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Autor: Betreff: Von der Dunkelheit korrumpiert?
Adeptus Major
Adeptus Major


Beiträge: 219
Registriert: 27/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2011 um 00:37  
Hallo,

ich hab leider keine Ahnung in welchen Büchern oder wo im Internet ich etwas darüber finden könnte sonst würde ich euch nicht mit dieser Frage belästigen doch vielleicht findet ihr das Thema ja auch irgendwie interessant.

Im Prinzip geht es um die kleine Schwester von meiner Freundin, mir ist an ihr etwas aufgefallen das eindeutig nicht normal und auch nicht psychologisch erklärt werden kann.

Also ich kenne sie schon seid dem sie klein war und sie war immer ein sehr aufgewecktes normales Kind, hat viele Fragen gestellt hatte vor niemanden Angst, war immer glücklich und verdammt schlau für ihr alter.

Als sie ungefähr 6 wurde bekam sie Angst vor der Dunkelheit, panische Angst! Sie hat dann oft bei ihrer Schwester geschlafen oder in ihrem Zimmer war die ganze Nacht Licht an und in der Grundschule waren die Noten schlecht weil sie im Unterricht geschlafen hat.
Sie war sogar in Behandlung deswegen aber scheinbar hat das wohl nichts gebracht.

Jetzt ist sie 9 ich habe sie etwas länger nicht gesehen, weil ich eine Zeit lang keinen so guten Kontakt zu ihrer Schwester hatte doch sie hat sich vollkommen verändert, sie hat keine Angst mehr vor der Dunkelheit, sie spielt nur noch für sich allein, redet kaum noch und hat diese beängstigend kontrollierte Ruhe.
Ich erinnere mich wie sie noch vor 2 Jahren fast 10 Minuten geschriehen hat weil im Flur das Licht aus gegangen ist und wir sie nicht beruhigen konnten. Und jetzt sitzt sie am hellischten Tag alleine in ihrem abgedunkelten Zimmer und spielt mit ihren Puppen grausame Spiele und wehe man macht das Licht an.

Aus panischer Angst vor der Dunkelheit wurde innerhalb weniger eines halben Jahres eine Vorliebe für die Dunkelheit, sie fühlt sich in ihr geborgen sagt sie, in Sicherheit.

Mir ist klar das sich das jetzt nicht sooo unnormal anhört aber ich habe sowas schon mal erlebt, genau das Selbe. Es fängt mit panischer Angst vor der Dunkelheit an und endet mit einem Gefühl der Geborgenheit in ihr und endloser Ruhe. Im anderen Fall hat das Kind auch Fähigkeiten entwickelt, ich glaube sie hat auch welche aber ich weiß nicht, ich seh sie ja kaum doch ich vermute es.

Und deswegen frage ich jetzt, ist etwas in der Dunkelheit? oder ist es vielleicht die Dunkelheit selbst?

Die Kleine ist nicht mehr die die sie früher mal war aber dafür hat sie unzählige Paralellen in ihrem Charakter zu dem anderen Fall den ich mal erlebt habe.
Ich würde es so beschreiben das ihr das Kindliche fehlt und wenn sie es mal Zeigt dann scheint mir das Aufgesetzt, sie ist viel klüger und durchdachter als andere Kinder in ihrem Alter, bei ihr fehlt diese unschuldige Naivität, versteht ihr ungefähr was ich meine?

Ihre Schwester hat mir ihrzählt das ihre Eltern Nachts sogar ihre Schlafzimmertüre abschliessen weil die Angst vor ihr haben!


Wie kann ein etwas das man nicht genau spezifizieren kann, vor dem man aber Todesangst hat in einem ein Gefühl der Geborgenheit für genau die Selbe Sache auslösen?
Das was sie fürchtete ist jetzt ihr Zuhause.

Viele Kinder haben Nachtangst und sie verschwindet irgendwann von alleine aber in diesem Fall ist sie ja nicht verschwunden, jetzt steht sie nur auf der anderen Seite zur Angst.


Wer sich damit auskennt kann mich gerne erleuchten, danke.


Lg Alichino
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Ipsissimus
Ipsissimus

Idan
Beiträge: 1619
Registriert: 30/8/2005
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2011 um 01:37  
Wenn man erkannt hat, dass eine Sache, vor der man immer Angst hat, nicht gefährlich ist, kann man sich plötzlich sehrwohl und beschützt in ihr fühlen und in dem Gefühl, dass andere Angst davor haben. Aus der Angst vor der Dunkelheit, die einen früher besiegt hat, wird eine "Waffe", sich vor anderen zu schützen, die Angst vor der Dunkelheit haben.

Das ist ein vollkommen normaler Prozess, Menschen schlagen oft erst von einem Extrem ins gegenteilige Extrem, bis sie sich nach und nach in der Mitte einpendeln. Gerade bei Kindern und Jugendlichen wirken diese Wechsel extrem schnell und beunruhigend, sind aber vollkommen normal. Es ist auch ein Teil des Verarbeitungsprozesses: anstatt die Dunkelheit zu besiegen, werde ich ein Teil von ihr und somit ist die Dunkelheit keine Bedrohung mehr für mich.

Aus meiner Erfahrung kein Grund für Sorge, soweit du es bisher beschreibst. Dasselbe gibt es auch in anderen Gebieten, z.B. im Bereich der Sexualität. Manchmal wird aus der rigorisen Jungfrau, die keinen Sex vor der Ehe predigt, gerade die größte Schlampe und Dorfmatratze, bis sie dann nach und nach ein "normales" Verhältnis zur Sexualität entwickelt. Auch so was ist vollkommen normal, üblich und kein Grund zur Sorge.


____________________
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Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2011 um 02:59  
Hallo Alichino,

das ist schwer auf die Ferne zu deuten, es können natürlich mehrere Ursachen vorliegen. Interessant wäre es zu wissen in welcher Gegend die kleine wohnt (also städtisch, auf dem Land etc.) und was für ein Haus das ist (Altbau, Neubau, Holzhaus etc.) Gibt es eine Vorgeschichte zu dem Haus, also hat sich evtl. schon mal jemand darin umgebracht usw. Das wäre interessant zu wissen.

Es ist gut möglich das sich in der Gegend bestimmte Geistwesen aufhalten. Diese können Menschen und insbesondere Kinder besessen machen. Normalerweise haben wir Menschen einen eingebauten Schutz in unserer Aura, der uns davor schützt das wir besessen werden, oder magisch angegriffen werden. Dieser Schutz bekommt aber Löcher und wird wirkungslos wenn wir Angst haben oder sexuell frustirert sind.

Wenn dort wirklich ggf. böse Wesen vorhanden sind, kann der natürliche Schutz der kleinen sich aufgelöst haben, durch die normale Angst vor der Dunkelheit, den sie hatte.

Ich komme nur deshalb darauf das es sich um Wesen handeln könnte und nicht um psychische Vorgänge, weil ich dieses Verhalten der Persönlichkeitsveränderung schon bei einigen Personen mit erlebt habe. In der Loge in der ich war, haben wir oft ungeschützt mit bestimmten negativen Wesen gearbeitet. Einige Leute haben dann ihre Persönlichkeit so geändert, wie Du es beschreibst. Ja selbst mir ging das so, das ich nur noch im dunkeln sein wollte, nachts das Licht gar nicht mehr angemacht habe usw.

Das ist aber keine natürliche Reaktion, sondern sind Wesen, die einen in die niedere Daseinsbereiche ziehen wollen.

LG

Cassiel
Antwort 2
Kandidat
Kandidat


Beiträge: 42
Registriert: 13/7/2011
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2011 um 16:03  
Um eine mögliche Beeinflussung wirklich feststellen zu können und die Natur des Einflusses zu bestimmen, müsste man das Kind eingentlich mal sehen bzw. mit ihm reden. Deine Beschreibung enthält leider keine relevanten Details, aus der sich die Ursache eindeutig ableiten lässt.

Allgemein sei erwähnt, daß Dunkelheit an sich eine eigene Entität darstellt, also selbst "aktiv" werden kann. Jedoch finde ich es persönlich nicht gut, in den Begrifflichkeiten Dunkelheit bzw. Finsternis etwas negatives, bedrohliches zu sehen. Generell ist die Unterscheidung von "gut" und "böse" in der 5. Dimension schwierig, wegen des teilweisen Spiegelverhaltens. Auch eine Absolute Aussage ist selten wirklich treffend, denn eine Sache kann allgemein "negativ" sein, aber auch "positive" Eigenschaften haben, je nachdem, auf welche Situation man es anwendet.

Wenn du nähere Spezifikationen haben willst, brauchst du das Kind nur zu beobachten, ohne es zu beeinflussen. Welche Farben wählt es bei der Kleidung, welche Veränderungen in seinem Umfeld nimmt es selbstständig vor. Wenn es um die Farbwahl geht, kannst du dem Kind auch die Möglichkeit geben, in einem entsprechenden Umfeld frei und unbeeinflusst zu wählen, um an die Informationen zu kommen. Auf keinen Fall forcieren - damit würdest du die Info verfälschen. Auch Musikwahl, Fernsehsendungen, Bücher/ Geschichten etc. kann man als Anhaltspunkte nehmen.

Versuch bei der Sache aber nicht gleich von etwas "Bösem" auszugehen, sondern sieh es vielleicht nur als Entwicklungsphase, die z.B. zur Überwindung einer Blockade gehört...

Viel Erfolg!
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Adeptus Major
Adeptus Major


Beiträge: 219
Registriert: 27/6/2009
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2011 um 19:01  
Hallo Idan,

ich weiß was du meinst, ich kenne mich damit sehr gut aus, grade weil ich im psychiatrischen Bereich arbeite aber sowas ist es nicht, doch es ist sehr schwer zu beschreiben, ist ja nicht so als würde sie über dem Bett schweben oder so, du weißt ja selbst das es in Wircklichkeit meist etwas subtiler ist als es in Horrorfilmen dargestellt wird.

Hallo Castiel,

sie wohnt in der Wohnung eines Mehrfamilien Hauses, ich weiß nicht ob sich da jeh jemand umgebracht hat doch ich denke an einen anderen Zusammenhang.
Im anderen Fall war das Kind eine Frühgeburt und musste mehrmals reanimiert werden, er hatte immer Angst, so weit er sich erinnern konnte.
Und sie hatte bis zu ihrem sechsten Lebensjahr keine Angst vor der Dunkelheit doch mit 6 war sie einige Wochen bevor die Angst vor der Dunkelheit anfing wegen einer schweren Lungenentzündung im Krankenhaus und wäre fast gestorben.
Ich denke die Nähe zum Tod könnte damit zusammen hängen?

Wenn es ein Wesen sein sollte, was genau könnte das denn sein? doch ich habe nicht Grundlos gefragt ob die Dunkelheit selbst ein eigenes Wesen hat denn die Angst ist unbestimmt, da ist nicht das Gefühl das jemand "in" der Dunkelheit ist sondern die Angst richtet sich direckt auf die Dunkelheit und nach der Persönlichkeitsveränderung fühlt man sich mit der Dunkelheit selbst verbunden, nicht mit einem Wesen. Jenseits der Dunkelheit sein ist wie starkes Heimweh und die Dunkelheit fühlt sich an wie ein zusätzliches verlängertes Körperteil also man ist nicht mehr von ihr getrennt, sie fühlt sich wie ein Teil von sich selbst an, weißt du ungefähr wie ich das meine? Ist ja immer schwer sowas zu beschreiben.

Hallo PieOPah,

ja das mit dem Sehen ist so eine Sache in einem Forum, ich kann sie ja nicht vorbei bringen aber ich will dir versuchen ein paar relevante Details zu geben.

Ok, wie genau kann Dunkelheit selbst aktiv werden? Ich sehe in Dunkelheit bzw. Finsternis nichts negatives, ganz im Gegenteil! Am Anfang ist Angst da, doch dann wird daraus Geborgenheit, nicht alles das man fürchtet ist gefährlich aber es ist auch nicht alles sicher was sich geborgen anfühlt.

Farben, sie hauptsächlich dunkle Farben am liebsten schwarz doch sie ist 9 also entscheidet sie noch nicht welche Farbe die Kleidung hat die sie bekommt.
Im anderen Fall war in der Kindheit auch eine Vorliebe für schwarz vorhanden doch mitlerweile trägt er schwarz und weiß wobei keine der beiden "Farben" bevorzugt wird jedoch wird keine richtige Farbe von ihm getragen wie Blau oder Rot, nur schwarz und weiß.

Veränderungen im Umfeld, naja eher im Dunkeln bleibend und für sich allein, kein Interesse an anderen Menschen oder Aktivitäten.
Musik, Fernsehn und Bücher Interessieren sie nicht mehr, sowas sei langweilig sagt sie.
Sie sitzt teilweise Stundenlang nur rum ohne etwas zu tun mit geschlossenen Augen, ist aber nicht am schlafen, wenn man den Raum betritt oder im Flur redet bekommt sie alles mit!
Sie ist in Gedanken an einem anderen Ort doch das kann ich nicht beschreiben.
Achja, mit der Dämmerung wird das Gefühl der Verbundenheit zur Dunkelheit stärker, wenn es ganz Finster ist lässt das wieder etwas nach, warum grade die Dämmerung so besonders ist weiß ich aber nicht, vielleicht weil es zwichen Tag und Nacht ist?


Lieben Gruß Alichino


Ich weiß nicht alles aber ich kann einiges herausfinden, wenn noch andere Fragen zur Aufklärung nötig sind versuche ich sie besten Gewissens zu beantworten, es ist mir wircklich sehr sehr wichtig zu verstehen was genau das aus löst. :) Danke
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
Gast

Gast
red_folder.gif erstellt am: 13/8/2011 um 19:42  
Naja ich glaube nicht das die Dunkelheit ein eigenes Wesen hat. Licht und Dunkel sind letztendlich ja nur von Menschen erfundene Werte auf einer Beleuchtungsskala. Lichtwellen sind letztendlich nur eine hochfrequente Form von Energie, die von unseren Augen in Helligkeitswerte interpretiert werden, es ist aber die Frage ob diese Energieform wirklich aus sich heraus Licht ist, wenn man es unabhängig von Körpern von Säugetieren betrachtet.

Was mich jedoch stutzig gemacht hat ist das das Kind vorher im Krankenhaus war und beinahe gestorben wäre. Es ist bekannt, das Wesen sich manchmal Kinder aussuchen, die sterben und wenn der Hirntod z.B. eintritt, den Körper des Kindes übernehmen. So funktioniert das auch wenn man z.B. einen Pakt mit einer Wesenheit abschließt, also einer weiblichen als Mann, dann sucht sie sich einen Körper von einem Kind im Krankenhaus, übernimmt diesen praktisch und geht dann bei dem Magier an den Start.

Also vielleicht hatte es da ein Wesen auf sie abgesehen, oder es war wirklich die Angst vor der Todeserfahrung...

LG

Cassiel
Antwort 5
Kandidat
Kandidat


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Registriert: 13/7/2011
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red_folder.gif erstellt am: 13/8/2011 um 22:38  
Die Antwort von Cassiel ignoriere ich wegen eindeutigem Nichtwissens.

Dunkelheit bzw. Finsternis wird auch mit dem Namen "Nacht" bezeichnet, Licht als "Tag". In der "Evolution" war Finsternis lange vor Licht da, ist in der Kraft auch vom Licht nicht zu besiegen. Das liegt in der Natur der Finsternis.

Dämmerung ist übrigens die "Trennlinie" zwischen beiden Entitäten Tag und Nacht. Wenn diese beiden auf der Erde inkarniert sind, trennt der Ozean beide voneinander. Also ist der Ozean eine Kopplung zur Dämmerung.

Übrigens besteht zwischen Morgendämmerung und Abenddämmerung kein signifikanter Unterschied. In beiden Fällen handelt es sich um die gleiche Kraft.

Schwarz und weiß sind in dem Sinne keine Farben. Schwarz stellt die totale Absorbtion des Lichtspektrums dar, während Weiß das gesamte Lichtspektrum abstrahlt (reflektiert). In Bezug auf Wesenheiten lässt sich zwischen schwarzer und weißer Kleidung kein Unterschied festmachen, auch wenn der schwarzen Kleidung oft eine "dunkle" bzw. negative Bedeutung zugeordnet wird. Dies liegt in der Eigenheit mancher fremdbesetzender Geister. Diese sehen durch die körperlichen Augen negativ, nehmen schwarze Flächen weiß wahr und weiße Flächen schwarz. Eigentlich nutzen die Lichtarbeiter weiße Kleidung, die andere Abteilung bevorzugt normalerweise schwarze Kleidung, ohne daß zwischen beiden Parteien ein wirklicher "Krieg" herrscht. Es geht mehr um Ordnung, die in beiden Systemen sehr wichtig angesehen wird, weshalb sich diese Entitäten durch eine klare Symbolik sprachlich ausdrücken. Kommt es aber zum Spiegel-Phänomen, kann es vorkommen, daß Schwarz und Weiß vertauscht werden. Gerade bei Kindern ist es interessant, wenn man dabei die emotionale Lage in Verbindung mit Tageszeit und gewählter Kleidung beobachtet - dann weiß man, welcher "Geist" grade die Führung hat.

Kinder mit neun Jahren haben schon ein klar definiertes Wahlverhalten bei Farben - allerdings gibt es auch Ausnahmen. Fragt man ein Kind nach seiner Lieblingsfarbe, ist es aber in der Lage, diese auch zu benennen. Bei Kindern mit auffälligem Verhalten in Richtung Fremdbeseelung kann man auch direkt nach der Farbe des Heiligenscheins fragen - diese geben dann meist auch eine korrekte Auskunft. Dann weiß man wenigstens, woran man ist. Kann das Kind keine Farbe benennen, hilft es, wenn man bestimmte Basisfarben vorlegt (rot, blau, grün, braun, gelb, lila) und das Kind bittet, die Farbe zu zeigen, die ihm am meisten gefällt. Diesen Test kann man mehrfach wiederholen, am besten auch in den drei bzw. vier Phasen des Tages (Morgendämmerung, Tag, Abenddämmerung, Nacht). Damit es nicht zum "Erinnern" kommt, sollte zwischen den Tests eine gewisse Zeit liegen und die Farben auch immer an anderer Stelle liegen (also schön durchmischen). Allerdings die Farben in einer Reihe hinlegen und bei der Antwort auch auf die Lage der Farbe in der Reihe achten - gibt nämlich auch Geister, die gar keine Farben sehen können und einfach nur "zählen".

Die Besonderheit der Dämmerung liegt darin, daß es eine Farbe ist, während Tag und Nacht genau genommen keine Farben sind. Wenn ein Kind in der Dämmerung besonders aktiv wird, ist es an Farben gebunden, bei Mädchen oft die Farbe rot.

Mehr kann ich zum Thema erst mal nicht schreiben - dafür sind die Infos einfach zu gering. Aber schon diese wenigen Infos reichen, damit ich ordentlich Text machen "muss", deshalb habe bitte Verständnis, daß ich nicht "im Dunklen" stocher und dich mit eventuell nicht relevanten Infos zuschütte...
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Magister Templi
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red_folder.gif erstellt am: 13/8/2011 um 23:53  
Welch kunstvolles Gespinst webt er in echofreier Zone,die farbe blau gänzlich vernachlässigend,
Das, was ist , ist zersplittertes Nichts, alles, ohne Unterschied,verkannt in in Kinderreimen besungenen Gegesatzpolen,scheinvernunft jenseits der Gegenwart.
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Adeptus Major
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red_folder.gif erstellt am: 14/8/2011 um 00:25  

Zitat von Vau, am 13/8/2011 um 23:53
Das, was ist , ist zersplittertes Nichts, alles, ohne Unterschied.



Wunderschön gesagt und soo wahr :)
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Practicus
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red_folder.gif erstellt am: 14/8/2011 um 05:29  
Wenn du mir den Namen der Kleinen sendest mach ich ein paar Butterlampenopferungen vor der Stupa für sie.
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Magister Templi
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Seraphine
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red_folder.gif erstellt am: 14/8/2011 um 11:32  

Zitat von Alichino, am 13/8/2011 um 00:37


Und jetzt sitzt sie am hellischten Tag alleine in ihrem abgedunkelten Zimmer und spielt mit ihren Puppen grausame Spiele und wehe man macht das Licht an.

Die Kleine ist nicht mehr die die sie früher mal war aber dafür hat sie unzählige Paralellen in ihrem Charakter zu dem anderen Fall den ich mal erlebt habe.
Ich würde es so beschreiben das ihr das Kindliche fehlt und wenn sie es mal Zeigt dann scheint mir das Aufgesetzt, sie ist viel klüger und durchdachter als andere Kinder in ihrem Alter, bei ihr fehlt diese unschuldige Naivität, versteht ihr ungefähr was ich meiner ihr haben!



Hallo Alichino,

was für grausame Spiele spielt sie?

Warum bist du dir so sicher, dass es sich um keine psychische Reaktion auf ein Gewaltverbrechen handelt? Gewalt in der Familie ist nichts Seltenes!

Gruß
Seraphine


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Konfuzius

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Adeptus Major
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red_folder.gif erstellt am: 15/8/2011 um 00:30  

Zitat von Seraphine, am 14/8/2011 um 11:32



Warum bist du dir so sicher, dass es sich um keine psychische Reaktion auf ein Gewaltverbrechen handelt? Gewalt in der Familie ist nichts Seltenes!

Gruß
Seraphine



Hallo Seraphine,

stimmt leider sind derartige Übergriffe in Familien nicht selten :( aber ich weiß ganz sicher das es sowas nicht ist.

Ich habe aus beruflichen Gründen gelegentlich mit Gewalt und/oder Missbrauch in Familien zu tun und kenne daher die verschiedenen Anzeichen und auch das passende Verhalten der Traumatesierten dazu.
(Wobei ihre Verschlossenheit definitiv ein Symptom für ein Trauma "wäre" doch sie hat keine Angst und wendet sich deswegen ab sondern es zieht sie ganz offensichtlich zu etwas anderes hin)
So als wäre das wovor sie all die Jahre Angst hatte jetzt ein Teil von ihr.

Außerdem gab es im anderen Fall auf keinen fall Gewalt das wüsste ich und er hat sich ganz genau so entwickelt, erst Jahre lange Angst(panische Angst) dann von heute auf morgen eine veränderte Persönlichkeit und hingezogenheit zur Dunkelheit. Ich will daran nicht unbedingt etwas ändern(auch wenn das vielleicht besser wäre), ich will nur wissen was genau sowas auslösst.

Ich habe mal wegen sowas gegoogelt und auch bekannte gefragt und dieses Phänomen ist ja bekannt, immer das gleiche Schema, erst Angst dann die Veränderung und immer bei Kindern aber was ist das? Keiner weiß was es ist.


Noch ein paar Infos die ich weiß, wir wissen ja alle wo wir aufhören und unsere Umwelt anfängt, also wir haben ein Ichgefühl oder Körpergefühl, also wir wissen was wir sind und was wir nicht sind.
Für sie sind Schatten eine Verlängerung ihres Körpers, sie nimmt sie ganz bewusst als ein Teil von sich wahr wie ein zusätzlicher Arm oder womit auch immer man es vergleichen will.
Manchmal sieht sie so aus als würde sie Meditieren, wenn sie die Augen schliesst so sagt sie geht sie in die Schatten, ein Ort an dem zwar Nichts ist (also nichts wahrgenommen wird) aber an dem Alles vorhanden ist.

Der andere Fall hat es genau so ausgedrückt, er kann an einen Ort gehen an dem Nichts ist aber an dem auch Nichts fehlt. Jetzt wo er älter ist sagt er aber auch das man sich selbst an diesem ort verlierrt, man vergisst wer man mal war, man verliert dort Erinnerungen und Emotionen, alles andere erscheint einfach unwichtig wenn man dort ist.

Beide haben auch Fähigkeiten(wenn man das so nennen will) sie denken nicht, er sagt er habe seid Jahren weder bildliche Vorstellungen noch Gedanken in Worte geformt und trotzdem funktioniert alles, er hat es so erklärt, wenn er z.B. Mathe macht geht er die Aufgabe genauso durch wie andere auch doch er muss nicht denken um zu wissen was wo hin kommt, Wissen erscheint einfach in seinem Geist ohne das er weiß "wie" er zu diesem Wissen gelangt ist.


Zitat von Seraphine, am 14/8/2011 um 11:32

was für grausame Spiele spielt sie?



Ok grausame Spiele drückt es vielleicht etwas hart aus aber sie erhängt z.B. ihre Puppen(ich persönlich finde das ja niedlich, ihre Eltern nicht^^).
Sie tyranisiert ihre Eltern, sie setzt eine ganz bestimmte Puppe von sich immer an bestimmte Orte im Haus so das ihre Eltern sich mitlerweile beobachtet fühlen.
Sie stell Dinge im Kühlschrank und den anderen Schränken um nur damit ihre Eltern anfangen an ihrem Verstand zu zweifeln, sie erschreckt häufig und gerne sowohl ihre Eltern als auch ihre Schwester, nicht mit einem Bettlaken wie die meisten Kinder in ihrem alter sondern mit Stoff aus dem Horrorfilme gemacht sind^^ Aber all das finde ich überhaupt nicht bedenklich, sie hat eben einen etwas anderen Sinn für Humor ;) der mir übringens auch gefällt :thumbup:

Sondern das was sie mit der Dunkelheit macht, bzw was die Dunkelheit mit ihr macht.
Ich will es mal so ausdrücken, wenn wir in zwei Räumen wären die neben einander sind, ich im einen und sie im anderen, wir uns aber nicht sehen können weil wir nicht im Winkel der Türe zu einander sind. Würde man in beiden Räumen das Licht aus machen, könnte sie mich über die Dunkelheit spüren, als wäre sie ein Körperteil von ihr.
Und jetzt mal ganz ernsthaft, dass ist beängstigend.

Ich will nur Wissen wie ein menschliches Wesen ein Teil von der Dunkelheit selbst werden kann ohne das die Dunkelheit einen eigenen Willen hat?
Wir können ja auch nicht einfach Wasser mit uns verbinden und von da an jeden anderen menschen spüren der im gleichen See badet wie wir, unabhängig davon ob wir ihn sehen oder nicht nur weil wir überall dort sind wo auch das Wasser ist!


Lieben Gruß Alichino


Wenn du noch Fragen zum näheren Verständnis hast, kannst du sie gerne stellen, denn ich will unbedingt Wissen wie das sein kann.
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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 15/8/2011 um 04:55  

Zitat von Alichino, am 15/8/2011 um 00:30
Sondern das was sie mit der Dunkelheit macht, bzw was die Dunkelheit mit ihr macht.
Ich will es mal so ausdrücken, wenn wir in zwei Räumen wären die neben einander sind, ich im einen und sie im anderen, wir uns aber nicht sehen können weil wir nicht im Winkel der Türe zu einander sind. Würde man in beiden Räumen das Licht aus machen, könnte sie mich über die Dunkelheit spüren, als wäre sie ein Körperteil von ihr.
Und jetzt mal ganz ernsthaft, dass ist beängstigend.

Ich will nur Wissen wie ein menschliches Wesen ein Teil von der Dunkelheit selbst werden kann ohne das die Dunkelheit einen eigenen Willen hat?
Wir können ja auch nicht einfach Wasser mit uns verbinden und von da an jeden anderen menschen spüren der im gleichen See badet wie wir, unabhängig davon ob wir ihn sehen oder nicht nur weil wir überall dort sind wo auch das Wasser ist!


Wir verlassen uns bei ca. 80% unserer Wahrnehmungen auf den Gesichtssinn. Wenn man nur mal sein Gehör benutzt, um derartig viel Informationen aus der Umgebung aufzunehmen, und das dann mit dem bildlichen Vorstellungsvermögen kombiniert, dann kann man leicht den Anschein erwecken, den die Kleine vermittelt. Ich werde den Eindruck nicht los, daß Du da eine Menge in das reininterpretierst, was sie so macht. Aber Du siehst ja auch an den anderen Antworten hier, wie leicht es einigen fällt, "Dunkelheit" mytisch aufzublasen. Sie hat anscheinend ein intuitives Verständnis für die Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung entwickelt, was sich z.B. auch in dem Plazieren der Puppe und dem Umstellen von Gegenständen ausdrückt. Das Problem haben wohl eher die Eltern, da das Mädel nicht ihren Vorstellungen von einem Kind entspricht, aber sie ist ja jetzt auch in einem Alter, wo das Kind-sein langsam aufhört. Der Krankenhausaufenthalt, dabei dann vor allem die Trennung von den Eltern, kann zum schnelleren entwachsen aus der Kindheit beigetragen haben.


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Seraphine
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red_folder.gif erstellt am: 15/8/2011 um 06:52  
Ich muss zugeben, dass mich deine Argumentation nicht wirklich überzeugt.

Jedoch, selbst, wenn es was mit der Dunkelheit zu tun hätte, wäre damit nie die Dunkelheit ansich gemeint, sondern immer bestimmte Wesenheiten, die die Dunkelheit als "Lebenraum" bevorzugen. Aber von so etwas ist ja nicht die Rede, die Kleine nimmt ja keine, wie auch immer gearteten Entität wahr, auf jeden Fall schreibst du davon nichts.

Alle Parameter, die du heranziehst, um die Besonderheit des Mädchen zu unterstreichen, können genauso gut anders interpretiert werden.

Z.B: das Puppenplazieren und -erhängen, kann auch nur dazu dienen um Aufmerksamkeit von den Erwachsenen zu bekommen.

Gruß
Seraphine


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Konfuzius

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Adeptus Major
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red_folder.gif erstellt am: 15/8/2011 um 18:42  
Hallo Seraphine,


Zitat von Seraphine, am 15/8/2011 um 06:52
Ich muss zugeben, dass mich deine Argumentation nicht wirklich überzeugt.


Bitte versteh das jetzt nicht falsch aber mir geht es auch nicht darum dich zu überzeugen, denn ich bin schon überzeugt! Und das muss schliesslich reichen.

Du weißt ich bin schon länger hier im Forum und im Prinzip bin ich ein Skeptiker! Ich bin wircklich der Letzte hier der eine Wissenschaftlich oder Psychologisch vernünftige Erklärung zurückweisen würde!

Aber ich weiß ganz sicher das es sowas nicht ist! Wenn ihr das Kind kennenlernen könntet würdet ihr das sicher genauso sehen wie ich doch ich kann ja nicht mehr machen als die Sache so gut wie möglich zu beschreiben.


Zitat von Seraphine, am 15/8/2011 um 06:52

Jedoch, selbst, wenn es was mit der Dunkelheit zu tun hätte, wäre damit nie die Dunkelheit ansich gemeint, sondern immer bestimmte Wesenheiten, die die Dunkelheit als "Lebenraum" bevorzugen. Aber von so etwas ist ja nicht die Rede, die Kleine nimmt ja keine, wie auch immer gearteten Entität wahr, auf jeden Fall schreibst du davon nichts.


Stimmt, sie nimmt keine Entität wahr doch erst seid dem sie auch keine Angst mehr hat, die Jahre in denen sie Angst vor der Dunkelheit hatte, hatte sie Angst vor etwas das in der Dunkelheit war, erst seid der Persönlichkeitsveränderung ist nichts mehr in der Dunkelheit.
Aber ich habe das nicht erwähnt weil ich eine Besessenheit ausschliesse, sie ist zwar anders als früher aber sie selbst hat sich verändert, sie ist nicht anders weil sie von einer Wesenheit kontrolliert wird. Und eben deswegen habe ich hier Rat gesucht denn ich weiß nicht wozu es gut ist einen Menschen zu verändern wenn man ihn nicht als Wirt benutzt?


Zitat von Seraphine, am 15/8/2011 um 06:52

Alle Parameter, die du heranziehst, um die Besonderheit des Mädchen zu unterstreichen, können genauso gut anders interpretiert werden.


Wie oben schon erwähnt, das ist nicht böse gemeint aber natürlich kann man es unterschiedlich interpretieren doch darum geht es nicht, unabhängig davon ob du glaubst das was an der Geschichte dran ist oder nicht, was würdest du mir schreiben wenn wir einfach mal davon ausgehen das es wahr ist?


Zitat von Seraphine, am 15/8/2011 um 06:52

Z.B: das Puppenplazieren und -erhängen, kann auch nur dazu dienen um Aufmerksamkeit von den Erwachsenen zu bekommen.


Das kann nicht nur dazu dienen, es dient dem sogar ganz bestimmt! Einem Kind ist es im algemeinen egal ob die Aufmerksamkeit die es bekommt positiv oder negativ ist. Doch darum geht es ja nicht!


Hallo Eliphas Leary,

dir möchte ich gerne das Selbe wie Seraphine schreiben, ich bin selbst immer skeptisch und prüfe auch immer nach ob es normale Ursachen hat(was bei 98% der Fall ist)

Doch ich weiß ganz sicher das es in diesem Fall kein Trauma und kein intuitives Verständnis für die Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung ist.
Ich kann das sogar ziemlich gut beurteilen weil ich jeden Tag acht Stunden mit leuten rumhänge die entweder ne Psychose haben, Traumatesiert oder hochgradig manipulativ sind, ich versichere dir die Psychologischen erklärungen habe ich abgehackt.

Du musst mir nicht glauben das an der Sache was dran ist,(ich verstehe das du erst nach einer Wissenschaftlichen erklärung suchst, das mache ich auch so) aber wenn etwas an der Sache dran wäre wie würdest du sie erklären, wenn man besessenheit ausschliesst?


Lieben Gruß Alichino
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Magister Templi
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Seraphine
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red_folder.gif erstellt am: 15/8/2011 um 21:34  
Wenn wir davon ausgehen würden, dass was dran wäre, würde ich dir schreiben, dass du dir einen fähigen Magier suchen solltest, der mal bei der Kleinen reinschaut, oder aber, dass du, oder eben ein fähiger Magier, dass was da sein "Unwesen" oder wie auch immer treibt, evoziert und fragt es, was es denn möchte resp. sein Vorhaben ist.

Gruß
Seraphine


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Konfuzius

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Ipsissimus
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Eliphas Leary
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red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 01:25  

Zitat von Alichino, am 15/8/2011 um 18:42

Hallo Eliphas Leary,

dir möchte ich gerne das Selbe wie Seraphine schreiben, ich bin selbst immer skeptisch und prüfe auch immer nach ob es normale Ursachen hat(was bei 98% der Fall ist)

Doch ich weiß ganz sicher das es in diesem Fall kein Trauma und kein intuitives Verständnis für die Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung ist.
Ich kann das sogar ziemlich gut beurteilen weil ich jeden Tag acht Stunden mit leuten rumhänge die entweder ne Psychose haben, Traumatesiert oder hochgradig manipulativ sind, ich versichere dir die Psychologischen erklärungen habe ich abgehackt.

Du musst mir nicht glauben das an der Sache was dran ist,(ich verstehe das du erst nach einer Wissenschaftlichen erklärung suchst, das mache ich auch so) aber wenn etwas an der Sache dran wäre wie würdest du sie erklären, wenn man besessenheit ausschliesst?


Lieben Gruß Alichino


Ahoi!

Zugegeben, das, was ich da oben geschrieben habe, war stark komprimiert, also noch einmal die Punkte, die wohl durch die Verkürzung... äh... zu kurz gekommen sind. Dunkelheit bedeutet vor allem Verlust des Sehvermögens, also des Sinnes, über den wir 80% unserer Wahrnehmung machen. Jetzt mach mal folgende kleine Experimente:

1. Geh mit geschlossenen Augen (oder im Dunkeln) langsam und vorsichtig durch die Wohnung, ohne mit den Händen nach Hindernissen zu tasten. Du wirst (hoffentlich nicht erst nach ein paar schmerzhaften Versuchen) feststellen, daß Du Wände hören kannst: es hört sich anders an, wenn Du dicht vor einer Wand stehst, als wenn vor Dir keine Wand ist.

2. Leg Dich entspannt hin, schließe die Augen und höre auf Deine Umgebung, idealerweise wenn andere Leute im Raum sind, die sich unterhalten und hin und her gehen. Hier kommt das oben erwähnte räumliche Vorstellungsvermögen ins Spiel: kombiniert mit dem Gehörten generiert das Gehirn ein erschreckend präzises Bild der Umgebung und wer gerade wo ist, was gerade vor sich geht. Diese Form von Wahrnehmung kann zu der Erfahrung führen, die gerne als Außerkörperliche Wahrnehmung interpretiert wird - oder man interpretiert sie (weniger dem Egon schmeichelnd) als Anwendung des Simulators, den wir als Sonderausstattung mit dem Hirn mitgeliefert bekommen.

Es ist wahrscheinlich besser, wenn Du diese Experimente tatsächlich mal machst, einfach um Dich von den Effekten selbst zu überzeugen.Diese Erfahrungen sind für meine folgenden Ausführungen hilfreich.
Zwar hätte ich Lust, Deine bisherigen Beiträge Absatz für Absatz durchzugehen, aber das würde wohl dann ein klarer Fall von TL;DR (too long, didn't read (zu lang, nicht gelesen)) für so ziemlich jeden hier werden. Also picke ich einfach die zwei Filetspitzen heraus:


Zitat von Alichino, am 15/8/2011 um 00:30

Ich will es mal so ausdrücken, wenn wir in zwei Räumen wären die neben einander sind, ich im einen und sie im anderen, wir uns aber nicht sehen können weil wir nicht im Winkel der Türe zu einander sind. Würde man in beiden Räumen das Licht aus machen, könnte sie mich über die Dunkelheit spüren, als wäre sie ein Körperteil von ihr.
Und jetzt mal ganz ernsthaft, dass ist beängstigend.


Frage: bist Du sicher, daß das nur bei Dunkelheit klappt? Du benutzt ein "könnte", ist diese Aussage also hypothetisch, oder durch Fakten fundiert?
So ein Fall läßt sich durch Übung Nummer zwei erklären, wobei dann Dunkelheit natürlich irrelevant ist. In Anlehnung an Josef Beuys möchte ich fast schon sagen "DAS SCHWEIGEN UND DIE DUNKELHEIT WERDEN ÜBERBEWERTET"... wobei beide, Schweigen und Dunkelheit, eigentlich im Alltag bzw. vom in der Gesprächsrealität gefangenen Alltagsmenschen unterbewertet werden, da sie als Erfahrung zumeist gemieden werden.


Zitat von Alichino, am 15/8/2011 um 00:30

Beide haben auch Fähigkeiten(wenn man das so nennen will) sie denken nicht, er sagt er habe seid Jahren weder bildliche Vorstellungen noch Gedanken in Worte geformt und trotzdem funktioniert alles, er hat es so erklärt, wenn er z.B. Mathe macht geht er die Aufgabe genauso durch wie andere auch doch er muss nicht denken um zu wissen was wo hin kommt, Wissen erscheint einfach in seinem Geist ohne das er weiß "wie" er zu diesem Wissen gelangt ist.


Unsere Gewohnheit, nur in Worte gekleidete Gedanken für "Denken" zu halten, hält uns effektiv davon ab, unser Potential auszuschöpfen. In meiner grenzenlosen Bescheidenheit biete ich mich mal kurz selbst als Beispiel an: häufig, wenn ich Kopfrechne, taucht das richtige Ergebnis sofort auf, teilweise noch während ich die Aufgabe lese, aber ich rechne trotzdem noch mal alles mühsam im Kopf durch, einfach weil ich mir bewusst Sicherheit verschaffen will, daß das Ergebnis richtig ist.
Worte sind hier wie der Gesichtssinn, nur daß wir fast 100% unseres Denkens in Worten abwickeln: beide überdecken (oder, wenn mir das Wortspiel gestattet ist: sie überschatten) große Teile unseres Potentials. Die Überbetonung des Sehens lenkt von dem Input ab, das wir von den fünf anderen Sinnen (hören, riechen, fühlen, schmecken, Gleichgewichtssinn) bekommen. Das Denken in Worten verkleistert die mentalen Kapazitäten, welche auch als die "inneren Sinne" bezeichnet werden.
An dieser Stelle scheint ein Hinweis angebracht auf die große Menge von magischer Literatur, in der die wichtige Bedeutung von Gedankenstille hervorgehoben wird. Ebenso die Bedeutung der Intuition.

Was ich erstaunlich finde, ist Deine Bereitschaft, sofort mythische Bezüge herzustellen: die Dunkelheit als die geheimnisvolle Kraft. Nun, da die Dunkelheit als Symbol für die unbewussten Bereiche des Wesens genutzt werden kann, ist das nicht ganz falsch. Aber an einigen Stellen hüpfst Du einfach zu Erklärungen, lässt Dich dazu hinreißen, den althergebrachten und konventionellen Vorstellungen, die man auch Vorurteile oder Aberglaube nennen kann, zu folgen. Dieser letzte Satz mag schroff geklungen haben, aber bei einigem von dem, was Du geschrieben hast, hast Du selbst deutlich gemacht, daß Du nur mutmaßt oder Du hast Vergleiche angestellt (z.B. das mit dem Wasser), die eher Deine Vorstellungen widergeben, als daß sie etwas mit dem Fall zu tun hätten.
Sammele erst die Fakten, dann betrachte die Fakten, erst danach wage Dich an Analyse und zuletzt die Interpretation. Diese Schritte scheinen - wohl durch Faszination - ein wenig durcheinander gekommen zu sein.

In dem Fall mit der Kleinen kann man sich höchstens darüber Sorgen machen, daß die Eltern irgendwas Dummes machen wie z.B. mit ihr zu irgendeinem Therapeuten oder - noch schlimmer - Psychiater zu rennen. Sie hat eine anerzogene Angst überwunden, die ähnlich wie die Angst vor Spinnen oder vor Schlangen kulturellen Konventionen entspringt und total irrational ist. Dadurch hat sie eine Stärke und Kraft gewonnen, die man bei kleinen Mädchen nicht gewohnt ist und die in unserer Gesellschaft Frauen generell nicht zugestanden wird. Und sie hat ihren Spaß daran, daß ihre Eltern diese Ängste nicht überwunden haben. Es wäre glaube ich das beste, wenn du versuchen würdest, den Eltern dabei zu helfen die Kleine zu verstehen, davon hätten alle etwas.

Gruß,

EL


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Hallo Eliphas Leary,

es ist ja nett das du dir die Mühe machst so viel zu schreiben um mich aufzuklären aber Übung eins und zwei brauche ich nicht testen, mir ist klar wie das Funktioniert und auch das es funktioniert.

Zu der Frage ob ich mir sicher bin ob das nur im Dunkeln funktioniert, Ja ganz sicher und nein diese Aussage ist nicht hypothetisch!

Und genauso erstaunlich wie du meine Bereitschaft findest mythische Bezüge herzustellen, finde ich deine vollkommene ablehnung von der Möglichkeit das es etwas mythisches sein könnte, ganz besonders wenn man bedenkt das wir hier in einem Magie Forum sind!


Zitat von Eliphas Leary, am 16/8/2011 um 01:25

Sammele erst die Fakten, dann betrachte die Fakten, erst danach wage Dich an Analyse und zuletzt die Interpretation. Diese Schritte scheinen - wohl durch Faszination - ein wenig durcheinander gekommen zu sein.


Danke für den Tipp aber da ich fast täglich Fälle bearbeite und Berichte schreiben und Verhaltensmuster analysieren muss denke ich das ich die Rheienfolge kenne.

Also kann ich mich nur nochmal wiederholen, ich weiß das es keine psychologische Sache ist!!!

Und habe deswegen nicht um einen psychologischen sondern um einen magischen Rat gebeten!

Wann ist es denn für dich magisch? Wenn sie über ihrem Bett schwebt?

Ich halte viel von Wissenschaftlichen Erklärungen, das habe ich bereits gesagt, falls du dich erinnerst, ich war es auch der einen ziemlich Wissenschaftlichen Beitrag zum Thema Feuermagie geschrieben hat.
Doch in diesem speziellen Fall will ich keine Wissenschaftliche Erklärung, du bist es der Vermutungen anstellt, nicht ich! Du kennst den Fall nicht so gut wie ich! Du hast das Mädchen nicht gesehen, ich schon!

Also ich will mich nicht mit dir streiten aber ist es in einem Magie-Forum zu viel verlangt einen Magischen Rat einzuforden? Wenn ich was psychologisches hören will kann ich auf der Arbeit mit meinen Kollegen reden!

Tut mir leid wenn das etwas schroff rüber kam das sollte es nicht.

Lieben Gruß
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red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 10:21  
Hi alichino,

vielleicht solltest du einmal umgekehrt Denken und suchen, was "sicher" ist anzunehmen.

Sie folgt inneren Gefühlen, Bildern, Vorstellugen aus denen sich dann ihre Gedanken dazu entwicklen. Dies in einem Kreislauf.
Es ist auch absolut gleichgültig, ob man es magisch oder nicht betrachtet.

Zuerst denke ich sollte man grundsätzlich darüber nachdenken wie man es betrachten möchte. Eine geistige "unbalance" bezweckt immer das schaffen einer Balance in einem größeren Kontext. Wird AUCH zur Ressource.
Das brauche ich dir wahrscheinlich nicht zu erzählen, aber ich weiß ,dass man solche Dinge im "eifer des Gefechts" gerne beiseite legt.

Aus meinem Standpunkt (der hermetischen Psychologie) stellt sich auch nicht die Frage ob diese Inneren Gefühle / Bilder psychisch oder "magisch" sind. Weil sie ein Teil des Geistes sind, aus dem der Mensch (der Geist) besteht.
Interessant wird es, wenn du testest inwieweit sie sich überhaupt davon lösen KANN.
Bzw. was passiert, wenn sie sich mit dem gegensätzlichen auseinandersetzen muss.
Evtl. die Rückzugsmöglichkeit in die Dunkelheit genommen wird.
Nicht dauerhaft, nur kurz, um zB. ein Gepräch einzuleiten.
Und dann ist natürlich sehr interessant, welche inneren Bilder/Gefühle und Gedanken zu diesem Verhalten führen. Welche inneren Bilder/Gefühle und Gedanken bei Entzug entstehen usw.
Welche inneren Bilder etc. VORHER da waren.

Und was genau bei dem WECHSEL der Empfindung passiert ist. (Mit den Gedanken, Gefühlen und Bildern). Was waren die transformations Gedanken Gefühle?!
Einen Kompromiss aus beiden Polen zu finden und ihr diesen dann mit einem emotionalen Gedankenbild einzugeben würde ich erst wenn ich genaus weiß, was überhaupt los ist. Dann stetig und nachhaltig bis sich das neue verselbstständigt hat.
Die äußeren Dinge sind nur Ausdruck ihres inneren und umgekehrt.
Also gibt es auch da einen Angriffspunkt der Veränderung.

Und die Grenze zwischen dem, was man auch als psychiatrisch Erfahrenener Mensch als Psychologisch einstuft oder nicht ist auch häufig verschwommen und unklar.
Du kennst das oben genannte Modell wahrscheinlich als Kognitive Triade.
Ob man das jetzt unter "hermetik" oder "Verhaltenspsychologie" einstuft ist Nebensache.
Ich persönlich denke, dass über dieses System Menschen automatisch nähe zu bestimmten Wesen/Prinzipien (wie man das sehen will) herstellen.
Und soetwas wie "besessenheit" einfach den Grad dessen beschreibt. Egal ob bei Musikern oder in einem anderen Ausdruck.

Vielleicht wird es ihr schmackhaft auch andere Dinge zu mögen, wenn du ihr die Möglichkeit zeigst alles zu sein, was sie will.
Bei sich selbst die Möglichkeit zu erleben sich extrem gegensätzlich zu verhalten ist grundsätzlich ein Machterlebnis.
Aus dem Gesamtkontext heraus würde ich sagen, dass es das größte erlebte Machterlebnis als junger Mensch für sie war, was sie da geleistet hat. Auch die Angst der anderen da zu spüren gehört dazu und verstärkt das Machterlebnis dauerhaft.
Sie da zu reizen und fördern ist denke ich Erfolgswahrscheinlich.

Sie zu fragen, zu behaupten, dass sie Angst vor dem "Hellen" hat. Ihr Machterlebnis durch Entzug der "besonderheit" und der eigenen "angst" schmälern. Und gleichzeitig Ihr zeigen, dass die FÄHIGKEIT sich zu verändern wertvoll ist und Macht bedeutet. Aber das verharren darin Machtlosigkeit. Ich denke also, dass das Machterlebnis zumindest EINE Ressource darstellt.

p.s. das ganze würde ich kontrolliert und systematisch klären. in der Fragestellung und Lösung (auch wenn sich das jetzt wahrscheinlich nicht so herauslesen läßt ;) )

Viele Grüße


[Editiert am 16/8/2011 um 12:18 von Cryz-Tyan]



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Ahoi Alichino,

schroff kam das in keinster weise rüber, keine Bange. Aber der Thread erinnert mich an das 45. Kapitel von Crowleys "Buch der Lügen":




"Erkläre dieses Geschehnis!"

"Es muß eine 'natürliche' Ursache haben"
↨ Laß diese zwei Esel Korn mahlen.
"Es muß eine 'übernatürliche' Ursache haben"

Möchte, könnte muß, sollte, möglicherweise, vielleicht, wir könnten mit Sicherheit annehmen,
müßte, es ist kaum zu bezweifeln, fast sicher - arme Mietpferde!
Laß sie herauskommen zum Grasen.
Beweis ist nur möglich in der Mathematik, und Mathematik ist nur eine Angelegenheit von künstlichen Übereinstimmungen.
Und dennoch ist Zweifel ein guter Diener, aber ein schlechter Meister: eine perfekte Geliebte, aber eine keifende Frau.
"Weiß ist weiß" ist die Leine des Aufsehers; "weiß ist schwarz" ist die Losung des Sklaven. Der Herr achtet nicht darauf.
Die Chinesen können es nicht lassen, zu denken, daß die Oktave 5 Noten hat.
Je notwendiger irgendwas meinem Gemüt erscheint, desto sicherer ist es, daß ich nur eine
Begrenzung bestätige.
Ich schlief mit dem Glauben und fand einen Leichnahm in meinen Armen beim Erwachen; ich trank und tanzte die ganze Nacht mit dem Zweifel und fand sie als Jungfrau am Morgen.





Zitat von Alichino, am 16/8/2011 um 01:51

Wann ist es denn für dich magisch?


Wenn Beobachter Zuflucht in mythischen Erklärungen suchen. Was nicht bedeutet, daß es nicht auch andere Erklärungen (vorsicht: Plural!) geben kann. Es gibt unter praktizierenden Magiern leider einige, die auch ihr eigenes Erleben lieber mythisch verklären, als daß sie bereit sind, dieses Erleben zu "entzaubern", indem sie es mal anders betrachten.

Und in einem Magieforum, in dem der Name James Randi mehreren Nutzern bekannt ist, ohne daß Aversionen gegen den Mann bestehen, musst Du nun mal damit rechnen, daß Dir auch eher naturwissenschaftliche Erklärungen angeboten werden.

Cryz-Tyans Beitrag findest Du hoffentlich so hilfreich und richtungsweisend wie ich.
In dem hier von Dir geschilderten Fall kann ich jedenfalls nichts erkennen, was sich nicht erklären lässt. Allerdings: die Befreiung des eigenen Potentials ist etwas hochmagisches. Jedes Illuminationsritual (Begrifflichkeit nach Peter Carrolls "Liber KKK") hat diese Befreiung des eigenen Potentials zum Ziel, oder zumindest von Teilen dieses Potentials.
Und wenn Arthur C. Clarke feststellt, daß „Jede hinreichend fortschrittliche Technologie [nicht] von Magie [..] zu unterscheiden [ist]“, dann bedeutet das doch im Umkehrschluss, daß „Jede hinreichend verstandene Magie von Technologie nicht zu unterscheiden ist“ (Danke an Hepha).
Allerdings empfielt es sich in vielen Fällen, im Umgang mit "Nichtmagiern" (Muggels?) auf ausführliche Erklärungen zu verzichten und es einfach bei einem "That's magick, baby!" zu belassen. Denn einerseits langweilt man diese Leute dann nicht mit Kram, den sie eh nicht hören wollen, andererseits fassen es einige Leute als Diebstahl auf, wenn man ihnen ihre Illusionen raubt, und reagieren entsprechend. Vor allem aber: das "magische" Weltbild bietet mit seinen Begrifflichkeiten und Gesetzmäßigkeiten ebenfalls eine Ebene, auf der Erklärungen erfolgen können (vorsicht: mehrdeutige Aussage!).
Du suchst ja nach solchen magischen Erklärungen. Aber verfügst Du auch über das Hintergrundwissen, um mit solchen Erklärungen umgehen zu können? Wenn z.B. von den L.V.X.- und den N.O.X.-Zeichen oder von den 16 Blättern des Lotos des Visuddha Chakras und den darauf befindlichen Mantras die Rede ist?

Losgelöst von der müßigen Frage, ob man es nun mythisch verklären oder irgendwie anders erklären will, was da mit der Kleinen geschieht, ist wohl der Knackpunkt folgender: geht es darum, daß die Kleine gefälligst den Erwartungen ihrer Mitmenschen zu entsprechen hat, oder geht es darum, das Verständnis der Mitmenschen für sie und ihr erwachtes Potential zu öffnen?

Ach, was soll's:


Zitat von Alichino, am 13/8/2011 um 00:37

Also ich kenne sie schon seid dem sie klein war und sie war immer ein sehr aufgewecktes normales Kind, hat viele Fragen gestellt hatte vor niemanden Angst, war immer glücklich und verdammt schlau für ihr alter.


Was deutliche Hinweise auf ihr großes Potential sind.


Zitat von Alichino, am 13/8/2011 um 00:37

Aus panischer Angst vor der Dunkelheit wurde innerhalb weniger eines halben Jahres eine Vorliebe für die Dunkelheit, sie fühlt sich in ihr geborgen sagt sie, in Sicherheit.


Anscheinend ist sie sogar intelligent genug, um zu erkennen, daß das Leben mehr Spaß macht, wenn man sich Ängste nicht einfach anerziehen läßt. Das klang ja grauenhaft, was Du beschrieben hast aus der Zeit, als sie anfing, die kulturell erwarteten Ängste zu übernehmen.


Zitat von Alichino, am 13/8/2011 um 00:37

Im anderen Fall hat das Kind auch Fähigkeiten entwickelt, ich glaube sie hat auch welche aber ich weiß nicht, ich seh sie ja kaum doch ich vermute es.


Hier sind es noch Vermutungen Deinerseits, später beharrst Du auf Deinen Einschätzungen. Frage an den Experten für psychologische Analyse: Wenn der Analytiker die zu analysierende Person kaum sieht, wie verlässlich ist die Analyse dann?
Zudem ziehst Du Parallelen zu einem anderen Fall, ohne dafür eine ausreichende Grundlage an Beobachtung und Daten zu haben.


Zitat von Alichino, am 13/8/2011 um 00:37

Und deswegen frage ich jetzt, ist etwas in der Dunkelheit? oder ist es vielleicht die Dunkelheit selbst?


Die Dunkelheit ist hier vor allem ein Symbol: einerseits für das Unbewusste und das darin schlummernde Potential, andererseits ist es traditionell eine Projektionsfläche für alles, was "ungeheuer" ist.
Magisch/mythisch wird das sehr schön deutlich: Da ist der Teufel, die Hölle, das Totenreich und die Gespenster. Für Thelemiten ist da aber auch das Tier 666, auf dem Babalon, unsere heilige Hure, reitet, da ist die Kundalini, die Feuerschlange, welche in ihrem Aufstieg die Chakren erweckt und das volle Potential freischaltet. Du siehst, wie entscheidend kulturelle Prägung bei der Betrachtung solcher Dinge ist: was für die einen "böse" und ein Grund zur Flucht ist, wird von den anderen freudig begrüßt.


Zitat von Alichino, am 13/8/2011 um 00:37

Die Kleine ist nicht mehr die die sie früher mal war aber dafür hat sie unzählige Paralellen in ihrem Charakter zu dem anderen Fall den ich mal erlebt habe.


Natürlich ist sie nicht mehr die, die sie früher mal war: sie wächst heran. Für die Parallelen zum anderen Fall noch einmal: Du hast selbst eingeräumt, daß Du sie "kaum" siehst.


Zitat von Alichino, am 13/8/2011 um 00:37

Ich würde es so beschreiben das ihr das Kindliche fehlt und wenn sie es mal Zeigt dann scheint mir das Aufgesetzt, sie ist viel klüger und durchdachter als andere Kinder in ihrem Alter, bei ihr fehlt diese unschuldige Naivität, versteht ihr ungefähr was ich meine?


Ja, sie entspricht nicht den Erwartungen, wie ein kleines Mädchen in dem Alter gefälligst zu sein hat.


Zitat von Alichino, am 13/8/2011 um 00:37

Ihre Schwester hat mir ihrzählt das ihre Eltern Nachts sogar ihre Schlafzimmertüre abschliessen weil die Angst vor ihr haben!


Also sind wohl eher die Eltern das Problem. Ängste, Unverständnis und Vorurteile liegen bei den Eltern. Die Kleine fühlt sich wohl, hat sogar einen Weg gefunden, Spaß mit den Ängsten ihrer Eltern zu haben und ist glücklich.


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red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 20:36  
Hallo Cryz-Tyan,



Zitat von Cryz-Tyan, am 16/8/2011 um 10:21

Sie folgt inneren Gefühlen, Bildern, Vorstellugen aus denen sich dann ihre Gedanken dazu entwicklen. Dies in einem Kreislauf.
Es ist auch absolut gleichgültig, ob man es magisch oder nicht betrachtet.


Klar, die Art wie kognitive Prozesse funktionieren ist ja immer die Selbe, unabhängig davon was die Ursache der Veränderung ist.


Zitat von Cryz-Tyan, am 16/8/2011 um 10:21

Aus meinem Standpunkt (der hermetischen Psychologie) stellt sich auch nicht die Frage ob diese Inneren Gefühle / Bilder psychisch oder "magisch" sind. Weil sie ein Teil des Geistes sind, aus dem der Mensch (der Geist) besteht.


Stimmt vollkommen, meine Frage nach dem magischen zielte auch auf die Ursache der Veränderung ab. Ich denke das die Ursache magisch ist, die Folgen sind letztendlich nur interpretationen des Geistes auf das Geschehene.


Zitat von Cryz-Tyan, am 16/8/2011 um 10:21

Interessant wird es, wenn du testest inwieweit sie sich überhaupt davon lösen KANN.
Bzw. was passiert, wenn sie sich mit dem gegensätzlichen auseinandersetzen muss.
Evtl. die Rückzugsmöglichkeit in die Dunkelheit genommen wird.
Nicht dauerhaft, nur kurz, um zB. ein Gepräch einzuleiten.
Und dann ist natürlich sehr interessant, welche inneren Bilder/Gefühle und Gedanken zu diesem Verhalten führen. Welche inneren Bilder/Gefühle und Gedanken bei Entzug entstehen usw.
Welche inneren Bilder etc. VORHER da waren.


Bei meinem ersten Gespräch mit ihr habe ich genau das gemacht, vorher hatte ich sie in ihrem Zimmer beobachtet um zu sehen wie sie sich verhält und um dann mit ihr zu reden habe ich das Licht eingeschaltet.
Die Folge war das sie erst agressiv wurde(verständlich) und als sie sich wieder beruhigt hat haben wir ganz normal geredet, sie kennt mich zwar schon länger aber war leicht verunsichert, fast schüchtern, hat nach einigen Minuten leicht zwanghaftes Verhalten gezeigt(welches ich als nervosität gedeutet habe weil das Licht an war).
Ich meinte das es doch besser sei, wenn das Licht an ist schliesslich könnten wir uns dann besser sehen. Doch sie meinte darauf das sie mich im hellen nicht fühlen kann und das sie im hellen auch nicht weiß was um sie herum passiert. Außer sie würde sich hin drehen um es zu sehen oder zu hören.

Ich habe dann das Licht wieder aus gemacht(ist ja nicht ganz dunkel im Zimmer) und habe so mit ihr weiter geredet, ihre unsicherheit verschwand sofort und sie hörte auch auf sich am Arm zu kratzen.
Ich habe sie gefragt was jetzt anders sei? Immerhin hat sich am Zimmer, an mir und auch an ihr nichts verändert!
Doch jetzt könne sie wieder Wissen was passiert und sie könne auch ihr ganzes Zimmer bis in die letzte Ecke wahrnehmen.
Ich fragte womit wahrnehmen? Doch sie sagt, sie weiß es einfach!


Zitat von Cryz-Tyan, am 16/8/2011 um 10:21

Und was genau bei dem WECHSEL der Empfindung passiert ist. (Mit den Gedanken, Gefühlen und Bildern). Was waren die transformations Gedanken Gefühle?!
Einen Kompromiss aus beiden Polen zu finden und ihr diesen dann mit einem emotionalen Gedankenbild einzugeben würde ich erst wenn ich genau weiß, was überhaupt los ist. Dann stetig und nachhaltig bis sich das neue verselbstständigt hat.
Die äußeren Dinge sind nur Ausdruck ihres inneren und umgekehrt.
Also gibt es auch da einen Angriffspunkt der Veränderung.


Ok was ich jetzt schreibe passt grade nicht zu dem Zitat hier drüber aber ich bin bei ihr besonders auf diese Wahrnehmung eingegangen, auch um heraus zu finden ob sie das nur sagt oder ob sie tatsächlich noch eine andere Quelle der Wahrnehmung hat.

Ich habe mit ihr das Hütchenspiel gespielt, kennst du sicher, drei Behälter eine Kugel.
Ich habe aber geschummelt! Während ich die Behälter gedreht habe lies ich die Kugel in einen anderen rollen.(Ich weiß das ist gemein aber ein guter Test :redhead: )
Bei Licht hat sie sich sehr konzentriert und bis auf einmal immer richtig,(ich habe aber auch absichtlich sehr langsam gedreht) das eine mal wo sie Falsch geraten hat, war als ich den Behäter getauscht habe, eigentlich wäre es richtig gewesen.
Im Dunkel, habe ich bei weitem schneller gespielt, sie hat nie da neben gelegen! Ich habe sogar mehrmals die Kugel gewechselt, ich konnte die Kugel selbst kaum sehen aber sie hat gemerkt das ich geschumelt habe und sie hat auch dabei immer richtig gelegen.


Zitat von Cryz-Tyan, am 16/8/2011 um 10:21

Vielleicht wird es ihr schmackhaft auch andere Dinge zu mögen, wenn du ihr die Möglichkeit zeigst alles zu sein, was sie will.
Bei sich selbst die Möglichkeit zu erleben sich extrem gegensätzlich zu verhalten ist grundsätzlich ein Machterlebnis.
Aus dem Gesamtkontext heraus würde ich sagen, dass es das größte erlebte Machterlebnis als junger Mensch für sie war, was sie da geleistet hat. Auch die Angst der anderen da zu spüren gehört dazu und verstärkt das Machterlebnis dauerhaft.
Sie da zu reizen und fördern ist denke ich Erfolgswahrscheinlich.


Da hast du nicht unrecht, sie fühlt sich ihrer Schwester und auch ihren Eltern gegenüber überlegen und das sie den anderen Angst macht verstärkt dieses Gefühl der Überlegenheit weiterhin.


Zitat von Cryz-Tyan, am 16/8/2011 um 10:21

Sie zu fragen, zu behaupten, dass sie Angst vor dem "Hellen" hat. Ihr Machterlebnis durch Entzug der "besonderheit" und der eigenen "angst" schmälern. Und gleichzeitig Ihr zeigen, dass die FÄHIGKEIT sich zu verändern wertvoll ist und Macht bedeutet. Aber das verharren darin Machtlosigkeit. Ich denke also, dass das Machterlebnis zumindest EINE Ressource darstellt.


Ja das Gefühl der Überlegenheit ist schon ein Knackpunkt und im hellen fühlt sie sich in keinsterweise mehr überlegen, doch sie kann ja jederzeit wieder ins Dunkel flüchten.


Doch ich hoffe was ich dir geschrieben habe war etwas erleuchtender, in Bezug darauf weshalb ich auf magisch komme, sie zeigt innerhalb der Schatten nicht nur ein anderes Verhalten sondern auch andere kognitive Leistungen und Fähigkeiten.

Lieben Gruß Alichino
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red_folder.gif erstellt am: 16/8/2011 um 21:10  
ok. Das ist schon sehr interessant, dass sie im dunkeln bessere kognitive Fähigkeiten zeigt. Du hast geschrieben, dass sie im Hellen zwanghaftes Verhalten zeigt.

Zwanghaftes Verhalten ist Sicherheitsverhalten, Ängste etc...
Sicherheitsverhalten schränkt die Kognitive Leistung erheblich ein.

Ein systematischeres Vorgehen als bisher wäre auf jedenfall zu empfehlen. Genaue ud systematische Übersicht zu den jeweiligen Gedanken/bildern etc. in den jeweiligen Zuständen Hell / dunkel/ Transformationsgedanken.
Bis jetzt sind es leider nur Einzeleindrücke.
Test im halbdunkeln, komplett abgedunkelt, mit Akustischer deprivation, ohne akkustishe Deprivation. etc...
da gäbe es tausend mögliche Angriffspunkte.
Der wesentliche ist eine genaue Übersicht über die oben vorgeschlagenen kognitiven Strukturen.

edit: Ich hatte anfangs große Schwierigkeiten Magie in mein Weltbild einzubinden. Meiner Meinung nach hat man über Gedanken ständig Kontakt zu Wesen. Ausgewogen oder Entartet. Ich denke auch, dass ein großteil der Magie über Gedanken etc. anfängt im Menschen zu wirken.


[Editiert am 16/8/2011 um 21:19 von Cryz-Tyan]



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Kinder sind Kulturfolger erster Ordnung, den Erwartungen entsprechend,die an Sie gestellt werden.Sie entlarven Absichten und Erwartungen,auch Ängste der mit ihnen verknüpften Personen.Der Symptomträger ist/hat nicht notwendigerweise "Das Problem",er erschafft lediglich die Notwendigkeit, sich damit zu beschäftigen.
-Siehe:Daseinberechtigung der systhemischen Familientherapie.
Der Symptomträger erbringt eine unbezahlte Dienstleistung, die die Anderen vorerst der Notwendigkeit enthebt, das eigentlich im Argen liegende zu bearbeiten.
Eine zähe Geschichte , die Mut erfordert,Sie zu lösen.Handeln, nicht:Schwafeln,
-genug geschwafelt-
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Interessante Ansicht. Aber weißt du, warum so oft keine Familientherapien gemacht werden?
Weil die Familien Therapien brauchen.


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Ja.Also:Wieso"aber"?
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