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Autor: Betreff: Ist Banzhaf wirklich glaubwürdig?
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 06:43  
Guten Morgen,

ich versuche mich gerade an einem eigenen Tarotbuch und arbeite dafür unterschiedliche Quellen durch. Als ein sehr hilfreiches Buch empfinde ich zum Beispiel von Rachel Pollack: "Tarot", da sie zugleich die Heldenreise einarbeitet und die "Nutzeroberfläche" also die Divinatorische Bedeutung der Karten dazu reicht.
Da Banzhaf als "Tarotpapst" betitelt wird, und ich seine Herangehensweise in meinen Anfangstagen mit dem Tarot sehr sympathisch fand ( er bezeichnet die einzelnen Symbole und gibt die Bedeutungen wieder) habe ich auch ein Buch über das Rider-Waite Tarot von ihm und über das Crowley-Tarot. Wenn ich mir jetzt allerdings Crowleys eigenes Buch durchlese - oder mir die Karten anschaue, dann denke ich immer öfter, dass Banzhaf es eher mit Zahlenmystik hatte, als mit den eigentlichen Karten. Und das stimmt nicht immer überein.
Auch fallen mir Unstimmigkeiten in der Deutung auf, z.B. interpretiert er die noch ungeformten Sephiroth auf Harris' (Crowleys) Karte "Lust" als fallende Sterne, die auch in der Apokalypse vorkommen.
Lohnt es sich überhaupt, den Mann zu lesen?

Zumal: Waite hat in seinem Deck ziemlich viel Alchemisten-, Rosenkreuzer- und Freimaurersymbolik, zu der ich bisher kein passendes Symbollexikon finden konnte. Gibt es ein Buch, das da weiterhelfen kann?


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Administrator
Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2882
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 08:38  
Ich fand den Banzaf schrecklich. Ist aber nur ein Eindruck, der bei mir hängen geblieben ist, ohne das ich das jetzt begründen könnte.


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Ipsissimus

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 09:22  
Ich habe einen ganzen Schrank voller Tarot Bücher und viele Decks. Von Banzhaf besitze ich kein Buch.

Also mit anderen Worten: Ich kann nicht viel darüber sagen wie gut seine Bücher sind, aber ich scheine der Meinung zu sein das ich keins seiner Bücher benötige für das Thema Tarot.


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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 09:33  
Gibt es denn noch etwas wirklich erhellendes, das sich lohnt? Ich denke, ich werde mich erst später eingehend mit der Kabbalah beschäftigen, da ich mich sonst zu sehr verfranse.

20-1-30-40

Wenn du einen Schrank voller Tarotbücher hast, kannst du bestimmt eines besonders empfehlen?


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Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2882
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 09:45  
Die Symbolik im Crowley hat auch viel Alchemie, unterschätz das nicht, das ist bei weitem nicht nur QBL. Ob nun Pfauen, Eier-und-Schlangen oder was-weiß-ich was alles. In den Crowley-karten hat sich die halbe Antike Welt versteckt :)

<Klick>

Wenn ich ein solches Buch schreiben wollte, ich glaube, ich würde mir eher die Symbole und ihre Ursprüngliche Bedeutung ansehen.


[Editiert am 23/9/2013 um 09:46 von Hephaestos]



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∵ indagator ∴ insolitus
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Ipsissimus

20-1-30-40
Beiträge: 1050
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 09:48  
Ich finde dieses hier sehr erhellend:
http://internetloge.de/etkt/etkt.htm
(und es ist kostenfrei im Web)

Aber in meinem Schrank finde ich die folgenden besonders erwähnenswert:
Oswalt Wirth: http://www.amazon.de/Magie-Tarot-Lehrbuch-esoterischer-Einw eihung/dp/3856814043/ref=sr_1_sc_2?ie=UTF8&qid=1379925878&sr=8-2-spell&keyw ords=Oswalt+Wirth

Oswalt Wirth hat das Tarot ganz sinnvoll in Gruppen und Teile eingeteilt und diese dann zueinander in Beziehung gestellt.
Ich nehme dieses Buch sehr gerne zur Hand wenn ich über Tarot nachdenke.

Akron: http://www.amazon.de/Akrons-Crowley-Tarot-F%C3%BChrer-Schub er/dp/3038191329/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1379925952&sr=8-1&keywords=akrons+c rowley+tarot+f%C3%BChrer

Ich finde das Buch unseres Gastgebers Akron sehr gelungen. Ich mochte die historische Einordnung im ersten Band, die aus sehr persönlicher Sicht einen für mich interessanten Blick auf Crowley geworfen hat. Aber ich finde auch die Erklärungen und Deutungen der Karten sehr vielschichtig und gelungen. Es werden eben auch die Aspekte beleuchtet die den Unterschied (zum Beispiel in der Reihung) vom Crowley Tarot zum Raider Waite deck ausmachen.

Ich mag auch Akrons Deck mit dem Begleitbuch, aber das ist eher speziell.

Edit:
Jüngst haben sich noch die Meditationen in meinem Schrank dazugesellt:
http://www.amazon.de/Die-Gro%C3%9Fen-Arcana-Tarot-B%C3%A4nd e/dp/3906371050/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1379926171&sr=8-1&keywords=Tarot+med itationen

Auch sehr tiefgründige Einblicke in die persönliche Interpretationswelt des Authors. Ich finde diese Bücher recht inspirierend, auch wenn ich selber viel weniger religiös an die Geschichte herangehe.


[Editiert am 23/9/2013 um 09:51 von 20-1-30-40]



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Philosophus
Philosophus

Doppelnullpunkt
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Registriert: 18/9/2013
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red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 10:14  
Leider ist der gute Hajo bereits tot!
Zu Lebzeiten hatte ich kein Glück ihn kennenzulernen, dafür aber einige Personen, die ihm nahe standen / oder es glaubten! Banzhaf war ein Meister mit den Karten, ungenommen. Doch wenn er ein wirklich ernstzunehmender Magier hätte sein wollen, warum konzentrierte er sich dann nur darauf, Karten zu legen und ein wenig in die Zukunft zu gucken?

Banzhaf hat seinen eigenen Fähigkeiten nicht getraut, hat er oft genug verlauten lassen. Und wenn es um seine Prognosen ging, meinte er sowieso immer (ist auch auf seiner alten Homepage nachzulesen): Nichts ist so unwahrscheinlich wie das eben Gesehene!

Nun, viele halten ihn für einen Spinner, für einen Scharlatan und für einen Abzocker. Daß er all dies niemals war, begreifen die Wenigsten. Hajo hatte Ehre welche die meisten Magietreibenden bis heute nicht haben. Hajo gehörte zur alten Schule.

Mehr habe ich über ihn nicht zu sagen, und wenn seine Glaubwürdigkeit nun in Frage gestellt wird, frage ich mich wiederum, ob der Fragesteller denn überhaupt irgendwelche Schriften von Banzhaf kennt. Hajo glaubte nicht einmal sich selbst! Und für einen Hellseher und Magietreibenden hat dies viel zu sagen.


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ich weiß, wer ich nicht bin!
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
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red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 12:02  
@ Doppelnullpunkt: *gähn*

Dass ich - Threaderstellerin und damit Fragestellerin Schriften von ihm kenne und gelesen habe, dürfte demjenigen klar werden, der mein Post gelesen hat.

@ Hephaestos und 20-1-30-40 : Vielen Dank für die Tipps

Das mit den alchemistischen Symbolen in Crowleys Deck ist mir zum ersten mal bei den Liebenden aufgefallen - aber da springt es einem ja wirklich ins Auge. :) Aber was zum Beispiel die geflügelte Sonnenscheibe bei Waite (Der Wagen) bzw Ich glaube, in einer von Crowleys Karten ist sie mit Sicherheit auch - zu bedeuten hat, habe ich bisher nicht gefunden (vielleicht habe ich auch noch nicht gründlich genug gesucht).

Was die Symboliken angeht ist das auch mein Ansatzpunkt - anders kommt man ja gar nicht an die Karten heran, bzw denke ich mir, dass ein Tarot zu erstellen unnötig wäre, wenn sich nicht der Großteil des Inhaltes über die Symbolik erklären würde. Die andere Sache ist, dass die Symbole teilweise einen Haufen verschiedener Bedeutungen haben und man dann eben hoffentlich aus der richtigen Quelle wählt. Roter Löwe und weißer Adler ist angekommen. Aber ist das Ding auf dem Wappen des RW Wagens wirklich ein Yonilingam? ... Solche Details meine ich; auch werden gerne Einzelheiten von den Deutungsbüchern, die ich habe, übersehen und ich sitze dann da un rätsele. Palme und Granatapfel auf dem Vorhang der Hohepriesterin war machbar. Aber welches Rad ist auf der Kleidung des Narren abgebildet? Das Buddhistische? Das Glücksrad? Nowwhattamean?


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Ipsissimus

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 23/9/2013 um 12:20  
Zum geflügelten Rad könnte ein Einstiegspunkt "Hesekiel" sein.
Dort wird Gottes Thronwagen beschrieben. Ein beliebtes Forschungsobjekt
in der jüdischen Mystik. Viele freimaurerische und alchemistische Symbole
kommen aus einem jüdischen oder biblischen Kontex.


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Philosophus
Philosophus

LadyLobster
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red_folder.gif erstellt am: 24/9/2013 um 04:42  
... es gibt nichts neues auf der Welt.

wusste schon Platon.

Beschränkt man sich auf die Ideenlehre http://de.wikipedia.org/wiki/Ideenlehre , bemerkt man die erneute Erfindung vom Rad.

Oder es wird abgekupfert was das Zeug hält.

In der heutigen Zeit, hinsichtlich Tarot, was nicht nur, genaugenommen Astrologie, Kabbala, Aromatherapie etc. etc. bedeutet neu erfinden - ohne Hilfsmittel - ist fast unmöglich.

Gehe ich vom Sanskrit aus, existieren - auch heute noch - Geburtsdaten, die mehrere Erdenleben umfassen oder beinhalten oder wie auch immer.

Diese Position ist die Basis für geisteswissenschaftliche Studien - nach wie vor.

Generell habe ich von dieser Geburtskonstellation, wie beschrieben, in Sanskrittexten gelesen ....gehe aber nicht von unwissenden anderer religiöser Vereinigungen aus. Auch wenn es da nicht an die Glocke gehängt wird/ist.

Somit ist eine Neuausarbeitung dieser Themen sehr mühevoll.

Skorpion in Saturn ist eine Konstellation, die verborgenes ans Tageslicht bringt ..... steht der Mond günstig.

Frank A. Glahn war einer derer, der Tarot für sich auserkoren hat. Das deutsche Tarotbuch .... ohne Zweifel eine brilliante Ausarbeitung, die er teuer bezahlt hat.

Neuere Ausarbeitungen kenne ich nicht oder nur Ansatzweise. Möglich, dass auch heute noch Geisteswissenschaftler ihr Leben dem Tarot weihen und dabei auch befriedigend rüberkommen.

Ansonsten : nicht mal wischiwaschi, sondern geschmiere mit unwissendem Samen auf alten Texten und davon zehren wollend.

Man hat auch die Möglichkeit diverse Texte handschriftlich auszuarbeiten.
Dabei sollte man die Wahl des Schreibgerätes genau prüfen und vor allem das Ende zuerst betrachten.

Die Hebamme - Frau Blei - ist nicht mehr in dieser Welt. Sie im Zweifelsfalle gleich mit neu erfinden wäre nicht unvorteilhaft.


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..... wer aufwischt darf auch plantschen.
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