Templum Baphomae
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Autor: Betreff: Magie als Arbeit
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Ipsissimus

Hephaestos
Beiträge: 2881
Registriert: 23/1/2005
Status: Offline
red_folder.gif erstellt am: 12/9/2014 um 08:36  
Ich stoße immer wieder drauf, das alle möglichen Leute magie als "Arbeit" bezeichnen oder betreiben. Hab ich noch nie gemacht (naja, vielleicht hab ichs mal so bezeichnet, aber eher im sinne von "du willst echt den Bardon durcharbeiten? viel erfolg.....")

Bin ich denn der einzige hier, der das irgendwie ganz Stressfrei zum eigenen Vergnügen betreibt? Wie seht ihr das?


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any sufficiently analyzed magic is indistinguishable from science

∵ indagator ∴ insolitus
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Magus
Magus


Beiträge: 465
Registriert: 23/12/2009
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 12/9/2014 um 08:54  
es kann beides haben. stressfreie freudige arbeit.
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Adeptus Minor
Adeptus Minor


Beiträge: 152
Registriert: 2/7/2011
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 12/9/2014 um 11:37  
Ich nenne es auch, wenn ich magisch was mache, 'magische Arbeit', allerdings nicht, weil ich es tatsächlich als Arbeit sehe (eher als Training, aber das klänge echt komisch: 'magisches Training'), sondern weil ich vor Worten wie 'Zeremonie' oder 'Ritus' oder 'Ritual' zurückschrecke und es für mich wahnsinnig schwer ist, es im Sinne von 'Ist das nun ne Meditation? Ne Zentrierung? Ne Mentalreise?' einzuordnen.


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Administrator
Ipsissimus

Serafia_Serafin
Beiträge: 804
Registriert: 4/12/2005
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red_folder.gif erstellt am: 12/9/2014 um 11:44  
Die Frage, die sich mir gerade stellte, ist: Ist "Arbeit" denn automatisch gleichzusetzen mit "Mühsal"?

Wenn ich im Flow bin und alles gut läuft, kann ich auch den ganzen Tag auf meiner Arbeitsstelle hin und herlaufen und bin trotzdem nicht kaputt.

Dementsprechend: Definiere: "Arbeit" :)

Und: Ich habe ein Vergnügen daran, Dinge zu lernen, sinnvoll oder produktiv beschäftigt zu sein. Ist das Arbeit, oder ist es keine Arbeit, weil ich es gerne tue?


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Magister Templi
Magister Templi

Seraphine
Beiträge: 340
Registriert: 28/6/2009
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 13/9/2014 um 06:46  

Zitat von Hephaestos, am 12/9/2014 um 08:36
Ich stoße immer wieder drauf, das alle möglichen Leute magie als "Arbeit" bezeichnen oder betreiben. Hab ich noch nie gemacht (naja, vielleicht hab ichs mal so bezeichnet, aber eher im sinne von "du willst echt den Bardon durcharbeiten? viel erfolg.....")

Bin ich denn der einzige hier, der das irgendwie ganz Stressfrei zum eigenen Vergnügen betreibt? Wie seht ihr das?


Also ich sehe Magie auf jeden Fall als Arbeit an, als Arbeit an sich selbst, als Bearbeitungen von Themen in der Theorie, um diese dann praktisch anzuwenden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten an Dinge heranzugehen. Du kannst z.B. meditieren nur um der Entspannung Willen und um im Ganz ausgeglichener zu werden. Man kann Meditation aber auch anders gebrauchen z.B. im Kontext der Selbsterkenntnis und der Magie der leeren Hand, dies heißt aber, dass Techniken der Meditation verwendet werden, die man erlernen und die ggf. erarbeitet werden müssen, also das erarbeiten von praktischen Techniken und Fähigkeiten.

Da man sich selbst aussucht magisch zu arbeiten, ist doch alles gut. Es ist der eigenen Wille, der einen antreibt.

Wobei bei mir dann noch der saturnmagische Aspekt hinzukommen würde, nach dem Motto: per aspera ad astra.


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Nur in einem ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.

Konfuzius

www.tempel-des-dunklen-lichts.de
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Magister Templi
Magister Templi


Beiträge: 384
Registriert: 20/6/2009
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red_folder.gif erstellt am: 14/9/2014 um 01:22  
Wenn es der eigene Wille ist, der antreibt, ist ja alles gut.Nur ist auch manchmal etwas gut , wenn es nicht anstrengt, keine Mühsahl ist.Und:Manches nur dann!Calvinistische Collateralschäden maskieren sich manchmal als eigene Ideen,der Kritiker ordnet sie womöglich als infektiöses exoplasmatisches Sputum frustrierter Egregore ein.Er irrt gelegentlich.
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Magister Templi
Magister Templi

Seraphine
Beiträge: 340
Registriert: 28/6/2009
Status: Offline
Geschlecht: weiblich
red_folder.gif erstellt am: 14/9/2014 um 07:05  
Sieh es mal sportlich.... beim Sport ist die Angelegenheit ja auch oftmals mit "Mühsal" verbunden, und? macht trotzdem Spass... :)

Definitiv ist ein "infektiöses exoplasmatisches Sputum" innerhalb einer magisch arbeitenden Gruppe nicht auszuschließen. Sofern ich verstanden habe, was du damit meinst.

Letztlich kann die Beeinflussung eines weniger negativ definierten Egregors, aber sich auch positiv auswirken auf die magische Arbeit.


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Konfuzius

www.tempel-des-dunklen-lichts.de
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Ipsissimus

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 15/9/2014 um 10:57  
In der Freimaurerei spricht man auch von Tempelarbeit.


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Adeptus Minor
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Kerzenflaemelein
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red_folder.gif erstellt am: 15/9/2014 um 12:23  
Ich habe ebenfalls kein Problem damit es als Arbeit zu bezeichnen.

Unterscheide da für mich allerdings auch zwischen dem was ich unter Arbeit in dem Zusammenhang verstehe und dem Begriff von Arbeit der mir eher im Alltag über den Weg läuft.

Arbeit im Alltäglichen Sinn, meint ja eher das Übel mit irgendwas Geld verdienen zu müssen um leben zu können und wird streng von Freizeit und meist sogar vom Leben getrennt gesehen. Ist meist nicht von innen her motiviert sondern durch fremde Erfahrungssätze.

Ist es das "Erarbeiten", "Studieren" und "sich damit beschäftigen" im eigenmotivierten Sinn, bezieht es sich ja meist eher auf einen Beruf/Berufung. Bei vielen ist der Beruf von seiner Wichtigkeit her leider nur vergleichbar mit einem Hobby oder einer ausgleichsbeschäftigung um das auferlegte Übel der Arbeit (s.o.) zu ertragen.

Hat man kein Problem damit sich in der Magischen Laufbahn etwas zu erarbeiten, sieht man es wohl als Beruf und damit natürlichen Bestandteil/ Kern seines Lebens.

Man kann Magie als Hobby sehen, oder auch als Arbeit.
Oder man erkennt in einem Hobby seinen Beruf und wird auch glücklich.
Oder auch nicht.


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Adeptus Minor
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Beiträge: 152
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red_folder.gif erstellt am: 15/9/2014 um 14:45  

Zitat von 20-1-30-40, am 15/9/2014 um 10:57
In der Freimaurerei spricht man auch von Tempelarbeit.

Da du mir manchmal (okay, ich geb es zu, oft) wie ein wandelndes Lexikon vorkommst: Wie kam es dazu, dass gerade dieser begriff gewählt wurde? Ist es an irgendwas angelehnt?


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Administrator
Ipsissimus

20-1-30-40
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red_folder.gif erstellt am: 15/9/2014 um 15:00  

Zitat:

Zitat von Chtonia, am 15/9/2014 um 14:45
In der Freimaurerei spricht man auch von Tempelarbeit.

Da du mir manchmal (okay, ich geb es zu, oft) wie ein wandelndes Lexikon vorkommst: Wie kam es dazu, dass gerade dieser begriff gewählt wurde? Ist es an irgendwas angelehnt?


Natürlich.
Wie oben bereits erwähnt spricht man auch in der Freimaurerei über die "Arbeit an sich selbst" und meint damit Reflexion die folgende Reaktion zur Selbstverbesserung.
Der Begriff Arbeit rührt aber vermutlich eher aus den Ursprüngen der Freimaurerei her. Symbole, Ritual und Begriffe stammen überwiegend aus einer Zeit wo ein "Freestonemason" eben ein echter Steinmetz war. Die Loge war vermutlich zunächst das interne Zunfttreffen (Arbeitstreffen), so wie wir es heute noch beispielsweise bei Wanderschächten (Zimmerer, Maurer, ...) beobachten können. Die Großloge nennt sich noch heute Alte Freie und Angenommene Maurer (AFuAM), dabei sind die alten Freien eben echte Steinmetze und die Angenommenen sind keine Handwerker mehr.
Der Übergang vom echten Handwerk zur reinen übertragenden Bedeutung liegt irgendwo so mitte des 17ten Jahrhundert. Zur Gründung der Großloge 1723 in London war das Verhältnis Handwerker zu Angenommenen bereits etwa 50/50.
Wir wissen von Annahmen Handwerksfremder aus Tagebüchern und derartigen schriften, vor 1630 ist es da sehr dünn.

Wie dem auch sei, das "erkenne Dich selbst" und die Arbeit an sich selbst wird mit dem behauen eines Steines verglichen, was ja harte körperliche Arbeit ist. Die nötige geistige Arbeit zur Selbstverbesserung wird damit ganz gewollt mit dieser körperlichen Arbeit verglichen.


[Editiert am 15/9/2014 um 15:01 von 20-1-30-40]



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Magus
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Cruihn
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red_folder.gif erstellt am: 18/9/2014 um 10:27  
Ich gehe da nahezu konform mit Serafia. Für mich ist "Arbeit" nichts negatives.
Ich finde es gut mir Dinge erarbeiten zu können und halte das, gerade bei einem Thema wie Magie, für essentiell. Ausserdem wird sich, so denke ich, niemand mit Magie beschäftigen, wenn es ihm keinen Spass macht. Und sobald es wieder Spass macht, ist dieses "erarbeiten" wieder etwas positives.


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