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Autor: Betreff: Es gibt keine Zeit. Zeit ist eine Illusion.
Practicus
Practicus

heffer
Beiträge: 91
Registriert: 7/12/2004
Status: Offline
Geschlecht: männlich
smilies/exclamation.gif erstellt am: 15/7/2005 um 08:57  
Was macht die Zeit, wenn sie vergeht?

In seinen letzten Tagen in Princeton liebte Einstein Spaziergänge mit einem ihm geistig ebenbürtigen Menschen: Kurt Gödel, einer der größten Mathematiker des 20. Jahrhunderts. Gödel hatte unter anderem bewiesen, dass es in der Mathematik trotz höchster Präzision der Voraussetzungen und Axiome immer wieder Aussagen geben wird, die wahr sind, innerhalb ihres Systems aber nicht bewiesen werden können. Und, wie der Physiker Freeman Dyson von der Princeton University feststellte: „Gödel war der einzige von uns, der sich mit Einstein auf gleicher Augenhöhe bewegte.“

Die enge und lange Freundschaft zwischen Kurt Gödel und Albert Einstein zählt zu den bedeutendsten des 20. Jahrhunderts. Beide lebten, nachdem sie das nationalsozialistische Deutschland und Österreich verlassen hatten, im wissenschaftlich-intellektuellen Eldorado Princetons. Fast täglich spazierten sie gemeinsam vom "Institute for Advanced Studies" nach Hause und waren sich in vielen Ansichten über Physik, Philosophie und Politik einig, so z.B. über die einstmals so allseits bewunderte deutsche Wissenschaft, die nun unwiederbringlich verloren war.

Vor diesem Hintergrund verblüffte Gödel 1949 mit einem erstaunlichen Resultat. Er nahm sich Einsteins Formeln zur Allgemeinen Relativitätstheorie vor und fand eine erschreckende Lösung: „In jedem Universum, das sich mittels der Relativitätstheorie beschreiben lässt, gibt es keine Zeit.“ Ein Satz wie ein Fallbeil, denn Gödel behauptete damit nichts Geringeres als die Nichtexistenz der Zeit. Dazu kam er, weil er ein rotierendes Universum annahm (wobei man sich kaum vorstellen kann, worum sich das Universum dreht, weil es ja als Ganzes rotiert). In einem solchen Universum gibt es geschlossene Zeitlinien, was bedeutet, dass man in die Vergangenheit reisen kann, mit all den logisch absurden und physikalisch unmöglichen Konsequenzen. Wegen dieser Eigenschaft kann keine Zeit vergehen (die Vergangenheit ist ja immer noch da), also gibt es keine Zeit.

Einstein war darüber sehr bestürzt, stimmte Gödel aber dennoch zu, weil es ihm nicht gelang, Gödels schockierenden Satz zu widerlegen, woran sich bis heute nichts geändert hat. Doch merkwürdigerweise betreiben selbst die heutigen Kosmologen und Philosophen ihre Arbeiten so, als hätte Gödel jenen Beweis nie geführt. Ein ebenso rätselhafter wie skandalöser Befund. Mehr dazu in dem Buch von Palle Yourgrau: "Gödel, Einstein und die Folgen
Vermächtnis einer ungewöhnlichen Freundschaft"


Quelle: http://www.pm-magazin.de/de/wissensnews/wn_id1138.htm


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Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2904
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red_folder.gif erstellt am: 21/7/2005 um 06:59  
wikipedia sagt dazu:

Zitat:
Einstein war bei der Entwicklung der Relativitätstheorie stark von Ernst Mach und dessen, von Einstein so benannten, machschen Prinzip beeinflusst. Dieses Prinzip besagt, dass die Trägheitskräfte eines Körpers nicht von dessen Bewegung relativ zu einem absoluten Raum, sondern von dessen Bewegung relativ zu den anderen Massen im Universum abhängt. Die Trägheitskräfte sind nach dieser Auffassung also Resultat der Wechselwirkung der Massen untereinander und ein unabhängig von diesen Massen existierender Raum wird verneint. Demnach sollten beispielsweise Fliehkräfte rotierender Körper verschwinden, wenn das restliche Universum „mitrotiert“. Die Behandlung des Problems ist jedoch mathematisch sehr anspruchvoll und bis heute Gegenstand von Forschungen. Es hat sich herausgestellt, dass dieses Prinzip nur unter der Annahme bestimmter kosmologischer Randbedingungen aus den einsteinschen Feldgleichungen folgt. So fand Kurt Gödel 1949 eine globale Lösung der Feldgleichungen, das so genannte Gödel-Universum, welche dem machschen Prinzip widerspricht. D.R. Brill und J.M Cohen konnten hingegen 1966 für eine langsam rotierende dünnwandige Hohlkugel mit dem Durchmesser ihres Schwarzschild-Radius eine Näherungslösung der einsteinschen Feldgleichungen angeben, die das machsche Prinzip erfüllt.


spannend!


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Practicus
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heffer
Beiträge: 91
Registriert: 7/12/2004
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/7/2005 um 08:40  
absolut.
ich liebe diese theorien.


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Adeptus Minor

Sid_Amos
Beiträge: 180
Registriert: 8/10/2004
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/7/2005 um 11:04  
Die Relativitätstheorie beschreibt aber nur große Objekte und große Massen.
Aber ich muss bei solchen Betrachtungen die Entropie beachten, Entropie ist ein Faktor, der über die statistische Mechanik oder Thermodynamik eingebracht wird.
Er gibt an wie viele gleiche Energieeigenwerte ein System hat (so ungefähr).
Umso älter das Universum umso höher die Entropie.
Oder sagen wir es so, zeigt mir zwei Fotografien vom Universum und ich kann sagen, welches zeitlich hintereinander angeordnet werden kann.
Denn über die Gesamtentropie des Universums, die immer steigt.

Zusätzlich kommt man über die Entropie auch zur Quantenmechanik, denn genau die Eigenwerte eines Systems sind da gemeint.

Quantenmechanik für das ganz kleine.
Relativitätstheorie für das ganz GROßE.
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Adeptus Minor
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tyler_durden
Beiträge: 195
Registriert: 23/1/2005
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 21/7/2005 um 14:59  
dennoch ist es wie so ziemlich alles in der physik nur eine warscheinliche theorie, aufgebaut auf anderen theorien. bewiesen ist dabei gar nichts, sondern höchstens belegt. ich würde eine nicht-existenz von zeit nicht ausschließen, aber halte es für eher unwarscheinlich.


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"alles was du hast, hat irgendwann dich"
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Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2904
Registriert: 23/1/2005
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red_folder.gif erstellt am: 22/7/2005 um 06:27  
was haben denn quantenmechanik und entropie mit der mathematischen bearbeitung von rotierenden kugeln aus schwarzem-loch-material zu tun?

aber egal. mir kommt es imer so vor, als wäre das universum da draussen wie ein fraktal: man kann noch so genau hingucken, es behält seine komplexität bei, ob man nun von den "dimensionalen verwirrungen" im grossen oder dem "versteckspiel" im kleinen redet: alles ist immmer seltsam.


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