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Autor: Betreff: Schwarzmagier
Fussvolk
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Beiträge: 1
Registriert: 23/6/2011
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red_folder.gif erstellt am: 23/6/2011 um 16:25  
Guten Tag!

In letzter Zeit stelle ich mir öfters die Frage ob ich ein Schwarzmagier bin.
Leider komme ich zu keiner Antwort darauf.

Deshalb hier nun meine Frage:
Woran erkennt man einen Schwarzmagier? und merkt man selbst überhaupt, wenn man einer ist?

Grüsse
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
Beiträge: 1439
Registriert: 12/10/2006
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red_folder.gif erstellt am: 23/6/2011 um 16:46  
Wichtiger ist wohl die Frage: Was ist Deiner Vorstellung nach ein Schwarzmagier?


____________________
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."

Eliphas Leary's kleine Videoserie über Magie...
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Novize
Novize


Beiträge: 7
Registriert: 23/6/2011
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red_folder.gif erstellt am: 23/6/2011 um 16:50  
Naja, sobald Deine Zielsetzung ist anderen Wesen zu schaden, kannst Du Dich wohl als schwarzmagier bezeichnen...
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Philosophus
Philosophus

voice
Beiträge: 117
Registriert: 6/11/2010
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/6/2011 um 17:40  
Hallo RvT

Allso meiner meinung nach hat Eliphas Leary recht und es obliegt deiner vorstellung von schwarzer weiser oder sonst was für magie.

Ich schreib es immer wieder gern , diese Kraft die ihr hier als magie benzeichnet ist weder schwarz noch weis noch gut noch böse, sie ist klaglos und wertet nicht fliesend und alles durchströmend verbunden mit allem in seiner art.

Du als nutzer dieser Kraft entscheidest was du daraus umsetzt, nicht die "magie" ist es die etwas schwarz macht oder weis sonder die umsetzung aus deinen gedanken heraus.

Viele wollen imemr gern magisch wircken und dies und das "wirken" dann wundere ich mich wircklich das sie noch so weit weg sind und dem was sie dann tun der magie die urschae geben ob es böse gut schwarz oder weis ist.

Diese Kraft wenn du sie nutzen umsetzten oder durch dich hindurch fliesen lassen kannst ist das werkzeug zu deinem gedanken aus denen du dann das erschaffst, bewircktst ....... was sie dann annimmt aus deinen gedanken heraus

voice


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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 24/6/2011 um 15:38  
Was ist eigerntlich, wenn einer mit schwarzer Hautfarbe ein Magier wird. Ist er dann automatisch ein Schwarzmagier? :-)
Antwort 4
Philosophus
Philosophus

voice
Beiträge: 117
Registriert: 6/11/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/6/2011 um 18:00  

Zitat von Cassiel, am 24/6/2011 um 15:38
Was ist eigerntlich, wenn einer mit schwarzer Hautfarbe ein Magier wird. Ist er dann automatisch ein Schwarzmagier? :-)


klar was denkst du denn ein indianer ist dann ein rotmagier und die chinesen sind gelbmagiere die weisen sind dann weismagier und wenn du einen Maum oder ast im Po hast bist du ein grünmagier.

wenn du aber ein schwarzmagier bist und dich besaufen tust bist du ein gefärbter blaumagier und so weiter.
Interesannt wird es wenn der rotmagier einen fluch zu dem weismagier spricht denn der versteht den ja dann nicht und somit weis der ja nicht das er verflucht wird den er spricht ja kein rotisch sondern nur weisss und darum labern die schwarzmagiere und die weismagiere mit ihren tollen flüchen und wirckungsweisen immer aneinander vorbei denn keiner weis was er im dunklen tut um zu leuchten und alle reden aneinander vorbei aber egal hauptsache aufblasen und gakern ^^


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Ipsissimus
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Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/6/2011 um 00:21  
Wie Eliphas schon sagte, ist es eine Definitionsfrage. Um zu beantworten, ob du ein Schwarzmagier bist oder nicht, musst du dir selbst beantworten, was für dich schwarze Magie ist und was weiße.

Ich selbst z.B. glaube nicht an die Trennung von schwarzer und weißer Magie.


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Philosophus
Philosophus

voice
Beiträge: 117
Registriert: 6/11/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 25/6/2011 um 10:10  
Ich denke auch das es bei vielen eine reine Kopf sache ist und das man sich durch aussagen und erfahrungen von anderen viel zu leicht beeinflussen lässt oder dann vorurteile bekommt.

doch wenn du z.b. deine fähigkeit anwendest um schaden von etwas oder jemand abzuwenden bedeutet das für den oder das du es tust das es sich im etwas gutes handelt weil du ihn ja schützt, aus der sicht der anderen fraktion die damit konfrontiert wird und auch eine lange kette an evtel bekannten oder sosnt was hat sihet das dann aus als sei es eine negative beeinflussung, wo sollte man dann anfangen zu trennen ? wer ist man denn um zu urteilen ob ich mit was jemand beeinflusse oder nicht?

es sind immer nur bruchstücke, ausschnitte aus einer momentanen situation die dich umgeben und du müsstes das leben des anderen schon leben um zu sagen ok das ist definitivb ein schlechter mensch und .............., aber durch den umstand das man nicht die möglichkeit hat als diesen ausschnitt zu erfahren kannst du auch nur diesen aus deiner sicht bewerten und dann selbst dein "magisches" handeln darauf ansetzen, aber die Quelle aus dem es heraus tritt ist immer die selbe du selbst bist es immer die es zu dem sichtbaren macht das dich dann umgibt .

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Studius
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Pynkie
Beiträge: 25
Registriert: 2/3/2011
Status: Offline
smilies/puzzled.gif erstellt am: 28/6/2011 um 20:58  
Magie ist ersteinmal neutral, wie z.B. elektrischer Strom. Man kann ihn benutzen um eine lampe zum zeuchten zu bringen, oder jemanden zu foltern. Ebenso ist es mit der Magie. Es kommt darauf an, für welche zwecke du sie benutzt. Sie kann z.B. zum heilen oder um anderen zu schaden benutzt werden. Je nach dem welche zwecke du verfolgst, kannst du dich Schwarz- oder Weißmagier nennen.


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Schatten ist nur der ausgleich zum Licht.
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Ipsissimus
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LoS
Beiträge: 1057
Registriert: 24/8/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28/6/2011 um 22:57  

Zitat von Pynkie, am 28/6/2011 um 20:58
Je nach dem welche zwecke du verfolgst, kannst du dich Schwarz- oder Weißmagier nennen.


Aber auch da lassen sich keine Grenzen ziehen, sonst könnte man "Lernen durch Schmerz" oder "Reinigung durch innerseelische Gleichschaltung" auch kategorisieren. Da keiner sagen kann ob im Endeffekt das was Du tust zum besseren oder schlechteren ist und das nur Deine jeweilig eigene Entscheidung ist, ist es eigentlich egal. But remember: All things truly wicked started from innocence.

Wir sollten bei dem was wir tun und unseren Absichten eines nicht vergessen: Kommt Euch bloß nicht zu wichtig dabei vor, was ihr tut. ;)


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Ich bin von der Nachtschicht. Glaubst Du an Geister?

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Studius
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Pynkie
Beiträge: 25
Registriert: 2/3/2011
Status: Offline
smilies/thumbup.gif erstellt am: 29/6/2011 um 08:15  
Das stimmt auch. ;)


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Schatten ist nur der ausgleich zum Licht.
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 1/7/2011 um 23:11  
Seit ungefähr 100 Jahren hat die Schwarze Loge in der öffentlichkeit Propaganda betrieben, so dass man denken soll Magie wäre angeblich nicht schwarz oder weiß und es wäre im Grunde genommen egal was man tut, denn der Weg nach oben und nach unten führen angeblich zum selben Ziel.

In Wahrheit dient dies natürlich nur dem Zwecke die Menschen zu verführen, die durch ihre eigenen Erfahrungen im Geiste noch nicht gefestigt genug sind die kosmischen Urgesetze zu verstehen.

Jede Aktion, die mach hervorbringt, ruft immer und in jedem Fall eine ausgleichende Reaktion hervor. Darauf basiert das gesamte System der Magie. Gäbe es dieses Gesetz von Ursache und Wirkung nicht, wäre jede Form von Ritual oder magische Aktion nur ein lächerliches Theaterstück, was keine Wirkung entfalten würde.

Weiße Handlungen sind: Keine lebewesen töten, nicht lügen oder schlecht über andere reden, nicht stehlen, sich nicht von Verlangen oder Zorn leiten lassen und das Konzept des eigenen Egos vollkommen verwerfen.

Die Schwarzen Handlungen sind das genaue Gegenteil von dem obigen. Es ist geradezu ein kosmisches Urgesetz, das wenn man dem weißen Pfad folgt und demnach handelt, man immer weiter in die höhren Daseinsbereiche aufsteigt und man immer mehr von Freude und Glück durchflutet wird. Gleichwohl wenn man dem schwarzen Pfad und seinen Handlungen folgt, man immer tiefer in die niederen Daseinsbereiche hinab gleitet und man wie von einer Spinne in Leid und Unglück eingesponnen wird.

Es ist nun ein bekannter Trick der Propagandisten der schwarzen Loge den Vergleich zu führen, das Magie wie ein Messer sei, man könne sich damit entweder Nutella aufs Brot schmieren, oder jemanden damit töten. Das mag für das Messer auf den ersten Blick richtig erscheinen, aber die Frage ist doch viel eher, wie wirken sich die Handlungen auf denjenigen aus, der das Messer führt? Wenn man mit dem Messer sein Brot schmiert, ist man eine unbescholtene Person, tötet man jemanden damit, ist man ein Verbrecher, mit allen negativen Folgen die dies in unserer Gesellschaft hat.

Ebenso ist es mit der Magie, jede Form einer Handlung, verstärkt noch magische Handlungen, rufen eine Reaktion auf den Plan, die die vorausgegangene Aktion wieder ausgleichen wird. Schafft man weiße Ursachen, werden auch die Wirkungen weiß sein, schafft man schwarze Ursachen, sind auch diese Wirkungen unausweichlich schwarz.

LG

Cassiel
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Adeptus Exemptus
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Cryz-Tyan
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Registriert: 17/2/2009
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2/7/2011 um 03:17  
Ich stelle mir öfters die Frage...
Was soll ich eigentlich "zaubern", oder was ist es WERT.
Nicht weil mein Leben so fantastisch ist. Das ist es nicht. Sondern weil ich den größten Respekt vor dieser Sache habe. Die (ich kenne sie) Einstellung, dass nur die angenommene, geglaubte Wirklichkeit Wirklichkeit wird kann ich nicht in allem und letztendlich teilen.
Aber auch den Vergleich wie ihn Cassiel aufzeigt kann ich nicht ganz unterstreichen.
(Das Konzept des Egos komplett verwerfen...)
Vielleicht war ich nur einfach nicht "hell" genug um das zu verstehen... Und wenn ich ehrlich bin ist das die Wahrheit.
Aber ich habe nie verstanden, was an der ICH Auflösung besonders wertvoll sein soll.
Dem aufgehen in allem.
Ich BIN. Ich BIN nachdem ich sterbe. ICH werde gemolken solange ich nicht lerne zu wiederstehen. Götter...sind nicht GOTT. ICH bin ich in allem. Ich muss mich nicht "auflösen".
Das ganze Thema ist zu komplex um es auf 2 Gegensätze zu reduzieren.


[Editiert am 2/7/2011 um 03:20 von Cryz-Tyan]



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Militant pazifistischer stark religiöser Gesamtatheist
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Philosophus
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voice
Beiträge: 117
Registriert: 6/11/2010
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2/7/2011 um 07:58  

Zitat von Cryz-Tyan, am 2/7/2011 um 03:17
Ich stelle mir öfters die Frage...
Was soll ich eigentlich "zaubern", oder was ist es WERT.
Nicht weil mein Leben so fantastisch ist. Das ist es nicht. Sondern weil ich den größten Respekt vor dieser Sache habe. Die (ich kenne sie) Einstellung, dass nur die angenommene, geglaubte Wirklichkeit Wirklichkeit wird kann ich nicht in allem und letztendlich teilen.
Aber auch den Vergleich wie ihn Cassiel aufzeigt kann ich nicht ganz unterstreichen.
(Das Konzept des Egos komplett verwerfen...)
Vielleicht war ich nur einfach nicht "hell" genug um das zu verstehen... Und wenn ich ehrlich bin ist das die Wahrheit.
Aber ich habe nie verstanden, was an der ICH Auflösung besonders wertvoll sein soll.
Dem aufgehen in allem.
Ich BIN. Ich BIN nachdem ich sterbe. ICH werde gemolken solange ich nicht lerne zu wiederstehen. Götter...sind nicht GOTT. ICH bin ich in allem. Ich muss mich nicht "auflösen".
Das ganze Thema ist zu komplex um es auf 2 Gegensätze zu reduzieren.



Ih finde genau da ist der Punkt Cryz solange jeder nicht da " angekommen ist" wo er denkt hingehen zu müssen wird man es nicht verstehen können, dafür ist das verständniss eines einzigen Menschen nein ich behaupte sogar das verständniss aller existierender Menschen viel zu klein um es zu erfassen oder es sogar zu verstehen.

Aber wenn man sich dann darin findent stellt sich einem diese frage nicht weiter was sollte ich "zaubern" oder damit tun denn davor handelt man aus sich und aus einen antrieb heraus der oft auch gesteuert ist oder etwas für sich oder andere zu erwircken, daoch an dem Punkt in dem man alles sein kann hebt sich dieses Verständniss dafür auf, weil man erkennt in dem man es selbst lebt es durchzieht einen mit jeder faser und es wirckt in sich selbst zu dem was du gerade bist, darum denke ich ist es nicht wichtig ob du es tust wenn du es können würdest denn du erkennst den " das der dinge ist " .

mag sein das es unverstänlich klingt oder mit kopfschütteln den augen gesprochen wird " warum soll man jemand nicht verfluchen der einem anderen ..." warum schon ? es ist schlimm sehen zu müssen wie wichtig sich der Mensch ersteinmal selbst ist und wenn man dann spricht " ok ich verhexe oder mach sonst was ...." tut man das nicht nur für den anderen sondern erst einmal auch für sich, die menschliche befriedigung das was man denkt zu können oder zu verstehen einzusetzen und sich dabei zu fühlen, es zu fühlen bemerken das es da ist sich bestätigen darin das man es kann.

Ok Ich fidne das ist falsch und man ist mit dem was man denkt zu tun oder zu können noch lange nicht da angekommen wo man gern sein will......................

Auch wenn die Umstände um einen herum für das verstehen sehr schlimm erscheinen und sie durchaus auch auf einen selbst so wircken und einen dafon einnehmen in gefühlen und emotionen, sollte man doch heraus finden das nicht der weg um es zu beweisen der einzige ist um gesehen zu werden sonder nur einer von vielen, Ich würde dann lieber einen anderen weg nehmen in dem ich dem anderen MEnschen anleite doch selbst zu leuchten und sich nicht unter einen scheffel zu stellen und ihn zuletzt auch noch bewunderen was der alles kann.

Würde es eine Gesellschafft geben in der jeder nicht nur sich selbst der nächste ist ist der Grad um eine begabung die man dann einsetzten mag zum schutz oder zum nutz ein viel viel kleinerer und man fängt wieder an zu sehen wie dinge sein können und nicht sind in einer Wahrheit die wir uns jeden Tag aufs neue erschaffen müssen um uns darin zu bestätigen

du schreibst das ganze Thema ist so komplex ........................

Ja wenn man direkt davor steht sieht man nur einen ausschnitt von einem gesamt werk an dem schon soooooooooooo viele Menschen herumgedoktort haben das man die einfachheit die dahintersteckt nicht mehr erkennen kann, oder will man es nicht erkennen ? den etwas das so einfach sein kann ist nicht mächtig genug um es uns auch als solches vorstellen zu können? hm wir sind wohl in den Bann einer keine ahnung wie das heist geraten in der wert und bedeutend nur dann auch etwas darstellt wenn es glänzt fast unerreichbar escheint oder eben gigantisch in seinen ausmassen sein muss damit wir uns darin identifizieren könenn.

Dabei übersieht si fast jeder mich eingeschlossen das es die kleinsten kleinigkeiten sind mit denen etwas beginnt und die es ausmachen können um es zu einem riesigen etwas werden zu lassen.



gruss


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Magus
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Registriert: 23/12/2009
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 2/7/2011 um 10:05  

Zitat von Cassiel, am 1/7/2011 um 23:11
Jede Aktion, die mach hervorbringt, ruft immer und in jedem Fall eine ausgleichende Reaktion hervor. Darauf basiert das gesamte System der Magie. Gäbe es dieses Gesetz von Ursache und Wirkung nicht, wäre jede Form von Ritual oder magische Aktion nur ein lächerliches Theaterstück, was keine Wirkung entfalten würde.

......

Es ist nun ein bekannter Trick der Propagandisten der schwarzen Loge den Vergleich zu führen, das Magie wie ein Messer sei, man könne sich damit entweder Nutella aufs Brot schmieren, oder jemanden damit töten. Das mag für das Messer auf den ersten Blick richtig erscheinen, aber die Frage ist doch viel eher, wie wirken sich die Handlungen auf denjenigen aus, der das Messer führt? Wenn man mit dem Messer sein Brot schmiert, ist man eine unbescholtene Person, tötet man jemanden damit, ist man ein Verbrecher, mit allen negativen Folgen die dies in unserer Gesellschaft hat.


in der welt geschieht etwas mit mir (der form) und ich identifiziere mich damit. konsequenz: auf der ebene des geistes (ego) kommt es immer zu pendelbewegungen. so weit könnten wir möglicherweise vom selbensprechen.

der wille gottes umschließt und durchdringt den kleinen willen des menschen, einschließlich der magisch arbeitenden menschen. wenn gott träumt, es ist krieg, dann geht der mönch in die schlacht und tötet. in unbewusstheit wird es zum problem, bei voller bewusstheit und in verantwortung ist es ein unpersönliches geschehen.

@ cryz-tyan: die auflösung erfolgt durch gott, das "ich" kann es nicht verstehen. wir können innere handlungen setzen, die die auflösung wahrscheinlicher machen. das "ich" kann sich aber nicht selbst auflösen, es kann nur in demut sinken.


[Editiert am 2/7/2011 um 10:07 von Alles und Nichts]
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Novize
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eternal_plague
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Registriert: 10/5/2011
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red_folder.gif erstellt am: 5/7/2011 um 20:59  
aus meiner sicht ist jemand schwarzmagier, wenn er anderen schaden zufügt, um sich selbst vorteile zu verschaffen, oder dies aus reiner freude/hass macht...
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 6/7/2011 um 12:51  

Zitat von Cassiel, am 1/7/2011 um 23:11
Seit ungefähr 100 Jahren hat die Schwarze Loge in der öffentlichkeit Propaganda betrieben, so dass man denken soll Magie wäre angeblich nicht schwarz oder weiß und es wäre im Grunde genommen egal was man tut, denn der Weg nach oben und nach unten führen angeblich zum selben Ziel.


Ah, wie erfrischend... Verschwörungstheorien. :)
Was Du hier erzählst stimmt zum Teil, z.B. dort, wo rechte und rechtsradikale Gruppierungen verbreiten, die Unterteilung in "rechts" und "links" sei nur ein Mittel, um die Bevölkerung nach dem Motto "teile und herrsche" zu schwächen.
Aber Du verteidigst hier mal wieder ein Moralsystem, freilich ohne über diese Moral nachdenken zu wollen. Ethik ist vorzuziehen. Der Unterschied zwischen Moral und Ethik ist der, daß Moral auf Dogmen - also Denkverboten - basiert, Ethik basiert auf Verständnis, Einsicht und Reflektion (die "goldene Regel" der Ethik lautet "was Du nicht willst was man Dir tu, das füg' auch keinem anderen zu").
Aber gehen wir mal ins Detail und schauen, wo sich da die Dogmen verbergen:


Zitat von Cassiel, am 1/7/2011 um 23:11

Weiße Handlungen sind: Keine lebewesen töten,


Da stellt sich erstmal die Frage: ist Selbstmord eine "weiße Handlung"? Denn wenn man nichts mehr isst, wenn man sich selbst verhungert, dann ist das Selbstmord. Oder haben wir es hier mit einer speziellen Definition von "Lebewesen" zu tun? Denn häufig werden solche Äußerungen von Leuten gemacht, die nicht willens oder in der Lage sind, Pflanzen als Lebewesen zu erkennen. Scheint in jedem Fall ein Dogma zu sein, daß sich da kichernd versteckt.


Zitat von Cassiel, am 1/7/2011 um 23:11

nicht lügen oder schlecht über andere reden, nicht stehlen,


Das sind ethische Grundeinsichten. Ebenso wie "keine anderen Menschen töten" braucht es nicht viel um zu verstehen, daß das Zusammenleben besser funktioniert, wenn man seinen Mitmenschen nicht schadet.
Ähnlich, wie man eine Lüge am besten inmitten der Wahrheit verbirgt, jubelt man anderen seine Dogmen am besten mit einfach nachvollziehbaren ethischen Regeln gewürzt unter.


Zitat von Cassiel, am 1/7/2011 um 23:11
sich nicht von Verlangen oder Zorn leiten lassen und das Konzept des eigenen Egos vollkommen verwerfen.


Das ist der witzige Punkt: Du schreibst von "einer schwarzen Loge" (warum eigentlich nur einer?). Solch eine Loge kann doch am besten ihre Ziele erreichen, wenn sie das Verlangen und den Zorn der Menschen manipuliert, oder? Nun.... nicht immer. Denn es ist relativ leicht, einzusehen, daß man über Verlangen und Zorn leichter von anderen manipuliert werden kann bzw. daß das Leben ohne ständigen Zorn und dem Verlangen folgen einfach mehr Spaß macht. Jene, die dies erkannt haben, kann man dann wieder einfangen, wenn man ihnen erzählt, sie müssten ihr Ego überwinden. Das klappt im Christentum (Jesus sagt, wer sich selbst mehr liebt als ihn, der ist seiner nicht würdig), in den indischen Religionen (Bhakti Yoga z.B. ist blinder Glaube, der die Praktizierenden kontrollierbar macht), im Buddhismus (wo diejenigen, die ihr Ego zu überwinden versuchen, von der arbeitenden Bevölkerung durchgefüttert werden) und bei verdammt vielen anderen "Schwarzmagiern".
Wie wär's also mit einer neuen Definition von "Schwarzmagiern": das sind solche Leute, die ihre Mitmenschen vom Denken (und somit vom freien und selbstbestimmten Leben) abhalten wollen, indem sie ihnen Dogmen vorsetzen.


[Editiert am 6/7/2011 um 12:57 von Eliphas Leary]



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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/7/2011 um 18:33  

Zitat von Eliphas Leary, am 6/7/2011 um 12:51
Aber Du verteidigst hier mal wieder ein Moralsystem, freilich ohne über diese Moral nachdenken zu wollen. Ethik ist vorzuziehen.


Ach ja, das ist mal wieder ein ganz typisches Posting der "dunklen Seite", wenn ich es mal so nennen darf, wie es auch nicht anders zu erwarten war.

Zitat:
"Der größte Trick den der Teufel jemals abgezogen hat war es, die Leute glauben zu machen er sei am Kreuz für ihre Sünden gestorben..."


Eine ganz typischer Trick des negativen ist es einfach zu behaupten, das das Gute in wahrheit eigentlisch schlecht sei und das schlechte müsse dann dieser Schlussfolgerung natürlich gut sein. So wird dann aus Jesus, der Mitgefühl und nächstenliebe gepredigt hat (dessen Abwesenheit in der heutigen Zeit zu den allgegenwärtigen Krisen und Kriegen geführt hat) der Teufel und aus Luzifer, der ja eigentlich mit Gott in Streit gekommen ist, weil er die Menschen hasst und nicht damit klar gekommen ist, das sie Gott ebenbürtig sein sollten, plötzlich der "Lichtbringer", der den eigentlich verhassten Menschen nun natürlich plötzlich das Licht der göttlichen Erkenntniss bringen soll.

Das ist ein ziemlich billiger und dummer Trick, aber es gibt leider genügend Leute, die auf so etwas herein fallen, ich selbst leider auch, als ich noch jung war.

Zitat:
Da stellt sich erstmal die Frage: ist Selbstmord eine "weiße Handlung"? Denn wenn man nichts mehr isst, wenn man sich selbst verhungert, dann ist das Selbstmord. Oder haben wir es hier mit einer speziellen Definition von "Lebewesen" zu tun? Denn häufig werden solche Äußerungen von Leuten gemacht, die nicht willens oder in der Lage sind, Pflanzen als Lebewesen zu erkennen. Scheint in jedem Fall ein Dogma zu sein, daß sich da kichernd versteckt.


Es ist ja eben die Tragödie dieser Welt, das man hier nicht bestehen kann, ohne Leben zu vernichten. Nicht umsonst wird die Erde in der Esoterik auch der "Planet des Leidens" genannt. Dennoch kann man wenigstens versuchen fühlenden Wesen nicht das Leben zu nehmen. Selbst wenn diese Regel nicht ganz eingehalten werden kann, auch wegen milimeter kleinen Tierchen, die man unweigerlich beim laufen zertritt, ohne es überhaupt zu bemerken, heißt das noch nicht, das der ganze Ratsclag unsinnig wäre und man daher nach belieben Wesen töten könnte wie man wollte, denn es ist ja nur ein "Dogma".

Das ist die Taktik der schwarzen Brüder, vermeintliche "ungereimtheiten" in den Grundsätzen des heilsamen Miteinanders hineinzuprojizieren und dadurch dann zu erklären, das die gesamte Sache an sich Blödsinn wäre und man stattdessen das Gegenteil tun könnte und sollte.

Zitat:
Das sind ethische Grundeinsichten. Ebenso wie "keine anderen Menschen töten" braucht es nicht viel um zu verstehen, daß das Zusammenleben besser funktioniert, wenn man seinen Mitmenschen nicht schadet.
Ähnlich, wie man eine Lüge am besten inmitten der Wahrheit verbirgt, jubelt man anderen seine Dogmen am besten mit einfach nachvollziehbaren ethischen Regeln gewürzt unter.


Das ist auch wieder eine bekannte Strategie der schwarzen Brüder. Hier wird versucht durch vereinfachung komplexer Zusammenhänge den Vorwurf hinein zu interpretieren, das man mit Ratschlägen, die eigentlich zum eigenen Wohl dienen im Grunde genommen angeblich fremdgesteuert wird. Was so bei den Unaufmerksamen dazu führen soll, das sie von Verhaltensmustern, die eigentlich gut für sie sind ins Böse abdriften, aus Angst nicht von anderen kontrolliert zu werden.

Die Frage ist nur, wer will und kann einen denn heute überhaupt noch kontrollieren? Wem würde es denn überhaupt noch nutzen, wenn die Menschen nicht lügen und nett zu einander sind? Die Kirche? Die hat doch schon seit Jahrhunderten ihre Macht über die Menschen verloren. Die Regierung, die selbst aus den größten Lügnern und Korumpierern besteht? Die hat ganz andere Möglichkeiten die Wahrheit zu erfahren, wenn man mal an Voratsdatenspeicherung und Volkszählung usw. denkt. Davon abgesehen versucht die Regierung schon seit Jahrzehnten die Menschen dazu zu erziehen Egoistisch und Streitsüchtig zu sein, um so die früher üblichen großen Familienverbände zu entzweien und die heute bekannten Singlehaushalte zu etablieren.

In der heutigen Welt hat niemand etwas davon, ob jemand ein guter oder schlechter Mensch ist, außer der betroffene Mensch selbst. Und zu seinem individuellen Wohl sind solche Ratschläge gedacht. Man kann alleine anhand der Aura fotographie schon sehen, wie sich Lügen negativ auf den eigenen Energiekörper auswirken. Auch kann man an den Biographien von Lügnern und Hochstaplern sehen wo und wie die meistens enden.

Allgemein hat jede Form von Religion, egal welche, das Ziel einen besseren Menschen aus einem zu machen. Dazu sind diese Ratschläge da. Insbesondere von einem magischen Standpunkt betrachtet, denn will man magisch wirken muss man sich von der allzugroßen Bindung an und durch die Materie befreien. Und dies geht nunmal am einfachsten und besten durch die weißen Handlungen, die ich beschrieben habe.

Religionen haben heutzutage nicht mehr das Potenzial Menschen und Massen zu regieren. Die dunklen Brüder und Banken sehr wohl und um diese Herrschaft zu festigen, versuchen sie Religionen als das Übel der Menschheit dar zu stellen.
Antwort 17
Adeptus Minor
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red_folder.gif erstellt am: 7/7/2011 um 20:09  
ich muss zugeben, die unterhaltung wird amüsant. allerdings muss ich auch bedenken geben, dass sie sinnig sein könnte.
frage wir doch einmal so: was wisst ihr denn wirklich?
stellen wir uns doch einmal vor, leary hätte einen stein in der hand gehabt und sekunden später trifft genau dieser stein cassiel am kopf [hmm, tut ihr nicht auch, als ob es so wäre? :P]
müssen wir jetzt davon ausgehen, dass leary mit voller absicht cassiel diesen stein an den kopf warf? oder müssen wir denken, dass er ihn neben cassiel werfen wollte, um ihn zu provozieren? vielleicht sollten wir auch davon ausgehen, dass er gestolpert ist, ihm der stein aus der hand glitt und direkt an cassiels kopf.
wer wird es also wissen? nur leary durch seine intention.
sehen wir es aber von cassiels sicht aus... vielleicht ist er das arme opfer. vielleicht sah er ja den stein fliegen und bewegte sich so, dass er ihn treffen musste.
und da kommen wir zu dem punkt... weiß es dann leary noch? wenn er den stein also nur zur provozion warf, er cassiel aber doch traf, ist er dann dennoch "unschuldig", weil er es nicht beabsichtigt hat? kann er wissen, ob er unterbewusst nicht vielleicht genau das gewollt hat?
ein dilemma.

sehen wir es so: möglicherweise gibt es weder schwarz noch weiß, vielleicht ist beides in uns, vielleicht haben wir in diesem fall nicht einmal die möglichkeit zu entscheiden [setzt das nun bitte nicht mit freiem willen gleich], weil die welt zu komplex dazu ist, weil wir unsere auswirkungen niemals, egal wie lang wir uns mit unserem wesen und dem der welt auseinandersetzten, gänzlich erkennen können.
vielleicht schwafle ich hier aber auch nur rum...
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 7/7/2011 um 20:28  

Zitat von Chtonia, am 7/7/2011 um 20:09
möglicherweise gibt es weder schwarz noch weiß


Ich kann Deine Gedankengänge gut nachvollziehen, aber solche Aussagen, das es weder schwarz noch weiß gäbe sind sehr gefährlich, denn genau dass propagieren auch die dunklen Brüder.

Die Lösung für das Problem mit dem Stein ist ganz einfach. Es kommt auf die Intention des Werfers an, wollte er schaden anrichten und verletzen, dann ist es eine schwarze Tat und die wird dann auch die entsprechenden Folgen für den Täter haben.

Das Problem ist hier, das man immer versucht wird die Sache von einer dritten, unbeteiligten oder übergeordneten Ebene zu sehen. Von dieser aus sind all Deine Fragen berechtigt. Aber die Wirkung des eigenen Handelns, also ob man gutes oder böses tut entfaltet sich letztendlich nur in einem selbst und so sind auch die weißen und schwarzen Handlungen zu betrachten.

Es gibt keine höhere Instanz, die die Taten bewertet, aber es gibt das eigene Karma, den eigenen Energiekörper und das eigene Schicksal, das man entweder besudelt oder rein hält.
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Adeptus Exemptus
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Cryz-Tyan
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red_folder.gif erstellt am: 7/7/2011 um 21:08  
Ich denke beiden geht es um Wahrhaftigkeit. Verschiedene Ansätze. Beide Pauschalisieren, haben aber auch recht in den Vorgängen. Kann man beides beobachten wenn man will...
Man findet Religöse Heuchler als auch Aufklärerische Heuchler. Gleichermaßen.
Oder:
Es hat beides negatives Potential.
Und wenn es etwas böses, wie auch immer man das definieren will gibt, ist dessen Samen in allem. In jeder Idee, jedem Gedanken, jedem Ideal.
umgekehrt auch.
Edit:
Ich denke nicht, dass Cassiel der Religiöse Manipulator ist.
Ebensowenig wie Eliphas der Schwarze Bruder ist.


[Editiert am 7/7/2011 um 21:11 von Cryz-Tyan]



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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 7/7/2011 um 21:30  
Hmm, diese Gut oder Böse Diskussionen sind immer sehr interessant wie ich finde. Wer definiert denn überhaupt was Weiß oder Schwarz ist?
Angenommen ich nehme ein Messer und ersteche jemanden, warum muss das Böse sein? Weil ich einem anderen Lebewesen Schaden zufüge? Weil ich dessen "Recht" auf Leben ignoriere? Weil es "moralisch" nicht in Ordnung ist?
Wer erschafft "Moral"? Wer nimmt sich das Recht heraus mir zu sagen was ich zu tun oder zu lassen habe? Ist nicht der einzige der mir dieses Recht verwehren könnte derjenige, den ich mit dem Messer versuche zu erstechen? Warum versuchen Dritte zu beurteilen was andere dürfen oder nicht dürfen, egal welche Handlung sie beabsichtigen?

Wenn Leary einen Stein nimmt und ihn Cassiel an den Kopf wirft, wem geht das etwas an ausser den beiden Betroffenen? Und warum muss das nun Gut oder Böse sein? Warum nimmt sich überhaupt jemand das Recht heraus, zu sagen Meine Religion ist die "Gute" aber das was du glaubst ist "Böse"?

Ich behaupte: egal ob eine anerkannte Religion oder das was Cassiel als "die schwarzen Brüder" bezeichnet, beide nehmen sich nichts in dem Versuch andere davon zu überzeuge sie seien dass einzig Wahre. Aber bin ich nicht selbst für mich Verantwortlich? Und ist es nicht mein Problem damit zurecht zu kommen wenn ich etwas angeblich "Gutes" oder "Böses" tue, für mich diese Begriffe aber gar nicht existieren?

Es ist leider nicht so leicht zu schreiben was ich gerne ausdrücken möchte.

MfG
Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 8/7/2011 um 06:03  

Zitat von Cassiel, am 7/7/2011 um 18:33
Es ist ja eben die Tragödie dieser Welt, das man hier nicht bestehen kann, ohne Leben zu vernichten. Nicht umsonst wird die Erde in der Esoterik auch der "Planet des Leidens" genannt. Dennoch kann man wenigstens versuchen fühlenden Wesen nicht das Leben zu nehmen. Selbst wenn diese Regel nicht ganz eingehalten werden kann, auch wegen milimeter kleinen Tierchen, die man unweigerlich beim laufen zertritt, ohne es überhaupt zu bemerken, heißt das noch nicht, das der ganze Ratsclag unsinnig wäre und man daher nach belieben Wesen töten könnte wie man wollte, denn es ist ja nur ein "Dogma".

Darf man das so verstehen, dass du seit deiner Geburt von Lichtnahrung lebst?
Falls du wirklich glauben solltest, dass Pflanzen nicht fühlen und insofern nicht als Lebewesen zu betrachten sind, solltest du dich vielleicht mal mit ihnen unterhalten.

Zitat:
Allgemein hat jede Form von Religion, egal welche, das Ziel einen besseren Menschen aus einem zu machen.

Religionen sind dazu da, die Menschen innerhalb einer Herde und Hierarchie zu halten und ihnen zu geben, was sie an Spiritualität brauchen, ohne es so weit kommen zu lassen, dass sie beginnen, selbstständig nachzudenken.
Individuen kann keine etablierte Religion gebrauchen.


[Editiert am 8/7/2011 um 06:06 von SI_102]
Antwort 22
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red_folder.gif erstellt am: 8/7/2011 um 08:37  
@SI_102
Dass Religionen selbstständiges nachdenken verhindern kann ich nicht nachvollziehen. Es mag Menschen geben, die das so handhaben. Pauschal ist diese Unterstellung falsch, dient aber dem Stützen deines Blickwinkels.
Als Beispiel hierzu die christlchen Mystiker wie zb Hildegard v. Bingen etc...
Allgemein kann man alles nachplappern, ohne selbstständig nachgedacht zu haben.
Sogar bei Diskussionen über ChaosMagie wird man Menschen treffen, die nachplappern, das einfach sehr schick finden etc...

Jemandem spöttisch unterstellen, dass er von "Lichtnahrung" lebt, weil ja Pflanzen auch Bewusstsein haben ist respektlos und entzieht jeder vernünftigen Diskussion ihren Grundsatz. Vor allem wenn man an das selbstständige Denken denkt...muss ein Dogma anscheinend doch kein Dogma sein oder?

Grüße


[Editiert am 8/7/2011 um 09:04 von Cryz-Tyan]



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Zitat von Cassiel, am 7/7/2011 um 20:28
.. aber solche Aussagen, das es weder schwarz noch weiß gäbe sind sehr gefährlich ..


Die Welt ist nunmal gefährlich. Was ist denn die alternative? Falscher Schein von Sicherheit durch ihre Beschränkung im eigenen Auge?


Zitat von Cassiel, am 7/7/2011 um 20:28
Die Lösung für das Problem mit dem Stein ist ganz einfach. Es kommt auf die Intention des Werfers an, wollte er schaden anrichten und verletzen, dann ist es eine schwarze Tat und die wird dann auch die entsprechenden Folgen für den Täter haben.



Aber aus Schaden wird man klug, was wenn der Werfer die Intention hatte durch dieses etwas abwegige Mittel seine Sorge um die Klugheit des Ziels auszudrücken? Oder anders: Gute Absichten sind meist genau das, was zu dem führt, was wirklich bitterböse ist. (vgl. "Befreien wir das heilige Land!" od. "Retten wir unsere Kinder vor der Degeneration!" od. whatever casus belli et crudeliae.


Zitat von Cassiel, am 7/7/2011 um 20:28
Es gibt keine höhere Instanz, die die Taten bewertet, aber es gibt das eigene Karma, den eigenen Energiekörper und das eigene Schicksal, das man entweder besudelt oder rein hält.


"Es gibt" bezogen auf ein Glaubenskonstrukt zu verwenden halte ich für genauso fatal wie schwarzweißdenken, sorry. Ich hab bisher kein Karma gesehen, Energie, die Auswirkung von Gewissen oder eigenen Moralvorstellungen hingegen schon. Es ist doch auch nur ein weiteres Ding aus der "Wenn Du XYZ, dann wird ABC, in diesem oder nächsten Leben."- Seelenkiste.


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