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Autor: Betreff: Schutz vor schwarzer Magie
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/1/2009 um 21:57  
Hallo miteinander,

in vielen Postings kommt oft das Thema Schutz vor schwarzer Magie auf. Ich poste hier mal die langjährig erprobte Methode des sogenannten "Odmantels". Sie stammt noch aus den 20er Jahren der damaligen Fraternitas Saturni.

Die Technik ist sehr effektiv und auch für Anfänger gut zu handhaben. Die östliche Geheimlehre verfügt über noch wirkungsvollere Methoden. Unter anderem gibt es dort die Möglichkeit ein künstliches Chakra im Körper zu erzeugen, dass die Aufgabe erfüllt ständig schwarze Magie abzuwehren. Darüber kann ich hier aber nichts veröffentlichen. Für die meisten Zwecke tut es diese Technik aber auch.

LG

Cassiel

Zur Schaffung des Odmantels dienen folgende Übungen:

1)
a) Lege Dich nieder,
Kopf im Norden,
Füße im Süden
(So liegst Du im magnetischen Meridian der Erdaura)

b) atme tief und rythmisch,

c) aktiviere durch mentale Vorstellungskraft den Solar-Plexus, bis Du fühlst, daß er schwingt.

d) lasse durch Bewußtseinseinstellung das Od dem Solar-Plexus entströhmen,

e) und lenke es durch Deinen Willen so, daß es allmählich eine Glocke, eine Aura bildet, die den Körper vollständig einschließt.

Diese Aura- den Odmantel - lade mit Gedanken der Abwehr, des Schutzes gegen jeden Einfluß irgendwelcher Art.

Du fühlst Dich danach geborgen, eingeschlossen in eine geistige Mauer, die keine gewöhnliche Menschenkraft durchbrechen kann.

2)

a) Stelle Dich aufrecht,
Gesicht nach Süden.

b) atme tief und rythmisch.

c) Erhebe die Arme und halte beide Hände in 10 bis 20 cm Abstand über den Kopf.

d) lasse durch Bewußtseinseinstellung das Od den Händen entströmen und führe die Hände in angegebenem Abstand seitwärts an Kopf und Körper abwärts bis zu den Füßen.

e) Aufrichten, die Hände wieder über den Kopf halten und das Od mit Bewußtseinseinstellung wie unter d) den Händen entströmen lassen und über Brust, Leib, Ober- u. Unterschenkel bis zu den Füßen führen.

f) Aufrichten, im übrigen wie unter e) ausführen, diesmal aber über Hinterhaupt, Nacken, Schulter, Rücken, Gesäß, Über- und Unterschenkel, Ferse.

Niemals solltest Du ohne diesen Schutz sein. Sobald Du fühlst, daß seine Wirksamkeit nachläßt, mußt Du ihn erneuern.

Du wirst fühlen, daß der Umgang mit Menschen, ganz gleich welcher Art, Dich nicht mehr tangiert, daß Dich geistig und körperlich keiner mehr beeindrucken oder beeinflussen kann.

Besonders aber nachts, während des Schlafes schütze Dich in dieser Weise, denn der Körper ist dann besonders den Strahlungen fremder Spaltungs- oder Astralkörper ausgesetzt.
Philosophus
Philosophus

Damona
Beiträge: 140
Registriert: 14/9/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 7/1/2009 um 23:20  
Wahnsinns guter Tip von dir Cassiel,
werde ihn auch noch heute ausprobieren.
Bin gespannt auf die wirkung.
Meld mich Cassiel ob es auch eingetretten ist.
Damona


[Editiert am 7/1/2009 um 23:41 von Damona]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 1
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 8/1/2009 um 00:41  
Hi,

gutes Post Cassiel, kannte das auch aus Gregorius's Korrespondenzen, die ich einsehen konnte (glaube zumindest das ich es daher kannte :puzz: ). Als Chaosmagier habe ich vor einigen Jahren den Schutzwall nach Carroll (siehe Liber Null, auch als PDF zu finden) gewählt und bin bis heute sehr zufrieden damit. Wobei ich damals mein Krafttier bat mir einen Schutzwall zu zeigen der zu der von mir gewählten Funktion passt. Formen und Funktionen hängen in der Magie eben doch enorm zusammen und die Wesen sind einfach bessere Bastler, zumindest meistens.
Wer mag sollte es sich mal ansehen. Solche Wälle sind allerdings etwas fürs Leben, muss also genau bearbeitet werden, es nützt nichts wenn einem der Wall den man zehn Jahre lang durch Anwendung oder sonstige Techniken geladen hat, dann nichtmehr gefällt und ein neuer gebaut wird, denn dann fängt man auch mit dem energetischen Hausbau wieder von vorn an. Es gibt zwar weiterführende Materialien aus der AX dazu, aber die darf ich leider auch nicht weitergeben.

Trotzdem auf jeden Fall mal anschauen.

Choyofaque

Malig


[Editiert am 8/1/2009 um 03:51 von Malig]
Antwort 2
Neophyt
Neophyt


Beiträge: 63
Registriert: 7/8/2008
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Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 8/1/2009 um 21:23  

Zitat:
Unter anderem gibt es dort die Möglichkeit ein künstliches Chakra im Körper zu erzeugen, dass die Aufgabe erfüllt ständig schwarze Magie abzuwehren. Darüber kann ich hier aber nichts veröffentlichen.



Zitat:
Es gibt zwar weiterführende Materialien aus der AX dazu, aber die darf ich leider auch nicht weitergeben.


*lol* da haben sich ja zwei gefunden ;P
Trotzdem, coole Tipps.


[Editiert am 8/1/2009 um 21:24 von Zanti]
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2903
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 10/1/2009 um 10:51  
irritierenderweise kenn´ich cassiels Nr.2 in ähnlicher form (halt mit dem begriff "chi" anstatt "od") aus meinem taichi/quigong- kurs.

da fragt man sich doch, wo der herr chia seinen kram herhat. oder andersrum


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Neophyt
Neophyt


Beiträge: 63
Registriert: 7/8/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 10/1/2009 um 15:49  
Ich hab die erste Technik jetzt dreimal ausprobiert und etwas verändert.
Ich poste es mal hier rein:

I. Mit dem Zeigefinger den SolarPlexus berühren und "OM" intonieren
II. Den Zeigefinger weiterhin auf den Solarplexus behaltend folgendes Mantram intonieren:

oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ
tát savitúr váreniyaṃ
bhárgo devásya dhīmahi
dhíyo yó naḥ pracodáyāt

"Der Solarplexus ist aktiviert."

III. Hände seitlich vom Bauch legen (an die Hüfte ran) und die Konzentration einige Minuten auf den Solarplexus halten

IV. Jetzt wo der Solarplexus aktiv ist, die Imagination einer Hülle um den Körper beginnen

V. Diese einige Minuten halten, dabei muss nicht weiter auf den Solarplexus konzentriert werden, da eine Art Anker mit der Konzentration auf ihn gesetzt wurde und nun bei der Konzentration auf die Hülle automatisch die Energie aus dem Solarplexus diese aufbaut.

VI. nach einigen Minuten weiter die Konzentration auf diesen Mantel halten und dann einen Willenssatz sprechen, der der Hülle die Funktion zuweist zb.:

"Es ist mein Wille, diese Hülle schützt mich vor feindlichen Energien."

VII. Die Konzentration auf das Chakra zurückverlegen, "OM" intonieren und sagen:
"Der Solarplexus ist wieder im Normalzustand."

VIII. Mit der Hand haftende Energien von der Arbeit am Bauch oder anderen Körperregionen wegstreichen.



LG,
Zanti


[Editiert am 10/1/2009 um 15:50 von Zanti]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 10/1/2009 um 20:27  

Zitat von Hephaestos, am 10/1/2009 um 10:51
irritierenderweise kenn´ich cassiels Nr.2 in ähnlicher form (halt mit dem begriff "chi" anstatt "od") aus meinem taichi/quigong- kurs.
da fragt man sich doch, wo der herr chia seinen kram herhat. oder andersrum


Das kann ich mir schon vorstellen das es da Ähnlichkeiten gibt. Der westliche Okkultismus ist in der Form ja eigentlich erst durch die Theosophen entstanden. Diese wiederum haben ihr wissen ja von einigen östlichen Meistern. Selbst Crowley hat ja viel von seinem magischen Wissen erst durch seine Reisen nach Tibet erhalten und er war ja auch der erste westliche Magier der jemals vom Dalai Lama empfangen wurde.

Die Theosophen haben also das östliche Wissen damals in den westen gebracht. Die Fraternitas Saturni hatte im Unterschied zu den Theosophen aber nicht nur über das Wissen an sich gesprochen, sondern sie hatten auch die Siddhis, die magischen Fähigkeiten es praktisch anzuwenden.

Es wundert mich daher nicht das es in anderen östlichen Sytemen ähnliche Techniken gibt. Vieles was wir im westlichen Okkultismus haben entspringt eigentlich aus dem Osten. So wundert es auch nicht das man in 2.500 Jahre alten buddhistischen Zeichnungen z.B. das Pentagramm wiederfindet.

LG

Cassiel
Antwort 6
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 10/1/2009 um 20:37  

Zitat von Zanti, am 10/1/2009 um 15:49
Ich hab die erste Technik jetzt dreimal ausprobiert und etwas verändert.


Hallo Zanti,

das ist eine interessante Idee den Solar Plexus durch die Sonnengöttin Gayatri zu aktivieren.

Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass solche Mantren keine leeren Wortfragmente sind, sondern wirklich eine Verbindung zu einer existierenden Göttin herstellen und man sollte dementsprechend dieser hinduistischen Gottheit den entsprechenden Respekt entgegen bringen.

Auch sollte man sich im klaren sein ob die Energie der Göttin zu einem passt. Die Hindu-Gottheiten sind sehr solar und wenn man beispielsweise ein saturnischer Dunkelfreak ist wird das diese Gottheiten nicht unbedingt erfreuen.

Ich persönlich hab da bisher aber nur gute Erfahrungen gemacht und finde Deinen Tip daher sehr spannend.

LG

Cassiel
Antwort 7
Neophyt
Neophyt


Beiträge: 63
Registriert: 7/8/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 11/1/2009 um 03:52  
@Cassiel

Wobei es ja bei Gayatri einmal die Wesenheit gibt und einmal das Mantram mit dem Inhalt:

Om, wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen,
den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen.
Möge das Höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die höchste Wahrheit
erkennen.



Auf Grund dessen, dass ich viel mit hinduistischen Gottheiten (vor allem Shiva, Parvati, Kali und Ganesha) arbeite, ist dieses Mantram für mich auf der einen Seite eine Form von Dank, auf der anderen Seite eine Art Bitte an das Göttliche, die höchste Wahrheit zu erkennen.
Ich finde die Wirkung des Mantrams, seit es mir ein Freund gegeben hat, immer noch faszinierend und kraftvoll.
Mit der Göttin Gayatri verbinde ich es kaum, eher mit den hinduistischen Gottheiten allgemein und dem Göttlichen.


LG,
Gauri


[Editiert am 11/1/2009 um 03:52 von Zanti]
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 11/1/2009 um 19:45  

Zitat von Zanti, am 11/1/2009 um 03:52

Om, wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen,
den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen.
Möge das Höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die höchste Wahrheit
erkennen.


Hallo Zanti,

diese Übersetzung habe ich auch schon öfters im Internet gesehen. Leider ist sie sehr oberflächlich und teilweise sogar falsch.

Ich bin zwar auch kein Sanskrit Profi, aber ich würde das Mantra eher so interpretieren:

Brahma (Die fünf ursprünglichen Weisheiten). Das reine Sein, das selbst-entstandene Bewusstsein, es ist in allem enthalten. So sind auch wir, wenn wir uns als würdig erweisen (unsere Verdunkelungen reinigen). Die ursprüngliche Reinheit ist in allen Formen, darauf richten wir unseren Geist aus. Diesen Zustand wollen wir verwirklichen und alle anderen Wesen ebenfalls dorthin führen. Bitte reinige unsere Verdunklungen und führe uns auf diesem Pfad zur Erleuchtung.

Bezeichnend ist schonmal das OM nicht übersetzt wurde, dabei fängt fast jedes Mantra mit dieser Keimsilbe an und die ist meist auch das wichtigste am ganzen Mantra, soll sie doch den Geist eigentlich in den richtigen Zustand versetzen.

Im Hinduismus bedeutet OM Brahma, die All-Einheit. Im Buddhismus steht OM für die 5 ursprünglichen Weisheiten, was sich ganz gut miteinander verträgt, wie ich weiter unten verdeutlichen werde.

Die fünf Weisheiten sind:
1.die alles umfassende Weisheit (wird durch reinigung von Unwissenheit verwircklicht)
2.die spiegelgleiche Weisheit (wird druch Reinigung von Zorn verwirklicht)
3.die Weisheit der Wesensgleichheit (wird durch Reinigung von Stolz verwirklicht)
4.die unterscheidende Weisheit (wird durch Reinigung von Begierde verwirklicht)
5.die alles verwirklichende Weisheit (wird durch Reinigung von Eifersucht verwircklicht)

Es handelt sich hier nicht um fünf separate Wissensgebiete, sondern es handelt sich um eine prinzipielle Einsicht und ihre vier Aspekte.

Die zentrale Einsicht ist die Erkenntniss der Leerheit des allumfassenden Raumes und die damit verbundene Einsicht das alles von Anfang an rein ist. Diese Erkenntnis hat vier Aspekte, die natürlich daraus hervorgehen:

Die Spiegelgleiche Weisheit, die Erkenntnis, das alles was man wahrnimmt, frei von inhärenter Existenz ist, so wie die Reflexionen in einem Spiegel, obwohl sie erscheinen. Und wie im Spiegel wird durch die Erscheinungen nichts beeinflusst, ganz egal was erscheint und geschieht.

Die Weisheit der Wesensgleichheit, das Wissen das alles was erscheint nichts anderes als der eigene Geist ist, denn in der Leerheit existiert keine Dualität.

Die unterscheidende Weisheit, zu erkennen, das alle Dinge ihre Eigenständigkeit und Individualität haben ohne dabei jedoch in Verwirrung zu fallen, das diese Dinge tatsächlich existieren würden.

Die alles verwirklichende Weisheit, die Erkenntnis die alles verwirklicht, was für das Wohl der Wesen notwendig ist, genau wissen was in jeder Situation erforderlich ist.

Diese fünf Aspekte der höchsten und ursprünglichen Weisheit sind wie ein großer Gelehrter der
1.Augen hat mit denen er Schüler und Bücher sieht (unterscheidende Weisheit)
2.Ohren hat mit denen er Fragen hört (spiegelgleiche Weisheit)
3.einen Mund hat mit dem er spricht (Weisheit der Wesensgleichheit)
4.Hande mit denen er schreibt (alles verwirklichende Weisheit)

Was uns wieder zu Brahma führt, der diese Weisheiten perfekt in sich verkörpert. Aus diesem Grunde steht OM am Anfang von fast jedem Mantra und man sollte sich dieser Bedeutung bewusst sein, denn das OM dient dazu den eigenen Geist auf diese Ebene des Wissens einzustellen. Sie ist die Grundlage aus der heraus man magisch wirken kann, denn der Geist nimmt so seinen ursprünglichen gottgleichen Zustand an. Die weiteren Silben der Mantren sind dann bestimmte anweisungen an den Geist. Die kann er aber nur ausführen, wenn er sich in besagtem Zustand befindet.

Ohne das OM verstanden zu haben und den Geist auf diese Stufe hochgepolt zu haben, sind Mantren wirkungslos!

BHUR BHUVA SVAHA sind eine weitergehende Verdeutlichung der wahren Natur unseres eigenen Geistes, oder wie im Hinduismus der Natur Brahmas.

BHUR bedeutet das reine sein, die pure Existenz an sich. Dies ist ein Aspekt unserer wahren Natur. Unser Geist ist nichts mehr als einfach nur existent, weder jemals geboren worden, noch jemals vergehend. Ohne Angst oder Hoffnung, ohne jemals etwas zu erreichen oder zu verlieren. Diesen Aspekt hat man in allen ernsthaften Einweihungssystemen, im Hinduismus, im Buddhismus, auch Saturn wird in seinem Aspekt als SAT, das reine Sein verehrt. Daher auch sein Name SAT-urn.

BHUVA ist das selbst-entstandene Bewusstsein. Unser Geist, bzw. der Geist Brahmas hat sich selbst erkannt und dadurch die Erleuchtung erfahren.

SVAHA symbolisiert den Segen Brahmas, bzw, unserer eigenen wahren natur. Unser Geist (oder Brahma) ist leer, außerhalb jeder Form oder Dualität stehend. Aber er ist auch innerhalb der Dualität überall vorhanden, denn alles ist aus ihm heraus entstanden. Dies ist der große Segen, denn egal wo wir sind und egal was uns passiert, wir sind niemals von ihm getrennt.

(Diese drei Aspekte mit Erde, Luft und Himmelsreich gleichzusetzen ist mehr als oberflächlich und der Übersetzer hat von der Bedeutung dieses Mantras nicht die geringste Ahnung.)

TAT bedeutet „so wie“

SAVITUR ist ein weiterer Name für Brahma, bzw. der wahren Natur unseres Geistes. Es kann etwas bedeutet wie „Gottes Geschenk an die Menschen“. Ich würde es als Erinnerung übersetzen, das die Natur von Brahma die unseres eigenen Geistes ist und wir folglich die selben Fähigkeiten besitzen...

VARENYAM ...wenn wir uns als würdig erweisen, sprich die oben genannten Weisheiten in uns verwirklichen und unser Unwissen, sprich die geistigen Verdunkelungen reinigen.

BHARGO ist eine Beschreibung von Brahmas Reinheit. Er war von Anfang an rein und hat sich nie durch negative Taten oder Verwirrungen verunreinigt. Er hat dadurch auch die Fähigkeit uns zu reinigen und zwar indem wir erkennen, das unsere wahre Natur die seine ist. Unser Geist war von Anfang an rein und wird es immer sein, denn alles was geschehen ist und alles was wir getan haben waren nur wie Reflexionen in einem Spiegel, nichts von alle dem ist wirklich geschehen und daher sind wir immer rein geblieben.

DEVASYA ist eine Beschreibung der verschiedenen göttlichen Formen, sowie auch deren Einheit. Ohne Brahma, also unser Bewusstsein könnte nichts existieren und alles was existiert ist auch dieses unser Bewusstsein.

DHIMAHI ist eine Aufforderung unseren Geist auf diesen ursprünglichem Zustand, der beschrieben wurde zu focussieren. Meditieren ist eine etwas oberflächliche Übersetzung, denn dieser Zustand, der zur Erleuchtung führt, soll nicht nur beibehalten werden, während man ab und an mal meditiert, sondern DIMAHI ist eine Aufforderung sein Herz auf diese Sichtweise zu focussieren (Die Asiaten nehmen sich so war, als würden sie mit dem Herzen denken und nicht so wie wir mit dem Gehirn, daher spricht das Mantra vom Herzen, das auf diese Sichtweise focussiert wird).

DHIYO beudeutet Intellekt und ist eine Aufforderung die Eigenschaften die vorher erwähnt wurden in unserem Geist ständig wachzuhalten

YO bedeutet wer und ist nochmal ein Hinweis darauf, das es um Brahma geht, um die wahre Natur unseres Geistes

NAH bedeutet selbstlosigkeit, nämlich die innere Einstellung die Stufe Brahmas nicht um sich selbst Willen erreichen zu wollen, sondern um allen anderen fühlenden Wesen zu helfen und sie auch auf diese Stufe zu erheben.

PRACHODAYAT ist eine Bitte um Führung an die Gottheit, bzw. unseren natürlichen Geist unsere Verdunkelungen zu beseitigen und uns auf den Pfad der Erkenntnis zu führen.

Man sieht also hinter diesem Mantra steckt noch einiges mehr als da irgendwelche Esofreaks in ihrer Oberflächlichkeit reininterpretieren. Tatsächlich kann der Weg des geheimen Mantras selbst einen Verbrecher noch innerhalb dieses Lebens zur Erleuchtung führen.

Mantren wirken allegemein erst nach der 100.000. Wiederholung. Erst dann sind sie aktiviert. Nach etwa einer Million rezitationen sollte man sie verwirklicht haben, also die Kraft die damit verbunden ist, sollte zur eigenen geworden sein. Ab der 10 Millionsten rezitation ist der eigene Geist mit der der Gottheit untrennbar eins geworden.

LG

Cassiel
Antwort 9
Neophyt
Neophyt


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red_folder.gif erstellt am: 12/1/2009 um 14:08  
Hallo Cassiel,


Danke für die ausführliche Beschreibung. Ist dieses Mantram ausschließlich in Bezug auf Brahma zu verstehen? Viele Hindus arbeiten ja zb. hauptsächlich nur mit Shiva.

Das mit der Aussage über die Anzahl von Rezitationen halte ich persönlich für ein Gerücht. Ich kann mir zumindest nur schwerlich vorstellen, dass es erst ab der so und so vielten Rezitation funktioniert.
Mir persönlich ist oftmals aufgefallen, dass die Wirksamkeit eines Mantrams von zwei Dingen abhängt:

a) wie lange ich damit schon arbeite
b) wie gut ich mich konzentrieren kann

Wenn man zb. seine Konzentration ständig schleifen lässt oder nur halb-herzig (das Herz ist bei dem Gayatri-Mantram zb. wirklich extrem wichtig, wie du auch oben beschrieben hast), dann hilft das Millionste rezitieren nix, ich bezweifle dass da was passieren wird.

Ich kenne die Auswirkungen natürlich nur im Kleinen. Soll bedeuten, ich habe natürlich noch kein Mantram Millionste Male rezitiert, aber zb. ein Shiva-Mantram mittlerweile gewiss schon Eintausend Mal und der Unterschied zwischen Beginn und nach Tausend Mal ist natürlich groß.
Im Kleinen hab ich natürlich auch immer wieder bemerkt wie wichtig die Konzentration und Willensstärke ist.

Das die Übersetzung bei wiki so luschig war hab ich zwar zu Teilen auf Grund dieses "Erde, Luftraum..." ein wenig geahnt, aber ich glaube das wichtigste beim rezitieren von Mantren ist nicht, ihre genaue Bedeutung zu kennen, sondern sich voll und ganz auf sie einlassen zu können. Dann nimmt man Dinge wahr, die kein Wort fassen kann.
Trotzdem werd ich mal bei einem Bekannten nachfragen (ich hab vor kurzem gehört dass er zu teilen die Sprache der Inder beherrscht), vielleicht kann er es mir ja mal wortwörtlich übersetzen (wenn das geht?!).



Nochmals Danke,
Xiqual Udinbak,
Zanti :)
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 10
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 12/1/2009 um 20:37  
Mich interessiert, in wie fern hier "Gleiches zieht Gleiches an", usw. in Kraft tritt. Ich hatte schon häufig Kontakt zu Magiern, da hatte ich jedenfalls das Gefühl. Grade bei der Chaosmagie und so einem Zeug (Ich weiß, was Chaosmagie ist, habe nur den Eindruck, dass da etwas "rauher" agiert wird, deshalb das Beispiel), wird oft mit solchen Schutzritualen etc. gearbeitet. Aber naja ich denke dazu:

Wer soviel Energie aufwendet um Negatives fernzuhalten, wird zwangsläufig auch mit ihm in Kontakt geraten.

Ich finde diesen Satz auch leider oft belegt.

Nehmen wir als Beispiel mal einen Neuling, der von Schattenarbeit und Entwicklung nicht das geringste ahnt und sich eifnach was zurecht spinnt. Gibt man dem jetzt ein solches Ritual können zwei Dinge passieren:

1.) Er macht das Ritual und fühlt sich geschützt
2.) Er macht das Ritual, hat entweder Schwierigkeiten und oder was noch schlimmer ist, fühlt sich bestätigt und steigert sich noch mehr in soetwas rein

Ich würde sagen die zweite Variante ist weitaus häufiger anzutreffen.


Und mal an die Leute, die das regelmäßig machen:

Wie ist mit z.b: regelmäßigen Reinigungen umzugehen? Macht ihr die auch? Gesteht ihr dann nicht die Unwirksamkeit eures Schutzes ein? Oder noch schlimmer: Gesteht man damit nicht ein, "verschmutzt" zu sein? Das könnte auch gut ein Teufelskreis werden.

Ich z.B. mache nie sowas wie Schutzrituale oder so. Ich nehme auch mal an, dass mich bisher niemand angegriffen hat. Wieso auch? Okay, wieso hat Hitler Juden vergast? Aber ich lauf auch nicht auf der Straße mit einer Pistole rum, weil ich annehmen muss, dass mich gleich wer nieder haut. Ich hab z.b. einfach kein Interesse an solchen magischen Kriegen und halt mich bei Konflikten einfach raus, find ich besser.

Und wenn man sich unbedingt schützen will, wieso macht man das nicht, indem man, statt sich so auf das Negative zu fixieren mal einfach andersrum und baut eine Wolke aus reiner Liebe um sich herum auf? Gleichs zieht Gleiches an! Bin mir sicher das würde mehr bringen.


Tyrann
Antwort 11
Neophyt
Neophyt


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red_folder.gif erstellt am: 12/1/2009 um 20:54  
@Tyrann

Die Lösung ist in meinen Augen ganz einfach und lautet: "Zaubern um des zaubern willen."
So lange man zaubert, um zu zaubern, und darauf das Hauptaugenmerk liegt, bekommen Gedanken wie "Ich brauche einen Schutz, weil ich sonst angegriffen werden könnte" keine Kraft.

Ich persönlich habe basierend darauf noch keine schlechten Erfahrungen gemacht und Paranoia in der Richtung nur erlebt, wenn der Angreifer die zuvor installiert hat.
Aber selbst wenn man Paranoia entfernt muss man mit den Gedanken vollstens bei dem magischen Tun sein. Wenn man zb. eine magische Handlung gegen Paranoia macht und sich dabei auf die Paranoia konzentriert, geht das natürlich schief.


LG,
Zanti
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 12/1/2009 um 21:03  
Hmm, ich will den Thread hier nicht zu sehr mit Offtopic Sachen und so vollpumpen, aber "Zaubern um zu zaubern" klingt für mich arg traurig. Soll kein Angriff auf dich sein, aber naja. Ich z.b: mache Magie weil ich ein Magier werden will, weil ich Wünsche und Visionen habe, die sich Tag für Tag neu bilden und zerstört werden, oder besser gesagt berichtigt werden. Darum mache ich Magie. Ich kann mir beim besten Willen Magie vorstellen, die mir mehr bringt, als dass ich irgendwas Magisches mache.
Antwort 13
Neophyt
Neophyt


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red_folder.gif erstellt am: 12/1/2009 um 21:59  
Du verstehst nicht was ich meine. Ich bin Chaosmagierin, wenn ich zaubere, dann entscheide ich mich vor einem Ritual mit welcher Intention, welchen Gedanken ich das tue.
Zumeist ist es im Ritual sehr schädlich, wenn da eine Lust, Begierde, Angst etc. dahintersteckt, weil dies automatisch mit manifestiert wird.
Angenommen man verteidigt sich gegen einen Angriff, es gibt dann nix schädlicheres oder sinnloseres als in dem Ritual Angst zu haben.
Es geht also nur darum, dass ich im Ritual und danach, meine Magie nicht mit schädlichen Gedanken vernichte.
Wer kennt das nicht, dass die krassesten Zauber die waren, wo man aus dem Ritual mit dem Gefühl des "es ist geklärt" hinausgeht und erst beim eintreten des ganzen daran erinnert wird, dass es da ja mal so eine magische Handlung gab.
Es ist sozusagen eine Erweiterung des "Vergessens" (was in meinen Augen ein sehr ungenaues Wort ist und kaum beschreibt, wie das ganze funktioniert).
Bevor ich anfange zu vergessen, mache ich erstmal das Ritual ohne Verhaftung und dass ist zaubern um des zaubern willen :)

LG,
Zanti
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/1/2009 um 21:14  
Hallo Zanti.


Zitat von Zanti, am 12/1/2009 um 14:08
Ist dieses Mantram ausschließlich in Bezug auf Brahma zu verstehen? Viele Hindus arbeiten ja zb. hauptsächlich nur mit Shiva.


Ich habe das zumindest so verstanden weil ich Brahma als All-Einheit, der Verkörperung der 5 urpsrünglichen Weisheiten sehe. Wie die Hindus das genau sehen kann ich nicht sagen, weil ich Buddhist bin und im Hinduismus nur mit der wichtigsten Gottheit gearbeitet habe: natürlich Kamadeva ;-)

Zitat:
Das mit der Aussage über die Anzahl von Rezitationen halte ich persönlich für ein Gerücht.

Das ist natürlich einfach zu sagen, wenn man selbst noch keine Erfahrung darin hat.

Zitat:
Mir persönlich ist oftmals aufgefallen, dass die Wirksamkeit eines Mantrams von zwei Dingen abhängt:

a) wie lange ich damit schon arbeite
b) wie gut ich mich konzentrieren kann


Da hast Du natürlich recht. Wenn Du ein Mantra rezitierst und dabei an McDonalds denkst kannst Du das natürlich auch Milliarden mal sagen und nichts wird passieren. Die Grundlage um mit Mantren zu arbeiten, ist natürlich wie bei jeder Form der Magie, Gedankenstille zu beherrschen und auch die Meditation in professionellem Ausmaß zu beherrschen. Zusätzlich muss der Geist auch in Achtsamkeit geschult sein, denn die Mantren muss man im Zustand hoher Achtsamkeit rezitieren.

Zitat:
mittlerweile gewiss schon Eintausend Mal und der Unterschied zwischen Beginn und nach Tausend Mal ist natürlich groß.


Also ich weiß nicht wie lang das Shiva Mantra ist, aber tausend Mantra rezitationen sind überhaupt nichts. Eintausend Mantren macht man am Stück um in die Energie der Gottheit überhaupt erstmal reinzukommen und dann spricht man die Action-Mantras.

Ich rezitiere 1620 Mantren am Tag, pro Gottheit. Von daher kann ich aus Erfahrung sagen das die Grenze mit den einhunderttausend Mantren wirklich stimmt. Ab 60.000 fühlt man wie es so langsam zu wirken beginnt und ab 100.000 gehts erst richtig los.

Das funktioniert übrigens auch bei Kaballistischen Zaubersprüchen. Natürlich muss man da auch die Farben, den Klang und die Induktion beherrschen aber aktivieren kann man sie auch durch einhunderttausendmaliges rezitieren.

Zitat:
von Mantren ist nicht, ihre genaue Bedeutung zu kennen, sondern sich voll und ganz auf sie einlassen zu können. Dann nimmt man Dinge wahr, die kein Wort fassen kann.


Ja da gebe ich Dir recht.

Zitat:
Trotzdem werd ich mal bei einem Bekannten nachfragen (ich hab vor kurzem gehört dass er zu teilen die Sprache der Inder beherrscht), vielleicht kann er es mir ja mal wortwörtlich übersetzen (wenn das geht?!).

Ich fürchte das wird nicht gehen Inder werden genausowenig Sanskrit können wie Italiener Latein...

LG

Cassiel


[Editiert am 13/1/2009 um 21:15 von Cassiel]
Antwort 15
Neophyt
Neophyt


Beiträge: 63
Registriert: 7/8/2008
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/1/2009 um 21:31  
@Cassiel

Zitat:
Ich rezitiere 1620 Mantren am Tag, pro Gottheit. Von daher kann ich aus Erfahrung sagen das die Grenze mit den einhunderttausend Mantren wirklich stimmt. Ab 60.000 fühlt man wie es so langsam zu wirken beginnt und ab 100.000 gehts erst richtig los.


Ich habe mal zweieinhalb Std (ca.) zwei Mantren rezitiert. Die Gesamtanzahl der Rezitationen war ca. 280. Wie kommst du auf 1620 Mantren am Tag? Das wären bei mir hochgerechnet über 12 Std am Tag... wann machst du das?


Zitat:
Ich fürchte das wird nicht gehen Inder werden genausowenig Sanskrit können wie Italiener Latein...


Hm, sozusagen doch eine völlig fremde Sprache, ich hab es schon ein bissel geahnt.


Zitat:
Das ist natürlich einfach zu sagen, wenn man selbst noch keine Erfahrung darin hat.


Erfahrung schon, aber nicht in diesen Ausmaßen. Ich persönlich glaube halt nicht an eine festgelegte Zahl. Meiner Erfahrung nach steigert sich die Intensität und die Erfahrung von Mantram zu Mantram.

Zitat:
und im Hinduismus nur mit der wichtigsten Gottheit gearbeitet habe: natürlich Kamadeva ;-)


*lach* mit Kamadeva habe ich auch schonmal gearbeitet, aber nur nebenbei. Bei den Hindus würde ich wahrscheinlich eher zu den Shaivas zählen, den Leuten, deren Verehrung sich hauptsächlich an Shivas Familie richtet.


Zitat:
Also ich weiß nicht wie lang das Shiva Mantra ist


Zumeist benutze ich das Om namah shivaya oder ein ausdiviniertes Mantram, dass etwas länger ist.


Liebe Grüße,
Gauri
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 16
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/1/2009 um 21:37  

Zitat von Tyrann, am 12/1/2009 um 20:37
Grade bei der Chaosmagie und so einem Zeug (Ich habe nur den Eindruck, dass da etwas "rauher" agiert wird)


Ja davon hab ich auch schon gehört. Angeblich soll es da ja auch zu spontanem Gruppensex kommen, was den Laden für mich auf den ersten Blick sehr interessant gemacht hatte :-) Aber da die Führungsriege des IOT auch Meister der Fraternitas Saturni sind und ich weiß das ich diese Typen lieber nicht nackt sehen will, hab ich es gelassen denen beizutreten ;-)

Zitat:
Wer soviel Energie aufwendet um Negatives fernzuhalten, wird zwangsläufig auch mit ihm in Kontakt geraten. Ich finde diesen Satz auch leider oft belegt.


Naja denk doch mal nach. Gibt es mehr Einbrüche seitdem die Menschen ihre Häuser abschließen? Erfrieren mehr Menschen seitdem sie sich mit Kleidung vor der Kälte schützen? Gibt es mehr Verbrecher, seitdem die Polizei existiert?

Diskussionen geraten wenn es um Magie geht schnell auf eine weltfremde, abstrakte ebene. Warum sollte man Probleme bekommen, wenn man sich magisch schützt? Ziehen normale Menschen die Kampfsport machen plötzlich alle Schläger und Verbrecher an, die ihnen auf die Schnauze hauen wollen? Doch wohl kaum.

Magischer Schutz ist nun einmal erforderlich, er sollte nur nicht in Hysterie ausarten. Besonders wenn man in magischen Orden ist, ist ein guter Schutz von Nöten, weil die meisten Mitglieder Ego Probleme haben und man da schnell Opfer eines magischen Angriffs werden kann.

Hat man diese Probleme glücklicherweise nicht, ist ein guter Schutz trotzdem sinnvoll da auf der astralen Ebene schon mal Wesen auftauchen, die einem übel gesinnt sind. Auch Menschen sind unbewusst fähig einem auf dieser Ebene zu schaden, wenn sie z.B. einen starken Hass entwickeln.

Deswegen schadet ein gut funktionierender magischer Schutz überhaupt nicht, im Gegenteil. Und wenn man ihn nie wirklich braucht umso besser. Ihn aber plötzlich zu brauchen, wenn man noch nie einen aufgebaut hat, in der Situation möchte ich nicht stecken.

Zitat:
Wie ist mit z.b: regelmäßigen Reinigungen umzugehen? Macht ihr die auch? Gesteht ihr dann nicht die Unwirksamkeit eures Schutzes ein? Oder noch schlimmer: Gesteht man damit nicht ein, "verschmutzt" zu sein? Das könnte auch gut ein Teufelskreis werden.


Reinigung und Schutz sind doch zwei verschiedene Sachen. Glaubst Du ein SEK Beamter mit Knarre und Kugelsichere Weste glaubt jetzt aufgrund seines Schutzes nie wieder unter die Dusche gehen zu müssen?

Natürlich sind wir verschmutzt, das liegt an unseren negativen Emotionen die wir entwickeln und jede ernstzunehmende Einweihungstradition hat entsprechende Reinigungsrituale. Ich sehe da aber keine Verbindung zum magischen Schutz.

Zitat:
Ich z.B. mache nie sowas wie Schutzrituale oder so. Ich nehme auch mal an, dass mich bisher niemand angegriffen hat.


Klar, Du bist ja auch noch Jung und hast keine Feinde. Zudem bist Du in keiner Machtposition oder hast viel Geld. Von daher macht es auch keinen Sinn Dich anzugreifen. Aber selbst wenn das so bleibt, je weiter man sich auf dem Pfad entwickelt, also je heller man strahlt, desto mehr Schatten zieht man auch an. Es gibt Magier und Wesenheiten vor denen man sich besser in Acht nimmt. Deine Wohnung schließt Du ja auch ab, wenn Du sie verlässt. Vermutlich würde da nie jemand einbrechen, auch wenn Du es nicht tätest. Aber trotzdem schließt Du sie ab, zu Sicherheit und ebenso macht man es als Magier halt auch mit dem eigenem Schutz.

Zitat:
Und wenn man sich unbedingt schützen will, wieso macht man das nicht, indem man, statt sich so auf das Negative zu fixieren mal einfach andersrum und baut eine Wolke aus reiner Liebe um sich herum auf? Gleichs zieht Gleiches an! Bin mir sicher das würde mehr bringen.


Das mit der Liebe ist gar nicht so dumm und wird auch zum Teil so gemacht.

LG

Cassiel
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red_folder.gif erstellt am: 13/1/2009 um 21:50  

Zitat von Zanti, am 13/1/2009 um 21:31

Ich habe mal zweieinhalb Std (ca.) zwei Mantren rezitiert. Die Gesamtanzahl der Rezitationen war ca. 280. Wie kommst du auf 1620 Mantren am Tag? Das wären bei mir hochgerechnet über 12 Std am Tag... wann machst du das?


Also für OM A HUM BENZA GURU PADMA SIDDHI HUM z.B. benötige ich für 1620 Stück etwa 30-40 Minuten. Das hängt natürlich von der Länge des Mantras ab.

Zitat:
Erfahrung schon, aber nicht in diesen Ausmaßen. Ich persönlich glaube halt nicht an eine festgelegte Zahl. Meiner Erfahrung nach steigert sich die Intensität und die Erfahrung von Mantram zu Mantram.


Naja mit glauben hat das ja nichts zu tun. Mach doch einfach mal mehr als 100.000 Mantren, dann wirst Du ja sehen das ich recht habe :-) Solange Du das nicht gemacht hast kannst Du Dir ja gar keine Meinung darüber bilden. Natürlich gibt es da keinen Schalter der umgelegt wird, so nach dem Motto bei 99.999 Mantren funktioniert das Mantra noch gar nicht und bei 100.000 hast Du auf einmal voll die Power, aber wie gesagt bei 60.000 etwa fühlt man so langsam etwas aufbauen und so um die 100.000 herum ist die Kraft dann wirklich da.

Zitat:
*lach* mit Kamadeva habe ich auch schonmal gearbeitet, aber nur nebenbei.


Naja bei mir war es auch nur ne Spielerei, aber die Frauen sind dadurch auf jeden Fall an den Start gekommen und das war sehr lustig :-)

Zitat:
Bei den Hindus würde ich wahrscheinlich eher zu den Shaivas zählen, den Leuten, deren Verehrung sich hauptsächlich an Shivas Familie richtet.


Jaja, der gute alte Luzifer, wo der nicht überall seine Finger im Spiel hat :-)

Zitat:
Zumeist benutze ich das Om namah shivaya


Aber da brauchst Du für 15 Malas (1620) doch nur 15-20 Minuten. Du musst das Mantra nicht meditativ sprechen, sondern durch sehr häufige Wiederholung die Energie steigern und dann wenn Du mit der Akkumulation fertig bist, begibst Du Dich in Meditation.

LG

Cassiel
Antwort 18
Neophyt
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red_folder.gif erstellt am: 13/1/2009 um 22:37  
@Cassiel

Die Schnelligkeit spielt natürlich, so wie es aussieht, auch eine Rolle. Ich pers. spreche Mantren zumeist sehr ruhig, langsam und lasse so manches einzelne Wort im "Geiste zergehen" (anders kann ich das nicht beschreiben).
Ein schnelles rezitieren fand ich bisher für mich persönlich nicht so wirkungsvoll.

Zitat:
Aber da die Führungsriege des IOT auch Meister der Fraternitas Saturni sind und ich weiß das ich diese Typen lieber nicht nackt sehen will, hab ich es gelassen denen beizutreten ;-)


Hm, wie alt ist diese Info? Ehrlich gesagt würde ich die Führungsriege des IOT, zumindest die die ich kenne, nicht als unattraktiv bezeichnen.
Das davon jmd. in der FS sein soll habe ich bisher auch nicht gehört.
Vielleicht Nullgrade?


LG,
Gauri
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Gast

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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2009 um 01:02  

Zitat von Zanti, am 13/1/2009 um 22:37

Ein schnelles rezitieren fand ich bisher für mich persönlich nicht so wirkungsvoll.


Naja probier es mal aus. Manchmal ist quantität besser als qualität, vor allem weil die Mantren ja nur zum aufbauen der Energie dienen. Die eigentliche meditative Arbeit beginnt erst hinterher.


Zitat:
Hm, wie alt ist diese Info?

Das ist keine Info, sondern eine Tatsache, ich kenne die Typen ja schließlich alle.

Zitat:
Ehrlich gesagt würde ich die Führungsriege des IOT, zumindest die die ich kenne, nicht als unattraktiv bezeichnen.


Naja gut so unattraktiv sind die auch wieder nicht. Mir ging es nur darum unterschwellig Logengeheimisse zu verraten ;-)

Zitat:
Das davon jmd. in der FS sein soll habe ich bisher auch nicht gehört. Vielleicht Nullgrade?


Nullgrade wären mir die Mühe nicht wert über die zu sprechen. Klar sagen die darüber im IOT nichts, ist in der FS ja auch ein Geheimnis das die im IOT sind.

Z.B. Peer aus Berlin und noch einige aus Deutschland mehr von denen ich die bürgerlichen Namen nicht mehr weiß. In Österreich gibts auch welche und auch Viktor aus der Schweiz wenn ich mich recht erinnere.

LG

Cassiel
Antwort 20
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 14/1/2009 um 09:51  
oh bitte - das der IOT und die FS zusammenhängen, schreien doch inzwischen die spatzen vom dach :D

da könnte man ja gleich behaupten, die Thelemiten und die Satanisten hätten nix miteinander zu tun :D

was ein glück bin ich nur mitglied in der "allergeheimsten geheimorganisation".


____________________
any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/1/2009 um 21:05  
Was tägliche Übungen angeht, mache ich in letzter Zeit täglich folgende Übungen:

http://www.ritmag.info/augetet.html (In abgewandelter Form, häufig ohne Auge am Schluss)

http://www.abardoncompanion.com/Arch01-de.pdf

Sowie eine Übung aus dem tibetanischen Traumyoga, bei der man weißes Licht aus dem dritten Auge strömen lässt, das den Raum und einen selbst einhüllt, bis man selber zu dem Licht wird.




Ich denke diese Übungen würden auch die Harmonisierung/Reinigung unterstützen, wenn man magisch angegriffen wird.


P.s.: Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, wie solch ein Angriff von statten geht und ob ich mich verteidigen könnte. Ich weiß nicht, ob es dumm ist, sowas zu fragen oder zu machen, aber ich denke, man muss sowas dann auch mal ausprobieren um zu gucken, ob man damit unter halbwegs realen Bedingungen fertig werden würde. Könnte sich irgendjemand mal vorstellen, sowas mit mir nach Absprache, Kennenlernen und festgelegten Rahmenbedingungen auszuprobieren?


Ich war oben so kritisch, weil man dauernd im Internet was von schwarzen Magie-Sngriffen hört und das zum größten teil nur Spinnerei ist, von Realität keine Spur.



Tyrann
Antwort 22
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 14/1/2009 um 23:46  
Jo, aber Peer (wir meinen doch Fra. Sabur [wie er sich im IOT nannte] ist nichtmehr im IOT (und das schon Ewigkeiten), kam doch mit Sergio (also Frater K.) aus dem Verein nicht klar, der ja neben Peer Hochgrad war bzw. ist.


[Editiert am 15/1/2009 um 00:08 von Malig]
Antwort 23
Neophyt
Neophyt


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red_folder.gif erstellt am: 15/1/2009 um 00:16  

Zitat:
Das ist keine Info, sondern eine Tatsache, ich kenne die Typen ja schließlich alle.


Zitat:
oh bitte - das der IOT und die FS zusammenhängen, schreien doch inzwischen die spatzen vom dach :D


Also, als ich im IOT war, haben keine Spatzen geschrien.
Und das der Erstgrad des IOT FS-Mitglied sein soll, konnte ich auch nicht feststellen.
Aber ich finde interessant was es so für Gerüchte über den IOT gibt *gg*


LG,
Gauri
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