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Autor: Betreff: Ausschaffungsinitiative
Neophyt
Neophyt


Beiträge: 58
Registriert: 10/10/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 6/8/2007 um 13:53  
Hallo zusammen

Hier in der Schweiz wird eine Initiative eingeleitet:

Aussländer, welche
-Vergewaltigen
-Dealen
-Töten
-Schwere Körperverletzung

"begehen", sollen Ausgeschafft werden. Zurückgeschickt, da wo sie herkommen.
Es wird mit dem Grund gerechtfertigt, dass über 50 % aller Straftaten in der Schweiz von Ausländern begehen werden. Daher sollte man sich wehren, gegen diese Tatsache.
(In Deutschland hat man ja ähnliche, wenn ich mich nicht täusche sogar schlimmere Ergebnisse)

Was denkt Ihr darüber? Darf man das? Ist das menschlich, human, wie wir Europäer uns immer so schön nennen? Grenzt das nicht ganz klar an Rassismus? Ist das nicht Rassismus?

So, zeigt euch, magische Politiker:)

ps. Hier noch der Link: http://www.typo3start.ch/sites/ausschaffungd/


[Editiert am 6/8/2007 um 14:00 von zweag]
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Ipsissimus
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Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 6/8/2007 um 18:07  
Warum ein Problem lösen, wenn man es ins Ausland abschieben kann, damit aus Kleinverbrechern fremdenfeindliche Terroristen werden können, die nun einen Grund haben, sich für ihre Ausweisung zu rächen ... :thumbdown:


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Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
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Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/8/2007 um 13:31  
Rassismus ist was anderes, was noch blöderes.

Dieser Abschiebedreck, bei dem einige Leute ihr Heil suchen, ist ein fast schon klassischer Fall von Symptombehandlung. Es setzt einfach an der völlig falschen Stelle an und versucht mal wieder, die Probleme möglichst weit von sich weg zu lokalisieren und dann auch noch von sich wegzuschieben. Daß dabei nicht die Probleme beseitigt werden, könnte einigen Leuten klar sein, ist es aber seltsamerweise nicht.

Drogen verkaufen kann man nur, wenn es auch eine Nachfrage gibt. Diese Erkenntnis führt zwar schon seit Jahren zu solchen Legenden, daß angeblich böse Dealer (eigentlich müssten die ja "Pusher" heißen, aber wer kennt schon noch den alten Song von Steppenwolf?) ihre Drogen an kleine Kinder verschenken um diese dann in die Drogensucht zu führen, aber wenn man mal nachfragt wo es sowas denn schonmal gegeben hat fehlen wie so oft die Beweise.

Und wenn eine Gesellschaft die Sexualität unterdrückt und gleichzeitig überall sexuelle Reize für kommerzielle Zwecke missbraucht, dann darf man sich nicht wundern, wenn einige Leute durchdrehen. Durch die Unterdrückung der Sexualität wird aber auch gewährleistet, daß man die Leute, welche einem näher stehen, vor solch unschicklichen Vorwürfen schützen möchte und dort eher bereit ist ein Auge zuzudrücken als bei Leuten, die einem fremd vorkommen.

Zur Zeit geht ja dieser Fall durch die Medien, wo in Mügeln eine Horde von betrunkenen Idioten ihrem Frust ein Ziel gegeben hat. Nun sind die Leute, und allen voran die Medien und die Politiker, zutiefst entsetzt, daß sich da ein rechtes Potential entladen hat. Aber dann schaue man mal in diese Medien und höre auf diese Politiker: sie warnen vor Terroristen, die in fernen Ländern ihre Ränke schmieden, sie warnen vor ausländischen Produktpiraten, die "unsere" Wirtschaft schädigen, sie zeichnen jeden Tag das Bild vom bösen Ausland und vom überlegenen Innland. Damit aber nicht genug: das rechte Potential soll ja im Osten der Republik größer sein als im Westen, die Bösen werden also wieder weit weg lokalisiert, nämlich nicht im Westen... die da drüben waren es! Daß diese Neonazis nicht das eigentliche Problem sind wird mal wieder beiseite geschoben: das eigentliche Problem ist die völlige Normalität rechten Gedankengutes und die Ächtung von linkem Gedankengut wo immer es zu finden ist. Das Problem ist, daß den Leuten Meinungen vorgesetzt werden und gleichzeitig die Meinungen von selbständig denkenden Menschen verlacht werden, daß Meinungsbildung in westlichen Gesellschaften von oben nach unten durch selbsternannte Spezialisten geschieht und nicht auf gleicher Ebene stattfindet.
Abgesehen davon, daß viele Freunde von mir "Ausländer" sind, bezeichne ich mich seit einer bestimmten Erkenntnis nicht mehr als einen "Deutschen" (sondern wenn überhaupt lokal begrenzt dann als Rheinländer), und diese Erkenntnis geht in etwa wie folgt: Nationalstaaten sind entstanden, als nach den napoleonischen Feldzügen die europäischen Fürsten erstaunt waren, daß die französischen Soldaten sich ganz ohne Zwang oder Bezahlung freiwillig in die Schlacht gestürzt haben. Sie kämpften für ihre "Grand Nation"! Also mussten Nationalstaaten her, ein Nationalgefühl musste in der Bevölkerung geweckt werden, durch das die Meschen mit gutem Gewissen selbst zu schlimmsten Untaten bereit waren (und sind). Die Grenzen eines Landes zu verteidigen heißt doch nichts anderes, als darum zu kämpfen, daß die Gitterstäbe des Käfigs in dem man sitzt auch schön an Ort und Stelle bleiben.
Und die Aggression gegen Menschen, die neu im Käfig sind, ist fast schon normal für diejenigen, die in der Gefangenschaft geboren und an diese gewöhnt sind. Ob sich diese Aggression jetzt deutlich zeigt wie in Mügeln oder ob sie sich subtil zeigt wie in diesen Gesetzesentwürfen zur Abschiebung ist da fast schon egal.
Wie sang es Marylin Manson in "Beautiful People" so schön? "Capitalism has made it this way, old fashioned fashism will take it away..." oder wie es der Schwarze Block noch schöner auf den Punkt bringt: "Hinter dem Faschismus steht das Kapital!"

Hugh, ich habe geschrieben!

E. Leary


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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

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Novize
Novize

Lardemus
Beiträge: 14
Registriert: 24/8/2007
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/8/2007 um 11:08  
Das ist ein zwiespältiges Thema. Vielleicht sollte man es einmal vollkommen
nüchtern betrachten und den Punkt Rassismus außen vor lassen. Man erkennt
eine gewisse Hilflosigkeit in den Überlegungen der Politik, eine Was-sollen-wir denn-sonst-tun?-Haltung.
Betrachtet man das Ganze aus einem persönlichen Winkel, steht man vor der Frage:
Wie behandele ich in meinem Haus einen Gast der sich völlig danebenbenimmt und
gewaltätige Handlungen ausübt? Wird es zuviel und eine friedliche Lösung ist nicht
in Sicht, dann schmeißt man den Unruhestifter hinaus. Ich denke, darin ist der Kern einer solchen politischen Anregung, Ausländer auszuweisen, zu finden. Ohnedies wächst die Kriminalität immer mehr an. Was soll also mit Übeltätern getan werden? Die Gefängnisse quillen über - aber ein neues zu bauen kostet Geld. Psychiatrische Behandlung und die Möglichkeit einer seelischen Bekehrung sind in einigen Fällen eine Überlegung wert - aber wer übernimmt die Kosten? Eine Ausweisung scheint sinnvoll. Aus den Augen, aus dem Sinn. Kümmern wir uns lieber um unsere kriminellen Landsleute - und hey, wir haben die Verbrechensquote im Land gut um die Hälfte gesenkt, das macht sich gut bei den nächsten Wahlen.
Was aber ist mit den Familien dieser Übeltäter, wenn Vater, Mutter, Bruder oder Schwester plötzlich abgeschoben werden? Diese stehen vor der zweifelhaften freien Wahl mitzugehen?
Vergleicht man die statistischen Zahlen der von Ausländern begangenen Straftaten in Deutschland sieht es wahrscheinlich ähnlich aus wie in der Schweiz. Nur sieht der Umgang mit straffälligen Leuten egal ob deutscher oder ausländischer Natur hier anders aus. Der Trend geht eindeutig zu viel zu milden Urteilen. Kriminelle kommen auf Kaution frei, kriegen Freigang auf Bewährung, erhalten lächerlich geringe Strafauflagen. So kann man natürlich auch dafür sorgen, dass die Gefängnisse nicht überlaufen und die Staatskosten überschaubar bleiben. Mörder und Vergewaltiger werden mit einem fürsorglichen Klaps auf den Hintern wieder auf die Allgemeinheit losgelassen. Aber wehe der Staat wird in irgendeiner Form betrogen, dann kommt man in den Genuß der Höchststrafe.
Kurz und knapp: Verbrecherische Ausländer auszuweisen hat lediglich einen kurzen und zweifelhaften Erfolg, Verbrechenslücken werden immer aufgefüllt, egal von welcher Nationalität.
Und das richtige zu tun liegt stets im Auge eines anderen Betrachters.
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Zelator
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Munia
Beiträge: 71
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red_folder.gif erstellt am: 24/8/2007 um 12:15  
Zu dem Thema fällt es mir schwer nicht emotional zu denken. Ich wohne in einer Gegend in der es kaum Ausländer gibt...und deshalb ist diese Gegend auch sehr beliebt und auch dementsprechend teuer^^.
Ich bin nicht im Ansatz rassistisch, im Gegenteil, habe auch einige ausländische Freunde die ich sehr schätze. Wenn ich ins Ausland reise bin ich immer darauf bedacht mich kulturell anzupassen und fremde Geflogenheiten zu tolerieren und zu respektieren.
Allerdings muß ich feststellen, dass viele Ausländer hier im Umkreis (nicht alle natürlich) den Sozistaat Deutschland wie er immer so schön bezeichnet wird, nicht zu schätzen wissen. Zumindest in anderen Stadtteilen (in denen es genau umgekehrt ist--> fast nur Ausländer) werden die Deutschen vertrieben, es wird Ihnen gedroht, sie werden eingeschüchtert und es gibt auch körperliche recht schroffe Angriffe!Ihnen wird klargemacht das Deutschland nicht mehr den Deutschen gehört. Mhm...ok...
Für mich ist es ganz klar ein Integrationsproblem, wobei ich denke das Erziehung auch eine ganz große Rolle spielt. Für Gewalttaten die in diesem Rahmen von Ausländern auf Deutsche verübt werden, würde ich und meine ausländischen Freunde die sich sehr schämen für diese Verhältnisse, eine Abschiebung sofort unterschreiben. Wahrscheinlich weil ich sehr emotional an die Sacher herangehe.

Abgesehen von dieser Tatsache, denn solche kulturellen Kleinkriege sollten -so hoffe ich- nicht der Regelfall sein, muß ich den anderen Beiträgen hier zustimmen. Es wird einfach an falscher Stelle angesetzt, aber das ist ja nichts neues mehr :puzz:


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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 24/8/2007 um 14:51  
Ein paar Gedanken dazu:

Es ist doch schon längst bekannt, daß sich in Gefängnissen Kriminelle gegenseitig austauschen. Die Einbrecher lernen Gewalttäter kennen, und wer Geschäfte macht die der Staat nicht gerne sieht, findet in Gefägnissen die Geschäftspartner für die Zeit nach der Entlassung.

Deutschland ist per Grundgesetz ein Sozialstaat, das steht in Artikel 20 Absatz 1, also in einem von den beiden Artikeln (1 & 20), welche in ihrer Grundaussage nicht verändert werden dürfen. Die Leute, die das nicht zu schätzen wissen sind in der Mehrheit auch die Leute, die genug Geld haben, um den Sozialstaat nie in Anspruch nehmen zu müssen, also hauptsächlich reiche Deutsche, denen daran gelegen ist, den Druck auf die "Unterschicht" zu erhöhen. Mit diesem Druck kommen Immigranten weit besser zurecht, was dazu führt, daß die sich in der "Unterschicht" befindlichen Deutschen diese Immigranten aus Missgunst als Druckventil benutzen.
Da es bisher kaum Integrationsmaßnahmen von Seiten deutscher Ureinwohner gegeben hat, statt dessen die Forderung, daß sich die Immigranten nahtlos in die Gesellschaft einzufügen haben, also nach Möglichkeit auf ihre kulturellen Hintergründe verzichten sollen, ist eine gewisse Frustration seitens der Immigranten nicht verwunderlich. Wer als Imigrant auch nur Teile seiner Kultur bewahren will, der wird abgestraft, kleingehalten und zum Leben in Ghettos gezwungen.
Würden sich Integrationsmaßnahmen nicht als kulturelle Einbahnstrasse erweisen, sondern auch akzeptiert werden, daß neue kulturelle Einflüsse die doch recht magere deutsche Kultur bereichern können (was beim Futter funktioniert, siehe Döner, Pizza und Co), dann würde aus der "negativen Energie", die sich immer wieder in kleinen und größeren Schüben entlädt, ein positiver Synergieeffekt folgern. Aber wenn schon der geplante Bau einer Moschee zu Protestwellen führt, dann darf man von Integration eigentlich nicht ohne Hohn sprechen.

Auf das Abschieben krimineller Einwanderer folgt dann irgendwann (in Deutschland schon beschlossene Sache) das Abschieben arbeitsloser Einwanderer. Und schon sind wir wieder fast da, wo Arbeit frei macht...


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Zelator
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Munia
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red_folder.gif erstellt am: 28/8/2007 um 08:01  

Zitat:
Würden sich Integrationsmaßnahmen nicht als kulturelle Einbahnstrasse erweisen, sondern auch akzeptiert werden, daß neue kulturelle Einflüsse die doch recht magere deutsche Kultur bereichern können (was beim Futter funktioniert, siehe Döner, Pizza und Co), dann würde aus der "negativen Energie", die sich immer wieder in kleinen und größeren Schüben entlädt, ein positiver Synergieeffekt folgern.


Prinzipiell gebe ich Dir da größten teils recht. Aber wo fangen kulturelle Einflüsse an und wo hören diese auf? Pizza, Döner und Co. sind die leckeren Seiten fremder Kulturen. Aber betrachten wir doch mal die Kehrseite. Es gibt auch eine Menge religiöser/kultureller Gewohnheiten fremder Kulturen die hier einfach nicht geduldet werden dürfen. Und man kann nicht den einen erlauben sich kulturell hier auszuleben und den anderen nicht.
Wie gesagt, ich habe absolut gar nichts gegen Ausländer (das muß ich immer wieder betonen ehe man mich falsch versteht.), war sogar mehrere Jahre mit einem liiert und habe die kulturellen Pflichten und Gewohnheiten teils miterlebt. Aber es gibt gewisse Dinge die man...ich korrigiere die ich ethisch/moralisch nicht vertreten würde.


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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 28/8/2007 um 10:30  
Da sollte man dort ansetzen, wo wir aus der eigenen religiös-kulturellen Vergangenheit gelernt haben, was wir selbst mal falsch gemacht haben. Man sieht ja an den Fehlentwicklungen des Christentums recht deutlich, was nicht geht: Nordirland, wo sich Anhänger der selben Religion wegen konfessioneller Unterschiede die Köppe eingehauen haben, Kreationisten, die wegen engstirniger Bibelauslegung wissenschaftliche Arbeitsweisen abstreiten, und so weiter.
Andere Kulturen in direkter Nachbarschaft zu respektieren kann dazu führen, daß man die Eigenheiten der eigenen Kultur besser kennenlernt. Fehlt dieser Kontakt, kann das auch kulturelle Fehlentwicklungen begünstigen.


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Kandidat
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luzullus
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red_folder.gif erstellt am: 28/8/2007 um 11:43  
Sorry, aber ich habe das Gefühl hier wird am Thema vorbei diskutiert.
Eine Abschiebung von Arbeitslosen und "Sozialschmarotzern" steht doch (zumindest im topic) garnicht zur Debatte.
Ich verstehe die "wehret den Anfängen" - Mentalität und befürworte sie ausdrücklich. Aber was tut man denn nun mit einem (überführten) Vergewaltiger, Dealer, Mörder... egal welcher Nationalität?
Bestrafung? Klar! Wie? Knast. Wer bezahlt das? Der Staat (=die Solidargemeinschaft = ich) geht das nicht billiger? Doch! Wenn wir die Hälfte aller Dealer, Vergewaltiger, Mörder... loswürden indem wir sie einfach dorthin schicken wo sie herkommen wäre das ganze auch nur noch halb so teuer.
Warum müssen wir uns Gedanken über die weiteren Umstände der daranhängenden Familien machen?
Ist das nicht eher die Aufgabe JEDES Mörders, Vergewaltigers, Dealers... (und dann auch wieder egal welcher Nationalität?)
Es geht doch nicht um etnische Minderheiten oder Abschiebung von Ausländern weil die "Greencard" abgelaufen ist, sondern es geht explizit um Verbrecher...

Gruß vom Luz
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Studius
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Aleister_C
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red_folder.gif erstellt am: 28/8/2007 um 13:31  
Also ich wurde in Kasachstan geboren und lebe seid ca. 10 Jahren in Deutschland, also bin ich als Deutsch/Russse ein Ausländer!
Ich fühle mich Deutschland gegenüber VERPFLICHTET es zu unterstützen soweit es geht. Auch wenn es manchmal nur durch meinen Patriotismus ist.

Um die Kriminalität zu senken sollte man an vielen Punkten gleichzeitig eingreifen.
z.B. HIPHOP NICHT im TV spielen. Also den HipHop der nur von Gewald handelt.

Bei solchen kleinigkeiten fängt es an. Die Idole(berühmte Raper) vieler Jugendlicher prahlen damit, dass sie im Gefängniss waren und dass sie unmengen an Leuten zusammengeschlagen haben.

Die meisten Ausländer gehören zu Unterschicht und gehen hauptsächlich auf Hauptschulen und sonstige Schulen für weniger begabte Jugendliche. Diese hören überwiegend solche Musik..

naja das war nur ein kleines Beispiel.

Ich finde es sehr wohl richtig, diese Menschen abzuschieben. Sie kommen in ein fremdes Land, welches ihnen viele Möglichkeiten bietet und ein besseres Leben als das in ihrem Land und was machen diese Menschen? ALLES KAPUTT!

mein bester Freund ist Türke und macht jedes Jahr Urlaub bei seinen Verwandtten in der Türkei. Er meint, dass wenn sich ein Türke in der Türkei so benehmen würde, so "hätte er dort nicht lange zu leben". Als er erzählt hat wie es in Deutschland mit den meisten Türken ist, haben sich seine Verwandtten für die "deutschen Türken" geschämt!!!!!!!!!!!

So geht es auch meinem Onkel. Er war dieses Jahr wieder bei meinen Verwandten in Kasachstan und diese haben sich geschämt für die Deutschrussen.


In Deutschland geht es den Menschen zu gut und sie meinen alles machen zu können.

Meine Meinung:
Patriotisch für Deutschland!
Gegen Ausländer die wiederholt Straftaten verüben!

Klingt komisch wenn man als Ausländer sowas sagt, aber ich habe begriffen, dass ich hier ein besseres Leben habe und nutze dieses MIT Gegenleistung!


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Adeptus Exemptus
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libra naraka lucem
Beiträge: 272
Registriert: 6/6/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28/8/2007 um 13:52  
Das ist irgendwie das gleiche Prinzip wie bei Bettlern die ich auf der Straße sehe....
Welchem soll ich unterstützen?
Der der im eisigem Wind steht im Winter und seine Arbeitslosen-Zeitungen verkauft, egal was für Wetter, selbst wenn kaum Menschen draußen stehen...
er friert sich förmlich für seine Arbeit den *blubb* ab!!
Und die anderen Bettler, mit ihren grün gefärbten Punkterfriesuren (dagegen habe ich eigentlich nichts- ist mir völlig egal, nur liegen sie breit auf der Staße und füttern ihren Hund...)
Welchen werde ich unterstützen, natürlich kaufe ich bei diesem Typ Zeitungen auch wenn ich sie nicht mal lese!!, wichtig ist, das er arbeitet nichts anderes, und das aus freien Willen!!!, er könnte auch um Geld betteln wie die anderen...

Genau so verhält es sich mit den Ausländern (Und auch Deutschen- das braucht man nicht zu verschweigen!)
Wenn sie nicht bereit sind zu arbeiten, dann sind sie Last, und wer "unterstützt" Last im wahrsten Sinne des Wortes!
Ich meine das nicht rassistisch, am liebsten würde ich genau so eine Sorte Deutsche rausschmeißen!.

Selbst die Deutschen sind sich oftmls zu socher "unterschicht" Arbeit zu gut, meinen sie wären was besseres... Und was machen die Chinesen, Japaner? Diese "Kanaken- wie sie immer beschimpft werden" tuen mehr, als diese Sorte für unser eigenes Land...

Wer nicht bereit ist für sein Brot und Fleisch zu arbeiten, der raus, und das gleiche ist es mit der Gewalt (um nicht vom Thema abzuschweifen)! Wenn egal wer!, nicht zusammen in einer gemeinschaft leben können, dann müssen sie auch raus...

Wer nicht fähig ist zu arbeiten, dem muss Geld vom Staat zu verfügung gestellt werden, nicht die die nicht wollen. Denn Arbeit gibts IMMER, gut vllt nicht i nSpitzenpositionen, aber irgendwer muss den Müll wegfahren etc.
Und wem das Geld trotzdem nicht zum Leben reicht der sollte unterstütz werden. (Gibts ja arbeitslosen Geld 2, is schon richtig so...)

Ich stimme Aleister_C zu...


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Wandel der Wahrheit zur Gewissheit
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Studius
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Aleister_C
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red_folder.gif erstellt am: 28/8/2007 um 14:38  
Ich danke dir libra naraka lucem, nicht nur für deine Zustimmung sondern auch für den zusätzlichen Inhalt.

Ich schaffe es leider nie alle meine Gedanken in einen Text zusammen zu fassen.

Aber im Grunde genommen MUSS was gegen die Schmarotzer getan werden und gegn die GEWALDTÄTIGEN!


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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 29/8/2007 um 00:41  
Bin ich absolut contra!

Denn Verbote, Zensur und - als letzes Mittel - Abschiebung bezeugen nur die Hilflosigkeit der Abschiebenden, Verbietenden und Zensierenden. Wer zu solchen Mitteln greift, der macht sich keine Gedanken um seine Mitmenschen, also um die gesellschaftlichen Zusammenhänge, und ist also auch nicht in der Lage, andere Menschen zu verstehen oder sogar die Verhältnisse zu verbessern. Solche Mittel sind reine Symptombehandlung, verbessern tun sie nicht das Geringste, im Gegenteil, durch Verbote werden Leute zu Krimminellen, durch Zensur werden Meinungen und somit auch An- und Einsichten unterdrückt und können leichter ignoriert werden, und durch Abschiebung exportiert man nur die selbstgemachten Probleme.

Zitat:
Und wem das Geld trotzdem nicht zum Leben reicht der sollte unterstütz werden. (Gibts ja arbeitslosen Geld 2, is schon richtig so...)


..was erwiesener Maßen dazu führt, das auf lange Sicht immer mehr Arbeitgeber zu Schmarotzern im ganz großen Stil werden, denn sie können ja ihren Arbeitnehmern so wenig zahlen, wie sie wollen, der Staat (bzw. die dann noch verbliebenen Steuerzahler) zahlt ja den Rest.
Wobei es eine interessante Forderung gibt: die Arbeitskraft, die durch Maschinen ersetzt wurde und somit dem Maschinenbesitzer Geld für Gehälter spart, sollte durch zusätzliche Abgaben seitens des Maschinenbesitzers ausgeglichen werden. Das gleicht den gesellschaftlichen Schaden aus, den solche Industrialisierungsmaßnahmen anrichten. Denn das ist ja ein Teil dieser hier behandelten Thematik: in den "Industrieländern" gilt menschliche Arbeitskraft als "zu teuer", sie muss "wegrationalisiert" werden. Das führt dann zu sozialen Spannungen und zu Armut, die zu Kriminalität führt. Auch die Verbote von z.B. Drogen (was, nebenbei bemerkt, eine Form von Bewusstseinskontrolle seitens des Staates ist) schaffen in gewisser Weise "kriminelle" (oder eher: kriminalisierte) Arbeitsplätze, also solche, die mit Verboten belegt sind. Paradox ist angesichts dieses Ersetzens von menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen jedoch, daß es immer noch eine "Arbeit macht frei"-Mentalität gibt. Man könnte auch weniger pointiert sagen: eine Bereitschaft, der Gesellschaft als willige (und notwendiger Weise irgendwann billige) Arbeitskraft zu dienen (Erinnert mich an einen bestimmten Teil von Liber AL vel Legis, II, 57...).
Angesichts der Art und Weise, wie durch die Industrienationen die sogenannten Schwellenländer, Entwicklungsländer und die Länder der "Vierten Welt" kleingehalten werden und die dort zu findenden Resourcen fast ausschließlich von den Industrienationen verwertet werden, ist es eigentlich "kriminell" oder asozial, wenn diese Industrienationen die Menschen, die sich nicht ihrer gesellschaftlichen Ordnung unterwerfen wollen, einfach in die Länder abschieben die eh' kleingehalten werden. Menschen sind keine Papiertaschentücher!


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Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 29/8/2007 um 07:23  
Nur 2 kleine anmerkungen:

viele von ausländern begangene delikte können nur von diesen begangen werden. beispielsweise delikte, die sich auf meldepflicht, aufenthaltsgenehmigungen etc. beziehen. weshalb man kriminelle, die nicht in D geboren sind, anders behandeln sollte als deutsche, ist mir nicht klar. obwohl es bestimmt mal spassig wäre, irgendwelche dummglatzen wegen ihrer delikte in die türkei, den irak oder den sudan abzuschieben. unsinn. für verbrecher gibts gefangnisse, fertig.

viele der obdachlosen kriegen eben kein harz4. warum? weil sie das gar nicht hinkriegen. warum? weil etwa 60 - 80 % der obdachlosen psychisch krank sind, ob das nun depressionen, schizophrenie, paranoia oder der ganz "normale" alkoholismus sind.


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any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 29/8/2007 um 13:38  

Zitat von Hephaestos, am 29/8/2007 um 07:23
obwohl es bestimmt mal spassig wäre, irgendwelche dummglatzen wegen ihrer delikte in die türkei, den irak oder den sudan abzuschieben.


Wär witzig, geht aber wegen dem GG nicht permanent. Aber vielleicht kommt "Wild Wheeling" Wolfgang mal auf die Idee, da eine Art Austauschprogramm anzuregen... Glatze haut Türken, ab in den türkischen Knast damit.


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Kandidat
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luzullus
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red_folder.gif erstellt am: 29/8/2007 um 14:30  
@Eliphas Leary: Diese Art von Täterschutz verstehe ich nicht. Beim Dealen gehe ich ja noch (teilweise) mit und bin auch ein Vertreter der "legalize it"-Fraktion. Allerdings ist ein staatlich kontrollierter Drogenkonsum wie z.B. in Holland sicher auch nicht nach deinem Geschmack? Also völlige Freigabe und der Markt soll sich selbst regulieren? Klappt beim Alkohol ja ganz fantastisch! (Stichwort alcopops) :thumbdown: Und die Alkoholabhängigen sind was? Schlecht informiert? Von der Gesellschaft zum Süchtigen gemacht worden? Oder doch von der Werbung? Also Drogen im freien Markt aber ohne Werbung? Also doch wieder staatlich reglementiert? Und wo ziehst du die Grenzen? Gras? Pappen? Koks? Schore? Ab wann wird eine Droge so "gefährlich", das du meinst deine Kinder vor dem Kontakt mit dem Zeug schützen zu müssen?
Aber lassen wir das Thema Drogen, es ist viel zu Unübersichtlich und hat zu viele Facetten um da zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen.
Mord und Vergewaltigung sind da schon "einfacher". Beides sind (da sind wir uns wohl alle einig) schwere Verbrechen, die bestraft werden müssen. Und ehrlich gesagt ist es mir chiceegal aus welchem (kulurellen Hinter-)Grund jemand zum Vergewaltiger wird. Ein Verbot ist hier imo also absolut gerechtfertigt selbst wenn es eine "reine Symptombehandlung" ist, die die "Hilflosigkeit der Verbietenden" bezeugt. Mord und Vergewaltigung steht man (und das auch nicht erst mit dem aktuellen politischen System, sondern über tausende von Jahren in JEDEM Zeitalter) immer hilflos gegenüber und verbietet es mangels anderer Lösungsmöglichkeiten. Du schreibst:
Zitat:
durch Verbote werden Leute zu Krimminellen,

Dem widerspreche ich! Niemand vergewaltigt oder mordet WEIL es verboten ist, sondern obwohl!
Und deine Gesellschaftskritik in allen Ehren aber versuch dich doch mal als selbständiger Unternehmer. Sicher gibt es die "Bonzen" und "Heuschrecken" die das System schröpfen und melken wo immer sie können. Aber die gibt es auf der "anderen Seite" eben auch. Die "Arbeitsunwilligen" und Schwarzarbeiter, die "Sozialschmarotzer". Und auf der Strecke bleiben die ehrlichen, die redlichen, die "kleinen". Ob Arbeiter oder Unternehmer spielt dabei garkeine Rolle (Denn der "kleine Handwerker um die Ecke" kämpft genauso um seine Existenz wie seine Mitarbeiter.) Fleiß, Ehrlichkeit, Pünktlichkeit sind Tugenden die heute nur noch von anderen gefordert werden, dabei ist Geiz auch noch geil und Deutschland ist sowieso eine "Servicewüste".
Zitat:
..was erwiesener Maßen dazu führt, das auf lange Sicht immer mehr Arbeitgeber zu Schmarotzern im ganz großen Stil werden, denn sie können ja ihren Arbeitnehmern so wenig zahlen, wie sie wollen, der Staat (bzw. die dann noch verbliebenen Steuerzahler) zahlt ja den Rest.

Das ist reine Polemik. Schließlich gibt es Tarifverträge, Gewerkschaften, Arbeitnehmervertretungen, Mindestlöhne, Ausbildungsverordnungen... Sicher, wir leben hier in einer (Wohlstands-)Gesellschaft, die nicht nur höchste Löhne zahlt sondern gleichzeitig eine umfassende soziale Absicherung bietet, freie Meinungsäusserung erlaubt, freie Wahlen ermöglicht und und und.
Das eine solche Gesellschaft auch durch Gesetze zusammengehalten und geschützt werden muss versteht sich, das dabei auch (viele) Fehler passieren ist menschlich und das Gesetze nicht immer allen gerecht werden können, liegt in der Natur der Sache.
Einige grundsätzliche Regelungen gehören allerdings nunmal dazu: Dazu gehört der Schutz des Individuums und seiner Würde. (Auch hier stimmen wir ja durchaus überein) Aber was ist mit dem Schutz und der Würde der OPFER von Verbrechen? Wo ist das Problem jedem Menschen eine Chance zu geben von unserer Gesellschaft zu partizipieren? Von mir aus! Aber was, wenn sich jemand nicht an die bestehenden Regeln und Gesetze hält? Wenn jemand im "gelobten Land" sich als nicht willens erweist, sich an die Regeln zu halten? Lasse ich ihn dann "gesiebte gelobte Luft" atmen und stelle ihm einen "gelobten Knast" oder schmeiß ich ihn nicht doch lieber raus?
Wir, die wir frei sind zu reisen wohin wir wollen und (zumindest in Europa) uns unseren Wohnsitz frei suchen können, haben ja die freie Wahl (solange wir uns den Regeln entsprechend verhalten) warum also jammern wir und bleiben trotzdem? Warum heulen wir rum (und das sogar über die Sorgen von Verbrechern, deren freie Entscheidung es war ein Verbrechen zu verüben) und haben doch die Freiheit zu gehen?

Weil es uns hier gut geht.
Und es möchte das das so bleibt:
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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Thema Drogenfreigabe ist ein anderes Thema und würde den Rahmen sprengen. Nur so viel: "Just Say No!" bevormundet die Bürger, welchen ansonsten suggeriert wird sie seien mündig, das Timothy Leary'sche "Just Say Know!" unterstreicht die Mündigkeit.


Zitat von luzullus, am 29/8/2007 um 14:30

Zitat:
..was erwiesener Maßen dazu führt, das auf lange Sicht immer mehr Arbeitgeber zu Schmarotzern im ganz großen Stil werden, denn sie können ja ihren Arbeitnehmern so wenig zahlen, wie sie wollen, der Staat (bzw. die dann noch verbliebenen Steuerzahler) zahlt ja den Rest.

Das ist reine Polemik. Schließlich gibt es Tarifverträge, Gewerkschaften, Arbeitnehmervertretungen, Mindestlöhne, Ausbildungsverordnungen... Sicher, wir leben hier in einer (Wohlstands-)Gesellschaft, die nicht nur höchste Löhne zahlt sondern gleichzeitig eine umfassende soziale Absicherung bietet, freie Meinungsäusserung erlaubt, freie Wahlen ermöglicht und und und.

Was ich da anspreche betrifft nicht nur die Heuschrecken und Bonzen, sondern gehört mittlerweile zur Normalität, siehe Frontal 21 vom 28/8/07 oder Report (Mainz) vom 27/8/07. Tarifverträge werden durch den Einsatz bzw. das Dazwischenschalten von Zeitarbeitsfirmen einfach umgangen. Zudem gibt's genug Berufe, in denen keine Tarifverträge gelten, mal ganz abgesehen von den "Christlichen Gewerkschaften", die trotz unbekannter, aber wohl sehr geringer Mitgliedszahl in einigen Bereichen vollkommen gültige Tarifverträge zu Dumpinglöhnen ausgehandelt haben, die von Arbeitgeberseite dann auch fleißig zitiert werden. Abgesehen davon gab's in den letzten Jahren immer wieder Tarifverhandlungen, in denen die Belegschaften mit fadenscheinigen Argumenten und platten Drohungen sogar dazu gebracht wurden, Lohnminderungen hinzunehmen und ähnliches.

(Thema "freie Meinungsäußerung": gibt's eigentlich auch nicht. Man darf nur die Meinungen äußern, die erlaubt sind. Prominentes Beispiel ist Xavier Naidoo, dem eine Geldstrafe angedroht wurde sollte er noch einmal in der Öffentlichkeit sagen, daß er Haschisch im Gegensatz zu Alkohol für die bessere und vernünftigere Droge hält. aber Meinungsfreiheit ist erstrecht ein anderes Thema.)

Aleister_C hat da oben deutlich gemacht, daß Imigranten nur in den seltensten Fällen als Kriminelle nach Europa kommen:
Zitat:
mein bester Freund ist Türke und macht jedes Jahr Urlaub bei seinen Verwandtten in der Türkei. Er meint, dass wenn sich ein Türke in der Türkei so benehmen würde, so "hätte er dort nicht lange zu leben". Als er erzählt hat wie es in Deutschland mit den meisten Türken ist, haben sich seine Verwandtten für die "deutschen Türken" geschämt!!!!!!!!!!!

So geht es auch meinem Onkel. Er war dieses Jahr wieder bei meinen Verwandten in Kasachstan und diese haben sich geschämt für die Deutschrussen.

Das legt nah, daß diese Menschen erst hier in die Kriminalität getrieben werden. Dies geschieht freilich nicht offen und so, daß es jeder sofort nachvollziehen kann. Es ist einfach eine Frage, welche Chance man den Menschen läßt! Dazu schrieb Aleister_C auch etwas:
Zitat:
Die meisten Ausländer gehören zu Unterschicht und gehen hauptsächlich auf Hauptschulen und sonstige Schulen für weniger begabte Jugendliche.

Der Vater eines Freundes von mir kam vor fast 30 Jahren aus Syrien hierher und war dort Chirurg. Als solcher (kurdischer Chirurg mit Ausbildung in Syrien) fand er in Deutschland keine Anstellung, also ist er jetzt im Dönergeschäft. Mir selbst ist es mal passiert, daß ich in der Nähe des bonner Hauptbahnhofes von einem Typen gefragt wurde "Bist Du Russe?" was aber bedeuten sollte "Verkaufst Du Drogen oder weißt Du wo ich welche bekommen kann?"
Es ist diese tief in den Köpfen steckende Einbildung, daß Menschen mit dunkler Hautfarbe oder "fremden" körperlichen Merkmalen "schlechtere Menschen" sind, die dazu führen, daß solche Menschen dann in die Kriminalität getrieben werden. Man könnte fast schon von einer Erwartungshaltung sprechen, die wenn sie sich erfüllt zu einem Hochgefühl der Recht(s)haberei führt. Daß viele der in Deutschland so an den Rand der Gesellschaft getriebenen Menschen die in diesem Land geborenen Nachfahren von Imigranten sind, also zur zweiten oder dritten in diesem Land geborenen Generation gehören, macht das noch deutlicher.
(Sehr schön zum Thema passt eines der ersten deutschsprachigen Hip-Hop Lider, "Fremd im eigenen Land" von Advanced Chemistry, das zwar mittlerweile sechzehn Jahre alt, aber noch immer brandaktuell ist.)
Und das ist es was ich meinte mit "Menschen sind keine Papiertaschentücher!": wenn man erst den eigenen, selbstproduzierten Frust an anderen Menschen ausläßt, und das nur aufgrund ihres Aussehens, und dann meint diese Menschen einfach vor die Tür setzen zu dürfen, dann missbraucht man diese Menschen als Objekte.
Wenn Du mal Zeit hast, dann les Dir die "Chymische Hochzeit des Christian Rosencreutz" durch, achte dabei besonders auf den Traum mit dem Turm, den Fr. CRC vor Antritt seiner Reise träumt. Ist zwar fast vierhundert Jahre alt, aber genauso aktuell wie das Lied von AC.


[Editiert am 30/8/2007 um 12:56 von Eliphas Leary]



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Zitat von Eliphas Leary, am 30/8/2007 um 12:53
wenn man erst den eigenen, selbstproduzierten Frust an anderen Menschen ausläßt, und das nur aufgrund ihres Aussehens, und dann meint diese Menschen einfach vor die Tür setzen zu dürfen, dann missbraucht man diese Menschen als Objekte.


Das was du da sagst ist für mich eine Art "invertierter Rassismus".
Genausowenig wie ein Mensch aufgrund seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religion schlechter ist als ein "anderer", ist er aus demselben Grund besser.
Wie gesagt: Es geht mir nicht um das "crash-kid", den Ladendieb oder Automatenknacker. Hier hast du sicher nicht unrecht mit der Aussage, in dieser Gesellschaft muss in Sachen Integration noch einiges getan werden (übrigens nicht nur beim Thema "Ausländer" sondern auch bei anderen Minderheiten wie Ostdeutsche, Frauen, Behinderte, Esoterikfreaks und so weiter ;) ) aber Mord und Vergewaltigung sind da nicht eingeschlossen! Wenn sich schwere Verbrechen mit der Herkunft oder dem "psychischen Druck durch mangelhafte Integration" erklären und entschuldigen liessen, wäre das doch ein Persilschein für JEDE Minderheit. Nach dem Motto: "Ok, ich habe die Frau umgebracht aber ich bin doch im Taubenzüchterverein, ich darf das." Diese Art von Moral finde ich mehr als zweifelhaft...

Gruß vom Luz
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Es geht mir nicht darum, irgendjemanden zu entschudigen. Die Vorstellung, es gäbe unschuldige, also an einem Prozess unbeteiligte Menschen, gehört nicht zu meiner Philosophie.

Abgesehen davon und um explizit auf die Mörder und Vergewaltiger einzugehen: Was ist wohl bei solchen Verbrechen abschreckender bzw. effektiver: die Täter im Land der Tat zu verurteilen und zu bestrafen, also in den Knast zu packen, oder ist es effektiver die Täter abzuschieben, so daß sie im schlimmsten Fall (Zielland der Ausweisung kooperiert nur unzureichend und sieht seinerseis von Bestrafung ab) nach wenigen Wochen wieder einwandern können (zur Not auch per Drückerkolonne als illlegaler Einwanderer)?
Denn eine Abschiebung mag den Zuschauern gefallen, die Täter werden nur darüber lachen...


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red_folder.gif erstellt am: 2/10/2007 um 19:12  
erinner das Hüte abschiessen noch jemand an moorhuhnjagt?
Nebenbei erinnert sich wer an das Spiel mit dem PipiprügelPrinzen?
War ähnlich stupide aber wenn ma nschnell war konnte man gewinnen, irgendwann waren alle Fotografen weg.

Hier scheint mir aber das man nicht gewinnen kann irgendwann werdens in jedem spiel einfach zu viele/ zu schnelle.

Also ich finde die Partei weist einen drauf hin das man die Ausländer nicht aufhalten kann. Das Pack aufhalten kann nur die SVP. - DAS ist doch die botschaft oder?


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