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Autor: Betreff: Sich Erden
Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2904
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 20/11/2005 um 16:05  
erst einmal ein paar links für neugierige:

http://www.ritas-spurensuche.de/1_magie/erden.html " target=_blank> http://www.ritas-spurensuche.de/1_magie/erden.html

http://www.klammeraffe.org/~hagundhexe/archiv1/file7.html " target=_blank> http://www.klammeraffe.org/~hagundhexe/archiv1/file7.html

dies sind typische "erdungs-anweisungen" wie sie vor allem bei hexen-ritualen stattfinden. ich zähle auch das LPR (lesser pentagramm ritual) zu den erdungsübungen sowei z.B. die übung "wecke das chi" aus dem tai-chi oder baum- asanas aus dem joga.

was ist nun also der "hauptpunkt" bei erdungsübungen?

1.) zuerst wird durch die meditation en gewisser abstand zum alltagsgeschehen erreicht.

2.) wird eine verbindung zur erde und zum himmel hergestellt, um ruhe und einen energetischen ausgleich herzustellen - und natürlich um energie für das ritual zu tanken.

nun also zu einer erdungsübung, wie ich sie in etwa mache - allerdings lasse ich gewisse "religiöse" aspekte weg, schliesslich soll das ganze ja universell und nicht nur für mich gültigkeit haben:

stelle dich aufrech hin, füsse etwa schulterbreit auseinander. die arme hängen an den seiten, mit leichtem abstand zum körper (nicht anliegend). dann beine leicht einknicken, bis man merkt, das die haltung sehr stabil, aber nicht starr ist.

der blick ist geradeaus, aber gelassen - nicht versuchen, etwas anzustarren.

der atem geht ruhig, man achte auf seine atmung.

nun schliesst man die augen, und konzentriert sich auf die stelle im kopf, mit der man denkt. stellt sich vor, diese stelle würde sich langsam die wirbelsäule hinab ausdehnen, und in der lendengegend in die beine verzweigen..... bis die füsse erreicht sind...dann weiter..... spüre die kraft, mit der sich diese wurzeln in der erde festgreifen, die gewaltigen energien des erdinneren anzapfen....

warte, bis sich der einduck einstellt, sehr fest auf der erde zu stehen. spüre wie die energie der erde langsam in dir hochsteigt, beginne mit den füssen, dann beine, usw. - einfach langsam steigen lassen. ist die lendengegend erreicht, hebe die arme in dem tempo langsam an, wie die energie in dir aufsteigt - schicke die energie die arme hinauf, und greife nach den sternen/mond/sonne - fühle, wie beide energien in der achse, die dein körper bildet, verbunden werden und sich austauschen, wie das ganze universum sich nur um deine wirbelsäule dreht...

so - wenn du soweit bist, einfach die arme sinken lassen, eine normale haltung annehemn und langsam die augen öffnen - schon ist man wunderbar geerdet :)

P.S.: in einigen büchern wird so getan, als wäre "sich erden" nur der "abschluss" eines rituals, und kuchen und wein am ende des rituals würden für erdung sorgen. das ist nur zum teil richtig - zwar "erdet" kuchen und wein in dem sinne, als das man sich von der magischen handlung verabschiedet und sich wieder in sein "alltagsbewusstsein" begibt - das hat jedoch wenig mit dem begriff "sich erden" zu tun.

PPS.: wie jede übung, die einem eine gewisse psychische stabilität verleiht, lässt sie sich im alltag - gerade bei stress - sehr gut verwenden. allerdings sollte man dafür sorgen, das man das nicht in der mathe-klausur macht (oder ohne den körperlichen teil auskommt :) )

PPPS.: hab ich was vergessen?

[Editiert am 20/11/2005 von Hephaestos]


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Studius
Studius

Fenris
Beiträge: 22
Registriert: 7/2/2005
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 20/11/2005 um 18:11  
Ich habe vor einer Weile mal einer Freundin ausführlich einige meiner Gedanken zur Erdung geschrieben.. ich hoffe ihr verzeiht mir das copy&paste, aber ich denke wer Informationen sucht, wird sich davon nicht abschrecken lassen ;)

Wie versprochen dann also mal ein kleiner Text über das "Erden".

_Das Prinzip_
Der Begriff "Erden" ist eigentlich schon ein bisschen irrleitend,
zumindest nachdem, wie ich die ganze Technik verstehe.
Alle Techniken, die in diese Richtung gehen, bauen eigentlich auf dem
selben Prinzip auf:
Du verbindest dich mit einer der großen Kraftquellen. In der Verbindung
mit dieser gibst du alte Energien, die dein Körper nicht mehr braucht
und ihn höchstens schädigen wenn du sie in dir behälst, zurück in einen
Kreislauf (in dem sie quasi gereinigt und neu nutzbar gemacht werden
aber das sei hier mal nicht von Belang). Gleichzeitig ziehst du neue
Energie, optimal natürlich wenn du nur soviel ziehst wie du brauchst,
oder wieder zurückfließen lässt, sobald du merkst dass du zuviel gesogen
hast (das kann auch später erst passieren). Zustände des "Überladen
Seins" können recht häßlich ausgehen, wie ich dir ja schonmal beschrieb,
anhand der Feuer-Erdung die ich mal gemacht hab (hier nochmal der Link
falls du dich nichtmehr erinnerst:
http://magie-com.de/modules.php?name=bBoard&file=viewthread &tid=129#pid
<http://magie-com.de/modules.php?name=bBoard&file=viewthread&tid=129#pid >;).

Kraftquellen kann es natürlich schon eine Reihe geben, bisher kenne ich:
Die vier Elemente, Sonne, Mond, "das göttliche Licht".

Der Begriff "Erden" dürfte wohl von der geläufigsten Art der "Erdung"
stammen: Der Baumerdung, also dem Erden mit dem Element Erde ;)
Leider sind grade moderne Wicca oder Paganisten oft recht einfallslos,
und irgendwie ist es schon gängig geworden, dies als die einzige Art der
"Erdung" anzusehen.

Das ist soweit das Grundprinzip, es kann dazu natürlich noch
Erweiterungen dazu geben: Intensiv Reinigung, Schutz (wie du es mit Wind
wohl schon tust) und noch einiges mehr, was aber eher Sache von
Fortgeschrittenen ist und worüber leider auch sehr wenig Literatur
besteht (mit anderen Worten: ich habe noch nicht viel gefunden, und
zumindest bei der Sache bin ich von selbst auf das meiste gekommen).
Wobei man recht viele Ansätze finden kann, wenn man ein bisschen über
verschiedene Formen der Meditation liest.

_Die Baumerdung_
Die geläufigste Art der Erdung ist Schamanen und Wiccanern die
Baumerdung, vielleicht weil es die "bodenständigste" ist, und sie
relativ wenig Potential zum schiefgehen hat (ein bisschen Sturheit der
Erde zu übernehmen bei Energieüberladung, ist nicht so schlimm wie das,
was mir bei der "Feuermeditation" passiert ist *g* aber das war auch ein
Extremtrip, da es einer anderen Technikengruppe entstammt).

Es gibt zwei Basis Ausprägungen, die man in 90% aller Bücher findet:

1. Das Visualisieren seiner selbst als Baum: Beginnend damit, das man
eine gerade und aufrechte Stellung einnimmt, die Beine etwa auf
Schulterbreite stellt, Kopf und Rücken gerade macht, die Arme hängen
lässt, und das alles möglichst entspannt tut ;)
Hilfreich ist es, und wird es wohl in deinem Fall ganz besonders sein
(nach der Sache mit dem Planschen im Fluß, von der du mir erzählt
hattest - Stichwort: innere Blockaden), wenn man Schuhe und Socken
auszieht... bevorzugt auf natürlichem Boden natürlich *g*.
Man visualisiert sich nach und nach, wie man ein Baum wird, und sich mit
der Erde verbindet, das kann natürlich unterschiedliche Intensitäten
annehmen. Grundlegend ist zumindest dass man sich visualisiert, wie
feine Wurzeln aus den Fußunterseiten sprießen, und immer weiter in die
Erde eindringen, und sich mit dieser verflechten.
Damit steht die Verbindung mit dem Element Erde, und ein
Energieaustausch kann stattfinden. Hierzu kannst du dir vorstellen, wie
direkt alte und abgestandene Energie aus deinem Körper herausfließt, im
Erdreich versickert, und du dann daran gehst, neue und frische Energie
aus der Erde in deinen ganzen Körper hochzuziehen.
Diese Energie kann man sich auch flüssig vorstellen, wenn man die
direkte Assoziation nicht schafft.
Beenden tut man dies dann, indem man sich visualisiert wie die feinen
Wurzeln sich wieder zurück in die Fußsohlen ziehen, und verschwinden.
Damit wäre die Hauptkraftquelle, die man anrufen kann, das Element Erde,
abgedeckt.
Es gibt natürlich auch Erweiterungen hierzu:
- Kraftquelle Sonne, und Wind (hierzu sollte man an der frischen Luft
sein): Man hebt die Arme, und stellt sich vor wie aus Armen und Schulter
ein Astgeflecht wächst, das sich gen Himmel reckt; Blätter sprießen und
sich auffalten.
Hälst du diese Visualisation durch, kannst du dir visualisieren wie das
Sonnenlicht auf deine Blätter fällt, und daraus Energie wird, die in
deinen Kopf, und deinen Körper hinabfließt. Auch der Wind der durch
deine Blätter rauscht, kann dir Energie zutragen, wenn du es zulässt.
- Kraftquelle Wasser: Intensive Visualisierung von Wasser dass du durch
deine Wurzeln hochziehst, und das durch deinen gesamten Körper läuft (in
leichter Form macht man das bei der Standardvisualisation zwar schon,
aber das kann man noch intensivieren)
- Kraftquelle Feuer: Man visualisiert sich, wie die Wurzeln sich immer
tiefer in das Erdreich graben, mühelos an Steinplatten und Felsen
vorbeischlingern, und sich dem Erdkern nähern, zu dem hin es immer
wärmer wird. Erreicht man eine Stelle, die eine zufriedenstellende Wärme
erreicht hat, kann man sich visualisieren wie man sich diese durch die
Wurzeln in den Körper zieht, und sich somit mit Feuerenergie auflädt.

So, ich denke mal die Baumerdung ist die beliebteste, weil sie eine
Stütze für den Kontakt aller vier Elemente darstellt... manch andere
Elemente erreicht man fast nur durch Reisen (aber das schneide ich hier
jetzt nicht an, ist auch ansatzweise in meinem Bericht zur
Feuermeditation[Link von vorhin] drin).

2. Variante
Suche einen Baum, der dir freundlich gesinnt ist (erstes Hindernis für
Anfänger: Kommunikation mit Bäumen und Erkennen von Symphatie).
Frage ihn, ob er dir etwas Kraft gewähren würde, oder dass du dich
*durch* ihn erdest.
Hierzu kannst du entweder beide Hände(Handinnenseite!) und Stirn an den
Baum legen, oder du umarmst ihn. (*g* kein scherz), der Rest ist
Gefühlssache.
Hier gibt es jetzt zwei Möglichkeiten, je nachdem inwieweit der Baum dir
zugewilligt hat:
- _die schnelle Variante:_ Du lässt dir etwas Kraft vom Baum schicken,
die du über deine Arme und deine Stirn aufnimmst, und in deinen Körper
ziehst. Praktisch ist vorher natürlich, dem Baum nochmal zu sagen, dass
man als Mensch zerbrechlich ist, und er nicht allzu viel Energie
schicken sollte (Bäume sind SEHR kraftgeladen).
Alte Energien kannst du hierbei einfach an ihn senden ->
Energieaustausch. Bedanken, fertig.
- _die nicht ganz so schnelle und einfache Variante:_ du stellst dich
direkt vor den Baum, oder umarmst ihn besser noch, auf jeden Fall musst
du mit deinem Körper eng an ihm sein. Du visualisierst dir, wie du mit
deinem Astralkörper, oder einfach deinem "Ich" einen Schritt nach vorne
IN den Baum hineingehst. Das ist eine arge Frage des Gefühls, sich dann
in diesen Baum hineinzufühlen, und spätestens hier erlebt man dann, ob
der Baum einem freundlich gesinnt war oder einen zurückstößt.
Sobald du dich in ihn hineingefühlt hast (also Wurzeln, Äste,
Blätterkrone spürst) kannst du mit den Visualisierungen aus Variante 1
fortfahren.

Letztig beschriebenen Weg, schaffe ich nicht wirklich, bzw. die anderen
sind einfacher.. aber man bekommt ihn auch recht häufig vermittelt.
Nunja, jeder muss schauen welcher Weg für ihn passt, oder welche er sich
aus diesen Gedankenansätzen selber baut.
Die jetzt aufgelisteten, waren die meist vertretensten, mit ein bisschen
Verständnis aus meiner Sicht.

Ich hoffe das gibt dir jetzt zumindest ein paar Gedankenansätze ;)
Falls du dich dafür interessierst, wie man sich ohne die Baummeditation
noch mit Elementen verbinden kann (also ich kenne persönlich da bisher
nur die Variante Wind, und die (komplizierte) Reise zu einem Element,
kann ich dir da auch noch ein bisschen was zu schreiben.

Anmerkung:
Was die Reise zu einem Element angeht, da kann ich auf Wunsch etwas zu schreiben..

LG
Fenris


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 23/11/2005 um 12:51  
ja klar, schreib doch mal :)

hmmmm..... deine feuer-erdung finde ich (hab ich damals auch drunter geschrieben) eine interessante erfahrung - nur ist das eben für mich keine erdung, da diese neben der kraft eben auch eine gewisse stabilität erzeugen sollte, oder? das andere sind eher (sorry für das hippieske wort) "eintunen-meditationen". bei der klassischen erdung stellt man eine verbindung zwischen dem selbst und den "energien der welt" her (chi, prana, shakti-energie oder was-weiss-ich) die am ende eine art gleichgewicht zwischen meiner "natur" und der "natur des universums" herstellen soll.

deine feuer-erdung ist eher so etwas wie eine elementar- invokation gewesen, wenn ich das richtig verstanden habe - und sowas muss man selbstverständlich irgendwann bannen bzw. sich danach erden.

also: hätte ich das, was du beschrieben hast, mit dem "element erde" gemacht, wäre wahrscheinlich ein effekt aufgetreten der mir "erdige" eigenschaften verliehen hätte - z.B. eine resistenz gegen geistigen aufruhr und eine unglaubliche trägheit.

oder?


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Studius
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Fenris
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red_folder.gif erstellt am: 23/11/2005 um 16:52  
Das ist ein interessanter Gedankenansatz, ich lass den erstmal eine Weile in meinem Kopf schweifen ;)

LG
Fenris


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