Templum Baphomae
Magie-Com (alt) - Impressum
 
Benutzername:
Passwort:
 
 
 
   
   
 

Wer ist Online
Alle Mitglieder: 7047
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 73

Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.

Hauptmenü

Foren
Magie & Hexen Forum
TB & AO Forum
Allg. & Gesch. Forum

User

Internes

Suchen

FAQs
 Downloads (6)
 WebLinks (5)
Magie & Hexen Forum der www.Magie-Com.de Sie sind nicht eingeloggt


Nach unten
« vorheriges  nächstes »
Aufsteigend sortiern Absteigend sortieren      print
Autor: Betreff: Hexenalter
Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 4
Registriert: 24/5/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 24/5/2007 um 17:25  
HI,
Hier hat mich mal ein Anonymus angeredet,das ich mich noch nicht für Eosterik interessieren soll ,weil ich noch zujung sei !!!!!!
Das stimmt,ich bin zwar erst 10,aber ich finde ich darf mich schon mit Esoterik auseinandersetzen.
Muss frau eigentlich ein bestimmtes Alter haben um Hexe zu sein ????????
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen
Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/5/2007 um 19:26  
Sicherlich eine "Ansichtssache". Persönlich würde ich sagen, daß es einige Sachen in der Esoterik gibt, für die Du zwar noch zu jung bist, aber nicht pauschal für alles, was es da gibt. Es war früher mal so, daß es zum Beispiel hieß, den eigenen Schutzengel solle man nicht vor Erreichen des 25ten Lebensjahres beschwören, oder mit der Kabbalah solle man sich erst beschäftigen, wenn man mindestens 40 Jahre alt ist, eine Familie hat und die Kinder aus dem Haus sind. Aber die Zeiten haben sich geändert (und die Menschen machen da auch teilweise mit bei der Veränderung). Und diese alten Vorschriften, die ich da erwähnt habe, die gelten heute nicht mehr.
Von irgendwelchen Beschwörungen lass lieber noch ein paar Jahre lang die Finger, es sei denn, Du fühlst Dich von irgendwelchen Göttern alter Kulturen angezogen. Aber da ist eins besonders wichtig: Du brauchst ein Grundritual, mit dem Du eine magische Handlung eröffnest und vor allem wieder beendest. Denn es ist unglaublich wichtig, die "magische Ebene" von der "alltäglichen Ebene" zu trennen (da hast Du ja schon Erfahrung :-)). Du kannst in der Schule viele Sachen lernen, die Dir in der Magie helfen werden, aber komm den Lehrern nicht mit Magie, das verstehen die nämlich nicht (hab mir damit einiges in der Schule verbaut). Les viele Bücher, nicht nur über Magie und Hexerei, sondern alles, was Dir beim Verstehen helfen kann, also Romane, Bücher über Wissenschaften und über Kunst. Sogar Mathematik ist wichtig für die Magie und die Hexerei (nicht nur wegen der Astrologie).

Ach ja: jedes Ritual, daß so in Büchern zu finden ist, sollte man erstmal komplett analysieren und wissen, woher die einzelnen Bestandteile kommen, bevor man es durchführt. Sonst könnte man Strömungen unterstützen, die man eigentlich nicht unterstützen will. Also braucht es einiges an Vorbildung, bevor man mit solchen Dingen arbeiten kann. Aber es gibt auch so schon genug, was Du machen kannst.

Aber es gibt viele Dinge, für die ist Dein junges Alter sogar ein Vorteil: zum Beispiel werden Dir die einzelnen Tarotkarten wahrscheinlich mehr sagen, als so manchem Erwachsenen, einfach weil Dein Denken noch nicht so "verbildet" ist. Auch bist Du noch nicht so sehr von den Ängsten geprägt, die in unserer Kultur als völlig normal gelten, wesshalb Du noch mehr in der Welt sehen kannst, als erwachsene "Gewohnheitstiere". Auch im Umgang mit Symbolen und den verschiedenen Schriftarten ist ein junges Alter von Vorteil. Du solltest trotzdem immer Vorsichtig sein bei dem, was Du tust. Und: Glaube an Dich selbst! Geh freundlich und offen auf die Welt zu, aber sei immer bereit, laut und deutlich "Nein!" zu sagen, wenn Deine Instinkte Dir dazu raten und Dir eine Stimme tief in Dir sagt, daß etwas nicht richtig ist.

Viel Spaß wünscht Dir

Eliphas Leary


[Editiert am 24/5/2007 um 19:32 von Eliphas Leary]



____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/5/2007 um 07:54  
Ich bin von klein auf mit Magie aufgewachsen und muss sagen, dass es beider PRAXIS durchaus viele Dinge gibt, die man bis nach der Pubertät aufschieben sollte, da man erst da die Ruhe und Standfestigkeit hat, sie heil zu überstehen.

Aber grundsätzlich lesen und sich informieren ist nie verkehrt. Auch die Arbeit mit der eigenen Körperenergie (Tai Chi, Qi Gong), mit Edelsteinen (als "Glücksbringer" ) oder auch kleine Meditationen kann man durchaus auch mit 10 Jahren schon machen.


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 2
Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 4
Registriert: 24/5/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
smilies/bigsmile.gif erstellt am: 25/5/2007 um 09:13  
:thumbup:
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Studius
Studius

Cerridwen_von_Sulis
Beiträge: 29
Registriert: 20/4/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 25/5/2007 um 10:05  
Ich bin auch damit aufgewachsen, genauso wie meine Tochter auch.
Meiner Meinung nach kann man sich einlesen und sich auch damit beschäftigen, sollte aber die Finger von Ritualmagie, Beschwörungen und auch noch einigen anderen Dingen lasse. Wo hingegen die Arbeit mit sich selbst und den eigenen Energien, die Beschäftigung mit der Natur und den Elementen schon sehr wichtig ist.
Ich habe als Mami immer darauf geachtet, das mein Kind nicht zu viel mitbekommt und langsam reinwächst. Heute ist sie 15, hat schon einige Fähigkeiten, aber trotzdem kennt sie die Regeln und wenn sie ein Problem hat kommt sie zu mir. Unter Anleitung und Aufsicht darf sie nun schon Kerzenrituale durchführen, wenn diese gerechtfertigt sind und ob das der Fall ist, wir in langen Gesprächen analysiert.


____________________
Regelmäßige Informationen per Mail über Veranstaltungen, Produkte, andere Projekte oder ähnliches und nur von Hexen, Magier, Heiler und ähnlichem für diese.
Profil anzeigen E-mail senden Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/5/2007 um 10:34  

Zitat von Cerridwen_von_Sulis, am 25/5/2007 um 10:05
wenn diese gerechtfertigt sind und ob das der Fall ist, wir in langen Gesprächen analysiert.


Und oft ist die Analyse und das Gespräch alleine schon eine große Hilfe ... ;)


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 5
Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2900
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 26/5/2007 um 07:49  
also ich finde, mit 10 ist man für vieles viel zu jung. auch für einiges in der magie, aber da gibts leute&themen, die passen mit 30 noch nicht zusammen. beispielsweise sollte man ja auch erst mit 15 auto fahren :D. wichtig in deinem fall sind (wie eliphas schon sagte) eröffnungs - und schlussteile die dein "magisches tun" beschränken - auch wenn es nur um tarotkarten in deinem fall geht. steinmagie ist auch bestimmt ohne weiteres für dich machbar.

schön fände ichs, wenn du jemand erfahrenen in deiner umgebung hättest, mit dem/der du dich unterhalten kannst und dem man ohne weiteres vertrauen kann - und damit meine ich nicht irgendwelche teenager oder bekanntschaften aus dem netz. es gibt echt genug leute da draussen, die echt einen satten knall haben. ich kenn´ eine, die ist jetzt 14, deren mutter auch "hexe" ist. das ist ganz praktisch.

sei vorsichtig :)


[Editiert am 26/5/2007 um 07:58 von Hephaestos]



____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 6
Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 4
Registriert: 24/5/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
smilies/smile.gif erstellt am: 27/5/2007 um 16:03  
Ich hab auch jemanden in meiner Umgebung meine große Schwester!
Sie will mich lehren !!!!!!
Und sie ist schon 23 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 7
Practicus
Practicus

herr der schatten
Beiträge: 91
Registriert: 15/4/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 31/5/2007 um 16:35  
mhm, ich habe mich auch im Alter von ca 10 jahren angefangen, mich für Esoterik und Okkultismus zu interessieren. gottchen, erst vor vier jahren. am Anfang las ich sehr viel und lernte verschiedene Perspektiven über jene Kunst kennen. danach informierte ich mich über die Praktizierung und übte mich darin, kleine Dinge zu vollbringen, wie die Gefühle eines andern zu erspüren etc. dann vor einem jahr, da war ich 13, fing ich mit den Ritualen an und heute versuche ich es mit Astralreisen, "höherer" Magie und noch immer mit Ritualen.

einfach mal von mir, damit du siehst, wie es ungefähr sein könnte. doch egal, was du machst, ich wünsche dir dabei viel Glück ;-)


____________________
Der Schatten ist mein Heim, mein Freund und mein Schwert.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Fussvolk
Fussvolk


Beiträge: 2
Registriert: 20/4/2007
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 18/6/2007 um 09:50  
Denke es kommt darauf an wie man sich fühlt. Es gibt ein paar Infos bei XXX diese kannst du dir ja mal in ruhe durchlesen


[Editiert am 18/6/2007 um 15:37 von Sid_Amos]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 9
Administrator
Adeptus Minor

Sid_Amos
Beiträge: 180
Registriert: 8/10/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/6/2007 um 15:37  
@mond53
Bitte keine Spam-Werbung, wir unterstützen solche Art von Scharlatanismus nicht!

gez. Sid Amos
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Neophyt
Neophyt


Beiträge: 58
Registriert: 10/10/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 19/6/2007 um 22:00  
Hallo zusammen

@ Eliphas Leary
Du hast geschrieben, dass Mathematik und Wissenschaften wichtig für Magie sind.
Interessiert mich wann und wozu man diese Dinge kennen muss...
Ich frage dies, da ich in der Lehre fast nur mit Wirtschaft, Buchhaltung, Betriebs-und Rechtskunde und Psychologie "beschossen ;)" werde. Natürlich sind auch noch andere Fächer (Geschichte, Fremdsprachen etc.) da, aber keine Mathematik und vorallem keine Naturwissenschaften...
Naja und mich in meiner Freizeit auch noch mit Naturwissenschaften zu beschäftigen, da wird die Zeit zu knapp...


Danke für die Antwort

Grüsse
zweag


[Editiert am 19/6/2007 um 22:01 von zweag]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 11
Studius
Studius

Cerridwen_von_Sulis
Beiträge: 29
Registriert: 20/4/2007
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2007 um 08:58  
Eigentlich kann man sagen, wer wissenschaftliche oder mathematische Zusammenhänge versteht, der schaut auch etwas genauer, was er in der Magie tut und findet auch da schneller die Zusammenhänge, aber reagiert auch besonnener und nicht so übereil. Psychologie ist dabei noch besser, weil man sich da ja bekanntlich mit zwischenmenschlichen Ebenen auseinandersetzt und diese analysiert.
Meist kommt durch ein besonneneres Handeln, viel weniger "Schiefgänge" in der MAgie heraus, weil man nicht gleich drauf los arbeit, sondern erst einmal analysiert.


____________________
Regelmäßige Informationen per Mail über Veranstaltungen, Produkte, andere Projekte oder ähnliches und nur von Hexen, Magier, Heiler und ähnlichem für diese.
Profil anzeigen E-mail senden Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 12
Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2007 um 10:15  

Zitat:
Psychologie ist dabei noch besser, weil man sich da ja bekanntlich mit zwischenmenschlichen Ebenen auseinandersetzt und diese analysiert.


Dem stimme ich voll und ganz zu. Gerade Naturwissenschaft finde ich sehr problematisch in Verbindung mit Magie, hinegen Geisteswissenschaften schulen Geist und Wahrnehmung in einer Weise, die für die Magie auch sehr förderlich ist.


____________________
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 13
Administrator
Adeptus Minor

Sid_Amos
Beiträge: 180
Registriert: 8/10/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2007 um 11:59  
@Idan,
Psychologie ist eine Naturwissenschaft und keine Geisteswissenschaft!
Doktor-Abschluss: Dr. rer. nat.
In jedem einleitenden universitärem Psychologie-Lehrbuch ist klar aufgeschlüsselt, wie so es eine Naturwissenschaft ist.

Und Dein Einwand finde ich etwas eigenartig. Naturwissenschaft schult den Geist zum Analytischen und zu dem, dass man nicht glaubt, sondern weiß und das man nicht sofort hinnimmt, was andere einem als Erklärung anbieten.
Naturwissenschaft steht auf dem Podest/Fundament der Natur, die so ist wie sie ist.
Geisteswissenschaft auf keinem, vielleicht auf dem der Kultur, welche aber sehr wechselhaft ist.
Damit Magie wirken kann, muss sie real sein, also im Sein beheimatet und nicht im metaphysischen.

Zitat:
Eigentlich kann man sagen, wer wissenschaftliche oder mathematische Zusammenhänge versteht, der schaut auch etwas genauer, was er in der Magie tut und findet auch da schneller die Zusammenhänge, aber reagiert auch besonnener und nicht so übereil. Psychologie ist dabei noch besser, weil man sich da ja bekanntlich mit zwischenmenschlichen Ebenen auseinandersetzt und diese analysiert.


Ja finde ich gut, kann man schon so sehen. Würde aber Psychologie, Physik und Philosophie nehmen, da sie die Komplementäre sind.

Physik, Philosophie, Psychologie; Magie, Mythologie, Mystik

Also:
Physik zur Magie
Philosophie zur Mythologie
Psychologie zur Mystik

Das Metaphysik nicht mehr wichtig ist und damit auch Religion :-))) findet man schnell, wenn man sich mit der Konstituierung der Moderne beschäftigt.
Das heißt nicht, dass dies auch die Spiritualität außen vor lässt.
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 14
Neophyt
Neophyt


Beiträge: 58
Registriert: 10/10/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2007 um 12:19  
Hallo zusammen

Physik zur Magie?
Sid kannst du mir mal ein Beispiel dafür geben, wo man in der Magie Physik braucht?
Braucht man diese um Magie zu verstehen oder zu praktizieren?

Liebe Grüsse

Zweag
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 15
Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2007 um 13:50  
Der Gedanke mit den drei Komplementärpaaren gefällt mir..... Es würde sogar Sinn machen, Physik und Chemie gemeinsam als komplementäre bzw. analoge Gebiete zur Magie aufzufassen.

Aber zu Zweags ursprünglicher Frage: die Beschäftigung mit den Geistes- und Naturwissenschaften und dementsprechend auch der Mathematik bringt einen dazu, methodische Ansätze zu entwickeln und zu verfolgen. Dabei ist es natürlich nur in begrenztem Maße sinnvoll, sich in den Höhen einer Teilwissenschaft zu verlieren, aber das Vorhandensein dieser Höhen muss einem schon bewusst sein.
Als besonders wichtig betrachte ich auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Wissenschaften. Jede Wissenschaft steht ja auf den drei Säulen Theorie, Praxis und Geschichte.

Wenn man sich ein wenig mit der Geschichte der westlichen Magie beschäftigst, fällt auf, daß von Agrippa über Albert Pike, Aleister Crowley bis zu den Vertretern zeitgenössischer Ansätze der wissenschaftliche Ansatz in der Magie immer ein entscheidendes Kriterium war. Ob nun Pike schrieb, Magie sei "die exakte und absolute Wissenschaft der Natur und ihrer Gesetze" oder Crowley es auf den Punkt brachte mit seinem Wahlspruch "die Methoden der Wissenschaft, das Ziel der Religion", ein methodischer Ansatz ist ein wichtiges Merkmal der Magie.
Mathematik und Logik können in gewisser Weise Start- und Landebahn für die Ausflüge in die irrationalen Bereiche der Wirklichkeit sein. Betrachte als Beispiel die Sprache in Austin Osman Spares "Buch der Freude", die teilweise extrem komplex und dementsprechend von Logik durchzogen ist.


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 16
Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/6/2007 um 14:11  

Zitat:
@Idan,
Psychologie ist eine Naturwissenschaft und keine Geisteswissenschaft!
Doktor-Abschluss: Dr. rer. nat.
In jedem einleitenden universitärem Psychologie-Lehrbuch ist klar aufgeschlüsselt, wie so es eine Naturwissenschaft ist.


Oh contraire:

Es ist durchaus strittig, ob Psychologie eine Geistes- oder Naturwissenschaft ist, bzw. eine Zwitterstellung besitzt. Es gibt Universitäten, in denen man den Doktor in Psychologie als Dr. phil. bei der philosophischen Fakultät macht (z.B. Uni Regensburg, Uni Köln - deswegen früher als Magister-Studium möglich) und andere Universitäten, bei denen es als Naturwissenschaft kategorisiert ist (z.B. RWTH Aachen, deswegen früher als Diplom-Studiengang angeboten). Erlaube mir ein Zitat aus wikipedia:

Zitat:
Sie lässt sich nicht allein den Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften oder den Naturwissenschaften zuordnen. Eine moderne Einteilung begreift Psychologie allerdings eher gleichermaßen als Verhaltenswissenschaft (im Sinne der engl. Behavioural sciences), Kognitionswissenschaft und Neurowissenschaft.




Den Hauptunterschied zwischen Geistes- und Naturwissenschaften sehe ich persönlich im unterschiedlichen Umgang mit "Einheitlichkeit" und Berechenbarkeit. Naturwissenschaften beschäftigen sich mit messbaren und berechenbaren Phänomenen, die unter denselben Bedingungen immer wieder gleich ablaufen. Gleiches Input führt immer zum gleichen Output. Die möglichst objektive Betrachtung eines Objektes steht im Vordergrund.

Die Geisteswissenschaften hingegen leben von Vielfalt und Subjektivität. Nicht das Objekt steht im Vordergrund, sondern die Interpretation des Subjekt als Reaktion auf das Objekt steht im Vordergrund und ist aufgrund der Individualität der Menschen immer wieder anders. Man kann NIE 1005 voraussagen, wie ein Mensch sich in einer bestimmten Situation verhalten wird. Man kann nur bestimmte Wahrscheinlichkeiten angeben, die sich aber durch die individuelle Biographie des Menschen wieder stark verändern können. Kein Mensch gleicht völlig dem anderen, jeder ist ein Individuum und damit besteht alleine schon im Objekt er Wissenschaft ein gigantischer Unterschied zu den konventionellen Naturwissenschaften.

Dass man auf wikipedia die "Kompromisslösung" eingeht, es weder der einen noch der anderen Wissenschaft zuzuordnen und statt dessen "Verhaltenswissenschaft" als drittes daneben setzt ist meines Erachtens durchaus angemessen.

Was meinen Einwand angeht:

Geisteswissenschaften setzen sich mit singulären, individuellen Phänomenen auseinander, die Psychologie in ganz besonderem Maße. Naturwissenschaften untersuchen immer DIESELBEN Phänomene, die unter bestimmten Gesetzmäßigketien immer wieder auftauchen. Ich finde die Schulung der Geisteswissenschaften und der Psychologie insofern förderlich für die Magie, als das der Umgang mit Individualität, Vielseitigkeit und Perspektivenwechsel ganz stark gefördert wird.
In den Naturwissenschaften gibt es das zwar auch, aber im wesentlich kleinerem Maßstab, da gibt es grundsätzliche "Mainstreams" und immer wieder der Versuch einer Objektivität.

Bestes Beispiel ist der fundamentale Unterschied zwischen Tiefenpsychologie, kognitiver Psychologie, bzw. Verhaltenspsychologie, die komplett unterschiedliche Ansätze im Verstehen von menschlichen Verhalten und im therapieren von Menschen haben. Die haben nicht nur verschiedenen Methoden, die haben sogar unterschiedliche Paradigmen und trotzdem gelten beide als Psychologien gleichberechtig nebeneinander.


____________________
Zitat:
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychologie
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 17
« vorheriges  nächstes »        print
Nach oben


mxBoard, © 2006 by pragmaMx.org, based on aBoard, XMB and XForum

0,073 Sekunden - 57 queries
 
 
Wir weisen darauf hin, das wir keine Verantwortung für gelinkte Seite übernehmen, egal ob sie von uns eingestellt wurden oder von Useren. Bei Verstoß gegen Copyright-Rechte bitte melden sie es sofort dem Administrator: admin@magie-com.de Es wird sofort behoben werden.
Alle Logos und Warenzeichen auf dieser Seite sind Eigentum der jeweiligen Besitzer und Lizenzhalter. Im übrigen gilt Haftungsausschluss. Weitere Details finden Sie im Impressum.
Die Artikel sind geistiges Eigentum des/der jeweiligen Autoren, alles andere © Okt. 2002 - 2007 by Magie-Com; © Jan. 2007 by Templum Baphomae

Seitenerstellung in 0.0425 Sekunden, mit 7 Datenbank-Abfragen