Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Necromantie
Novize
Novize

Darklord
Beiträge: 10
Registriert: 23/5/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/7/2005 um 17:08  
Hallo alle zusammen !


Ich will mal wissen was ihr über Necromantie weisst und ob hier auch Necromanten gibt?
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Majestät
Magus

Silva
Beiträge: 450
Registriert: 23/10/2004
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/7/2005 um 20:38  
necromantoe/ negromantie ist im ursprünglichen sinne die weissagung bzw befragung der toten.

habe mich nie damit beschäftigt und hoffe daher, dass andere user deine fragen beantworten können.


____________________
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Studius
Studius

larsscox
Beiträge: 23
Registriert: 10/2/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/7/2005 um 21:00  
Hi Darklord
Ja wird allgemein so bezeichnet. Man findet auch relativ viel Material. Wenn auch oft obskures und auch lustiges, aber auch interessantes.
Mir persönlich passte die allg. Definition nie so richtig in mein Weltbild, da ich alles im Fluß sehe und bei mir kein Platz für irgendwie noch halbrumschwebende Tote gibt. Ich denke nicht das es einen Zwischenzustand gibt. Denke man evoziert da nur ein Wunschbild, geformt aus seinem eigenen Wahrnehmungs- und Kenntnissstand der Person.

greetz


____________________
Mehr Geld macht keinen besseren Menschen aus dir, und weniger Geld erst recht nicht. ^^
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Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2851
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 14/7/2005 um 05:58  
die totenbefragung ist wahrscheinlich mit dem ersten toten entstanden - zwischen den alten sumerern und den geistersehern des 20. jahrhunderts jedenfalls hat das jeder gemacht, und wenn es auch nur der schädel des narren yorick ist.die nekromantie gehört zu den "verbotenen künsten" sprich, wurde schon immer hart bestraft. wenn z.B. in der bibel etwas gegen zauberer steht, ist meisst nekromantie gemeint.

@larsscox: wer weiss? vielleicht hängt man ja nicht mehr persönlich rum, aber hinterlässt sozusagen eine spur. aber warum sollte es kein "zwischenreich" geben?


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Novize
Novize

Darklord
Beiträge: 10
Registriert: 23/5/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/7/2005 um 11:16  
Hatt jemand von euch Necromantie praktiziert oder bei so eine befragung teilgenommen?


____________________
Es ist nicht genug zu wissen man muss es auch anwenden,
es ist nicht genug zu wollen man mus es auch tun!
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Neophyt
Neophyt

kevalos
Beiträge: 55
Registriert: 6/2/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 9/2/2006 um 21:05  
Darklord- ich weiss nicht ob man mit necromantie auch zb. la ouija oder gläserrücken meint..denn da befrgt man ja ebenfalls die toten oder? ich habe mich auch schon über nekromantie informiert und denke es gibt noch zu wenig meinungen, und infos..

greez
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Kandidat
Kandidat

Black_Lotus
Beiträge: 37
Registriert: 19/1/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 10/2/2006 um 15:31  
Ich denke, dass unter Necromantie alle ein wenig etwas anderes verstehen. Einige sagen, dass es dabei um die Beschwörung von Toten geht, andere wiederum beschreiben es als eine Verbindung mit dem Tod und wieder andere sagen, dass es sich um die Auslösung von Krankheit handelt.

Es gibt schon Informationen auf dem Internet. Allerdings habe ich auch erst eine gute Seite gefunden und die ist leider Englisch.
Falls sich jemand dafür interessiert:
http://www23.brinkster.com/falcis/

Und beim Gläserrücken erscheinen oft gar keine Toten, sondern andere Geister. Und oft erscheint auch gar nichts...
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Studius
Studius

Kamenwati
Beiträge: 26
Registriert: 5/9/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17/2/2006 um 18:03  
Hm...also das einzige was mir zu Nekromantie bekannt ist, ist ein Ritual eines Setianers, der seine verstorbene Frau nochmal sehen wollte. Also der Kontakt mit Toten. Aber das Ritual wurde dann nach kurzer Zeit beendet, weil der Praktizierende es nicht ausgehalten hat. Die Nachbetrachtung dazu scheint auch für einen echten Kontakt mit der Person zu sprechen, oder eher dem Bewusstsein/der Seele oder wie man es immer nennen will. Auf jeden Fall, wurden weitere Versuche meines Wissens nach (was in der Hinsicht durchaus unvollständig ist) unterlassen, weil der "Versuch" schon nach hinten losging.

Ist in meinen Augen auch nicht verwunderlich, da es ja einem Individuum nach setianischer Sicht "einfacher" fällt, in einem körperlosen Zustand ohne Barrieren der "Realität" zu agieren und Macht über andere auszuüben.

Aber ernsthafte Erfahrungsberichte bezüglich dieses Themas, sind mir keine weiteren bekannt.


____________________
"Du steigst herauf zu Gott und Set gesellt sich zu dir." (ägyptischer Himmelfahrtstext)

Xepera! Xeper! Xeperu!
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Kandidat
Kandidat

Luziferum
Beiträge: 39
Registriert: 26/1/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 17/2/2006 um 19:02  
Ich selbst habe noch fast garnichts über Nekromatie erfahren.

Jedoch schließe ich alleine aus der Wortbedeutung an sich schon auf Dinge, die mit "meinem persönlichen Weltbild" (d.h. eigene Sichtweise) plausibel gemacht werden können... Für mich, insofern ich es definieren kann, ist Nekromatie die Verbindung mit Bewusstseinsstrukturen, die man erlangt, wenn man sich gerade intensiv mit den Gedanken ausseinander setzt, mit toten Verbindung aufzunehmen. Dabei liegt der Gefühls/Gedanken-Schwerpunkt auf "Ich nehme mit einem Toten, der mal gelebt, hat Verbindnung auf"...

Vergleichbar würde es in der Dämonlogie heissen... "Ich nehme mit einem Dämon aus der Unterwelt Verbindung auf"... Dies sind hier zwar nur Beispielssätze die nur wenig stark Emotionserzeugend sind... Jedoch kann man abschätzen, was für einen Eindruck solche evozierten Bewusstseinsformen auf die Zukunft eines Ausübenden haben... vor allem, wenn man die Praktiken noch um einiges verstärkt...


Luziferum

[Editiert am 17/2/2006 von Luziferum]
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Studius
Studius


Beiträge: 20
Registriert: 27/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 5/9/2007 um 22:21  
hallöchen.
da es das thema an sich ja schon gibt, mach ich den thread einfach mal neu auf:
folgendes der fall.
für einen film muss ich die figur eines necromanten einbauen. er soll ein ritual begehen, mit dem er seine freundin wiedererwecken will. nicht als ghoul sondern als richtigen menschen.
humbug hin oder her. meine frage betrifft die 1. ausstattung.
natürlich könnte ich mir da was nettes aus den fingern saugen, kerzen, hühnerbeine, etc, aber es wär nett, zumindest ein bissl an der sache zu bleiben. aus diversen gründen. hat jemand ahnung, wie so ein ritual *ungefähr* von statten gehen würde?
ich will gar keine genaue beschreibung, nich dass mir hier noch jemand auf dumme gedanken kommt. ;) aber so n schicken überblick hätt ich gern.
2. charakter. wie wär so ein typ drauf? was wäre sein "glaubensbekenntnis"?
wir reden jetzt nicht vom 0/8/15 typen, der das mal in seinem wohnzimmer versucht, weils ja so spannend is. gehn wir mal von so nem richtig begabten schwarzmagier mit ahnung aus.
3. sonst noch was zu beachten?

vielen dank für eure hilfreichen kommentare schonmal im vorraus.
lg cory


____________________
ARTnSTUFF
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Novize
Novize

Atzepan
Beiträge: 12
Registriert: 10/7/2006
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 6/4/2009 um 22:23  
Mein wissen über Nekromanten ist nicht viel größer als das, was hier gesagt wird und das was in vielen Hollywood filmen ist. Darauf habe ich mir ein eigenes Bild hergestellt.
In einem fantasy Roman Diablo, werden Nekromanten auch erwähnt, doch ist nur ein roman, hier werden sie als ein Beschützer des gleicht gewichts betont. Ich beschreibe kurz wie sie dort drin sind: Jeder Nekromant der ausgebildet wird, muss lernen ohne Gefühle zu Leben, d.h. weder freude, wut noch irgendeine emotion offen Zeigen. Da sie im dichten Jungel leben sind sie Adret und Atletisch gebaut, haben eine dunkle Kleidung. Jeder Nekromant, hat einen Dolch aus Elfenbein, mit denen sie riten ausführen und andere Zauber usw. Magie die sie benutzen. Golem und Tote Herbeirufen je nachedem welche zutaten sie haben sind sie stärker oder Schwächer, typisch altags Zauber von Hollywood Schlösser knacken, und mit den "Zähnen und KLauen" von ihrem "Gott" zu schiesen. Ihr Gott wenn man ihn so bezeichnen soll ist ein riesiger Drache aus Knochen.
Dies ist ein Nekromant nachdem Roman Diablo band 1 und 3


____________________
Wenn du erkennst, dass das Kerzenlicht Feuer ist, wurde das Mahl schon vor langer Zeit zubereitet
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Kandidat
Kandidat


Beiträge: 30
Registriert: 7/8/2008
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 7/4/2009 um 00:11  
Schlussendlivh ohne über Praktiken zu reden ist das was man da zurückholen will bzw mit dem man kontakt aufnehmen will nicht mehr das was es einmal war also grundsätlich Finger weg sonst sieht man was was man nie sehen wollte.
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Practicus
Practicus


Beiträge: 100
Registriert: 29/3/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 8/4/2009 um 12:03  
Grundsätzlich gilt als Nekromantie ja dass Befragen der Toten, so kann man zum Beispiel das "lesen der Zukunft aus Knochen" als Nekromantie bezeichnen. Allerdind ist laut der formolierung alles Nekromantie was mit dem Erlangen von Informationen durch Tote zu tun hat, ein einfaches beispiel währe eine Abhandlung uber ein Sachthema (z.B. Magie) zu lesen deren Verfasser verstorben ist.

Es gäbe auchnoch die Totenbeschwörung (ich glaub das fließt hier mit rein) allerdings dürfte das für rund 80% der Leute hier (inklusieve mir!) zu hoch sein!
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Fussvolk
Fussvolk

Pegasus der Prophet
Beiträge: 1
Registriert: 8/4/2009
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 8/4/2009 um 12:37  
also meines wissens komt die necromantie aus dem buch Necronomicon von
Abd Al'Azrad einem verückten Arabar dessn Orginal fon H.P Lovcraft aufgegrifen wurde und nun zu kaufen ist.
es soll folgende Dinge enthalten:

Symbole,
Flüche,
Hierarchie der Dämonen,
Auflistung aller Herrscher, Generäle, Könige, Heerführer, (wissen der Toten)
Beschwörungsformeln, (tot und Dämonen)
Zauberformeln,
Portale zu anderen Dimensionen. (unterwelt)
Hoffe es hilft euch etwas weiter
übrigens Necronomicum bedeutedwissen der Toten


___________________________________________________________________
PS:habe legasteni also bitte nichtauf die Rechtschreibung achten
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Practicus
Practicus


Beiträge: 100
Registriert: 29/3/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 8/4/2009 um 12:56  
Das Problem an der Sache ist halt, dass Nekromantie ein sehr weitgefächerter Bereich ist, und darum mehrere andere Bereiche (z.N. Flüche und Dämonologie) umfasst. Daher solltest du vielleicht einfach ein oder zwei Bücher über Nekromantie lesen, Darklord, vielleicht hilft dir das ja!
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 8/4/2009 um 23:45  

Zitat:
also meines wissens komt die necromantie aus dem buch Necronomicon von
Abd Al'Azrad einem verückten Arabar dessn Orginal fon H.P Lovcraft aufgegrifen wurde und nun zu kaufen ist.


Das ist Unsinn. Das Necronomicon ist nicht der Ursprung der Nekromantie. Nekromantie, kann in meinen Augen ausschließlich als Arbeit mit den Toten verstanden werden, alleine schon wegen (Nekro = tot). Das Necronomicon, oder auch Buch der toten Namen genannt, ist lediglich die Beschreibung eines relativ dämonischen Paradigmas, wobei es keine Rolle spielt ob dies nun von Lovecraft erfunden wurde oder nicht, die darin enthaltenen Dinge sind ansprechbar.


Und das Skull = Jashins Diener ist dürfte alleine anhand der Rechtschreibung klar sein.


[Editiert am 8/4/2009 um 23:47 von Malig]
Antwort 15
Neophyt
Neophyt

Benu
Beiträge: 61
Registriert: 8/4/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 8/4/2009 um 23:51  
Heyho zusammen.

Bin mehr durch zufall auf dieses Forum gestoßen und muss gleich mal ein wenig protestieren. :cool:

Die Necromantie stammt vom Necronomicon?... Wo Lovecraft ein Original besaß?...
Und die Bedeutung des Namens Necronomicon ist auch bisher unklar. Die einen sagens so, die anderen sagen "Buch der Gesetze der Toten", etc.

Jedenfalls haben Necronomicon und Nekromantie so viel miteinander zu tun wie Pfifferlinge und Fußpilz. ;)

Zum einen bezeichnete man die Necronmantie wie schon gesagt als Divinatorik. Dabei werden Verstorbene evoziert und sie fungieren dann als Mittler zwischen beiden Welten.

Zum anderen auch wie schon gesagt in Form der Arbeit als Psychopompos. Es geht vor allem um die Arbeit mit dem Tod, dem Prozessen und der Verbindungen.

Wobei Nekromantie genauso gefährlich isch wie fast jede andere Form der Magie auch. Sie hört sich nur gruseliger an und man muss dabei eben auf ganz andere Dinge achten, immer schön Bannen und anschließend nicht zerknirscht melancholisch auf der Bettkante sitzen. :D

Gruß
Benu
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 9/4/2009 um 09:04  

Zitat von Benu, am 8/4/2009 um 23:51
Jedenfalls haben Necronomicon und Nekromantie so viel miteinander zu tun wie Pfifferlinge und Fußpilz. ;)


Cool, endlich mal einer über Kindergartenniveau :-)

Zitat:
Zum einen bezeichnete man die Necronmantie wie schon gesagt als Divinatorik. Dabei werden Verstorbene evoziert und sie fungieren dann als Mittler zwischen beiden Welten.


Ja genau. Außerdem gibt es noch einige Techniken die darauf abzielen einen toten Körper wiederzubeleben. Die Agoris haben z.B. eine Art Meisterprüfung, wo der werdende Meister den Geschlechtsakt mit einer seit kurzem verstorbenen vollzieht und es dadurch sexualmagisch schaffen muss dem Körper so viel Energie zuzuführen, dass er wieder zu leben beginnt. Tut er dies, muss derjenige dem Zombie dann die Zunge abbeißen.

Diese Leute sind in Indien sehr gefürchtet, allerdings gibt es heutzutage nicht mehr viele, die diesen Weg gehen wollen. Wohl auch weil man vorher 12 Jahre lang zölibat halten muss, das ist heutzutage wohl nicht mehr angesagt.

LG

Cassiel
Antwort 17
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 9/4/2009 um 23:29  

Zitat von Cassiel, am 9/4/2009 um 09:04

[...]Die Agoris[...]
Diese Leute sind in Indien sehr gefürchtet, allerdings gibt es heutzutage nicht mehr viele, die diesen Weg gehen wollen.


Ich hab mal ein Video über die Aghori gesehen. Jedenfalls war mir nachher klar, wieso sie gefürchtet werden.
Sie leben völlig abseits der Familie + Freunde, irgendwo an ihrem Plätzchen. Es ist ein Shiva-Kult und wenn ich mich jetzt richtig erinnere, haben sie sich u.a. auch mit Asche von kremierten toten Menschen eingerieben. Es ist jedenfalls ein Weg, bei dem alles Abstossende/Schreckliche gemacht + gelebt wird. Für Shiva.

aghorische Grüsse
Antwort 18
Studius
Studius


Beiträge: 21
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red_folder.gif erstellt am: 29/1/2011 um 23:49  
Seid gegrüst ihr unwissenden

Die Necromantie ist eine sehr alte kunst die ihren Wurzeln schon bei den ältesten Hochkulturen unserer erde hat. Der grundgedanke bestand am anfang nur darin mit den Toten in kontackt zu treten und somit Dinge aus der Vergangenheit und Zukunft zu erfahren. Da die Toten an keine Zeit mehr gebunden sind und so alles geschehende und noch kommende sehen können. Dabei kommt es aber auch auf die stärke des gerufenden Geistes an und auf sein alter(Todeszeitpunckt). Doch die Nekromantie hat sich wie jede vorm der Mgie schnell weiter entwickelt und so wurde sie dazu benutzt um Tote wieder zu beleben oder Geister in gegenstände zu Bannen. Bis zu dem Punckt wo man Änfangt anderen Wesen Energie zu entziehen um selber länger auf dieser Welt zu exestieren oder seine eigenne Seele zu binden damit wenigsten der Geist nicht aus dieser Welt verschwindet.
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Ipsissimus
Ipsissimus

LoS
Beiträge: 1057
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red_folder.gif erstellt am: 30/1/2011 um 07:01  

Zitat von Erbe der Necromanten, am 29/1/2011 um 23:49
Der grundgedanke bestand am anfang nur darin mit den Toten in kontackt zu treten und somit Dinge aus der Vergangenheit und Zukunft zu erfahren. Da die Toten an keine Zeit mehr gebunden sind und so alles geschehende und noch kommende sehen können.


Das ist nur EINER der Grundgedanken, primär aus den Ahnenkulten der Jungsteinzeit übernommen und bis heute in verschiedenen (größtenteils schamanistischen) Traditionen so fortgesetzt. Unter anderem ging damals auch eine ritualisierte Form des Kanibalismus einher, die bis heute noch zB in Form des Asche-Tee-Trinkens in einigen Teilen der Welt verbreitet ist.

Die Tatsache, daß die Lebenden nur bedingt an ein Lineares Zeitverständnis gebunden sind, erspart uns heutzutage so manches aus dieser Wurzel, wenn es einem erst mal klargeworden ist.

Generell war die Nekromantie meist mehr eine Suche nach einem Weg den Tod zu überwinden als alles andere.


Zitat von Erbe der Necromanten, am 29/1/2011 um 23:49
Dabei kommt es aber auch auf die stärke des gerufenden Geistes an und auf sein alter(Todeszeitpunckt).


Nein, das tut es in der Regel nicht. Es hängt größtenteils mit dem Verweilen im Nachtod zusammen, wo der Geist an Wissen sammelt. Wenn Du mal vergleichst, ein vor kurzem alt gestorbener weiser Häuptling, welcher für seinen stoischen Willen bekannt war - gegenübergestellt - ein großer Krieger und Heerführer, mit dem ersten verglichen jung gestorben aber vor langer langer Zeit - rein vom Bauchgefühl, wem traut man mehr zu der Weisheit von der "anderen Seite" mit rüberzunehmen? Und - am wichtigsten: Was macht uns so sicher, daß die Toten auch nur um irgendwas schlauer sind als die Lebenden? Nun, sicher, die haben eine Erfahrung gemacht, die wir nicht haben - den Tod. Aber genau da hörts auch auf. Die meisten Nekromanten die ich bisher getroffen habe, haben sich zu sehr in die Details und die "kryptischen" Informationen gesteigert und dabei auf ihrer Suche die Möglichkeit völlig verkannt, daß es sich auch um weniger Sinniges handeln könnte, frei nach dem Stil von "Yeah.. Katharsis JETZT!".


Zitat von Erbe der Necromanten, am 29/1/2011 um 23:49
Doch die Nekromantie hat sich wie jede vorm der Mgie schnell weiter entwickelt


Nun, nein. Eigentlich nicht. Erstens, die meisten Formen der Magie entwickeln sich nur schleppend weiter, was primär damit zusammenhängt, daß die Bemühungen in Nachahmung zu meistern größer sind als neue Wege zu gehen und zu experimentieren, bzw letzteres zT als "Verrat an den Werten" oder "Ketzerei" oder ähnliches abgetan wurde. Und zweitens, die Totenkulte überall auf der Welt haben sich zwar in ihren Kulthandlungen verändert über die Zeit, was unter anderem auf Völkerwanderungen, Kulturfusionen (der mittelamerikanische Raum ist hochinteressant was das angeht) und ähnliches zurückzuführen ist - aber die ausgeübten magischen Akte blieben größtenteils die selben.


Zitat von Erbe der Necromanten, am 29/1/2011 um 23:49
..und so wurde sie dazu benutzt um Tote wieder zu beleben oder Geister in gegenstände zu Bannen.


Die Reinkarnative oder Artefaktmagie in dieser Form ist weit verbreitet und keineswegs den Todesmysterien alleine zuzuschreiben.


Zitat von Erbe der Necromanten, am 29/1/2011 um 23:49
Bis zu dem Punckt wo man Änfangt anderen Wesen Energie zu entziehen um selber länger auf dieser Welt zu exestieren oder seine eigenne Seele zu binden damit wenigsten der Geist nicht aus dieser Welt verschwindet.


Und da wären wir wieder an dem Satz oben angelangt. Den mit der Suche. Es ist mehr Suche als alles andere. Suche und Glaube/Kult/Religion.


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Ich bin von der Nachtschicht. Glaubst Du an Geister?

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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 30/1/2011 um 10:19  

Zitat:
Das ist nur EINER der Grundgedanken, primär aus den Ahnenkulten der Jungsteinzeit übernommen und bis heute in verschiedenen (größtenteils schamanistischen) Traditionen so fortgesetzt. Unter anderem ging damals auch eine ritualisierte Form des Kanibalismus einher, die bis heute noch zB in Form des Asche-Tee-Trinkens in einigen Teilen der Welt verbreitet ist.


1.In der Jungsteinzeit glaubten die Menschen daran das es ein leben nach dem Tod gibt( vortbestehen der Seele in einer anderen Welt), außerdem Konten ihre Schamanen mit Geistern in Kontackt treten aber nur wenn ihre Seele ihren Körper verläst.

2. Ja Kannibalismus hat mit Necromantie zu tun hier wird aber versucht durch das essen von bestimmten Körperteilen die früheren Stärken des verstorbenden zu übernemen z.B. Herz für Mut, Gehirn für Wissen usw.

Du hast recht ,dass das reden mit Toten nur ein Grundgedanke der Necromantie ist aber die ersten Necromanten haben sich Größten teils damit beschäftigt.

Die Idee mit der Necromantie den Tod zu Überlisten entstand erst viel später da für diese vorm der Necromantie großes wissen und macht gebraucht wird.


Zitat:
mit dem Verweilen im Nachtod zusammen


An sich gibt es keinen Nachtod die Seele eines verstorbenden Wandert nach dem Tod in die Unterwelt, Himmel, Totenreich, Asgard, Hades da kann sich glaube ich jeder nach seiner vorstellung einen ort aussuchen. Allerdings gibt es natürlich auch ausnamen z.B. ermordete bei diesen Seelen kommt es oft vor das sie durch ihren Gewaltsamen und zu frühen Tod noch an die Realewelt klammern und sie nicht verlassen wollen bis ihr Tod aufgeklärt wurde oder Menschen die zu früh z.B. durch Unfälle gestorben sind aber noch eine wichtige sache erledigen müssen bevor sie Ruhe finden. Solche Geister wurden in der Antike z.B. in Grichenland oft für ein Totenorakel genutzt. Und um bestimmten Sachen zu erfahren braucht man auch bestimmten Geister.

Für dich ist die Necromantie eine Suche oder ein Glaube/Kult was auch immer, für mich ist sie ein Pfad um geliebte Menschen wieder zusehen die mann zu früh verloren hat und um anderen die Angst zu nemen vor dem Schicksal was uns alle erwartet. Der Tod.
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Ipsissimus
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red_folder.gif erstellt am: 30/1/2011 um 15:50  

Zitat von Erbe der Necromanten, am 30/1/2011 um 10:19
Die Idee mit der Necromantie den Tod zu Überlisten entstand erst viel später da für diese vorm der Necromantie großes wissen und macht gebraucht wird.


Hm, die Idee den Sensenmann auszutricksen ist schon sehr sehr alt. Ich vermute eher, daß die irgendwann sich einfach in die Praktiken und Riten eingesponnen hat und vom "Totensprecher" zum "Todeskundigen" der Weg nicht weit war. Das Wissen was größtenteils erworben wurde, war zum einen Medizinisch-Biologischer Natur (was die Menschen erst als wundersam dann als ketzerei abtaten, aber doch um Rat fragen kamen), zum anderen Teil eine Mischung aus Beschwörungsmagie Kleinasiens und schamanistischer Praktiken. Da damals der Beruf des Knochensammlers und Körperverwerters noch groß verbreitet war, ließen sich die Requisiten, sowie Werkzeuge ohne nennenswerte Probleme auftreiben, wenn man sich mit der Nektomantie auseinandersetzen wollte. Was IMMER ein grundsätzliches Studium des Todes und des Prinzips des Verfalls voraussetzte.

Zitat:
An sich gibt es keinen Nachtod die Seele eines verstorbenden Wandert nach dem Tod in die Unterwelt, Himmel, Totenreich, Asgard, Hades da kann sich glaube ich jeder nach seiner vorstellung einen ort aussuchen. Allerdings gibt es natürlich auch ausnamen z.B. ermordete bei diesen Seelen kommt es oft vor das sie durch ihren Gewaltsamen und zu frühen Tod noch an die Realewelt klammern und sie nicht verlassen wollen bis ihr Tod aufgeklärt wurde oder Menschen die zu früh z.B. durch Unfälle gestorben sind aber noch eine wichtige sache erledigen müssen bevor sie Ruhe finden. Solche Geister wurden in der Antike z.B. in Grichenland oft für ein Totenorakel genutzt. Und um bestimmten Sachen zu erfahren braucht man auch bestimmten Geister.


Deswegen verwendete ich auch den Begriff "Nachtod". Er ist neutral. Und spielt ein wenig auf "Nahtod" aus "Nahtod-Erfahrungen an". :D

Rastlose Geister sind gern herangezogen worden, das ist soweit durchaus richtig. Ich denke das hängt aber eher damit zusammen, daß sie einfacher zu beschwören waren, bzw verfügbarer als ein "gesetzter" Geist von "drüben".


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Studius
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red_folder.gif erstellt am: 30/1/2011 um 22:00  
Das Studium des Todes und des Zerfalls ist genau der richtige Ansatzt um die Lehren der Toten zu verstehen den dort wo es Leben gibt gibt es auch immer den Tod. Ich sehe das wir uns nun Teilweise einig sind.
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Ipsissimus
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red_folder.gif erstellt am: 31/1/2011 um 01:02  
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen. Das Studium des Todes ist die Basis um das Leben selbst verstehen zu können, denn eigentlich sind Leben und Tod nur zwei Begriffe für eines. Der "Unterschied" wird zur Vereinfachung des Alltags gemacht, wie mich dünkt, denn die welche keinen Wert darauf legen ihr Leben zu verstehen, können dadurch auf die Präsenz des Todes verzichten für eine Weile. Je länger und deutlicher sie das jedoch tun, desto schlimmer wirkt er sich auf sie aus, wenn er sie oder ihre umstehenden trifft. Ich denke es kann kein tiefgreifendes Verständnis für das Leben existieren, wenn man sich mit dem Tod nicht ausgiebigst befasst hat.


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