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Autor: Betreff: Hexenkult Tarot / Pagan Tarot - Wer nutzt es?
Fussvolk
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Buffy86
Beiträge: 1
Registriert: 27/12/2013
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 22/5/2014 um 16:25  
Hallo ihr Lieben,

ich habe mir nun endlich das "Hexenkult" - Tarot zugelegt. Lange hatte ich es vor, jedoch verunsichert mich die Masse an Karten ein wenig. Ich habe vorher fast ausschließlich mit Lenormand-Karten gearbeitet.

Als ich jedoch bei einer Bekannten das "Hexenkult"-Tarot sah, sprach es mich sofort an. Ich finde die moderne Gestaltung sehr lebensnah (obwohl ich komischerweise eher auf alte Dinge stehe).

Arbeitet jemand von euch damit? Ich würde mich über Austausch, Erfahrungen, evtl. sogar keine kleine Einweisung freuen :)

Liebe Grüße aus Berlin
Buffy
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 23/5/2014 um 12:22  
Glückwunsch zum passenden Tarotdeck! :)

Die Arbeitsweise ist eigentlich bei jedem Deck gleich, auch wenn die Karten unterschiedliche Dinge darstellen. Ich habe mir das von dir genannte Deck im Internet angeschaut und muss dir leider sagen, dass du, wenn es kein eigenes erläuterndes Buch zu dem Tarot geben sollte - auf deine Intuition zurückgreifen musst.

Das ist an und für sich nicht so schwierig - das bedeutet, du musst keine Kartenbedeutungen auswendig lernen, aber es lohnt sich, sich mit der Symbolsprache des Künstlers oder der Künstlerin auseinander zu setzen. Alles, was die Karten sagen, ist in den Bildern enthalten. - Das ist die Intention, die hinter Tarot im generellen Sinn steht.

Die Karten sind vielschichtiger, was ihre Bedeutung angeht, als die Lenormand-Karten, was zum einen die Legung flexibler aber auch ungenauer machen kann.

Wenn du eine Karte deutest, ist es wichtig, was du in ihr siehst. Und das ist nicht starr, es kann von Legung zu Legung Variieren.

Wichtig ist:
- Welche Situation wird dargestellt? Was bedeutet diese Situation in der Gefühlssprache?
- Welche Symbole befinden sich in welcher Anordnung auf der Karte?
- Welche Elemente findest du wie auf der Karte wiedergegeben?
- Wie werden die Personen auf der Karte dargestellt? Was tun sie (eventuell miteinander), in welcher Beziehung stehen sie zueinander und zu ihrer Umgebung?
- Gibt es Farben, die wiederkehren und die für etwas bestimmtes stehen?
- Welche Philosophie/ esoterische steht hinter den Karten? Sind Symbole erkennbar und zuordbar? Was bedeuten sie?

Wenn du dich ein wenig mit deinem Deck beschäftigst und die Bilder studierst, werden sie sich dir entschlüsseln :) Das ist oft besser als ein generelles Deutungsbuch!


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Practicus
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Hahahel
Beiträge: 95
Registriert: 29/5/2013
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red_folder.gif erstellt am: 23/5/2014 um 20:11  

Zitat von Serafia_Serafin, am 23/5/2014 um 12:22
Ich habe mir das von dir genannte Deck im Internet angeschaut und muss dir leider sagen, dass du, wenn es kein eigenes erläuterndes Buch zu dem Tarot geben sollte - auf deine Intuition zurückgreifen musst. ……...Das ist oft besser als ein generelles Deutungsbuch!


Jedes Rider-Waite-Begleitbuch ist hier passend. Oder auch das Golden Dawn-Tarot-System. Die Modifikationen sind ja nur minimal.
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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 23/5/2014 um 20:14  
@ Hahael: Reden wir beide von diesem Deck? http://www.littlegargoyle.de/images/product_images/popup_imag es/5390_1.JPG

Wenn ja, dann finde ich die Veränderungen doch ein bisschen umfassender...


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Practicus
Practicus

Hahahel
Beiträge: 95
Registriert: 29/5/2013
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red_folder.gif erstellt am: 23/5/2014 um 20:34  
Ja, dieses Spiel meine ich… Oberflächlich betrachtet ist das ein RiderWaite-Klon…Sieh Dir einmal die Schwert3, die Schwert 9, die Stab 6 an … Folgen eindeutig - sogar im Dargestellten - der RW/GD-Interpretation...

Die Bildsymbolik unterscheidet sich natürlich, wie auch beim hello-kitty Tarot manchmal radikal, aber ein eigenes Deutungsbuch braucht man nicht. Es reicht, die GD-Bedeutungen zu lesen, um reinzukommen…Behaupte ich... :D


[Editiert am 23/5/2014 um 20:39 von Hahahel]
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Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
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Status: Offline
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red_folder.gif erstellt am: 23/5/2014 um 21:05  
Gesamtübersicht der Hexenkultkarten

Also, nenn mich haarspalterisch, aber die Ähnlichkeiten sind maximal Anlehnungen an das RW. Es ist definitiv kein Klon! Die Bildsprache ist eine ganz andere.

Edit: Als Beispiele würde ich gerne anführen: Sonne, Magier, Stäbe 2, Mäßigkeit (!), der Teufel (!), die Stärke... und und und


[Editiert am 23/5/2014 um 21:11 von Serafia_Serafin]



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Magister Templi
Magister Templi

der Antichrist
Beiträge: 396
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red_folder.gif erstellt am: 24/5/2014 um 07:54  
Ich sehe das bei Tarot Decks immer anders,wozu ein Buch? um das nach zu Äffen was andere sich ausgedacht haben? OK für den Anfänger damit er eine Richtung hat,aber wenn Ahnung vorhanden ist,mach es richtig.Meditiere über deine Karten schau sie dir an und begebe dich auf eine Reise in die Karte, betrachte alles, aus jeden Winkel bzw Gegenstand/Person die auf der Karte ist.Las sie lebendig werden,betrachte die Situation,ziehe Deine Schlüsse Das ist zwar aufwendig,aber in meinen Augen richtig.
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Magus
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Cruihn
Beiträge: 534
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 24/5/2014 um 08:26  

Zitat von der Antichrist, am 24/5/2014 um 07:54
Ich sehe das bei Tarot Decks immer anders,wozu ein Buch? um das nach zu Äffen was andere sich ausgedacht haben? OK für den Anfänger damit er eine Richtung hat,aber wenn Ahnung vorhanden ist,mach es richtig.Meditiere über deine Karten schau sie dir an und begebe dich auf eine Reise in die Karte, betrachte alles, aus jeden Winkel bzw Gegenstand/Person die auf der Karte ist.Las sie lebendig werden,betrachte die Situation,ziehe Deine Schlüsse Das ist zwar aufwendig,aber in meinen Augen richtig.


Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Meiner Meinung nach die beste Art um an so etwas heranzugehen.
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Practicus
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Hahahel
Beiträge: 95
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Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 24/5/2014 um 20:43  
Für den Einstieg empfiehlt sich, egal welches Deck verwendet wird, meiner Meinung nach schon ein Buch, da sich die mit dem Tarot verbundenen Grundkonzepte auf diesem Weg schon etwas schneller erschließen als über den rein meditativen Ansatz, der jedoch, langfristig gesehen, dem Bücherwissen auf jeden Fall vorgezogen werden sollte.

Aber dass jedes Deck ein eigenes Begleitbuch erfordert bzw rechtfertig, das halte ich für übertrieben.
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Ipsissimus

20-1-30-40
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 27/5/2014 um 09:53  
Meiner Erfahrung nach gibt es unterschiedliche Nutzungen eines Decks. Interessanterweise sind die meisten Bücher mit der Deutung der Karten im Rahmen einer Zukunftsschau beschäftigt. Das halte ich für komplett idiotisch, mit Interpretationen anderer Leute wird man kaum eine Schau erhalten.

Aber sich mit Symbolik zu befassen und zu erlernen in welchem Kontext die Symbole auf den Karten üblicherweise gestellt werden, DAFÜR ist ein Buch notwendig.

(Leider lernen die meisten nichtmal was ein Symbol ist und wie es funktioniert ... man bekommt so oft die verräterische Frage "und was bedeutet dieses Symbol nun genau")


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 27/5/2014 um 10:42  

Zitat:

(Leider lernen die meisten nichtmal was ein Symbol ist und wie es funktioniert ... man bekommt so oft die verräterische Frage "und was bedeutet dieses Symbol nun genau")


och, bei vielen Symbolen (Worte oder Zahlen oder das Integralzeichen ) lässt sich schon sagen, was genau sie darstellen. bei x²=4 ist ja auch (naja, nicht eindeutig ;) ) klar, was gemeint ist.

(---hmmm... ich seh grade, das ich davon ausgehe, das du meine Sprache verstehst und rudimentär ähnlich gebildet/sozialisiert bist. my bad ---)

Wobei "darstellen" nicht identisch mit "bedeuten" ist. Für mich und für dich mögen die -bedeutungen- des Symbols "Schlange" verschieden sein, je nach unserem Interprtationsrahmen/Paradigma.


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Ipsissimus

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 27/5/2014 um 12:38  
:D

Als Dipl.-Ing. habe ich wohl genug Mathematik eingetrichtert bekommen.

Aber in Wirklichkeit habe ICH den Fehler gemacht. Das was Du als Symbol bezeichnest nenne ich ein Zeichen oder Allegorie.

Da nutze ich Goethes Symbolbegriff (das ist wohl Gewohnheit und kommt durch meine freimaurerische Bildung):

„Die Symbolik verwandelt die Erscheinung in Idee, die Idee in ein Bild, und so, daß die Idee im Bild immer unendlich wirksam und unerreichbar bleibt und, selbst in allen Sprachen ausgesprochen, doch unaussprechlich bliebe.“
– Goethe: Maximen und Reflexionen

„Die Allegorie verwandelt die Erscheinung in einen Begriff, den Begriff in ein Bild, doch so, daß der Begriff im Bilde immer noch begrenzt und vollständig zu halten und zu haben und an demselben auszusprechen sei.“
– Goethe: Maximen und Reflexionen

Deine rechen Symbole sind für mich etwas ganz anderes als ein Tarot oder freimaurer Symbol und eher etwas wie ein Verkehrsschild. Der Umgang mit Symbolen im Sinne von Goethe ist auch anders und erfordert eben das einordnen in einen Kontext.


Edit:
Der Begriff "Idee" bei Goethe ist auch etwas anders belegt als heute.


[Editiert am 27/5/2014 um 12:38 von 20-1-30-40]



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Hahahel
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red_folder.gif erstellt am: 27/5/2014 um 17:13  

Zitat von 20-1-30-40, am 27/5/2014 um 09:53
Meiner Erfahrung nach gibt es unterschiedliche Nutzungen eines Decks. Interessanterweise sind die meisten Bücher mit der Deutung der Karten im Rahmen einer Zukunftsschau beschäftigt.

Aber sich mit Symbolik zu befassen und zu erlernen in welchem Kontext die Symbole auf den Karten üblicherweise gestellt werden, DAFÜR ist ein Buch notwendig.


In manchen Einsteigerbüchern (z.B. Akron Crowley-Tarot, Regardie Quabbalistic Tarot etc.) werden die verschiedenen Anwendungen (Meditation/Divination/Pfadarbeit/Talisman)/Zeremonialmagie (dieser Aspekt etwas seltener)) schon auch besprochen. Die Interpretationen für die Zukunftsschau ähneln sich zumeist, da sich die Verlage/Lektoren/Autoren anscheinend darauf geeinigt haben, die GD-Interpretationen als uralte Tradition zu verkaufen, was vom Konsumenten schließlich auch als solche akzeptiert wird, wenn er es nur oft genug in verschiedenen Quellen vorgekaut bekommt.

Geht man vom Marseille-Tarot als dem ursprünglichen - und symbolischen - Tarot aus, so wurde seinen Nachfolgern doch sehr viel an persönlicher oder ideologischer Symbolik hinzugefügt, die natürlich für bestimmte Aspekte (Crowley/Sexmagick) eines einzelnen Spiels sehr nützlich sein kann, aber ohne Grundverständnis für die " esoterische " Konstruktion Tarot (kabbalistische Bezüge etc.) kann es schon auch passieren, dass die "Symbole anderer" Leute eine selbstschöpferische Tarot-Anwendung stören bzw verhindern.
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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 28/5/2014 um 08:50  
hmmmm...

Ich versteh den Goethe grad' nicht.
Hast du dazu ein "Goethe für Dummies"?

Mein Goethe mit "Bild" wirklich eine graphische Darstellung?
Ist ein "Begriff" ein Begriff oder der Begriff gemeint?

(- philosophie ohne kontext ist schwierig -)

Oder kannst du mir Evtl. deine beiden Zitate noch mal in ....öhhhh... sagen wir mal, ohne das ich Goethes Philosophiegeschwurbel erst auseinander interpretieren muss, noch mal erklären?


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red_folder.gif erstellt am: 28/5/2014 um 09:09  
Ein Symbol ist für mich etwas das den Sprachraum übersteigt. Nehmen wir ein Beispiel. Du gehst mit dem bekannten YinYang Symbol in eine Abiturklasse und bittest die Schüler einen Aufsatz dazu zu schreiben. Als Ansatz gibst Du Ihnen noch "Schwarz, Weiß, Mann, Frau, Gut, Böse" auf den Weg.
Ich bin sicher Du erhälst viele längere Aufsätze die zwar ähnlich aber nicht gleich sind ganz ohne das die Bedeutungsvielfalt als ganzes erfasst wurde. Das Symbol beschreibt etwas das man nicht einfach aussprechen kann, man kann es nicht annageln es nicht sprachlich einfach auf den Punkt bringen.

Ein Zeichen ist anders. Ein Stop Schild als Verkehrszeichen birgt keine weiteren Erkenntnisse, es ist klar umrissen in den Verkehrsregeln (und somit 100% Kommunizierbar auch ohne das Schild)


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Ipsissimus

Hephaestos
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red_folder.gif erstellt am: 28/5/2014 um 09:39  
Ah :) Hat der Goethe aber kompliziert erklärt :)

Check ob ich das richtig verstanden habe:

Beispielsweise "verwandelt die Erscheinung in Idee" heißt für mich, das es ein "Erscheinendes" gibt, also, sagen wir einen Baum, von dem wir eine Idee/ein Ideal abstrahieren. Dann wird aus dem "Ideal" ein Bild (könnte z.B. der "Tree of Life" oder so Yggdrasil).

Die "Erscheinung", also, das "Baumige" dahinter, ist weder unaussprechlich noch unerreichbar. Das "Ideal" ist aber vom Konzept her (also, die mythologische Bedeutung) doch ähnlich, aber nicht gleich - du hast oben "krone/kether/asgard" und unten "wurzel/malkuth/niflheim".

Das ist zwar in teilen Kommunizierbar, aber sowohl der Tree of Life als auch Yggdrasil sind nur unvollständig erfassbar, weil (wenn überhaupt) nur durch eine 'mythische Schau' erfahrbar.

So?


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red_folder.gif erstellt am: 28/5/2014 um 09:49  
Genau.
Wobei ich persönlich mir einmal die Frage gestellt habe wie das wohl in Sprachphilosophische Untersuchungen wie etwa von Wittgenstein hineinpasst.

Aber sonst, ja, eine mystische Schau wäre ebenfalls nicht sprachlich vermittelbar.

Evtl. versteht man das am ehesten bei einem weiteren Vergleich. Wie eine Oboe klingt kann Ich Dir zwar beschreiben, aber nie kann ich das wirkliche hören der Oboe durch meine Beschreibungen ersetzen.

So verhalten sich Symbole auch. Ich kann das zwar beschreiben, darüber philosophieren, aber ganz genau auf den Punkt bringen kann ich es nicht, es muß erlebt werden.

Dadurch, übrigens, werden Symbole höchst Individuell. ;)


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