Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Gibt es Magie ohne Schatten?
Administrator
Magus

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 594
Registriert: 26/10/2006
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/4/2010 um 14:41  
Hi - ihr fragt hier: was ist Schattenmagie? Gibts das überhaupt - was soll das usf.

Ich frage euch: Gibt es überhaupt irgendeine Magie, OHNE dass ein unbewußter Schatten dabei ist?

Meine Antwort ist: NEIN!

Was meint ihr?

liebe Grüße merlYnn
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Philosophus
Philosophus

Coronet
Beiträge: 141
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 18/4/2010 um 15:34  
Meine Antwort ist: Ja.

Wenn in deiner Magie (ich sage jetzt "deine Magie", weil du ja auch deine eigene Antwort mit "Nein" gegeben hast) immer noch etwas unbewusstes mitspielt, dann rate ich dir zur Vorsicht. Nenn es Schatten, nenn es Gedanken, nenn es Einfluss, was auch immer.
Meine Antwort ist "Ja", weil es für die gezielte Ausübung so sein sollte, dass nichts Unbewusstes mehr mit rein spielt, sondern deine Gedanken klar auf ein Ziel fixiert sind und auf nichts weiter. Keine Ablenkung, keine unbewusste Einmischung, kein Abweichen von der Konzentration auf das eigentliche Ziel, für das die ganze Aktion gedacht ist.
Um es mal salopp zu formulieren: Wenn du Pfannkuchen backen möchtest aber nur das Rezept für Gulasch im Kopf hast, wird es sicher kein Pfannkuchen. Ob du dir dessen beim Kochen bewusst bist, ist dabei egal :)

Ebene Wege,
Coro


[Editiert am 18/4/2010 um 15:34 von Coronet]



____________________
Ich wünsche dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.
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Administrator
Magus

GeorgeTheMerlin
Beiträge: 594
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 18/4/2010 um 18:47  
Hmmm - so SOLLTE es sein. IST es damit schon so?

Ich würde sogar noch weiter gehen und hinterfragen: Kann es überhaupt ein ZIEL geben - ohne daß dieses Ziel uns unbewußt und unbemerkt als Kompensation von IRGENDWAS heimlich aufgezwungen wird?

Also: man kreiert eine Zielvorstellung, die eine vorgestellte Fülle wahrnehmen läßt - um eine unbewußte LEERE nicht spüren zu müssen.

Was wären wir, wenn wir keine Zauberer wären? Leere? Einsamkeit?

Würde man sich mit dieser Leere, Einsamkeit, Minderwertigkeit, Traurigkeit, Sinnlosigkeit, Langeweile auseinandersetzen, käme man dem eigenen Schatten auf die Spur, der einen unbewuißt veranlaßt, in der Vorstellung solche Ziele von Fülle zu erzeugen, um sich nicht spüren zu müssen..

Wohlgemerkt - ich weiß natürlich, daß Magie im Idealfall anders sein SOLLTE - aber ich behaupte einmal, daß bei so einer Idealvorstellung selbst Magie ein Medium der Verdrängung wird - um bestimmte Persönlichkeitsanteile von sich nicht spüren zu müssen.

Das Gefühl von Schachheit und Ohnmacht - welches man durch Magie zu kompensieren sucht - besser gesagt, ALLES, was man unbewußt durch Magie zu kompensieren sucht, wirkt bei der magischen Operation mit, schwächt diese oder bringt MIT den Resultaten andere unerwünschte Resultate mit sich, die man nicht erwartet hat. Manchmal erkennt man seine Schatten in den Früchten seines Lebens - wenn man sien Schicksal genauso lesen und deuten kann wie Tarot Karten zum Beispiel. Wie außen - so innen. Manchmal: Wie bewußt außen wahrgenommen und erlitten, so unbewußt von innen gezaubert.

Jemand, der nichts mehr kompensieren muß, hat ja im Grunde ALLES schon. Das erinnert mich an eine Anekdote in den Büchern von Carlos Castaneda, wo von zwei Zauberern berichtet wurde, die alles erreicht hatten.

Es wurde von ihnen gesagt: Sie können alles erreichen mit ihrer Magie - was sie nur wollen.

Nur: SIE WOLLEN NICHTS MEHR!

liebe Grüße merlYnn
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Magister Templi
Magister Templi


Beiträge: 384
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red_folder.gif erstellt am: 18/4/2010 um 18:49  
Ja, wenn ich im Einklang mit mir selbst handle.
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Ipsissimus
Ipsissimus

Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
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red_folder.gif erstellt am: 18/4/2010 um 19:09  
Magie ohne Schatten? Wie soll das gehen? Wenn man in eine Richtung schaut wendet man einer anderen den Rücken zu, könnte man in alle Richtungen gleichzeitig schauen wäre das zielgerichtete Fokusieren und damit das Konzentrieren unmöglich...


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Ipsissimus
Ipsissimus

Snowwulf
Beiträge: 647
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smilies/wink.gif erstellt am: 18/4/2010 um 20:50  

Zitat von GeorgeTheMerlin, am 18/4/2010 um 14:41
Gibt es überhaupt irgendeine Magie, OHNE dass ein unbewußter Schatten dabei ist?

Meine Antwort ist: NEIN!


Wo Licht ist, ist auch Schatten. Dazu zitiere ich mal mein Credo:

Wer die Schatten nicht ehrt, kann das Licht nicht sehen
Wer das Licht nicht kennt, kann die Schatten nicht verstehen


____________________
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Studius
Studius

Abenteurer
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 02:33  
Die Antwort ist definitiv JA! Der Schatten ist da aber sei mal ehrlich bedarf er einer Bearbeitung? Bringt es was einen Hauffen Scheisse zu einer Burg zu formen?? Scheisse ist gegenwärtig. Scheisse lenkt einen ab, aber muss ich meinen Riecher in den Hauffen stecken um zu wissen dass er Bestandteil davon ist?
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Studius
Studius

Abenteurer
Beiträge: 22
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 02:34  

Zitat von Snowwulf, am 18/4/2010 um 20:50

Wo Licht ist, ist auch Schatten.


???????????????ß


[Editiert am 19/4/2010 um 02:48 von Abenteurer]
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Studius
Studius

Abenteurer
Beiträge: 22
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 02:47  

Zitat von Abenteurer, am 19/4/2010 um 02:34

Zitat von Snowwulf, am 18/4/2010 um 20:50

Wo Licht ist, ist auch Schatten.


Wenn Dunkelheit im Wege stehst :D

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Adeptus Minor
Adeptus Minor

BlackRaven
Beiträge: 153
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 13:43  
Aus reinem Interesse einmal an alle die dementsprechend geantwortet haben:

Woher wisst ihr, dass eure Mage keinen "Schatten wirft"?

Das soll keine sarkastische Stichelei sein, ich hoffe das kommt jetzt nicht so rüber. Ich kann nur nicht nachvollziehen, wie ein Mensch (der man ja immernoch ist) diesen enormen Durchblick haben kann. Ganz unter dem Motto: "Sterben Bienen aus, muss wenige Jahre später auch die Menschheit dran glauben" (Die These gibts... Biene stirbt>>Weniger Pflanzen können sich weiterverbreiten>>Weniger Sauaerstoff>>etc. Ob das nun stimmt oder nicht sein dahingestellt, soll ja nur als Vergleich dienen). Woher wisst ihr, dass eure Magie nichts verändert, was ihr vorher nicht gewusst hättet?

Oder bin ich einfachnur doof und verstehe den Begriff "Schattenmagie" nicht?

schönsten Gruß, Cura


____________________
[Bliebiges, sehr kluges und bestens durchdachtes Zitat]
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Practicus
Practicus


Beiträge: 104
Registriert: 14/4/2010
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 16:49  
Es gibt sicherlich Magie ohne Schatten -- im Zustand absoluter Bewusstheit agierend, verkoerpert sich der Wille vollkommen. Obwohl ich Merlins Frag gut verstehen kann, bin ich dennoch nicht ueberzeugt davon, dass Magie ohne Schatten notwendig ist, ganz im Gegenteil!
"Wir brauchen wieder mehr Vertrauen in unser Unterbewusstsein" wie C.G.Jung meinte. Ich kann verstehen, dass viele Mensche, gerade des westlichen Kulturkreises, deren Genpool jegliche Kontake zur inneren Welt seit guten 200 Jahren abgebrochen hat, mit Furcht auf jedes heraufstroemende Bild reagieren, aber Vertrauen scheint mir hier der einzige Weg zu sein, damit klarzukommen. Seine Schatten abschneiden wie Peter Pan ist kindlicher Zeitvertreib, sie hingegen zu integrieren und akzeptieren sollte zum Gebot werden -- denn sie sind nicht schlecht, sondern unser instinktives und intentionales Wissen -- die Manifestation unserer Begierden, unseres Willens...
...warum sollten wir mit unserem Willen brechen?? Fuer mich besteht die erste Aufgabe eines jeden Zauberers darin, sich seine unbewussten Wuensche bewusst zu machen -- ein Kraftakt...und hier sind nach meiner Erfahrung die Forschungsergebnisse der Surrealisten und Situationisten brauchbarer als ein en gros der selbsternannten magischen Elite -- jede Handlung in der aeusseren Welt ist eine Verkoerperung unserer Wuensche, und wer diesen Prozess versteht, findets sich auf einmal auf Mayas Spielplatz wieder, einem Basar der Illusionen, die unsere Welt zum Dasein bringen. Manchmal ist nur eine erfuellte Begierde der Beweis fuer ihre Existenz - so frei nach dem Motto "Oh, das hab ich jetzt gebraucht!" und dieser Akt des bewussten Willens, dem thelemitischen Gesetz fufolge, ist das hoechste in der Welt, aber es nicht einfach dieses saloppe Haben-will, sondern der Akt der Bewusstwerdung unbewusster Triebfedern, die tief in uns schlummern -- vollkommene Freiheit fuer die Linkshaender unter uns etwa, die tiefe Versoehnung mit Gaias usw. usf. Experimentiert mit euren Schatten, durch automatisches Schreiben, Improvisation, Traumreisen, usw
Und habt Vertrauen!! :thumbup:


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mundus vult decipi
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Adeptus Major
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Hitzi
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 18:34  
Nachdem wir hier ja alle Alchemisten sind geht es wohl eher darum die Scheiße in Gold zu verwandeln und danach eine Burg daraus zu bauen... obwohls vielleicht auch andersrum geht.

Die These die hier im Raum steht ist im Grunde folgende(, um mir einmal selbst klarzumachen worum es denn geht): Einem Magischen Akt liegt ein Wille zu Grunde. Und dem Willen liegt wiederum ein Schatten zu Grunde, denn wäre man vollends im Lichten dann gäbe es kein Wollen mehr.

In Bedingungsloser Liebe verweilend stets die allumfassende Einheit erkennen und ohne Wünsche sein. Das ist Willenlosigkeit. So lieben es die Weisen aus dem rosaroten Marschmellow-tempel, die Sommer und Winter unter der heiligen Eiche sitzen um dem großen Sterne sich zu nähern.

Was ist ein Wesen ohne Wille?
Kann man nicht im vollbestitz seiner geistigen Kräfte disharmonisch sein. Völlige Harmonie, ist das das richtige Umfeld für das Leben? Wenn alle Elemente vollständig ausgeglichen sind und sich die Energien in völliger Harmonie bewegen, dann ist der Patient tot, sagt man in der TCM.


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unmenschlich wie er ist, eiskalter Erbauer seiltänzerischer Theorien, eitel, lasterhaft, pervers,...
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Ipsissimus
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Snowwulf
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 19:09  

Zitat von Abenteurer, am 19/4/2010 um 02:34

Zitat von Snowwulf, am 18/4/2010 um 20:50

Wo Licht ist, ist auch Schatten.


???????????????ß


Hast du mal gesehen, dass es keinen Schatten gibt obwohl es hell ist?? Es muss Schatten geben.. nur in Dunkelheit gibt es keine Schatten.

Geh mal raus in die Natur. *zwinker* Bei Tag findest du IMMER Schatten..


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Ipsissimus
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Snowwulf
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red_folder.gif erstellt am: 19/4/2010 um 19:12  

Zitat von BlackRaven, am 19/4/2010 um 13:43
Aus reinem Interesse einmal an alle die dementsprechend geantwortet haben:

Woher wisst ihr, dass eure Mage keinen "Schatten wirft"?

Oder bin ich einfachnur doof und verstehe den Begriff "Schattenmagie" nicht?


Wenn man irgendwo hin Energie gibt, nimmt man diese Energie irgendwo weg. Wenn jemand Energie erhält, wird er irgendwo anders diese Energie nicht mehr aufnehmen..

Energie kann nicht verloren gehen. Sie wird nur gewandelt. Wenn also Energie gebündelt wird, so fehlt sie wo anders... Und sei es, wenn du Energie gibst, dass sie in dir selber fehlt.


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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 20/4/2010 um 09:19  
aus meiner perspektive ist die anwesenheit von schatten in der magie immer gegeben. ich meine nun erfolgsmagische operationen von flüchen über geldmagie bis hin zu liebeszauber, der bessere ausdruck wäre woll sexzauber.

wer solche zauber verwendet ist psychisch gesehen einfach noch sehr mit seinen schatten verwickelt. solch eine person glaubt, dass der schatten, das unterbewusste zu großen teilen eine ressource ist, die aktiviert und zielgerichtet gelenkt werden muss, um sein ziel zu erreichen. bis zu einem gewissen grad funktiniert dies ja auch. ansonsten würde doch keiner von uns zauber verwenden. die nebenwirkungen von zaubern als auch das nichteintreffen von zaubern kennt ein jeder.
ich keine nur eine erfolgsmagische praxis, die einen schritt weitergeht und mit der der magier auch in der lage ist die nebenwirkungen zu minimieren, liegt wahrscheinlich auch einfach an meiner perspektive. die ist die tarot-pfad-arbeit von frank s. lee.
solange wir mit dem schatten verwickelt sind wird es immer nebenwirkungen geben, wird es immer widerstreitende willensimpulse in uns geben. das thema einspitzzigkeit des willens, welche ja auch schon angesprochen wurde ist eine illusion. solange schatten vorhanden sind bin ich in einem dualistischen system gefangen. wenn ich einen erfolgsmagischen zauber machen will, gibt es eine seite in mir, die arm sein möchte. die meisten integrationen von schattenanteilen erfolgen meiner erfahrung nach nur auf einer oberflächlichen ebene, der eigentliche kern weicht auf eine subtilere ebene aus, wo er nicht gesehen werden kann. erst wenn der kern von kali verschlungen oder von shiva verbrannt wurde, offenbart sich die essenz darunter, die natürliche qualität.
dann kommt es zur erfahrung von harmonie und inneren frieden, mit dem was ist. dies ist kein willenloser zustand hitzie. es ist die erfahrung von mein wille ist gottes wille. das ego ist so weit transzendiert, dass es sich nur noch an gottes willen ausrichtet und dadurch kein weiteres leiden verursacht, innerhalb des systems dieses egos. erst wenn das ego stirbt ist nur noch gottes wille da. meiner meinung nach ist ein ego immer in einen disharmonischen zustand. die disharmonie ist der klebstoff des egos. es geht nicht darum die elemente in einem system auszugleichen, sondern in frieden mit dem zu sein was ist.

gott ist die liebe selbst, diese liebe kann aber auch aus liebe zuschlagen, sogar tödlich. das ego hat ziemlich verquere vorstellungen von liebe. das was ist, ist jenseits von licht uns schatten, steht doch mit beiden beinen in licht und schatten.
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Neophyt
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KellyJohnson
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smilies/bigsmile.gif erstellt am: 20/4/2010 um 11:26  
Der Schatten des Magiers ist die Hohepriesterin.

Ein Magier versucht durch bewußte Willens- und Vorstellungskraft seine Ziele, sein Ego durchzusetzen. Er läßt die Puppen in seinem Umfeld nach seinem Willen tanzen. Wie fühlt man sich dabei? Erhaben, mächtig, …. Allmächtig? Dieses Gefühl von Stärke und Macht kann einen sogar dazu verleiten, dem Tod selbst die Zügel anlegen zu wollen, ihn nach seinem Willen tanzen zu lassen. Gott zu spielen?? Ich frage, warum braucht ein Mensch, der magisch beeinflussen kann, diese Kontrolle über Menschen, über das Leben? Warum kann er sich nicht einfach dem Spiel des Lebens hingeben, die Dinge auf sich zukommen lassen, offen für neue Erfahrungen sein, sich beeinflussen lassen von anderen, wenn da nicht ein großes Loch in ihm wäre? Warum kann er die Kontrolle, Beeinflussung nach seinem Willen und Machtlust nicht aufgeben, wie es uns die Hohepriesterin weist? Die Hohepriesterin zeigt mir, daß ich vertrauen haben kann in die Gesetzmäßigkeit und Ordnung des Kosmos. Ich muß nichts mehr wollen, als die Gesetze der Natur zu studieren. Dies ist auch eine Form der Bewußtwerdung! Empfangen und Aufnehmen ist nichts Passives, Unaktives.

Ich spüre, daß der Weg des Magiers und die Bewußtwerdung seiner Schatten in der Konfrontation mit dem Passiven liegt.
Herzlichst,
Kelly


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Ich bin Dein Spiegel, in meinen Augen siehst Du Dich.Ich bin Dein Spiegel, zeig Dir Dein ungeliebtes Ich. Schau mich nur an der Clown bist Du! Clown sieh Dir selbst beim Tanzen zu. Wenn ich in Tränen bin, wer weint? Glaub mir, der nicht zu weinen scheint!
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Magus
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Aszan
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red_folder.gif erstellt am: 20/4/2010 um 17:11  
magie ohne schatten wäre gegeben, wenn die tiefsten bestandteile magie ausführen.
sie als eigene bewuste wesen unabhängig von dem magier agieren in dem sie sind.

zum wirken gröbere bestandteile nicht so sehr auf sie ein und zum anderen
gelten dort andere gesetze, das einzie was sie zu fürchten haben ist die realität selbst, den stillstand, dies treibt sie an und stellt ein bewusstsein dar.

naja aber das ist mir alles zu philosophisch,energetische hintergründe kann man nicht mit licht und liebe vergleichen. is gut gemeint.

man kann solche überlegungen natürlich sehr weit treiben, ob das was für die praxis bringt ist dann ne andere frage, denn man darf nicht den fehler machen aufeinmal alles als war und bedeutend zu akzeptieren, denn die praxis zeigt einem da schon die grenzen auf.
man kann nicht einfach hergehen uns sagen, dass alle möglichkeiten existieren, sowas interessiert wesen gegen die man läuft nicht.


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Es ist egal wie die Welt ist wenn man nur selber tief genug ist um eine Welt zu sein.
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Magus
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red_folder.gif erstellt am: 20/4/2010 um 19:03  

Zitat von Aszan, am 20/4/2010 um 17:11
naja aber das ist mir alles zu philosophisch,energetische hintergründe kann man nicht mit licht und liebe vergleichen. is gut gemeint.


licht und liebe sind keine form von energie oder kraft wie ich es nenne? verstehe ich dich da richtig?

egal ob wir romantischer liebe sprechen, was ja die meisten unter liebe verstehen oder von unpersönlicher liebe, der liebe gottes ist liebe immer ein teil der kraft. diese kraft besteht auch aus licht (gottvater) und finsternis (gottmutter). gottvater und -mutter kann man auch symbolisch sehen.

kraft/ energie, gefühle und gedanken können im sinne eines ordnungsprinzipes, für ein besseres verständnis, getrennt werden. in der direkten erfahrung sind sie eins.

es geht nicht um philosopie, zumindest bei mir, es geht um erleben, genau jetzt.

ps.: was macht ein wesen, wenn ihm ein niemand gegenübersteht. nur reines nicht-anhaftendes unpersönliches bewusstsein?


[Editiert am 20/4/2010 um 19:03 von Alles und Nichts]
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 20/4/2010 um 22:03  
@ p.s. (AuN)
Das kommt auf das betrachtende Wesen an, und wo sein Mittelpunkt liegt. Es könnte alles mögliche tun: Suchen, versuchen seinem Gegenüber seinen eigenen Stempel aufzudrücken, beobachten, verunsichert sein, bekämpfen...
Es könnte es auch zu einem mehr oder weniger freundlichen Spiel einladen.

Ich fürchte, ich habe das Thema verfehlt.


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Novize
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Andrachis
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red_folder.gif erstellt am: 25/4/2010 um 20:20  
Meines erachtens sollte ein anwender, der sich bei seiner arbeit von seinem unterbewustsein in irgendeiner art oder weise beeinflussen lässt nochmal darüber nachdenken ob das was er da macht sinnvoll ist und ob der anwender nicht lieber nochmal von bei den grundlagen anfängt und sich auseinandersetzt mit seinen problemen.

Das risiko bei gewissen handlungen wird sonst zu unkalkulierbar und der preis kann astronomische werte annehmen, zumindest ist dies in meiner kunst so.
Ich weiss aus erfahrung, das innerhalb meiner kunst ein einfliessen des unterbewusstseins veränderungen bringen kann die niemals positiv sind dem anwender gegenüber sowie dem umfeld des anwenders. Eine verdammt kostspielige und schmerzhafte erfahrung.

Fazit der eigenen meinung: Ja, es gibt Magie ohne einfluss des unbewussten Schattens.
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Kandidat
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Darion
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smilies/exclamation.gif erstellt am: 2/11/2010 um 13:09  
Meiner Meinung nach liegt Magie im Auge des Betrachter und in der Art der Anwendung... ich z.B bin stark im Bereich der Hexerrei, Naturmagie, Seherei und Hellseherei (ich arbeite noch daran ;) ) tätig....
ich weiß nicht was du mit schatten interpretierst ....weil jede Art von Magie wirft ihren Schatten ...der Schatten ist letztendlich das Ergebnis... wenn du mit Schatten ...das schwarze, das zerstörrerische meinst...NEIN ....weiße und heilmagie ist letztendlich zur Unterstützung da und wenn man sie nicht missbraucht dann ohne schatten...nun ja missbrauchen lässt sich auch interpretieren


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Die Welt ist nicht paradox sie ist nur nicht soweit
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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 2/11/2010 um 19:13  
Hallo Darion
Ich lese gerade deinen Bericht über Schatten.
Es gibt immer Licht und Schatten.
Die Schattenseite ist sehr stark und verführerisch.
Es gibt aber im Auge des Wahren Adepten nur einen Weg.
Für ihn gibt es eine Schattenwelt, er kann sie aber immer Kontrollieren.
Denkt immer geradeaus.
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Ipsissimus
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LoS
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red_folder.gif erstellt am: 2/11/2010 um 19:47  
Oh hell yeah, wieder eine von diesen Diskussionen ohne genau definierte Termini, basierend auf Unterschieden die eigentlich nur oberflächlich greifen. Was genau kann man bei so einem Thema erwarten? Eine vielzahl von Antworten, die einen in der eigenen Praxis nicht weiterbringen oder eher eine Reihe verschiedenster Definitionen von denen man sich inspirieren lassen kann?

Na ich weiß nicht. In meiner Praxis pfeife ich auf den Schatten, bzw sehe ihn nicht als Schatten, was funktioniert, funktioniert. Die Frage die ich mir hierbei eher stelle ist, warum sollte man auf einen Teil seiner Magie, unwichtig wie man ihn nennt und wo man die Grenze zieht, bewusst verzichten wollen? Erhofft man sich einen auf "Lichtwesen" zu machen? Mit dem Gütesiegel "Meine Magie ist frei von schattenhaften Zusatzstoffen und 100%ig biologisch abbaubar" einen Preis gewinnen? Überzeugt mich nur mäßig, vor allem weil der eigene "Schatten" - hier definiert wie in der Schattenarbeit - doch mit das interessanteste Stück des eigenen Selbst ist, nirgendwo lernt man so viel über sich und ich postuliere jetzt einfach mal die Behauptung, daß es sich mit der "Schatten"-Seite der eigenen Magie ähnlich verhält - daß man darin so manches über das eigene Wirken wiederfindet und neu entdecken kann, was man zB vorher noch nicht verstanden hat.

Und Geradeausdenken ist was für 2D-Persönlichkeiten. ;P


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Ich bin von der Nachtschicht. Glaubst Du an Geister?

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Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 2/11/2010 um 20:17  
hallo kindwer des lichts
es gibt immer Schatten in der Magie.
Es kommt nur darauf an, was man daraus macht und Lebt.
Licht ist immer so stark wie der Suchende ( Adept)
Schatten ist immer so stark wie der Schwarz Magier.
Man mus als Magier immer darauf achten, das Keine anhängsel(z.b.Larven)
an einem hängten.
egal welchen Weg man geht.
denkt immer daran, an die Ungeschriebenen Gesetze
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Ipsissimus
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LoS
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red_folder.gif erstellt am: 2/11/2010 um 20:36  
Durch Wiederholung gewinnt der Inhalt leider nicht an Aussagequalität. -.-


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