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Autor: Betreff: Ich bin glaeubiger Christ !
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 16:29  
hallo an alle

ich moechte mich kurz vorstellen. Mein name ist Angelo. Ich bin wiedergeborener Christ, seit 22 Jahren. Ich stehe gerne Rede und Anwort, jedem, der interesse hat, meinen Glauben besser kennenzulernen. Ich denke, dass auch heute noch viele vorurteile bestehen, die abgebaut werden muessen.

Ich habe klare vorstellungen in Bezug auf die Bedeutung von Magie und Okkultismus im allgemeinen. . Ich moechte gleich von Anfang klarstellen. Ich bezwecke auf keine Art und Weise, hier jemanden zu bekehren, sondern einfach meine ueberzeugungen und meinen glauben zu bezeugen. ich habe es nicht vor, jemanden hier zu des- respektieren, und erwarte auch dasselbe von euch. Wer also schon von vornherein negative vorurteile hat, und auch nicht bereit ist, diese abzubauen, den bitte ich, wenigstens meine Meinungen und meinen Glauben zu respektieren.

Hier mal zu meiner ersten Frage. Warum habt ihr euch entschieden, Magier zu werden, oder euch mit okkultismus im allgemeinen zu beschaeftigen, oder von den dahinterstehenden kraeften etwas positives fuer euer leben zu erwarten?

Angelo


[Editiert am 13/10/2007 um 16:31 von Gottliebtdich]
Queen of England
Magister Templi

Sinmara
Beiträge: 393
Registriert: 16/10/2004
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 17:02  
Weil diese Kraefte etwas natuerliches sind - Magie und Okkultismus wird ja eher in die 'boese' Richtung geschoben weil viele Menschen es nicht verstehen (und was der Mensch nicht versteht ist ja bekanntlich gleich etwas Boeses...)

Fuer mich hat Magie nichts mit Religion zu tun, sondern mit dem Geist. Sich selber zu verstehen, Kraefte zu verstehen und wissen was man tut. Vor allem auch lernwillig zu sein. Glauben an sich selbst.

PS: Willkommen an Board :)

PPS: Prinzipiell habe ich nichts gegen Christen und andere organisierten Religionen, leider ist meine Erfahrung groesstenteils negativ mit organisierten Religionen. Das soll jetzt nicht heissen das ich jeden Glaeubigen mit Verachtung bestrafe, mir ist wohl bewusst das es auch nette Glaeubige mit Hirn gibt! :)


[Editiert am 13/10/2007 um 17:06 von Sinmara]



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Island of Zombie Women
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 17:06  
woher kommen deiner meinung nach diese Kraefte ? was heisst : sie sind etwas " natuerliches" ?
Antwort 2
Queen of England
Magister Templi

Sinmara
Beiträge: 393
Registriert: 16/10/2004
Status: Offline
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red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 17:08  
Das koennen andere Leute sicher besser beantworten als ich - ich bin schlecht im Worte fassen wenn es um philosophische/physikalische Sachen geht!


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Island of Zombie Women
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Ipsissimus
Ipsissimus

Snowwulf
Beiträge: 646
Registriert: 26/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 17:43  
Ich bin zwar kein Magier, antworte aber dennoch gerne mal dazu...

Die Kräfte der Natur sind in meinen Augen elementar, also nicht göttlich. Denn die Göttlichen Kräfte und deren Deutung sind zwar allumfassend, aber dennoch zurückgezogen auf eine große Manifestation. Die Kräfte der Natur sind losgelößt und eigenständig...

Ist das verständlich gewesen?

*gruss*

der Snowwulf


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 18:00  
Denn die Göttlichen Kräfte und deren Deutung sind zwar allumfassend, aber dennoch zurückgezogen auf eine große Manifestation

wie aeussern sich deiner meinung nach die goettlichen kraefte, und auf was fuer grosse manifestationen beziehst du dich ?

wie manifestieren sich die naturkraefte, mit denen ihr es tu tun habt ?


[Editiert am 13/10/2007 um 18:01 von Gottliebtdich]
Antwort 5
Ipsissimus
Ipsissimus

Snowwulf
Beiträge: 646
Registriert: 26/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 18:28  
Die eine große Manifestation ist die des Gottes.. Bzw. je nach Glauben die Dreifaltigkeit, oder Jehova ect.

Die Naturkräfte, auf die ich, und das rein subjektiv, beziehe sind die fünf Elemente....

Das wird hier bei vielen anders sein, aber das ist mein Weg.

Nun. Diese fünf Kräfte manifestieren sich in allem. Feuer Wasser Luft Erde Äther sind sichtbar und sind in jedem Leben...


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 20:34  
Magie als etwas natürliches stell ich mir so vor bzw. würde ich dies so erklären:

Wenn man nun wissenschaftlich argumentieren will dann besteht die Erde, das Universum usw. aus Materie, Atomen, Molekülen usw. und Energie.
Jeder Mensch ist praktisch dazu in der Lage die Energien zu lenken, zu beeinflussen o. ä. da aber die meisten Menschen darin nicht trainiert sind , um es mal so platt auszudrücken, wird es als etwas aussergewöhnliches, übernatürlichen und im schlimmsten fall als Humbug oder etwas schlechtes bzw. böses gesehen, obwohl es etwas natürliches ist.
(ich hoffe man versteht mich :) )

warum ich mich mit magie oder okkultismus beschäftige? weil ich es interessant finde, und oft plausibler als Wissenschaft oder Religion. Dort ist das denken meiner meinung nach oft in eine Richtung gedrängt, was in der magie nicht unbedingt ist.
Besonders dem religiösen Denken bin ich oft abgeneigt, was aber nicht bedeutet, dass ich religiöse menschen respektlos behandel.
Antwort 7
Adeptus Exemptus
Adeptus Exemptus

libra naraka lucem
Beiträge: 272
Registriert: 6/6/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 20:41  
ich kann dir zustimmen :thumbup:


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Wandel der Wahrheit zur Gewissheit
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 8
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 21:48  

Zitat von Wizard88, am 13/10/2007 um 20:34
Magie als etwas natürliches stell ich mir so vor bzw. würde ich dies so erklären:

Wenn man nun wissenschaftlich argumentieren will dann besteht die Erde, das Universum usw. aus Materie, Atomen, Molekülen usw. und Energie.
Jeder Mensch ist praktisch dazu in der Lage die Energien zu lenken, zu beeinflussen o. ä. da aber die meisten Menschen darin nicht trainiert sind , um es mal so platt auszudrücken, wird es als etwas aussergewöhnliches, übernatürlichen und im schlimmsten fall als Humbug oder etwas schlechtes bzw. böses gesehen, obwohl es etwas natürliches ist.
(ich hoffe man versteht mich :) )

warum ich mich mit magie oder okkultismus beschäftige? weil ich es interessant finde, und oft plausibler als Wissenschaft oder Religion. Dort ist das denken meiner meinung nach oft in eine Richtung gedrängt, was in der magie nicht unbedingt ist.
Besonders dem religiösen Denken bin ich oft abgeneigt, was aber nicht bedeutet, dass ich religiöse menschen respektlos behandel.


ist deiner meinung nach magie nicht auch eine religion ? religion kommt ja vom lateinischen : re - ligare, wieder verbinden, etwas wieder zueinander bringen, das getrennt war. wenn du da " energien lenkst " , wie funktioniert das ? Was verstehst du unter " energien" ? was fuer energien sind das ?
auf jeden fall nehm ich an, dass es sich um etwas ueber natuerliches handelt, gerade deswegen, weil dieses " energien lenken " nicht etwas ist, das jedem angeboren ist, und das jeder macht, wie, sagen wir mal, sprechen usw.
Antwort 9
Philosophus
Philosophus


Beiträge: 126
Registriert: 5/7/2007
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 22:40  
Ach herrlich da misch ich doch auch mal mit!
Erst mal herzlich Willkommen. Schön das mal wieder ein Christ hergefunden hat, das bringt frischen Wind. Ich selber treibe mich auch gern in christlichen Foren rum.

Aber ich muß dich korrigieren Magie ist weit natürlicher als sprechen.
Sprechen muß jeder erst erlernen, Magie liegt uns im Blut.
Kinder die nie was bewußt mit ihr zu tun hatten sprechen mit Elfen, Feen Geistern usw.
Sie haben einen natürlichen Zugang zur Magie. Erst die Erziehung macht das dann zur Nichte. Es wird ihnen eingeredet das alles Humbug ist, so verlieren sie den Zugang und müssen/können ihn sie erst wieder erarbeiten wenn sie sich bewusst damit befassen.

Ich fand das physikalische Beispiel sehr gut. Wenn alles aus Atomen und/oder Energie besteht, dann auch mein Wille und meine Gedanken. Was bedeutet das ich mit diesen Werkzeugen die anderen Energien beeinflussen, ich muß nur die richtige Frequenz und Stärke finden.

Ich habe aber auch mal eine Frage an dich. Habe es schon des öfteren gelesen aber nie eine Antwort auf meine Frage bekommen. Was ist denn ein wiedergeborener Christ und was unterscheidet ihn von Otto Normal Christ?


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Pan fickt alles!
Zitat: Die Göttin
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 22:42  
Also ich würde Magie nicht als Religion bezeichnen, da mit dem Wort Religion doch eher Glaubensrichtung gemeint ist. Es gibt zwar als mag. Glaubensrichtung den Wicca kult (ich hoffe ich vertue mich da gerade nicht), aber sonst würde ich Magie nicht mit Religion gleichsetzten, obwohl Elemente vieler Religion in die mag. Praxis mit einfließen, kann natürlich sein, dass mir da einige wiedersprechen, aber das ist ansichts sache.

Mit Energie meine ich die natürlich vorkommenden Energien (ich weiß blöd ausgedrückt) also die Energie, die dafür sorgt, dass sich Atome zu Molekülen verbinden, dass zb. die Sonne leuchtet, die durch einen Blitz sichtbar wird oder die jedes Lebewesen benötigt, damit der Körper und z.B. Stoffwechselprozesse fuktionieren oder die Energie, die in der indischen Lehre als Prana bekannt ist. Es gibt sicher auch noch mehr Beispiele für Energie, aber mir fällt gerade nicht mehr ein.

Das Lenken der Energie geschieht meines erachtens in verbindung mit Meditationen, wobei man sich auf die Energie meditativ konzentriert, die man lenken will. So bewandert bin ich in dem Gebiet noch nicht ^^.

Also ich denke schon, dass dies jeder vermutlich in unterschiedlich starkem Maße könnte, wenn man halt darin trainiert ist, nur dass halt die meisten, hört sich zwar jetzt ein bisschen blöd an, aber ich kannst nicht besser formulieren, nicht wissen wie sie dies anstellen. Wodurch es dann als Übernatürlich mehr oder weniger abgestempelt wurde.

hoffe ihr vertseht was ich sagen will :)
Antwort 11
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 23:27  

Zitat von Kaffejunkie


Aber ich muß dich korrigieren Magie ist weit natürlicher als sprechen.
Sprechen muß jeder erst erlernen, Magie liegt uns im Blut.
Kinder die nie was bewußt mit ihr zu tun hatten sprechen mit Elfen, Feen Geistern usw.


ich hatte noch nie solche erfahrungen als kind, und kenne auch praktisch keine, die jemals solche hatten.


Zitat von Kaffejunkie
Sie haben einen natürlichen Zugang zur Magie. Erst die Erziehung macht das dann zur Nichte. Es wird ihnen eingeredet das alles Humbug ist, so verlieren sie den Zugang und müssen/können ihn sie erst wieder erarbeiten wenn sie sich bewusst damit befassen.


und wie funktioniert dieses " wieder erarbeiten ? "


Zitat von Kaffejunkie
Ich fand das physikalische Beispiel sehr gut. Wenn alles aus Atomen und/oder Energie besteht, dann auch mein Wille und meine Gedanken.


ich dachte, gedanken gehoeren zum seelischen/ geistigen , und sind losgeloest von der materie ?


Zitat von Kaffejunkie
Ich habe aber auch mal eine Frage an dich. Habe es schon des öfteren gelesen aber nie eine Antwort auf meine Frage bekommen. Was ist denn ein wiedergeborener Christ und was unterscheidet ihn von Otto Normal Christ?


diese homepage gibt eine ausfuehrliche antwort :

http://www.gotquestions.org/Deutsch/Wiedergeborener-Christ. html

Logisch kommt die Frage, „Warum muss man wiedergeboren werden?“ Der Apostel Paulus schreibt in Epheser 2:1, „Und auch euch hat Er lebend gemacht, da ihr tot waret durch Übertretungen und Sünden.“ An den Römer schrieb er in Römer 3:23, „Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten.“ Also muss ein Mensch wiedergeboren werden damit er seine Sünde vergeben bekommt und eine Beziehung mit Gott haben kann.
Antwort 12
Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 13/10/2007 um 23:28  

Zitat von Gottliebtdich, am 13/10/2007 um 16:29

Hier mal zu meiner ersten Frage. Warum habt ihr euch entschieden, Magier zu werden, oder euch mit okkultismus im allgemeinen zu beschaeftigen, oder von den dahinterstehenden kraeften etwas positives fuer euer leben zu erwarten?

Angelo


Hallo Angelo & willkommen hier im Forum!

Eine schöne Frage, in der Tat. Nun, das liegt bei mir in der Art, wie sich mein Leben entwickelt hat. Erst sollte ich auf Christ getrimmt werden, jedoch konnte ich mich nicht damit abfinden, die offensichtlichen Widersprüche dieser Glaubensrichtung(en) einfach zu ignorieren, was einen gläubigen Christen ja erst zu einem "gläubigen" Christen macht (im Gegensatz zu "wissenden" Menschen, denn erst durch hinterfragen und logisches Nachvollziehen wird man wissend). Dann dümpelte ich durch mein Interesse für Wissenschaften im Atheistischen herum, aber, und das wirst Du sicherlich verstehen, dem atheistischen Weltverständnis "fehlt etwas", es ist unzureichend. Erst durch die Beschäftigung mit Magie und den damit verbundenen Traditionen wurde mir ein Erlebnis zuteil, durch das ich "Gott" erfahren durfte und seitdem nicht mehr zweifeln kann an der Existenz und Wirklichkeit dieses höchsten Wesens.
Die Kräfte, die in Ritualen oder anderen magischen Handlungen wirken, sind zum Teil direkt Kräfte Gottes, zum Teil aber auch Kräfte aus der Natur, also aus den Teilen der Schöpfung, des Universums. Deine Frage ("... oder von den dahinterstehenden kraeften etwas positives fuer euer leben zu erwarten?") spielt auf die in vielen christlichen Glaubensrichtungen vertretene Meinung an, Magie und Okkultismus würden "teuflische" Kräfte nutzen und zur Wirkung bringen. Eine solche Ansicht führt letztendlich zum Problem der Theodizee, also zu der Frage, wie ein allmächtiges Wesen nur Gut sein kann und es trotzdem Böses in der Welt geben kann. Das Theodizee-Problem ist in gewisser Weise "hausgemacht", denn es konnte nur zu diesem Problem kommen, indem das Verbot des Gottesbildes missachtet wurde (2. Mos. 20. 4. & 5.). Wenn man diese Gebot aber respektiert und nicht versucht, Gott in ein Bild zu zwingen, dann ist Gott weder "Gut" noch "Böse", sondern einfach der Ursprung von Allem was da ist, war und sein wird. Und dann können die verschiedenen Namen, welche für Gott gebraucht werden (JHVH, ALHIM, AL, ALVH, ADNI, AHIH, IIAI, AGLA, usw. usf. &c. pp.) als "Formeln" verstanden werden, welche die Struktur der Schöpfung beschreiben, jedoch nicht die schöpfende und schöpferische Urkraft, da diese ja nicht vorstellbar oder beschreibbar ist.
Der Weg der Magie ist für mich der direkte Weg, ohne Bibel, Kirche, Priester oder andere Dinge, die zwischen Gott und seiner Schöpfung (von der Du und ich Teile sind) stehen. Der direkte Weg, ohne Ausreden oder Entschuldigungen, ohne Dogmen oder andere Vorschriften, die mir zu hinterfragen verboten ist. Wenn ich beim Pentagrammritual die Namen Gottes rufe und danach die der Erzengel, dann sehe und fühle ich sehr deutlich, welche Kräfte hinter den Traditionen des Okkultismus und der Magie stehen. Es sind die selben Kräfte, welche als Mensch, Adler, Stier und Löwe dargestellt werden (Siehe Ezechiel und anderswo), die selben Kräfte also, welche auch den vier Evangelisten zugeschrieben werden.

Gnothi seauton,

Eliphas X. Leary

EDITS: Typos, Typos, Typos & ein bisschen Stil


[Editiert am 14/10/2007 um 00:58 von Eliphas Leary]



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"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Adeptus Minor

Sid_Amos
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Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 00:23  
Werter Gottliebtdich,

ich möchte erstmal keine Antworten geben, sondern Fragen stellen.
Was macht so jemand wie Sie in einem Forum wie diesem?
Zitat:
Ich bezwecke auf keine Art und Weise, hier jemanden zu bekehren, sondern einfach meine ueberzeugungen und meinen glauben zu bezeugen.

Es kommt mir ein wenig so vor, als ob Sie diese Aufgabe bekommen haben, als eine Art Buße oder so, alla: „Gehe hin zu den Ungläubigen und lege Zeugnis ab von Deinem Glauben.“
Der Nickname den Sie verwenden lässt wiederum solch ein Urteil zu, wenn ich Ihnen mal abnehme, dass Sie hier keine Bekehrung anstellen möchten. Obwohl ich den Nickname schon fast als Bekehrung sehe, zumindest aber als Provokation. In etwa so, als ob ich mich in einem christlichen Forum anmelde mit dem Nick: „Wer an Gott glaubt ist doof, oder Gott gibt’s nicht oder Gott ist nur eine Einbildung für einfache Menschen oder anderem.“ Denn ich möchte noch mal hinweisen, dass für einen bibeltreuen Christen Magie als etwas Schlechtes angesehen werden muss, also wieso sich dann dort anmelden und als erstes solch ein Post veröffentlichen.

Magie als Religion zu bezeichnen, ist ebenso absurd wie Philosophie oder Wissenschaft als Religion anzusehen. Religion hat immer einen Kanon von Grundsätzen, die man akzeptieren muss, ohne sie hinterfragen zu dürfen oder zu können. Das hat Magie, Philosophie und Wissenschaft nicht.

Somit möchten wir, dass Sie ebenfalls bereit sind hier ohne Vorurteile zu lesen und zu schreiben und möglicherweise sogar bereit sind Ihre Überzeugung zu ändern.

gez.
Sid Amos
Profil anzeigen Homepage besuchen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 14
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 02:49  

Zitat von Sid_Amos, am 14/10/2007 um 00:23


Es kommt mir ein wenig so vor, als ob Sie diese Aufgabe bekommen haben, als eine Art Buße oder so, alla: „Gehe hin zu den Ungläubigen und lege Zeugnis ab von Deinem Glauben.“


hallo Sid Amos


Alle glaeubigen Christen haben in der Tat von ihrem Herrn einen klaren Missionsautrag erhalten : gehet in alle Welt und predigt das Evangelium.

Dabei wird allzuoft missverstanden und gedacht, dass es aller Christen absicht sei, Unglaeubige zu bekehren. Es wird dabei nicht verstanden, dass dies eigentlich etwas persoehnliches ist. Jeder, der will, muss sich selbst " bekehren" .

Ich habe meine Absicht hier schon genannt:

Ich stehe gerne Rede und Anwort, jedem, der interesse hat, meinen Glauben besser kennenzulernen. Ich denke, dass auch heute noch viele vorurteile bestehen, die abgebaut werden muessen.

Jedem der Interesse hat, bedeutet eben dies : Wenn jemand hier im Forum mehr von meinem Glauben kennenlernen moechte, bin ich bereit, antwort zu stehen. Dabei respektiere ich , wer das nicht will.



Zitat von Sid_Amos, am 14/10/2007 um 00:23
Der Nickname den Sie verwenden lässt wiederum solch ein Urteil zu, wenn ich Ihnen mal abnehme, dass Sie hier keine Bekehrung anstellen möchten. Obwohl ich den Nickname schon fast als Bekehrung sehe, zumindest aber als Provokation. In etwa so, als ob ich mich in einem christlichen Forum anmelde mit dem Nick: „Wer an Gott glaubt ist doof, oder Gott gibt’s nicht oder Gott ist nur eine Einbildung für einfache Menschen oder anderem.“


Wie kommen sie denn darauf, dass ich mit meinem nicknamen provozieren will ?



Zitat von Sid_Amos, am 14/10/2007 um 00:23
Denn ich möchte noch mal hinweisen, dass für einen bibeltreuen Christen Magie als etwas Schlechtes angesehen werden muss, also wieso sich dann dort anmelden und als erstes solch ein Post veröffentlichen.


Den Grund habe ich gleich im ersten post genannt ( eigentlich genau, um nacher gerade nicht solche Fragen beantworten zu muessen )


Zitat von Sid_Amos, am 14/10/2007 um 00:23
Magie als Religion zu bezeichnen, ist ebenso absurd wie Philosophie oder Wissenschaft als Religion anzusehen. Religion hat immer einen Kanon von Grundsätzen, die man akzeptieren muss, ohne sie hinterfragen zu dürfen oder zu können. Das hat Magie, Philosophie und Wissenschaft nicht.


Ich habe Magie nicht als religion bezeichnet, sondern gefragt, ob sie als solche aufgefasst werden kann.


Zitat von Sid_Amos, am 14/10/2007 um 00:23
Somit möchten wir, dass Sie ebenfalls bereit sind hier ohne Vorurteile zu lesen und zu schreiben und möglicherweise sogar bereit sind Ihre Überzeugung zu ändern.


ich habe keine vor-urteile, sondern schon gefasste, wohl bedachte und begruendete auffassungen in bezug darauf, was magie, okkultismus usw. ist, woher es kommt, was es fuer konsequenzen hat fuer die menschen, die sie praktizieren, und weiss , was der Gott, der sich in der Bibel offenbart , hierueber zu sagen hat. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, meine Ueberzeugung zu aendern. Was ich aber kann, ist jedem Antwort zu stehen, der mehr wissen will ueber meinen glauben, und bin sehr wohl aufgeschlossen, mehr ueber Magie und Okkultismus, und eure ueberzeugungen zu erfahren.

Kann ich auch Ihnen die Frage meines erstes post's stellen ?
Warum haben Sie sich entschieden,
, Magier zu werden, oder mit okkultismus im allgemeinen zu beschaeftigen, oder von den dahinterstehenden kraeften etwas positives fuer Ihr leben zu erwarten?

Angelo
Antwort 15
Ipsissimus
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Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 03:12  

Zitat von Gottliebtdich, am 14/10/2007 um 02:49

ich habe keine vor-urteile, sondern schon gefasste, wohl bedachte und begruendete auffassungen in bezug darauf, was magie, okkultismus usw. ist, woher es kommt, was es fuer konsequenzen hat fuer die menschen, die sie praktizieren, und weiss , was der Gott, der sich in der Bibel offenbart , hierueber zu sagen hat. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, meine Ueberzeugung zu aendern. Was ich aber kann, ist jedem Antwort zu stehen, der mehr wissen will ueber meinen glauben, und bin sehr wohl aufgeschlossen, mehr ueber Magie und Okkultismus, und eure ueberzeugungen zu erfahren.


Das ist ein Widerspruch in sich: wenn man eine "schon gefasste [..] Auffassung" über etwas hat, ohne tatsächlich Ahnung davon zu haben, dann ist das ein Vorurteil.

Ein paar Fragen an Dich, Angelo:
1.) Welcher protestantischen Stilrichtung gehörst Du an?
2.) Wie stehst Du zu anderen christlichen Lehrarten, beispielsweise dem Katholizismus oder den orthodoxen Kirchen?
3.) Was soll es denn für Konsequenzen haben, wenn man sich mit Magie beschäftigt?
4.) Bist Du sicher, daß in der Lehrart, welcher Du angehörst, keine Magie praktiziert wird?


[Editiert am 14/10/2007 um 03:15 von Eliphas Leary]



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Ipsissimus
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Idan
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 09:05  
Warum ich mich für diesen Weg entschieden habe:

Ich komme aus einer Familie, in der sowohl Christen als auch Hexen leben. In meinem Stammbaum gibt es strenggläubige Christen, sogar einzelne Pfarrer und andererseits immer magisch begabte Personen. Ich selbst bin mit verschiedenen religiösen Aspekten groß geworden.
Einerseits bin ich getauft, hatte lange Zeit Religionsunterricht, bin auch zur Konfirmation gegangen und habe mit dem Gedanken gespielt, Theologie zu studieren.
Andererseits bin ich vor allem durch meine Tante auch magisch erzogen worden, bin in Reiki eingeweiht, habe Feng Shui und Tai Ji gelernt, den Umgang mit Edelsteinen und Reinigungsräucherungen und vieles, vieles mehr.
Die Entscheidung, eher auf magischen Gebiet zu arbeiten hat für mich zutiefst christliche Gründe. Ich habe die Evangelien gelesen und meiner Meinung nach war es niemals im SInne Jesu, eine Kirche zu gründen. Es waren seine Jünger, die nach seiner Auferstehung eine Gemeinschaft geschaffen haben, vor allem Paulus. Jesus wollte das nie und viele Strukturen unserer Kirchen sind meiner Meinung nach nicht mit Jesus vereinbar.
Christentum und Kirchentum sind in meinen Augen zwei verschiedene Dinge. Christentum bedeutet für mich vor allem das 11. Gebot zu befolgen: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Liebe bedeutet Respekt. Wer allen Menschen, allen Lebewesen, allen Schöpfungen Gottes Liebe, Achtung und Respekt entgegen bringt, ist in meinen Augen christlich, egalob er einer Kirche angehört oder in der Bibel liest. Es sind nicht die religiösen Akte, die formellen Zugehörigkeiten und auch nicht das blinde lesen in einem alten Buch, das Christentum ausmacht. Es ist die innere Einstellung zur Welt und zu sich selbst.
Ein jeder Mensch, Mann UND Frau, ist ein Kind Gottes. Ein jedes Lebewesen ist Teil sein Schöpfung. Deswegen verdient alles und jedes grundsätzlich Respekt, denn im allen zeigt sich ein Ergebnis göttlicher Schöpfungskraft und damit auch Gott selbst.

Zitat:
Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan

(Mt. 25, 40)

Jeder Mensch, jedes Lebewesen ist Teil der göttlichen Schöpfung und damit ein Teil von Gott selbst. Sich das bewusst zu machen, ist das eigentlich wichtige am Christentum - meiner Meinung nach. Gott ist überall, denn er hat alles erschaffen. Es gibt nichts, was nicht von Gott kommt und nichts, worin er sich nicht zeigen kann. Gott kann in allem und überall gesehen werden.

Dazu passt auch die nächste Bibelstelle Jesu:

Zitat:
Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

(Mt. 18/20)

Es spielt keine Rolle, ob jemand zum Priester geweiht ist, Theologie studiert hat, ob man in der Kirche betet oder überhaupt einer angehört. Da, wo sich zwei Menschen in Liebe und Respekt begegnen, da ist Gott unter ihnen

Es fällt mir schwer, Gott in einem kostümierten Mann auf der Kanzel zu sehen.
Es fällt mir schwer, Gott in einem alten, zusammen gesetzten, mehrfach übersetzen, schlecht überlieferten Buch zu sehen.
Es fällt mir schwer, Gott in einer Organisation zu sehen, die andere Menschen ausbeutet, beherrscht, vernichtet.

Aber wenn ich einen Sonnenaufgang sehe, barfuß durch eine Morgentau benetzte Wiese laufe, dem Bettler auf der Straße etwas Kleingeld gebe, wenn eine Vogelmama ihre Jungen im Nest füttert, wenn ein Keimling seine ersten Wurzeln schlägt, um zu einem goßen Baum zu werden, wenn ich einem geliebten Menschen berühre und liebkose, da und an vielen anderen Dingen der Welt fällt es mir leicht, Gott zu sehen. Gott spricht zu mir durch die Menschen und die Natur. Nicht durch Papier oder Organisationen.

Ich habe mich nie gegen Gott oder das Christentum entschieden. Ich habe mich gegen die Kirche entschieden. Das ist ein vehementer Unterschied.


[Editiert am 15/10/2007 um 16:07 von Idan]



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Adeptus Minor
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Okami
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 12:10  
also ich jetzt mal ganz böse bin und etwas zitiere

Das wahre Böse sind die Verdrängungsmechanismen einer Kirche und Gesellschaft, die den eigenen Schatten bei sich selbst nicht sieht. Die in Drittländern unter Sündenandrohung die Pille verbietet, obwohl die Überbevölkerung eines der dringendsten Probleme der Menschheit ist. Die mit der Waffe in der Hand den Frieden sichert und - welcher Höhepunkt des verdeckten Durchlebens ihres eigenen inneres Chaos! - sogar den Krieg zur gerechten Sache erklärt. Das Böse ist nicht der Widerspruch zum Guten. Es kann nicht durch das Gute vermieden werden, sondern es ist jene Seite des Guten selbst, die wir vom Guten abgetrennt haben, damit die andere Seite als Gutes weiter existieren darf.

Advocatus diaboli

Die Religion ist so etwas wie ein Fenster, durch das unser Bewußtsein in die Welt blickt. Die Art unserer Religiösität sagt immer etwas darüber aus, wie wir die Welt in unserer Vorstellung selbst erschaffen oder - präziser ausgedrückt - wie wir sie von den kollektiven Sehnsuchts-Modellen, gleichsam den religiösen Auffangtöpfen unserer individuellen Sehnsüchte, zurückgespiegelt bekommen. Religion ist also nicht vom Himmel gefallen. Auch sie wird vom Menschen gemacht und reagiert auf existentielle Fragen, die auf der Grundlage beruhen, daß der Mensch in sich selbst keinen Frieden und in den Zielen der Welt keine Sinnerfüllung finden kann. Es kann allerdings kaum im Interesse der Religion selbst liegen, diese Fragen wirklich zu beantworten und die Seele zu erlösen. Schließlich würde ein erlöster Mensch kaum "Sinnfindungs-Modelle" finanzieren, die ihn an sich binden. Also müssen die Vertreter der Religion unter allen Umständen zu verhindern versuchen, daß die Seele ihre innere Begrenzung überwindet. Ja, sie würden lieber selbst den Teufel beschwören, als zu erlauben, daß der Mensch außerhalb ihrer Dogmen im Leben Sinnerfüllung erfährt. Unter diesen Vorzeichen muß man alle Äußerungen und Beiträge der Religion zur Erlösung des Menschen betrachten.

Jahrhundertelang wurde dem Menschen von Kindesbeinen an eingetrichtert, daß Gott und Teufel um die Seele eines Menschen ringen und der ganze Sinn des Lebens nur darin bestehe, nicht selbst zur Beute des Bösen zu werden. Da das Böse aber damit noch nicht überwunden war, wurde es in der "Maske des Guten" institutionalisiert. Somit konnte man im Namen Gottes ungehindert alles zerstören, dem man nur das Kleid des Bösen anlegen konnte. Die Zerstörung des "Bösen" mutierte zum Guten, zur sinnspendenden Erfüllung der verdrängten Instinkte des Menschen, der keinen Sinn mehr erfuhr und der mit Lust zerstörte, was sich nicht dem Joch der "Erlösung" unterwarf. Wie selbstverständlich aggressive Gewalt gegen Andersdenkende oder "Ungläubige" als Mittel zum Zweck verherrlicht wurde, zeigt folgende Bibelstelle:

Dann sah ich den Himmel offen, und siehe, da war ein weißes Pferd, und der, der auf ihm saß, heißt "Der Treue und Wahrhaftige"; gerecht richtet er und führt er Krieg. Seine Augen waren wie Feuerflammen, und auf dem Haupt trug er viele Diademe; und auf ihm stand ein Name, den er allein kennt. Bekleidet war er mit einem blutgetränkten Gewand; und sein Name heißt "Das Wort Gottes". Die Heere des Himmels folgten ihm auf weißen Pferden; sie waren in reines, weißes Leinen gekleidet. Aus seinem Mund kam ein scharfes Schwert; mit ihm wird er die Völker schlagen. Und er herrscht über sie mit eisernem Zepter, und er tritt die Kelter des Weines, des rächenden Zornes Gottes, des Herrschers über die ganze Schöpfung. Auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte trägt er den Namen: "König der Könige und Herr der Herren". (Offenbarung 19,11-16)

So wenig es im Interesse der Religion liegen konnte, den Menschen zu befreien, um so mehr war es ihr Bestreben, die irrationalen Sehnsüchte aufzufangen und sie in gesellschaftliche Modelle einzubinden ("Bete und arbeite!"). Denn hätte der Mensch in dem, was er für Gott hält, nicht Gott, sondern nur seine eigene Sehnsucht erkannt, die sich ihm als Gott darstellt und die er nach seinem eigenen Bilde wahrnimmt, er hätte sich für die gesellschaftlichen Ziele der Herrschenden, die ihre Herrschaft immer in Verbindung mit dem kollektiv autorisierten Gott zu bringen verstanden, kaum benutzen lassen. Umgekehrt hätte er die Sinnfindungsansprüche seiner naiven Sehnsucht nicht so unbedarft in Verbindung mit seinen gesellschaftlichen Zielen befriedigen können!


ich persönlich halte nichts von dem christlichen glauben.. sry will ja niemanden beleidigen oder so aber ich finde sie nicht wirklich gut..
ich lasse mich auch nich von ijemanden bekehren..ich mag solche leute nich..
der geist ist frei und man darf glauben was man will wenn es got gibt und er ist so gütig wie ihr christen sagt, dann wird er auch nichts dagegen haben wenn ich meinen verstand benutze oder einfach etwas anderes glaube
glaube schön und gut, aber das es nur einen einzigen gott gibt weis keiner
ich finde es auch iwie zum kotzen wenn jemand behauptet das es nur ienen einzigen wahren glauben und nur einen einzigen "guten" gott gibt... sry wenn ich das jetzt so sage
ich akzeptiere den glauben anderer auch wenn ichs nich unbedingt gut finde
so etz hab ich genug gewettert.. aber naja is halt meine meinung dazu

ich bin ein sehr natur verbundener mensch und deshalb ist mir magie auch so wichtig, sie ist für mcih eine art verbindung zu ihr..
~*~*you call her mother earth, i call her goddess*~*~



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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 12:14  

Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12



[Editiert am 14/10/2007 um 12:27 von Gottliebtdich]
Antwort 19
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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 12:24  

Zitat von gottliebtdich

ich habe keine vor-urteile, sondern schon gefasste, wohl bedachte und begruendete auffassungen in bezug darauf, was magie, okkultismus usw. ist, woher es kommt, was es fuer konsequenzen hat fuer die menschen, die sie praktizieren, und weiss , was der Gott, der sich in der Bibel offenbart , hierueber zu sagen hat. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, meine Ueberzeugung zu aendern. Was ich aber kann, ist jedem Antwort zu stehen, der mehr wissen will ueber meinen glauben, und bin sehr wohl aufgeschlossen, mehr ueber Magie und Okkultismus, und eure ueberzeugungen zu erfahren.



Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12
Das ist ein Widerspruch in sich: wenn man eine "schon gefasste [..] Auffassung" über etwas hat, ohne tatsächlich Ahnung davon zu haben, dann ist das ein Vorurteil.



Nein, ist es nicht. Ein vorurteil hat man, wenn man sich mit der Materie nie ernslich auseinandergesetzt hat, und trotzdem un sachkenntnisgemaesse Urteile faellt. Ne andere, wenn man aufgrund eines gruendlichen Studiums zu schluessigen Antworten gekommen ist. Dann kann man sich ein wohl begruendetes urteil machen. Man muss dabei nicht notwendigerweise selbst bestandteil dessen gewesen sein, oder mitmachen, was man erforscht.

Ein paar Fragen an Dich, Angelo:
1.) Welcher protestantischen Stilrichtung gehörst Du an?

Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12


Ich fuehle mich in allen evangelischen Gemeinden wohl, wo die reine biblische lehre gepredigt wird.


Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12
2.) Wie stehst Du zu anderen christlichen Lehrarten, beispielsweise dem Katholizismus oder den orthodoxen Kirchen?



Ich stimme den Dogmen und Tradizionen der katholischen Kirche nicht zu. Viele sind entgegengesetzt dem , was die Bibel lehrt.

Die orthodoxe Kirche kenne ich zu wenig.


Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12
3.) Was soll es denn für Konsequenzen haben, wenn man sich mit Magie beschäftigt?



Diese Frage beantworte ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht gerne.


Zitat von Eliphas Leary, am 14/10/2007 um 03:12
4.) Bist Du sicher, daß in der Lehrart, welcher Du angehörst, keine Magie praktiziert wird?



Absolut sicher, da wird keine magie praktiziert.


Edit: Sid Amos quote war nicht richtig gesetzt, hoffe quote Umgebung richtig gesetzt.


[Editiert am 14/10/2007 um 13:43 von Sid_Amos]
Antwort 20
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Zitat von Gottliebtdich, am 14/10/2007 um 12:14


3.) Was soll es denn für Konsequenzen haben, wenn man sich mit Magie beschäftigt?

Ich beantworte diese Frage lieber nicht zu diesem Zeitpunkt, da sonst andere Teilnehmer dieses Forums sich wahrscheinlich gleich massiv an meinen Aussagen stoeren werden. Solltest du ein ernsthaftes Interesse haben, den christlichen Glauben besser kennenzulernen, werde ich dir gerne ( eventuell auch privat ) antworten.

4.) Bist Du sicher, daß in der Lehrart, welcher Du angehörst, keine Magie praktiziert wird?

absolut.



da bin ich jetzt aber gespannt was deine Aussage zu Magie sein wird! Ich frage mich jetzt doch schon langsam warum du wirklich hier bist? Irgendiwe hab ich doch den leisen Verdacht das hier jemand versucht zu missionieren...

und: beten ist doch auch nur eine Form von Magie...


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red_folder.gif erstellt am: 14/10/2007 um 12:29  
ja da bin ich ganz deiner meinung..


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Zitat von Sinmara, am 14/10/2007 um 12:27



da bin ich jetzt aber gespannt was deine Aussage zu Magie sein wird! Ich frage mich jetzt doch schon langsam warum du wirklich hier bist? Irgendiwe hab ich doch den leisen Verdacht das hier jemand versucht zu missionieren...

und: beten ist doch auch nur eine Form von Magie...


hallo Sinmara

ich bin bereit , nur denen Antwort zu stehen, die das wollen. Diejenigen, die nichts von meinem Glauben wissen wollen, werde ich selbstverstaendlich auch nicht stoeren. Beten hat absolut nichts mit Magie zu tun. Beim Beten sprechen wir mit dem heiligen Gott, der sich in der Bibel uns offenbart hat. Durch Magie sucht man den Kontakt nicht zu diesem Gott, und auch nicht durch einfaches sprachliches Kommunizieren.
Antwort 23
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Sinmara
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Zitat von Gottliebtdich, am 14/10/2007 um 12:33

Zitat von Sinmara, am 14/10/2007 um 12:27



da bin ich jetzt aber gespannt was deine Aussage zu Magie sein wird! Ich frage mich jetzt doch schon langsam warum du wirklich hier bist? Irgendiwe hab ich doch den leisen Verdacht das hier jemand versucht zu missionieren...

und: beten ist doch auch nur eine Form von Magie...


hallo Sinmara

ich bin bereit , nur denen Antwort zu stehen, die das wollen. Diejenigen, die nichts von meinem Glauben wissen wollen, werde ich selbstverstaendlich auch nicht stoeren. Beten hat absolut nichts mit Magie zu tun. Beim Beten sprechen wir mit dem heiligen Gott, der sich in der Bibel uns offenbart hat. Durch Magie sucht man den Kontakt nicht zu diesem Gott, und auch nicht durch einfaches sprachliches Kommunizieren.



Ich weiss genug ueber den christlichen Glauben (bin evangelisch erzogen worden und habe in Religion maturiert (Abitur) - um zu wissen das es nichts fuer mich ist :)

Aber warum gerade in unser Forum kommen? Die Chance hier jemanden zu finden der daran interessiert ist missioniert zu werden ist denkbar gering. Wenn du schon sagst das sich etliche Mitglieder an deinen Aussagen stossen werden... (und nein, ich stosse mich schon lange nicht mehr an christlichen Aussagen, das habe ich schon vor laengerem Aufgegeben. Bringt ja nichts...)

Oder ist das: Jedes Schaeflein zaehlt?

Beten geht im Prinzip ja so: ein Gedanke wird gefasst, mit KOnzentration und Wille sendet man den Gedanken in den Aether (oder an den christlichen Gott, wie man es nennen will) - und das ist Magie.


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