und ratschläge.


[Editiert am 7/10/2009 um 12:31 von White dragon]
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Studius
Studius


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red_folder.gif erstellt am: 7/10/2009 um 12:55  
Nur wenn man mit seinen Gefühlen nicht klar kommt heisst das nicht, dass sie hinderlich wären.

Im Gegenteil, wenn man weiß wie man sie nutzen kann sind sie DAS spirituelle und magische Navigations- und Steuergerät schlechthin.
Versuch lieber deine Gefühle zu verstehen als sie zu verdrängen. Das nennt man dann übrigens Schattenarbeit.
Ich glaube nicht, dass es möglich ist sie loszuwerden - sie sind unsere Natur. Man kann sie überdecken, betäuben, ignorieren - alles aber ziemlich destruktive Möglichkeiten, die gerne mal in ausgewachsenen Krankheiten enden. Und magisch arbeiten sollte man dann besser auch nicht mehr...


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Ein Magier zaubert durch bewusstes Sein.
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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red_folder.gif erstellt am: 7/10/2009 um 13:38  
Tut mir leid, White Dragon, aber ich muss mich Anar ebenso anschließen.

Ich denke nicht, dass du dir wirklich wünscht, nichts mehr zu fühlen. Wahrscheinlich willst du etwas los werden, was dich unglücklich macht - dann versuche die Ursachen zu erkennen und zu verändern. Das sagt sich jetzt für mich sehr leicht, weil ich deine Situation nicht kenne; aber es ist die einzige Möglichkeit für dich.

Ohne Gefühle bist du so gut wie scheintot. Stell dir vor, dass nichts mehr Freude bereitet; dass aber auch nichts traurig macht. Du wirst keinen Grund mehr haben, dich an deine Freunde zu wenden, weil sie dir absolut egal sind. Niemand würde dir mehr etwas bedeuten - und es beständen höchstens noch Bindungen, die du zu anderen Menschen eingehst, weil sie dir etwas nutzen. Glaube mir, das ist die wahre Hölle auf Erden!

Wenn du ein bestimmtes Gefühl los werden willst, dann kannst du dich rituell davon verabschieden... wie zum Beispiel die Bindung an etwas, das du verloren hast, und das dich traurig macht. Samhain ist ja bald - das wäre zum Beispiel ein ganz geeigneter Anlass für so etwas.
Und dann? Tja - *klebt sich einen Bart an und wackelt bedeutsam mit dem Finger* - dann wirst du dir selbst Zeit geben müssen, damit das, was geschehen ist, heilen kann. Vielleicht wirst du Hilfe brauchen - von wem auch immer. Suche sie dir. Vielleicht wird es lange dauern, aber irgendwann wirst du einen Punkt erreicht haben, an dem der Schmerz nur noch manchmal zurückkommt - und an dem du dich selbst entscheiden kannst, ob du dich von ihm überwältigen lassen willst, oder nicht.

Es ist dein Leben und du hast es in deiner Hand. :present:
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Magus
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Spinnenbein
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 08:53  
Gefühle haben auch eine Schutzfunktion. Gehe mal auf die körperliche Ebene: ohne Gefühle könntest Du Deine Hand in kochend Wasser baden, der Arzt würde dann sagen, tut mir leid, da kann ich jetzt auch nicht mehr helfen.

Ja, es gibt auch Schmerzen, die einen nicht weiterbringen, fehlgeleitet. Aber dahinter verbergen sich dann oftmals verdrängte Prozesse, die aufgelöst werden wollen.

Auch andere Gefühle können sehr lästig werden, z. B. verliebt sein in eine unerreichbare Person. Aber auch das erzählt mir etwas über das Verborgene meiner Seele.

Keine Gefühle, keine Radar. Es gibt vieles, das zu verstehen große Mühe macht. Aber man hat oft schon lange vorher ein Gefühl, daß es gut gehen wird oder daß es das falsche ist. Ohne Gefühle wird Dir nichts mehr sagen, wenn etwas schädlich oder aber hilfreich für Dich ist, für Dich ist ja alles gleich. Du wärest gezwungen die Dinge bis in die Uendlichkeit zu ergründen, ehe Du sie einsortieren kannst.

Der Verstand und das Gefühl gehören unbedingt zusammen. Beide sind wie linke und rechte Hand.
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Adeptus Minor
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 11:00  
Naja, ich glaube, er spricht hier eher die emotionalen Gefühle an, nicht körperliche.
Tja, du klingst schon fast wie Platon. Ich persönlich denke ja, dass Emotionen es sind, die das Leben erst lebenswert machen. Hätte keine Lust auf ein Leben ohne Glück, aber das ist meine Einstellung dazu. Wenn du es schaffen würdest keinerlei Hormone mehr freizusetzen, dann könntest du diesen Zustand erreichen. Aber ich glaube, eine Sache hast du nicht so ganz bedacht: Wir tun alles aus einem Grund. Und egal was du tun WILLST, dein Antrieb ist immer eine ganz bestimmte Befriedigung. Was du willst, ist eine verschärfte Form der Kastration. Ohne Emotionen hast du keinen Grund mehr, dich aufzuraffen um irgendetwas zu machen.
Man mag ja den Eindruck haben, dass manche Bücherwürmer und extremst belesene keine Gefühle haben, aber das ist natürlich Blödsinn. Man bildet sich ja nicht einfach so weiter, sondern, weil man auch daran Spaß hat oder sich auf Dauer etwas davon verspricht.
Kurz: Ohne Emotionen hast du keinen Antrieb mehr und wirst somit auf der Couch vergammeln, weil dir alles schei ß egal ist...


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"alles was du hast, hat irgendwann dich"
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 12:01  
Tyler Durden, ich denke nicht, dass man mit den Gefühlen auch den Antrieb verliert. - Zumindest so lange nicht, wie es noch die Logik des Notwendigen gibt.

-> Motiv der Tat ist die Notwendigkeit, nicht das Begehren.

Reduziert sich das Leben allerdings auf die reine Logik, ist es ebenso als wäre man ein Roboter; und ich befürchte, das ein solches Leben auf lange Sicht nicht nur unbefriedigend (... was an sich ja auch nicht mehr nötig wäre, denn Befriedigung ist ja Gefühl) sondern gänzlich leer wäre. Ich denke, dazu sind wir nicht auf dieser Welt.

Interessant finde ich allerdings diese Aussage:

Zitat von tyler_durden
Man mag ja den Eindruck haben, dass manche Bücherwürmer und extremst belesene keine Gefühle haben, (...)


Wie entsteht denn so ein Eindruck?


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Adeptus Minor
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 14:38  
Ohne Emotionen wäre einem alles egal. Wenn dir etwas nicht egal ist, dann liegt das an einer Gefühlsregung. Hat man aber keine Gefühle, dann regt sich da nix mehr. Demnach würde es einem egal sein, was aus einem wird, bzw. aus dem Rest der Welt. Klar, man muss essen um zu überleben und so... aber wen interessiert das? Um zu wollen, dass ich lebe, muss ich wohl oder übel etwas empfinden. Wenn du sagst, das sei anders, dann gib mir mal ein Beispiel.

Das mit dem Bücherwurm ist auf jenen Klischee-haften Wissenschaftler bezogen, die sich von der Gesellschaft abkapseln und so richtige Fachidioten sind.


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"alles was du hast, hat irgendwann dich"
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 15:04  

Zitat von tyler_durden
Ohne Emotionen wäre einem alles egal.


Ja, genau das ist eben der Punkt. Ohne Emotion besteht weder das Bedürfnis nach Aufstieg noch nach Untergang. Vom logischen Standpunkt aus betrachtet legt man sich dann eben doch nicht ins Grab, weil man ja immernoch seinen Job als Rädchen im System zu erfüllen hat (Sinngebend) oder es faktisch mehr Leid bei anderen auslösen würde, was vom Kräftegleichgewicht schwerer wiegt. Denn wenn sowieso alles gleichgültig ist (ohne Emotion belastet) kann man auch weiter machen, weil es genauso egal ist, als wenn man aufhören würde.

Ich denke es kommt ganz stark auch darauf an, wie verpflichtet man sich gegenüber anderen glaubt, und wiesehr man sich als Teil einer Gemeinschaft sieht. Wenn dieser soziale Faktor allerdings - oder eine weisende Moralische Instanz - auch noch wegfällt, dann hast du allerdings recht.


Zitat von tyler_durden
Um zu wollen, dass ich lebe, muss ich wohl oder übel etwas empfinden. Wenn du sagst, das sei anders, dann gib mir mal ein Beispiel.


Aus der Innensicht beschrieben:

"Mir ist alles egal. Ich will weder leben, noch will ich sterben. " (Denn würde ich sterben wollen, wäre auch dies schon wieder Emotion).
"Mir ist jedoch bewusst, dass andere Menschen über Gefühle verfügen. Da mir sowieso alles egal ist, zählt es für mich nicht, ob mich gegen sie oder ihnen zu wende. Allerdings nutzen diese Menschen mir, wenn ich Hilfe brauche. Diese Zuwendung ist eine Währung. Um weiterhin bezahlen oder Schulden ausgleichen zu können, um zu verhindern, dass sich mir dieses System verschließt und ich keinen Nutzen mehr daraus ziehen kann, zahle ich indem ich anderen Menschen zur Verfügung stehe. Da es mir sowieso ganz gleich ist was ich tue und ich sowieso keine Präferenzen habe kann ich es auch so tun."

Oder simpler: Jemand ruft an, um mir sein Herz auszuschütten. Es ist mir wurscht, und wenn morgen die Welt unterginge. Ich lege trotzdem nicht auf und gebe die Zuwendung, die mir mein schauspielerisches Talent erlaubt, weil diese Person ein Auto hat und mich regelmäßig zum Einkaufen fährt.

Das ist eine rein logische Sicht, weil das Auto sehr nützlich ist und der Aufwand für mich gering. An diesem Vorgang ist nicht eine Emotion beteiligt.

Ah, was mir gerade auffiel... natürlich stimmt das vollkommen: Um zu wollen das man lebt, braucht man Emotion. Absolut richtig!
Aber selbst ohne diesen Willen ist es möglich, weiter zu leben - so lange der Wille zu sterben ebenso fehlt. (Um jetzt ganz nüchtern an die Grenzen des Geschmacks zu gehen.)


Zitat von tyler_durden

Das mit dem Bücherwurm ist auf jenen Klischee-haften Wissenschaftler bezogen, die sich von der Gesellschaft abkapseln und so richtige Fachidioten sind.


Ich verstehe immernoch nicht, was das mit Emotionslosigkeit zu tun hat... oder spielst du auf Egoismus und Weltfremdheit sowie soziale Inkompetenz an?


[Editiert am 8/10/2009 um 15:07 von Serafia_Serafin]



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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 15:14  
Zum Bücherwurm:
Richtig. Diese Welt- oder Gesellschaftsfremdheit wird eben oft als Gefühlslosigkeit angesehen.

Zum Thema:
Du gehst immer noch von einem Menschen aus, den interessiert, was aus den Menschen wird. Wo wäre denn dazu die Motivation? Dein Vergleich mit einem Roboter ist denke ich sehr passend. Einen Menschen ohne Emotionen könnte man vermutlich ähnlich gut benutzen, aber von sich aus würde ein solcher Mensch eben einfach gar nichts mehr machen, da er eben gar nicht erst abwägen würde. Wenn er dann etwas macht, wäre ihm das auch egal, aber dazu müsste man ihn erstmal bringen. Und selbst dann ist es fraglich, ob er damit weitermacht...


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Ipsissimus

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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 16:01  
Dazu müsste es allerdings so sein, dass das Gefühl alleiniges Motiv zu all unseren Handlungen ist.
Ich sehe das anders.
Was ist denn mit den Dingen, die wir vom Gefühl her nicht tun wollen, sie aber trotzdem tun? Arbeiten gehen zum Beispiel. Klar, dahinter steht das Bedürfnis nach Versorgung - aber vom Gefühl her würde ich es eher lassen, auch wenn der Verstand mich eben doch zum Durchhalten bringt.

Wie erklärst du ein solches Verhalten mit Emotion?

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Zu den "Wissenschaftlern in ihrem Elfenbeinturm" ... ich denke, hier ist es ganz wichtig, zwischen Gefühlslosigkeit im Sinne von fehlender Rücksichtnahme auf die Gefühle anderer Menschen und jener emotionslosen Leere zu unterscheiden, die hier eigentlich angesprochen ist...


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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 16:20  
Weil auch Verpflichtung und Notwendigkeit eine Empfindung, ein Gefühl ist.


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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 16:36  
Verpflichtung - meinetwegen...
Aber Notwendigkeit ist in meinen Augen eine Tatsache und kein Gefühl.

Z.B ... Ich habe Hunger (Gefühl /Bedürfnis) - Ich muss essen, um nicht umzufallen - Notwendigkeit


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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 19:35  
Angst. Angst davor gefeuert zu werden. Oder aber ein Verpflichtungsgefühl gegenüber seinen Kollegen. Ein emotionsloser Mensch wird auch vorrausdenken können, aber er wird liegen bleiben, da er die Konsequenzen kennt, sie ihm aber egal sind.
Auch bei Hunger: Klar ist es notwendig zu essen, wenn ich leben will, aber warum soll ich das wollen? Da brauche ich ja auch ne Motivation.
Selbst die reine Vernunft ist mit Emotionen verbunden, da es eine Motivation für vernünftiges Handeln geben muss.


[Editiert am 8/10/2009 um 19:39 von tyler_durden]



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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 21:01  
:D Und das Karussel dreht sich weiter...

Tyler, nur um herauszufinden, ob wir nicht aneinander vorbei reden: Definierst du Emotionslosigkeit sowohl körperlich als auch geistig oder nur geistig?


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Novize
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smilies/achtung.gif erstellt am: 8/10/2009 um 21:29  
Also ich danke euch vielmals um die schönen antworten sie haben mich zum Nachdenken inspierirt und ich werde meine entscheidung nochmals überdenken weil so wie ihr es hier beschrieben habt und alles hab ich es noch garnich gesehn und das war sehr hilfreich

Also danke ich euch allen nochmals herzlich ich habt mir geholfen das alles in eine andere sichweiße zu sehn
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 21:30  
Geistig. Jegliche Körperliche Reaktion wird ja durch eine geistige verursacht. Oder sprichst du hier auf Instinkte und Triebe an? Dann muss ich dir sagen, dass ich die meisten Emotionen eben auf Instinkte und Triebe zurückführe. Hilft das? ;)


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Novize
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 21:36  
Es Hilft mir auch sehr viel bis jetzt hatt mir auch alles sehr geholfen und ich freue mich auch weiter hin auf jeden hilfreichen antwort

Ich kann nur sagen das ich hier sehr zufrieden bin und hier jetzt schon sehr gute hilfe bekommen habe also herzlichen dank für alles
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 8/10/2009 um 21:41  
Verdammt jetzt stürzt du mich in Argumentationsnot...

Also... Angenommen: Hunger = unangenehmes Gefühl = Unangenehm soll abgeschaltet werden = Emotion (Bedürfnis nach angenehmen Gefühl) = Tat (Essen)

Aber da Emotion fehlt, fehlt auch die Tat... ich verstehe so langsam die Zusammenhänge. Ich denke wir haben doch aneinander vorbei geredet.

Bei mir belief es sich darauf, dass die Emotionen hinsichtlich der Grundbedürfnisse (Schlafen, Essen, etc) bestehen bleiben - wohingegen alles andere "emotional abgeschaltet" wird: Soziales, Umweltwahrnehmung und Lebensgestaltung.

Ist denn so etwas wie Instinkt denn dann gleichbedeutend mit der inneren Gefühlswelt (sprich Emotionalität)?

Und wenn es komplett abgeschaltet würde, würde dann nicht nur jeglicher Antrieb wegfallen, sondern auch jegliche Wahrnehmung, da diese letzten Endes ja auch nur im Inneren Existiert - ich fühle warm, kalt, hell, dunkel? Müsste man dann nicht doch so weit gehen?

Wo ist die Grenze zwischen diesen beiden Dingen?

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White Dragon... wunderbar, dass wir (ich schließe mich mal dreist mit ein) dir ein paar Gedanken vermitteln konnten. Aber irgendwie hat sich diese Diskussion verselbstständigt ^^


Edit: Wer nicht mehr tippen kann, sollte schlafen gehen...


[Editiert am 8/10/2009 um 21:45 von Serafia_Serafin]



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Fussvolk
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red_folder.gif erstellt am: 11/10/2009 um 21:45  
Glaub den anderen, ich habe den Fehler gemacht den du überlegst zu begehen. Ich habe die Gefühle, Wahnzeichen meines Körpers ignoriert und ausgeblendet. Das Resume wahr verherend. Ich bin und war noch nie in meinem Leben so Fertig.
Für mich beginnt der Kampf nun mich wieder zu finden.

Serafina_Serafin: Du hast recht, das was Du beschreibst habe ich durch gemacht. Ich habe jegliches aufgegeben, was du aufgezählt hast.

War nicht schön und muss auch für meine Familie ein schrecklichen Anblick geboten haben.

White Dragon: Schön das Du es noch rechtzeitig erkannt hast, ich musste mit gewalt in die richtige richtung gestumpt werden. Ich hoffe Du hast das begriffen, den das was Du Anfangs vor hattest ist absoluter Bockmist und macht dich nur Kaputt.


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Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
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tyler_durden
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red_folder.gif erstellt am: 15/10/2009 um 16:21  
@Sefaria:
ups, was spät...
Wie gesagt, ich würde beim Roboter bleiben. Mit der richtigen Technik (bei der Wahrnehmung Augen, Hirn,...) kann er zwar alles mögliche wahrnehmen, aber nicht mehr darauf reagieren. Er sieht vielleicht den LKW auf sich zu rasen und weiß, dass der ihn platt macht, aber nen Grund um auf Seite zu hüpfen ist das ja noch nicht.

Mal ein anderer Ansatz: Selbst wenn ich mich eher dazu entscheiden würde, der Menschheit zu helfen, müsste ich dann nicht auch eine wichtige Person sein? Wenn ich nämlich jemand Unwichtiges bin, der keine Gefühle hat, so müsste ich doch zu dem Schluss kommen, dass ich anderen nur unnötig Ressourcen wegnehme wenn ich existiere, dass andere sich in meiner Gegenwart unwohl fühlen, die Welt ohnehin überbevölkert ist,...
Wenn ich dann also abwäge, ist es doch eher wahrscheinlich, dass meine Existenz das größere Übel für die Menschheit und den Planeten ist.


[Editiert am 15/10/2009 um 16:25 von tyler_durden]



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Ipsissimus

GeorgeTheMerlin
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red_folder.gif erstellt am: 16/10/2009 um 23:16  

Zitat von White dragon, am 7/10/2009 um 12:30
Ich Glaube das Gefühle nur eine Behinderung eines Menschen sind und desswegen möchte ich keine Gefühle mehr haben aber ich weiß nicht wie ich sie am besten los werde ohne Schaden davon zu tragen und desswegen möchte ich wissen ob und wie es geht hoffe ich bekomm von euch ein paar gute antworten und ratschläge.



Du ERSCHAFFST deine Gefühle.

Die Gefühle, die dich behindern, sind UNBEWUSSTES ERSCHAFFEN und haben ihren Ursprung in einer unverarbeiteten Vergangenheit.

Deine Frage ist also SCHON IM ANSATZ falsch.
Ebenso deine Erkenntnis, dass GEFÜHLE DIE URSACHE deiner Probleme sind. Das erscheint OBERFLÄCHLICH zwar so - aber der Ursprung liegt DAHINTER - nämlich im unbewussten Erschaffen dieser emotionalen Gegen-Absichten.

Die richtige Frage zum richtigen Problem lautet: wie verwandle ich unbewußtes Erschaffen wieder in bewußtes Erschaffen?

Gehst du nämlich von deinem Ansatz aus - würdest du unbewußt Gefühle erschaffen, die dich behindern - und dann GLEICHZEITIG versuchen, diese Gefühle wieder loszuwerden.
Damit erschaffst du GLEICHZEITIG eine Emotion UND eine Gegenemotion - poetisch ausgedrückt eine innere Wand, wo du dir ewig den Kopf einrennst.

grüssli merlYnn


[Editiert am 16/10/2009 um 23:18 von GeorgeTheMerlin]
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Magister Templi
Magister Templi


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red_folder.gif erstellt am: 17/10/2009 um 22:38  
@Merlin:-Gegenposition(?):Motivation & Emotion sind elementare, nichtzeitliche Ursprünge des Schaumes auf den Wellen, der als Logos reflektierend den Anschluss zum Geschehen verliert und Dessen Einordnung erleben lässt.

Inecht&keinDADA.
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 18/10/2009 um 01:10  
@Tyler

Du gehst von einem negativem Weltbild aus. Das eines emotionslosen ist jedoch neutral. Und man ist wichtig, indem man lebt und eine Rolle innerhalb dieser Gesellschaft erfüllt (zumindest, wenn man eine Aufgabe hat). Dann nimmt man auch niemandem sinnlos Ressourcen weg. Und auch genau das wäre mir wumpe, wenn ich nichts fühlen würde.
Zumal es einer völlig neutral eingestellten Person auch gar nicht um solche Dinge wie wichtig oder unwichtig gehen würde. Das sind ja letzten Endes auch nur subjektive Bewertungen. Alles außer essen, schlafen, scheißen ist eigentlich unwichtig.
Nützlich oder unnütz... vielleicht danach einsortiert?
Wenn eine neutral eingestellte Person sich nun als unnütz empfinden würde, würde sie dann zu einer negativ eingestellten Person werden? Würde sie sich dann vom Lastwagen überfahren lassen?

P.S. Nur aus Neugier: Ist dir dieser Zustand der Neutralität aus persönlichen Situationen bekannt?

@ George - Vielen Dank für die Erwähnung dieses Aspekts... der ist uns allen scheinbar hier durch die Lappen gegangen. Und dabei eigentlich so essenziell...

@Vau: Aber die Seite, die du beschreibst, ist das nicht die Situation einer Person, die sich ihrer selbst noch nicht (genug?) bewusst ist, um zu sehen, wie sehr sie Schöpfer ihrer eigenen Welt ist? In dem Fall wäre das eigene Bewusstsein ja ein Spielball des unbewussten Meeres...
Erinnert mich an meine Zeit als Teenager *schaudert*


[Editiert am 18/10/2009 um 01:15 von Serafia_Serafin]



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Novize
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Askarya
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red_folder.gif erstellt am: 18/10/2009 um 17:05  
eure Antworten zu dieser Frage sind sehr Faszinierend!
ich jedoch sehe es etwas anders:
Gefühle sind für das Leben an sich irrelevant, man kann ohne sie leben. die darauf folgende tatsache ist aber das einen die Lebenskraft erschwärt werden kann auch wenn nicht alles direkt egal wird, denn man hat einen Willen und Prinzipien nach dennen man lebt z.B. man strebt nach etwas nicht aus dem Grund das es einen glücklich macht sonders man es als eine Notwendigkit für einen ist z.b. Wissen.
Wenn man sich nur von Gefühlen leiten lässt endet man genau so als wenn man absolut keine Gefühle zu lassen würde und zwar nirgendwo...man muss lernen Gefühle bewusst wirken zu lassen wenn es einem Vorteile bring oder einfach zur Befridigung dient z.B. man muss sich nicht über jeden 'Scheiß' auf der Welt freuen und es wahrzunehmen und zu genießen. Logik und Gefühle müssen Hand in Hand zusammen arbeiten und sich auf einander abstimmen z.B wenn man etwas negatives erlebt ist es nicht immer klung Wut rauszulassen und sich waghalsig auf jemanden zu stürzen...(oder desgleichen) man kann das Gefühl einfach eliminieren wenn es kontraproduktiv ist und statt dessen seine Energie in eine Lösungssuche fur den Grund des Problemes setzen....

(hoffe es ist nicht zu umständlich erklärt)

carpe noctem
Askarya


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Die Erkenntnis erfolgt nicht durch die Visualisierung der Lichtes sondern durch die Erforschung der Dunkelheit
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Magister Templi
Magister Templi


Beiträge: 384
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red_folder.gif erstellt am: 18/10/2009 um 20:49  
Nachdem was du schreibst erscheint es mir so, als ginge es dir darum,Gefühle und deren Energie zu lenken, nicht darum, Gefühle zu verlieren.Das erscheint mir deutlich sinnvoller und effektiver als das, was die Überschrift dieses Themas erwarten lässt.
Als wenn du anstrebst, eine Metaebene zu erreichen,ohne die Herkunft der Motivation dort ergründen zu müssen...

Carpe omnem
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